[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

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    • Naira O’Connor

      Victor war nicht einfach zu knacken, er hatte eine umso härtere Schale und schaffte es ohne Probleme, eine noch größere Mauer um sich zu ziehen, Als er es bisher tat. Nun, der Frau kam es jedenfalls so vor, als würde er eine Mauer um sich ziehen, aber sie sah es als eine kleine Herausforderung..
      Ihre Frage über seine Ängste beantwortete der man recht schnell, er warf noch einen abwegigen Kommentar über sich hinterher. Naira schüttelte sanft den Kopf. „Ich mag aber.. das hier“, sie deutete mit ihrem Kopf auf genau den Mann vor sich, so wie Victor vor ihr saß. Möglich, dass er vorher ein ganz anderer war, vielleicht lustiger oder irgendwie deutlich charmanter, aber so komisch es auch klang, Naira mochte ihn genau so wie er war, ohne wenn und aber. Diese grimmige Art machte aus dem Mann etwas besonderes, so empfand sie es jedenfalls..

      Victor fragte sie nach Phobien, er erwähnte Ratten, da graute es der Frau tatsächlich vor. Sie zuckte zusammen, als sie nur an diese kleinen biester dachte. „Ratten sind wirklich ekelhaft.. aber da ich schon seit dem Auszug aus dem Elternhaus alleine wohne, musste ich solche Sachen schon immer selbst bekämpfen.. ich denke, ich werde dich nicht schreiend anrufen, weil da eine Maus ist.. aber ich habe verdammte Höhenangst“. Mit einem Nicken betonte sie es noch ein wenig. „Der letzte Flug war deshalb auch wirklich schwer, aber ich hatte es dennoch getan“. Kurz zuckte Naira mit ihren Schultern und warf ein Lächeln hinterher, wollte auch schon weiter fragen, da wurde ihnen das Essen gebracht. Mit einem Lächeln bedankte sie sich und setzte sich auch wieder gerade hin, um essen zu können.
      „Guten Appetit, Vic..“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie mochte ihn so mögen, wie er heutzutage war. Grimmig, ungepflegt und definitiv nicht sportlich. Ein wenig lustig fand er das schon.
      "Und da heißt es man muss gut aussehen um eine Frau abzubekommen...", je nach Frage war die Mauer, die Victor aufbaute ein wenig niedriger. Vor allem wenn es nur um sein Aussehen ging, konnte er sich locker über sich lustig machen, auch wenn es hier und da vielleicht danach aussah, dass er nach Komplimenten fischte. Er hatte doch so selten damals welche bekommen und Naira war nun wieder die erste, die überhaupt auf so etwas eingehen wollte. Er legte sanft eine Hand auf ihren Oberschenkel und schmunzelte zufrieden. Sie war wie für ihn gemacht, dachte er sich im Stillen und musterte aber stattdessen die Tischplatte.
      Sie erzählte ihm davon dass sie Ratten und Mäuse alleine bekämpfen kann und da fiel ihm auf, dass er gar nicht wusste, ob es bei den Temperaturen in Anchorage noch die üblichen Ratten und Mäuse geben konnte. "Sicher, dass die überhaupt so aussehen, wie in den Staaten...Wir haben da noch Kanalisationen aus denen sie gerne kriechen.", die Bemerkung ähnelte einem Touristen, der zum ersten Mal verreiste. Ratten gab es schließlich immer und über all. Aber die Erwähnung über die Höhenangst, ließ ihn aufsehen und sie mustern.
      "Tatsächlich?"
      Das hätte er ihr nämlich gar nicht angesehen. Sie wirkte immer so taff egal wo sie waren, aber dafür hatten sie sich gegensetitig noch nie auf so einen Höhenflug befördert...Nur eben welche anderer Art. Victor räusperte sich und setzte sich ein wenig gerader hin, um das Essen anzunehmen, dass man ihnen brachte.
      "'n Guten.", erwiderte er lediglich und schob sich bereits eine Gabel heißer Tortellinis in den Mund und bereute es noch im selben Moment. Tränen schossen ihm hoch, aber er hielt es durch, schluckte schwer.
      "Das heißt...Flugzeuge sind für dich gar keine Option, wenn wir unser langweiliges Leben anfangen wollen?"
    • Naira O’Connor

      Ein zufriedenes Lächeln bildete sich auf den Lippen der Frau, sie war zufrieden damit, Victor zum schmunzeln gebracht zu haben, darauf war sie jetzt schon ein wenig länger hinaus. „Du siehst aus, wie ein Rebell.. und ich stehe auf Rebellen“,sie zwinkerte ihm zu. Ja, er hatte einen rebellischen Look, der wirklich niedlich war, wenn er es wollte, er konnte aber auch ganz anders aussehen..
      Die Hand auf ihrem Oberschenkel tat gut, hinterließ eine angenehme Gänsehaut und eine angenehme Wärme, die sich ausbreitete. Er sprach die Ratten an, da musste Naira schon ein wenig grinsen. „Manchmal sind sie auch tief eingefroren, so kalt ist es hier bei uns..“, scherzte sie ein wenig, aber schüttelte dann den Kopf. „Ich habe hier in Anchorage noch nie eine Maus oder eine Ratte gesehen, wenn ich ehrlich bin..“. Sie überlegte kurz. „Dafür aber viele Spinnen“.

      Das Essen war wirklich warm, aber Naira hatte Geduld und drehte lieber die Nudeln in Ruhe auf dem Löffel, um sich anschließend die Gabel in den Mund zu stecken. Victor sprach ihre Höhenangst an, ja, die war real und ihre Freunde an der Schule hatten sie damit oft aufgezogen. Ein Lächeln war auf ihren Lippen zu sehen. „Doch, dafür musst du aber meine Hand fest halten und am Fenster sitzen..“, antwortete sie. „Und ich muss mir vorher ein wenig Alkohol runter gekippt haben, dann klappt es auch..“. Sie grinste, aß aber in Ruhe weiter.
      „Für die Gegenden, die ich mir vorgestellt habe müssen wir wohl oder übel ein Flugzeug nehmen.. oder mehrere“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ob Ratten, Mäuse oder Spinnen...Das alles würden sie wohl oder übel in seinem Haus erfahren und welches Zeugs sonst noch so in einem Haus in Anchorage herumkriechen könnte. Spaß empfand Victor dabei nicht, aber ihm konnte es ja auch egal sein. Er würde Naira, wie bei den Wikingern damals, einfach den Hof überlassen. Sie kümmerte sich um das Haus und...Kinder. Nein, Kinder mussten sie sich aufteilen. Außerdem war das noch kein Moment, um über Kinder nachzudenken. Nicht jetzt und nicht hier. Ein normales Leben, bitte, Victor.
      Er machte sich daran einfach nur seinen Teil zu Essen und hier und da einen kleinen Schluck vom Bier zu nehmen.
      "Warte. Du hast bereits Pläne gemacht wohin wir gehen?", er sah sie wiederum skeptisch an. Aber der Punkt ließ ihn nicht wütend werden, sondern eher sogar glücklich. Jemand an seiner Seite, der wirklich mal Acht geben wollte auf sich und ihn. Das war schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung.
      "Wenn es dazu kommt, dass wir mal fliegen...ich kann dir paar gute Tabletten empfehlen...da brauchst nur die Hälfte und sie kippen dich aus den Schuhen...Schläfst wie ein Baby für ein paar Stunden."
      Tabletten die er damals nehmen musste und auch wollte, um einfach nur ein wenig schlafen zu können und nicht immer wachzubleiben.
    • Naira O’Connor

      Das Essen war nicht schlecht, es schmeckte gut und selbst die Meeresfrüchte waren sehr gut gemacht. Der Wein passte letztendlich dazu, der Kellner hatte also doch irgendwie eine Ahnung. Der Abend war generell sehr angenehm, es war besser, als sie es sich vorgestellt hätte..
      Als Victor kurz stoppte und sah sie so skeptisch an, als sie von ihren Plänen erzählt hatte. Kurz stoppte auch Naira und sah den Mann vor sich an. „Ich habe mir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wohin wir könnten..“. Er sah nicht wirklich begeistert darüber aus, dass seine Freundin schon einmal einen Schritt weiter dachte. „Ich dachte an Berge, einen abgelegenen Ort mit einer Hütte, mitten im nirgendwo, wo wir alles tun und lassen können, was wir wollen und uns keiner findet..“. Sanft lächelte die Frau und aß dann in Ruhe weiter.
      „Wenn ich dann abe schlafe wie ein Baby weiß ich ja gar nicht, was du mit mir anstellst! Was, wenn du mich da einfach sitzen lässt und abhaust?“. Sie schmunzelte, schüttelte ein wenig den Kopf. „Aber ich denke, die Asservatenkammer ist auch voll mit gutem Zeug“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie hatte also Pläne und alles was er im Kopf hatte waren all die Probleme. Wenigstens konnte sich die Frau damit auseinandersetzen was sie beide ausmachen sollte am Ende. Es war ein doch schöner Gedanke jemanden bei sich zu haben, der auch wirklich wusste wohin mit allem. "Gut, aber es sind ja noch zwei Wochen...", er aß weiter und träumte ein wenig vor sich hin, wie es dann sein würde, wenn sie wirklich einmal alleine irgendwo in den Bergen lebten und keiner wirklich mit ihnen etwas zu tun hatte. Alle die vorbei kämen, würden sie für seltsame Einsiedler halten...Oder Zweisiedler in dem Falle. Eigentlich ganz schön. Sie konnten den ganzen Tag nichts machen und keiner würde sie dabei stören. Zum Warm werden könnten sie Spazieren und im Winter Holz für einen Kamin holen. Wahrlich ein Traum in seiner Vorstellung. Aber der Pessimismus lehrte ihn eines besseren und so glaubte er daran, dass es auch nur ein Traum bleiben wird.
      "Ach...keine Angst...Irgendeiner der Flugassistenten wird dich schon rauswerfen und dann muss ich dich aufgabeln...Demnach...Es wäre sinnlos, man kommtja eh nicht von dir los.", er lächelte knapp, weil er das natürlich alles im Witz meinte. Als sie dann mit der Asservatenkammer anfing, fiel ihm etwas ein. Er schnappte nach seinem Bier und nahm wieder einen Schluck. Das Essen war super, der Alkohol noch besser. Auch wenn es "nur" ein Bier war.
      "Stimmt...die Kammern sind voll von Zeug...wobei ich das nicht immer empfehlen würde...Damals, als wir noch junge Kadetten waren haben ich und ein paar Jungs einen überreden können uns was aus der Kammer mitzubringen. Wir mussten ja wissen, was für Auswirkungen das hatte...", Victor verdrehte die Augen bei der Erinnerung, "Man, wir waren breit..."
    • Naira O’Connor

      „Dann ist es halt so und du wirst mich ewig an der Backe halten.. tut mir leid Vic, aber so ist es jetzt nunmal!“. Leicht biss sich die Frau auf ihre Lippe und musste schmunzeln. Er würde sie definitiv nicht mehr los werden.. das konnte er sich aus seinem Kopf schlagen, lieber würde sie alles andere verlieren, aber nicht ihn.
      Er sprach frei von sich und seinen Erinnerungen über die Jugend, da wurde es warm um ihr Herz. Entgegen seiner Erwartungen konnte er es schließlich doch, einfach nur mit ihr sprechen und mal für einen Abend normal sein. Naira konnte sich nur ein wenig nach hinten mit samt ihres Glases lehnen und ihn mustern, während er sprach. Sie schmunzelte bei der Vorstellung, die dumm und naiv Victor wohl war, als er jung war. Zu gerne hätte sie ihn in diesem Alter kennengelernt, um mit ihm dumme Sachen anzustellen.
      „Ich wollte schon immer etwas verbotenes tun..“,gab sie letztendlich zu und nahm einen Schluck Wein. „Aber da ich ja eigentlich meinem Vater zeigen wollte, dass er sich irrt habe ich mich nie dazu überreden lassen, etwas Dummes zu tun.. ein bisschen prüde und langweilig war ich...“. Ja, es gab die ein oder andere Dummheit, aber mehr auch nicht. „Wie fühlt es sich denn an, so drauf zu sein? Das muss bestimmt lustig sein“.
      Naira schmunzelte, solche Worte von einer Polizistin zu hören.. ja, sie wurde ein wenig lockerer, aber das lag nicht nur an dem Alkohol, es lag an der Atmosphäre und auch an Victors Erzählungen. „Was gibt es noch dummes von dir zu erzählen?“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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    • Wirklich was dagegen hatte Victor ja nicht. Sollte sie doch bei ihm bleiben und er sie nicht mehr loswerden können. Sie hatten sich beide in einem gewissen Maße verdient, wie er fand. Eben nur der eine mehr, der andere weniger. Es war einfach so ein Ding zwischen zwei Erwachsenen. Ob sie ihn wohl gemocht hätte, wenn er noch der alte gewesen wäre? Er war mindestens genau so aufdringlich wie Alex, aber weniger naiv...oder altruistisch veranlagt. Das war er nie, nur für seinen besten Freund. Dem hätte er alles hinterher getragen, wenn er das von ihm verlangt hätte.
      Bei der Hälfte seines Essens musste Victor dann doch aufgeben. Klar, er hatte Hunger gehabt und sie hatten den ganzen Tag nichts gegessen, aber mehr als eben die Hälfte passte nicht mehr rein. Dafür umso mehr von dem Bier und der lockeren Gesellschaft, die er nun genießen durfte. Er tat es Naira gleich, lehnte sich zurück und nippte am Glas.
      "Ja, so siehst du aus. Papa's braves Mädchen.", er stichelte sie wieder und schnaubte belustigt bei dem Gedanken, dass er es sich doch eigentlich gar nicht vorstellen konnte. Naira war für ihn das rebellische kleine Mädchen, dass alles auf den Kopf gestellt hatte, wenn es mal etwas nicht bekam. Sonst wäre sie heute nicht so, wie sie war.
      "Drauf sein ist nicht lustig. Ich war ständig am wegnicken und dir kreiste der Kopf schlimmer, als nach einer Flasche Scotch. Am Ende hatte ich Hunger, wie sonst was. Und das nur damit ich es am Ende wieder ins Klo erbrechen konnte." Das war so ziemlich die Kurzfassung ihres Ausflugs in der Asservatenkammer. Ein weiteres Mal würde er sich das nicht gönnen. Vielleicht hatte er aber auch einfach nur übertrieben gehabt. Wer wusste das schon. Keinem ging es wirklich glänzend an dem Abend. Nur einem...aber von dem wusste man auch schließlich, dass er bereits son Zeug rauchte.
      "Also so interessant waren wir dann doch nicht. Kleine Jungs, die eben glaubten, dass es cool sei. Das einzige lustige daran ist, dass uns der Bulle von der Asservatenkammer, das Zeug auch wirklich gegeben hat. Dabei war das bestimmt nicht das erste Mal, dass ihn jemand gefragt hat.", Victor hob die Schultern an. Es blieb ein Mysterium warum der Mann ihnen damals was überließ.
      "Hm...Dummes...", langsam kam Victor doch in Fahrt, trotz des holprigen Anfangs. Es gab doch noch gute Momente in seiner Vergangenheit, die er gerne mit ihr besprach und teilte, "Weiß nicht...ich war nie besonders auf Ärger aus. Regeln waren nun einmal Regeln, nicht wahr?", er nahm noch einmal etwas zu trinken und gab die Frage an sie zurück und setzte dran, dass er nicht glaubte, dass sie nichts Verbotenes in ihrem Leben mal gemacht hatte.
    • Naira O'Connor

      Ein kleiner rebellischer Victor war eine verdammt heiße Vorstellung, wie es die Frau empfand. Hätte sie ihn aber vorher kennengelernt, wäre sie vermutlich nicht so weit gekommen, wie sie es bisher getan hatte, immerhin wäre Victor ihre Ablenkung Nummer ein gewesen, er war es auch jetzt wirklich. Hätte er ihr gesagt, sie solle alles liegenlassen, weil er jetzt sofort mit ihr abhauen wollte, dann wäre sie die erste, die es sofort tun würde. Es lag vielleicht nicht nur an ihren Gefühlen für ihn, es war vermutlich auch der ganze Stress, der um sie herum nicht weniger wurde..
      Victor hatte nichts mehr zu erzählen, aber er fragte seine Freundin danach, was sie dummes mal angestellt hatte. Naira schmunzelte und sah sich das Weinglas an, während sie versuchte nicht rot zu werden. "Also ganz brav war ich nicht..", stellte sie letztendlich fest und sah zu ihrem Freund hoch. "Ich habe während der Ausbildung in einem Wohnheim für Frauen gewohnt, welches von Nonnen geführt wurde.. Es war billig und ich hatte es nicht weit zur Schule, aber eigentlich ging es nur darum, keine Ablenkung zu haben.. In den Polizeiwohnheimen stieg nämlich echt jeden Tag Party..", ja, es waren nette Zeiten gewesen. "Ich hatte eine Mitbewohnerin und sehr strenge Regeln.. um zehn Uhr wurden die Türen geschlossen, jeder musste sich an dem Haushalt beteiligen und Jungs waren tabu.. Nun, meine Mitbewohnerin war ein bisschen verkorkst im Kopf und kam irgendwann mal auf die Idee, unseren Alltag lustiger zu gestalten.. wir fingen an zu wetten.. sie waren banal und meist auch nicht schwierig.. Und irgendwann hatte sie mir die Wette aufgestellt, dass ich doch nachts durch das Wohnheim laufen sollte..". Naira stoppte kurz und sah auf ihr Glas. "Spiltterfasernackt..". Das lustige an der Story war ja, das sie noch nicht zu ende war, aber Naira brauchte einen Schluck, um weiter zu erzählen. "Nun, da es nur Frauen waren, war ja überhaupt kein Problem, aber ich hatte vergessen, dass unten auch die angehenden Pfarrer ihre Schriften abschreiben durften, dafür nutzten sie den unteren Essraum und da lief ich rein.. diese Blicke muss man sich einfach vorstellen.. sechs junge Männer, angehende Priester, die sich Gott verpflichten wollten sahen eine junge, gar nicht so schlecht aussehende Frau, die noch dazu nackt war..". Wir wurde schon ein wenig rot. "Ich habe die Wette gewonnen, aber flog noch in der selben Nacht aus dem Wohnheim..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ihre Geschichte fing ja bereits damit an, dass sie in einem Nonnengeführten Wohnheim lebte. Gab es sowas also auch hier...Und das mit den Partys auf den Akademien, das konnte er nur so bestätigen. Er war damals mit dabei und konnte sich auch oft nicht raushalten, wenn es mal um eine Feier ging. So gesehen war seine Jugend gar nicht mal so schlimm verlaufen. Er hatte alles mal ausprobiert und für schlecht oder gut befunden. Ob er es nochmal machen würde, war ja eine andere Sache gewesen.
      Victor lauschte ihrer Geschichte und wartete hoffend auf das Ende. Als sie aber erzählte, dass sie nackt durch das Kloster gerannt war und dann auch noch Priester sie sehen konnten, musste er tatsächlich auflauchen. Nicht lang, nur kurz, aber mehr verlangte man ja nicht von ihm. Überhaupt war lachen anstrengend geworden für ihn. Doch jetzt konnte er es nicht aufhalten und sagte: "Ich war also nicht der erste, der dich nackt gesehen hat? Schande über die Miss O'Connor.", er schüttelte gespielt verachtend den Kopf. An sich ging er ja nicht davon aus, dass sie so brav war und vor allem nicht dass sie Jungfrau war...Das hatten sie ja bereits getestet. Victor grinste in sein Glas und trank es aus. "Verrückt...aber ich wusste, dass du nicht ganz ohne bist. Auch damals nicht...man ey. Hätten wir uns damals getroffen...", er wurde wieder ruhiger und ließ den Blick über den Tisch hinweg schweifen zu den anderen Personen, die man noch so sehen konnte von ihrem Platz aus.
      "Ich hätte dich wahrscheinlich mit meinem besten Kumpel rausgeholt und auf eine der Feiern geschleppt...Auf jede davon...Die waren war...Damals...", er schwelgte in der Erinnerung und Vorstellung davon Naira bereits vor Jahren getroffen zu haben. Es fühlte sich schließlich auch so an. Das leere Glas stellte er auf den Tisch ab und kippte es ein wenig zur Seite. Die verbleibenden Tropfen rutschten auf die Seite.
    • Naira O'Connor

      Er lachte, ja das war auch die richtige Reaktion auf Nairas Geschichte. Sie würde selbst lachen, wenn sich ihre Wangen nicht rötlich färben würden, es war ihr allein bei der Vorstellung unangenehm. Die Gedanken nahmen aber einen anderen Lauf, als Victor in Erinnerungen schweifte, er sprach etwas heraus, was sie gedacht hatte. "Du hättest mich nie im Leben angesprochen, wenn wir uns schon damals gekannt hätten.. Du würdest vermutlich auf deinen Partys hocken und ich meine Nase in die Bücher stecken..". Sie lächelte sanft und leerte das Glas, die Frau war wirklich voll. Aber sie war wirklich glücklich..
      "Ich wäre dir zu langweilig gewesen und ich denke nicht, dass du mich da rausgeholt hättest.. Da hat jeder einfach aufgegeben, noch bevor sie es ein zweites Mal versucht hatten..". Naira stellte ihr Glas ab und rutschte ein wenig zu ihrem Partner, bevor sie sich wieder seitwärts an die Rückenlehne lehnte. "Und wenn du es geschafft hättest, dann würde ich nicht hier sitzen, denke ich.. Ich glaube ich wäre dann schon viel früher mit dir abgehauen und hätte es gar nicht erst zugelassen, dass das alles so weit gekommen wäre.. Du bist nämlich eine ziemliche Ablenkung..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Dass sie auch gleich so ablehnend seinen kleinen Tagtraum zerstören musste.
      "Weißt doch gar nicht, wen ich damals so angesprochen habe und wie verzweifelt ich war...", er sah sich mit einem spitzbübischen Grinsen an. Ja, er hatte ziemlich viele Mädchen angesprochen und daher auch die Erfahrung, aber das musste sie ja nicht wissen. Außerdem hatte er schon immer ein Auge auf die stillen gehabt. Niemand bemerkte sie...Aber nie hatte es wirklich mit ihnen geklappt. Sie wollten immer mehr und er eben...weniger.
      "Du hättest mich wohl eher noch vom Fenster geschubst..."
      Sie rückte näher an ihn heran und er sah zu ihr, schmunzelte ein wenig über ihre Worte, er sei eine ziemliche Ablenkung. War er das wirklich? Er nervte ziemlich, das konnte er bestätigen und das konnte ihm auch keiner nehmen.
      "Na ja...was tut man nicht, um die Aufmerksamkeit einer Frau zu bekommen, mh?", aber er reagierte nicht weiter. Wahrscheinlich war es angemessener ihr den Arm über die Schultern zu legen und sie an sich zu drücken, aber irgendwie war ihm nicht danach. Er dachte nicht einmal daran, sie zu sich zu ziehen. Seine passive Haltung war einfach sein nüchternes Ich, dass mehr Zeit brauchte. Und das immer. "Du wärst mit mir nicht abgehauen...", sein Lächeln von vorhin war weg und er sah ernst auf das leere Glas vor sich, dass er noch immer als Ablenkung nutzte, um etwas in der Hand zu haben, "Du hättest mich als ein Arschloch empfunden, welcher mit zu vielen Mädchen aus ging...Einer der seinem Freund hinterher rannte und..na ja...", er stockte in seiner kleinen Erklärung, weil ihm bewusst wurde, wie er die eigene Stimmung runterzog.
    • Naira O'Connor

      "Ich habe Männer schon scheitern gesehen, um meine Aufmerksamkeit zu bekommen..",entgegnete sie direkt und musterte seine Züge im Gesicht. "Und dann kamst du..", sie nahm die Augen ein wenig herunter. "und das war das erste Mal, dass ich um die Aufmerksamkeit eines Mannes kämpfen wollte..". Mhmm, sie sprach es aus, hatte aber kein Alkohol mehr, um noch mehr nachspülen zu können, denn die Worte waren nicht gerade das, was sie ihm vielleicht hätte sagen sollen. Naira wurde so langsam schwach.. Sie musste wieder lernen ihre Klappe zu halten.
      "Ich empfinde dich noch immer als ein Arschloch..",entgegnete sie dann und sah wieder hoch zu ihm. "Aber ich bin noch immer fest davon überzeugt, dass du mich für prüde und langweilig gehalten hättest.. Ein naives kleines Mädchen, welches an die große Liebe glaubt, sie aber nie bekommen wird, das beschreibt mein Ich vor zehn Jahren ziemlich gut.. hoffnungslos verliebt, wäre noch ein perfektes Wort..".
      Die Stimmung kippte, aber Naira wusste sich zu helfen, sie wartete auf den Kellner, der irgendwann in ihre Richtung sah und hob die Hand, damit er zu ihr kommen konnte.
      "Noch einen Wunsch?",fragte er, in der Hoffnung natürlich, Naira würde nichts allzu großes von ihm verlangen. "Ich möchte zahlen bitte..". Mit einem Nicken verschwand der Kerl, die Frau konnte ihr Portemonnaie in der Zeit aus der Jacke fischen, die sie sich angeben ließ und ihre Kreditkarte auf den Tisch legen. "Ich habe eine bessere Idee, was wir jetzt tun könnten..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Das war eine liebliche Vorstellung. Vielleicht, ja sogar höchstwahrscheinlich hatte sie recht und er war einfach nicht derjenige, der sie ausgeführt hätte und sie hätten sich nicht füreinander interessiert. Hieß also sie waren zum heutigen Zeitpunkt einfach verzweifelt genug, dass sie sich eben mit den Wracks der Vergangenheit einließen.
      Aber es schmeichelte ihm, dass sie zugab, sie hätte um seine Aufmerksamkeit kämpfen wollen. Und dummerweise war ihm das nie wirklich aufgefallen. Er war immer zu sehr mit sich beschäftigt und das hatte sich nach leeren Versprechen nun einmal auch nicht geändert.
      Sie waren fertig mit dem Essen und Naira kümmerte sich um das Bezahlen. "Sollen wir das nicht lieber aufteilen...Das gemeinsame Konto fehlt uns ja noch...", brummte er leise, aber nicht böse gemeint, stattdessen fischte er noch die letzten Tropfen aus seinem Glas und nahm sich seine Jacke, die er sich langsam überstreifte. Wenn Naira irgendwohin gehen wollte, dann wollte er ihr folgen. Sie waren für den Tag sowieso von der Arbeit befreit, und ob sie morgen nun ausgeschlafen waren oder nicht änderte nicht gerade viel an ihrem Leben.
      "Du meintest du warst hoffnungslos verliebt? In wen denn? Ich hoffe ja nicht Alex...", Victor reichte ihr ihre Jacke, damit sie sich anziehen konnte. In dem Moment kam auch der Kellner wieder und wollte abrechnen. Dankend reichte er Naira die Quittung und nahm einen Teil des Essens mit. Victor bemühte isch nicht darum zu erklären warum er nicht alles gegessen hatte und warum sie nach bereits 40 Minuten auch schon wieder das Lokal verließen. Als ob es ihnen nicht gefallen hätte.
    • Naira O'Connor

      "Du hattest den Einkauf bezahlt, das schulde ich dir..",sprach Naira und blickte ihren Freund an. Sie stand nicht auf dieses ganze 'der Mann sollte bezahlen' und die Etiketten, die besagten, dass man sich als Frau stets einladen lassen sollte. Es war aber nett, dass Victor überhaupt daran gedacht hatte, so etwas hatte die Frau ihm wirklich nicht zugetraut. "Aber wenn wir zusammen wohnen kann man ja über ein gemeinsames Konto nachdenken..". Sie neckte ihn, während sie sich die Jacke anzog und ihre Karte wieder wegsteckte.
      Die Dunkelhaarige steckte die Hände ebenfalls in die Taschen und lief dann zum Ausgang vor. Draußen erwartete sie noch mehr Dunkelheit und Kälte, aber gleich würde es beiden warm werden. "Ich war hoffnungslos verliebt..";bestätigte Naira nickend und grinste breit. "Aber nicht in Alex, den kannte ich da zum Glück noch nicht.. In meiner Schulzeit, kurz vor Ende der Ausbildung war ich hoffnungslos in einen unsere Dozenten verknallt.. Ein sehr peinliches Geheimnis von mir..". Die Frau hackte sich bei ihrem Freund wieder ein und führte ihn die Straße runter. "Er sah gut aus, war durchtrainiert und es gab Gerüchte, dass es mit seinen Schülerinnen schläft.. Ich hatte vor ihn anzubaggern, aber er war kurz vor meinem Abschluss verschwunden.. Schade aber auch, in Nahkampf kam man sich doch schon ein wenig näher..". Sie lachte letztendlich. "Da war ich aber auch Anfang zwanzig ne? Also da war ich noch dumm und jung..".

      Sie liefen keine zehn Minuten, da blieb Naira vor der einzigen Bar in der Umgebung stehen. "Wollen wir? Ist ja noch nicht ganz so spät.. und ich glaube, ich muss dich mal ordentlich füllen, damit du wieder locker wirst..".
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    • An den einkauf hatte er gar nicht mehr gedacht. Warum auch, es war schon einige Zeit vergangen und für ihn war es kein Problem gewesen. Auf das Bezahlen des Essens bestand er also auch nicht und folgte ihr dann raus, wo sie ihm noch beichtete, dass ihr heimlicher Schwarm ein Dozent von der Akademie sein sollte. Er grummelte leise: "Ja, das hatten wir bei uns auch immer hier und da gehabt. Ein junger Dozent, gerade mal fertig und für nichts anderes gut, als das Lehren anderer...Er flog von der Schule nachdem es klar wurde, dass eine eine Schülerin auf einer Feier befingert hat.", Victor zuckte mit den Schultern. Das war ein wenig direkt gesagt, aber so war es eben gewesen und ein wenig eifersüchtig machte es ihn schon. Naira und verliebt in einen älteren Typen, der um so viel cooler war...Natürlich wetterte sein Ego dann dagegen, dass es gar nicht so schlecht war, dass sie doch nichts mit dem Typen anfangen konnte oder gar schaffte.
      "Nein mit Dozenten sollte man nichts anfangen...die sind eh zu alt für dich...und eklig. Die nutzen das aus...", er drückte ihren Arm ein wenig an sich, als sie sich eingehackt hatte.

      Nach einigen Minuten durch die Kälte, die sich bereits wieder zu Victor durchgefressen hatte, aber eben ein wenig wacher machte, blieben sie vor einer Bar stehen. Sie sa rustikal aus, hatte etwas von einem alten Industrieladen. Aber das faszinierende war wohl doch seine Begleitung, die ihm dann klipp und klar sagte, dass sie ihn abfüllen wollte. Victor sah sie misstrauisch an: "Ist das ein Test oder...", war ihr wirklich alles egal geworden. Sie spielte hierbei mit seiner Sucht und dem schwachen Willen durchzuhalten.
      "aber ich sag nicht nein...das Bier war...irgendwie...lasch...", er machte den ersten Schritt dann doch auf die Bar zu und öffnete ihnen beiden die Tür. Dahinter war es nicht unbedingt heller. Ein sanftes Licht irgendwo, ganz warm und es roch wie eine warme Umarmung eines versoffenen Onkels...Aber angenehm.
    • Naira O'Connor

      "Mhmm.. Ich zählte trotzdem zu den Mädchen, die sich für ihn ausgezogen hätten, ohne dass er lange warten müsste.. Und so alt war er gar nicht, er war dreißig.. Und ich bin es noch nicht, somit bin ich auch noch nicht alt.. Ich will davon also gar nichts hören..", erklärte sie letztendlich, aber mit einem Schmunzeln auf den Lippen, denn es war für sie noch immer alles sehr locker und ruhig. Es war ihr egal geworden, was die Menschen dachten, was sie von ihr erwarteten, die Frau wollte einfach mal einen entspannten Abend mit ihrem Freund verbringen, der ein wenig irritiert darüber war, dass sie ihm anbot, ihn abzufüllen.
      "Nun, wenn es ein Test wäre, wärst du schon längst durchgefallen..", antwortete Naira neckend und ließ sich in die Bar ziehen. In ihr war sie noch nicht gewesen, aber dennoch war sie gut gefüllt. Einen Augenblick lang musterte sie die Leute, die ebenfalls beschlossen hatten, den Laden aufzusuchen. Sie waren entweder schon recht voll, oder fingen mit ihren Begleitungen erst an, der Abend war aber auch noch jung.

      Die Frau zog ihren Freund mit sich mit in ebenfalls wieder eine Ecke der Bar, in der es eine gemütlichere Ecke zum sitzen gab. Sie wollte neben ihm sitzen um wenigstens so viel Nähe von ihm zu bekommen. "Ich habe heute einfach nur beschlossen, mal nett zu dir zu sein.. und so weiß du hundert Prozent, dass ich auf dich Acht gebe und du keine Dummheit machen wirst..". Sie zog ihre Jacke aus und warf sie auf den Sessel gegenüber, bevor sie sich setzte. "Also, was wollen wir trinken?".
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    • "30 ist alt? Also komm...okay. Nein, alt bin ich auch nicht.", dabei war er eben erst vor einer Weile 30 geworden. Er fühlte sich nicht alt und musste deswegen auch seinen Vorwurf von vorhin wieder zurücknehmen. Aber sie hatte mit ihrem zweiten Punkt recht. Victor wäre wirklich schon lange durchgefallen, wenn das alles ein Test hatte sein sollen. Und auch wenn sie ihm verriet, dass sie "nett" sein wollte, blieb er misstrauisch. Auch wenn zum größten Teil nur gespielt. Es hob sogar ein wenig seine Stimmung sich volllaufen lassen zu können. Die Aussichten standen gut und wenn man ihn sogar nach Hause schaffen konnte in seinem Zustand sogar noch besser.
      Sie ließen sich in einer Ecke fallen, die zu ihrem Glück noch nicht besetzt war und zogen ihre Jacken aus. Es war warm genug in der Bar, dass man sich gemütlich im Hemd setzen konnte und es immer noch zu warm war.
      "Aber du wirst doch auch mittrinken oder? Alleine trinken macht...einen so traurig.", warf Victor ein und hoffte, dass er wirklich nicht alleine trinken musste. Weil dann wurde es nicht angenehm. Das konnte er bereits sagen. "Nicht abschießen. Aber wenigstens ein wenig trinken mit mir, ja?", er lächelte schief und schnappte sich die Karte die auf einem umfunktionierten Weinfass lag, der wohl als Tischchen in der Mitte der Sitzgruppe dienen sollte.
      "Scotch ist die beste Wahl oder?", er sah sich die Liste an und schob sie dann Naira zu. Seine Wahl war eigentlich immer ganz klar. Wenn er durfte, war es das Hochprozentige das er brauchte. "Für dich auch? Ich kann dann gleich an die Bar gehen...", schlug er vor und sah mit ihr noch einmal selbst in die Karte. Zweifel kamen hoch, dass er möglicherweise zu viel auf einmal wollte von diesem Abend. Es lief einfach zu gut..
    • Naira O’Connor

      Natürlich würde sie mit ihm trinken, das wäre sonst traurig, wenn sie daneben sitzen würde, während er sich volllaufen ließ, aber die Frau wollte selbst auch etwas trinken. Am liebsten wäre sie selbst betrunken und hätte all das vergessen, was heute passiert war, aber das tat sie nicht, sie nickte ihrem Partner zu. „Ich trinke gern was mit dir..“, bestätigte sie anschließend,lächelte dem Mann auch zu, damit er sich hundert prozentig sicher sein konnte. Es war ein rein egoistischer Zug von ihm, aber Naira war es schon gewohnt, dass er sich still Sorgen um sie machte und selten etwas dergleichen aussprach. Er machte sich auch weniger Gedanken um sie, viel mehr um sich und seine Bedürfnisse, aber es war okay, es war das, was sie sich selbst ausgesucht hatte.

      „Aber bring mir wen, dann einen doppelten mit“, war ihre Antwort auf seine Frage, dafür brauchte sie nicht auf die Karte zu sehen, sie sah sich lieber ihn an, musterte ihn von der Seite. „Oder hol gleich die ganze Flasche, dann müssen wir nicht dauernd hinlaufen..“. Sie meinte es ernst, sie würde mit ihm trinken, wenn auch nicht so viel wie er selbst. Es wäre nie Möglichkeit für ihn, sich bewusst zu betrunken und kein schlechtes Gewissen dabei zu haben.. so wie sonst immer.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ein Traum. Er konnte sich betrinken und dabei voll und ganz sicher sein, dass es ihm gut gehen würde am nächsten Morgen. Natürlich den Umständen entsprechend mit all den Kopfschemrzen und der Übelkeit, aber an die gewöhnte man sich schließlich auch. Victor hatte sich an diese gewöhnt. Dass er in dem Fall rein egoistisch handelte kam ihm nicht in den Sinn. Wie sonst auch. Er nahm es einfach hin, schlug es ihr nicht aus der Hand und saß auch kaum still, nachdem sie meinte, er solle gleich eine Flasche holen. Als hätte man ihm einen Wunsch erfüllt,dankte er ihr und berührte wieder kurz ihr Bein. Dann war er zwischen den anderen an der Bar verschwunden und holte die Flasche.
      An der Bar blieb er stehen und hoffte man man ihn schnell bediente. Doch die Eile hatte er plötzlich nicht mehr, als er zu Naira zurück sah und sie in dem Moment einfach nur den Blick schweifen ließ. Warum war er nur so blind? Sie war gut für ihn und half in allen Ecken und er konnte nichts als das...Man reichte ihm die Flasche und zwei kleinere Gläser für den Scotch. Damit kehrte er auch nach 5 Minuten zurück zu ihr und ließ sich auf den Platz neben sie fallen.
      "Wie gewünscht.", er stellte die Flasche auf den Tisch und füllte für beide zwei Gläser auf. Ihr ein wenig mehr als sich. Sie wollte schließlich einen doppelten. Doch bevor er seinen nahm, reichte er ihr ihren und hielt sie auf, bevor sie das Glas wirklich an sich nehmen konnte.
      "Weißt du was...Ich versuche mich zu benehmen und egal welche Frage du nun stellen wirst heute Abend. Ich beantworte sie Wahrheitsgemäß. Einverstanden? Und du mir meine auch...Auch wenn ich nicht so viele haben sollte..."
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