[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

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    • Naira O'Connor

      Sie regte sich nicht auf, als ihr Mann ins Bad eintrat, denn es war schon in Ordnung. Wie oft haben sich die beiden denn schon nackt gesehen? Und wie oft war er im Bad, während sie duschte oder umgekehrt, es war einfach.. Normal. Naira hatte keine Scham und sie regte sich auch nicht auf, dass er sich ein Handtuch nahm und sich zu ihr kniete, um ihr aufzuhelfen, sie hätte sich aber fast darüber aufgeregt, dass er sie so mitleidig angesehen hatte, was nur noch das Gefühl eine Krüppel zu sein verstärkte. Er half ihr hoch, aber es brachte nichts, das andere Bein gab einfach auf, es war genauso fertig, wie es Naira selbst war. Fast hätte sie schon selbst darum gebeten, entweder in der Dusche gelassen zu werden, bis irgendwann die Kraft kommen würde, oder darum, von ihrem Mann getragen zu werden, aber er machte es selber und griff einfach unter ihre Knie, um sie hochzuheben. Die Frau hielt sich an seinem Nacken fest, für einen Moment genoss sie seine Nähe sehr und war schon fast traurig darüber, dass er sie wieder absetzte. "Kannst du.. Mir noch meine Schlafsachen rüber reichen?". Wenn sie sich jetzt bewegen würde, dann würde sie vermutlich nur wieder zu Boden fallen und dessen war sie sich bewusst, deshalb ließ es die Frau einfach sein und bat um die Hilfe. Der Tag war sowieso Scheiße verlaufen, es würde nichts bringen, sich gleich noch einmal mit ihrem Mann darüber zu streiten, dass sie es selbst versuchte.
      Er reichte ihr die Sachen, sie zog sich langsam an und blickte zu Victor. Ein sanftes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, auch wenn es ihr nicht nach Lächeln zumute war. "Danke Vic".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Warum musste er seine Frau immer so am Boden zerstört sehen? Es schmerzte zu wissen, dass er teils daran Schuld hatte und definitiv Büße zahlen musste, wenn er mal den Löffel abgeben sollte. Dass sie nach ihren Schlafsachen fragte, war verständlich. Auch wenn er ihren Körper liebte, so war das nicht der Tag und auch sicherlich die Situation um sie nach etwas intimen zu fragen. Victor reichte ihr ihre Kleidung und schnaufte kurz, als er ihr Lächeln bemerkte. Er sah diesmal genau, dass sie sich alles andere als wohl dabei fühlte. Deswegen setzte er sich zu ihr und drückte ihren Kopf an seine Brust.
      "Hör auf...", flüsterte er, während seine Lippen einen sanften Kuss auf ihren Kopf hauchten.
      "Es reicht...wenn etwas scheiße ist, dann spiel es nicht runter. Der Tag war beschissen, ich war beschissen zu dir...hör auf zu lächeln, als sei ich ein guter und hilfsbereiter Ehemann...", er hielt sie fest. Teils, weil er sie halten wollte, damit sie endlich spürte, dass sie loslassen konnte von ihrer starken Natur, teils war er selbst das Gefühl hatte sich an ihr festhalten zu müssen, weil sie ihm sonst ins Dunkle entfloh und er sie nie wieder finden mochte. Allein die Tatsache, dass sie ihm manche Dinge verschwieg, machte ihn weniger wütend, sondern brachte ihm eher dazu Zweifel zu haben an sich. Das Ego, dass sie ihm aufgebaut hatte, konnte diese Frau genau so gut mit Händen und Füßen wieder niederreißen. Da konnte es noch so groß sein.
      Er wiegte sie in seine Arme und schmiegte die Wange an ihre nassen Haare.
    • Naira O'Connor

      Er hatte es bemerkt, er hatte bemerkt,dass ihr eigentlich nicht danach war ihn anzulächeln, aber er setzte sich einfach zu ihr und nahm sie in den Arm. Naira seufzte zufrieden, sie schloss einfach die Augen und hörte dem Herzschlag ihres Mannes zu. Er hatte recht mit seinen Worten, es war einfach alles Scheiße und erst recht ihr Mann, warum spielte sie immer alles herunter und tat so, als wäre sie zufrieden damit, was passierte? Die Antwort war eigentlich ziemlich einfach, er war der Grund dafür, er und das Problem mit seinem Ego. Wenn sie es ihm nicht vorspielte, dann fiel er in ein dunkles Loch, aus dem der Mann nur sehr schwer raus kam, schon gar nicht ohne Hilfe seiner Frau, so wie sie es empfand jedenfalls.
      Naira seufzte, als sie die Wange ihres Mannes an ihrem Kopf spürte und hob ihren Arm, um ihm wieder durch die Haare zu streichen. "Du bist ein weder guter, noch hilfsbereiter Ehemann.. Wobei.. ", sie hielt kurz inne. "Hilfsbereit bist du schon.. Sehr häufig sogar.. Ich bin es immer die, die deine Hilfe ausschlägt". Naira seufzte wieder. "Aber ich liebe dich.. Und ich würde keinen anderen Mann wollen.. Auch keinen, der mir die Sterne vom Himmel holen würde.. Ich weiß ja eigentlich, worauf ich mich eingelassen habe.. Bei dir.. Aber". Sie seufzte wieder und blickte nach oben, um in seine Augen zu schauen. "Aber manchmal würde ich auch gerne einfach nur geliebt und verstanden werden..". Jetzt lächelte sie ehrlich, sie strich ihrem Mann noch ein Mal durchs Haar, bevor sie sich ein wenig streckte, um ihm einen Kuss auf die Nasenspitze zu geben, sie nahm den Kopf dann auch wieder runter. "Ich kriege einfach das Gefühl, dass du dich von mir entfernst.. Und ich weiß, ich nerve dich häufig mit Paaraktivitäten..und Zeit verbringen.. Ich werde ein wenig zurückschrauben und hoffen, dass es sich damit vielleicht legen wird..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie war diejenige die ihn auf ein höheres Podest hob und ihm das Gefühl gab nicht so wertlos zu sein. Sie streichelte sein Ego tagtäglich, auch wenn er nicht danach fragte und erst recht, wenn er danach fragte. Es war einseitiges Lieben aus dem einfach Grund, weil Victor seine Liebe ihr gegenüber nicht zeigen konnte. In diesem Moment tat ihm das Leid, weil er merkte, wie alles zwischen seinen Fingern verrinnt und er nichts dagegen tun konnte, außer zu warten.
      Victor seufzte lautstark. Sie versuchte es immer irgendwie besser hinzudrehen, als es eigentlich war und er konnte nicht widerstehen ihr zu glauben, dass alles was sie sagte stimmte und auch in Ordnung so war. Aber innerlich wusste Victor, dass es nicht stimmte.
      Vorsichtig rutschte er nach hinten, um sich anlehnen zu können und zog Naira hinter sich her. Er hatte sich noch nicht umgezogen und war auch noch nicht duschen, aber das war ihm in dem Moment egal. Auch wenn der Sand in den Socken ganz schön unangenehm war, wie er jetzt feststellen musste.
      "...Du nervst nicht mit den Paaraktivitäten...Ich war nur wütend, als ich das gesagt habe. Entschuldige. Ich...bin wohl einfach nicht so wirklich der Typ, um ständig aufeinander zu hängen. Wir haben so viel miteinander erlebt, jetzt wo die Routine einkehrt...Fühl ich mich, als müsste nichts mehr gemacht werden. Aber das stimmt ja nicht...", er rutschte ein wenig runter und streichelte mit seiner Hand durch ihre wieder langen Haare.
      "Das ist nicht richtig...Ich sollte mich mehr um dich kümmern...Du hast ja recht...", er musste ihr zustimmen. Was sonst hätte er tun können ohne einen weiteren Streit vom Zaun zu brechen. Aber er verstand sie und wollte heute auch nicht mehr, dass sie sich aufregte.
    • Naira O'Connor

      Es war besser, wenn Victor selbst darauf kam, was richtig und was falsch war,was er besser machen sollte, denn nur dann klappte es auch. Immer, wenn er selbst darauf kam hielt er es deutlich besser und verstand es auch, ohne ständig daran von seiner Frau erinnert werden zu müssen. Naira seufzte innerlich, es würde an ihrem Vorhaben, sich zurück zu ziehen nichts ändern, denn ihr verging mit dem heutigen Streit die Lust mit ihrem Mann noch so "viel" zusammen zu machen. Seine Worte saßen einfach noch viel zu tief und auch wenn er es nur gesagt hatte, weil er wütend war.. Etwas anderes habe er ihr nicht deutlich gemacht die letzten Wochen über. Er seufzte oder reagierte genervt, wenn seine Frau mit ihm essen gehen wollte, sie musste sich nur an seine Laune im Bowlingcenter erinnern, die er zunächst hatte.
      Letztendlich war schon fast alles gesagt, was sie sich hätten sagen können,wie es die Dunkelhaarige fand. "Ich hasse diesen Tag", damit umfasste sie so gut wie alles, was heute passiert ist.. "Deine Worte heute morgen.. Der scheiß Artikel in der scheiß Zeitung.. Der scheiß Termin.. Und dann nur der scheiß Streit..Und mein scheiß Fuß.. ", sie fasste es zusammen,aber es gab keinen richtigen Sinn dafür. "Ich drehe bald durch.. Wenn das so weiter geht". Naira lehnte sich noch weiter an ihren Mann und legte ihre Arme um seinen Körper. "Was habe ich dem Karma angetan, dass es gleich so zurück schlägt?!". Es war die Art, wie sie mit ihrem Psychiater um ihre Probleme sprach, einfach rauslassen, dann sollte sie sich besser fühlen. "Ich sollte mir mal mehr positives Karma holen, damit so etwas nicht noch einmal passiert".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Langsam und stetig gingen seine Finger durch ihre Haare. Site hatte die kurzen Haare so sehr gehasst, dachte er im Stillen, während Naira sich wohl Zeit nahm etwas zu erwidern. Er hetzte sie nicht. Er wollte heute nichts mehr machen, was ihre Beziehung zu einander auf irgendeine Art noch gefährden könnte. Als sie dann anfing den Tag mit all seinen feinheiten zusammen zufassen, musste er schmunzeln. Und gleichzeitig, tat es ihm leid, dass die Welt so zu ihr war. Sie hatte es wohl kaum verdient, wie er fand. Nach allem was sie durchmachen musste als Kind, als Frau und dann auch noch heute.
      Bei der Sache mit dem Karma, rang er sich ein belustigtes Schnauben ab. "Gibt es da nicht den Spruch Karma is a bitch? Aber ich glaube in einem anderen Kontext...", Victor hob die Schultern an. Mit seiner Hand zeichnete er langsam Kreise auf ihrer Schulter, nachdem er fertig war ihre Haare glatt zu streicheln.
      Dann musste er aber wohl oder übel zu ihrer Anmerkung gehen, dass sie unglücklich war mit ihrem Job. Auch das tat ihm leid. Er wollte sie nie in eine Ecke drängen und sie unglücklich machen, nur damit er selbst keine Angst mehr um sie haben konnte. Aber wie konnte e rihr beibringen, dass er sie nicht noch einmal als Detective unterwegs sehen wollte. Nicht, dass sie schlecht war. Sie hatte einen ausgezeichneten Job gemacht. Sie war weltklasse. Aber sie nahm keine Rücksicht auf sich selbst und auch wenn Thomas verstorben ist, ihr Vater eingesperrt und sonst kein Monster an sie persönlich herankäme, bekam er das Gefühl nicht los, dass er sie nicht wieder loslassen konnte. Dabei hätte sie den Job viel eher bekommen, als er. Das hatte er in den Augen seines Vorgesetzten genau gesehen. Diese Trauer und Enttäuschung, als er Nairas Ablehnung sah. Er sah runter zu Naira, wie sie halb auf ihm lag. Heute wollte er das Thema nicht mehr anschneiden, aber er musste sich darüber Gedanken machen, wie er das lösen konnte.
      "Schlaf wird dir helfen, den Tag zu vergessen...", sagte er nun leiser und machte keine Anstalten zu gehen oder sie loszulassen. Ihm selbst gefiel es hier.
    • Naira O'Connor

      Es würde schon reichen, wenn er ihr einen Anteil an seinem Job geben würde, einfach nur Informationen oder einen Blick in die Akte, ohne gleich einen Wutanfall zu bekommen. Sie brauchte doch nur eine Beschäftigung, etwas, was sie wieder fesselte und ihr das Gefühl gab, dass sie wichtig war und etwas reißen konnte. Der Job als eine Lehrkraft für die zukünftigen Polizisten war einfach.. Zu einseitig und das verstand Victor einfach nicht, er hatte immerhin den richtigen Job und die Anerkennung, die er mit Sicherheit genoss.
      Er strich ihr über den ganzen Körper, zuerst durch die Haare, dann über die Schultern und den Rücken, da schnurrte die Dunkelhaarige wie eine Katze. Sie hatte sogar ihre Augen geschlossen und genoss es einfach, es gab ihr ein gutes Gefühl.. Ein Gefühl, geliebt zu werden. Ihr Mann meinte noch, sie solle schlafen, aber an Schlaf war einfach nicht zu denken. "Ich weiß nicht, ob ich überhaupt heute noch schlafen kann..", murmelte Naira ruhig, sie war noch hin und weg von dem, was Victor mit ihr machte. Seine Finger waren so sanft.. Ganz anders als seine Reaktionen sonst. "Vor allem mit dem Gedanken, dass du sowieso die Nacht im Arbeitszimmer verbringst.. Mich hast du dafür gejagt, dass ich in der Nacht über dem Fall weiter sitzen wollte.. Vielleicht sollte ich das Arbeitszimmer einfach abschließen". Es wäre hart, aber eine gute Idee, wie sie in diesem Moment fand. "Du denkst zu einseitig, dass ist dein Problem mein Schatz.. Manchmal ist die verrückteste Lösung die einzig richtige.. Hast du doch an unserem letzten Fall gesehen". Naira beugte sich etwas vor, um eine Stelle von ihrem Mann zu küssen, die einfach vor ihr war. Sie lag halb auf ihm, es gab ja genug, was sie küssen konnte, aber es landete auf seinem Bauch. So war sie einfach ganz Zahm, er hätte mit ihr über alles diskutieren können, wenn er sie weiter so kraulen würde.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Naira schien unter seinen Berührungen zu schmelzen. Es war aber ein anderes Schnurren, was er von ihr hören konnte. Eine Zufriedenheit, die sich wohl in ihrem Körper ausbreitete und nichts mit der typischen Lust zu tun hatte, die er sonst bei ihr wahrnehmen konnte. Denn das war letztlich doch der einzige Moment wo Victor sich wirklich mal Zeit ließ für sie. Er wollte nicht aufhören, nachdem er registriert hatte wie sanft Naira wurde und auch wenn sie darüber sprach nicht schlafen zu können, so fand Victor keine Nuance in ihrer Stimme, die ihm sagte, dass sie in dem Moment genervt davon war.
      Ihr Vorschlag das Arbeitszimmer abzuschließen ließ Victor grummeln: "Nicht abschließen...", kam es von ihm im Protest, weil er es nicht einsehen konnte, warum er nicht frei verfügbar über das Zimmer handeln durfte. Aber er sah es heute ein. Der heftige Streit mit ihr hatte es ihm wieder gezeigt, was er ändern sollte. Nun lag es lediglich an ihm, dass er es auch endlich tat.
      "Ich bleibe heute hier, wenn du weiterhin so kuschelig bist...", er musste schmunzeln Das Wort würde er ansonsten niemals benutzen. Es gehörte verbannt aus seinem männlichen Wortschatz, aber es freute ihn einfach gerade und er konnte es auch nicht anders beschreiben.
      "Einseitig meinst du?...Du willst wieder über den einen Fall reden mit der Schiffsfrau?", fragte er und schüttelte dabei den Kopf, hörte aber trotz allem nicht auf sie an der Schulter zu streicheln, weil er selbst gerade nicht ablehnend sein wollte.
      "Ja...wir alle denken manchmal zu einseitig...und dann kommen die Frauen, werfen alles durcheinander und man merkt, dass die einfachste Antwort doch die Lösung war...", er hob die Schultern an und seufzte. Dann schloss er selbst die Augen, "Wenn ich anfange zu schnarchen, hau oder beiß mich damit ich wieder aufwachen kann. Ich will nicht dass du alleine wach bleibst."
    • Naira O'Connor

      Naira schmunzelte und grinste dann auch noch breit, als sie hörte, was ihr Mann da von sich gab. "Kuschelig also?", fragte sie neckend und kuschelte sich demonstrativ noch einmal mehr an ihren Freund, um ihm diesen indirekten Wunsch zu erfüllen. Er wollte das Arbeitszimmer nicht abgeschlossen haben und er wollte nicht über seinen Fall reden, was auch nicht Nairas Idee war. "Ich wollte dir eigentlich nur sagen, dass du sehr häufig zu einseitig denkst.. Nicht nur in diesem Fall.. ", entgegnete die Frau und schmunzelte wieder. Sie gähnte kurz, bevor sie es noch schaffte, weiter zu sprechen, so langsam und vor allem unter diesen Berührungen wurde sie vielleicht doch ein wenig müde. "Und ich werde dich nur.. Zu gerne beißen.. Ich weiß nur nicht.. Ob ich es noch hinkriege". Es war vorhin vielleicht ein wenig mehr ein protest, als eine wirkliche Aussage.. Naira merkte aber erst jetzt, dass sie tatsächlich sehr müde war,und auch wenn ihr Fuß noch schmerzte, und auch das Steißbein und der Kopf vom Aufprall, sie ignorierte es dieses Mal einfach. Die Frau griff sogar zu der Decke unter sich, um ihren Mann und sich zuzu decken, damit sie eine angenehmere Nacht haben würden. Sie kämpfte mit sich wach zu bleiben, aber diese Streicheleinheiten erlaubten es einfach nicht und schon bald verfiel sie dem Schlaf. In der ersten Hälfte der Nacht hielt sie sich noch gut, doch irgendwann holte sie ihre Vergangenheit wieder ein und der Alptraum kam wieder, wie vorhersehbar..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es war ein wenig eine Erleichterung, als sie ihm sagte, sie würde nicht unbedingt auf den Fall bezogen sagen, er wäre zu einseitig im Denken. Das war natürlich insofern besser, weil er nicht wieder streiten wollte oder sich anstrengen musste, ihr nur Halbwahrheiten und zu kleine Bissen vom Fall zu geben, als dass sie sich einmischen konnte. Dabei war es vielleicht nicht schlecht. Ihre Worte, der Blickwinkel einer Frau würde seinem Team fehlen, war gar nicht so falsch. Naira hatte immer ein wenig mehr gesehen, immer ein wenig über den Tellerrand geschaut, um andere Lösungen voran zu treiben. Aber Victor kannte sie nur durch diesen einen Fall und dieser war eine sehr persönliche Sache für sie. Wie sie wirklich mit anderen Fällen umging konnte er also nicht einschätzen, auch wenn er damit nicht ihr Wissen untergraben wollte.
      Victor schnaufte amüsiert, als sie einwilligte ihn zu beißen. Das ein oder andere Mal fand er das schon sehr erotisch. Aber heute ging es nicht darum, er wollte wirklich einfach nur wachbleiben, damit er mit ihr reden konnte. Aber wie es schien musste es nicht sein. Naira schlief bald schon ein. Ihre gemäßigte Atmung verriet ihm, dass sie sogar recht zufrieden und ruhig schlief. Er zog die Decke noch ein wenig über sie und seufzte leise.
      "Mein Schatz...Ob du es willst oder nicht...", waren noch seine letzten Worte, bevor er selbst früher oder später einschlief und nicht mehr wach sein konnte.

      Als er geweckt wurde, war es nicht sein Handy dass wieder den Alarm schlug, sondern Nairas krampfhafte Haltung und die Tatsache, dass sie mit ihren Nägeln ihm in die Seite krallte. Victor stöhnte leise. Er war noch müde, aber er merkte sofort das etwas nicht stimmte, denn allen Anschein nach hatte sie einen Albtraum. Waren das die Momente, die er so oft nun nicht mehr mitbekommen hatte? Die Momente in denen er ihr hatte helfen können, aber nicht da war, weil er im Arbeitszimmer eingeschlafen ist? Man hörte sie nicht. Sie weinte nicht und schrie nicht im Schlaf, aber die Nägel in der Seite schmerzten und gaben genug Anhaltspunkte. Victor versuchte sich unter ihr zu befreien und rutschte bei Seite, dabei nahm er ihre Hand und druckte sie sanft zusammen.
      "Alles gut...Ich bin da...", raunte er noch schlaftrunken und müde, als er sich ein wenig zu ihr herunter begeben hatte, um die Stirn an ihre zu legen. Albträume waren das schlimmste. Das kannte er und konnte sehr gut mitfühlen.
    • Naira O'Connor

      Er lief hinter ihr her mit einem Messer in der Hand. "Ich hole dich ein, meine Liebe", rief er mehrmals hinterher, aber Naira blickte nicht zurück, sie lief den langen, dunklen Weg einfach weiter. "Er wird dich nicht retten können!". Thomas Stimme erreichte sie am ganzen Körper, sie wusste genau, wen er meinte, ohne lange darüber nachdenken zu müssen. Die Frau hatte keine Zeit zum Nachdenken, sie konzentrierte sich aufs Laufen und darauf, dass ihr Bein nicht gleich nachgab. Die Wunde schmerzte, wenn sie runter sehen würde, würde sie diese bestimmt bluten sehen, deshalb blickte Naira einfach weiter gerade aus. "Er ist nicht gut für dich.. Ich bin es, der dir die Sterne vom Himmel holen wird". Sie lief weiter, lief an ihrem Zimmer vorbei, an det Hütte ihres Onkels. Sie erblickte Victor, der am Ende des langen Weges auf sie wartete. Sein Blick war starr auf sie gerichtet, er lächelte nicht, aber er öffnete seine Arme, um nach ihr zu greifen. Es gab der Frau die Kraft, weiter zu laufen, ihr Mann kam ihr immer näher, bis er sie schnappte. Seine Arme lagen jedoch nicht auf ihrem Oberkörper, sie drückten ihr den Hals zu, erlaubten ihr damit nicht tief Luft zu holen. Sie rang nach Luft, versuchte die Hände von ihrem Hals zu nehmen, sie wollte schreien, aber als sie den Mund öffnete kam nichts heraus, kein Laut, keine Luft nichts.

      Verschwitzt und nach Luft rangend wachte Naira doch auf und setzte sich schlagartig auf. Sie griff zu ihrem Hals, während sie weiter tief Luft holte um festzustellen, dass es nur ein Traum war. Außer Atem nahm sie mehrere tiefe Atemzüge, bevor sie langsam zu sich kam und in der Dunkelheit ihr Schlafzimmer erblickte. Es fiel Naira nicht ein, dass ihr Mann neben ihr lag und sie ihm womöglich wehgetan hatte, Thomas Stimme drang noch immer zu ihr. "Scheiße verdammt..", murmelte sie mit kratziger Stimme, als hätte man sie wirklich gewürgt.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Auch wenn er es versuchte, es half nichts. Naira entspannte sich nicht und egal wie müde Victor gerade war, er konnte nicht wieder einschlafen, solange sie sich so verhielt. Trotzdem döste er noch ein wenig in der Dunkelheit der Nacht, solange er mit seinen Ohren horchte ob sie ihren Atem beruhigte oder ob sie nicht direkt aufspringen wird, um möglicherweise ihn zu hauen. Aber es erfüllte sich nur zur Hälfte. Victor war so nah an ihr dran gelegen, dass sie beim Hochschießen unwillkürlich mit dem Kopf seine Nase traf und er verletzt aufstöhnte und sich diese instinktiv sofort hielt.
      Aber sie war endlich wach und wie es schien realisierte sie auch, dass es nur ein Traum gewesen ist. Victor schüttelte den Kopf und rieb sich dabei die Augen, bevor er sich ebenfalls in eine sitzende Position brachte und versuchte sie in der Dunkelheit zu erkennen. Er sah nur ihre Silhouette, merkte aber an ihrem Fluch, dass sie wohl noch außer sich war.
      Victor legte vorsichtig eine Hand auf ihren Nacken, "Alles okay? Es war nur ein Traum...ich bin da..."
      Sie dort zu greifen, mochte nicht das klügste sein, wenn man ihren Alptraum bedachte. Doch Victor wusste ja nicht, welch grausame und falsche Bilder ihr dieser gegeben hatte. Er wollte sie dadurch nur entspannen und mit der Hand über ihren Nacken streicheln.
    • Naira O'Connor

      Naira zuckte zusammen und fuhr herum, als ihr Mann sie am Nacken anfasste. "Nein, nicht!", rief sie, griff sich auch kurz an den Hals. Es spannten sich all ihre Muskeln an, ihr Herz beschleunigte wieder die Arbeit und sie konnte sich gerade so zusammenreißen, um ihren Mann nicht ausversehen zu schlagen. Es war nur ein Traum, wie er es ihr deutlich machte, daraufhin fuhr sie sich durch das Gesicht und seufzte. "Entschuldige..".Die Frau fuhr sich noch durch das Haar und öffnete ihre Augen, um ihren Mann anzusehen. Es war wirklich nur ein Traum und sie wurde nicht wirklich von Victor gewürgt, wie er es im Traum gemacht hatte. Sie seufzte, ließ sich in das Kissen fallen, bevor sie sich noch einmal durch das Gesicht fuhr. "Ich habe mich nur erschrocken..", erklärte Naira, um sich nicht über den Traum erklären zu müssen.
      Sie erinnerte sich an sein schmerzerfülltes Stöhnen, woraufhin sich die Frau zu ihrem Mann drehte und versuchte ihn in der Dunkelheit zu erkennen. "Habe.. ich dir weh getan?",fragte sie ein wenig vorsichtig, auch wenn ihre Stimme noch ein wenig nachließ. Der Traum hatte ihr ihre Nerven gekrallt und der Fuß meldete sich auch gleich mit dem Schmerz wieder. "Mhm.. scheiße..",murmelte sie und strich sich über ihr Bein, um den Schmerz vielleicht ein wenig abzulenken. Es würde vermutlich nur etwas dagegen und ein wenig Ruhe helfen, was anderes blieb der Frau nicht mehr übrig.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor ignorierte den dumpfen Schmerz in der Nase, weil sie so urplötzlich aufgesprungen war. Viel eher interessierte es ihn warum seine Frau so ängstlich war. Sofort hatte er sie losgelassen, als sie Nein rief. Als hätte er ihr etwas böses getan. Unsicher beobachtete er sie im Dunkeln. Seine Augen gewöhnten sich nach und nach an das fehlende Licht und er erkannte das eine oder andere von ihr in der Dunkelheit. Ihren Gesichtsausdruck zwar nicht so sehr, aber dafür sprach ihre Stimme Bände.
      Naira legte sich wieder zurück, während Victor noch sitzen blieb und zu ihr runter sah. Dass sie sich auch noch entschuldigen wollte, weil sie ihm weh getan hatte, interessierte ihn nicht und er schüttelte den Kopf. Gleichdarauf sagte er es auch laut, weil er sich nicht sicher sein konnte, ob Naira ihn sah.
      "Ein schlimmer Traum?", fragte er leise und müde, während er dabei zurück rutschte, um sich an der Wand anzulehnen. Er legte eine Hand auf ihren Kopf und streichelte ihre Haare bei Seite, die etwas feucht an ihrer Stirn klebten. Sie war warm und verschwitzt wegen des Traums, aber ihm macht das nichts aus. Im gegenteil, es half ihm gerade zu wissen dass mit ihr etwas nicht stimmte.
      "Alles ist gut...ich bin bei dir...du bist in Sicherheit...", sprach er leise und fing an sie sanft am Kopf zu kraulen.
    • Naira O'Connor

      Es war das erste Mal seit einer längeren Zeit, dass ihr Mann für sie in der Nacht war, während die Alpträume ihre Ruhe störten. Normalerweise saß Vic um diese Uhrzeit Büro am Tisch und schlief vermutlich, er bekam es gar nicht mit, dass seine Frau mit etwas kämpfte, was sie noch immer nicht losgelassen hatte. Es war auch das erste Mal, dass er in ihren Alpträumen vorkam und so eine dominante Rolle in ihnen spielte, er hatte sie ja wirklich gewürgt, ihr die Luft abgeschnitten.
      "Mhmm", stimmte die Frau ihrem Mann zu, der fragte, ob es ein schlimmer Traum war. Sie war sich jedoch sicher, dass es besser für ihn war, wenn er nichts davon wüsste , was in dem Traum vorgekommen war, sie wollte ihm nicht Schuldgefühle bereiten, weil er nach ihrem Streit dort drinnen auftauchte. Naira fuhr sich seufzend durch das Gesicht, bevor Victor anfing ihr durchs Haar zu streichen. Sie war noch immer ziemlich aufgeregt und wusste nicht, wie sie ihr Herz beruhigen sollte, aber sie hoffte einfach, dass es von selbst geschehen wird.. "Danke..", murmelte sie auch wieder, als ihr Mann ihr sagte, dass sie bei ihm in Sicherheit war. Kurzerhand drehte sie sich zu ihm um und legte ihren Kopf näher zu ihm, bevor sie ihre Arme um ihn schlug. "Danke Vic..", hauchte sie ihm deutlich liebevoller entgegen. Sie brauchte jetzt seine Nähe, sie brauchte das Gefühl, dass es nicht er war, der es in ihrem Traum getan hat, sie brauchte die Sicherheit, dass er so etwas nie tun würde.. Er würde ihr nicht einfach so wehtun und vor allem nicht die Luft zum atmen rauben.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Was Victor getan hätte, wenn er den Inhalt ihres Traums kannte, konnte er nicht sagen. Es stand in den Sternen. Aber eines war klar, er wollte ihr nie wehtun. Nicht vorsätzlich, nicht voller Hass, wie manche es taten. Er wollte sie glücklich sehen. Als sie sich umdrehte, rutschte Victor wieder ein wenig runter zu ihr und drückte einen Kuss auf ihre Stirn. Sie musste sich nicht dafür bedanken, aber das kam wohl daher, dass er sonst nie dagewesen ist für sie, wenn sie diese Albträume hatte. Victor schämte sich ein wenig mit dem Gedanken, dass er auf sonst keine Art und Weise mehr an ihrem Leben teilnahm, als dass er wusste wo sie arbeitete und was sie da tat. Die kleinen Ausflüge, die sie miteinander unternahmen waren wohl wirklich Nairas letzter Versuch sie wieder zusammen zu bringen, so dass sie auch voneinander mehr kannten, als die Arbeitskollegen.
      Victor atmete tief durch und setzte fort ihr durch den Kopf zu kraulen, so lange es sie eben nicht störte. Sobald sie einschlief konnte er selbst wieder ins Bett gehen, dachte er sich. Er starrte dabei in die Finsternis vor ihm. Diese undurchdringliche Dunkelheit gepaart mit den dunklen Gedanken über ihren Alptraum und was dieser hätte sein können, blitzten die Bilder ihrer blutenden Leiche wieder vor ihm auf. Victor versuchte sie nicht an sich heran kommen zu lassen. Nicht jetzt. Er brauchte seine Ruhe und vor allem sollte Naira ausschlafen. Viel zeit blieb eh nicht mehr bis der Wecker klingeln sollte.
    • Naira O'Connor

      Es war richtig, ihr Mann wusste von dieser Frau wirklich nicht viel mehr, als es ihre Arbeitskollegen taten. Victor interessierte sich einfach vielleicht gar nicht für seine Frau, oder es war ihm egal, was sie in ihrer Freizeit trieb, das war jedenfalls das, was sie selbst noch immer dachte. Naira bezweifelte, dass es sich bessern würde nach diesem Streit, die wollte dem Ganzen eine Chance geben, aber.. Aber ihre Zweifel waren verdammt groß. Victor war bisher niemand, der seine Versprechen lange hielt, jedenfalls die wenigsten, die er seiner Zukünftigen bisher gegeben hatte. Vielleicht war er wirklich nicht der Richtige, oder eher Naira nicht die richtige für ihn. Der Mann würde ohne einer Frau an seiner Seite bestimmt deutlich besser stehen.
      Sie schloss ihre Augen und versuchte es wirklich, noch einmal einzuschlafen, aber daran scheiterte sie ziemlich schnell. Bilder des Alptraums waren wieder vor ihren Augen zu sehen, sie verkrampfte sich schnell, um dann doch wieder die Augen aufzumachen. "Ich kann nicht mehr schlafen", verkündete sie leise, sie wollte ihren Mann nicht wecken, falls dieser doch noch eingeschlafen war, was sie jedoch bei der kraulenden Hand bezweifelte. Naira fuhr sich wieder durchs Gesicht und legte ihre Arme um ihren Mann, für sie ging der anstrengende Tag von vorhin einfach nur weiter, es gab kein Cut.. Kein Entkommen bisher. "Ich gehe runter.. Und versuch ein wenig klarer im Kopf zu werden, vielleicht kannst du dann ja noch schlafen". Er schließ ja sonst ohne sie, das würde er also sicherlich hinkriegen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • ictor war bereits am dösen. Seine Hand war noch das einzige was wirklich aktiv wach war und versuchte Naira dabei zu helfen einzuschlafen. Aber wie es schien, half es nicht. Sie wachte auf, teilte mit dass sie es nicht konnte und wollte nach unten. Victor brummelte leise und verzog das Gesicht. Er hatte einschlafen können in dieser Dunkelheit. Ihre Nähe machte ihn auf eine gute Art und Weise schläfrig. Aber das wollte und konnte sie wohl nicht mit ihm...Ob es an seiner Nähe lag oder ob es an ihren typischen Albträumen lag? Er konnte es nicht einschätzen und noch bevor sie aus dem Bett kam, war Victor ebenfalls aufrecht im Bett und schob sich zur Kante.
      "Mhm...Ich komme mit dir...Ein wenig früher wach zu sein, ist bestimmt nicht so schlimm...", er gähnte laut, streckte die Arme von sich und versuchte sich damit aufzuwecken. Doch es war schwierig, nachdem er bereits so kurz davor gewesen war einzuschlafen.
      Aber er bewegte sich. Nach so einem Streit war er zumeist immer sehr anhänglich und er wollte es Naira recht machen. Sie also jetzt wegzuschieben und zu sagen er hätte keine Zeit oder dergleichen, wäre nicht richtig gewesen. Das verstand er.
      Neben dem Bett machte er das Licht an und fuhr sich mehrmals durch das Gesicht, um den letzten Schlaf aus dem Kopf zu bekommen, bevor er sich zu Naira wandte.
      "Ein Kaffee? Das hilft dir vielleicht...Und dann...können wir ein Spaziergang draußen machen? Wie wäre es?", er klang müde, aber aufrichtig mit seinem Vorschlag.
    • Naira O'Connor

      Ein wenig tat es ihr ja Leid, dass sie ihren Mann davor abhielt zu schlafen, weil er mit ihr runter gehen wollte. Ein wenig fand es die Frau ja süß und schön, aber andererseits wollte sie sich an so etwas nicht gewöhnen. Ihr Mann würde so etwas nicht lange machen und wenn sie sich daran gewöhnte, würde es ihr nur noch mehr wehtun, wenn er es nicht mehr machen würde. Dennoch, leicht lächelte die Frau über sie Tatsache, dass er mit ihr gehen wollte und erhob sich ebenfalls. Sie versuchte es, ihren Fuß auf den Boden zu stellen, zog aber scharf die Luft ein und wartete einen Moment. Es ging wieder, jedenfalls bildete es die Frau sich ein und erhob sich, um nach ihrem Bademantel zu greifen. Sie stand, ohne dass ihr anderes Bein Faxen machte.
      Victors Vorschlag, ihr einen Kaffee zu machen und vielleicht auch spazieren zu gehen ließ sie in ihrer Bewegung Halt machen und zu ihrem Mann sehen. Spazieren..? Wer war dieser Mann vor ihr? Einen Moment lang betrachtete sie ihn einfach nur, bevor sich ein breites Lächeln auf den Lippen bildete. Naira bund sich ihren Bademantel zu Ende und nickte. "Wir.. Könnten mit dem kleinen Racker an den Strand fahren und dem Sonnenaufgang zugucken... Dann laufe ich den Fuß ein wenig warm.. Und den Kaffee könnten wir mitnehmen, danach könntest du auch zur Arbeit mit meinem Wagen fahren". Sie freute sich, auch wenn sein Vorschlag ihr einen kleinen Stich in der Brust gesetzt hatte. Er gab sich Mühe, aber wie lange würde er das durchziehen? Naira war sich sicher, dass sie bei diesem Vorschlag definitiv nicht nein sagen konnte. Der Alptraum war damit fast schon vergessen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor hatte sich gar nicht umgezogen gehabt, sondern stand bereits in Jeans und Unterhemd da, als er aus dem Bett stieg und ein weiteres Mal gähnen musste, weil er es nicht loswerden konnte. Doch das Licht im Zimmer half nach und nach. Sein Blick ging zu Naira und er erwiderte ihr Lächeln und die Zusage mit einem Nicken.
      "Dann...gehe ich runter und mache Kaffee und du...Mhh...", er glitt mit seinem Blick an ihr herunter und musterte ihren Fuß. Er war geschwollen und rot. Wie es aussieht ging es der Verletzung nicht besonders. Konnte auch sehr gut noch an dem ungemütlichen Schlaf liegen, den sie hatte.
      "Soll ich dich wieder runter tragen?", er stellte sich an den Kleiderschrank, den sie sich gemeinsam teilten und suchte sich neue Kleidung aus, um nicht in derselben wieder auf der Arbeit zu erscheinen, denn er glaubte daran, dass seine Kollegen sehr wohl auf sein Äußeres achten. Er zog ein frisches Hemd heraus, um es sich über zu werfen, bevor er sich wieder auf das Bett setzte und die Socken wechselte.
      "Aber es klingt gut...raus...wach werden...mit einem Kaffee und der Frau unter dem Arm...", er nickte zufrieden, auch wenn müde. Sobald er sich fertig umgezogen hatte, stellte er sich wieder hin und öffnete die Arme in Nairas Richtung: "Nun? Auf nach unten?"
      Wie lange er diesen Prinzen spielen konnte, der seine prinzessin auf Armen trug und in die Wolken heben wollte, konnte keiner sagen. Aber lang würde es wohl wirklich nicht sein.
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