[2er RPG] ☠ I need a Gangsta ☠

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    • Killian wusste nicht, wann er das letzte Mal so viel Spaß und Freude verspürt hatte und das ohne sich in irgendeiner Art und Weise schlecht zu fühlen. Er war weder auf irgendeinem Trip gewesen, noch auf einer Party und hat sich die Birne vollgekippt. Nein, er war in einem Aquarium gewesen, vollkommen unschuldig. Er hatte sich Fische angesehen, viele die er noch nie zuvor gesehen hatte. Er hatte sich dazu verleiten lassen eine absolut schreckliche Mütze im Krakendesign zu kaufen und das nur um bescheuerte Bilder damit zu machen. Verdammt er hatte sich ein Plüschtier gekauft von irgendeinem blauen Fisch! Wie alt war er bitte? Aber es fühlte sich gut an. Es fühlte sich so gut an, sich einfach so frei fühlen zu können. Er hatte bescheuerte Selfies mit seiner Freundin geschossen, welche er zwar nie online stellen konnte aber in seinem Handy hütete wie einen Schatz. Es war so amüsant gewesen vor einem der großen Behälter zu stehen und einen Fischmund zu formen, während man wie ein Kind lachte. Wann hatte er eigentlich das letzte Mal so viel gelacht? Seine Wangen hatten weh getan und irgendein kleines Mädchen hatte ihn sogar Prinz genannt und das nur weil er ihr gewunken hatte, da sie ihm gewunken hatte als sie vor einem Becken mit kleinen Nemo-Clown-Fischen standen. Er war so weit vom Prinzdasein entfernt wie ein Pinguin zu einem Haifisch, aber das war in Ordnung. Mal ehrlich wie konnte er dem einen kleinen Mädchen erklären, dass er kein Prinz war wenn sie ihn mit leuchtenden Augen anstarrte und ihr Mutter versuchte zu erklären, dass er ein Prinz war. Es war so bescheuert gewesen, dass er einfach nur lachen konnte. Offenbar hatte seine Freundin nicht ganz so viel Glück, denn ihr war mehr auf die Füße getreten worden als sie überhaupt selbst einen Fuß vor den anderen setzen konnte, weswegen Killian sie am Ende des Abends zum Auto getragen hatte.
      Er würde diesen Tag niemals vergessen und schwor sich ihn in sein Gedächtnis zu brennen, zu hüten und zu beschützen wie den kostbarsten Schatz der Welt. Mit einem leisen "Danke.", hatte er sich von diesem Tag verabschiedet, während ihn am nächsten Tag die grausame Realität packen würde.

      Das Leben ging leider schneller weiter als einem lieb war. Sein Wecker klingelte erbarmungslos, während die Sonne schadenfroh durch das Fenster auf sie nieder brannte. Er hätte vielleicht doch an Schalosien am Abend denken sollen. Killian war ein Morgenmuffel wie er nun mal im Buche stand, vor seinem ersten Kaffee und einer Zigarette einfach unbrauchbar. Es war also kein Wunder das er sein Gesicht an dem schönen Körper seiner Freundin vergrub und ein "Ich bin nicht da.", brummte.


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    • So schön der gestrige Tag auch gewesen war, so schrecklich würde nun auch der bevorstehende Abschied sein. Anisa gelang es nicht sofort, einzuschlafen und hatte mit ihren eigenen Gedanken kämpfen müssen. Es mag sein, das Killian bisher immer von seinen Aufträgen zurück gekommen war, aber dafür gab es keine Garantie. Was passierte, wenn es ausgerechnet dieses Mal nicht zurück kommen würde? Was würde mit ihr geschehen? Anisa könnte diesen Verlust nicht ertragen, umso qualvoller war der Wecker, der sie aus ihrem Schlaf riss. Seufzend hatte sie den Wecker ausgestellt, während Killian sich an ihren schlanken Körper schmiegte und ein Ich bin nicht da brummte. Schmunzelnd schlang sie ihre Arme um ihn und hauchte ihm einen Kuss auf die Stirn. Wie gern sie einfach in diesem Bett bleiben würde, um sich an ihn schmiegen zu können, um dann einfach weiter zu schlafen. "Ich wünschte, wir hätten mehr Zeit.", flüsterte sie und schloss für einen Moment die Augen und fuhr mit ihren schlanken Fingern durch sein weiches Haar. Wie lang er in Rom bleiben müsste, das wusste sie ebenso wenig. Und selbst wenn er Isabella gefunden hatte, hieß es noch lange nicht, das ihr Vater ihn einfach so wieder nachhause lassen würde. Vermutlich hatte er bereits den nächsten Auftrag und würde ihn von Rom irgendwo anders hinschicken. Es war doch einfach nur unfair. Und dann war da noch seine Verletzung, die noch eine lange Zeit bräuchte, bis sie komplett verheilt sein würde. Zärtlich fuhr sie mit ihren Händen zu seinem Nacken hinunter, dann zu seinen Wangen und zog ihn sanft zu sich, um ihre Lippen auf seine zu legen. Wäre es ihr möglich, würde sie die Zeit stoppen.
    • Er nahm sich die Zeit noch einen Moment in den Armen von Anisa zu liegen. Nur einen kurzen Moment wollte er vergessen wer er war, bevor ihn die Realität wieder einholte. Killian musste gestehen, dass diese Tage unglaublich schön waren. Er hatte Spaß und auch wenn er deutlich mehr Aktion gewohnt war, hatte es sich gut angefühlt. Irgendwie ... richtig. In solchen Momenten war er kein Mörder oder alles was er sonst noch für die Unterwelt repräsentierte. Gestern war er einfach nur Killian, ein einfacher Junge. Allerdings war er das nun nicht mehr. Er atmete noch einmal tief ein und erhob sich, ehe er der schönen Rothaarigen einen Kuss auf die Lippen hauchte. "Ich auch, aber je schneller wir die Gefahr bannen, desto besser.", antwortete der Dunkelhaarige zuversichtlich, küsste Anisa noch einmal auf die Stirn und erhob sich aus dem weichen Bett. "Du bist hier sicher, demnach bleib am Besten hier. Nicht einmal dein Vater kennt den Code zu dieser Tür. Der einzige der hier herein kommen kann ist Lev und ihm vertraue ich.", erklärte Killian seiner Freundin, welche so verführerisch in seinen Laken lag, dass er sich nur schweren Herzens von ihr abwenden konnte. Dennoch wusste er das er zur Arbeit musste. Isabella würde keine Däumchen drehen und dann gab es auch noch diesen anderen Fall, welcher dem Alter Sorgen bereitete. Ob er direkt nach Rom wohl nach Florenz musste, zu diesem Pseudo-Sugardaddy? Das würde er aber vorerst für sich behalten. Killian lief also zu seinem Schrank und holte von unten eine schwarze Trainingstasse, die er eigentlich als Reisetasche verwendete so groß wie sie war. Er würde nicht lange weg sein, wollte aber wenigstens das Nötigste bei sich haben. So stopfte er also ein paar Klamotten und andere praktische Dinge hinein, ehe er sich auch einen Anzug aussuchte um in diesen zu schlüpfen. Er hatte sich inzwischen an die überteuerten Kleidungsstücke gewöhnt, die locker seine ganze Monatsmiete waren, würde er den zur Miete wohnen. Allerdings zog er nach wie vor die einfachen schwarzen Anzüge vor. So lag das schwarze Jackett lässig um seine Schulter, während das weinrote Hemd wunderbar zu seinem Hautton passte. Die schwarze schlichte Hose betonte alles was man bei einem Mann betonen sollte und er musste gestehen, dass er ganz schön lange Beine hatte. Jede Frau würde ihm darum beneiden. Mit Krawatten konnte er sich allerdings bis heute noch nicht anfreunden und binden konnte er sie erst Recht nicht.


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    • Wieso mussten diese Tage auch enden? Am liebsten wäre Anisa in diesem Bett geblieben, gemeinsam mit Killian in ihrem Arm und einfach weiter schlafen, als wären sie ein normales Paar wie jedes andere. Aber leider waren sie das nicht. Sie waren das genaue Gegenteil von Normal. Niemals hätte Anisa sich erträumen lassen, das sie sich in einen Mann verliebte, der mordete. Und jetzt waren diese wunderbaren Tage vorbei, in denen sie sich wie normale Menschen fühlen konnten. Insbesondere Killian, der niemals normal sein durfte. Mit einem trüben Lächeln blickte sie in die goldenen Augen, als sich ihre Lippen lösten und er im nächsten Moment auch schon das Bett verließ. Das war doch unfair. Schmollend blickte sie ihrem Freund nach, der sie noch einen kurzen Augenblick beäugte und sich dann daran machte, seine notwendigsten Kleidungsstücke in seine Sporttasche einzupacken. "Darf... Lev denn von uns wissen?", fragte Anisa dann, nachdem Killian ihr erklärte, das er nur seinem besten Freund traute. Anisa beobachtete Killian, wie er seine Tasche packte und in seinen Anzug schlüpfte. Eins musste man dem Dunkelhaarigen lassen, egal was er trug, er sah wirklich immer zum anbeißen aus... Brummend krabbelte nun auch Anisa aus dem Bett und ging auf Killian zu, dessen weinrotes Hemd sie glatt strich. "Woher weiß ich, wie es dir geht? Ist es sicher, wenn wir telefonieren?", begann sie bedrückt, "Ich muss wissen, ob es dir gut geht.". Natürlich hatte Anisa von Anfang an gewusst, auf was sie sich einließ, aber ihre Gefühle und Sorgen konnte sie doch nicht einfach so abstellen. Ob Killian sich denn Sorgen machen würde, wenn er nicht an ihrer Seite war, um sie zu beschützen? Jaden traute er noch immer nicht über den Weg und er wird sich ebenfalls in ihrer Nähe befinden. Gab ihm wenigstens das, ein ungutes Gefühl? Wenn sie so darüber nachdachte, dann würde sie in der Zeit, wo Killian sich in Rom befand, vermutlich verrückt werden.
    • Zufrieden hatte der attraktive Auftragskiller seine Reisetasche analysiert und fest gestellt, dass er im Packen inzwischen immer schneller wurde. Sollte ihn das nun freuen oder beunruhigen? Allerdings war es schon eine ganze Weile her seit der Alte ihn auf Reisen geschickt hatte, für gewöhnlich wollte er sein Tigerchen lieber nah bei sich. Killian konnte aber durchaus verstehen, warum John ihn nun doch nach Rom schickte. Bei aller Liebe Isabella einzufangen würde nur er hinbekommen, alle anderen würden jämmerlich ins Gras beissen, ob sie nun talentiert waren oder nicht. Die schöne Italienerin war wie wandelndes Gift, ein schwerer Verlust für die Astolfo-Mafia, ein solches Genie in Sachen Chemie war nur ihr Vater gewesen und nun war der Posten leer. Isabellas Kombination aus Schönheit und Gefahr hatte sie so verführerisch werden lassen, allerdings war sie so etwas wie eine tickende Zeitbombe. Jetzt war sie eben explodiert und wollte alles in ihrer Umgebung mit in den Untergang ziehen. Dramatisch, aber effektiv und man musste ihr zugestehen das es ihr auch fast gelungen wäre. Darum war Isabella auch so verdammt gefährlich. Killian hätte diese Mission niemand anderen überlassen. Sie war eine Beute die sich lohnte und sie war jemand mit dem er ein Band entwickelt hatte. Er würde nicht vergessen, was sie für ihn getan hatte und darum wollte er es auch sein, der sie zur Strecke brachte. Sie sollte nicht leiden und er würde sie nicht gnadenlos in den Tod schicken, dass hatte sie nicht verdient. Zumindest nicht ihm gegenüber. Was Isabella allerdings Anisa angetan hatte, das war ein anderes Kapitel und absolut unverzeihlich. Als sich die Rothaarige danach erkundigte ob Lev denn über sie beide erfahren dürfte, seufzte er leicht. "Man kann dem Mann ohnehin nichts verheimlichen. Er ist Informant. Er weiß mehr über mich, als ich über mich selbst. Allerdings würde ich es begrüßen, wenn ihr nicht offen darüber sprecht. Wenn Lev dich nicht darauf anspricht, sprich du es ebenfalls nicht an.", antwortete der Brünette ihr ernst und beobachtete sie dabei wie sie sein Hemd glatt strich. Schmunzelnd küsste er sie erneut ins Haar. "Ich werde mich melden. Du bitte suchst keinen Kontakt. Ich werde nicht mein Handy benutzen sondern irgendwelche Prepaid-Handys nehmen oder falls es Telefonzellen noch geben sollte, diese verwenden. Ich werde es dich aber wissen lassen, dass es mir gut geht. Ich verspreche es dir." Kill hoffte inständig, dass sich Anisa mit dieser Antwort zufrieden geben würde. Anders konnte er jedenfalls nicht agieren. Sein Blick wanderte auf seinen Handydisplay, der ihm die Uhrzeit verriet, ihm aber auch einen Seufzen entlockte. "Ich muss los."


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    • Der schönen Rothaarigen zerriss es das Herz, bei dem Gedanken, Killian gehen zu lassen. Er war die Gefahr selbst, aber ihn nun erneut in diese Welt frei zu lassen, war bedrückend. So talentiert er auch war, war er dennoch kein Wunderkind, der dem Tot immer entkommen könnte. Was wenn er Isabella wirklich fand? Oder sie sich nicht mehr in Rom befand, wenn er dort ankäme? Anisa wusste, das Isabella die Frau war, die als Einzige an seiner Seite gewesen war. Die ihm zuhörte und auf ihre ganz eigene Art für ihn da war. Würde er tatsächlich zögern? Auch wenn es sich nur um eine einzelne Sekunde handelte? Gott, es war doch zum verrückt werden! Und wenn er sich nun gar nicht bei ihr melden würde? Wenn er bereits tot war, bevor er den ersten Anruf tätigen konnte? Wenn nun er derjenige war, der gefangen genommen würde? Am liebsten wäre Anisa ebenfalls mit ihm mit gegangen, ihn zu diesem verdammten Flugplatz begleitet und in das selbe Flugzeug gestiegen, aber in diesem Sinne wäre sie nichts anderes als Last. Hier war sie Sicher. In dieser Wohnung würde ihr nichts geschehen und an Lev's Seite, würde alles gut werden und Killian würde bald schon wieder zurück sein. Auf ihre Frage hatte Killian ernst geantwortet und sie beschäftigte sich weiterhin mit seinem Hemd, um ihre Finger irgendwie zu beschäftigen. Sie war so unglaublich nervös und spürte bereits, wie ihre Hände anfingen zu zittern und ihre Knie weich wurden. Sie wollte ihn nicht gehen lassen, aber sie musste. "Okay.", nuschelte sie und ließ ihre Hände auf seiner Brust ruhen. Dann erkundigte sie sich, wie sie denn erfahren würde, ob es ihm denn gut ginge. Seine Antwort war natürlich erleichternd, allerdings hieß es, das sie geduldig auf einen Anruf warten müsste. Verunsichert biss sie sich auf die Unterlippe. Was, wenn er niemals anrufen würde? Killian war noch nicht einmal aus der Tür und schon machte sie sich verrückt! Innerlich schüttelte sie den Kopf und blickte zu ihm hinauf und folgte seinen Augen, die auf sein Handy blickten. War es denn wirklich schon Zeit zu gehen? "Warte kurz.", sagte sie und verschwand auch schon aus dem Schlafzimmer. Es dauerte nicht lange, nur zwei Minuten und Anisa kam mit einer kleinen Papiertüte in der Hand zurück, die sie öffnete, damit Killian hinein linsen konnte. "Das sind sämtliche Medikamente, falls die Wirkung der letzten Tabletten nachlassen sollten. Tabletten, Saft oder auch die kleinen Pillen, die deinem Körper die Vitamine geben, die er durch Blutverlust verloren hat.", erklärte sie knapp und legte die kleine Tüte ebenfalls in seine Tasche. Dann schlang sie ihre Arme um seinen Hals, drückte ihren zierlichen Körper gegen seinen und unterdrückte sich die Tränen, die aus ihr ausbrechen wollten. Anisa hatte Angst. Verdammt große Angst. Und wenn Killian einmal aus dieser Tür verschwunden war, würde die Angst in ihr noch größer werden, denn dann würde sie sich wieder so unglaublich ungeschützt fühlen... "Bitte...", begann sie mit brüchiger Stimme, "...pass auf dich auf und komm wieder zu mir zurück.".
    • Gerade als Killian es über sich gebracht hatte zu gehen, hatte ihn Anisa noch einen Moment aufgehalten. Der junge Mann war irgendwie erstaunt, dass es ihm einmal im Leben schwer fallen würde zu seiner Arbeit aufzubrechen. Normalerweise lebte er praktisch von seinen Jobs, verzweifelte wenn er lange nichts zu tun hatte weil er dadurch unruhig wurde. Jetzt wünschte er sich tatsächlich einmal Urlaub zu haben, verrückt. Die schöne Rothaarige hatte ihm eine Tüte mit Medikamenten in die Hand gedrückt, woraufhin er neugierig in diese blickte. Natürlich waren wieder einige Medikamente dabei, die gefährlicher klangen als seine eigentliche Verletzung. Was hatten die Leute nur immer mit dieser merkwürdigen Namensgebung? Kaum zu glauben das es tatsächlich Menschen gab die von Medikamenten süchtig wurden, da zog er doch lieber das richtige Zeug vor, von dem er auch wusste das es ihn zu Grunde richtete. Brrr, lieber nicht darüber nachdenken. "Danke.", lächelte er leicht und drückte Anisa an sich. Er wusste wie schwer sich seine nun Freundin mit der Trennung tat. Er hatte sie gewarnt, aber keine Warnung der Welt würde die Sorge welche in diesem Beruf Dauergast war auch nur mindern können. Er lebte ein Leben, dass er niemanden zumuten sollte und das wussten sie beide. Er konnte jederzeit einfach von der Bildfläche verschwinden, ersetzt werden oder im Knast landen. Es gab zahlreiche Formen und Möglichkeiten welche ihm das Leben kosteten und dennoch machte er sich auf zu den noch so aussichtslosesten Aufträgen. Er verkehrte in einer Welt der Dunkelheit und doch hatte er es gewagt zu lieben. Was er sich dabei dachte, war ihm ein Rätsel. Er mochte zwar impulsiv sein, aber Killian war immer ein Kopfmensch gewesen und nun hatte er mit dem Herzen entschieden. Der Dunkelhaarige fragte sich nur ob sie beide das nicht bereuen würden. Als Anisa sich flehend an ihn schmiegte, strich er ihr liebevoll durchs Haar. "Ich werde zurückkommen.", flüsterte er ihr ins Ohr. Er wollte ihr keine falschen Versprechungen machen, aber er war bislang immer zurückgekehrt. Er hatte nicht vor daran etwas zu ändern. "Ich habe immerhin nun einen Grund zurückzukommen."


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    • Der Rothaarigen fiel es unfassbar schwer, sich von Killian zu trennen. Immerhin musste er nun einer Verrückten nachjagen, die alles in Schutt und Asche legte, bevor ihr jemand Killian wegnehmen konnte. Aber genau das war passiert und nun war Isabella unberechenbar. Diese Liebe die Isabella für Killian empfand, war Krank. Diese Frau liebte ihn dafür was er tat, das er mordete und eiskalt war. Sie liebte die Gefahr, ganz im Gegensatz zu Anisa, die Killian liebte, wie er war. Nicht dafür, was er tat oder noch tun würde. Das innere war es, in das sie sich verliebt hatte. Und nun war es Zeit, ihn gehen zu lassen. Ihren schlanken Körper hatte sie an seinen gedrückt, atmete ein letztes Mal seinen Duft ein und prägte sich seine Stimme ein, die sie nah an ihrem Ohr hören konnte. Sie hoffte so sehr, das er zurückkommen würde. So, wie er es immer tat. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals und sie spürte, wie ihr Körper sich nicht von ihm bewegen wollte. Seine letzten Worte entlockten ihr ein bedrücktes Lächeln. Und sie würde immer auf ihn warten, egal wie lange sie voneinander getrennt sein würden. Zaghaft löste sie sich von ihm, aber auch nur so, das sie ihm einen letzten, so leidenschaftlichen Kuss schenken konnte, als hätte sie angst, es könnte der Letzte sein. Ungewollt löste sie sich, nach dem langen, intensiven Kuss und musste erst einmal nach Luft schnappen. Zögerlich ließ sie komplett von Killian ab, schnappe sich schnell die kurzen Shorts, in die sie hinein schlüpfte, bevor sie ihn bis zur Tür begleiten würde. Dann begleitete sie ihn schweren Herzens bis zur Wohnungstür und konnte ihre Trauer nicht verbergen. Es handelte sich nicht um eine normale Geschäftsreise. Hier ging es um Leben und tot und niemals wusste man, wer lebend aus einem Kampf wieder heraus kommen würde.
    • Es war nicht einfach und Killian wusste das. Er wusste was für für Schmerzen er Anisa damit bereitete, dass er jetzt ging. Genau das war auch der Grund warum er sich so gegen diese Beziehung gesträubt hatte. Er würde der schönen Rothaarigen weh tun und das immer und immer wieder. Er würde sie zum weinen bringen und er würde permanent in diese traurigen und glitzernden Augen sehen müssen, welche ihm so verzehrend nach sahen, dass es ihm das Herz brach. Ob Anisa es wohl schon bereute? Ob sie es bereute, dass sie sich ausgerechnet in ihm verliebt hatte? Was genau es war, dass sie so sehr an ihm liebte würde ihm wohl ein Rätsel bleiben. Offenbar war es nämlich tatsächlich nicht nur sein Aussehen. Allerdings war der Dunkelhaarige kein guter Mensch, ganz gleich ob er nett zu ihr war oder nicht, das musste sie doch wissen. Seufzend hatte er sie an sich gedrückt, erwiderte den leidenschaftlichen Kuss und wollte um es ihnen beiden zu erleichtern keine weiteren Worte mehr sprechen. Er hatte die Tür hinter sich geschlossen, war hinunter vor die Eingangstür gelaufen und hatte lediglich Lev eine einzige Nachricht geschickt.
      ´Pass auf sie auf ´
      Danach war er in den schwarzen Wagen der Familie Astolfo gestiegen, welcher schon auf ihn wartete und von hier fort bringen würde. Er wusste nicht wie gefährlich diese Mission werden würde, wann er überhaupt zurückkehren konnte und was genau ihn erwartete. Er rechnete mit allem und Killian wusste das er jetzt zu seinem Ich zurückkehren musste, welches er nicht in den zwei Tagen bei Anisa an den Tag gelegt hatte. Sein Blick wanderte nach draußen und die goldenen Seelenspiegel nahmen einen kalten Ausdruck an. Er war nach all der Zeit eben immer noch ein Killer und das würde sich trotz all der Liebe nicht ändern. Er war ein Monster, es war nur eine Frage der Zeit bis die schöne Rothaarige das bemerken würde.
      Um ehrlich zu sein, fürchtete sich Killian mehr davon das Anisa erfuhr wer er war, als vor jedem anderen Auftrag welchen man ihm zumuten würde.
      Was würde geschehen, würde sie bemerken wer er wirklich war?


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    • Anisa ging es alles andere als gut dabei, Killian nun gehen zu lassen. Immer wieder schoss ihr die Frage durch den Kopf 'Was wenn...'. Was wenn sein Körper die ganze Belastung nicht mehr mit machte? Oder nicht mehr zurück kommen würde... Es waren alles Fragen, die sich Anisa von Tag zu Tag stellen wird, solang sie von Killian getrennt sein würde. Jetzt blieb ihr allerdings nichts anderes übrig, als ihn gehen zu lassen und sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Vermutlich würde auch Lev bald aufkreuzen, denn lange würde er sie ohnehin nicht alleine lassen. Würde er von ihrem Selbstmordversuch wissen, würde er sie vermutlich nie wieder alleine lassen. Allerdings musste sie sich erst die Zeit vertreiben, bis Lev aufkreuzen würde, weshalb sie sich erneut unter eine lange Dusche warf und all die Unordnung beseitigte, die sie in den letzten zwei Tagen verursacht hatten.

      Stunden später war das Flugzeug, das Killian nach Rom bringen würde, fast Abflug bereit. Es fehlten nur noch die letzten Passagiere und auch ein gewisser, gut aussehender junger Herr, hatte endlich das Flugzeug betreten und suchte nach seinem Platz, den er extra reserviert hatte. "Nummer 28.", sagte er fröhlich, als er seinen Platz gefunden hatte und verstaute seinen schwarzen Rucksack in den oberen Fächern, ehe er neben einem Dunkelhaarigen, attraktiven jungen Mann platz nahm. Seine Lippen formten sich zu einem breiten Grinsen, als er zu seinem Sitznachbarn hinüber sah. "Hey Kumpel, was für ein Zufall. Du willst etwa auch nach Rom? Eine Freundin besuchen?", sagte Jaden, der neben Killian den Platz ergattert hatte.
    • Natürlich fiel es Killian schwer Anisa zurück zu lassen, seine Papiere am Schalter durch checken zu lassen, während er seine Reisetasche mit dem Gepäck auf. John hatte einige ´Kontakte´spielen lassen, so dass er seine Waffen im Gepäck verstauen konnte. Während des Fluges ging das nun einmal nicht, aber der Dunkelhaarige ging beim besten Willen nicht davon aus, dass er eine brauchen würde während der kurzen Flugzeit von Venedig nach Rom. Mal ehrlich eine Stunde Flugzeit, was sollte schon passieren? Das Isabella neben ihm saß?
      ...
      Er und seine große Klappe, es war noch schlimmer.
      Killian hatte es sich nicht einmal 5 Minuten in seinem weichen erste Klasse Sitz (John hatte sich nicht lumpen lassen) bequem gemacht, als sich schon jemand neben ihn fallen ließ. Zunächst ging Kill von einem jungen Mann in seinem Alter aus, machte sich nicht die Mühe seinen Blick vom Fenster abzuwenden, während er darauf wartete das sich der metallische Vogel in die Lüfte erhob. Allerdings hätte er diese Stimme unter Tausenden wiedererkannt. Jaden ...
      "Dein fucking ernst?!", er starrte der Blonden ungefähr so verstört an, als wäre gerade sein Chef in einem rosa Tütü an ihm vorbei gerannt, beide Komponenten absolut unvorstellbar und trotzdem war er hier. Das ist ein schlechter Witz...


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    • Das Grinsen in Jadens Gesicht wurde mit Killians Reaktion nur noch breiter. "Was für ein Zufall.", meinte er nur, als er es sich in seinem Stuhl bequem machte. Nun, natürlich war das hier kein Zufall. Jaden wusste, was Killian in diesem Flugzeug zu suchen hatte. Er suchte nach der Frau, die Anisa töten wollte, allerdings ihn beinah ins Jenseits befördert hatte. Mal ehrlich, was wäre er nur für ein großer Bruder, wenn er seinen kleinen Bruder allein auf so einen gefährlichen Spaziergang schicken würde? Und nachdem er hautnah miterlebt hatte, wie verstört und gebrochen Anisa gewesen war, als sie darauf hoffte, das Killian endlich wieder seine Augen öffnete, hatte er doch gar keine andere Wahl. Also hatte Jaden es sich zur Aufgabe gemacht, Killian von seinem Auftrag im Ganzen wieder zurück zu bringen. Mit etwas diskutieren und ziemlich viel Glück - denn das brauchte er, wenn er nicht von Killian erschossen werden wollte, nur weil er gerade atmete -, würde er ihm sogar helfen, Isabella aufzuspüren. Diese Frau war gefährlich, das wusste auch Jaden. Diese Frau arbeitete ebenfalls für die Astolfos, zumindest bis zu dem Zeitpunkt von Anisas Entführung.
      Dann folgten auch schon die gewöhnlichen Vorbereitungen, bevor das Flugzeug sich auf die Startbahn begab. Jaden saß lässig in seinem bequemen Sitz und grinste Killian immer wieder an, nachdem er an seiner Wasserflasche genippt und wieder zurück gestellt hatte. Der Kerl glaubte doch wirklich nicht, dass Jaden sich so einfach abspeisen lässt. Immerhin sind sie sich seit dem Geständnis nicht mehr über den Weg gelaufen. Das Killian diesem Geständnis aber nur wenig, bis gar kein Glauben schenkte, war Jaden vollkommen klar. Würde ihm ein Kerl erzählen, den er nicht ausstehen konnte, dann würde er ebenfalls so reagieren.
    • "Schieb dir deinen Zufall sonst wohin.", brummte Killian genervt und nach den zweite Tagen diesbezüglich wieder er selbst. In Gegenwart von Anisa war er deutlich höflicher und sanfter, dass war selbst dem attraktiven Dunkelhaarigen nach einer Weile aufgefallen. Natürlich neckte er sie wie immer und war wohl alles andere als der Typ Mann der seine Frau mit Blumen und Pralinen vollstopfte, aber er war wesentlich sanfter. Jetzt kaum von Anisa entfernt schlüpfte er in sein altes Ich, unhöflich, praktisch konstant am fluchen und sich selbst dafür verfluchend dass er hier keine Waffe hatte die er Jaden an die Stirn halten konnte. Instinktiv hatte er zwar an seine Hüfte gefasst, bis ihm leider Gottes bewusst wurde das seine Pistolen in der Reisetasche waren. Allerdings könnte er ihn auch mit der Wasserflasche umbringen, wäre möglich und würde ihn der Blonde weiterhin so dämlich angrinsen, war die Wahrscheinlichkeit groß das Kill diese Idee in die Tat umsetzte. "Was zur Hölle willst du hier?", fragte er ihn genervt, während sie der Anweisung einer hübschen Stewardess in blauem Minikleidchen und hüftlangen blonden Haaren lauschten, die die Sicherheitsvorkehrungen des Flugzeuges erklärte. Er musste eine Stunde Flugzeit lediglich überstehen, aber das ihm ausgerechnet der Kerl dabei Gesellschaft leistete machte selbst 5 Minuten schon zu viel. Killian hatte diese Bruder-Geschichte immer noch nicht so ganz verdaut und ihm war sehr wohl bewusst das sein Verdacht gegenüber Jaden von Anfang an richtig war. Hah Intuition! Man sollte ihm einen Orden verleihen. Nicht nur das dieser Idiot zur Feindesmafia gehörte, er stand auch noch auf seine Freundin- ganz toll. Am liebsten hätte Killian ihm ja unter die Nase gerieben, dass er die Frau an der Seite hatte, welche niemals Jaden gehören würde, aber er musste sich bremsen. Also beschäftigte sich Killian damit finster durch die Gegend zu starren und die Bordkarte mit den Dingen welche man ohne Mehrwertsteuer kaufen konnte zu misshandeln, in dem er die Seiten wüst durchblätterte und sich immer wieder beherrschte sie Jaden quer durch das grinsende Gesicht zu schlagen.


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    • Gespielt verdutzt starrte Jaden den Jüngeren neben ihn an, legte übertrieben theatralisch seine Hand auf seine Wange. "Killian... Wie kannst du so etwas nur sagen?", sagte er überrascht und wandte seine Aufmerksamkeit wieder nach vorn und schüttelte mit dem Kopf. Seine Lippen formten sich erst dann wieder zu einem Grinsen, als Killian seine Anwesenheit hinterfragte. "Ist es nicht offensichtlich?", meinte Jaden und für einen kurzen Moment verstummte er. Sogar sein breites Grinsen verschwand. "Ich will ebenso wie du, Farina einen Besuch abstatten. Ich bin mir sicher, du könntest etwas Hilfe gebrauchen. Glaub mir, mit deiner Verletzung wirst du nicht sehr weit kommen, aber das wirst du noch früh genug merken. Die Medikamente werden nicht all deine Schmerzen lindern können.", erklärte er, sein Blick noch immer nach vorn gewandt. "Und nein, ich weiß nicht, was sich in deiner Tasche befindet. Aber ich kenne Anisa gut genug, das ich davon ausgehen kann, das sie dir einiges besorgt hat.". Jaden war sich Sicher, das Killian es lieber hatte, ihn in seiner Nähe zu haben. Denn wenn er das nicht wäre, dann musste er sich bei Anisa befinden und eigentlich war das sein Hauptziel, ihre Sicherheit, als ihr Bodyguard, weshalb er diese Karte auch ausspielte. "Und wenn du mich nicht dabei haben willst.", wieder setzte Jaden sein Grinsen auf, "Dann kann ich gern wieder umkehren und Anisa Gesellschaft leisten. Vermutlich fühlt sie sich einsam und würde sich über meine Anwesenheit tierisch freuen. Eine klasse Frau.".
    • Genervt schlug Killian seine Hand von ihm. Mal ehrlich warum hatte jeder das Bedürfnis ihm ins Gesicht zu fassen? Als wäre er irgendein Plüschtier, dass man mal eben streicheln konnte wenn man Lust dazu hatte. Er konnte gar nicht anders als den Blonden gelangweilt anzusehen, als dieser seine ´ooooh ~ ich habe dich ja so was von durchschaut´- Masche abzog. Glaubte er etwa das ihn das einschüchterte? Dazu war er schon zu lange in dem Job und es musste eindeutig jemand anders kommen, der ihn aus der Fassung brachte. "Bevor ich dich um Hilfe bitte, erschieße ich mich lieber.", antwortete er ihm so ernst, dass er sicherlich von Anisa für diese Aussage einen Schlag abbekommen hätte. Glücklicherweise war die Rothaarige nicht hier um ihn so zu erleben. Gott, Killian wäre auch lieber in den Armen seiner Freundin, als sich jetzt mit einem selbstgefälligen Idioten und einer irren Psychopathin herum zu schlagen. Irgendetwas musste er eindeutig in seinem Leben falsch gemacht haben, dass man ihn von allen Seiten bestrafte. Kill fühlte sich wie in einer bescheuerten Sitcom und wartete förmlich darauf bis das Hintergrundgelächter ertönte, welche bei solchen Serien in jeder noch so unpassenden Stelle eingeschaltet wurden. Der attraktive Auftragskiller versuchte sich damit abzufinden, dass er mit dem Golden Retriever eben noch eine Weile zu kämpfen hatte, während er zur Ablenkung den armen Katalog malträtierte und hoffte inständig das er sobald er seine Tasche wieder in die Finger bekam, mit Waffengewalt den Kerl wieder los wurde. Natürlich war Jaden so eine Reaktion gewohnt, immerhin war er in diesem Job ebenfalls Zuhause. Dennoch hatte er echt keine Lust diesen Köter Gassi zu führen, während er Isabella aufsuchte. Er wollte das auf seine Art klären, das war er Isabella und auch sich selbst schuldig. Niemand würde diese Bindung zwischen ihm und er feurigen Brünetten verstehen und darum war es auch sein Job dieses Band endgültig zu durchtrennen. Gerade als Killian glaubte sich beruhigt zu haben, sagte Jaden doch einen Satz der Wirkung zeigte. Mit einem finsteren Lächeln hatte er sich zu dem Blonden gedreht und ihm am Kragen seines Hemdes gepackt, ehe er ihn nah an sich heran zog. "Bevor du ihr zu nahe kommst, erschieße ich dich direkt bei der Landung und schicke dich in Einzelteilen zurück nach Amerika. Brüderchen." Daraufhin lies er Jaden wieder los und setzte sich ordentlich auf seinen Platz, während er bei seiner der hübschen Stewardessen ein Bier bestellte. Den Kerl ertrug doch nüchtern kein Mensch.


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    • Jaden machte sich deutlich einen Spaß daraus. Natürlich musste Killian wissen, das es sich wohl um keinen Zufall handelte, das Jaden ausgerechnet im selben Flugzeug und dann auch noch genau neben ihm saß. Aber diesen Spaß konnte man ihm einfach nicht nehmen, bis seine Miene etwas ernster wurde und auch sein dämliches Grinsen verschwand, während er ihm seine Anwesenheit erklärte und im nächsten Moment auch schon wieder dieses Grinsen aufsetzte und begann, über Anisa zu sprechen. Das ausgerechnet Killian sein Bruder sein soll, war auch für den Blonden erst einmal ein Schock gewesen. Killian Darkbloom ist eben niemand Unbekanntes in dieser Branche. Auch das er seine Hilfe nicht annehmen würde, war dem Blonden mehr als nur bewusst. Mal ehrlich, er würde das doch ebenfalls nicht tun. Ein Kerl, den er nicht leiden konnte, will ihm erklären, das er sein Bruder sei. Ein absurder Gedanke, wenn man wusste, in welch gefährlicher Welt die zwei Männer lebten. Es konnte alles nur eine Lüge sein, damit er Killian oder auch Anisa näher kommen könnte. Seine Worte bezüglich Anisa hatten jedoch scheinbar gefruchtet, denn kaum hatte er sein letztes Wort ausgesprochen, spürte er auch schon, wie Killian ihn an seinem Kragen packte und etwas näher zog. Jadens unverschämte Lächeln verschwand allerdings nicht. "Ich glaube nicht, das du das tun wirst.", gab Jaden lachend zurück. "Und glaub mir... Anisa kam ich schon unglaublich nah. Ich mein es ernst, sie ist eine unglaubliche Frau. Sie hat Sachen drauf, davon träumt wohl jeder! Wenn du weißt, was ich meine.", bei seinen letzten Worten wippte er grinsend mit seiner Augenbrauen. Das Jaden allerdings mit jemandem sprach, der ganz genau wusste, was er da erzählte, war ihm nicht bewusst. Welch Beziehung Killian mit Anisa führte, konnte er doch nicht ahnen.
    • Killian verfluchte viele seiner Talente abgrundtief, weil sie ihn einfach perfekt für diesen Job machten. Er war der geborene Auftragskiller und das wusste er selbst. Ihm hatten das schon viele Leute unabhängig voneinander gesagt und Kill wusste das sie damit richtig lagen. Hallo, selbst sein Spitzname schrie doch schon danach. Aber ein Talent war für ihn oft von Vorteil gewesen, er konnte seine Gefühle wenn es um seinen Job ging perfekt verbergen und Jaden würde er als Job ansehen. Als Hindernis oder lästige Stechmücke. Würde er ihn so betrachten, würde es einfacher werden mit ihm umzugehen. Dieses Bruder hin oder her, würde sich erst noch herausstellen müssen. Er wusste aber bevor er auch nur daran dachte die Hilfe dieses Blonden anzunehmen, würde er aus dem Flugzeug springen. Nun gut das würde Anisa sicherlich nicht begrüßen, aber sie würde es verstehen, wäre sie jetzt an seiner Stelle. Mal ehrlich der Mann machte einem echte Migräne. Wie um alles in der Welt konnte Anisa auch nur im Ansatz diesen Typen attraktiv finden? Ja, er war optisch vielleicht ganz hübsch, aber sobald er den Mund aufmachte erwachte doch der Mörder in einem. Killian konnte das beurteilen, immerhin war ihm das Geschlecht bei seiner Partnerwahl egal. Zwar hatte er diesen Trottel am Kragen gepackt und bedroht, aber er entschied das es nicht sonderlich klug war jetzt zu emotional zu reagieren. So lies er ihn also los, sah ihn desinteressiert an und versuchte sich auf den Flug und seine Mission zu konzentrieren. Die nächsten Worte von Jaden machte es allerdings nicht besser und Killian nutzte den Moment in dem der Flieger startete um den Blonden am Hinterkopf zu packen und gegen den Vordersitz zu knallen. Er hatte ihm nicht die Nase gebrochen, aber sie blutete und das verschaffte ihm eine unfassbare innere Befriedigung. Yepp, jetzt ging es Killian eindeutig besser. Als eine der Stewardessen an ihnen vorbei lief um Getränke und Snacks zu verteilen, hielt sie sich geschockt die schlanken Hände vor den Mund als sie Jaden erblickte. "Oh mein Gott, was ist passiert? Kann ich irgendetwas tun?", rief sie panisch, woraufhin sie Killian zärtlich anlächelte. "Mein Bruder hat Flugangst und bekommt davon Nasenbluten. Machen sie sich keine Sorgen, aber wären sie vielleicht so freundlich ihm ein paar Taschentücher zu bringen?", bat er sie mit einem so zuckersüßen Lächeln, dass jeder Verdacht davon flog. Schnell nickte sie und tat wie ihr geheißen.


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    • Gut, vielleicht hatte er übertrieben. Aber auch nur vielleicht. Oder auch Killian hatte mit seiner Reaktion übertrieben, denn das er plötzlich am Hinterkopf und gegen den Vordersitz geschleudert wurde, hatte er nicht gerechnet. Plötzlich war auch sein dämliches Grinsen verflogen und fasste sich fluchend an die Nase, nur um dann etwas warmes und nasses zu spüren. Blutete er wirklich wegen diesem Idioten? Gerade als Jaden seinen Mund öffnete, bemerkte er die Stewardess, die schockiert neben ihnen anhielt und panisch fragte, ob er denn etwas benötigte. Dann schaltete sich Killian auch schon wieder ein und schob es auf Flugangst, die Jaden nicht besaß. Mit einem finsteren Blick funkelte der Blonde ihn an, ehe er in wenigen Sekunden auch schon eine Taschentuchpackung in die Hand gedrückt bekam. "Danke.", brummte er und holte einer der kleinen Tücher heraus, um sich das Blut abzuwischen. "Danke Bruder, das du so an mich und meine Flugangst denkst.", gab er zischend zurück und tat beim Abheben des Flugzeuges nichts anderes, als sich das Blut abzuwischen. Gott, wehe sein weißes Hemd würde schmutzig werden, dann könnte Killian sich aber wirklich etwas anhören! "Aber mal ehrlich. Wenn du denkst, das du mich durch diese Aktion los bist, dann kannst du das vergessen. Anisa hat mir schon erzählt, das du ein sturer Bock bist.". Als Jaden plötzlich im Krankenhaus aufgetaucht war, hatte er nicht nur die schöne Rothaarige, sondern auch den jungen Russen, Lev, mit seiner Geschichte überrumpelt. Aber von Lev hatte er keine Einzige Information über Killian erlangen können, nur Anisa hatte ihm erklärt, das er schwierig sein würde, mehr aber auch nicht. Aber so absurd es auch war, Jaden ist wirklich sein Bruder!
    • Es bereitete Killian wirklich eine Genugtuung seinem vermeintlichen Bruder die Taschentücher ins Gesicht zu drücken, ein wenig grob aber er würde das schon aushalten, nicht wahr? Zumindest schien die Stewardess beruhigt, wenn auch noch etwas irritiert. Jaden wiederum war alles andere als begeistert und mit einem zuckersüßen Lächeln auf dem schönen Gesicht von Killian hatte er ihn los gelassen. "Aber natürlich. Wozu hat man den seinen kleinen Bruder?", schnurrte er ihm mit der schönsten Tonlage zu und machte es sich auf seinem Sitz bequem, während der Blonde damit beschäftigt war die Blutung seiner Nase zu stoppen. Gott, das hat gut getan! Man sagt zwar Gewalt sei keine Lösung, aber es war ein guter Weg und Killian würde lügen, würde er behaupten das das jetzt nicht zu seiner Erheiterung beigetragen hätte. Jetzt wirkte Jaden zumindest nicht mehr all zu seriös, als er ihn weiter zu quatschte. Allerdings musste der attraktive Auftragskiller ihm eines lassen. Mit blutender Nase zu sprechen konnte auch nicht jeder. Was musste er den noch auffahren, damit der Typ mal die Klappe hielt. Falls er im Bett nicht gerade Dirty Talk betrieb, hoffte er für jeden seiner Bettgefährten das Jaden wenigstens während solchen Aktionen die Klappe hielt. "Oh mir bleibt immer noch die Option dich in der Flugzeugtoilette zu ertränken oder in der Tevere ertränken sobald wir in Rom sind. Such es dir aus.", säuselte er weiterhin zuckersüß, während seine goldenen Augen aus dem Fenster des Flugzeuges blickten. Er musste den Kerl eindeutig los werden. Er konnte ihn bei der Suche nach Isabella nicht gebrauchen, das war eine Sache zwischen ihm und ihr und da hatte sein selbsternannter Bruder eindeutig nichts zu suchen.


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    • "Eigentlich sind es doch die größeren Brüder, die den kleineren zeigen, wo es lang geht. Irgendetwas hast du noch nicht ganz verstanden.", gab er grummelnd zurück und tupfte sich weiterhin an seiner Nase herum. Sein schönes Gesicht und seine schöne Nase! Mal ehrlich, niemand durfte seine Kleidung beschmutzen oder sein schönes Gesicht anfassen oder gar beschädigen! Das war doch wohl sein Markenzeichen, wie hätte er Anisa denn sonst näher kommen können? Diese Frau musste man doch erst mit einer schönen Verpackung locken, um ihr das noch schönere Innere präsentieren zu können. Gut, Anfangs hatte er das vielleicht nicht vorgehabt, aber wer hätte schon erahnen können, das diese Frau so Klasse hatte. Sie war nicht nur schön, sondern auch Klug und verdammt nett und hilfsbereit, wenn man sie nur besser kennen lernte. Eigentlich wollte er durch sie doch nur näher an Killian heran, nachdem er bei seinem Auftrag genauer recherchiert hatte, um zu sehen, mit wem er es eigentlich zutun hatte. Jaden hatte es sich doch selbst nicht ausgesucht und eigentlich sollte er die Tochter des großen John Astolfo nach Amerika verfrachten. Wer hätte da schon mit seinen Gefühlen und einem Bruder gerechnet? Und wenn er ehrlich war, dann hatte er im Glauben gelebt, das Killian, das kleine niedliche Baby ebenfalls mit Elaine in den Tot gestürzt war. Noch zu gut kann er sich an diese goldenen Augen erinnern, die ihn angesehen hatten, als Killian in diesem Strampler gesteckt hatte. "Du bist wirklich ein sturer Bock.", sagte Jaden und hielt sich daran, Killian nicht gleich sein benutztes Taschentuch entgegen zu werfen. "Ertränken?", wiederholte Jaden empört. "Behandelt man etwa so seinen Bruder? Ich komme dir gar nicht in die Quere, im Aufspüren bin ich ziemlich gut. Immerhin hab ich dich gefunden, Bruder.", das letzte Wort sprach Jaden wieder mit seinem üblichen Grinsen aus. "Ich mach dir ein Angebot...", begann er dann und tupfte erneut an seiner Nase herum, "Wenn du mich bei deinem Auftrag helfen lässt, bist du mich umso schneller los und ich hör auf dir zu folgen. Ich hör sogar auf mit dir den restlichen Flug zu reden. Nur dieser Auftrag und du bist mich los, klingt verlockend, oder nicht?".