Naira O'Connor
Sie regte sich nicht auf, als ihr Mann ins Bad eintrat, denn es war schon in Ordnung. Wie oft haben sich die beiden denn schon nackt gesehen? Und wie oft war er im Bad, während sie duschte oder umgekehrt, es war einfach.. Normal. Naira hatte keine Scham und sie regte sich auch nicht auf, dass er sich ein Handtuch nahm und sich zu ihr kniete, um ihr aufzuhelfen, sie hätte sich aber fast darüber aufgeregt, dass er sie so mitleidig angesehen hatte, was nur noch das Gefühl eine Krüppel zu sein verstärkte. Er half ihr hoch, aber es brachte nichts, das andere Bein gab einfach auf, es war genauso fertig, wie es Naira selbst war. Fast hätte sie schon selbst darum gebeten, entweder in der Dusche gelassen zu werden, bis irgendwann die Kraft kommen würde, oder darum, von ihrem Mann getragen zu werden, aber er machte es selber und griff einfach unter ihre Knie, um sie hochzuheben. Die Frau hielt sich an seinem Nacken fest, für einen Moment genoss sie seine Nähe sehr und war schon fast traurig darüber, dass er sie wieder absetzte. "Kannst du.. Mir noch meine Schlafsachen rüber reichen?". Wenn sie sich jetzt bewegen würde, dann würde sie vermutlich nur wieder zu Boden fallen und dessen war sie sich bewusst, deshalb ließ es die Frau einfach sein und bat um die Hilfe. Der Tag war sowieso Scheiße verlaufen, es würde nichts bringen, sich gleich noch einmal mit ihrem Mann darüber zu streiten, dass sie es selbst versuchte.
Er reichte ihr die Sachen, sie zog sich langsam an und blickte zu Victor. Ein sanftes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, auch wenn es ihr nicht nach Lächeln zumute war. "Danke Vic".
Sie regte sich nicht auf, als ihr Mann ins Bad eintrat, denn es war schon in Ordnung. Wie oft haben sich die beiden denn schon nackt gesehen? Und wie oft war er im Bad, während sie duschte oder umgekehrt, es war einfach.. Normal. Naira hatte keine Scham und sie regte sich auch nicht auf, dass er sich ein Handtuch nahm und sich zu ihr kniete, um ihr aufzuhelfen, sie hätte sich aber fast darüber aufgeregt, dass er sie so mitleidig angesehen hatte, was nur noch das Gefühl eine Krüppel zu sein verstärkte. Er half ihr hoch, aber es brachte nichts, das andere Bein gab einfach auf, es war genauso fertig, wie es Naira selbst war. Fast hätte sie schon selbst darum gebeten, entweder in der Dusche gelassen zu werden, bis irgendwann die Kraft kommen würde, oder darum, von ihrem Mann getragen zu werden, aber er machte es selber und griff einfach unter ihre Knie, um sie hochzuheben. Die Frau hielt sich an seinem Nacken fest, für einen Moment genoss sie seine Nähe sehr und war schon fast traurig darüber, dass er sie wieder absetzte. "Kannst du.. Mir noch meine Schlafsachen rüber reichen?". Wenn sie sich jetzt bewegen würde, dann würde sie vermutlich nur wieder zu Boden fallen und dessen war sie sich bewusst, deshalb ließ es die Frau einfach sein und bat um die Hilfe. Der Tag war sowieso Scheiße verlaufen, es würde nichts bringen, sich gleich noch einmal mit ihrem Mann darüber zu streiten, dass sie es selbst versuchte.
Er reichte ihr die Sachen, sie zog sich langsam an und blickte zu Victor. Ein sanftes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, auch wenn es ihr nicht nach Lächeln zumute war. "Danke Vic".
"The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
