[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

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    • Victor nickte leicht. Mit ihrem Lächeln zeigte sie ihm, dass alles irgendwie schon in Ordnung kommen wird. Sie war seine Zuversicht in die Zukunft, wie hätte er sie da nicht beschützen können. Sie streichelte seine Hand und damit war es auch beschlossen und mehr als genug für Victor. Sie verließen den Wagen und er schloss ihn ab.
      Im Revier brannte nur das kleine Licht von einem Büro. Wer das war konnte Victor sich nicht denken, aber der Verdacht lag auf dem Captain oder Alex...Na hoffentlich hat der aus dem Fenster geschaut, als sie sich geküsst hatten. Das hätte er nur verdient.
      Victor fuhr sich über die haare, hielt Naira die Tür ins Revier offen und ließ sie als erste auch durchgehen.
      "Ein neuer Tag, ... kein neuer Fall.", Victor zügelte seine Zunge Thomas ein weiteres mal zu beleidigen. Er blieb aber still und lief dann weiter zu ihrem gemeinsamen Raum, wo er die Jacke bei Seite legte und sich erst einmal vor die Wand stellte. Es kam kein Anruf an, keine Post und noch immer mussten sie auf die Ergebnisse warten, die die Spurensicherung hergeben musste. Nach diesen konnte aber auch locker Alex suchen.
      "Du wolltest zur Hütte fahren...dann warten wir noch auf Alex... und die anderen Leute. Rüsten das Team aus. Vor allem gegen Hunde...", Victor nuschelte ihre weitere Vorgehensweise vor sich hin, während er das Foto von Thomas betrachtete. Sie waren ihm so nah gewesen...Es wäre damals so einfach gewesen ihm einfach eine reinzuhauen.
    • Naira O’Connor

      Mit einem Nicken bedankte sich Naira für das Türöffnen und trat in das warme Revier ein. Tatsächlich waren die beiden die ersten im Revier, denn auch wenn ein Licht brannte war einfach niemand zu hören oder zu sehen.
      Ohne zu zögern trat Naira in ihr Büro und legte ihre Jacke ab, um anschließend den Laptop zu greifen und sich zu Victor in den Gemeinschaftsraum zu begeben. Sie setzte sich an den Tisch, stehen war für sie ein kleines Problemchen, nach dem aktionsreichen Morgen, sie wollte dem Bein ein wenig Ruhe gönnen. Eine Stunde würden sie vermutlich alleine verbringen.. Zeit genug um sich zu sammeln, nach einer Wohnungsanzeige zu suchen und sich mental drauf vorzubereiten, was sie heute vor hatten.
      „Ich werde erst einmal mit Ramirez sprechen und mir die Erlaubnis für so einen Einsatz einholen.. sie wird sonst noch meckern, ich habe sie nicht um Erlaubnis gebeten..“, entgegnete die Dunkelhaarige auf die Zusammenfassung ihres Partners, bevor sie den Laptop aufklappte und sich einloggte. „Ich denke mal, viel werden wir nicht brauchen.. aber Schutzkleidung auf jeden Fall“. Natürlich konnte eine Frau beides, sie konnte im Internet nach Wohnungen recherchieren und mit ihren Partner sprechen, dafür brauchte man sich nicht allzu sehr zu konzentrieren. „Ich würde gerne einen Suchhund mitnehmen, aber meiner ist ja bei dem Mistkerl gefangen und wartet auf seine Rettung..“
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor wandte sich von ihrer Hinweis-Collage ab und sah zu seiner Freundin, die sich samt einem Laptop an den Tisch setzte und damit wohl arbeiten wollte. Er selbst hätte es ja auch tun können, aber er hatte vor durch eine Akte noch einmal durchzugehen, auch wenn sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts mehr für ihren Fall bedeuten musste. Nämlich der alte Fall von Nairas Vater. Vielleicht lag es am Datum oder die Tatsache, dass Thomas so fixiert auf sie war oder der Hütte, etwas lag in der Luft, wenn es um ihre Familie ging. Ein wenig froh konnte er trotzdem sein, diesen Mann nicht mehr begegnen zu müssen, um zu erklären, warum er gut für seine Tochter war. Sie konnte das selbst entscheiden. Es war immer einfacher, wenn es keine Eltern gab.
      Victor nickte als Zustimmung, als sie meinte, sie müsse das alles mit Ramirez absprechen, damit sie überhaupt die Genehmigung bekamen wieder rauszufahren zu der Hütte. "Ich hoffe nur, es wird das letzte Mal sein, dass wir irgendwohin fahren müssen, um im Leeren zu stochern.", äußerte Victor und trat um den Tisch herum um sich hinter Naira zu stellen und sich auf ihrem Stuhl abzustützen. Dabei sah er erst weiter zu den Hinweisen und erst dann auf ihren Bildschirm, während er nachdachte. Auf diesem fand er schließlich dass sie nach Wohnungen suchte. Victor stutzte. Wohnungen in Anchorage?
      "Du willst umziehen?", fragte er ohne darüber nachzudenken, was es sonst bedeuten konnte, wenn sie das machte.
    • Naira O’Connor

      Sie fand einige Wohnungen, die meisten waren aber wohl eher zum Verkauf und vermietet, als wirklich leer und bezugsbereit. Einige waren im katastrophalen Zustand, sie mussten renoviert werden und dafür hatte Naira nur wenig Zeit und noch weniger Lust. Scheinbar schmiss ihr Vermieter sie deshalb raus,er bekam selbst nichts mehr,was bewohnbar war. Naira seufzte, wollte gerne sich dem Fall widmen und zu Victor schauen, aber er stellte sich hinter sie und sprach wohl das aus, was er dort sah.
      Die Frau stütze ihr Kinn auf ihrer Hand und seufzte noch einmal. „Ich will nicht, ich muss“, korrigierte sie ihn und schüttelte sanft den Kopf. „Mein Vermieter findet scheinbar auch keine Wohnung und schmeißt mich raus, damit er selbst darin wohnen kann“. Sie fand schließlich etwas, es sah nicht vielversprechend aus, aber es war besser als auf der Straße zu leben. Auf der kalten Straße wohlgemerkt.
      „Ich denke aber, dass ich so schnell nichts finde... guck dir mal die Zustände der freien Wohnungen an.. am liebsten würde ich auch gar nicht ausziehen“. Ihre Wohnung war schon toll, auch wenn Thomas sie schon betreten hatte.. vermutlich mehrmals. Dennoch gab es viel zu viele schönen Erinnerungen daran.
      „Ich könnt mir eine kaufen und auch jemanden rausschmeißen, aber das bin einfach nicht ich..“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor musterte die Anzeigen, die Naira durchging und all die Wohnungen. Der Preis war viel zu hoch für den Zustand an Wohnung, den man da ergatterte und selbst wenn er persönlich Zeit gehabt hätte, so empfand er es nicht gerade als liebste Arbeit eine Wohnung von Grund auf zu renovieren. Das konnten gerne andere machen, aber das hieße noch einmal 10% vom Kaufbetrag dazugeben.
      Naira legte ihm dar, warum sie überhaupt nach Wohnungen suchte und er musste eine Augenbraue heben. Er hörte aber sie bis zum Ende an, als sie länger auf einer Anzeige blieb und sie genauer durchsah. Eine schöne, kleine Wohnung wohl auch in ihrer Preisklasse.
      Victor kratzte sich am Hinterkopf. Ihm kam es nicht erst im Nachhinein, dass er ihr sein Haus anbieten konnte. Letztendlich hatte er es auch Jucks gekauft in seiner Verzweiflung und nun stand es leer und hatte 2 Etagen und ganze 3 Schlafzimmer, die er nicht gebrauchen konnte. Das Haus hatte auch seinen Bedarf an Aufräum und Einräumaktionen, aber es war nicht Renovierungsbedürftig und Heizung und Warmwasser gab es darin schließlich auch. Victor trat von ihr ab und setzte sich an seinen Platz, um einen der Papierunterlagen zu sich zu nehmen und die ersten zwei Seiten durchzublättern. Als wäre es ganz beiläufig, sagte er dann: "Also...du kannst auch bei mir einziehen."
      Er sagte nicht Vorübergehend oder dass sie sich dann was Teilen mussten. Er schlug ihr direkt vor mit ihm zusammen zu ziehen in ein Haus, dass er bereits besaß. Er hatte nichts dagegen, es war ein schöner Gedanke, den er sich da im Kopf zurecht legte. Vorsichtig sah er dann aus dem Augenwinkel zu Naira, um ihre Reaktion zu erhaschen auf seinen Vorschlag. Auch wenn sie bereits Wochen miteinander in den Vier Wänden ihrer Wohnung geschlafen hatten, war es immer nur aufgrund ihrer Verletzung, aber nie weil es jemals den Gedanken gab, als Pärchen zusammen zu ziehen. Zumindestens nicht bis jetzt und Victor ließ sich ja selten mit Kleinigkeiten aufhalten, sondern rannte gerne sehr schnell voraus.
    • Naira O'Connor

      Letztendlich blieb der Frau nichts anderes übrig, als die erste beste Wohnung zu nehmen, die sie scheinbar bekommen würde, anstatt auf der Straße in der Kälte zu erfrieren. Klar, ihr Partner hatte eigentlich ein großes Haus, groß genug für die beide und noch Nairas Hund, selbst ein Kind würde dort noch Platz bekommen, aber sie wollte nicht fragen und sie wollte sich nicht aufdrängen.. Immerhin war es sein Haus uns sein Rücktrittsort, falls es ihm Mal zu viel mit seiner Freundin wurde.
      Letztendlich schlug er es ihr beiläufig vor, während er sich mit etwas anderem beschäftigte. Sie klappte ihren Laptop zu und stützte ihre Arme darauf, während sie das Kinn auf ihren Händen abstützte. Ihr Blick ging direkt zu Victor und beobachtete ihn, er meinte es definitiv nicht einfach nur beiläufig.. Für einen Moment schlug ihr Herz schneller.. Ein sanftes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, aber sie schüttelte ein wenig den Kopf. "Das kann ich doch nicht tun, Victor..", antwortete sie, nahm den Blick aber noch immer nicht von ihm. "Ich habe massenhaft Sachen und ich habe einen Hund.. Außerdem hast du dann keinen Rückzugsort mehr, wenn ich dann bei dir wohne..". Ihr Herz sagte mal wieder Ja, aber ihr Kopf definitiv nein, Naira lehnte sich wieder zurück.
      "Versteh mich nicht falsch.. Ich mag es meine Wohnung mit dir zu teilen... Ich finde es schön, mit dir ein Bett zu teilen, aber ich will mich dir nicht aufdrängen.. Ich will nicht, dass du nach zwei oder drei Wochen die Entscheidung bereust..". Jetzt formulierte sie es deutlich schöner, jedenfalls fand sie es deutlich angenehmer. Es war ja noch niemand da, da konnte sie frei über ihre Gefühle sprechen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor musterte sie und wie sie sich unentschlossen auf den Laptop stützte und ihn dabei ansah.
      Sie brachte gute Argumente. Es war sein Haus und sein Rückzugsort, aber wollte er den überhaupt? Jedes mal wenn er mal alleine war und ohne sie, ging es ihm elendig. Er wäre damals mit ihr im Koma wohl eher selbst gestorben. Deswegen nahm und akzeptierte er ihre Argumente auch nicht. Egal was sie nun sagen würde, hätte ihn nicht umgestimmt. Denn in dem Moment, als er den Vorschlag überhaupt machte, verrannte er sich in einer schönen Idee mit ihr gemeinsam leben zu können. Sie drängte sich nicht auf, in dem Moment, kam es ihm eher so vor, als würde er ihr eine Entscheidung ans Herz legen und keine andere Wahl lassen wollen.
      Er brummelte vor sich hin und blätterte einige Seiten weiter, als würde er seine Arglosigkeit einfach weiter erhalten lassen können, doch dann ließ er die Blätter los und drehte sich zu ihr um, beugte sich zurück und verschränkte die Arme -soweit eben der Arm es zu ließ - und sah sie an.
      "Dieses Haus war...eine dumme Reaktion damals von mir, als ich hier her gezogen bin...Der Versuch sich...ein neues leben aufzubauen. Na ja...Und da das ganze Hier scheinbar klappt mit uns....", er hielt an in seiner Erklärung und drehte sich nach einiger Bedenkzeit um zu den Papieren wieder. Sie hatten all die Zeit gar keine Berichte geschrieben und es standen noch einige an.
      "Du ziehst bei mir ein. Spike auch."
    • Naira O'Connor

      Victor interessierten jegliche Argumente nicht, die Naira ihm aufzählte. Sie würde gerne mit ihm zusammen leben, aber sie fühlte sich nicht wohl dabei, sich ihm mit samt ihres Hundes aufzudrängen. Innerlich hoffte die Frau ja, ihr Partner würde noch einmal gegenhalten. Er tat es letztendlich auch, nachdem er ihr eine Erklärung auftischte, warum er sich das Haus überhaupt geholt hatte. Für ihn war es eine beschlossene Sache, das war es auch für die Dunkelhaarige, sie lächelte auch breit..
      "Okay..", sprach sie nur kurz und nickte mit dem Kopf, sie war noch ein wenig in ihren Gedanken. Dann erhob sie sich aber und trat um den Tisch. "In Ordnung..",bestätigte Naira noch einmal und strich ihrem Partner über die Schulter. "Danke, Vic..".
      Für den Moment waren sie beide noch alleine, deshalb lehnte sie sich vor und hauchte ihm einen Kuss auf den Kopf. "Ich bringe uns mal Kaffee, bevor Alex gleich hier auftaucht und wir nicht dazu kommen..".
      Sie waren beide wach und hatten schon einen Kaffee, früh am Morgen, aber sie musste ihre rosa Wangen verbergen, denn die Frau erfreute es wirklich, dass ihr Freund ihr so etwas vorschlug und fest daran hielt.. Sein Haus musste dafür ein wenig umgeräumt werden, aber das würden sie auch schaffen..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Innerlich war er so unruhig wie ein kleiner Junge bei seinem ersten Date. Er war Schritte vor gehastet und das ohne wirklich Rückhalt zu haben und stürzte sich in eine Sache, die er überhaupt nicht überschauen konnte oder jemals in so einer Situation war. Er nahm es hin und wollte es so zu Ende führen, wie es ihm gerade passte. Typisch für ihn.
      Aber Naira war ihm nicht böse, sie schien sogar recht fröhlich dadrüber und bedankte sich bei ihm mit einem kleinen Kuss. Er sah ihr kurz nach und nickte wegen der Idee zum Kaffee trinken. Alex konnte ihm gestohlen bleiben. Je mehr er über den Kerl erfuhr, desto suspekter wurde er und desto schwieriger wurde es für Victor ihn noch anzusehen. Aber...er musste das fort schieben. Es war seine Arbeit und Alex gehörte eben dazu.

      Solange Naira osging und den Kaffee holte, rutschte Victor auf dem Stuhl runter und starrte die Papiere vor sich an. Er war wach und ausgeschlafen, ihm ging es gut und er hatte sehr gute Laune. Außerdem haben sie ihre Beziehung noch eine weitere Stufe aufsteigen lassen. Er hielt das für richtig. Wie lange das noch richtig bliebe, konnte er nicht sagen. Aber er liebte Naira...Auch wenn er es vielleicht nicht direkt und mit Nachdruck ihr gesagt hatte. Sie war die erste Frau, mit der er überhaupt über solche Dinge nachdachte und er fand es gut. Es heilte ihn von Innen.
      Als Naira wiederkam, nahm er dankend den Kaffee an sich. "Mal sehen wann die Leute überhaupt alle auftauchen und ob sie Pünktlich sein werden...", das Thema mit dem Umziehen war für ihn vorerst abgeschlossen. Sie würden gemeinsam irgendwie alle in sein Haus schaffen können. Aber leider musste das eben warten, bis der Fall wieder voran käme.
    • Naira O'Connor

      Sie ließ ihren Freund alleine und beließ der Kaffeemaschine die Aufgabe, für die beiden Detectives frischen Kaffee zu machen. Solange nahm sich Naira die Unterlagen aus dem Büro und brachte sie in die Küche, sie konnte diese gleich mit den beiden Tassen rüber tragen. Ihre Gedanken drifteten ein wenig ab, sie war froh darüber, dass Victor ihr so etwas vorgeschlagen hatte, er tat damit einen wichtigen Schritt nach vorne, was ihre Beziehung einging und er rettete Naira damit schon fast ihr Leben. Sie wusste ja nicht, wohin sonst mit ihr und mit ihrem Hund, wenn sie den Mal wieder zurück haben würde, aber jetzt war sie sich sicher, dass sie überleben würde... und das gemeinsam mit ihrem Freund, was gab es besseres?

      Mit den Unterlagen unter dem Arm und den beiden Kaffeetassen ging sie zurück und stellte eine der Tassen Victor hin. Sie setzte sich dann auf ihren Platz und klappte den Laptop wieder auf, um die Unterlagen durchgucken zu können. "Selbst wenn nicht Vic, wir haben genug Zeit..die Hütte rennt uns nicht weg und zur Not fahren wir dort Nachts hin.. Wir haben Ramirez schon gezeigt, dass das nächtliche Arbeiten nichts ausmacht..". Sie sagte es eher beiläufig, sortierte sich lieber ihre Unterlagen und rückte den Stuhl zurecht, um dann in Ruhe drüber zu gucken. Sie prüfte jeden Bericht, machte sich dazu Notizen und schrieb sich die Namen der Personen auf, die darin erwähnt wurden. Einige Zeit verbrachte sie damit, nur in ihren Gedanken und ihrer Welt...
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor nippte an seiner heißen Tasse Kaffee und drehte sich zu seiner Partnerin um, um sie beim Arbeiten zu beobachten. Wenn er so daran zurück dachte, wie sehr es ihm doch missfallen hatte, dass man eine Frau an seine Seite gestellt hatte und nun war er mit ihr zusammen. Das Schicksal konnte ein Miststück sein.
      "Klar können wir Nachts arbeiten...", sprach dann Victor den Punkt an, sah aber weg und setzte fort: "...Dummerweise können das die anderen nicht ständig machen...sie haben Familie und Kinder und so ein KRam und sind nicht so vernarrt in diesen Job, wie du."
      Wirklich zufrieden klang Victor nicht. Es machte ihm ja per se nichts aus lange zu arbeiten und sich voll in die Arbeit zu stürzen. Dennoch mussten sie nun mit mehr Leuten arbeiten und diese hatten nun einmal ihre festen Zeiten.

      Aus dem Großraumbüro hörte man nun die ersten Kollegen, die eintrafen und sich zu zweit wohl unterhielten. Sie kamen an ihrem Besprechungszimmer vorbei und sahen sicherheitshalber rein. Die Kollegin lächelte und wünschte ihnen beiden einen guten Morgen, bevor sie weiter ging, um ihre Winterkleidung aufzuhängen.

      Victor hatte nur eine knappe Geste gemacht, die als Hallo hätte durchgehen können. Dann sah er wieder Naira an und seufzte hörbar.
      "Im Notfall lassen wir die anderen gehen und machen das selbst...wobei mir das wegen dir auch nicht passt...Hat er dir überhaupt noch was geschrieben oder noch einmal angerufen, wegen vorhin?"
      Klar, sie waren zwar ständig beieinander, aber es konnte durchaus sein, dass sie es wieder vor ihm verheimlichte, so wie auch ganz am Anfang. das brauchten sie beide gerade nicht.
    • Naira O’Connor

      Sie steckte in ihrer kleinen Welt, recherchierte gerne im Internet und notierte sich alles, was wichtig sein könnte. Letztendlich sprach Victor wieder mit ihr und Naira hob den Kopf, um ihn anzusehen. Einer der Kolleginnen wunk sie nur zu, sie brauchte nicht mehr zu sagen,immerhin konnte man sehen, dass die beiden arbeiteten. Victor traute seiner Partnerin wohl noch immer nicht, er war hartnäckig, aber auch wenn Naira ihm alle anderen Nachrichten verheimlichte, jetzt war nicht der richtige Zeitpunkt dafür.
      Anstatt etwas zu sagen holte sie ihr Handy raus und legte er vor Victor entsperrt hin, damit er es selbst sehen konnte. Er würde ihr vermutlich nicht glauben, wenn sie ihm die Wahrheit sagen würde, eine Nachricht von Alex kam währenddessen auf ihr Handy. Er fragte, ob sie noch zuhause war und ob er sie abholen sollte. Letztendlich antwortete Naira ihm nicht, sie drückte die Nachricht weg und ging auf den Chat mit der unbekannten Nummer. „Nope.. keine neue Nachrichten..“,stellte sie fest, auch wenn ihre Stimme dabei ein wenig.. sarkastisch war. Sie verbrachte einfach viel zu viel Zeit mit Victor... er steckte sie damit an.
      „Aber ich erwarte auch keine neue Nachricht, er wird jetzt bestimmt beleidigt sein und sich etwas Neues einfallen lassen, damit er uns nerven kann“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor hätte sich mit ihren Worten begnügt, andererseits stimmte es schon, dass er sie wohl bis zum ende löchern würde, wenn es um ihre Sicherheit ging. Als sie ihm also das Handy vorlegte war er kurz überrascht, aber ließ es sich dann nicht nehmen in ihrem Handy herum zu tippen. Er nahm es dabei nicht hoch, sondern ieß es auf dem Tisch liegen. Als sei es eben nicht seins und damit Naira ihm zu sehen konnte. Dabei ging er wirklich erst nur die Unbekannte Numer durch und las sich die Nachrichten durch, die er ihr gechickt hatte. Er war präzise, schweifte selten aus und wenn er ausschweifen wollte, waren es auch nicht mehr als 2 oder 3 Sätze. Er wusste immer wo sie war. und wie er sie ansprechen musste. Dabei war er so vertraulich zu ihr, als kannte er Naira seid einer Weile schon.
      Irgendwann beschloss Victor, dass es dann genug war, aber er hielt inne. Kurz lugte er zu Naira, die ohne großer Überlegung ihren Partner mit ihrem Handy zurückließ. Dann tippte er auf Alex nahmen und sah sich seine letzte Nachricht ein wenig genauer an. Warum schrieb er ihr... Es war kurz nach 6 Uhr und er schlug ihr vor sie abzuholen.
      "Meinst du nicht du solltest dem armen Tropf nicht wenigstens Mal antworten?", fragte er und tippte Alex eine Antwort: Nein. Victor hat mich wie immer zur Arbeit mitgenommen. Die Antwort schob er dann Naira rüber, damit sie es absegnen konnte. Sie war dezent, aber aussagekräftig genug.
    • Naira O’Connor

      Victor hätte sich ihrer Meinung nach auch alles ansehen können, sie störte es nur mäßig. Immerhin hatte Naira kaum etwas privates auf dem Telefon, keine Bilder, die man lieber versteckte und auch keine Nachrichten, außer vielleicht die Liebesbekundungen von Alex, die sie mal bekommen hatte. Aber allein das Datum und die fehlenden Reaktionen Seits der Frau würden deutlich machen, dass es sie überhaupt nicht interessierte, was da stand.
      Victor stöberte herum, er schrieb Alex sogar eine Nachricht, nachdem er fragte, ob sie ihm nicht antworten sollte. Da wurde die Dunkelhaarige kurz hellhörig und sah von den Unterlagen auf, um auf ihr Handy zu sehen. „Wenn das von Dir sein soll.. da fehlt noch so etwas wie: halt dich von meiner Frau fern, sonst werde ich sie Dir aus dem Hirn schlagen“. Ein Grinsen war auf Nairas Gesicht, aber sie schickte die Nachricht ab und steckte sich das Handy wieder ein. „Ich hätte auch gar nichts geschrieben.. er hätte bei mir geklingelt und ich hätte einen Spaß gehabt, wenn er genervt hier ankommen würde.. und mich hier antreffen würde..“. Ja, ein wenig fies war es schon, aber ihr Partner wollte ihm schreiben und die Nachricht war schon abgeschickt.
      „Hast du schon irgendetwas rausgekriegt?“,fragte sie beiläufig und widmete sich wieder ihren Unterlagen zu.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Nairas Meinung nach hätte Victor noch ein wenig direkter sein sollen, dabei hatte er nur vor eine Nachricht in ihrem Namen zu schreiben. Musste aber grinsen und überlegte kurz das sogar zu ersetzen. Aber dann ließ er es so und war zufrieden damit, dass sie wenigstens das von ihm abschickte. Es zog eine Grenze zu Alex und mal sehen wie lange dieser überhaupt noch mitmachen würde, wenn ständig um ihn herum grenzen gezogen wurden, was er tun oder lassen sollte. "Ach...ich will ihn nicht vorwarnen, wenn es doch einmal zu diesem Moment kommen wird."

      Victor rutschte wieder an seinen Platz und streckte beide Arme von sich, um gähnend wieder sich den Unterlagen zu widmen.
      "Nein, viel habe ich nicht. Es ist einfach ... unerklärlich und ich dachte ich finde etwas in dem Fall deines Vaters nochmal...", er tippte auf einen anderen Stapel neben sich, den er musterte.
      "Ich habe das Gefühl, dass wir einfach zu allen Standpunkten die wir haben immer wieder fahren müssen, um zu sehen, ob sich etwas getan hat. Thomas wird nun wütend sein und hoffentlich ein paar Fehler für uns mit einbringen, die ihn dann verraten..."
      Victor hob die Schultern an und seufzte. Dann gruben sie sich wieder in die Unterlagen.

      20 Minuten später kam schließlich auch der Prinz auf dem weißen Pferd an. Alex war, seinem Gesicht nach, ein wenig angefressen und begrüßte die zwei mit einem skeptischen und grimmigen Blick.
      "Guten Morgen..." Seine Jacke warf er über die Lehne eines Stuhls.
    • Naira O’Connor

      Victor hatte recht, auch seine Partnerin fand nichts wirkliches, was ihnen weiter helfen könnte, sie fand nur Indizien und diese musste man irgendwie verbinden.. Naira seufzte und lehnte sich für einen Moment zurück. „ich hoffe, er wird sich nicht an Spike rächen .. so etwas hatte er einfach nicht erwartet, ich denke wir haben ihn richtig gut getroffen..“. Für einen Moment betrachtete die Frau ihren Freund, sie musterte ihn und fuhr seine Züge mal wieder mit den Augen nach, ehe sie sich beide den Unterlagen wieder widmeten..

      Alex tauchte irgendwann in dem Raum auf und schmiss seine Jacke auf einen der Stühle. Er sah genervt aus, sehr sogar. „Guten Morgen..“,begrüßte ihn Naira wiederum sehr freundlich und mit einer sehr guten Laune, innerlich musste sie breit Grinsen. „Wir haben schon Pläne für den ganzen Tag..“. Naira warf ihren Stift aus der Hand auf die Unterlagen und lehnte sich zurück. Sie beobachtete den Blonden. „Wir nehmen uns ein paar Leute .. bewaffnen sie, ziehen alle gut an und fahren zu der Hütte raus, in der Thomas uns überrascht hatte.. ich denke, wir könnten dort etwas verpasst haben, was sagst du zu?“.
      Die Dunkelhaarige kreuzte die Arme vor der Brust und ließ nicht wirklich eine Abneigung gegen ihre Idee zu. Aber sie fragte ihn trotzdem.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Alex hatte bereits verstanden, dass er gar keine andere Wahl bekam. Als zu gehorchen und mit den beiden das unternehmen musste, was sie vorschlugen. Alex seufzte laut und hörbar und fuhr sich durch sein junges Gesicht, bevor er Naira aufmerksam musterte und dann Victor an sah, der nur wie immer mit einer schlecht gelaunten Visage in Papiere sah aus denen sie nicht schlau wurden.
      "Ich habe wohl keine andere Wahl...", erwiderte Alex und ergab sich mit sinkenden Schultern. Bevor er sich auf den Stuhl setzte und erst einmal seinen Account durchsah, ob er nicht Emails bekommen hatte, die Aufschluss gaben über ihren letzten Fund an der Jagdhütte. Die Leiche darin und dann auch noch der Bunker. Das alles waren wichtige Orte und doch konnte man nicht eine einzige DNA Spur finden? Das schien so unmöglich, seiner Meinung nach. Als würde Thomas nur die Ausgeburt Nairas Fantasie sein.
      "Wie geht es eigentlich deinem Arm, Victor?"
      Der Angesprochene sah nicht einmal auf, sondern zuckte direkt mit den Schultern. "Es lebt vor sich hin...war nur ein Hundebiss."
      "Solange er sich nicht entzündet hat oder dergleichen. Ihr zwei seid unsere einzigen Detectives und beide sehr waghalsig und rücksichtslos was eure Gesundheit angeht. Bei dir könnte es mir ja egal sein, aber das steckt Naira wohl an."
      Victor sah nun auf und verengte die Augen. War das Alex' Ernst gewesen nun so auszuholen? Wenn ja, dann war das ein schlecht gewählter Augenblick. Aber er hatte einen guten Morgen gehabt und ließ jeglichen fies gemeinten Kommentar erst einmal weg. Alex wollte wohl in die Offensive gehen. Tja, die konnte er gerne mit Victor haben, aber dieser ließ sich nicht unterkriegen.
      Alex wartete wohl noch ein wenig, bevor er Naira wieder ansah: "Und dein Bein? Beziehungsweise dein Kopf?...Dir ging es ja nicht gerade gut drüben bei der Hütte..."
    • Naira O’Connor

      Niemals hätte Naira in diesem Augenblick gedacht, dass Alex wohl ausholen und seinen Mund aufmachen würde. Ihre Augenbraue schoss in die Höhe,als er Victor angriff. Das war wirklich unter der Gürtellinie, was er da ausgesprochen hatte. Sie konnten beide nichts für ihre Verletzung, Naira wurde angeschossen und Victor von einem Hund angegriffen. Beide hatten es nicht kommen sehen und beide waren ihrem Psychopathen zum Opfer geworden. Nur, weil Alex ihn nicht gesehen hatte hieß es nicht, dass es ihn nicht gab.. es gab sehr viele Beweise, die für ihn sprachen.
      Als der Blonde nach Nairas Bein und ihren Kopf fragte erhob sie sich und hielt ihre Hände auf dem Tisch,um ihn nicht noch eine reinzuhauen. Sie musterte ihn einen Moment, sank dann den Kopf und schüttelte ihn. „Wie du sagtest, sind wir beide die einzig beiden Detectives hier.. wenn es dir lieber ist, dass ich mein Bein wochenlang auskuriere, dann kann ich es gerne tun, aber solange wird der Psychopath da draußen frei rumlaufen..und Dir vielleicht beim schlafen zusehen.“. Sie machte eine Pause und sah wieder hoch zu ihm. „Ich habe nichts zu verlieren, Alex.. also hör auf hier die Obermutti zu spielen, als hättest du was zu sagen“.
      Das war’s mit Nairas guten Laune, sie nahm sogar ihren Laptop und stolzierte aus dem Raum, um vor der Tür kurz stehen zu bleiben. „Übrigens.. du kannst deine schlechte Laune gerne hier behalten, denn du machst heute einen Bürotag..“. Ihre Stimme brach nicht ein Mal bei den Worten. „Du bist ein Arschloch“.
      Damit ging sie in ihr Büro, um sich nicht allzu lange mit ihm zu beschäftigen. Die Frau war bereit ihm noch mehr an den Kopf zu werfen, sie ließ es aber lieber sein und schnappte sich ihre Jacke, um nach draußen zu gehen. Sie brauchte dringend frische Luft und eine Zigarette, um runter zu fahren.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Selbst Victor war ein wenig baff darüber, wie Naira urplötzlich ausholte und Alex eine Bremse verpasste in seiner schlechten Laune. Der Blondschopf sah ihr noch überrascht mit offenem Mund nach als sie schnell den Raum verließ. Er konnte auch nicht anders, als danach zu Victor zu sehen, der lediglich die Schultern zucken musste. Stolz war er auf sie, dass sie ihm so eine mitgegeben hatte. Sie sollte sich nichts von Alex gefallen lassen, egal ob der einen wichtigen Posten nun einnahm in ihrem Team oder nicht. Victor musste zuschauen nicht zu lachen oder gar zu grinsen, denn Alex' schockiertes Gesicht machte alles besser.
      "Ich mein...wo sie recht hat."
      "Oh, halt den Mund Victor. Ich weiß ganz genau was hier vor sich geht.", Alex packte seine Tasche und ging raus aus dem Besprechungszimmer, um sich in der Küche erst einmal einen Kaffee zu holen. Dann warf er seine Tasche auf seinen Arbeitsplatz, den er sonst immer hatte und überlegte kräftig. Naira hatte ihn ziemlich hart angefahren, dabei hatte er doch recht. Sie beide achteten nicht genug auf ihre Gesundheit und Victor war ihm ja egal. Sie kannten sich kaum und Naira war ihm nun einmal näher und wichtiger. Alex rieb sich noch einmal das Gesicht. Auch wenn er sehr viele Stunden frei hatte bis jetzt, konnte er kaum schlafen.
      Er machte sich also auf den Weg nach draußen, denn er vermutete bereits Naira dort draußen zu finden. Und das tat er auch, wieder bei ihrem üblichen Rauchen.
      "Obermutti, huh?", er stellte sich mit Abstand neben sie und hauchte in die Luft.
      "So habe ich das alles doch nicht gemeint, Naira. Ich...tut mir leid. Ich habe nur schlecht geschlafen beziehungsweise fast gar nicht und...mich macht die Arbeit mit euch beiden einfach kaputt. Der Fall ist einfach eine harte Nuss.", er versuchte natürlich sofort die Wogen mit seinem Schwarm zu glätten.
    • Naira O’Connor

      Mit leicht zittrigen Händen holte sich die Frau eine der Zigaretten aus der Packung und schob sie sich zwischen die Lippen, um sie anschließend anzuzünden. Nach einem tiefen Atemzug war Naira schon ein wenig beruhigt, sie kam wieder runter und hatte nicht das Bedürfnis dem Kollegen eine reinzuhauen. Verdient hätte er es sicherlich..
      Lange blieb die Frau nicht alleine, der Blonde öffnete die Tür und stellte sich neben seine Kollegin, während sie ihn nur für den Moment duldete. Er hatte ihr was zu sagen, sonst wäre er nicht hier rauszukommen, die Chance gab sie ihm. Es war ein nicht wirklich erfolgreicher Versuch, es regte Naira auch fast schon wieder auf.
      „Dann Steig aus, Alex“, sagte sie ihm knapp und zog noch einmal an der Zigarette, ehe sie den Rauch in ihren Lungen behielt. „Ich habe nie darum gebeten, dass du uns hilfst.. und wenn es dich so sehr überfordert.. ich bin erwachsen und kann deshalb tun was ich will.. wenn ich mein Leben dafür aufs Spiel setze, um den Mistkerl zu schnappen, dann ist es auch so..“. Sie sah nicht zu ihm, stattdessen zog sie noch einmal an ihrer Zigarette. „Weiß du, warum ich Detective wurde?“. Es war eine Fangfrage, sie wollte keine Antwort, aber sie sah zu Alex, während Naira ihre Zigarette wegschmiss und den Rauch wieder ausatmete. „Um mein Leben für die Gemeinschaft zu opfern.. denn das ist nichts anderes als das, was alle Polizisten tun.. und wenn der Psychopath gefangen werden soll, dann muss ich wohl meine Gesundheit aufs Spiel setzen.. lieber das, als weitere unschuldige Leben auszulöschen, nur weil es ihm Spaß macht.. das hier ist ernst.. es ist wie ein Krieg, er will den Krieg.. und dafür werde ich nicht zurücktreten, weil er mir ins Bein geschossen habe.. dafür lebe ich und entweder du wirst es verstehen, oder du trittst zurück..“. Sie hob noch kurz ihre Augenbraue und musterte Alex von oben nach unten, bevor sie kopfschüttelnd nach einer weiteren Zigarette griff. Sie hatte die Leitung und diese behielt sie gerade auch fest in der Hand.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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