[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

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    • Naira O'Connor

      Es kam auch die Zeit, in der man sich wieder verabschieden musste, aber Naira war da noch nicht einmal mit ihren Gedanken bezüglich einer Schwangerschaft fertig. Sie hatte die Möglichkeiten in Erwägung gezogen, aber sie war sich so sicher, dass Victor und sie verhüteten, da gab es einfach keinerlei Möglichkeiten, wie sie Schwanger werden könnte. Andererseits.. Sollte es alles wirklich Stress sein? Sie war sich gar nichts mehr sicher und am liebsten wäre die Frau auch ins Bett gegangen, um es einfach alles hinter sich zu bringen, aber das war ja nicht möglich..
      Victor verabschiedete sich von ihr und ein sanftes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, als sie ihm hinterher sah. Victors Eltern waren schon zum Taxi, da konnte Naira es wagen für einen Moment nicht die brave Lady zu spielen, für die sie vermutlich gehalten wurde. "Ey Alex!", rief Naira den Männern hinterher, bevor sie den strengen Blick aufsetzte, der immer funktionierte. Alex blickte zu ihr nach hinten. "Wenn du nicht auf meinen Mann aufpasst, werde ich dir eigenhändig die Eier rausreißen.. Kapiert?". Er überlegte kurz, wie sicher er sich sein könnte, dass das passiert und verzog das Gesicht, er glaubte jedem dieser Worte. "Er kommt im Ganzen wieder zurück! Spätestens vors Altar!". Damit wren die beiden Männer auch schon aus dem Blickwinkel der Dunkelhaarigen, die seufzte. Ramirez legte ihr aber ihren Arm sanft auf die Schulter, auch sie hatte sich ein wenig schicker gemacht. "Ich habe mir erlaubt mit meinen Kontakten ein wenig zu spielen.. Und ein paar Freundinnen von der Arbeit eingeladen..", sprach sie und schmunzelte. "Selbst wenn du sie nicht magst.. Können wir wahnsinnig viel Spaß dabei haben ihnen zuzugucken, wie sie sich zum volldeppen machen". Da musste auch Naira schmunzeln. "Wir werden jetzt mit Stil feiern.. Nicht wie die beiden Volldeppen da... Vertrau mir, ich habe mir einiges überlegt". Das schelmische Grinsen auf Sophies Lippen brachte kein gutes Gefühl mit sich, aber Naira wurde schon sanft in die Richtung geschubst, wohin sie sollten.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie waren kaum draußen, da drehte sich Alex zu Victor um, ergriff mit beiden Händen sein Gesicht und sah ihm in die Augen. Seltsam innige Geste, aber sie kam zu überraschend, als dass sich Victor dagegen wehren konnte. Er erwiderte nur den Blick fragend, bis Alex endlich mit der Sprache rausrückte: "Hast du schon mal Ecstasy genommen?", fragte er offen ohne auch nur zu grinsen, wie er es sonst immer tat. Victor sah ihn entgeistert an: "Was zum? Bist du bescheuert?"
      "Nein, keine Angst. Haha...Ich habe nur Spaß gemacht. Aber ich habe deine Arbeitskollegen zusammen trommeln können. Wir gehen mit ihnen in einen Club und feiern mal so richtig, wie du es all die Jahre bisher sicherlich nicht geschafft hast. Einfach trinken und einfach Spaß haben mien Freund.", Alex lachte und lief los.

      An einer Kreuzung vor einem edlen Club warteten bereits eine Handvoll Männer und Frauen, deren Gesichter Victor wieder erkannte. Unter anderem Becca. Wieso war die hier? Das konnte gefährlich werden oder? Victor musterte Alex, der sich aber wohl schnell mit allen anfreundete und klar machte, dass er derjenige war und Victor der Verlobte.
      "Nicht von mir! Victor ist ein großer hetero Mann.", Alex hatte wohl mit dem Champagner übertrieben, weil er noch die Gläser von Naira ausgetrunken hatte, die sie nicht haben wollte. Ein Mann der einstand für sich und seine Leute nunmal. Die Arbeitskollegen beglückwünschten Victor mit festem Händedruck oder einer Umarmung, bevor sie gemeinsam in den Club gingen. Das erinnerte ihn an alte Zeiten. Der Bass, die Musik. Alles war wie damals und er fühlte sich tatsächlich wieder, wie 21.
      Kurz darauf kam jemand mit der ersten Runde Shots und ab da wurde es schließlich immer wilder. Sie tanzten, feierten und tranken. Victor hielt sich zwar anfangs noch etwas zurück, doch es wurde besser. Irgendwann kam er sogar auf den Geschmack der Musik und ging auf die Tanzfläche, nachdem ihn Alex mit gezogen hatte. Und da Victor ihm irgendwann betrunken erklärte, dass Becca die Frau war, von der Naira nicht sehr angetan war, versuchte dieser sich nun ständig zwischen sie zu drängen. Und das hieß auch, dass er hn und wieder mit Victor tanzte. Ein guter Freund...Becca wurde abgeschoben.
      "Tut mir leid, dass ich sie eingeladen habe. Aber ich habe es den Kollegen selbst überlassen, welche 5 Leute sie mitnehmen.", rief Alex Victor ins Ohr über die laute Musik hinweg. Victor schüttelte den Kopf und tätschelte die Wange des Blonden. "Alles gut! Du hälst sie mir gut vom Hals!"
    • Naira O'Connor

      Eine Limousine wartete vor dem Restaurant auf die beiden Frauen, stilvoll in schwarz mit einem recht gut aussehenden Fahrer. "Warst du schon mal in einer Frauen Bar?", fragte Sophie und hielt der Dunkelhaarigen die Tür offen, damit sie nach hinten einsteigen konnte. "Frauenbar?". "Ja, Clubs in welche nur Frauen rein dürfen.. Hetero Frauen vor allem.. Um nicht von Männern angegafft zu werden". "nee, nicht wirklich.. Aber wo ist der Spaß dann?". Naira scherzte, woraufhin ihre ehemalige Chefin breit grinste. Sie waren alleine in dem Wagen, Naira bekam erklärt, dass sie die Mädels auf dem Weg einsammeln würden. Sie fuhren raus aus der Stadt, um nicht noch ausversehen auf Alex und seine Gruppe zu treffen, darauf hatte Ramirez keine Lust. "Hier.. Mach dich endlich warm und hör auf daran zu denken, wie es morgen wird.. Das ist deine letzte Nacht in Freiheit und die sollst du genießen!". Sie drückte Naira ein kleines Glas in die Hand, allein vom Geruch her konnte sie gut sagen, was es war.. Zwei kleine Shots gab es für die Frauen, dann machten sie auch schon den ersten Halt. Die Tür wurde geöffnet, ein paar Mädels aus der Arbeit stürmten hinein und es wurde laut. Sie freuten sich allesamt für die Braut, die diese Aufmerksamkeit wirklich nicht gewohnt war. Es gab reichlich Alkohol, sogar kleine Geschenke für die Braut, die vorbereitet wurden. So langsam wurde diese auch deutlich entspannter, je länger die Fahrt in die nächste Stadt auch dauerte. Es gab reichlich Gespräche, viele über den zukünftigen Ehemann, auch wenn Naira nicht zu viel verriet. Es waren wohl eher Kleinigkeiten, die man unter Frauen austauschte, aber sie lachten alle darüber.
      In der Nachbarstadt hielt der Choffeur tatsächlich vor so einer Lady-Bar, die mit bunten Lichtern ausgeleuchtet wurde. Anders als bei den ganzen Strip Bars für Männer, tanzte ein Mann an der Stange auf dem bunten Aufdruck über dem Eingang. "Eine Frauenbar also?", fragte Naira und hob ihre Augenbraue, sie wusste genau, was hier passierte. Die Mädels hatten ihr ein Krönchen mit einem kleinen Schleier aufgesetzt, sie trug eine Sharpe mit dem Aufdruck 'Braut' und die Mädels drückten sie alle in Richtung des Eingangs. "Die haben ein super Programm für Bräute!", antwortete ihr Ramirez und klärte den Eingang in die Bar, damit alle Mädels hinter ihr eintreten durften. Es war nichts für Naira, aber mit dem gestiegenen Alkoholpegel war es ihr letztendlich egal. Sie durfte auch Spaß haben, wenn sich schon Victor mit Arbeitskolleginnen vergnügen durfte, um sie vor einem Termin stehen zu lassen. Naira würde ja nur ein wenig gucken, mehr hätte sie jedenfalls nicht vor.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ramirez hatte sich sichtlich mehr Mühe gegeben, aber auch weil sie einschätzen konnte, wie gut Naira damit umgehen würde. Victor, der sowieso eher gerne im Hintergrund verblieb, weil er sonst aggressiv werden könnte oder gar seine Prinzipien vergaß, bekam nicht so einen Aufruhr. Doch alle Drinks wurden auf ihn angestoßen und sie freuten sich. Neben den männliche Kolleginnen war Becca dabei, eine Frau, aber sie galt unter den Kollegen als guter Freund sogar, weswegen es niemandem etwas ausmachte. Plus...Sie hatte darauf bestanden mitzugehen. Victor dachte da nicht lange darüber nach. Auch wenn ihm ein altmodischer Männerabend wohl eher gepasst hätte. Mit Whiskeyverkostung, vielleicht einem orientalischem Tanz? Und einfach nur Entspannung pur. Aber Alex drehte auf und letztlich verfing sich Victor ebenfalls in dem Alkohol und ließ sich abfüllen. Andere Frauen im Club kamen dazu. Kurz war Alex weg und kam zurück, nur um zusehen, wie eine Frau mit weißem Kleid, dass ihr gerade mal die Hinterbacken bedeckte, Victor direkt aus der Flasche in den Mund einschenkte. Sie drückte sich an ihn und grinste.
      Bevor es aber zu intim wurde, war es wieder Alex der dazwischen kam und ebenfalls so tat, als wolle er etwas davon abhaben. Sie akzeptierte es. Zwinkerte den beiden dann zu und meinte, sie hätte nichts gegen einen Dreier. Victor lachte und zeigte ihr den Ring am Finger, bevor Alex mit beiden ausgestreckten Mittelfingern ihr entgegen trat. Sie waren zusammen sehr betrunken und letztlich auch ein Chaos Duo. Die Frau schnaufte beleidigt und zog ab. Becca versuchte es gar nicht mehr, denn sie fand Alex suspekt. Leider entschied sie sich dann spät am Abend doch dazu zu gehen. Aber nicht alleine...Sie hatte sich wen für die Nacht abgeschleppt. Victor war es egal. Er stolperte wankend durch den Club und hängte sich bei Alex an: "Hätte nie erwartet, dass ich nochmal betrunken so gut feiern kann!"
      Alex lachte und tätschelte seinem Kumpel die Brust.

      Die nacht wurde lang und kurz vor Mitternacht, trommelte Alex alle nochmal zusammen und präsentierte ihnen einen letzten Vorschlag: "Ich weiß...Klischees müssen wir aber auch bedienen! Das tun die Mädels ganz sicher! Und der schicke Herr hier...hat noch nie eine Striptease Bar besucht!" Und da fing das Grölen zwischen den Männern an. Sie lachten und jagten sich gegenseitig fast schon raus, um das Etablissement aufzufinden. Dafür nahmen sie isch auch alle ein großes Taxi. Victor vergaß sich, aber er trug den Ring und hatte Alex, der einen sehr guten Bodyguard abgab, wenn Frauen zu nahe kamen. Also musste er sich gar nicht so sehr damit beschäftigen und daran denken.
    • Naira O'Connor

      Die Mädels hatten einen reservierten Tisch, denn wie Ramirez erklärte.. Man kam nicht einfach so in diese Bar hier rein, dies hatte auch die lange Schlange auf der Straße deutlich gemacht, aber die Frau hatte für alles gesorgt. Sie saßen ganz nah an der Hauptbühne, die ersten Getränke wurden von knapp bekleideten, gut aussehenden Männern gebracht und der ein oder andere zwinkerte der Braut zu, der man deutlich ansah, dass sie bald heiraten wollte. Die Mädels waren alle begeistert, sie wollten sofort mehr, es war eher Naira die, die sich ein wenig mit Ramirez zurück hielt, sie wollte die Nacht in Erinnerung behalten und nicht einfach nur hemmungslos trinken, wie es die Männer wohl machen würden.
      Es gab eine große Show, alle halbe Stunde gab es auch andere kleinere Shows, wie ihnen erklärt wurde. Die Jungs waren nichts anzufassen, aber Geld durfte man ihnen in die Boxer stecken, vorausgesetzt, sie hatten noch welche an. Es war gar kein hemmungsloses Ausziehen, es war eine wahre Kunst, die die Männer geschaffen hatten. Choreos, verschiedene Verkleidungen, gute Musik.. Es war die richtige Wahl in so einen Club zu gehen, denn selbst die Braut hatte Spaß und animierte mit den anderen Frauen die Männer dazu, sich auszuziehen.
      Es gab dennoch etwas besonderes für sie. "Wir haben heute eine zukünftige Braut unter uns", verkündete der Mann am Mikro und die Augen am Tisch fielen auf Naira. "Sie wird morgen heiraten und genießt ihren letzten Abend in Freiheit! Meine Liebe, wir haben eine extra Show nur für dich!". Ramirez deutete Naira an, aufzustehen, sie war nämlich wirklich gemeint worden. Ein Stuhl wurde auf die Bühne gestellt, einer der Herrschaften hielt der Dunkelhaarigen die Hand hin, damit sie auf die Bühne treten konnte. Sie ließ ihre Schuhe auf ihrem Platz und auch wenn sie ein wenig schüchtern war, sie ließ sich auf die Bühne helfen, um sich auf den Stuhl zu setzen. Sie saß mit dem Rücken zu dem Rest, ihr wurden die Augen verbunden, während die Musik anfing.
      Ein Polizist erschien. Vielleicht hatte Ramirez bei der Buchung zufällig verraten, dass Naira Polizistin war, ebenfalls ihr Mann, da hatten sich die Veranstalter etwas besonderes für sie überlegt. Die Menge der Frauen wurde laut, es gefiel ihnen, was sie zu sehen hatten, aber Naira war diejenige, die nicht zusehen, sondern fühlen durfte. Der Mann fuhr mit ihrer Hand über verschiedene seiner Körperregionen, sie fühlte seine Muskeln, bis sie an die Handschellen an seinem Gürtel kam. "Warst du ein braves Mädchen?", flüsterte der Herr ihr ins Ohr, da zog er auch die Augenbinde ab. Naira erkannte, was sie da vor sich hatte und lief ein wenig rot an, während sie nach Ramirez sah, die ihren Spaß hatte. Es war nur eine Show für die Braut und dafür bekam Naira einiges zu sehen..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es war wild, es war durcheinander und es war sehr betrunken. Victor hielt sich noch gerade so am Stehen, als sie gemeinsam das Taxi nahmen. Das neue Gebäude war rot leuchtend und etwas ruhiger. Der Türsteher wollte sie kaum reinlassen, weil sie alle sehr viel getankt hatten und der eine bereits in die Hecken des Ladens erbrach. Alex versuchte es zu verdecken, aber da war wohl nichts mehr zu helfen. Doch der Türsteher drückte ein Auge zu, als man erklärte, dass Victor ein Bräutigam war und er musste morgen ein Leben in Ketten führen. Das war zwar nicht das erste Mal für den Türsteher, aber abgesehen vom Augenverdrehen, ließ er sie dann doch rein.
      Die Musik war ruhiger und sie bekamen einen eigenen Raum mit zwei Tänzerinnen. Eine die sich um die anderen kümmerte, eine nur um Vincent. Er musterte sie, genoß die Show, aber sie schlug ihm selbst die Hände weg, wenn er sie anfasste. Victor schnaubte, gehorchte dann aber und konnte nicht verneinen, dass es ihm gefiel. Doch die nächste Zeit wurde schwierig. Sie tranken vom Bauch der Tänzerin, tanzten mit ihr, bezahlten umso mehr dafür. Victor war irgendwann fertig und letztlich waren nur noch eher und Alex übrig. Sie saßen da, blickten in ihre Gläser mit Whiskey und Wasser und murrten vor sich hin.
      Victor rutschte zu Alex und ergriff ihn im Nacken. Betrunken sagte er ihm: "Das war ein guter Abend..."
      "Mhm...Und du hast mir keine reingehauen und bist deiner Frau auch nicht fremdgegangen...", säuselte Alex betrunken und ließ sich in Victors Richtung fallen. Er grinste ihn an: "Das war...ziemlich viel Alkohol..."
      "Ja..." "Aber das war guter Alkohol..." "Ja..."
      Victor nickte und versuchte sich aufzusetzen, bevor er sich wieder einen Schluck gönnte. Langsam ging nichts mehr rein. Nun waren auch die Tänzerinnen fort und die Musik mit dem wallenden Bass war alles, was sie noch an sie erinnerte.
      Alex musterte mit halb geschlossenen Augen den Rothaarigen. "Was hast du in deinem Leben noch nicht gemacht?", nuschelte der Blonde.
      Victor sah ihn an und sah dann auf den Tisch vor ihnen. Nur zwei Männer auf einem Sofa in einem Stripclub...Alleine in einem Zimmer.
      "Weiß nicht...", "Na komm...irgendetwas. Ich habe zum Beispiel noch nie...mhh...einen Dreier gehabt! Oder...mich fesseln lassen! Steht Naira drauf?", fragte er dann neugieriger und lockte damit ein Schnauben aus Victor. Aber er dachte an sie wieder. An die tollen Nächte mit ihr. "Hattest du schon mal Sex im Auto?", statt Alex Fragen zu beantworten, gab er ihm eine Frage und es funktionierte. Alex ließ sich ablenken: "Ja, aber ewig her. Damals als Teenie, wenn man nicht im selben Zimmer wie die Kumpels Sex haben wollte...Du?"
      "Mhm...vor kurzem erst.." "Was? Hahha...ihr seid ja welche.", Alex schlug Victor gegen die Schulter.
    • Naira O'Connor

      Der Polizist hatte es in sich, vor allem nachdem er fast gänzlich ausgezogen war und Naira ein wenig wärmer geworden ist. Sie hatte Aufgaben bekommen, hatte ihm helfen müssen, ohne wirklich zu weit zu gehen, jedenfalls hielt es die Frau selbst für nicht schlimm, sie würde es auch gar nicht so schlimm bei ihrem Mann finden. In Gedanken war sie häufig bei ihm, aber sie genoss dennoch die Aufmerksamkeit des Polizisten, der ihr letztendlich die Plastikhandschellen zur Erinnerung an den Abend mit gab und samt eines Handkusses von der Bühne half. Es war gut gewesen, sehr gut und selbst Ramirez strahlte über beide Ohren. "Entscheide dich weise, ob du lieber deinen Rotschopf nimmst!". Sie lachte, auch Naira lachte, aber sie war sich sicher, dass sie trotz dessen, dass der Mann hier gar nicht so schlecht ausgesehen hatte viel lieber ihren Victor hatte. Ja, sie liebte ihn eindeutig und sie war sich sicher geworden, dass sie ihn heiraten wollte.. In wenigen Stunden..
      Von der Bar ging es dankbar weiter, der Türsteher wurde sogar von allen Frauen der Gruppe ins Gesicht geküsst dafür, dass sie rein durften und sie zogen weiter. Die Arbeitskolleginnen waren gut gefüllt, Naira und Ramirez waren zwar heiter, aber sie sahen gerne zu, wie die anderen Frauen peinliche Sachen machten.
      Die zwei weiteren Stunden verbrachte die Gruppe damit, von Club zum Club zu gehen, sie tanzten ausgelassen, wobei Naira schon von einigen Männern angebaggert wurde. Sie mochte es nicht, wenn sie betrunken und verschwitzt versuchten ihr näher zu kommen, aber wenn es nicht half deutlich zu machen, dass sie kein Interesse hat, gab es noch Ramirez, mit der sie oft ein lesbisches Paar spielte, um die Männer von sich zu halten, letztendlich schlug sie auch zu. Zwei Kerle hatte sie geschlagen, einer war ihr dabei zu nah gekommen und der andere hatte sie angefasst. Die Dunkelhaarige brauchte keinen Türsteher, der ihr half, selbst ist nämlich die Frau.

      Es war früh am Morgen, als die beiden Frauen zurück im Hotel ankamen. Die Lobby war noch besetzt, oder schon.. Der junge Mann am Empfang begrüßte die beiden Frauen und fragte höflich nach, ob sie etwas bräuchten, da bat Naira um Aspirin, damit sie ja keine Kopfschmerzen durch den Abend am nächsten Tag hatte. Ramirez ging schon mal vor, sie wollte schlafen gehen und war wackelig auf den Beinen, da sah ihr Naira nach und schmunzelte. Es war ein wirklich toller Abend gewesen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Der wilde Abend hatte sich zu einem netten Gespräch entwickelt mit Alex, welches sogar sehr intim wurde. Sie lachten, sprachen und konnten irgendwann sich nur noch schlecht losreißen von den Sitzen, weil sie bereits nach Hause mussten.
      "Nein, einen so guten Abend hatte ich schon lange nicht mehr...", nuschelte Victor und schob sich hoch. Er wankte und hielt sich dann an Alex, der ebenso lachend aufstand und Victor hielt. Sie beide würden sich irgendwie helfen.
      "Achso? Na, dann musst du mich aber schön bezahlen dafür!"
      "So viel Kohle verdienen wir zwei auch nicht...wir kommen gut über die Runden ...."
      "Oh Nein, du musst mich nicht so bezahlen. Ein Kuss reicht. Zur Erinnerung!", Alex wankte, suchte sein Handy und hielt es für ein Selfie nach oben. Er hatte nicht gedacht, dass Victor es machen würde und eigentlich erwartete er auch nur einen Kuss auf die Wange. Doch Victor drehte den Kopf des anderen zu sich und küsste ihn auf die Lippen. Das Foto war für die Ewigkeit.
      "Ho! Nur weil du deine Frau nicht da hast! Aha!"
      Sie lachten beide ausgelassen und ließen sich dann doch mit dem Taxi zum Hotel zurückfahren. Victor kroch aus dem Wagen und hielt sich den Kopf. Bereits jetzt fühlte er sich alles andere als bereit morgen wieder aufwachen zu müssen. Verdammt...und er wollte noch zu Naira. Alex torkelte durch die Türen und sah noch nach Victor: "Also...mein Lieber Mann...", er grinste und umarmte Victor, bevor er sich von ihm verabschiedete. Victor kam aber direkt hinterher und sie standen noch, sich an der Halterung festhaltend im Aufzug. Bevor sie dann gemeinsam ausstiegen. Naira hatte Victor nicht bemerkt. Aber er hatte sich auch ein Ziel gesetzt. Dafür die Scheuklappen aufgesetzt.
      "Also! gute Nacht!", Alex küsste Victor auf die Wange. "Gnade dir Gott! Einmal reicht!", Victor schob ihn weg und wartete darauf, dass er verschwand. So betrunken, wie sie beide waren, würde Alex ihn wohl kaum noch aus Nairas Zimmer bekommen.
      Er trat heran und klopfte erst leise, dann lauter. Mit dem Kopf lehnte er sich gegen die Tür und schloss die Augen, um ein wenig zu dösen. Nur für die Sekunden, bis sie die Tür aufmachte...Nur...ein paar Sekunden. Doch sie tat es nicht. Also klopfte er weiter.
    • Naira O'Connor

      Sie schloss die Augen, während sich der nette Herr an Empfang darum kümmerte, ein wenig Aspirin für sie rauszusuchen, damit sich Naira am nächsten Tag voll und ganz auf die Hochzeit konzentrieren konnte. Sie war müde, aber zufrieden, es war ein schöner Abend gewesen und nun gab es noch ein paar Stunden Schlaf, bevor sie sich fertig machen musste. Heute Abend würden sie dann vermutlich noch einmal feiern, aber es war es ihr wert gewesen, denn in diesem zufriedenen Zustand verschwanden alle ihre Sorgen um die Hochzeit, genauso sehr wie alle Bedenken. Sie kümmerte sich einfach nicht darum.
      Ihre Augen öffnete sie erst, als sie zwei ihr bekannten Stimmen hörte, die Herrschaften waren also auch zurück gekommen. Sie sah sich das Spektakel an, wie die beiden auf den Aufzug warteten und war zufrieden, dass sie nicht so betrunken war, wie die beiden Herrschaften. Dennoch, lange sah sie nicht hin, der junge Bursche kam und reichte ihr die Tabletten. Die Frau bedankte sich ganz herzlich, sie meinte, ihm später ein wenig Trinkgeld da zu lassen, wenn sie nüchtern war, woraufhin er lachte. Sie bat aber darum und merkte sich sogar den Namen, der auf dem Schild stand, bevor es ihre Beine zu dem Aufzug trug. Ramirez war schon sicherlich in Bett, aber sie hatte gerade nur vielleicht zehn Minuten Vorsprung gehabt, da machte sich Naira nicht zu große Sorgen.
      Der Aufzug blieb stehen, die Türen öffneten sich und sie fuhr hoch, in die Etage, in der ihr Zimmer war. Beim Aussteigen ließ die Frau ein wenig ihren Nacken kreisen, sie fühlte sich verspannt und bräuchte mal eine gute Massage, ihr Gedanke verfiel jedoch, als sie was ganz anderes entdeckte. Ihr zukünftiger Mann stand an ihrer Tür und klopfte, damit er reingelassen werden konnte. Ein Schmunzeln hatte sich bei Naira auf den Lippen gebildet und sie kam dem ein wenig näher. "Du weckst gleich noch die ganze Etage", sprach sie ein wenig belustigt, bevor sie nach ihrer Karte fürs Zimmer griff. "Wenn du zur Seite gehst, mach ich uns die Tür auf..".



      // OMG!! Das ist so geil! Darauf habe ich gewartet! //
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor säuselte ein wenig vor sich hin. Der Zug im Kopf stand nicht mehr im Bahnhof, sondern rauschte aufgeregt vor sich hin. Er musste gehen, er musste etwas tun und wenn es sein musste, musste er sich auch hinlegen und das ganze Grauen in seinem Kopf über sich ergehen lassen. Doch es ging ihm gut. Neben dem wanken und unsicheren Stehen, konnte er sich an der Türe halten, bis sie Naira endlich aufmachen würde. Oder wollte sie gar nicht? Was war, wenn sie betrunken bei einem anderen Kerl geblieben ist? Eine Panik machte sich in ihm breit und sein nächstes Klopfen war lauter und wilder. Da vernahm er aber die ihm schönste Stimme auf Erden.
      "Naira?", er drückte sich von der Tür und öffnete nur ein Auge. Er war einfach nur noch voll und der Fokus fehlte um ihr Gesicht genau zu betrachten.
      "Meine Frau...", nuschelte er dann mit einem breiten Lächeln und streckte die Hände nach ihr aus, um ihr Gesicht anzufassen. Er fühlte sich gut betrunken an. Ein schöner Zustand, den er schon lange nicht mehr gehabt hatte.
      "Du bist zurück und das ohne wenn und aber...", im Reden merkte er, wie laut er eigentlich sprach und legte sich sofort einen Finger auf die Lippen.
      "Schh...stimmt...darf keiner erfahren, dass ich zu dir will...", mit den Worten, als wäre er ein kleiner Junge, ging er zurück, stolperte gegen die Wand und wartete darauf, dass Naira die Türe aufmachte. Derweil sah er sich um. Als ob er noch einen guten Späher in dem Zustand ausmachen würde.

      (Haha ich bin selbst schon gespannt xDD)
    • Naira O'Connor

      Ja, ihr Mann war betrunken, wenn nicht mehr als nur das, aber es war schön zu sehen, wie sehr es ihn erfreute sie zu sehen. Er war immer so liebevoll, wenn er betrunken war, so zeigte er Naira immer, dass er sie wirklich liebte. Schon mehrmals hat sie sich gefragt, was ihn davon abhielt, sie nutzte auch manchmal die Chance und war diejenige, die den ersten Schritt machte, aber es war nicht immer so wirklich nützlich. Meistens sprang er nicht drauf ein.
      "Natürlich bin ich zurück.. Warum nicht? Schließlich will ich dich heiraten". Sie lächelte sanft, auch wenn ihr Mann es vielleicht nicht sehen konnte.
      "Es weiß schon vermutlich das ganze Hotel, dass du zu mir ins Zimmer kommst", sprach Naira und schüttelte sanft lachend den Kopf. Die steckte die Karte in den dafür vorgesehenen Schlitz und öffnete die Tür, sie trat zuerst durch diese, ließ sie aber für ihren Mann offen. Ihre Schuhe, die sie in der Hand hielt warf die Frau zu den anderen Sachen, Spike hatte sich durch das Klopfen erhoben und war zu seinem Frauchen gegangen, um sie zu begrüßen. "Du kannst schon mal ins Bett.. Ich komm gleich dazu.. Aber zieh dich aus bitte". Naira wollte ungern die restliche Nacht über den Geruch der Bars und des Alkohols riechen, sie war nicht betrunken genug, um das zu ertragen. Stattdessen zog sie ihr Kleid aus und wollte sich zum Schlafen etwas anderes anziehen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor taumelte ihr mit einem dümmlichen Grinsen hinterher.
      "Ist doch egal...aber Alex ist auch breit...der weiß davon nichts.", sagte er überzeugt darüber, dass Alex es sich nicht einmal denken konnte, dass Victor sich zu ihr ins Zimmer legte. Er hätte sich mindestens eins sparen können und damit etwas...anderes noch bezahlen. Oder es selbst behalten.
      Victor grummelte ihr nach, als sie meinte, er solle sich schon mal hinlegen. Er sah Spike nach, versuchte dem Hund nach zu gehen, doch der war wohl daran gewöhnt Victor manchmal in einem seltsamen Zustand vorzufinden und wich ihm einfach aus. Besser war es. Der Geruch gefiel ihm nicht.
      Victor seufzte laut, als die Tür hinter ihm ins Schloss wieder fiel und er auf das riesige Bett zu steuerte. "Puh...ich bin so betrunken...", nuschelte er und fuhr sich dabei durch das Gesicht, bevor er sich auf das Bett setzen wollte und dabei fast auf den Boden gefallen wäre, hätte er sich nicht rechtzeitig festgehalten.
      Victor zog sich das Hemd über den Kopf, oder versuchte es zumindestens und schob die Schuhe von den Füßen. "Ich dachte wir haben heute noch Sex...", fragte er letztlich unverblümt und schob sich wieder vom Bett und taumelte zu ihr.
      Betrunken war er aufmerksamer. Und er passte genauer auf sie auf. Sie und ihre Bedürfnisse.
      "Du bist nicht betrunken...", stellte er letztlich fest, als er sich ihr von hinten genähert hatte und mitten beim Ausziehen anhielt. Mit den warmen Händen fuhr er ihre Schultern und Arme ab, bevor er sich mit dem Kopf gegen ihren Hals lehnte und anfing sachte zu küssen.
    • Naira O'Connor

      Ja, er war betrunken und das wusste Naira ganz genau, sie brauchte dafür keine Bestätigung, es reichte ihr erfahrener Blick, dazu noch der Geruch des Alkohols, die an ihm deutlich hing. Dennoch, es war okay, es war sein Junggesellenabschied und er durfte Spaß haben, seine Frau würde nicht einmal richtig nachfragen, was die Jungs gemacht haben, es sollte sein Geheimnis bleiben. Um ehrlich zu sein interessierte es sie nicht wirklich, denn sie hatte Angst etwas zu hören, was wie nicht hören wollte.
      Naira zog ihr Kleid langsam aus und sah zu ihrem Mann, als er der Meinung war, sie hätten heute noch Sex. "Wie kommst du denn darauf?", fragte sie ein wenig gespielt empört und schüttelte schmunzelnd den Kopf. An sich war sie nicht abgeneigt.. Wenn er nicht einfach nur nach Alkohol riechen würde, irgendwie wurde es der Frau übel bei dem Geruch. Ehe sie sich versah stand der Rothaarige bei ihr und schmiegte sich von hinten an sie, woraufhin ihr ein wohliger Seufzer entfuhr. Seine Hände waren deutlich zu spüren.. Das fühlte sich gut an.
      "Ich muss auch nicht betrunken sein", stellte Naira fest, nun, sie war aber eigentlich ein wenig betrunken, verkaufte es nur gut. "Wir haben gut getrunken, ich habe mir aber nicht die Birne weggehauen". Sie schloss die Augen und merkte, dass sie beinahe mit ihrem Mann gekippt wäre, deshalb öffnete die Frau wieder ihre Augen und blickte aus dem Fenster direkt aufs Meer. "Hast du denn Spaß gehabt, Liebling?". Sie hob ihre Hand und fuhr dem Mann durch das Haar, um ihm ein wenig Zuneigung zurück zu geben.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor wollte Zuneigung heute. Ob er es wirklich überhaupt zum Sex schaffte in diesem Zustand war eine andere Frage. Aber was der Kopf wollte, musste der Körper nicht immer ausführen können. Auf jeden Fall war es wichtig, dass er das seiner schon-bald-Frau gesagt hatte. Er wolle sie haben und er fand sie noch immer anziehend. Auch nach dem Abend mit Frauen und kleinen Tangas...Und den Aufklebern auf den Nippeln. Victor hatte sich zwar hinreißen lassen, aber seine Frau war diejenige, auf die er am Ende Hunger hatte.
      Mit geschlossenen Augen lehnte er sich an sie und nutzte es aus ihren Körper als Standbein nutzen zu können. Da fiel ihm ein, dass sie auch trinken war und das mit ihren Schuhen...
      Sofort drückte er den Kopf hoch, suchte einen Fokuspunkt und sah sie an, dann runter zu ihren Füßen: "Wie gehts dem Fuß?...Ganzen Tag gelaufen...Ich würde dich ja hochnehmen und aufs Bett tragen, damit du keine Wahl mehr hast...Aber ich...trage mich selbst kaum..", gab er offen zu und leckte sich dabei über die Lippen. Victor hoffte lediglich, dass Naira einfach nur zu ihm ans Bett kommen würde, wo er nun wieder hinging und sich fallen ließ. So musste er nicht mit dem Gleichgewicht kämpfen, dass ihn von einer auf die anderen Seite zog.
    • Naira O'Connor

      Sie seufzte leise und schmunzelte darüber, dass sich ihr Mann darum sorgte, wie es ihrem Fuß ging. "Ich habe die größte Zeit tatsächlich ohne der Schuhe verbracht.. Ich habe damit sogar einem Kerl fast wehgetan, der nicht von mir lassen wollte.. Aber Ramirez ließ nicht zu, dass ich die Polizeigriffe mit den Spitzen der Schuhe kombiniere". Naira schmunzelte über diese Erinnerung.. Die Männer hatten einfach Pech, dass sie selbst Polizistin war, deshalb hatte es vermutlich auch wehgetan.
      Sie blickte zu ihrem Mann, der sich zum Bett trug, um sich drauf zu werfen, da ergriff sie die Chance und zog sich eines seiner Oberteile an, um darin zu schlafen. Es gab hin und wieder das ein oder andere Oberteil, welches sie sich von ihm nahm, um darin zu schlafen. Doch statt sich zu dem Bett zu bewegen bewegte sich Naira auf das große Fenster zu, um die Aussicht zu genießen. Man konnte die ersten Sonnenstrahlen am Himmel erkennen, sie hätte am liebsten den ganzen Morgen hier mit einem Kaffee verbracht und der Sonne zugesehen, wie sie langsam sich erhob, aber stattdessen bewegte sich die Frau zu dem großen Bett, um dort zu ihrem Mann zu klettern. Die Müdigkeit überkam sie einfach wieder, sie brauchte ein paar Stunden Schlaf.
      "Vic?". Naira sah zu ihm rüber, bevor sie sich an ihn rankuschelte, um ein wenig Wärme zu bekommen. "Bist du dir sicher, dass du mich heiraten willst? Du weiß.. Dass es mehr oder weniger für immer ist.. Oder jedenfalls für eine sehr lange Zeit?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor hörte ihr nur noch mit einem Ohr zu, doch er wollte ganz dasein. Problem war die Karrusselfahrt in seinem Kopf, die nicht aufhören wollte, sobald er sich einfach nur hingelegt hatte. Dass sie ihm sogar von einem Übergriff erzählte und wie sie sich hatte wehren müssen mit den Schuhen, ließ ihn statt seinem Beschützerinstinkt auszuspielen, eher lachen.
      "Der Typ hat sich mehr verdient, als nur eine Drohung...", grummelte er leise, aber mit seinem müden Grinsen im Gesicht.
      Fast wäre er dann eingeschlafen, als es kurzzeitig still wurde im Zimmer, aber er kämpfte darum, sobald er merkte, dass sie sich zu ihm gesellte. Victor drehte sich auf die Seite und stützte den Kopf ab. Er sah sie an, legte einen Arm um sie und drückte sie extra noch ran. Er wollte seine Hose nicht ausziehen. Das war ihm zu anstrengend. Allein das Hemd war schon anstrengend genug gewesen.
      Die Frage die folgte und ihre Ängste ließen ihn kurz nachdenklich Brummeln.
      "Mhm...Hast du Bedenken?...Dass das falsch sein kann?...Ich will sich Lieben...bis zum Ende...", er drückte sie wieder fester an sich und vergrub das Gesicht an ihrem Hals, um sie dort sanft und neckisch zu beißen.
      "Ich habe keine. Du bist die einzige, die mich aushalten will...Und ich liebe dich...so wie du bist...alles was du mir vorwirfst...deine Wut...Deine Trauer...Wir haben so viel durchgemacht...", zu jeder Pause küsste er ein wenig mehr von ihrer Haut und er liebte diese Mischung von Parfüm und Alkohol.
      "Und wenn ich dich für immer habe...dann bin ich ein glücklicher Mann...", er süßholzrapselte natürlich, aber in dem Zustand fiel ihm so etwas leichter.
    • Naira O'Connor

      Sie hätte eine stumpfe Antwort erwartet, aber stattdessen war Victor doch ein wenig liebevoller und versuchte ihr die Angst zu nehmen. Er liebte sie so, wie sie war, mit allen Fehlern, das könnte auch gut sein Gelöbte sein, darüber hatte sich Naira an sich auch noch keine Gedanken gemacht. Alles, was sie sich aufschrieb war ihr nicht genug, es klang nicht nach ihr, es war nicht zu ihrer Zufriedenheit, deshalb wollte es die Frau spontan machen, wenn es jedenfalls klappen wird.. Sie war jetzt schon ein wenig aufgeregt.
      Sein Mund auf ihrer Haut unterstützte das wohlige Gefühl, welches seine Worte ihr gegeben haben und Naira schloss für einen Moment die Augen, um es zu genießen. "Ich habe keine Bedenken, wenn es um dich geht", erklärte sie und seufzte, um ihre Augen zu öffnen. Ihre Hand fuhr durch Victors Haare. "Ich habe Angst vor der Ehe an sich.. Ich will nicht, dass unsere Ehe genauso sein wird, wie sie meiner Eltern.. Dass wir uns letztendlich hassen und gegenseitig betrügen..". Sie seufzte wieder. "Wobei ich dir niemals fremd gehen könnte.. Ich finde nur dich toll, alle anderen Männer nerven mich irgendwie..".
      Die Frau drehte ihren Kopf, um ihren Mann anzusehen. "Ich habe einfach Angst.. Aber ich bin bereit seinen Nachnamen anzunehmen, Vic.. Ich brauche keinen Doppelnamen und ich sehe auch von meinem ab..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor schnaubte. Ja, sie alle hatten doch irgendwie Angst vor der Ehe. Sie war ihnen unbekannt und sowohl er, als auch sie würden sich das erste Mal in die Ehe begeben. Ihre Worte brachten ihn zum Lächeln. Aber das wusste er. Sie liebte ihn. Nach all der gemeinsamen Zeit konnte er betrunken zugeben, dass sie ihn wahrlich mochte. Das war eine Erleichterung und ein wohliges Gefühl.
      Zufrieden ließ er ab von ihrer Haut und sah sie an, streichelte ihr sanft über die Wange und schloss wieder die Augen, weil ihn nun die Müdigkeit zu sich zerrte. Sie hatten nicht sehr viele Stunden übrig als Naira O'Connor und Victor Parker. Das waren ihre letzten.
      "Was wird...an der Ehe so anders...wir nennen dich nur noch Mrs. Parker...Du trägst den Ring und sagst allen Männern ab...und ich allen Frauen... so wie die letzten Jahre auch...Und dann kehren wir Abends zueinander und ich massier dich...liebkose dich...", raunte er müde und schmunzelte, während seine Hand ihren Rücken hinab fuhr zu ihrem Po.
      "Das war es doch auch schon...Nichts besonderes...Nichts wovor du Angst haben muss..."
    • Naira O'Connor

      Er hatte eigentlich ja recht.. Es war nichts besonderes und dennoch gingen so viele Ehen zu bruch, warum wohl? Es war ja theoretisch nichts anderes als das, was sie jetzt hatten, aber es würde deutlich ernster werden, immerhin war es schwieriger sich scheiden zu lassen, als einfach seine Sachen zu nehmen und die Beziehung zu beenden. Naira seufzte, es klang so simpel, aber es fühlte sich nicht so simpel an.
      Seine Hand an ihrem Hintern ließ sie kurz kichern, dann kuschelte sich Naira auch noch näher an ihren Mann. Sie würde sich gerne keine Gedanken machen. "Jetzt schlaf.. Ich will dich nicht vors Alter zerren müssen.. Lieber sehe ich dich da schon stehen". Ihre Stimme klang ein wenig entspannter, aber ihre Muskeln konnten sich nicht entspannen. Ihre Sorgen waren einfach wieder da, aber Victor sagte ja, dass alles gut sein wird..
      "Ich liebe dich, Vic", hauchte sie ihm entgegen und seufzte innerlich. Ihre Lippen küssten seine Stirn, bevor sich Naira versuchte ein wenig zu entspannen. Es würde alles gut gehen..auch später.. Ihre Eltern waren ihr einfach nur ein schlechtes Vorbild gewesen, es war an der Zeit es besser zu machen, als es die beiden getan haben.. Nur hätte sie beide gerne hier gehabt.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor war noch kurz bevor sie ihm sagte er solle schlafen bereits im Traumland gelandet. Der Alkohol forderte seinen Tribut und alle Leidenschaft und Geilheit war damit ebenso verschwunden. Er schlief ausgelassen mit ihr in seinem Arm ohne Decke und mit einem zufriedenen Schnarchen. Er machte sich nicht einmal Gedanken darüber, ob er sie am Einschlafen hinderte mit all den Geräuschen, die er da von sich gab.
      Aber er liebte sie. Er liebte seine Frau und trotz fehlendem Gelübde würde er sie heiraten. Er hatte ja letztlich auch keins und er hatte es dummerweise nicht einmal probiert. Eine kleine Notlüge würde ihm da helfen müssen.

      Am nächsten Morgen wachte Victor mit einem großen Kater auf und verfluchte sich. Jemand klopfte laut an die Zimmertüre und rief nach Naira und Victor. Er verzog das Gesicht, drehte sich um und vergrub sich in das Kissen, welches am nächsten zu ihm lag.
      "Ich reiße ihm den Kopf ab...", nuschelte Victor in das Kissen. Doch das Klopfen hörte nicht auf. Bis Nairas Handy anfing zu klingeln.
      "Fuck...", das half den Kopfschmerzen überhaupt nicht und Spike fing ebenso an zu Bellen. Nicht laut, aber ansatzweise. Zufrieden war selbst der Vierbeiner nicht. Victor warf aber auch keinen Blick auf die Uhr, durch die er erfahren hätte, dass er zum Frühstück musste und seine Freundin ein letztes Mal gehen lassen musste, bevor er vor den Altar trat...

      //Es kommt immer näher **___**
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