[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

    • Naira O'Connor

      Es war genau der Victor, den sie haben wollte, den selbstbewussten, den er manchmal hat raushängen lassen, den, der ihr die Stirn bieten konnte, wenn sie sich mal wieder stritten und dabei so laut anschrien, dass Angst bestand, die Polizei würde jeden Moment auftauchen. Seine Marke und der Stolz in seinen Augen ließen sich eine Gänsehaut auf ihrem Körper bilden, die deutlich verstärkt wurde, als er an sie trat und zu sich zog. Sie war vom Tisch aufgestanden, hatte sich hingestellt und sah ihm in die Augen, um herauszulesen, was er eigentlich wollte. "Ich soll..über Sie gesprochen haben.. Detective?.. Woher haben sie das denn?". Naira biss sich leicht auf die Lippe und lauschte dem, was sie ihm zu sagen hatte. Er wollte sie eigentlich zum Essen einladen, dass hatte er ausgesprochen, aber es hieß nun, dass er andere Pläne mit ihr hatte. Sie wäre bereit sich ihm hinzugeben und sie war bereit das Spiel weiter zu spielen.
      "Ganz gut sogar.. Sie stellen verdammt viele Fragen.. und ich musste mich nicht vorstellen, damit sie wussten, wer ich bin.. und wer du bist.. wir sind scheinbar berühmt..", sie lächelte sanft, es fühlte sich gut an, von ihrem bisherigen Tag zu erzählen. "Ich fühle mich noch ein wenig fremd, in der Rolle der Lehrerin.. du weiß, ich kann nicht lange still sitzen..". Sie strich ihm über das Hemd auf seiner Brust, verfolgte ihre Finger mit den Augen, bevor sie wieder zu Victor hoch sah. "Wie ist dein Team.. sag mir bitte, dass du eine Nervensäge in deinem Team hast.. So einen Alex, oder mich..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die Zeit nutzten sie zum Flirten. Für ein bisschen Spaß miteinander und für das seltsame Necken, dass ihnen ins Blut übergegangen war. Victor strich ihr mit den Händen über die Hüfte und sah zwischen ihnen runter. Dabei bekam er ungeniert einen guten Blick in den Ausschnitt ihrer Bluse, was ihn wiederum sehr zum Schmunzeln anlegte.
      "Ein guter Start in ein neues Leben.", kommentierte er noch und sah kurz hinter sich. Es wurde still auf den Gängen. Scheinbar waren wirklich alle essen gegangen. Victor nutzte den Moment der Unachtsamkeit bei Naira und nahm sie an ihrer Hüfte hoch, setzte sie wieder zurück auf den Tisch und stellte sich zwischen ihre Beine.
      "Nein, im Stillsitzen warst du nie gut. Du wolltest immer entscheiden...willst es immer noch...", Victor lächelte während seine Hände über ihre Schenkel glitten. Die Zeit heilte alle Wunden, alle physischen und wohl auch einige andere.
      "Mein Team...Hm...", bei der Frage musste er doch ein wenig nachdenken und sah über ihre Schulter hinweg: "Sie sind jung...aufgeweckt...Aber keiner ist wie du...Und keiner ist wie Alex...Nein...", Victor schüttelte den Kopf.
      Es gab Ähnlichkeiten, aber keine die aussagten, dass es genau die Person gab, "Außerdem werde ich sie noch richtig kennenlernen müssen, bevor ich ein Urteil fälle...", er zuckte daraufhin mit den Schultern.
      "Wir sollten darüber nachdenken Alex einzuladen..."
    • Naira O'Connor

      Auch sie blickte kurz zu der Tür und bemerkte, dass es ruhig um die beiden geworden war, da ergriff sie Victor und schon landete Naira wieder auf ihrem Schreibtisch. SIe öffnete nur zu gerne ihre Schenkel für ihn und strich ihm sanft über den Bauch, der sich hinter seinem Hemd versteckte. "Mhm..", stimmte sie ihm zu, als er meinte, sie wolle immer entscheiden, ja das wollte sie bewusst. Sie lächelte breit, blickte wieder zu ihm nach oben, während ihr Verlobter von seinem Team sprach. Ein kleines Lachen entwich ihr bei seinen Worten, er müsste sie richtig kennenlernen. "Halloo? Wo ist denn mein gehasster Partner, der mich nach den ersten zwei Minuten in eine Schublade gesteckt und gemeint hatte, ich wäre eine Frau und hätte wirklich nichts drauf?". Sie grinste noch breiter und strich ihm über das Kinn, auf welchem sein Bart noch zu finden war. "Du stempelst sie wirklich nicht alle ab.. ich bin wirklich stolz auf dich..". Sie sagte es ihm gerne, genauso gern wie sie ihm sagte, dass sie ihn liebte. Es baute den Mann auf, denn jetzt ließ er die Worte endlich zu und genoss es scheinbar, dass er gelobt wurde.
      Victor sprach von Alex, daraufhin nickte sie zustimmend, zog aber ihren Freund am Kinn sanft runter und kam ihm absichtlich etwas näher. "Wir haben nun ein Gästezimmer.. Ihm würde es hier sicherlich gefallen.. mit seiner Freundin". In den letzten Wochen schrieben sie sich oft, denn auch Alex war endlich erwachsen geworden, er hatte sogar jemanden gefunden, jedenfalls sagte er es oft. "Und Nnun, Detective Parker.. Was werden sie mit mir tun?". Sie leckte sich sanft über die Lippen, die seinen so nah waren.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor grinste tatsächlich, als sie auf seine schroffe und unausstehliche Art von damals zu sprechen kam. Ja, er war grauenvoll gewesen und wie konnte er nur diese Frau so schnell abschieben und sagen,d ass sie es nicht wert war auf sie zu warten? Sie konnte so viel und er hatte es nicht einmal ansehen wollen. Victor nickte lediglich, drückte mit der rechten Hand sanft zu.
      "Ja, ich weiß...grauenvoll...Du machst aus mir einen besseren Menschen...Ich höre zu...Ich habe Gefühle und...ich beurteile die Menschen nicht in den ersten 5 Sekunden in denen ich sie sehe...", missbilligend schüttelte er dabei den Kopf.
      Er ließ sich von ihr näher ziehen, wartete sehnlichst darauf, was sie von ihm wollte. Dass Alex eine Freundin hatte, konnte Victor noch nicht glauben. Nicht ganz. Aber Alex ließ von sich hören und mehr oder minder schuldete Victor diesem Mann ebenfalls sein Leben und vor allem dieses Leben, in dem er sich nun ausgelassen über seine Freundin hermachen durfte. Ihm entwich ein kurzer Lacher, als sie ihn wieder mit seinem Rang ansprach. Ihr warmer Atem streifte seine Lippen und zufrieden packte er an ihren Beinen zu.
      "Oh...Miss Parker...wenn Ihre Schüler doch nur wüssten...Ich habe Zeit...du hast nur...30 Minuten für Mittagessen und...ich weiß nicht. Ein kleinwenig Spaß für Sie und mich Miss Parker?", er sah sie neckend an und beugte sich vor, um ihr sanft und neckend in die Unterlippe zu beißen, bevor er mit einer Hand in ihrem Nacken sie da behielt und küsste. All dieses Selbstbewusstsein, der Stolz und der Dank, veranlassten ihn dazu sie zu wollen. Ob das nun wirklich eine gute Entscheidung war es mitten im Klassenzimmer anzufangen, sei mal dahin gestellt.
    • Naira O'Connor

      Sie schüttelte ebenfalls ein wenig den Kopf, als Victor meinte, sie würde einen besseren Menschen aus ihm machen. "Bald wirst du noch zu einem Frauenhelden mutieren.. Ich glaube , ich muss dich wieder zu einem Arschloch machen". Dass Victor niemals eine andere Frau haben würde, als Naira war für den Moment zur Seite geschoben worden, denn das wusste seine Verlobte. Er sah selbst nach all den grausamen Sachen die passiert waren keine andere Frau so an, wie sie und dessen war sie sich sehr bewusst.
      Das Grinsen auf ihren Lippen war breit, ihr Herz schlug wie verrückt und Naira hatte tatsächlich Angst, es würde ihr aus der Brust springen. Sie hatten beide wieder dieses leidenschaftliche Feuer entdeckt, als wären sie noch immer zwei frischverliebte Jugendliche, die nichts anderes wollten, als den anderen an die Wäsche. Oh, Naira wollte ihrem Freund definitiv an die Wäsche, auch wenn es manchmal noch sehr heikel war. Sie verarbeitete das, was passiert war, aber manchmal drängte es sich doch auf und ließ sie sich für einen Moment verschließen.
      Es kribbelte in ihrem ganzen Körper, als er so mit ihr sprach. Das er im Rang höher war, als sie war für Naira ein neu entdecktes Spielchen, sie musste sich dafür sogar sanft auf die Lippe beißen. Nun, sie hatte ihren nicht verloren, sie würde ihren alten Job sofort wiederbekommen, wenn sie es wollte, dafür musste sie sich nicht einmal anstrengen, aber nun übte er das aus, wofür er gemacht war.
      Zum Glück waren sie alleine, denn ob sie sich wirklich von ihrem Freund hätte lösen können, wenn jemand reinkommen würde. Gerade das machte es noch deutlich aufregender. "Ich muss nichts essen..",hauchte sie ,weil sie Angst hatte, ihre Stimme würde versagen, wenn sie lauter sprechen würde. Ein leises Stöhnen entwich ihr, als Victor leicht auf ihre Lippe biss und als er sie endlich küsste, seufzte sie zufrieden, dass seine Lippen endlich ihre gefunden hatten. Sie war bereit sich ihm komplett hinzugeben und das wusste er. Der Mann wusste ganz genau, welche Wirkung er auf seine Verlobte hatte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Niemals würde er sie betrügen, niemals willentlich und wissentlich sie eintauschen gegen eine andere Frau eintauschen. Victor liebte Naira nicht nur für sich selbst, sondern für die vielen Erinnerungen, die die beiden nun verbanden. Sie durften sich verstehen, kannten innerhalb eines Jahres nun sowohl die schlechten, als auch die guten Seiten an dem jeweils anderen. Und die beste war, dass sie sich einfach gehen lassen konnten und sich in die Arme des anderen fielen. Victor versuchte es zwar nicht mehr so oft zu machen, aber wenn, dann war er sich sicher, dass Naira ihn hielt. Aber diese Zeit durfte ruhig lange fort bleiben. Jetzt, genossen sie erst einmal die guten Zeiten. Nairas Körper Anspannung verriet ihm, dass sie nicht abgeneigt war. Stattdessen hörte ihr ihr Seufzen, ihre Stimme, die ihm bereits ansagte, dass sie zu haben war. Victor musste grinsen. Es ging nicht anders und damit löste er den Kuss auf.
      "Du musst sehr wohl was essen...wir sind auf dem besten Weg dahin endlich einen Hintern zum Greifen zu haben...", er unterstrich seinen Satz in dem er so gut es ging Naira am Hintern packte.
      "Aber wir beeilen uns oder?...", er raunte, als er mit der Mund von ihrem Mund entlang zum Hals küsste und sich dort ein wenig mit ihrer sanften haut beschäftigte. Ihr Parfüm stieg ihm in die Nase. er liebte diesen Geruch, denn er erinnerte ihn immer an sie. Er konnte nichts anderes mehr wahrnehmen, wenn er es irgendwo fand.
      Victor ließ diesmal auch tatsächlich keine Zeit verstreichen. Sie mussten sich beeilen...Sonst würden sie erwischt werden. Und am ersten Tag wegen sexuelle Belästigung jedweder Art wollte er nicht gekündigt werden. Während er sie mit Küssen und kleinen Bissen am Hals ablenkte, fuhr er mit einer Hand zwischen ihre Beine.
    • Naira O'Connor

      Dass sie nur seine war hatte sie ihm oft genug bewiesen und der letzte Beweis dafür hing ihr noch immer in Erinnerung, er konnte sich definitiv sicher sein, dass es niemals jemanden anderen geben würde, außer vielleicht ihrer Kinder, wenn es soweit überhaupt kommen würde. Es lief jetzt wieder so gut im Job, dass sie es sich nicht vorstellen könnte, Kinder zu haben, doch andererseits.. Sie war zufrieden mit der niedrigeren Position die sie hatte, ein Kind würde keine Probleme mehr darstellen.. Konnte jedoch Naira wirklich zuhause bleiben und sich um die Kinder kümmern?
      Als Victor entgegnete, dass sie auf dem besten Wege war, ihm einen Hintern zum anfassen zu verschaffen schlug sie ihm auf den Oberarm, bevor sie ein empörtes Gesicht aufsetzte. "Wie bitte, Mister? Ihnen gefällt also dieses göttliche Werk vor ihnen nicht?". Es war ein Scherz, Naira wusste, dass sie noch ein wenig zunehmen musste, sie war aber auf einem guten Wege, die Jeans wurden schon deutlich mehr gefüllt, von ihrem Busen ganz zu schweigen. Sie fühlte sich deutlich femininer..
      Auf die nächste Frage konnte sie keine Antwort mehr geben, sie seufzte nur zufrieden, denn seine Lippen befanden sich auf den richtigen Stellen, die verwöhnt werden wollten. Seine Hand fuhr genau richtig, weiter runter entlang ihrer Schenkel. Einen kurzen Blick warf Naira auf die Uhr, um sich zu vergewissern, dass sie nicht zu wenig Zeit hatten. "Ich gebe dir zehn Minuten.. Dann können wir noch was essen.. ", raunte sie ihm ins Ohr und fuhr mit den Händen über sein Hemd, am liebsten würde sie es ihm über den Kopf ziehen, aber das wäre hier noch weniger angebracht. "Mhmm.. Victor..",hauchte sie ihm ins Ohr, sie war bereit es auf dem Schreibtisch zu tun, wenn man nicht Schritte und anschließend auch eine Hand auf der Klinge gehört hätte. Instinktiv schob Naira ihren Freund ein wenig von sich und deutete mit einem strengen Blick auf die Tür, wobei ihr das Schmunzeln nicht von den Lippen gleiten wollte, als sie einen ihrer Schüler in den Raum reinkommen sah. Es war knapp, sehr knapp gewesen, am liebsten hätte sie gelacht, aber sie hörte sich stattdessen an, was er gab. Unbewusst griff sie dabei zu Victors Hand, um ihn zu signalisieren, dass er nicht gehen sollte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kinder...Konnte man Kinder haben, wenn man selbst kaum über dieses verliebte Jugendliche Tun hinweg war? Victor hatte sich mal vorgestellt mit ihr Kinder zu haben. Oder allgemein in seinem Leben ins in die Welt zu setzen. Aber meistens war es sogar eher die Angst sie bekämen eins und dann zu einem sehr schlechten Zeitpunkt. Jetzt hatte er aber einfach nur seinen Job. Naira hatte einen Job. Sie hatten vielleicht in ein paar Wochen Schulden und was dann? Nein, keine Kinder. Nur einen Job. Victor wollte außerdem diese Möglichkeiten nicht verlieren mit seiner Frau mitten auf der Arbeit zu flirten und regelrecht aufzugeilen bis zu dem Zeitpunkt an dem sie sich beide gegenseitig an die Wäsche gehen konnten. Victors Hand hatte zwischen ihre Beine gefunden und bereits angefangen sie in kreisenden Bewegungen und mit Nachdruck zu berühren.
      "10 Minuten ... Jawohl, Ma'am.", wollte er noch sagen, als sie ihn plötzlich fort schob. Victor war so sehr mit ihr beschäftigt, dass er die Schritte und auch die Tür nicht gehört hatte. Aber Naira hatte ihn rechtzeitig bei Seite tun können. Da er mit dem Rücken zur Tür stand, konnte er noch einmal tief durch atmen und so tun, als würde er aus dem Fenster blicken. Er beugte sich sogar ein wenig zur Seite, sah nach einem imaginären Eichhörnchen, welches auf einem Baum weiter fort kletterte. Dann erst wandte er sich um. Er lehnte sich ebenfalls an den Tisch und musterte die Schülerin, die die beiden wohl argwöhnisch angesehen hatte, aber letztlich eine wichtige Frage loswerden wollte. "Wären Sie bereit, Miss Parker, mit mir über das psychische Profil ihres letzten Mörders zu sprechen? Ich möchte gerne mein Wissen im Profiling erweitern."
      Victor räusperte sich und fuhr sich über den Mund, strich den Bart zu recht und sah bei Seite. Naira hatte mit einer knappen Berührung ihm signalisiert, dass er noch da bleiben sollte. Trotz der Störung. Die Schülerin hängte noch 2 weitere Fragen an, dann bedankte sie sich und ging. Aber nicht ohne auch dem Detective einen Blick zu zu werfen. Sie ließ die Tür wieder zu fallen. Victor drehte sich zu Naira und lehnte sich an ihre Schulter, um nicht zu laut in das Klassenzimmer zu lachen.
      Er lebte ein leichteres Leben...Das brachte seinen eigentlichen Charakter hinaus.
    • Naira O'Connor

      Naira konnte ihre Schülerin schnell loswerden, indem sie ihr ruhig erklärte, dass es in den nächsten Wochen auf dem Plan stehen würde und sie dann all ihre Fragen zu dem letzten Fall stellen konnte, die sie hatte. So ganz zufrieden war sie nicht, aber das junge Mädchen gab sich trotzdem zufrieden und lief wieder in die Pause raus. Einen Moment wartete die Dunkelhaarige, dann fing sie ebenfalls an zu lachen und schüttelte den Kopf, bevor sie ihren Freund mit ihrem Ellbogen leicht schubste. "Ich lasse es unkommentiert..", sprach die Frau und kommentierte es somit trotzdem, aber mehr sagte sie nicht dazu. Stattdessen zog sie ihren Freund am Kragen mit, damit er mit ihr den Raum verlassen konnte. "Kommen sie mit, Detective, wir gehen meinen Hintern ein wenig mehr zum Greifen gestalten". Ja, sie konnte sich nicht zurückhalten und musste die Situation trotzdem kommentieren, wenn auch indirekt und mit einem breiten Grinsen auf den Lippen.
      Eine viertel Stunde blieb ihnen beiden noch übrig, da mussten sie wohl oder übel in die Cafeteria gehen und dort was holen. Der Weg war zum Glück ausgeschildert, schnell waren die beiden da und wurden davon überrascht, wie voll es tatsächlich dort war. So etwas kannte Naira nicht aus ihrem alten Revier, da gab es aber auch keine Polizeischule.
      Mit einem Tablett in der Hand stellte sie sich an und blickte zu ihrem Freund. "Aber du wirst nicht jetzt jede deiner Mittagspausen mit mir verbringen, oder?", fragte sie neckend und lächelte ihn dabei frech an. "ich meine, nicht dass deine Kollegen wittern, dass du an mir hängst..". Sie zwinkerte ihm zu, es war einfacher seit dem Gespräch damals in dem Hotelzimmer lockere Witze zu reißen und damit irgendwie die Stimmung zu lockern. "Weil wenn doch, dann könnte ich mir demnächst auch Röcke anziehen.. um die ganze Sache zu erleichtern und vor allem zu beschleunigen..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es hatte nicht geklappt, das kleine Stelldichein mitten im Klassenzimmer. Zu ihrem Glück war aber nichts zu spät gewesen und sie konnten sich ohne Probleme herausreden. Victor konnte nicht anders als zu lachen, denn die Situation war lächerlich gewesen. Am Kragen mitgezogen, folgte er Naira schließlich hinaus und ließ es sich bei ihrem Kommentar nicht nehmen, an den Hintern zu fassen. Nur für den Moment, bevor sie das Zimmer verließen. Dann lief er neben ihr und fuchtelte sich etwas Luft unter das Hemd.
      "Oh, ich bin gerne dabei, dir ein paar Pfunde mehr auf den Körper zu verschaffen.", grinsend zwinkerte er ihr zu und sie liefen gemeinsam rüber in die Cafeteria, wo sich tatsächlich sehr viele Leute befanden. Die meisten waren natürlich die Schüler, aber einige davon waren auch Professoren oder anderweitige Tutoren für die Polizeischule. Hier und nickte man ihnen zu und begrüßte sie. Doch für den ersten Tag ließ man sie wohl alleine das Mittagessen einnehmen.
      Victor schnappte sich eins der Tabletts und stellte sich mit Naira in die Schlange an, die auf die Essensausgabe zuging.
      "Jetzt wollte ich doch glatt sagen, dass ich doch besseres zu tun habe in der Mittagspause, als sie ständig mit dir zu verbringen.", er räusperte sich, als er seitlich zu ihr runter sah. Aber Naira in Rock und Bluse, war für den Mann dann doch sehr verlockend, um 50% der Pause mit ihr zu verbringen bevor er sich seinen Kollegen anschloss.
      Sie bekamen zwei Teller gereicht und durften schließlich weiter, zahlten das Essen und suchten sich zwei Plätze aus, um sich gegenüber zu setzen und zu essen.
    • Naira O'Connor

      "Aha?", fragte sie ein wenig ungläubig und hob die Augenbraue. "Mein Mann möchte sich tatsächlich mit seinen Arbeitskollegen anfreunden UND mit ihnen die Mittagspause verbringen?". Da war sie wirklich ein wenig überrascht, so kannte sie ihren Mann nicht, er wollte damals nicht einmal mit ihr viel Zeit verbringen, er war nicht so der Soziale, aber das Lächeln auf ihren Lippen bestätigte, dass sie sich darüber freute.
      Sie nahmen das Essen mit, setzten sich gegenüber und Naira bekam am Rande mit, wie man sie ansah, scheinbar wa rise ien "laufende Legende", darüber konnte sie nur die Augen verdrehen. "Ich hasse es so angestarrt zu werden.. Ich meine, es gibt hier niemanden, der von unserem Fall nicht weiß". Sie blickte zu ihrem Verlobten und seufzte, bevor sie ihm Guten Appetit wünschte. Die letzten Wochen hatte sie sich daran gewöhnt, endlich wieder normal zu essen und hatte sogar insgesamt schon drei Kilo drauf, aber es war sehr mühsam und dauerte lang. " Ich habe ein wenig recherchiert.. Hier gibt es einen Gebrauchswagenhändler.. Der arbeitet mit einer Bank zusammen, die uns einen Kredit ermöglichen kann.. Je nachdem, wie lange du heute arbeitest könnten wir hin und uns einen Wagen zulegen.. Dann muss ich die ersten Wochen mit dir zusammen zur Arbeit fahren". Naira klang dabei gespielt enttäuscht, aber sie war es ganz sicher nicht. "Ich habe auch geguckt was es kosten würde, meinen Wagen rüber zu transportieren.. Denn spätestens wenn du wieder einen Fall hast bräuchten wir zwei Autos". Sie musterte ihren Freund, was er von der Idee hielt, immerhin war ein Auto unersetzlich. "Wir könnten auch zuerst meinen rüber bringen, aber das dauert gute drei Wochen und das Geld hätten wir nicht vor dem ersten Gehalt".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Natürlich war er nicht der sozialste Mensch oder gar extrovertiert. Aber er wollte sich anstrengen mit diesem Schritt ins Leben einfach nur noch einmal anzufangen und er wollte besser sein, als er es damals war. Ein gutes Team oder eins das er wenigstens verstehen konnte. Auf ihre gespielte Überraschung zuckte er nur mit den Schultern: "Wer weiß, vielleicht fangen dann Leute an mich zu mögen...Nicht nur du.", er schmunzelte und fing schon einmal anzuessen. Ihm war es ja nicht nicht aufgefallen, dass man sie beobachtete. Aber es machte ihn irgendwo stolz. Sie alle geierten darauf die Erinnerungen und Erfahrungen dieser Detective zu hören und zu erfahren was genau geschehen war und wieso.
      "Die ersten zwei Wochen werden die blöd gucken...Es wird vergehen, wenn sie merken, dass es gar nicht so toll ist, wie sie alle glauben...", meinte er und schob sich dabei eine Gabel mit Essen in den Mund. Naira hatte angefangen zu essen und jede Woche schaffte sie ein wenig mehr. Es freute ihn, nicht nur weil es dann mehr zu greifen gab, auch weil es ihr und ihrer Gesundheit damit besser ging.
      Bei dem Angebot zum Gebrauchtwagenhändler zu gehen, dachte Victor nach, schüttelte dann aber knapp den Kopf: "Ich kann mal schauen ob ich einen Dienstwagen bekomme...Sollte ja nicht so schlimm sein. Dann können wir in 4 Wochen schauen, dass wir deinen Wagen rüber bekommen...Aber mit dem Dienstwagen können wir dann die erste Weile fahren.", warf er dann als Vorschlag ein. So mussten sie sich keinen zweiten Wagen leisten aus eigener Tasche und als Detective musste er sowieso oft mit einem Dienstwagen dann irgendwohin fahren. Amerika war weitläufig und in dieser Stadt kam man ohne Auto sowieso nirgends hin.
    • Naira O'Connor

      Er machte sich Gedanken und darauf hatte sie wirklich gewartet, er lief ihr nun nicht nur nach, er lebte sein eigenes Leben zusammen mit ihr und das war ein großer Unterschied zu dem, was vorher war. Ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen und Naira nickte zustimmend. "Das ist auch eine gute Idee.. Ich wette, ich würde auch einen bekommen.. Aber Spike und ich hängen zu sehr an dem guten alten Geländewagen! Ich habe ihn erst vor kurzem richtig abbezahlt..". Spike war zuhause geblieben, was nicht die optimale Lösung war, aber am ersten Tag wollte sie nicht noch den Hund dabei haben, für den auch allen neu war.
      " Ich hoffe nur, dass dieses Kleinkind nichts im Haus kaputt gemacht.. Ich wäre schon fast bereit ihm eine Strafe aufzusetzen, wenn er aus Langeweile etwas zerkaut hat". Sie schmunzelte, ihr Hund war genauso wie sie daran gewöhnt, ständig unterwegs und mitten im Geschehen zu sein. "Ich darf ihn aber mitbringen, damit hat keiner ein Problem.. Ich hoffe Spike wird dann auch brav auf seinem Platz sitzen.. Disziplin ist ja inzwischen wahrscheinlich verlernt". Ja, der Hund hatte es sich genauso gut gehen lassen, wie seine Besitzer, er genoss Freiheiten, die er vorher nicht hatte.. Einen großen Garten zum austoben zum Beispiel.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor grinste bei der Erwähnung des Huskys. Seit dem sie hier in den Staaten umhergereist waren, hatten die Menschen, die sie trafen und auch sie selbst, den Hund ziemlich verwöhnt. Er bellte jetzt öfter, teilte seine Meinung mit oder schob sich auch mal gut und gerne zwischen Naira und Victor, um seinen Platz neben seinem Frauchen wieder zurück zu bekommen. Und dann...als sie das Haus gekauft hatten, mussten sie bereits nach 2 Tagen feststellen, dass so ein Hund, auch mal seinen Buddeltrieb hatte...
      "Na ja...solange man es flicken kann, denke ich. Die Löcher im Garten waren ja...Okay.", sagte Victor mit einem ziemlich belustigten Ausdruck auf den Lippen. Er aß zu Ende und stellte den Teller bei Seite, griff nach der kleinen Flasche Wasser, die er mit sich genommen hatte und nahm daraus einen Schluck.
      "Lass alles ruhig angehen. Euren Wagen kriegen wir gemeinsam rüber.", sagte er und beugte sich dabei wieder vor, um ein wenig leiser mit Naira zu reden: "Ich hoffe du hast die Chance des Gewollt-sein genutzt und ein ordentliches Gehalt heraus geholt."
      Victor selbst hatte zwar nicht einmal diskutieren müssen, aber er hatte fast 20% mehr verlangt was er in Anchorage bekam und trotzdem hatten sich die Leute hier mit einem genervten Seufzen dazu entschieden es anzunehmen.
    • Naira O'Connor

      Sie würden es gemeinsam hinbekommen, wie alles andere, was sie inzwischen taten. Naira konnte inzwischen auf ihren Mann zählen und konnte auch darauf zählen, dass er sie mit Kleinigkeiten glücklich machte. Manchmal gab es sogar kleine Überraschungen, es gab auch schon einmal einen Besuch in einem der Restaurants in der Stadt, er war einfach der Mann geworden, den er zwischendurch hat aus sich rauskommen lassen und das erfreute seine Verlobte.
      "Ah.. Ich werde Spike zum Trainer bringen, wenn er weiter so macht.. Ich hoffe, es ist nur die mangelnde Beschäftigung und das, wenn ich ihn hier her mitnehme, er sich endlich beruhigt". Sie schüttelte den Kopf, der Hund hat angefangen zu buddeln und das war Naira definitiv ein Dorn im Auge. Sie seufzte, aß ihre Portion auf und schon ebenfalls den Teller weg von sich. Sie griff zu Victors Flasche und nahm ebenfalls einen Schluck daraus, hörte ihm aber bei seinen Worten zu. Ja, sie hatte ein seht gutes Gehalt herausholen können, es war mehr, als in Anchorage. "Also dafür, dass ich es nicht studiert habe und dafür, dass ich nicht mehr leitende Detective, sondern nur Detective bin verdiene ich schon mehr, als drüben.. Und das, obwohl ich drüben schon nicht schlecht verdient hatte.. Somit brauchen wir uns keine Sorgen machen, wir können was zur Seite legen und uns gut gehen lassen..". Sie lächelte breit." Was wird denn mein Mann verdienen? ", fragte sie ein wenig leiser, schmunzelte dennoch. Ihr Mann.. Wie schön das klang.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • "Spike beruhigt sich bestimmt...er vermisst es einfach nur mit dir unterwegs zu sein...Und seltsame Mörder aufzuspüren mit seiner Nase.", warf Victor noch ein und sah seiner Flasche nach, die Naira ihm wegnahm. Natürlich durfte sie. Sie waren ja schließlich verlobt und sie hatten bereits mehr untereinander ausgetauscht als nur den Speichel. Victor blitzte das Bild im Gedächtnis auf, wie er Naira küsste und das Verlangen danach kam wieder schnell hoch. Erst recht, als sie ihn neckisch als ihren Mann bezeichnete. Das brachte ihn wiederum zum Lächeln: "Ja, das Gehalt hier lässt sich bestimmt sehen...Meine Wenigkeit darf ihm Jahr 130 Riesen auf das Konto fließen lassen.", er grinste, schob den Stuhl von sich und stand schließlich auf. Rein aus Höflichkeit, nicht wie damals aus Angst um ihre Wunden, stellte er die Tabletts und die Teller aufeinander und trug sie schließlich zu dem Abräumfach. Die Blicke von den Schülern konnte er bereits ignorieren. Wenn er mit Naira unterwegs war, dann konnte er freilich sagen, dass diese Frau ihn ausfüllte. Vor ein paar Wochen war es ihm ja sogar egal ob er einen Job hatte oder nicht. Er lebte glücklich damit, dass er sie begleitete und sie gemeinsam neue Orte entdeckten.
      Victor kam wieder zurück zu ihr und nickte in Richtung Ausgang: "Ich bring dich jetzt wieder zurück in den Klassenzimmer und dann sollte ich wohl auch so tun, als wäre ich auch mein Geld wert."
    • Naira O'Connor

      "einhundert.. Dreißig..riesen?", fragte sie und hob ihre Augenbraue hoch, als wenn sie es nicht glauben konnte. "Jetzt kann ich nicht nur damit rumprahlen, dass mein Mann echt gut im Bett ist, jetzt kann ich noch sagen, dass er Scheiße viel Geld verdient". Sie grinste, ganz so viel brachte sie nicht mit nach Hause, aber es war ein stolzes Sümmchen, was sich da sammelte. Sie würden definitiv keine Geldsorgen haben, nie mehr.
      Victor nahm das Tablett mit und mit einem Nicken erhob sich Naira, um ihren Mann zu folgen. Sie hielt sich an seinem Arm fest, um seine Nähe noch ein letztes Mal vor dem Feierabend zu spüren. Fünf Minuten hatten sie noch, aber die genoss sie sehr. "Also ich muss sagen, für mich bräuchtest du dich nur ausziehen.. Dann wärst du dein Geld wert..". Ein wenig biss sich die Frau auf die Lippe und blickte lüstern zu ihrem Verlobten, sie neckte ihn gerne, aber noch viel lieber gab sie ihm das Gefühl, dass er der Beste in dem war, was er tat.

      Sie erreichten das Klassenzimmer, von den Gesprächen nach zu urteilen waren viele der Schüler wieder zurück, deshalb zog Naira ihren Mann neben der Tür zu sich und gab ihm einen Kuss auf seine vollen Lippen. "Ich habe etwas früher Schluss als du, aber ich hol dich ab und guck mir mal das Revier bei der Gelegenheit an.. Ich habe es schon lange nicht mehr von innen gesehen". Ja, sie vermisste es, aber vielleicht würde ihr allein das Zusehen ein gutes Gefühl geben. "Ich liebe dich".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ja, das Jahresgehalt konnte sich tatsächlich sehen lassen. Man hatte Victor nicht gehen lassen wollen und auch wenn sie Naira nicht haben konnten, knauserten sie nicht mit dem Betrag. Eigentlich war es ja letztlich nur Victors Versuch gewesen sich ein wenig mehr auf die Kante zu legen. Aber es hatte geklappt und da ließ er sich auch nicht mehr lumpen. Nairas Reaktion darauf, versüßte ihm lediglich den Tag und sie gingen gemeinsam rüber zu der Polizeischule. Er schnaubte: "Du bezahlst mich hier aber nicht für ... unseren kleinen Sport, ja?...", er lachte leise. Sie waren einfach nur verspielt und genoßen die Freiheit die man ihnen noch gab. Victor ließ sie sich vor allem nicht nehmen. Denn nun war er so offen und frei, wie er damals als Jugendlicher und junger Erwachsener sein durfte. Der Typ, der die Frauen öfter ausgetauscht hatte als seinen Wasserfilter. Gerade ihre Neckereien gaben ihm das Gefühl, dass er es wert war und erinnerten, bestätigten sogar, Victor ständig, dass Naira niemand anderen wollte. Er brauchte sich nicht mehr ängstlich zu verhalten. Auch wenn er bei ihrer Reise trotz allem das ein oder andere Mal eifersüchtig wieder aus der Toilette kam und entdecken musste, wie sich jemand an Naira heranmachte. Solche Typen wurden dann ganz schnell bei Seite geschoben. Einmal war es sogar fast zu einer Schlägerei gekommen, nur weil Victor sich zwischen den Typen und Naira gestellt hatte und ihn dabei mit seinem Körper weggeschoben hatte. Als Polizist hätte er wissen müssen, dass er seine Arme hätte lieber nutzen sollen, um ihn auf Abstand zu bringen, aber er war an dem Abend nicht gut aufgelegt gewesen.

      Vor Nairas Klassenzimmer ließ sich Victor von ihr zu sich ziehen und er schloss die Augen, als sie ihn küsste. Er liebte dieses Gefühl und nachdem sie sich lösten, sah er ihr entspannt in die Augen: "Ich liebe dich auch."
      Dann ging er los, wieder zurück an die Arbeit.
      Dabei wich er zwei Mädchen aus, die tuschelnd nebeneinander standen. Egal welche Schule...diese Art von Schülern würde es immer geben.
    • Naira O'Connor

      Wenn man Glück beschreiben oder es wenigstens haltbar machen könnte würde Naira genau das der ganzen Welt zeigen, aber sie könnte es nicht und behielt so ihr Glück für sich selber und für ihren zukünftigen Mann. Sie war mit einem Lächeln auf den Lippen zurück gekommen, hatte die Anwesendheit überprüft und saß wieder auf ihrem Schreibtisch, während sie sich die Fragen noriterte, die die jungen Leute hatten. Sie nutzte es um etwas mehr für den Unterricht vorzubereiten, zwar hatte sie einen Leitfaden, sie war aber offen, was die Gestaltung anging. Es waren hauptsächlich Fragen, die sich um ihren letzten Fall drehten und Naira versprach der Klasse, den Fall mit ihnen gemeinsam durchzunehmen, wenn sie soweit waren. Darauf musste sie sich noch einmal genauer vorbereiten, aber es würde ihr mit Sicherheit Freude bereiten.

      Nach dem Unterricht verbreitete sich die Nachricht recht schnell, dass Naira bereit war ihren Fall zu besprechen, sie musste schon ein wenig darüber schmunzeln packte aber dennoch ihre Sachen und nahm sie mit, bevor sie ins Sekretariat ging, um den ersten Tag zu besprechen. Sie erwähnte die Frage nach der Möglichkeit, Fälle im Unterricht zu besprechen, aber scheinbar wartete man nur auf genau diese Frage ihrerseits. Das Grinsen des Leiters war groß, er hatte nicht gedacht, dass der moment so schnell kommen würde.
      "Was würden Sie denn dazu sagen, wenn Sie einen ganzen Hörsaal dafür bekommen würden?", fragte er ganz begeistert davon, da schmunzelte Naira. So viel brauchte sie echt nicht, aber scheinbar war es schon zu spät, denn sie bekam nicht nur drei Mal die Woche ihre Klasse, sie würde an dne beiden anderen Tagen für die weit fortgeschrittenen eine Lesung halten, wenn ihr das nicht über den Kopf wachsen würde..

      Mit den Neuigkeit wusste sie nicht,wie sie umgehen sollte, aber letztendlich ging sie rüber und erkundigte sich nach dem Büro, in dem ihr Mann arbeiten sollte. Sie staunte nicht schlecht, als ihr der Zutritt ermöglicht wurde und noch verwunderter war sie über die Blicke, die sie zugeworfen bekam, als sie erst einmal im Eingang stand. Es war riesig, mehrere Büros befanden sich auf der etwgae, viele Menschen, die ihre Arbeit leisteten, was ganz anderes, als in Alaska damals..
      "Miss O'Connor? Ich freue mich Sie hier zu sehen! Ich hoffe doch, Sie haben sich unentschieden!". Die Stimme kam ihr bekannt vor, es war der Mann, der ihr die Arbeit überhaupt ermöglichst hatte. Ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen und sie schüttelte seine Hand. "Ich muss Sie leider enttäuschen.. Ich wollte nur sehen, wo mein Mann arbeitet..". Eine Enttäuschung war ihm anzusehen, aber der Mann war sich sicher, dass er sie noch für sich gewinnen würde und zeigte ihr kurzerhand das Revier.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Der Tag verging schnell. Durch die Einarbeitung in die unterschiedlichen Systeme, die das Revier besaß, hatte es seine Zeit in Anspruch genommen und auch die vielen Regeln, die sie hatten, erinnerte Victor nicht einmal ansatzweise an seine Arbeit in Brooklyn. Und da war das Department mindestens doppel so groß wie Anchorage. Einer der älteren Detectives, der sich jedoch um das Drogendezernat kümmerte, wies ihn ein. Sie alle waren trotz der Größe des Unternehmens sehr offen und tolerant. Viele kamen zu Victor um nach Naira zu fragen. Andere wollten unbedingt auch von ihm wissen, wie es war mit ihr zusammen zu arbeiten. Doch er machte sich nichts aus dem hohen Interesse an seiner Verlobten. Ganz im Gegenteil war er selbst sehr offen geworden und erzählte, was man ihn erzählen ließ ohne zu viel von sich zu geben. Nachdem seine Accounts eingespeist waren, konnte Victor sich noch einmal mit seinem Team auseinander setzen und dieses erklärte ihm die drei laufenden Fälle. Einer davon war bereits in sicheren Tüchern. Es war Mordschlag und der Verdächtige befand sich bereits in Untersuchungshaft. Der zweite Fall würde möglicherweise abgegeben werden und bei dem dritten und letzten mussten sie erst einmal auf die Spurensicherung warten. Es klang, als lief diese Maschine sehr gut. Victor nickte, schaute sich gerade eine Akte an, als er die Stimme des Vorgesetzten hörte und dabei auch Nairas Parfüm wiedererkannte. Er sah auf von der Akte und fing wieder anzulächeln.
      "Ach...und da haben wir auch ihren Mann. Detective Parker? Sie werden abgeholt.", warf der Mann noch hinterher. Victor schnaubte und schloss die Fallakte in seinen Händen, um sie zurück auf den Stapel zu legen: "Dachte du kommst früher. Hat man dir das Revier schon gezeigt?" Victor konnte sich vorstellen, dass diese Aufgabe bereits übernommen wurde von seinem Vorgesetzten, denn so stolz wie der Mann auf dieses Revier war, konnte er es sich wohl auch nicht nehmen lassen, damit anzugeben.
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