[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

    • Naira O‘Connor

      Mit zitternden Händen griff sie zu einer Zigarette aus der Packung und zündete sich diese an, um einen tiefen Zug zu nehmen. Die Lungen füllten sich mit dem Gift, welches schnell in ihrem Gehirn ankam und das richtige Zentrum traf. Naira zitterte am ganzen Körper, ihre Augen konnten die Tränen auch nicht mehr zurückhalten,sie ließ ihnen den freien Lauf, weinte stumm einfach von sich hin. Victor hatte sie zwei Tage hintereinander enttäuscht, gestern hieß es, dass er ihr nicht vertraute nun hieß es, dass er an seine Ex dachte, wenn er Naira näher kam. So langsam kamen die ersten Zweifel in ihr hoch, war es eine wirklich gute Entscheidung gewesen, sich keine andere Wohnung zu suchen, sondern direkt bei ihm einzuziehen? So konnte es doch nicht weiter gehen..

      Es waren Schritte zu hören, das letzte, was die Frau jetzt wollte waren Erklärungen.. sie wollte nicht wissen, was seine Ex mit ihm gemacht hatte oder was sie anderes hatte. Und dennoch sprach er, er erklärte sich und versuchte die Situation zu bessern, was mir mäßig klappte.
      Weitere Tränen liefen stumm über ihre Wangen, während Naira wieder einmal an der Zigarette zog. Sie ließ eine lange Pause, bevor sie selbst sprach: „ich habe kein Problem mit Ideen, ich habe eher ein Problem damit, dass du scheinbar an deine Ex denken muss, wenn du mich fickst..“. Ja, jetzt wurde sie vulgär, aber das lag vielleicht auch an dem kleinen Zusammenbruch. „wie würdest du dich fühlen... wenn ich dabei an meinen Ex denken würde? Am besten noch seinen Namen stöhne..“. Sie sah ihn herausfordernd an, musterte sein Gesicht für einen Moment, bevor ihre Augen wieder aus dem Fenster sahen.
      „Es ist nicht das, dass du an sie denkst.. deine Gedanken sind frei.. es ist eher die Tatsache, dass sie Auswirkung auf mich nehmen.. auf unsere Stimmung..“. Ja, es hätte alles anders ausgesehen, wenn er einfach nicht gestoppt hätte. „Und ich hasse Lügner..“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sobald auch nur ein Wort raus war, wusste er, dass sich die sture Seite von Naira niemals dazu niederlassen würde, um ihn erklären zu lassen. Sie hörte ihm vielleicht zu, antwortete darauf, aber ihre Worte waren nicht das Wahre. Sie war verletzt. Mal wieder und er war der Übeltäter. Vielleicht war Alex ja besser gewesen als er? Alles was Victor tatsächlich konnte war Saufen und Ficken...Selbst seinen Job hatte er mehr oder minder an den Nagel geheftet, weil er keinen klaren Gedanken fassen konnte, weil sein Gedächtnis schlechter wurde und weil er ständig abgelenkt war.
      Victor musterte sie, presste die Lippen aufeinander und ignorierte den kalten Wind und die Zigarette, die sie wieder zwischen die Lippen legte, um zu rauchen. Sie lenkte sich lediglich ab mit dem Gift...Nichts geschah, sie gewann nichts dazu, weil sie rauchte. Er hatte schon genug damit zu ignorieren, dass sie überhaupt danach roch. Aber alle Anschuldigungen zu ihren Zeiten, nicht wahr?
      "Naira...", er versuchte wieder auf sie einzugehen und schüttelte den Kopf, als sie ihm genau seine Worte vorwarf. Er fickte sie und dachte dabei an eine andere. Wenn sie das tun würde? Das stand außer Frage. Victor hätte sich wohl weiterhin so klein gefühlt, wie er es ständig tat und er wäre nicht hier gewesen. Wollte sie etwa gehen? Der Gedanke kam schneller als erwartet und er sah sie an, musterte ihre verweinten Augen und trat dann näher, bevor sie noch einen Zug nehmen konnte. Er legte eine Hand an ihre Wange und zwang sie dazu ihn anzusehen, doch er wusste nicht was er ihr sagen sollte. "Ich...habe nicht gelogen. Nur nicht direkt ausgesprochen.", seine Worte waren harscher, als er es beabsichtigte, "Ich bin hier wegen dir und für dich. Du hast auch nichts dagegen gehabt in der Bar nach einer anderen zu schauen und dir bestimmt vorgestellt mit ihr zu vögeln, statt mit mir. Ich habe nichts gesagt, weil ich nur zuschauen durfte.", er verdrehte die Worte im Mund, schließlich war das eine Situation die sie beide heraufbeschworen hatten. Vorsichtig strich er ihr über die feuchte Wange und versuchte sich zu beruhigen. "Es ist mir nur einmal nun passiert...nur einmal und ich habe es dir gesagt.Es ist einfach..über mich gekommen okay...Als Person konnte ich sie nicht leiden...mich damals auch nicht.", grummelnd ließ er ab von ihr. Aller Erklärungen zuwider hoffte er nicht darauf, dass sie wirklich verstehen wird.
      "Soll...ich gehen?"
    • Naira O’Connor

      Sie schnaubte belustigt, als er die Bar ansprach. Victor verdreckte gerade Nairas Worte, wie es schien, er wollte damit deutlich machen, dass sie auch nicht ganz heilig war. „Es gibt einen Unterschied zwischen deinem und meinem Vergleich.. in der Bar haben wir beide es vorgestellt und uns darüber lustig gemacht.. jetzt ging es nur um dich und mich.. wir haben einen sehr intimen Moment gehabt und ausgerechnet da musst du an deine Ex denken?“. Sie schüttelte die Kopf, während ihr die Tränen weiterhin runter flossen. „Hast du mich deshalb nicht angesehen, als du gestoppt hast? Weil du dir sie vorgestellt hast, wie sie da sitzt? Was hat sie denn, was ich nicht habe?“.
      Seine Berührung auf ihrer Wange ließ sie zusammenzucken und für einen Moment aufhören. Die brennende Zigarette in ihrer Hand war noch da, aber Naira warf sie einfach durch das offene Fenster hin weg und sah wieder zu ihrem Partner. Er fragte sie, ob er gehen sollte.. eine gute Frage. Am liebsten hätte Naira ihn auch rausgeschmissen und zwar so, wie er da stand, aber ihr Herz erfreute sich an seinen Augen. Sie sagte nichts mehr, zog ihn einfach an deinem T-Shirt zu sich und legte ihre Lippen auf seine, um ihn in einen Kuss zu verwickeln.
      „Geh nicht..“,hauchte sie noch, bevor sie ihre Arme um sie legte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es waren nur Sekunden in denen er bereits damit abschloss, dass sie ihn rausschmiss. Sie hatte jedes Recht dazu, denn so einen Mann behielt man nicht in den eigenen vier Wänden. Vor allem nachdem sie ihm klar machte, dass sein versuch ihn nirgends hin brachte, sondern lediglich verdrehte Tatsachen widerspiegelte. "Nein...", war alles was er noch sagen konnte, bevor sie ihn nicht gehen ließ, sondern am Shirt zu sich zog und küsste. Nicht gehen. Das war gut. Eine gute Entscheidung und er war dankbar. Der Kuss war kurz, aber er reichte ihm und er versuchte so liebevoll, wie es nur ging zu sein. Ihre Arme legten sich um ihn und er tat das gleiche. Victor drückte sie an sich heran und legte den Kopf über ihre Schulter.
      "Es war nur für einen kurzen Moment...weil wir in der Bar darüber gesprochen haben und...ich selbst noch einmal darüber nachgedacht habe...Es...hat mich einfach an ihre Art erinnert...Um nichts...in dieser verdammten Welt...würde ich dich wieder hergeben...", drückte sie noch einmal fester, als würde man Naira ihm wegnehmen wollen. Er ließ nicht ab, hätte am liebsten zu fest gedrückt, aber sein Arm schmerzte und rief nach einer Tablette. Außerdem war der Verband völlig nass geworden.
      "Wirklich...es war nicht geil, weil ich an sie dachte...sondern weil ich das eben nun mit dir tun durfte und...die Vorstellung wie du mir manchmal Feuer unterm Hintern machst...", vielleicht sprach er zu viel aus, weswegen er daraufhin ein zweifelndes Lachen ansetzte und nur langsam locker ließ. "Bitte weine nicht..."
    • Naira O’Connor

      Es funktionierte tatsächlich. Victor blieb und die Spannung zwischen den beiden löste sich. Ein blöder Kuss konnte so vieles ausrichten, er beruhigte sie gleich beide und ereinte sie wieder so, wie es sein sollte.
      Victor sprach mit seiner Freundin, er drückte sie fest an sich, weshalb sie ihren Kopf gegen seine Brust legte. Er konnte mithilfe seiner Worte doch noch was gutes ausrichten, er konnte damit wieder alles gut machen und ihr sogar ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Vielleicht mussten sie sich eben streiten, damit sie so etwas wie Liebe spürten, vielleicht war es aber auch so für sie vorbestimmt, dass sie sich gegenseitig wehtun würden und das das Leben lang.
      „Du bist ein Idiot..“, sprach Naira und musste unter ihren Tränen lachen, als er ihr sagte, sie solle es nicht. Es war keinerlei Absicht, dass ihr die Tränen aus den Augen kamen. „Ein verdammt gutaussehender Idiot..“. Ja, sie mochte sein Aussehen, sein rotes Haar, diese mürrische Art und das nachdenkliche Gesicht. „Und einer, der weiß wie man mich zum schreien bringt..“. Da waren die letzten Tränen vergossen und Naira musste schmunzeln. Sie lockerte die Umarmung und sah Victor ins Gesicht, bevor sie sich auf die Zehenspitzen stellte, um ihre Stirn an seine zu lehnen. Tief in ihrem inneren war sie noch immer enttäuscht, das musste sie zunächst verdauen und damit klarkommen, aber genug Zeit hatte sie ja.
      „Ich gehe mir mal was anziehen..“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie verzieh ihm für diesen einen Moment der Schwäche und sie würde es immer wieder tun. Es war wie verflucht, dass sie sich ständig erst streiten mussten, damit einer dem anderen auch nur ein nettes Wort schenken konnte. Victor grübelte kurz, ob es überhaupt notwendig war, er wünschte sich, dass es anders wäre. Aber das wurde es nicht. Er bezweifelte es stark. Ein zustimmendes Murren kam ihm aus der Brust, als sie ihn als Idioten bezeichnete. Er konnte nicht widersprechen, so war er nun einmal. Aber ihr Lächeln änderte alles für diesen einen Moment. Es machte ihn dumm und weich. Das war gut. Ihr angehängtes Kompliment ließ ihn gleichermaßen Lächeln. Sie war die einzige, die ihn wirklich als "hübsch" oder "gut aussehend" bezeichnet hatte und er ihr in dem Fall sogar glauben konnte. Zuvor waren das immer nur leere Worte gewesen. Worte, die keiner wohl verstand. Naira hatte endgültig aufgehört zu weinen und lehnte ihre Stirn an seine, was ihn dazu veranlasste den Kopf zu senken und die Augen dabei zu schließen. Er mochte es, wenn sie einen Moment ruhig stehen konnten. Doch sie wollte gleich darauf weg, sagte sie wolle sich anziehen. Victor ließ sie aber nicht los, sondern hauchte ihr einen knappen Kuss auf die Stirn: "Du solltest dich trocknen...Nicht, dass du krank wirst...", er lächelte traurig und streichelte ihr die Strähnen aus dem Gesicht, bevor er ihr Gesicht noch einmal in die Hände nahm und ihre Lippen küsste. "Und dann sollten wir schlafen...", Victor ließ schließlich ab von ihr und wanderte selbst ins Schlafzimmer um sich auf dem Rücken aufs Bett fallen zu lassen und Arme über das Gesicht zu legen. Die Karusselfahrt an Gefühlen war schwindelerregend.
    • Naira O’Connor

      Auch wenn sie nicht danach aussah würde Naira ihm immer und immer wieder verzeihen. Es gab natürlich gewisse Grenzen, die Victor hoffentlich nie erreichen würde.. wenn er sie betrügen würde, gäbe es ganz sicher ein aus zwischen den beiden. Dazu zählte es auch, sie in seinen Gedanken zu betrügen, aber er hatte es ja erklärt. Hoffentlich war es das letzte Mal, ein weiteres Mal könnte schlimm enden.
      Auf ihren Lippen war ein sanftes Lächeln zu sehen,während Victor sprach. „Wenn ich krank werde kannst du mich ja pflegen..“, stellte sie fest. Sie hätte ihn immerhin auch gepflegt, auch wenn er sehr unausstehlich war, als ihn die Männergrippe geholt hatte. Das waren keine schönen Erinnerungen..

      Naira sah ihrem Freund nach, als er in ihr Schlafzimmer lief, um sich auf ihr Bett zu legen. Sie seufzte, schloss anschließend das Fenster und lehnte ihre Stirn für einen Moment dagegen, während ihre Augen die Straße beobachteten. Sie hatte noch vielleicht gute zwei Stunden Schlaf, die sie sich holen könnte... sie könnten aber auch was anderes machen.
      Die Frau entschloss sich, ihrem Freund zu folgen und lief in das Schlafzimmer. Sie nahm sich ein Handtuch aus der Kommode, trocknete ihre Haare ein wenig und auch den Körper, dann stieg sie mit dem Bademantel ins Bett. „Ich habe das Bett vermisst“,murmelte sie und krabbelte unter die Decke, bevor sie sich an die Seite ihres Freundes kuschelte. „Und deine Nähe..“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor hätte sie natürlich nicht abgeschoben, wenn sie krank wurde. Er hätte sie ebenso gepflegt, wie sie es bei ihm getan hatte. Und sie wahrscheinlich ebenso anstrengend finden, wie sie ihn im Krankheitszustand empfand. Aber er sagte nichts mehr dazu, sondern warf sich auf das Bett, atmete tief durch und ließ einfach alles wieder runtersacken. Es war alles anstrengender, als man es haben wollte und definitiv unnötiger, als man es brauchte. Naira folgte ihm kurz darauf und er sah ihr zu, wie sie sich abtrocknete und dann unter die Decke mit dem Bademantel schlüpfte. Victor ließ sie näher zu sich kommen, rückte sich zurecht und kletterte ebenfalls unter die Decke. Ihm war ein wenig kalt geworden mit der frischen Luft und er schauderte, als er unter der Decke war und sich an sie kuschelte. Dabei schoben seine Hände instinktiv den Bademantel ein wenig bei Seite, so dass er sie um ihre nackte Taille legen konnte. "Ich mag deine Haut...Ich mag...alles an dir...Den Duft...", er schnaubte unzufrieden, "Ich bin kein Romantiker...Das hört sich...alles immer so bescheuert an.", gab Victor zu und beendete deswegen auch nicht seinen Satz. Stattdessen rückte er näher an sie heran und legte ein Bein über ihre, damit sie nicht fort konnte. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie er glaubte. "Schlaf...Du brauchst es...wenn wir das Theater bei Alex aushalten sollen...", Victor beobachtete sie und die kleinen Fältchen um ihre Lippen, wenn sie gelächelt hat.
    • Naira O’Connor

      [Erst im Bett merkte Naira, wie müde sie und ihr Körper eigentlich waren und wie wichtig Schlaf für sie sein sollte. Sie seufzte, Victor umarmte sie und seine Wärme und Nähe ließen die Frau seufzen. Die Hand auf ihrer nackten Haut hinterließ ein Kribbeln und eine Gänsehaut, daraufhin lächelte die Frau nur.
      „Ich weiß doch, dass du kein Romantiker bist..“, hauchte Naira und lächelte noch weiter. Er hatte sich Mühe gegeben und hatte es versucht, allein das war ihr sehr viel wert. „Ich brauche nicht wahnsinnig viel Romantik.. ab und zu etwas, aber das machst du auch.. und ich finde es schon toll, dass du es versuchst, Vic..“.

      Sein Bein hielt sie quasi fest und hielt sie davon ab, abzuhauen. Das war eine sehr liebevolle Geste, es machte der Frau wieder mal deutlich , dass er sie gern hatte. „Es sind die Kleinigkeiten, die mir zeigen, dass ich dir nicht egal bin..“.
      Ihre Augen betrachteten seine, fuhren entlang seiner Gesichtszüge und musterten jede Kleinigkeit, jede noch so kleine Falte. Er sagte, dass sie Schlaf brauchte, daraufhin schlossen sich ihre Augen fast schon automatisch. „Bleibst du denn bei mir?“,fragte sie leise und musste bei dem Gedanken Lächeln. „und hältst mich fest?“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Naira brauchte eine Weile, bis sie sich überhaupt dazu durch rang mal die Augen zu schließen und einfach nur versuchen still zu sein. Sie nuschelte eine Frage, auf die Victor nur schnaubte. "Natürlich...", sprach er knapp aus und streichelte sanft über ihre Taille, schloss selbst die Augen und schlief ein. Sie konnte nirgends hin und es reichte ihm zu wissen, dass selbst im Schlaf er sie nicht gehen lassen wird.

      Erst 3 Stunden später wachte Victor auf. Ausgeschlafener als am heuten Morgen und definitiv besser gelaunt, weil Naira noch immer neben ihm schlief. Sie brauchte diesen Schlaf ganz sicher, sonst würde sie wohl Neujahr ganz verpassen. Es war kurz nach 8 Uhr Abends und die Sonne war lange untergegangen. Victor kletterte vorsichtig aus dem Bett und schloss die Schlafzimmertür hinter sich, damit er Naira auf keine Weise weckte. Sollte sie länger schlafen war das okay, so wichtig war Silvester nicht und Alex konnte auch ruhig ungeduldig auf sie warten und hoffen dass sie kam.
      Er lief in die Küche und sah zum leeren Napf. Spike hatte im Wohnzimmer ausgeharrt und tapste nun vorsichtig an. Victor hockte sich zu dem Hund runter, streichelte ihn vorsichtig und ließ sich beschnuppern. "Na, großer Junge...", er massierte dem Hund die Ohren, bevor er ihm mit einem sanften Patten auf die Seite zeigte, dass er ihm Fressen in den Napf geben würde. Dann konnte er sich selbst etwas zu essen machen und vielleicht ein wenig mehr, falls Naira noch aus ihrem Schlaf erwachte, auch wenn er ein wenig hoffte, dass sie es nicht täte. Noch ein wenig verschlafen rieb er sich die Augen und setzte sich mit einem Tee an den Esstisch. Aus der Küche hörte man Spike gierig schlingen und wie der Ofen vorheizte. Er war müde und ihr Schlafrythmus war total zerstört. Sein Blick schweifte müde aus dem dunklen Fenster.
    • Naira O’Connor

      Der Schlaf kam sehr schnell und sehr überraschend, aber es tat der Frau gut. Sie schlief mit einem Lächeln ein und bewegte sich nicht einen Zentimeter weiter, während ihr Freund bei ihr bleib. Sie merkte gar nicht, dass er irgendwann wach wurde und das Bett verließ, sie schlief einfach nur weiter und genoss es. Eine ausgeschlafene Naira war eine bessere und deutlich angenehmere Naira.
      Sie wurde kurz nach Victor wach, denn ihr Handy klingelte. Es war auf laut gestellt, war es so gut wie immer, wenn sie von der Arbeit früher verschwand. Alex Name war auf dem Display zu sehen, genervt öffnete die Dunkelhaarige ihre Augen und ging dran.
      „Hallo,fragte sie verschlafen und rieb sich über die Augen.
      Schlafen war scheinbar nicht mehr drin für sie, jedenfalls so aufgeregt wie Alex klang.
      „Wo bist du?!“, fragte der blonde Kollege vollkommen aufgeregt.
      „Zuhause im Bett.. ich bin wohl eingeschlafen..“.
      Alex seufzte und hielt der Detective einen Vortrag darüber, dass er sich sorgen gemacht hatte. Währenddessen stieg Naira aus dem Bett und zog den Bademantel zu, ehe sie aus dem Schlafzimmer lief.
      „Ich weiß nicht, ob ich auftauche.. ich bin gerade erst aufgewacht..“. Sie gähnte und lief in die Küche, an Victor vorbei, dem sie einen Kuss auf den Kopf schenkte. „Jetzt beruhige dich mal Alex, es ist nur ein scheiß Ende, von einem scheiß Jahr.. und das nächste wird genauso scheiße sein.. ich schreibe dir, wenn ich weiß, ob wir auftauchen..“.
      Sie ließ ihn nicht aussprechen, sondern legte auf und warf das Handy auf die Arbeitsplatte, bevor sie sich was zu trinken nahm. „Ich fühle mich schlimmer, als mit einem Kater..“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor widmete sich seinen Gedanken und den vergangenen 24 Stunden, die einfach an ihnen vorbeigerast waren. Sein lädiertes Gesicht, das Hoch und Tief mit Naira und allgemein ihre Beziehung. Die Tatsache, dass sie schon nächste Woche zu ihm ziehen wollte und er zugesagt hatte. Es war so viel auf einmal und doch eben das normale Leben. Anscheinend war das langweilige Leben anderer eben doch nicht so...langweilig, wie sie beide dachten. Viel davon konzentrierte sich eben auf die Beziehung und der Versuch sie aufrecht zu erhalten. Wie es schien wachte Naira auf, ihr Handy klingelte und am liebsten hätte Victor es noch im selben Moment aus dem Fenster geschmissen, aber dazu hatte er kein Recht. Und er wollte auch nicht wirklich aufstehen. Als Naira aus dem Schlafzimmer kam, hatte sie verstrubbelte Haare und ein verschlafenes Gesicht, während sie wohl Alex versuchte zu erklären, dass er nicht nerven sollte.
      Victor registrierte den Kuss und sah ihr dann hinterher. Als sie das Handy bei Seite warf, schmunzelte er, "Was hat der Mann nur...Es ist gerade mal viertel vor 9..Fangen solche Partys nicht sowieso erst...um 11 an?", fragte Victor, als würde er es nicht wissen. In seinem damaligen noch partyreichen Leben war es anders gewesen. Er war schnell da und war einer der letzten die blieben. Aber mit Naira war es wohl anders. Sie war eine brave graue Maus gewesen...
      "Du siehst wahrlich nicht so aus, als hättest du Lust darauf...Ich mache übrigens den Ofen warm...habe ein Kräuterbaguette gefunden.", er verwies dabei auf den bereits warmlaufenden Ofen, der an sich schon bereit war. Victor musste sich nur dazu überreden aufzustehen und das Baguette rein zu schieben.
    • Naira O’Connor

      „Ich habe keine Ahnung, was er hat..“,seufzte die Dunkelhaarige und fuhr sich mit den Händen übers Gesicht. Sie rieb sich dann die Augen und blickte zu ihrem Freund, der am Tisch saß. Einen Augenblick lang musterte sie ihn einfach nur, während er sprach. Als er den Ofen ansprach sah Naira dahin und musterte den Ofen für einen Moment, bevor sie sich entschloss das Baguette selbst reinzulegen. Sie stand sowieso daran, so müsste ihr Freund nicht extra dafür aufstehen, er sah nicht so aus, als würde er es gerne.
      Die Frau lief zu ihm rüber und lehnte sich von hinten an ihn ran, während sie die Arme über seinen Oberkörper gleiten ließ. Der Kopf ruhte auf seiner Schulter. „Ich habe schon irgendwie Lust.. aber ich bin müde..und wenn wir zuhause bleiben, hältst du mich vielleicht für langweilig.. oder eine graue Maus.. außerdem, würde ich mich gerne mal für dich rausputzen..“. Sie lächelte breit, während sie die Augen schloss und den Kopf einfach auf ihm ruhen ließ. Vielleicht würde er so nicht mehr an seine Ex denken müssen und sie vertreib die kompletten Gedanken an sie aus seinen Kopf.
      „Hast du denn ein wenig schlafen können? Oder warst du die ganze Zeit wach?“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor brummte ein Danke, als sie das Baguette in den Ofen legte und nippte dabei an der Tasse Tee, die ihn noch dazu veranlasste sitzen bleiben zu wollen. In der Stellung schmerzte auch der Arm nicht so sehr. Naira wanderte zu ihm rüber, lehnte sich von hinten an ihn und er legte den Kopf zur Seite, um ihr so zu zeigen, dass er sie gerne bei sich hatte. Es war angenehm und nach dem kurzen Streit vorhin erst recht. Sie beide waren noch schläfrig und wie es schien zwiegespalten darüber, ob sie auf die Feier gehen sollten.
      "Du bist eine graue Maus...", bestätigte er, hielt sie aber mit einer Hand fest, so dass nicht gehen könnte, falls sie sich darüber aufregen wollte, dass er sie so nannte oder das von ihr glaubte, "Aber ich mag das...", setzte Victor noch schnell hinzu. Er brauchte nicht noch einmal so ein Drama, denn es zog an ihren beider Nerven und sicherlich auch an ihrem beider Selbstbewusstsein und an der Tatsache, ob sie überhaupt zusammen sein sollten. Victor drehte den Kopf zur Seite und hauchte einen kleinen Kuss auf ihren Arm, bevor er sich wieder seinem Tee zuwidmete.
      Nachdenklich gestimmt überlegte er, ob sie das alles extra sagte, um ihm die Entscheidung zu überlassen. Dabei war es ihm redlich egal, ob sie zu der Feier gingen. Es war nur eine weitere Gefahr sich zu betrinken und bis jetzt ging das nie gut aus. Sollte er das als seinen letzten Abend mit Alkohol ansehen oder sogar versuchen den ganzen Abend nicht zu trinken? Es konnte so oder so ausgehen. "Mh...Ja, ich habe geschlafen. Fühle mich auch besser, als an diesem Morgen...du wohl leider nicht.", mitleidig streichelte er ihren Arm und zog schließlich einen Stuhl mit dem Bein her, damit sie sich setzen konnte neben ihn.
      "Weißt du was...", er sah sie an ohne die Miene zu verziehen, "Lass hingehen zu dieser Feier...sonst pinkelt sich Alex noch ein...und wir sollten seine Gunst nicht verlieren...Er ist ein guter Mitarbeiter, auch wenn eine Flachpfeife und ich ihn hasse...und na ja...", sein Blick schlich sich über sie in ihrem Bademantel, "Ich will sehen, wie du in dem schwarzen Kleid aussiehst."
    • Naira O’Connor

      Selbst wenn seine Worte sie verletzt hätten würde die Frau sich nicht rühren. Es war warm und gemütlich, auch wenn sie stehen musste. Dafür belastete Naira nur ein Bein, das andere schlief noch gemütlich vor sich hin, sie wollte es nicht wecken, damit es keine Probleme machte. Wie ein kleines Kind, welches plötzlich anfing hemmungslos zu schreien.
      „Ich war schon immer eine graue Maus..“,murmelte Naira zustimmend und nickte leicht mit dem Kopf, während sie ihre Augen geschlossen hielt. „Aber eine, die ziemlich viel drauf hat..“. Da war wieder ein Lächeln für einen kurzen Moment auf ihren Lippen zu sehen. Ihr innerer Löwe schlief noch ebenfalls, sie wäre in so einem Zustand nicht bereit sich zu streiten, oder sonstiges. Stattdessen setzte sich die Frau auf den Stuhl, den ihr Freund ihr zuschob und lehnte den Kopf nach hinten. Er sprach mit ihr, aber sie war nicht bereit ihre Augen aufzumachen, drei Stunden Schlaf waren mit Sicherheit viel zu wenig dafür, dass sie schon länger nicht mehr schlief. Erst, als Victor das schwarze Kleid ansprach machte es Klick in Nairas Kopf, als wäre ein Schalter umgelegt worden und sie sah ihn doch an. Ein lüsternes Grinsen schlich sich auf ihre Lippen. „Also doch ein Kleid?“,fragte sie, wobei das Grinsen nicht größer sein könnte. Sie nickte daraufhin. „Okay, dann gehe ich mich mal fertig machen, solange das Baguette etwas braucht.. ich habe echt Hunger..“. Sie erhob sich wieder und küsste den Kopf ihres Freundes noch ein mal. So konnte das Zusammenleben wirklich aussehen.. sie stritten sich, versöhnten sich und alles war wieder beim alten. Es fühlte sich so normal wie eben Normalität an und wenn Naira ehrlich war, gefiel ihr eben genau das irgendwie. Eine normale Beziehung.. mit ein wenig mehr Action, durch ihren Job.
      „Stehst du auf Strapsen?“,fragte sie dann doch noch laut, bevor sie ins Schlafzimmer abbog. „Es ist zwar arschkalt.. aber wenn du auf welche stehst ziehe ich sie nur für dich an..“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ja, sie war definitiv eine graue Maus deren Wasser sehr tief waren und sich hinter der Fassade unglaublich viel abspielte, dass niemand so recht entziffern könnte, wenn er sie nicht kannte. Victor lächelte knapp bei ihrer Bemerkung. Es versteckte sich zu viel in dieser Frau, als dass er wissen konnte, wie er damit umgehen sollte. Aber Naira war kein Monster, sie war ebenso Mensch und ebenso Frau, wie alle anderen, die ein wenig Liebe verdiente und ein wenig Aufmerksamkeit.
      Victor beugte sich vor, als sie auf das Kleid reagierte und legte eine Hand auf ihre Oberschenkel und schob dabei den Bademantel zur Seite, um über die warme Haut zu streicheln: "Ja, ein Kleid wäre was Neues an dir...", erklärte er und erwiderte ihren lüsternen Blick. Aber es war alles nur Spielerei. Er ließ sie mit neuer Kraft und Hoffnung auf den Abend gehen und sah ihr nach. Bei der Frage über die Strapsen, überlegte er einen Moment.
      "Warum nicht...solange nur ich weiß, dass du welche unter dem Kleid anhast und wie es wirklich darunter aussieht...", daraufhin stand er auf, warf einen knappen Blick zum Ofen und folgte Naira bei dem Gedanken in das Schlafzimmer, wo er sich an die Tür lehnte mit der Tasse: "Darf ich zu sehen?", fragte er dann leise in der Hoffnung, dass sie es ihm tatsächlich gewährte und er ihr beim Anziehen zu sehen durfte. Er selbst hatte ja nichts besonderes. Vielleicht fand er in seiner Tasche ein anderes Hemd, eins das nicht ausgewaschen war und eine ordentliche schwarze Jeans. Ihm kam es schon so vor, als würde er underdressed sein, wenn sie tatsächlich so hübsch kam zu der Feier und er nur...wie üblich.
    • Naira O’Connor

      Victor hatte nichts gegen ein paar Strapsen auf Nairas Beinen und sie würde es für ihn tun, auch wenn es draußen wirklich kalt war. Sie musste ja nur zum Wagen laufen, aber die Frau besaß einen dicken, langen Mantel, der sie warm halten würde. Für ihn wollte sie gerne heiß aussehen, Naira wollte ihm seine Gedanken an die Ex aus dem Kopf schlagen,er würde jetzt nur noch an seine jetzige Freundin denken. Diese grinste breit, vor allem, weil er ihr tatsächlich ins Schlafzimmer folgte.
      Die Dunkelhaarige antwortete Victor nicht, ließ stattdessen den Bademantel auf den Boden fallen und zeigte sich ihm so, wie Gott sie schuff. Für einen Moment sah sie ihn an, dann suchte sie in der Kommode nach einem schicken Teil. Sie hatte eine Menge hübscher Reizwäsche, die Frau mochte es aber, unter ihrer Dienstkleidung so etwas aufregendes zu tragen. Schwarze Spitze sah gut an ihr aus, auch wenn ihre Rundungen eher klein waren.. einen passenden Halter für die Strünpfe hatte sie auch, in ihrer Kommode befanden sich noch einige weitere schätze.
      Es war ein aufregendes Gefühl, dass Victor ihr dabei zusah. Naira wollte sie gerade die schwarzen Strümpfe anziehen, da fiel ihr eine Idee ein und sie machte halt. Ihr Blick ging zu ihrem Freund. Er hatte doch darüber phantasiert, dass sie die Führung pberbahn.. „Zieh sie mir an..“. Sie hielt sie ihm hin, er musste nur noch danach greifen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie gab ihm weder die Erlaubnis dazu da zu bleiben, noch schickte sie ihn wirklich fort. Deswegen entschied sich Victor dazu einfach nur mal stehen zu bleiben und ihr dabei zu zu sehen, wie der weiche Bademantel von ihren Schultern glitt und unachtsam auf dem Boden landete. Er beobachtete still, nippe an dem bereits kalten schwarzen Tee. Er konnte nicht von ihr lassen. Seine erste Freundin würde er dadurch zwar nicht gänzlich vergessen, weil das einfach das menschliche Gehirn war und eine erste Beziehung immer im Kopf blieb, aber er würde sicherlich bessere Erfahrungen machen mit Naira. Solche, die ihm schlaflose Nächte bereiten würden, feuchte Träume und ungeweckte Verlangen. Victor sah ihr dabei zu, wie sie in der Kommode Unterwäsche hervor zog. Sie schwarz und verrucht. Während er sich schon immer sicher war, dass sie dergleichen unter ihrer normalen Kleidung trug, war es einfach etwas anderes ihr dabei zu zu sehen. Auch dass sie sich traute nackt vor ihm zu stehen, war sehr aufregend. Er konnte sie ganz sehen, alles an ihr...Sein Mund wurde trocken, als sie urplötzlich die Strümpfe in seine Richtung hielt und sagte, er solle sie ihr anziehen. Victor konnte seine Überraschung nicht verbergen und sah erst die Strümpfe, dann Naira an, um zu sehen, ob das ein Scherz war. Aber war es wohl nicht, denn sie wartete.
      Victor ließ es sich kein zweites Mal sagen und trat ran, stellte die Tasse auf der Kommode ab und ergriff die schwarzen Nylonstrümpfe. Sie waren nicht komplett blickdicht, warfen lediglich einen harten Schatten auf ihre Beine.
      Victor konnte sich das Lächeln nicht verkneifen und ergriff ihre Hand, um sie rüber ans Bett zu setzen. Die Luft um sie herum knisterte und er gehorchte ohne auch nur ein Murren, nicht einmal eine dumme Bemerkung fiel von ihm. Er wartete dass sie sich setzte, bevor er sich vor sie hinkniete und sanft mit der Hand über ihr rechtes Bein streichelte.
    • Naira O’Connor

      Rollenverteilung und Rollenveränderungen waren ein wenig fremd für die Frau. Klar hatte sie vor Victor Männer gehabt,aber bisher war es nur Sex und nichts mehr, erst mit Victor lernte sie ganz andere Seiten an sich und dem Vergnügen kennen. Naira mochte sich in Rolle der devoten Frau, die von ihrem Freund angewiesen wurde, sie hätte aber kein Problem damit mal die Strippen in ihre Hände zu nehmen und Victor anzuweisen. Er mochte und wollte es, ein wenig Freude fand sie selbst darin.
      Er sah überrascht aus, dass sie ihm Befehle gab, aber er tat, was sie ihm sagte. Dennoch, er führte seine Freundin zum Bett, auf welches sie sich setzte. Naira spürte das Kribbeln und das Knistern im Raum, sie seufzte zufrieden, als seine Hände ihre Haut endlich anfassten. So ganz war sie sich nicht sicher, wie weit sie gehen sollte, wie weit es Victor gefiel, darüber musste sie noch einmal zu einem anderem Zeitpunkt mit ihm besprechen, jetzt genoss sie es einfach nur.
      „Du bist zu langsam..du solltest mir die Stümpfe anziehen und dich nicht damit Vergnügen..“, sprach sie herausfordernd und blickte ohne Pause zu ihm nach unten. Die Strümpfe waren leicht schwarz, ein weißer strich zog sich hinten vom Oberschenkel bis zur Ferse. So einige aufregende Sachen befanden sich in der Kommode.. jetzt hätte sie die Möglichkeit sie zu tragen, es Victor zu zeigen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ein wohliger Schauer ging ihm über den Rücken, als sie mit fester Stimme ihn für seine nicht vorhandene Schnelligkeit rügte. Amüsant senkte er den Blick. Sie wollte ausprobieren die Zügel in die Hand zu nehmen und sie war gut darin, ein wenig fester und sie würde sich in einem Kampf um die Oberhand sehen und sie könnten es voll vergessen zu der Party zu fahren. Dabei strengten sie sich doch so sehr an dort aufzutauchen. Er hob ihr Bein an und stellte es sich auf den Oberschenkel.
      Sein Blick ging zu ihr hoch, fing ihren auf und sah sie herausfordernd an: "Kenn ich gar nicht von dir...wie eine andere Frau...", murrte er leise und rollte einen der Strümpfe auf, damit er ihren rechten Fuß schon mal mit dem schwarzen Stoff überziehen konnte.
      Aber er ließ sich Zeit, genoß es regelrecht vor ihr zu knien und dabei ihr doch ganz nah zu sein und das ohne wirklich intim zu werden. Es hatte einfach was Besonderes an sich.
      Victor strich den Strumpf über den Fuß und langsam über ihre Waden bis ganz nach oben. Dabei zog er es straff, damit sie nicht runterrutschten oder zu locker saßen. Die Spitze legte er zurecht und umfasste dann mit einem Arm ihr Bein von außen, so dass seine Hand sie an der Innenseite ihres Schenkels fest hielt. Dann beugte er sich runter und küsste warm am Rand entlang. Verzaubert, lüstern...Es konnte alles sein. Sie so ganz ohne etwas am Körper und nur in Strümpfen zu haben, war verlockend weiter zu gehen. Sie musste ihn aufhalten.
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