[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Naira O'Connor

      Die schaffte es gerade rechtzeitig, um sich nicht irgendwo neben sondern direkt in die Kloschüssel zu übergeben. Der Milchshake und der Burger kamen sofort wieder raus, Naira musste sich danach auf den Boden legen und den Kopf gegen die Fliesen, um ein wenig runter zu kommen. Die Übelkeit ließ damit nicht nach, aber der Magen drückte nicht mehr, der Stress konnte vielleicht doch zu viel gewesen sein. Sie hörten ihren Mann rufen, aber sie war zunächst nicht in der Lage zurück zu rufen, weshalb sie einfach nur die Spülung drückte und wartete.
      "Mir geht's gut..", murmelte sie zurück, sprach aber nichts davon, dass sie schon früh morgens den Kaffee auch wieder ausgespuckt hatte. "Ich weiß es nicht.. Mir gehst dreckig". Die gute Laune war verflogen, die romantische Stimmung war verflogen, aber dafür konnte sie ja nichts. Ihr kam es noch nicht einmal in den Sinn, dass Victor womöglich verärgert sein könnte, sie dachte nur daran, dass es ihr besser gehen musste bis zur Hochzeit.
      Naira versuchte es aufzustehen und griff nach etwas, aber letztendlich war es ihr schummrig und schwindelig im Kopf, weshalb sie sich wieder hinsetzte. "Ich hab keine Kraft mehr um aufzustehen..". Es war ihr unangenehm ihren Mann darum zu bitten, aber die Nacht konnte sie nicht auf dem Boden verbringen. Den Kopf lehnte sie wieder gegen die Fliesen und seufzte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es war seltsam wie gebrochen und klein ihre Stimme aus dem Bad kam. Allen Anschein nach ging es ihr alles andere als gut. Victor wurde aufmerksam und machte auch den Fernseher leiser, weil er sie sonst kaum verstehen konnte. Aber er hörte, dass sie erst sagte, es gehe ihr gut, dann jedoch zurück zog und sagte ihr ginge es dreckig. Victor schnaufte und stand schließlich nach einer geschlagenen Weile auf, da Naira nicht wieder zurück kam. Er fand sie angelehnt an der Wand neben der Schüssel.
      "Mensch...Was ist denn los...", nuschelte Victor und betätigte erst die Spülung bevor er sich zu seiner Frau runter hockte und eine Hand an ihre Stirn legte. Hatte sie Fieber? Vielleicht sich etwas eingefangen oder gar eine Vergiftung. Nichts dergleichen wünschte er ihr so kurz vor der Hochzeit, weil sie letztlich nicht mehr absagen konnten. Seine Eltern, Ramirez, Alex...Kollegen und Kolleginnen, die extra zu dem Hotel fuhren, um mit ihnen ihre Eheschließung zu feiern.
      "Hey...alles gut...Ich bring dich hoch...Das war es wohl mit dem gemütlich Abend.", Victor presste die Lippen aufeinander und strich Naira ein paar Strähnen aus dem Gesicht bevor er sie vom Boden hob und mit ihr den Weg nach oben machte. Die Schlafzimmertür kickte er auf und brachte sie auf ihre Seite auf dem Bett.
      "Hast vielleicht was falsches gegessen oder dergleichen...", entschied sich Victor dafür und zuckte dann mit den Schultern. Er selbst fühlte sich nicht übel. Auch der Burger und die Pommes waren ganz lecker gewesen. Sie hatten auch frisch geschmeckt. Möglich dass es auch nur eine Magenverstimmung war...
      "Ein Glas Wasser? Den Sex kann ich ja wohl vergessen.", er zuckte daraufhin mit den Schultern. Auch wenn es ihm nicht ganz so passte, konnte er seine Frau wohl kaum zum Verkehr zwingen, wenn sie sich so schlecht fühlte.
    • Naira O'Connor

      Sie hörte es deutlich raus, dass es ihm nicht passte, dass sie sich schlecht fühlte. Er brachte sie dennoch hoch, half ihr auf die Beine und half ihr sich auf das Bett zu setzen. Es kochte bei der Frau wieder innerlich, denn die Kommentare waren wirklich deutlich, was konnte sie nun jetzt dafür, dass es ihr schlecht wurde und sie sich deshalb übergab? Nicht wirklich. Er konnte ruhig ein wenig empathischer reagieren.
      "Es tut mir ja wirklich leid, dass es mir übel ist", murmelte Naira und war froh, dass sie nicht noch mehr rausbekam, denn einen weiteren Streit würde sie nicht vertragen. "Ich glaube, es ist einfach der Stress.. Wobei es.. So plötzlich kam". Es kam ihr wieder hoch, aber ihr Magen war so gut wie leer, deshalb lief sie nicht ins Bad. "Ich kann nichts dafür, Vic.. Du kriegst deinen Sex auch wann anders". Immerhin hatten sie diesen sehr regelmäßig und recht häufig er konnte sich nicht beschweren, weil es nun ein Mal ausfiel, sollte seine Frau ihm wirklich aufzählen, wie oft so etwas durch ihn und seine Arbeit ausgefallen war?
      Die Dunkelhaarige blickte zu ihrem Mann hoch und seufzte leise. "Kannst du mir.. Ein Wasser bringen.. Bitte?". Sie zügelte sich, dachte aber noch immer, dass ihr Mann es eindeutig böse gemeint hatte. Männer konnten ja nur an das eine denken, an mehr auch nicht.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Den Kommentar hatte er sich wohl verkneifen sollen. Auch wenn er gerade wirklich Lust gehabt hatte und schließlich von ihr auch noch heiß gemacht worden ist im Wagen, konnte er ihr wirklich nicht vorwerfen, dass es ihr nun schlecht ging. Nach allem was er gehört hatte, war die Frau auch wirklich am Erbrechen gewesen. Victor dachte natürlich nicht daran ihr das wirklich vorzuwerfen. Trotzdem nickte er leicht: "So meinte ich das nicht.", grummelte er und verließ das Zimmer schnell, um nicht noch mehr von einer schlecht gelaunten Naira abzubekommen, als er eigentlich wollte. Und natürlich damit er den Mund hielt und nicht noch mehr von sich gab, was er spätestens in 20 Sekunden wieder bereute gesagt zu haben.
      Unten in der Küche füllte er ihr ein Glas Wasser, ließ es aber erst einmal stehen und räumte den Restmüll aus dem Wohnzimmer und schaltete den Fernseher aus. Spike lag noch immer da und wie es schien hatte dieser sich wieder ein Nickerchen gegönnt, weil ihn die Diskussionen seines Frauchens nicht interessierten. Er war wohl zu sehr daran gewöhnt gewesen.
      Nach 5 Minuten kam Victor wieder hoch und stellte ihr das Glas auf den Nachttisch. Dann setzte er sich einfach zu ihr und beugte sich zu ihr, um einen Kuss wenigstens zu bekommen: "Ich zwing dich ja nicht mit mir Sex zu haben. Wenn es der Stress ist, dann sollten wir einfach schlafen gehen...Hätte ich auch nichts dagegen. Dann sind wir morgen für die Leute ausgeschlafen und können es über uns ergehen lassen."
    • Naira O'Connor

      Victor ging letztendlich runter, nachdem er sagte, dass er es nicht so gemeint hatte. Naira seufzte laut, als sie Victor unten hörte und warf eines der Kissen in eine der Ecken. Sie fuhr sich durch das Gesicht und wusch mit ihrem Ärmel über den Mund. Das durfte einfach nicht wieder eskalieren, einen weiteren Streit würde sie nicht vertragen, es würde sie zu sehr stressen und womöglich die Lust an der Hochzeit und dem Ganzen nehmen. Plötzlich wurde sie melancholisch, nicht nur wütend. Es tat ihr weh, was ihr Mann ihr gesagt hatte.
      Victor kam wieder und setzte sich zu seiner Frau, sie lehnte sich direkt zu ihm und seufzte. "Ich will das doch auch Vic", murmelte sie und ihr kam es wieder hoch, weshalb sie sich die Hand vor dem Mund hielt. "Und jetzt fühle ich mich schlecht.. Und hab Schuldgefühle.. Und.. Ah keine Ahnung". Tränen liefen ihr über die Wangen und so recht wusste die Frau echt nicht, warum sie ausgerechnet jetzt anfangen musste zu weinen. Sie war verwirrt, der Stress war ihr einfach zu viel. "Ich glaube, ich schaffe den ganzen Scheiß einfach nicht.. Das ist so.. Viel und.. Und ich weiß nicht, wo mit der Kopf steht".
      Naira legte ihre Arme um ihren Mann, um von ihm in den Arm genommen zu werden. Sie war einfach nur fertig mit den Nerven, aber das würde sich ja ändern.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Wenn einer überfordert in diesem Moment war, dann Victor. Ohne zu wissen was in seine Frau gefahren war, saß er da und hatte sie plötzlich neben sich, wie sie weinte und ihm erklärte, sie wisse nicht wo ihr der Kopf stünde. Victor sah sie mit einer Mischung aus Verwirrung und Unglaube an. Wie konnte man denn das einordnen? All die Jahre in denen er sie kannte, hatte sie noch nie so viele Gefühlsumschwünge auf einmal gehabt und sie hatte vor allem nie einfach so geweint. Erst wenn Victor ein richtiges Arschloch ihr gegenüber war.
      Als sie sich zu ihm lehnte, nahm er sie in den Arm, weil er sich denken konnte, dass sie jetzt ein wenig Zuneigung auf andere Art und weise brauchte. Und mit den Tränen war auch sein Interesse am Sex verflogen. So funktionierte das nicht. Deswegen ließ er es und kommentierte es auch gar nicht.
      "Hey...Alles wird...doch immer irgendwie gut bei uns...du musst dich nicht so sehr stressen wegen der...Hochzeit oder wegen den anderen...", besorgt sah er zu ihr runter und hoffte etwas ablesen zu können, dass ihm die Tränen erklärte. Vielleicht war es wirklich der Stress.
      Victor drückte sie an sich, rutschte mit ihr runter und zog die Decke über ihre Beine, damit sie sich zudecken konnte.
      "Die Woche war beschissen für dich...ja.", fing er an und wollte ihr damit einräumen, dass er Verständnis hatte für ihren Zusammenbruch nun.
    • Naira O'Connor

      Es überforderte Naira wahsinnig, dass sie so überfordert war, aber letztendlich hatte sie ihre Erklärung dafür gefunden, weshalb sie so reagierte, sie musste nur Victor davon überzeugen, dass alles in Ordnung war. Wenn die beiden die Wahrheit wüssten, dann würde es einfacher für sie sein, aber ob sie die Wahrheit überhaupt akzeptieren würden?
      "Es tut mir leid", weinte sie weiter und die Tränen liefen ihr einfach so über die Wangen. "Ich bin einfach wahnsinnig.. Scheiße und kompliziert.. Und ich mecker nur und mecker.. Und ich nerve dich und.. Guck mich mal an, ich bin schrecklich". Es sprudelte einfach aus ihr heraus, in dieser Stimmung kam es einfach dazu, dass sie so ein Schwachsinn aus sich raus ließ. Naira setzte sich auf und fuhr sich durch das Gesicht, es ging noch deutlich weiter. "Und eigentlich.. Verdienst du doch was ganz anderes.. Eine Frau, die verdammt noch einmal an deiner Seite stehen kann und nicht Angst haben muss, dass sie wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt wird.. Auf die du stolz sein kannst.. Mit der du gerne bei der Arbeit rumprahlst und sie nicht ersetzen muss..". Es war eine sanfte Anspielung auf Becca, denn das Problem mit ihr saß noch viel tiefer. Naira hatte gar nicht das Problem, dass Victor mit ihr Essen war oder sie toll fand, sie hatte ein Problem mit sich selbst, weshalb sie einfach Komplexe bekam." Guck mich mal an.. Ich bin schrecklich.. Jetzt habe ich das alles heute kaputt gemacht und heule jetzt einfach so verdammt ohne einen richtigen Grund!".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Was konnte man in diesem Moment tun, außer seiner Freundin gut zuzusprechen. Als Naira plötzlich weiter aufdrehte und nicht nur aufhörte zu weinen, sondern sich selbst und die Situation schrecklich redete, musste Victor den Mund aufmachen. Leider wusste er nicht, was er ihr zu ihren Gedanken sagen sollte außer, dass es nicht stimmte.
      Victor setzte sich zu ihr auf und schnappte sich ihre Hände, um sie fest zu halten und davon abzuhalten ihr Gesicht zu verstecken. Dass mit den Tränen auch ganz rot geworden ist. Vielleicht spinnten ja ihre Hormone und der Mond und irgendein anderer Planet standen falsch, weswegen ihr Sternzeichen ihr noch einmal auf das Hirn drückte. Victor hielt auf jeden Fall ihre Hände fest, damit sie keine andre Wahl hatte als ihn anzusehen und sich zu beruhigen.
      "Hey...Nun mach mal halblang...Du bist nicht schrecklich.", fing Victor endlich an und legte den Kopf schief, um ihren Blick aufzufangen, den sie noch immer hinter vielen Tränen versteckte. Ein wenig überforderte es den rothaarigen sie so zu sehen. Stress oder doch die Hormone er konnte es nicht sagen. Hielt ihre Wirte aber für sehr unpassend und auch der Seitenhieb, dass er jemand anderen verdiente, mit dem er prahlen konnte, ließ ihn scharf die Luft einziehen.
      "Glaubst du etwa, ich prahle nicht mit dir?...Das einzig dumme ist nur, dass alle wissen wer meine Frau ist...und was sie geleistet hat...", er rutschte wieder zu ihr heran, um sie an sich zu drücken, damit sie nicht noch einmal von ihm weg rutschte und ihn abschob, um sich in ihren Selbstzweifeln zu baden, "Ich bin sehr stolz auf dich...und ja du meckerst...aber ich liebe das. Du...bringst mich damit auf den richtigen Kurs...eine Frau die mir folgen würde und nur Beifuß macht...", er schnaufte verächtlich auf: "Nein...das passt mir nicht..."
      Victor fuhr durch ihre Haare, ersuchte sie mit sanften Streicheleinheiten davon zu überzeugen, dass alles okay war und es keinen Grund gäbe sich zu hassen. Auch trotz des Streits und trotz der Hochzeit. Die ganzen Emotionen auf einmal kannte Victor aber nicht wirklich...Nicht in dieser Form.
    • Naira O'Connor

      "Ich habe gar nichts geleistet!", für einen Moment erhob Naira ihre Stimme, aber nur um dann doch noch weiter zu weinen. "Ich bin die verrückte, in der die Gene meines Vaters und meines Onkels stecken.. Hast du die Zeitungen nicht gelesen? Sie erwarten alle, dass ich genauso psychopathisch reagieren werde und anfange Menschen umzubringen!". Das Gespräch brachte überhaupt nicht, es ergab keinen Sinn und auch wenn Naira es selbst wusste, was für ein Schwachsinn sie von sich gab.. Sie konnte nicht aufhören. Es fiel ihr schwer sich zurückzuhalten, die Worte wollten einfach raus. "Du heiratest eine langweilige Lehrerin.. Die nichts mehr vorzuweisen hat..". So langsam beruhigten sich auch ihre Tränen, es half, dass ihr Mann sie in den Arm nahm und durch die Haare strich. "Bis auf vielleicht einen heißen Mann..", murmelte Naira zu ihren Worten noch hinzu und verschaffte sich ein wenig Platz, um sich über die Augen zu fahren. Wenn sie morgen daran zurückdenken wird, dann wird sie sich schämen, auch wenn sie ihre Selbstzweifel hatte, so würde die Frau diese nie äußern, auch nie flennend vor ihrem Mann, meistens klärte sie es für sich oder warf diese Victor im Streit vor, auch wenn es komisch klingt. Das hier war einfach nicht die Frau, die sie sonst immer war.
      Naira lehnte ihren Kopf wieder zu ihrem Mann und drückte sich an ihn, als würde er womöglich gehen wollen. "Ich glaube.. Ich bin wirklich zu gestresst". Sie kam langsam zur Normalität, sie hatte sich ein wenig beruhigt und auch ihre Stimme brach nicht wieder durch das weinen. Jetzt würde sie sich noch ausgiebig damit beschäftigen, was sie zum Teufel dazu gebracht hätte, so etwas vor ihrem Mann zu sagen und vor allem vor ihm so zusammenzubrechen ohne Grund, denn dafür bräuchte Naira nicht lange.. Sie wusste, dass es keinen Grund gab.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor wollte bereits eine Vollbremsung hinlegen, als er hörte, dass sie anfing sich mit ihrem Onkel und Vater zu vergleichen, nur weil die Presse es gesagt hatte. Doch er ermahnte sich darin etwas zu sagen, denn eigentlich konnte er wohl sagen was er wollte. Seine Frau war außer sich und nichts schien sie wirklich zu beruhigen oder zu besänftigen. Nur sie selbst. Was auch zum Glück aller keine 5 Minuten später eintrat. Sie beruhigte sich. Schluchzte noch ein wenig, aber sie drückte sich an ihn und er konnte nicht einmal ein dummes Grinsen von sich lassen, weil sie ihn in ihrer Aktion als Heiß bezeichnet hatte. Stattdessen musste er sich mit ihr zurück lehnen und ihr über den Rücken streicheln.
      "...Ganz ruhig...Nichts dergleichen wird geschehen, okay?...", er wollte auch gerne noch ansetzen, dass die Presse alles nur Lügner sind, aber er beließ es einfach dabei. Wenn man jemanden emotional aufgebrachtes versuchte einzureden, das nichts so war, wie sie es darstellten, dann wurde es zumeist nur schlimmer.
      "Das wird morgen wieder vorbei sein. Ramirez hat sich bestimmt einiges überlegt, dass du dich ablenken kannst. Ihr redet doch so gerne...und Alex natürlich auch...", Victor atmete tief durch und schloss selbst die Augen. Was auch immer in seine Frau gerade gefahren war. Es war das erste Mal. Aber es brachte Victor nicht von ihr weg. Viel eher fühlte er sich sogar gut dabei, dass er für sie da war in diesem Moment und es mitbekam. Vielleicht hatte sie all das immer nur bei ihrem Therapeuten ausgelassen? Ihn hatte sie nie mit einbezogen, weil er genau wie heute, einfach nicht wusste, was er ihr hätte mitteilen können.
    • Naira O'Connor

      Es waren nette Worte, die ihr Mann ihr sagte, damit sie sich besser fühlte, aber letztendlich konnte er damit nicht wirklich gut punkten, denn es waren nicht die Worte, die ihr dabei halfen etwas runter zu kommen. Doch Victors Streicheleinheiten brachten ein wenig mehr Ruhe mit sich und seine Frau konnte den Kopf beruhigt auf seine Brust legen. Mit einer Sache hatte er Recht: wahrscheinlich würde es wirklich helfen, wenn Naira wieder ein wenig mit Ramirez reden würde. Es würde endlich eine Frau sein, mit der sie über alles mögliche sprechen könnte, was sie in letzter Zeit beschäftigte.. Dass ihre Brüste spannten, dass sie so viel Stress hatte und wie sehr sie Victor manchmal auf die Palme brachte.
      Einen Moment lang hielt die Frau still und atmete einfach normal weiter, um die Ruhe zu genießen die langsam in ihr ankam. Die Tränen liefen nicht mehr und auch alles andere, die anderen Gedanken verabschiedeten sich wieder so schnell, wie sie auch gekommen waren. Die Stimmung ging wieder bergauf, die negativen Gefühle waren wieder weg. Es dauerte noch einen Augenblick, dann blickte Naira auch wieder zu ihrem Mann auf, um ihn anzusehen. "Danke, Vic", er hatte zwar wenig bewirkt, aber allein, dass er für sie da war war einen Dank wert. "Du bist schon ein toller Mann". Sie lächelte ehrlich, bevor sich die Frau ein wenig streckte und so ihrem Mann einen Kuss auf die Wange gab. "Ich hab dich wirklich lieb".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor machte weiter damit seine Frau zu streicheln. In der Hoffnung so etwas kam an diesem Abend nicht mehr wieder und sie konnten ruhig die Augen zu machen und ausschlafen. Oft hatten sie solche Gelegenheiten nicht und man sollte sie auskosten, solange sie noch da waren. Dass sich Naira für seine bloße Anwesenheit bedankte, gab Victor das Gefühl, dass er etwas geschafft hatte an diesem Abend und das obwohl er vorhin noch über abgelehnten Sex gemeckert hatte. Dabei wollte er das nicht. Aber Naira schaffte es ihm einzurden, dass es sehr wohl seine Art von Meckern über Probleme war.
      Nachdem sich nun alles gelegt hatte, traute sich Naira ihm sogar einen Kuss zu geben. Und Victor nutzte die Chance, um sie auf den Mund zu küssen. Er schnaufte zufrieden, nachdem er sie wieder losließ und zu ihr runter sah, sanft mit dem Daumen über ihre Wange strich, um die Feuchte ihrer Tränen gänzlich zu beseitigen.
      "Ich lass das einfach mal so stehen..."
      Sie lagen noch eine Weile so neben sich und drifteten langsam aber sicher in einen dunklen Schlaf. Der sogar erholsam war bis zu einem gewissen Punkt. Victor murrte und drehte sich zur Seite, als er es nicht glauben wollte, das lautes Klopfen und Klingeln an der Türe unten, nicht Teil seines Traums war. Er träumte ja auch sonst selten gute Sachen.
      "Fuck...", entkam es ihm, weil er wusste, dass er wach geworden ist und er nun auch nicht mehr wieder schlafen gehen wird. Er griff nach seinem Handy auf dem Nachttisch und sah auf die Uhr. es war 8 Uhr. Kurz bevor der Wecker klingelte. Victor drehte sich auf den Rücken, um nach Naira zu schauen. Während unten das Klingeln eine Pause machte, aber kurz darauf wieder anfing.
    • Naira O'Connor

      Die Nacht war wirklich angenehm, vor allem nachdem Naira mit positiven Gefühlen eingeschlafen war. Sie war ruhiger in der Nacht und schlief auch wirklich durch, ohne auch nur einen Alptraum, oder auch nur einen Hauch davon zu haben. Es wäre alles gut geworden, wenn unten nicht jemand zwanghaft versuchen würde die beiden zu wecken. Nairas Telefon klingelte, aber zunächst ignorierte es die Frau, es gab nichts, was wichtig sein könnte, Victor lag schließlich neben ihr. Er wurde scheinbar auch davon wach und damit das ein Ende hatte griff die Frau zu ihrem Handy, um ohne einen Blick dran zugehen, als es wieder klingelte.
      "Sechs Anrufe! Scheiße Mann, was wenn uns was passiert wäre?!". Die Stimme ließ Naira ihr Gesicht verziehen, das Klingeln unten hörte auf. "Alex, wie spät ist es überhaupt bei euch?", fragte sie und runzelte die Stirn, als sie die Augen langsam öffnete. Vielleicht hat er wieder getrunken. "Ähm.. Acht Uhr um genau zu sein", antwortete der Mann und Naira musste auf ihr Handy blicken, um zu erfahren, wie viel Uhr es war. "Verarsch mich nicht, was willst du?". Unfreundlicher konnte die Frau auch nicht mehr klingen, aber sie hasste es so rabiat geweckt zu werden. Unten klingelte es wieder, das hörte sie auch durchs Telefon. "Dass.. Ihr.. Die.. Scheiß.. Verdammte.. Tür.. Aufmacht!". Er klingelte bei jedem Wort, um es zu betonen, bevor er wieder ganz lange klingelte. "Sophie tritt die Tür sonst ein! Frag Victor! Die macht das!". Naira erhob sich langsam und sah zu ihrem Mann, sie deutete darauf, dass er mal aus dem Fenster sehen sollte, während sie sich einen Bademantel um den Körper warf und die Treppe runter gehen wollte. Hinter der Tür war schemenhaft jemand zu erkennen. Alex klingelte wieder. "Fuck man, beruhige dich!", rief Naira ihm zu und legte auf, um in diesem Moment auch die Tür aufzumachen. Sie standen beide vor ihr, sowohl Alex als auch ihre ehemalige Chefin, die breit grinsten. "Hat aber lange gedauert, bis jemand uns aufgemacht hat!".
      Die Dunkelhaarige konnte und wollte es nicht glauben, aber als sie von Ramirez in den Arm genommen wurde wusste sie, dass es wahr war. "Was macht ihr schon hier? Wir sollten euch abholen! Also Sophie.. Und du Alex.. Du solltest morgen kommen!".
      "Überraschung!".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor wollte sich eigentlich nicht bewegen. Nichts um alles in der Welt an diesem schönen Morgen. Aber wie es schien war alles dagegen. Auch Naira wachte auf, nachdem ihr Handy wieder klingelte. Etwas das Victor überhaupt nicht mitbekommen hatte. Nach einer Weile wurde das wohl automatisch ausgeblendet, wenn man von Handys nur wachgeklingelt wurde, wenn es um die Arbeit ging. Victor fuhr sich mit beiden Händen durch das müde und zerknautschte Gesicht. Naira war liebreizend wie immer an diesem Morgen. Das letzte Mal, als er sie laut aus dem Bett geholt hatte, war es in einer Diskussion darüber geendet, dass sie nicht so unfreundlich sein sollte. Am Ende musste sich Victor wieder entschuldigen dafür, dass er selbst so unfreundlich war.
      Nachdem Naira endlich rangegangen war und auch Victor klar wurde, dass es sich um Alex handelte, konnte er bereits eins und eins zusammenzählen. Er stand da unten. Bereit in ihr Haus einzudringen. Auf Nairas Anweisung mal nach unten zu schauen, rollte sich Victor mürrisch aus dem Bett und schlürfte rüber zu dem Fenster, um es aufzumachen.
      Es waren tatsächlich Captain Ramirez und Alex, die mit großem Grinsen da standen. Ihre Koffer direkt hinter ihnen. Dann verschwanden sie ins Haus, weil Naira wohl die Tür aufgemacht hatte.
      "Fuck me...", fluchte Victor und fuhr sich mit beiden Händen durch das Gesicht, bevor er sich dazu aufmachte etwas neues anzuziehen. Denn wieder hatte er sich in seinen Sachen schlafen gelegt gehabt.

      5 Minuten später war er dann unten. Seinem Gesicht nach war er aber noch immer nicht wach oder gar bereit die Leute zu begrüßen. Das hatte Alex aber nie groß gestört. Der Mann stand bereits im Flur und öffnete die Arme weit, um ihn in eine Umarmung zu holen.
      "Und die Prinzessin ist auch endlich aufgewacht! Guten Morgen.", lachte er und druckte Victor fest an sich, der mit grimmigen Gesicht die Umarmung mit einem Arm nur erwiderte. Dann sah er Ramirez an, musterte sie einen Augenblick und begrüßte sie dann auch, nachdem sie ebenfalls eine Umarmung wohl akzeptierte. Auch wenn diese viel höflicher ausfiel, als die mit Alex.
      "Wow., Schaut euch beide an!", Alex ließ sich nicht einladen, sondern ging an allen vorbei in das Wohnzimmer und besah sich auch die Küche. Spike, der wohl auch erst wach werden musste, kam von der Oberen Etage. Er schien sich ebenfalls zu freuen Ramirez und Alex zu sehen.
      Victor kratzte sich am Kopf, sah Naira an und zuckte mit den Schultern: "Ich setz Kaffee auf...Dann spart man sich die Fahrt zum Flughafen einmal..."
    • Naira O'Connor

      Naira versuchte herauszufinden, was hier vor sich ging, aber Alex und Ramirez betraten das Haus und ließen damit das Pärchen alleine im Flur stehen. Die Frau sah kurz zu Victor, er sprach davon Kaffee zu kochen und als er aus dem Flur verschwand tat es auch sie, sie folgte den Gästen ins Haus hinein. "Kaffee klingt gut!", rief Alex durch das Haus, um vermutlich das Echo auszuprobieren. Er wollte vermutlich wissen, wie groß es war, aber letztendlich setzte er sich auf das Sofa und machte es sich gemütlich. Ramirez sah sich währenddessen lieber das Wohnzimmer ein wenig an. "Aber eigentlich..", Alex erhob sich wieder und ging in die Küche, um dort Victor zu verscheuchen. "Solltet ihr zwei eure Sachen jetzt packen.. Und zwar schnell". Naira wurde noch verwirrter, als sie es vor der Aussage war, sie runzelte ihre Stirn noch weiter und sah zu Ramirez, die ebenfalls anfing breit zu grinsen. "Ich würde auf den Mann ausnahmensweise mal hören..",entgegnete sie und setzte sich auf das Sofa, auf welchem sie drauf klopfte neben sich, damit sich Naira setzte. "Parker?", sie wollte auch Victor dabei haben, weshalb sie abwartete, bis auch er in Reichweite war. "Alex und Ich haben uns etwas für euch überlegt, um euch bei der Hochzeit ein wenig zu unterstützen", fing sie an. "Naja, es war mehr meine Idee!", rief Alex aus der Küche und blickte kurz hinein. "Ihr müsst eure Sachen einpacken.. Für heute und für morgen.. Und den Rest erklären wir euch unterwegs, okay? Wir müssten so...in einer Stunde da sein". Sie hatte kurz auf ihre Uhr geblickt und sah dann zu beiden. "Also.. Ihr macht euch fertig.. Und packt alles ein, dann fahren wir zur Überraschung!".
      Ein wenig noch verwirrter blickte Naira zu ihrem Mann. "Und es wird vorher nichts verraten!", rief Alex aus der Küche. Es roch schon nach Kaffee.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor hätte nicht grummeliger sein können. Da übertraf er sogar damit Naira, die statt genervt nur noch verwirrt aussah. Sie verstand scheinbar nicht, worauf Alex und Ramirez hinaus wollten, als sie anfingen darüber zu reden, sie müssten ihre Sachen packen. Kurz glaubte Victor sie hätten ihren Hochzeitstag vergessen oder gar verschlafen. Aber der Blick auf den Kalender in der Küche verriet ihm, dass es gar nicht sein konnte. Umso genervter war er von der Geheimniskrämerei, dass Alex ihn aus der Küche beförderte. Nur argwöhnisch wanderte er ins Wohnzimmer und lehnte sich an das Sofa, als sein ehemaliger Captain ihn dazu rief. Viel verraten wollten sie wohl nicht. Und allein in einer Stunde irgendwo zu sein...
      "Das hört sich ziemlich falsch an...", meinte Victor und seufzte, bevor er zu Spike an der Terrassentür ging, um ihn hinaus zu lassen. Nach den Stunden zu Hause, musste er wohl ein wenig die Freiheit genießen.
      Victor lehnte sich an die Tür und sah zu Alex, der mit fragendem Blick an der Kaffeemaschine hantierte: "Egal, was ihr vorhabt. Ich darf nur nicht meine Eltern vergessen...Die kommen auch vorbei..." Damit winkte er Naira mit sich um hinauf ins Schlafzimmer zu gehen. Es half ja nichts die zwei zu überreden, wie es schien. Sie waren von sich überzeugt und würden weder einen noch zwei Schritte weichen.
      Victor entschied sich den Sachen einfach seinen Lauf zu lassen. Wenn etwas schlimmes geschah, dann nur weil er es in seinem Leben wohl verdient hatte.
      Währenddessen grinsten Alex und Ramirez sich zufrieden an. Er reichte bereits Sophie eine Tasse Kaffee und winkte Naira fort vom Sofa: "Schnell. Sonst fahren wir ohne euch."
    • Naira O'Connor

      "Lass deine Eltern meine Sorge sein", entgegnete Alex noch als Krönung zum Rest und setzte sich zu Ramirez, bevor sich Naira erhob und ihrem Mann nach oben folgte. Die Schmerzen im Fuß meldeten sich wieder, aber die wären mit etwas Schmerzmittel gut in den Griff zu bekommen, jedenfalls hoffte es die Frau. Sie nahm die Treppe mit hoch und schloss die Tür hinter sich, als Victor ebenfalls im Schlafzimmer stand. Noch immer herrschte eine Verwirrung in ihrem Kopf. "Hast.. Du irgendetwas.. Davon gewusst?", fragte sie und musterte ihren Mann, bevor sie sich ihm in den Weg stellte, damit er sie ansah. Naira war nicht der Mensch für Überraschungen, sie wusste lieber, was los war und was passieren würde.. Überraschungen machten siel ziemlich nervös. Letztendlich legte sie auch ihre Arme um ihren Mann, um sich für einen Moment an ihn zu drücken. Ihre Stimmung forderte es von ihr, sie wollte wieder ein wenig Liebe bekommen, die ihr nur ihr Mann geben konnte. "Ich hoffe, dass wir es nicht bereuen werden, ihnen einfach jetzt blind zu vertrauen". Naira blickte zu ihrem Mann hoch und lächelte ihn sanft an, morgen würde sie seine Frau werden, ganz offiziell.. Und das, obwohl sie den Mann zum Anfang hin verabscheut hat. Ein kleines Schmunzeln bildete sich auf ihren Lippen, als sie doch über ihr erstes Treffen nachdenken musste. Das war mehr.. Als nur schräg gewesen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Bei Alex Worten hätte Victor hellhörig werden sollen. Warum sollte der andere seine Eltern abholen? Aber er ging hoch, wartete auf Naira und wandte sich dann an sie, als sie die Arme um ihn legte.
      "Nein...nein, ich wusste nichts. Ich bin mindestens genau so angepisst wie du, dass die nun um 8 Uhr morgens in unserem Wohnzimmer sitzen, sich an unserem Kaffee bedienen und meinen, dass wir irgendwohin gehen sollen, wo wir keine Ahnung davon haben.", sprach er mürrisch und schloss Naira in eine feste Umarmung, um die Anspannung aus ihr, als auch aus sich selbst loswerden zu können. Das war zu viel. Nach einer Weile ließ er sie aber los und gab ihr einen Kuss auf die Stirn, bevor er sich umdrehte und den Kleiderschrank aufschob, um hinein zu sehen.
      "Ich weiß nicht, ob das gut wird...aber du kennst die beiden am Längsten. Du wirst schon wissen, ob man ihnen vertrauen kann oder nicht.", antwortete Victor schließlich auf ihre letzte Frage und kratzte sich am Hinterkopf, bevor er anfing zwei Hemden herauszuholen und eine Jeans.
      "Setz dich ruhig...Ich kann dein Zeug rausholen und packen, wenn du mir sagst was du mitnehmen willst...Dein Fuß tut weh, oder?", er sah über die Schulter zu ihr und presste die Lippen leicht aufeinander bevor er seufzend sich wieder an die Kleidung wandte und nach ein paar Boxershorts suchte, die er mitnehmen konnte. Wobei die Shorts wohl unter dem Anzug nicht sehr gut aussehen würden.
    • Naira O'Connor

      Es tat gut, dass auch ihr Mann sie in den Arm nahm und nicht gut darauf zu sprechen war, was hier passiert ist, aber letztendlich mussten die beiden da durch, wie es schien, um die beiden Gästen da unten glücklich zu machen und um die Ruhe von deren Verhalten zu bekommen. Irgendwie fand es Naira doch süß, dass sie sich etwas überlegt haben, aber konnten sie nicht einfach vorher etwas sagen? Wenigstens vorwarnen? Dann wären Victor und sie wenigstens früher ins Bett gegangen, um auszuschlafen.
      Naira presste die Lippen aufeinander, als ihr Mann ihr sagte sie solle sich setzen und er würde das für sie machen, aber letztendlich tat ihr Fuß tatsächlich weh und sie hatte sich versprochen ein wenig weniger zickig zu werden.. Sie lächelte sanft und letzte sich aufs Bett, bevor sie Victor sagte, was er ihr geben sollte. Zunächst bat sie um Klamotten, die sie jetzt anziehen könnte. "Aber du muss gleich auch noch kurz hier rausgehen, bitte", bat die Frau ihren Mann, während sie ihre Unterwäsche wechselte. "Ich muss ein paar Sachen einpacken, die du lieber nicht sehen solltest.. Vor morgen..". Ein wenig unschuldig lächelte die Frau. "Aber es wird dir gefallen", betonte sie und zwinkerte ihrem Mann zu. Er sollte schon verstehen, dass sie die Unterwäsche meinte, die sie unter ihrem Kleid tragen würde und die sie extra für die Hochzeit nacht gekauft hatte. Ja, er hat sie schon zig Male nackt und in Unterwäsche gesehen, sie hatten auch oft genug Sex gehabt, aber es sollte etwas besonderes werden.. Darum bemühte sich die Frau so sehr.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor durchsuchte ihren Kleiderschrank nach den Sachen, um sie ihr zu reichen. Ausnahmsweise sah er ihr dann auch nicht zu, als sie sich umzog. Er war lediglich froh darüber, dass sie ihm nicht Argumente brachte, um nicht zu sitzen und zu warten, dass man ihr half. Es war also wirklich bald soweit. Er vermählte sich. Er wollte eine Frau bis ans Ende ihrer und auch seiner Tage begleiten, damit niemand anderes es tat. Bis auf das der Tod uns scheide...dachte Victor an den Satz und seufzte lautstark. Bevor er seine Tasche nahm und seine schon-fast-Frau ansah.
      "Alles klar...ich geh sowieso kurz ins Bad und dann schau ich, was die unten noch so vor haben." sagte er ihr und wollte ihr damit unteranderem den Gefallen tun als nächstes zu wissen was genau geschehen würde.

      Natürlich kam er damit nicht wirklich weit. Alex und Ramirez saßen mit breitem Grinsen da und Spike hatte isch zu ihnen gesellt. Während Sophie dem Vierbeiner über den Kopf strich, sah Alex sich in dem Wohnzimmer um.
      "Echt eine riesige Hütte habt ihr."
      "Es ist keine Hütte...", erwiderte Victor mürrisch bevor er mit einem Seufzen in Richtung von Ramirez sah. Er nahm ihre leeren Tassen vom Tisch und brachte sie zurück in die Küche: "Was soll das ganze eigentlich?"
      "Was meinst du?", warf Alex mit unschuldigem Lächeln an ihn zurück.
      "Tu nicht so...Wir kennen uns vielleicht nicht so lange...aber doch lang genug. Warum seid ihr früher gekommen?".
      Ramirez schmunzelte, schien aber still zu sein. Sie wollte nichts verraten von dem was die geplant hatten und auch Alex gab sich dumm in diesem Moment, während Victor versuchte tiefer zu bohren.
      Mit einer vollen Tassen Kaffee stellte er sich zu den beiden: "Ihr hättet bescheid geben sollen. Dann wäre ich noch zum Bäcker oder Konditor gelaufen..."
      In dem Moment blickten sowohl ehemaliger Captain als auch Kollege mit überraschtem Blick auf: "Hat dich Naira etwa so sehr gezähmt? So zahm ist nicht mal die Frau. Wer bist du?", fragte Alex und rang damit sogar Victor ein Lächeln ab, was den Blonden dazu veranlasste nur noch überraschter zu sein und den angehenden Ehemann zu sticheln.

      Sofern Naira runter kam, sprangen sie dann alle auf: "Perfekt! lasst und los, lasst uns los!", Alex war in seiner guten Laune, immer wie von der Tarantel gestochen.
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