[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Naira O'Connor

      Bei den Worten ihrer zukünftiger Schwiegermutter musste Naira schon schmunzeln. Sie griff ihrem Sohn nicht nur unter die Arme, sie schüttelt ihn auch nicht durch, sondern verpasst dem Mann einen ordentlichen Tritt in den Arsch, so wie er es verdient und braucht, aber so etwas würde sie seiner Mutter doch nicht sagen. Sie musste nicht wissen, dass ihr Sohn ein kleiner Sturrkopf war, der gerne einen Tritt in den Hintern nahm, vor allem von seiner Frau.
      Naira war mit etwas zu trinken einverstanden, sie wollte sich auch umsehen, um ein Café oder eine Bar zu finden, was in der Nähe war um das Kleid und die Tasche mit den Accessoires nicht zu weit mit sich z tragen, sie hätte sich gerne auch noch länger mit Sandra und Ramirez unterhalten, aber vor allem die letzte Dame hatte einen Einwand, weshalb die Dunkelhaarige ihre Augenbraue hob und skeptisch zu ihr sah. "Dann fahren wir zurück.. Und werden uns dort ein Glas Wein gönnen.. Und zwar einen richtig guten!". Sie blickte zu Sandra, ob sie denn auch davon überzeugt war, bevor Naira sich nach einem Taxi umsah. Ein Nachmittagsprogramm also.. "Dann kann ich das Kleid auch sicher in meinem Zimmer verfrachten.. Und ich denke, in der Bar gibt es richtig gute Weinsorten".vir allem hoffte sie auf eine Beratung, denn naira hatte keine Ahnung davon, aber vielleicht ihre fast Schwiegermutter.
      Die Dunkelhaarige wunk einem Taxi zu, der Mann hielt für die Damen an und war bereit sie zurück ins Hotel zu fahren. Naira und Ramirez überlesen der Ältesten der Gruppe den Vortritt, sie sollte sich aussuchen wo sie sitzen wollte auf dem Weg zurück.

      //Skip gerne zum Hotel, wenn du nagst:) /
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor und Alex hatten in der ganzen Zeit mit dem ältesten Parker eine Runde um das Hotel gedreht. Sie sprachen über das Meer, das Wetter und sein Vater fragte Alex ziemlich aus. Wirkte am Ende fast schon so, als sei eher dieser die Person mit der sich Victor verloben würde. Aber allem Anschein nach, war wohl auch sein Vater einfach nur aufgeregt.
      Letztlich kamen sie auf ihre Hobbies und während Victor mit keiner guten Antwort glänzen konnte, die nicht schlafen, Bier oder Naira beinhielt, konnten nur Alex und der ältere Mann reden. Alex erzählte unter anderem auch von seiner neuen Freundin, wobei wiederum Victor hellhörig wurde. Es war doch interessant zu sehen, dass er seine Augen von Naira lassen konnte.
      Aber die Zeit vergingen bei den ganzen Gesprächsthemen und irgendwann sah Alex auf die Uhr und klatschte laut in die Hände, um die Aufmerksamkeit aller auf sich zu ziehen.
      "Die Frauen sollten bald wieder da sein. Ramirez weiß bescheid. Wir müssen bald wieder zusammen kommen und dann geht es weiter!", er verriet aber nicht sehr viel. Für Alex war es aber einfacher, da Victor nicht groß fragte, sondern lediglich grimmig drein sah.
      "Keine Angst. Du wirst es mögen.", er tätschelte seinem Kumpel auf die Schulter und lief an ihnen vorbei in Richtung des Restaurants.

      Sandra, Naira und Ramirez kamen schon bald an und trafen die Männer wieder in der Lobby, wo sie begrüßt wurden mit einer kleinen Champagnerflöte, die viel zu filigran aussah.
      "Da sind die Damen endlich. Ah!", Alex wollte sie gerade begrßen, entdeckte aber den großen schwarzen Schutzmantel, was von der Größe an das Kleid erinnerte. Er stieß Victor sofort an und drehte ihn um, damit er nicht in Nairas Richtung sehen konnte, was dem Mann wiederum ein Fluch abrang. Er hasste es, wenn man ihn von seiner Frau abhielt. Aber heute war es wohl notwendig.
      "Ich hoffe sie ist nicht in dem Kleid her gefahren, damit alle Welt sie sehen kann, aber ich nicht...", schnaubte er widerwillig.
    • Naira O'Connor

      Die Frauen stiegen ins Taxi und unterhielten sich auf der Fahrt zurück zum Hotel darüber, wie morgen der Ablauf sein sollte und vor allem wie sich Naira vorgestellt hatte den Steg dekoriert zu haben. Sie überließ es dem Hotel, da dieser den Steg und den Saal zur Verfügung stellte, was sie schon vorher reserviert und bezahlt hatte, mit Victor gemeinsam natürlich, aber die beiden Frauen im Auto waren aufgeregt, was es denn nun alles geben würde. Viel verriet naira nicht, vielleicht auch weil sie selber nicht alles wusste, vielleicht auch um den Wow-Effekt ein wenig größer zu gestalten. Sie war sich sicher, dass das Hotel es hinbekommen würde und das zu ihrer Zufriedenheit, Victor schien es nicht so sehr zu interessieren, aber Männern war es meistens völlig egal, was alles um die Hochzeit drumherum geschah.
      Am Hotel krallte sich Sandra wieder ihre Schwiegertochter und hakte sich bei ihr ein, während Ramirez die große Tüte mit den Accessoires übernahm, die Dunkelhaarige trug das Kleid schon selber. Sie unterhielten sich über tatsächlich Kinder, aber gar nicht mal so unangenehm, es ging nämlich vor allem um Victor, wie er als Kind drauf war. Als Naira jedoch die Jungs bemerkte und zusah, wie Alex ihren Verlobten wegdrehte verstand sie es und ließ die beiden Frauen für einen Augenblick alleine. Mit dem Kleid und den anderen Sachen fuhr sie hoch ins Zimmer, wo sie kurz verschnaufen konnte, vor allem ihr Fuß fing wieder an Schmerzen zu bereiten. Spike freute sich im Zimmer auf sein Frauchen, aber wie es schien haben die Jungs ihn schon ausgeführt gehabt, doch die Frau versprach ihrem Hund, ihn nachher zu einem langen Spaziergang mitzunehmen. Sie selbst nahm zunächst wieder etwas gegen die Schmerzen, setzte sich kurz, um durchzuschnaufen, bevor sie ihren Weg nach Unten zu dem Rest nahm. Dieses Mal musste sich Victor nicht umdrehen und Naira lächelte ihn breit an, sie bemerkte aber, dass sie dieses Mal auch seinen Vater kennenlernen durfte, da stieg die Aufregung wieder. Victors Mutter hatte sie schon gut im Griff, aber wie sein Vater drauf war hatte sie nicht die geringste Ahnung.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Paul Parker war ein ruhiger und bescheidener Mann. Er hatte kühle Augen, die einen stets beobachteten und man konnte ihm ansehen, dass er berechnete was da vor sich ging. Doch er war nicht unfreundlich, auch wenn es ihm an manchen Stellen an einem Lächeln fehlte.
      Als Naira kurz nach oben gescheucht wurde, hatte er auch bemerkt, wie sein Sohn grummelte. Er wollte nicht, dass seine Verlobte verschwand und das wiederum zeigte ihm wohl, dass Victor die Frau sehr mochte.
      Aber bevor er mit ihr sprach, ließ er die zwei sich erst einmal begrüßen und trat selbst zu seiner Frau, die allem Anschein nach auch glücklich schien, wie der Nachmittag verlaufen war. Alex und Ramirez stellten sich zueinander. Sie waren sowieso diejenigen auf deren Ideen die kommende Veranstaltung basierte.

      Victor streckte eine Hand nach Naira aus um ihr zu zeigen, dass sie zu ihm kommen sollte. Als er sie zu greifen bekam, zog er sie sanft zu sich und gab ihr einen kleinen Kuss auf die Lippen. Er musste nichts sagen, wie er fand. Er konnte einfach nur davon ausgehen, dass sie bereits verstand, dass er sie vermisst hatte in der Zeit und er hoffte innigst, dass sie seine Mutter nicht genervt oder bereits aufgefressen hatte.
      Nachdem sie sich alle kurz wieder begrüßt hatten, trat Victors Vater heran und streckte Naira auf höfliche Art und mit einem Abstand die Hand zu einem Handschütteln hin. Er war fast schon so distanziert wie Victor es zu anfang gewesen war und es immer noch wurde, wenn etwas Neues geschah.
      "Tag, wir haben uns noch gar nicht richtig vorgestellt. Mein Name ist Paul Parker. Victors Sohn.", stellte er sich vor und drückte sanft ihre Hand. Victor war auf Hab Acht Stellung und beobachtete die kleine Unterredung der zwei.
      "Eine schöne Dame, Victor. Ich hoffe du weißt, wie du sie zufrieden stellst?", der Vater warf seinem Sohn einen vielsagenden Blick zwischen Parkers hin und sah dann wieder zu Naira, die ihm wohl ebenso diese Frage hätte beantworten können.
    • Naira O'Connor

      Die Tablette fing an langsam zu wirken, als Naira auf ihren Mann zuging, der Fuß schmerzte nicht mehr so sehr, deshalb konnte die Frau auch lächeln. Es erfreute ihr Herz, dass Victor sie sofort zu sich holte und sogar noch an sich zog, um ihr einen Kuss zu geben und das vor der versammelten Gesellschaft. Damit zeigte er ihr deutlich, dass er sie vermisst hatte und mit dem sanften Lächeln und ihren Blick konnte Naira ihm auch deutlich machen, dass sie ihn ebenfalls vermisst hatte. Als nächstes war sein Vater dran, aber vor dieser Begegnung war es ihr ein wenig Bange geworden.. Er sah streng von außen aus, er erinnerte sie sofort an ihren Verlobten, sie hatten den gleichen Blick drauf.
      Die Dunkelhaarige griff sofort zu der Hand, um den Griff zu erwidern, sie war nicht so zart, wie sie von außen vielleicht aussah, da konnte sie die Hand auch richtig schütteln. "Naira O'Connor.. Ich bin erfreut". Der Mann hatte etwas von ihrem Vater, was sie jedenfalls an diesen erinnerte, aber vielleicht war es auch etwas, was alle Väter gemeinsam hatten. Ein Lächeln war auf Nairas Lippen zu sehen, auch wenn sie innerlich schon dabei war sich gerader hinzustellen und darauf zu achten, wie sie sich artikulierte, wie es bei ihrem Vater immer der Fall war. Doch es brauchte nur seine Worte darüber, dass Naira als eine schöne Frau gilt, da lockerten sich auch ihre Muskeln wieder. Er fragte nach, ob der Rothaarige auch seine Frau zufrieden stellen konnte, woraufhin die Dunkelhaarige schmunzeln musste und ihrem fast Schwiegervater sanft zunickte.
      "Also.. Die Kennenlernrunde ist vorbei! Wir lösen die nächste Überraschung auf..". Alex klatschte zufrieden in die Hände. "Ich würde euch bitten euch was schickes anzuziehen.. Wir entführen euch in ein wunderbares Restaurant und verkünden dann die letzte Überraschung für heute.. Wir treffen uns in zwanzig Minuten hier unten!". Er wirkte aufgeregt, woraufhin Naira sanft seufzte. Sie blickte zu ihrem Mann hoch, an den sie stand und betrachtete ihn von unten." Begleitest.. Du mich ins Zimmer? ", hauchte sie ihm entgegen, sie wollte kurz mit ihm sprechen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor konnte nicht anders, als sie zu vermissen. Sie aus den Armen seiner Mutter zu nehmen fühlte sich befriedigend an, denn er konnte sich gut vorstellen, dass diese Frau hier und da gemeckert hatte. Victor wusste zwar nicht, wie Naira morgen aussehen würde, aber es bereitete ihm schon Bauchschmerzen, wenn er daran dachte, wie eng seine Eltern miteinander waren und wie ihr Kleid aussah...Überhaupt nicht Nairas Stil. Allgemein war Naira alles andere als die feine kleine Dame. Sie konnte einem direkt ins Gesicht schlagen und noch meinen, dass es die eigene Schuld war. Aber er nahm es hin. Der ein oder andere Schlag von ihr, war letztlich verdient gewesen.
      Mit Naira im Arm, war die knappe Unterhaltung mit seinem Vater wohl ausreichend, denn Alex scheuchte sie wieder auseinander.
      "Ach...was für eine Enttäuschung. Aber dann kann man sich vielleicht beim Essen besser kennenlernen.", der Mann gab ein sachtes Lächeln, dann drehte er sich um und ging mit seiner Frau im Arm hoch. Sofort fing Sandra an zu reden. Noch im Weglaufen konnte man hören, dass sie sich natürlich über das Kleid ausließ und ihre ersten Gedanken zu Naira bei Paul loswurde.
      Victor verzog das Gesicht, wurde aber von Naira abgelenkt und sah zu ihr runter. Sie sah so aus, als würde sie etwas bestimmtes von ihm wollen. Und wenn er ein richtiger Mann wäre, dann hätte er wohl das ein oder andere in ihre Art ihn zu fragen hineininterpretiert. Aber er war noch ein wenig durcheinander und nickte Alex lediglich zu, nachdem dieser ihm mit einem bedeutenden Blick wohl sagen wollte, dass sie isch nicht zu viel Zeit lassen sollte.
      "Klar...Lass mich nur einen Anzug aus meiner Tasche holen, dann bin ich direkt bei dir?", er lächelte ebenso schwach wie sein Vater. Dieses kleine Hochziehen des Mundwinkels, was wohl in der Familie lag.

      Sie liefen gemeinsam nach oben zu den Zimmern. Victor gab ihr das Zeichen kurz zu warten, dann lief er mit einem lockeren Anzug unter dem Arm zu ihr. Es war nicht sein Hochzeitsanzug, aber es würde wohl für ein schickes Restaurant reichen.
      Seufzend schloss Victor die Türe hinter sich, nachdem Naira ihn eingelassen hatte: "Was auch immer Alex vor hat...es klingt nicht nach Spaß...", grummelte er.
    • Naira O'Connor

      Auch Naira lächelte sanft, als ihr Zukünftiger zu ihr kommen wollte, um sich umzuziehen, woraufhin sie auch nickte. Gemeinsam liefen sie nach oben, dann trennten sich ihre Wege für einen Moment und die Dunkelhaarige lief schon einmal in ihr Zimmer vor, um sich etwas zum Anziehen rauszusuchen. Spike begrüßte die Frau sofort, er war aufgeregt und hoffte, mitkommen zu dürfen, aber das musste sein Frauchen noch einmal absprechen, ob es möglich war, den Hund mitzunehmen, er war immerhin ein Familienmitglied.
      Es klopfte an der Tür, woraufhin Naira die Tür öffnete und ihren Mann reinließ, es hatte schon etwas aufregendes an sich, dass sie in getrennten Zimmern waren und sich zu dem jeweils anderen hinschleichen mussten. Sie ließ Victor zunächst aussprechen, stellte sich dann jedoch schnell auf ihre Zehenspitzen, um sein Gesicht in die Hände zu nehmen und ihrem Mann einen Kuss auf die Lippen zu geben, einen richtigen vor allem, denn das bisher war nichts richtiges gewesen, es war nur so mal etwas nebenbei.
      "Vielleicht soll es nicht nach Spaß klingen, aber einer werden?". Die Dunkelhaarige musste auch wieder von ihrem Verlobten ablassen, denn ihr Knöchel schmerzte, weshalb sie sich auch wieder auf die ganzen Füße hinstellte. "Und vielleicht wird das Essen gut". Bei den Gedanken an Essen wurde es ihr zwar übel, aber dieses Mal wollte sie es nicht wieder alles hochkommen lassen, es war ihr Ziel für diesen Abend.
      Naira wandt sich von Victor wieder ab, um nach etwas Schicken zum Anziehen zu suchen, sie hielt zwei Kleider hoch, damit ihr Mann entscheiden konnte, in welchem er sie lieber sehen wollte. "Der Nachmittag mit deiner Mom war echt gut..", sprach sie währenddessen und musterte die beiden Kleider in ihrer Hand. Eines war dunkel blau und recht kurz, es reichte aus um ihre Narbe zu verdecken , aber zeigte relativ viel von ihrem Bein, dafür war es oben ziemlich geschlossen, während das andere schwarz war und einen relativ tiefen Rückenausschnitt besaß, dafür war es um einiges länger und vor allem lockerer. "Sie war zwar zunächst nicht so ganz mit meinem Kleid einverstanden, aber nachdem ich sie um Rat für den Rest bat war sie gerührt, so wie ich es deuten konnte..". Bei der Erinnerung strahlte Naira für den Moment. "Sie hat sogar die ganzen Accessoires bezahlt". Es war nicht schwer herauszufinden, dass es definitiv nicht Ramirez sein konnte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor lehnte den Kuss nicht ab. Zwischen Eltern und Kollegen war es nicht ganz so einfach seiner Zukünftigen richtig nahe zu kommen. Deswegen schloss er die Augen, drückte sie sanft an sich, als sie auf ihren Zehenspitzen ihm einen Kuss gab. er währte nicht lange, denn sie mussten sich wohl oder übel beeilen und bereits nach Nairas ersten Handgriffen, war ihm klar, dass das hier nichts Verruchtes wurde. Sie würden nur mit einander reden und sich umziehen.
      Schwer schnaufend ließ er sich auf das bett von ihr fallen, nachdem er auf einer Seite den mitgebrachten Anzug liegen ließ.
      "Mh...Mag sein, dass wir Spaß haben werden. Ich frage mich nur, was Alex und Ramirez noch so vorbereitet haben. Und vor allem ob meine Eltern dabei sind. Ich hoffe...und ich glaube nicht, dass sie wirklich das Tanzbein schwingen wollen...", äußerte sich Victor grummelnd und beobachtete Naira, als sie ihm zwei Kleider zur Auswahl gab. Sie hatten beides etwas an sich, dass er liebte. Letztlich entschied er sich aber für das lange Kleid.
      Naira erzählte ihm dann von dem Nachmittag mit seiner Mutter und wie sie sie bändigen konnte, was ihn wiederum doch zum Lachen brachte: "Ja, genau. Man muss einfach nur wissen, wie man mit ihr umgeht. Wenn sie etwas machen oder entscheiden darf, sei es noch so klein. Ist sie hin und weg von allem. Dann ist es auch egal, ob du einen Kartoffelsack anhaben wirst."
      Er stand auf und fing an sein Hemd aufzuknöpfen, um es auszuziehen. Zu dem Fall, dass seine Mutter die Accessoires übernommen hatte, sagte er gar nichts mehr. Seine Mutter hatte keinen sclechten Geschmack. Nur einen üblen Charakter.
      "Schande...Ich dachte eigentlich wir machen hier was anderes...", er trat wieder näher an Naira und legte seine Hände an ihre Hüfte, bevor er mit ihr ein paar Takte schunkelte und versuchte einen Kuss abzubekommen.
      "Das ganze hin und her mit den vielen Leuten...Klingt bestimmt seltsam...Aber zeigt mir ziemlich, wie sehr ich dich liebe...und brauche..."
    • Naira O'Connor

      "So wie ich Alex kenne, hat er für alles gesorgt und ist auf alles vorbereitet.. Ich denke, wir werden wahnsinnig viel Spaß haben.. Vor allem, wenn du dich nachts zu mir schleichen solltest". Naira zwinkerte ihrem Verlobten zu, er verstand hoffentlich, was sie ihm damit sagen wollte. Er sollte zu ihr kommen,dann würde sie ihn freudig in diesem riesigen Bett empfangen und einen Vorgeschmack darauf geben, was ihn in den nächsten Jahren ihrer Ehe erwarten kann.
      Victor entschied sich für das rückenfreie Kleid, weshalb seine Frau das andere weg packte und nach dem Rest suchte, was sie anziehen wollte. Hohe Schuhe waren fast schon ausgeschlossen, außer sie könnte sich noch etwas Schmerzmittel reinwerfen, damit der Knöchel nicht weiterhin faxen machte. Sie legte die Schuhe trotzdem raus..
      Während sich ihr Mann das Hemd langsam auszog blickte Naira zu ihm und betrachtete ihn dabei, ab morgen würden sie sich definitiv für eine sehr lange Zeit an der Backe haben. Eine Gänsehaut bildete sich auf ihrem Körper, ihre Brust zog sich zusammen, ihr Atem beschleunigte sich, als der Mann an sie trat und sie seine Hände spürte. Für einen Moment schloss Naira ihre Augen und genoss es einfach, sie hätten noch ein wenig Zeit gehabt, um eine Nummer zu schieben. Schmunzelnd blickte sie ihren Mann an. Sie seufzte zufrieden, als er seine weitere Worte aussprach, es waren so seltene Worte, die er ihr sagte... "Du liebst mich also..", fragte sie relativ frech, während ihre Augen zu ihm hoch sahen. "Wir könnten sagen, dass es mir nicht gut geht.. Und ich einen.. Moment länger brauche". Ihre Hände fuhren an seinem Bauch entlang und fummelten langsam an dem Hosenbund, um den Gürtel aufzumachen und auch langsam die Hose aufzuknöpfen. Diese müsste doch sowieso runter.. "Wenn du dich denn beeilen kannst".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor war drunter und drüber diese Frau einfach nur zu packen und auf das Bett zu schmeißen. Auch wenn ihr Knöchel schmerzte und es rein theoretisch seine Schuld war und auch wenn sie eigentlich sich beeilen sollten, um nicht zu spät zu den anderen zu stoßen, vergaß Victor alles um sich herum, als sie auf seine Worte einging.
      Ihre Stimme suchte sich ihren Weg nicht nur in sein Herz. Sogar in seine Hose. Er spürte bei ihren Worten, wie sich alles im Lendenbereich verzog. Das war Liebe...oder wohl eher Lust für den Moment. Ihre Finger machten sich an die Arbeit und öffneten Gürtel, als auch Reißverschluss. Er sah zu ihr runter und legte eine Hand an ihre Wange, streichelte ein paar Strähnen aus ihrem Gesicht: "Oh...mit ein wenig Fantasie brauche ich nicht lange...", raunte er leise und hob ihr Kinn an, um sie zu küssen.

      Sie brauchten wahrlich nicht lange. Er hatte sie irgendwann auf das Bett gebracht und sie nur kurz verwöhnt, bevor er sich mit ihr vereinte und Sex hatte. Doch zu spät waren sie trotzdem. Fast mehr als 5 Minuten. Victor machte sich noch schnell sauber, schlüpfte schnell in die Hosen, nachdem er ihr einen langen innigen Kuss gab und schnappte sich dann das Hemd.
      "Apropos sagen, dass es dir nicht gut ging...Du scheinst in letzter Zeit wirklich etwas...öfter zu den Toiletten zu gehen. Alles in Ordnung?", er knöpfte das Hemd zu und zog sich die Schuhe über, bevor er etwas Parfüm sogar auflegte, um den Geruch von Sex zu überdecken.
      "Nicht dass du eine Blasenentzündung hast oder so...Habe gehört, die sind ziemlich scheiße...", er sah über die Schulter zu Naira. Natürlich konnte er sich kaum denken, was der eigentliche Grund war.
    • Naira O'Connor

      Es war schnell, kurz, aber verdammt gut und vor allem entspannte es die Frau ein wenig, um nicht noch verrückt zu werden. So viele Überraschungen und so wenig Zeit, bis sie da vorne stehen und ihrem Mann da Ja-Wort geben wird. Der schnelle Sex brachte sie auf andere Gedanken und am Ende strahlte Naira definitiv. Sie genoss den letzten innigen Kuss, bevor sie ebenfalls aus dem Bett stieg und sich sauber machte. Der Sex schien für sie deutlich intensiver zu sein, aber vielleicht auch, weil es was verbotenes gewesen ist.. Das genervte Gesicht von Alex erschien ihr vor dem geistigen Auge, daraufhin grinste sie ein wenig und zog sich die Unterwäsche wieder an. Zum Glück musste sie nicht allzu viel anziehen, das Kleid folgte nämlich schnell.
      Victor sprach die Probleme an, die seine zukünftige Frau hätte, woraufhin sie zu ihm sah und schmunzelte. Es war ihm doch aufgefallen, dass etwas nicht in Ordnung war und er sprach es sogar an.. Er war doch kein schlechter Ehemann, jedenfalls waren es die Kleinigkeiten, die ihr zeigten, dass er sie wirklich liebte, so war der letzte Streit auch schon wieder vergessen. "Ich glaube.. Ich bin einfach nur ein wenig aufgeregt.. Und behalte das Essen nicht bei mir". Sie zuckte sanft mit den Schultern und setzte sich aufs Bett, um die halterlosen Strümpfe anzuziehen. "Aber es ist ja nur noch bis morgen.. Und dann ist es auch wieder vorbei.. Hoffentlich". Sie lächelte sanft ihrem Mann zu, um letztendlich in ihre Pumps zu steigen und nach ihren Haaren zu sehen. Eine schnelle Hochsteckfrisur war gut, es passte zu dem Kleid und vor allem zu Naira selbst, die sich ebenfalls ein wenig Parfüm auflegt. Ihre Wangen waren noch etwas rot, aber das würde sich auch gleich wieder geben.
      "So okay?". Sie zeigte sich ihrem Mann komplett und drehte sich ein wenig, damit er alles sehen konnte. Der Fuß schmerzte, aber dafür nahm sie ja Schmerzmittel ein. Ihr Blick glitt zu ihrem Mann, sie kam auf ihn zu, um den Kragen des Hemdes ein wenig zu richten. Er sah gut aus.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor versuchte sich natürlich immer so gut es ging, um Naira zu kümmern. Sache war nur die, dass er kaum wusste, wie er sich richtig ausdrücken sollte, um es angemessen anzusprechen. Der Sex hatte es ihm einfacher gemacht, ihm durch die Hormone die Zunge gelockert und während er ihr zusah, wie sie sich langsam wieder anzog und dabei ein schelmisches Grinsen auflegte - was auch immer sie in dem Moment gerade denken mochte- ließ ihn wiederum Lächeln. Wenn sie das noch konnte, war alles gut.
      "Mh, wenn du das sagst. Ich will nur wissen, dass da nichts ist...Und...ehrlich gesagt, hört es sich ein wenig nach Anorexie an oder...eben was ähnliches. Das ist es hoffentlich nicht, oder?", er hob den Kopf leicht zur Seite, als sie sich drehte und ihm ihr Aussehen präsentierte. Sie blieb schön und mit dem dazu gewonnenen Gewicht war sie schöner. Er nickte ihr zufrieden zu, bevor er den Kopf anhob und sie an seinen Kragen ließ, um ihn zu richten.
      "Danke.", er legte kurz seine Hände an ihre Hüfte und küsste sie schnell, bevor er zur Tür vorausging und für Naira öffnete.
      "Also mit gutem Gewissen und...neuer Kraft...", er grinste ihr entgegen, "Überlassen wir uns Alex' Zorn."

      Unten warteten bereits alle, doch nicht ungeduldig. Nur Alex sah auf die Uhr und schien bereit sogar anzurufen, damit die zwei sich beeilen. Victor lief neben ihr die Treppe herunter und er fing direkt den Blick seiner Mutter auf, die ihn ganz genau ansah. Sie sah es, wenn etwas nicht stimmte. Doch sie blieb still und lächelte am Ende.
      "Da seid ihr ja endlich!", rief Alex auf.
      "Mhm, ja. Frauen und ihre Kleider. Sie konnte sich nicht entscheiden.", er gab auf humorvolle Art ihr die Schuld, aber es war nur eine kleine Notlüge, in dem Wissen, dass sie gerade alles andere gemacht hatten, als nach einem Kleid zu gucken.
    • Naira O'Connor

      "Quatsch". Naira war sich sicher, dass das definitiv keine Essstörung sein könnte. "Es ist jetzt, seit dem wir der Hochzeit näher kommen.. Nichts großes.. Es wird schon wieder.. Du weiß doch, wie empfindlich kein Magen immer auf Stress reagiert.. ". Sie war sich sicher, dass alles wieder werden würde, wenn die Hochzeit und die Vorbereitungen vorbei waren, dann wäre der Stress vorbei. Mit einem Lächeln richtete sie ihrem Mann den Kragen und bekam zu gerne noch einen Kuss, um mit ihm dann runter in die Halle zu gehen. Naira hatte sich bei ihrem zukünftigen Mann eingehackt, sie lief mit ihm die Treppe runter, denn die Schmerzmittel wirkten auch schon. Alle Augen waren auf sie gerichtet, die Gruppe hatte schon gewartet, aber Alex schien der ungeduldigste zu sein. Es war ja noch recht früh und hell draußen, was hatte er also für ein Problem? Warum war alles so streng getaktet?
      "Entschuldigt bitte.. Ich wollte gut aussehen, um mich der Gesellschaft heute anzupassen.. Eine Frau braucht manchmal länger, als nur eine viertel Stunde". Die Dunkelhaarige griff die Notlüge ihres Mannes auf, während sie Alex einen strengen Blick schenkte. Er seufzte, jetzt könnten sie ja aber los. "Ich habe uns ein großes Taxi bestellt, damit wir zusammen fahren können.. Denn das Auto brauchen wir heute nicht mehr!". Er schien aufgeregt zu sein, was die ehemalige Detective ein wenig skeptisch machte. Die Gruppe bewegte sich nach draußen, wo das Taxi auch schon wartete und Naira selbst stieg hinten ein, wartete, ob sich ihr Mann zu ihr gesellen würde. Alex saß vorne beim Fahrer, nachdem er den Eltern des Bräutigams in den Wagen half. Er sah immer wieder auf die Uhr und schien nervös zu sein. "Das Essen in dem Restaurant soll fantastisch sein.. Hat nur positive Bewertungen.. Sie haben auch einen Tisch draußen für uns, damit wir den Sonnenuntergang uns ansehen können.. Aber damit ist es heute noch nicht getan!".
      Die Dunkelhaarige sah ein wenig skeptisch zu ihrem Mann, vielleicht hatte er recht.. Und Alex hat noch viel mehr und vor allem.. Viel schlimmeres geplant?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Auch wenn sie es ablehnte und meinte es sei keine Essstörung war sich Victor immer noch nicht ganz sicher. Sie reagierte zwar auf Stress und wahrscheinlich gerade wegen ihrem letzten Fall auch eben viel heftiger als damals, aber trotzdem blieb er skeptisch. Aber er wollte nicht weiter nachbohren. Sie würden nach der Hochzeit sehen, wie es liefe. Danach waren sie Mann und Frau und auf ewig miteinander verheiratet. Oder bis einem mal der Gar ausging. Oder einer keine Lust mehr hatte auf das ganze Spiel. Wer wusste das schon.
      Das einzige was ihn teils beruhigte war zu sehen, dass auch sie aufgeregt war und sich Gedanken machte. Wahrscheinlich auch noch mehr als er selbst. Vielleicht auch weniger.

      Alex drängte sie schnell nach dem Wiedersehen in ein großes Taxi. Half sogar den Eltern und setzte sich dann vorne rein. Victor setzte sich zu Naira und gegenüber von seiner Mutter. Die Sitzplätze hinten im Wagen waren einander zu gewandt. Ramirez machte es sich neben Naira und Victors Vater gemütlich.
      "Ein sehr aufgeregter junger Mann. Das erinnert mich an...", Sarah wurde von Paul angestupst. Sie sollte nicht weiter reden, leider hatte Victor bereits verstanden worauf sie hinauswollten.
      "Ja...Er...ähnelt ihm sehr, nicht wahr?", Victor versuchte zu lächeln, ergriff Nairas Hand instinktiv: "Wir trinken am besten heute auf alle, die uns lieb und heilig sind.", dabei sah er zu Naira. Sie hatte ebenso ein paar Leute im Kopf. Bestimmt, denen sie ein gutes Wort widmen wollte.
      Alex johlte von vorne: "That's the spirit! Wir dürfen heute trinken! Deswegen das Taxi. Solange du mich nicht verhaust, sind wir okay.", er grinste breit und frech von vorne zu Victor zurück, der ihn erst überrascht, dann aber mit einem Kopfschütteln akzeptierte: "Ja, natürlich."
      "Was höre ich?", Sarah ließ sich nicht den Mund verbieten, sie sah zu Alex, dann zu Victor: "Du hast dich noch nie groß geschlagen. Warum das denn?", sie hatte die Augenbrauen hoch erhoben. Victor zuckte nur mit den Schultern: "Es gab Gründe...", dabei tätschelte er leicht Nairas Hand.
    • Naira O'Connor

      Die Stimmung im Auto war ausgelassen, aber dieses Mal war es Naira, die sich ein wenig zurück hielt und einfach nur beobachtete. Ja, sie hatte einiges, auf was sie trinken könnte.. Es gab einige Personen, für welche sie trinken könnte.. Ihre Eltern zum Beispiel, die es beide nicht geschafft hatten auf ihrer Hochzeit aufzutauchen, ihre jüngere Halbschwester, die ebenfalls nicht hier war, weil Nairas Mutter es ihr vermutlich verboten hatte. Nun, sie war inzwischen erwachsen und konnte ja selber entscheiden, ob sie herkommen wollte, die Dunkelhaarige bot ihr sogar an den Flug zu bezahlen, aber sie hatte sich nicht mehr gemeldet.. Wer weiß, was ihre gemeinsame Mutter der jungen Frau gesagt hatte, wer weiß, welche Märchenstories sie gehört hatte.. Es gab keinen, bis auf Alex und Ramirez, aber auch wenn Naira sie sehr schätzte, so fehlte ihr doch ihre Familie sehr. Es war einfach ein Moment, den sie sich als junges Mädchen immer wieder vorgestellt hatte, auch wenn ihr Onkel zu dieser Zeit sehr viel Unfug trieb.
      Victor hatte nach ihrer Hand gegriffen und die Frau verschränkte ihre Finger miteinander, um ein wenig Halt zu bekommen. Sie war schon wieder viel zu weit in ihren Gedanken, so etwas gehörte einfach nicht zu diesen Abend. Sie wollte ihren Mann heiraten, glücklich mit ihm werden und das neue Leben weiter leben.. Punkt! Das Gespräch war im Wagen scheinbar weitet gegangen und der Rothaarige erklärte, dass es Gründe gab, warum er Alex geschlagen hatte... Es war vermutlich nicht zu übersehen, dass Naira der Grund dafür war, aber vielleicht bildete sich die Frau wieder etwas ein.. Sie lächelte einfach freundlich und versuchte nicht wieder allzu viel nachzudenken..

      Das Restaurant lag nicht weit von dem Hotel entfernt, das Taxi hielt genau davor und gab ein sehr teures Ambiente zum Vorschein. Es gab eine überdachte Terasse, von der man auch wieder das Meer sehen konnte, Pflanzen hatten sich an der Terrasse hoch gezogen und bildeten einen grünen Schutz vor Wind und Wetter. Alex half den älteren Herrschaften aus dem Wagen, um die Gruppe nach drinnen zu führen. Ein Tisch draußen war für sie reserviert, Kerzen zierten den Tisch und gaben eine angenehme Atmosphäre ab, obwohl die Sonne erst gerade dabei war, sich zu verabschieden.
      Nachdem alle sich hingesetzt hatten bestellte Alex die erste Runde Champagner für alle und blickte in die Runde. Der Champagner brauchte nicht lange, er war gekühlt und eine zweite Flasche stand parat. "Ich habe euch versprochen, ihr könnt immer auf mich zählen", Alex deutete dabei auf das Paar, welches vor hatte am nächsten Tag zu heiraten, während er sein Glas anhob.. "Ich weiß, ich habe mich nicht immer gut benommen.. Aber ich habe mich geändert.. Wir haben uns alle geändert.. Und.. Als wäre das nicht alles.. Habe ich mir erlaubt.. Für Victor einen Junggesellenabschied zu planen, welchen er nie wieder vergessen wird!". Er deutete dabei auf den Rothaarigen." Natürlich kommen die Damen auch nicht zu kurz, aber ich habe keine Ahnung, was Ramirez vor hat, deshalb halte ich mich daraus.. Aber ich würde gerne, dass dieser Abend für euch einmalig wird.. Genauso wie eure Hochzeit morgen". Er prostste Naira und Victor zu, ein Schmunzeln war auf den Lippen der Frau zu sehen, also doch noch mehr Überraschungen. "Auf euch!".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor hatte ihre Hand aus mehreren Gründen gehalten. Nicht nur weil er sie liebte, sondern weil er bei dieser Erinnerung einfach ihre Nähe schätzte. Er hatte sie verteidigt auf eine sehr ungewöhnliche Art und Alex hatte es irgendwann eingesehen. Und auch wenn es Victor manchmal immer noch nicht passte, dass Naira so viel mit ihm telefonierte, redete er sich stets ein, dass dieser Typ eine Freundin hatte und sich von Naira fern hielt, wenn er die Eifersucht bei Victor bemerkte.
      Sarah war dabei zu entdecken, was zwischen den Männern geschehen war, aber sie konnte ihre Gedanken nicht teilen, denn sie kamen am Restaurant an. Es war Luxus pur direkt und Victor war es bereits zu Anfang zu wider hinein zu gehen. Doch er musste. Er wollte es einfach um sich auf das alles einzulassen und Naira einen schönen Abend zu bescheren.

      Nachdem sie sich gesetzt hatten und Alex den Champagner bestellte, fing er mit seiner Rede an. Er offenbarte die letzte Überraschung, die allen galt, aber am meisten Victor.
      "Ein Junggesellenabschied...", wiederholte er kritisch in den Bart murmelnd, so dass es kaum ein anderer hörte. Er besah sich das breite grinsen des anderen und erkannte, wie richtig es doch war, diesen Typen als denjenigen zu haben, der bei Seite stand und für ihn da war. Sie hatten keine gute Vergangenheit, aber es war besser geworden. Wie er nun einmal sagte.
      Victor sah kurz zu seiner Frau, lächelte milde und hob ebenfalls sein Glas an. Da erinnerte er sich, dass er all die Zeit, die er nun gehabt hatte, gar nicht darüber nachgedacht hatte eine Rede für seine Frau vorzubereiten. Ups.
      Aber heute würde er wohl auch keine schreiben können, wenn Alex den Abend geplant hatte. Schließlich stand auch Ramirez auf und legte Naira eine Hand auf die Schulter: "Nun, die Frauen dürfen auch nicht zu kurz kommen, nicht wahr?", sie lächelte ihre beste Detective an, "Auch du darfst dich heute von deinem Junggesellinnen Dasein verabschieden. Ein letztes Mal noch, dann gehst du den Bund der Ehe ein. Ich bin stolz auf dich.", Sophie versuchte ein wenig mütterlich zu klingen. Aus zweierlei Gründen. Sie empfand Naira als gute Freundin, die es verdient hatte, so viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Und sie wollte sie glücklich sehen.
      Victor hob noch einmal sein Glas an und sie tranken gemeinsam.
      Dann fing das Essen an zu kommen. Es war ein zusammengestelltes Menü aus 5 Gängen, wie Alex später erklärte und über jedes Essen noch etwas erzählen konnte.
      Victor genoß es, aber ihn bissen dann doch ein paar Gedanken und er beugte sich zu Ramirez rüber: "Hast du einen klassischen Abend geplant? Nicht, dass ich Naira dann betrunken nicht mehr in ihrem Zimmer finde...", äußerte er und Alex, mit seinen spitzen Ohren intervenierte sofort: "Du hast ja auch nichts am Abend vor der Hochzeit bei ihr im Zimmer was zu suchen!"
    • Naira O'Connor

      Ein Junggesellenabschied für beide, das könnte ja noch ziemlich lustig werden, aber Naira lächelte dennoch und probierte was von dem Champagner. Sie hatte eigentlich gar nichts gegen dieses Prickeln auf der Zunge und den leicht herben Geschmack, aber.. Es schmeckte ihr nicht. Es schmeckte ihr wirklich nicht, was sie da trank. Was hatte man ihr denn vorgesetzt. Sie roch leicht dran, aber es war ein normaler Champagner, der ihr einfach nicht schmeckte.. Merkwürdig. Aber dem schenkte Naira nicht mehr viel Aufmerksamkeit, denn das Essen kam und dem wollte sie sich eher widmen. Es roch gut, es roch fantastisch und ein wenig Hunger hatte Naira schon. Sie wurde aufmerksam, als Alex etwas äußerte, was ihr nicht so ganz gefiel.. Kein Victor vor der Hochzeit, das könnte er sich schön abschminken. Ramirez lachte kurz. "Mein Lieber.. Deine fast Frau verdient einen mindestens so guten Junggesellenabschied, wie du ihn bekommst.. Aber glaubt mir, der von Alex wird noch lange nicht so gut sein wie das, was ich geplant habe.. Und wer weiß, vielleicht entscheidet sich deine Verlobte doch noch gegen dich". Sie zwinkerte dem Rothaarigen zu und musste breit grinsen, woraufhin auch Naira breit grinsen musste. Ramirez widmete sich ihrer Schwiegermutter zu und nickte ihr zu. "Sie sind ebenfalls herzlich Willkommen.. Wir können uns einen schönen Frauenabend machen". Dabei waren keine Masken oder Wellness gedacht, es war schon eine ordentliche Party.
      Ihr Blick glitt zu der Braut, die leicht schmunzelte. Ein wenig Party hat sie sich ja auch verdient, das stimmte schon, vor allem, weil sie endlich das Essen bei sich behielt. Der Champagner schmeckte trotzdem nicht, woraufhin sich die Dunkelhaarige etwas anderes zu trinken bestellte, den Champagner würde sie definitiv nicht runter bekommen. "Fahren wir direkt nach dem Essen los?", fragte sie gleich auch noch und sah zu ihrer ehemaligen Chefin, die mit einem breiten Lächeln nickte. Gut, dann sollte es so sein! Zum Glück war die Zeremonie am nächsten Tag ein klein wenig später, als an früher Morgen..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es war gefährliches Fahrwasser, das Ramirez da ansprach und sie beruhigte Victor überhaupt nicht mit ihren Worten, Naira könnte sich gegen ihn entscheiden. Fast schon als suche er ihre Verneinung in dem Punkt, sah er seine verlobte an. Doch die grinste nur vor sich hin. Wie konnte sie nur...Aber Victor verbiss sich jeglichen Kommentar und schnaufte nur: "Mhm...vielleicht finde ich ja jemand anderen?", wollte er sagen, aber da funkelte ihn Alex von der anderen Seite des Tisches an. Er sollte es nur nicht wagen und es stimmte ja. Naira ist die einzige, die ihn wirklich ertrug und immer wieder zurücknahm. Das war...verrückt genug.
      Die Einladung zur Feier zu kommen schlug die Schwiegermutter aber aus. Ebenso wie es Paul Parker tat.
      "Wir sind alt. Und wir wollen euch jungen Hüpfern nicht im Weg sein. Außerdem...Wenn ich mich recht erinnere war Victor ein ziemlicher Partylöwe damals."
      "Mum.", grummelte Victor sofort, denn er wusste, dass sie die ein oder andere Geschichte parat hatte, mit der sie Victor beschämen konnte. Sein damaliges Ich war schlimmer. Er konnte damals noch trinken und trank viel und gut. Er feierte bis zu diesem einen Punkt seines Lebens, wo das Trinken nicht mehr aufhörte. Danach war es vorbei und seine Eltern wollten sich nicht mehr an die zeiten erinnern. Sie schoben ihn ja regelrecht selbst fort.
      Alex winkte ab und aß vor sich hin.
      "Dann kann ich ihnen heute Abend im Hotel nur das Mitternachtsessen dort empfehlen. Oder die kleine Live Show, die es an der Bar gibt. Jazz, wenn ich mich richtig erinnere."
      "Oh, das klingt gut...", erwiderte Paul. Das ältere Paar aß weiter. Victor fand das Essen, wie alle anderen doch recht lecker. Es waren kleine Portionen, mit denen Mann nie wirklich voll wurde, aber nach 5 Gängen war er gesättigt und zufrieden. Und am Ende gab es Sorbet Eis mit Früchten und kleinen Wunderkerzen für sie alle. Den größten Anteil bekamen aber die verlobten.
    • Naira O'Connor


      Es war für sie vorzustellen, dass es jemals einen Mann gab, der ihr mehr gefallen würde, als ihr Mann. Naira liebte ihn, sie war sich sicher, dass es egal war, war sie heute erleben würde, es könnte ihre Meinung zu der Hochzeit morgen nicht verändern. Allein deshalb griff sie unter dem Tisch zu der Hand ihres Mannes, nachdem er der Meinung war, vielleicht auch jemanden anderen zu finden. Sie wollte ihm das Gefühl geben, dass er sich niemanden suchen musste, genauso sehr wie sie es nicht brauchte.
      Die beiden ältesten schlugen die Einladungen aus, aber das war nicht schlimm, Naira trauerte nicht, dass ihre Schwiegermutter in Spee nicht mit wollte. Sie war selbst einfach nur gespannt, was ihre ehemalige Chefin sich ausgedacht hatte. Es gab Nachtisch, das war eigentlich das aller beste an dem ganzen Abend hier und das, obwohl die Dunkelhaarige sonst niemand war, der gerne süßes aß. Sie hatte selten das Bedürfnis dazu, aber wenn sie an die letzten drei Tage dachte, dann fiel ihr schon auf, wie viel Lust aus Süßigkeiten sie bekommen hat. Am liebsten hätte sie Schokolade gehabt, ganz viel Schokolade.. Schokoladenfrüchte.. Oder eine Schokoladentorte.. Den Gedanken sollte die Frau aber auch lieber nicht weiter ausbreiten, sonst könnte es wirklich sein, dass sie sich Schokolade bestellen würde. Sie erinnerte sich auch an die Worte der Frau am Morgen auf der Toilette.. Schwangerschaft. Mhm. War es möglich? Sie und Victor verhüteten, Kinder kamen einfach nicht in Frage für sie, Naira bezweifelte aber auch, dass sie überhaupt eine gute Mutter sein könnte. Sie stritt sich so heftig immer mit Victor, so etwas würde keinem Kind gut tun.. Ein wenig Zweifel überkam sie, vielleicht sollte sie sich damit ein wenig beschäftigen, sich vergewissern, ob es nicht nur die Aufregung war.
      Ramirez blickte schon ein wenig skeptisch, als sie genau sah, wie gerne die Dunkelhaarige zu den Nachtisch griff, sie entsinnte sich nicht, dass diese Frau gerne so etwas aß. Sie ließ es dennoch unkommentiert, widmete sich lieber den Gesprächen am Tisch. Skeptisch wurde sie dennoch..

      "Ich würde Ihnen gleich ein Taxi bestellen", entgegnete Alex und deutete auf Victors Eltern. "Und wir können uns ein wenig die Beine vertreiben, wir haben es nicht weit". Er grinste Victor zu, bevor seine Augen zu Ramirez sahen. "Soll ich euch auch ein Taxi bestellen?" Doch die Frau schüttelte den Kopf. "Auf uns wartet etwas besseres, als ein Taxi".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor war weniger aufmerksam heute. Er aß sein Essen, war angespannt was die Nähe seiner Eltern anging und die Tatsache, dass Alex mit einem breiten Grinsen es kaum erwarten konnte auf ihren kleinen Abschied zu gehen. Jeder hatte einen dabei und warhscheinlich fänden es viele ein wenig einsam, wenn man bedachte, dass sie jeweils nur einen Freund oder eine Freundin hatten, die gerne mitgingen für sowas. Aber Victor zumindestens reichte es.
      Nairas Hand unter dem Tisch ließ ihn sich halbwegs beruhigen. Das reichte ihm auch, als Versicherung dafür, dass er sich nicht groß um sie oder die morgige Hochzeit Sorgen machen musste.
      Es fiel ihm auch nicht wirklich ins Auge, dass Naira Lust auf Süßes hatte. Für ihn konnte sie essen was sie wollte und wann auch immer sie wollte. Er verbat ihr nichts...das einzige, was er nicht haben wollte, war es zu sehen, dass sie wieder an Gewicht verlor. Aber das hatte vorerst nicht ansatzweise die Ansicht. Ganz im Gegenteil. Während sie so da saßen und noch ein wenig mit einander beim Nachtisch sprachen, ließ Victor den Blick schweifen und musterte seine Frau. Sind ihre Brüste größer?...Wenn ja, super. Es gab keinen grund es abzulehnen. Aber das konnte auch einfach daran liegen, dass sie mehr aß...oder ihre Tage hatte. So viele Gründe. Victor seufzte leise.

      Schließlich war es auch wieder Alex, der nach zwei weiteren Bieren aufstand und zum Aufbruch ankündigte: "Wir sind gesättigt! Und bereit die Party aufzuheizen oder?", er grinste breit. Sarah lachte sogar, Victor war skeptisch. Aber das war er immer und es war faszinierend zu sehen, dass Alex sich davon nicht beirren ließ.
      Als sie sich alle zum Verabschieden noch einmal drücken durften, gab Victor Naira einen Kuss: "Wir sehen uns heute Nacht.", flüsterte er ihr ins Ohr, bevor ihn Alex mit sich zerrte.
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