[2er RPG] Killer Instinct

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    • John betrachtete das, was Vincent da gezaubert hatte.
      "Hast du nicht gestern noch gesagt, du könntest so gut wie nicht kochen?", merkte er belustigt an und setzte sich.
      Er probierte ein Stück und stellte fest, dass er recht gehabt hatte mit seiner eigenen Annahme: Der Polizist konnte sehr wohl kochen. Nichts an diesem Essen war schlecht. Klar, es gab Luft nach oben, aber die gab es immer im Kochen. In jeder Kunstform eigentlich. Irgenwann kam immer jemand, der es besser hinbekam. Momentan bildete sich John ein, der beste in seiner Kustform zu sein. Das Gegenteil musste ihm erstmal einer Beweisen. Und er war nach Ackerman gekommen. Der konnte ihn also nicht schlagen.
      "Falls du dich nach Bestätigung sehnen solltest: Ich bin den ganzen Tag hier. Nur einen Anruf entfernt. Und vielleicht gibt es ja eine Besenkammer oder sowas, falls das Telefonat etwas länger dauert."


    • "Du hast ja schließlich noch nicht gekostet.", antwortete Vincent und er war auch mehr stolz auf sein Handwerkliches Geschick, er hoffte lediglich, dass es auch schmeckte. Interessiert sah er zu wie John sich das erste Stück in den Mund steckte, er spuckte es zumindest nicht gleich wieder aus, viel mehr konnte Vincent nicht erkennen. "Danke dem Internet für das Essen, falls es dir schmeckt."
      Er kostete selbst ein Stück, er fand es gut. Aber er hatte auch nicht so hohe Standards wie John. Er hätte sich allerdings fast verschluckt als John die Besenkammer erwähnte. Er räusperte sich kurz.
      "Ich glaube eher, dass Andrew mir den ganzen Tag an den Fersen hängen wird.", antwortete Vincent langsam. "Ich frage mich übrigens wie viele Serienkiller von denen wir nichts wissen auf der Straße herum laufen um so ein Gehalt zu rechtfertigen..."
    • "Wer weiß, wer weiß. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Regierung so einiges unter Verschluss hält, um nach außen hin perfekt zu wirken. Dieses Land hat genug andere Probleme. Image ist mächtig. man sollte immer darauf achten, dass man ein gutes hat. Ich habe stets darauf geachtet, dass mein Ruf in der Welt der Antiquitätenhändler der beste ist. Schließlich war ich der beste."
      Er zuckte mit den Schultern und aß seine Portion gemütlich auf. Er genoss es richtig. Und er konnte es nicht lassen, etwas anzüglich an einem Stück Fleisch, das noch auf dem SPieß steckte, zu ziehen. Er war einfach unverbesserlich...


    • Vincent nickte zustimmend und schüttelte anschließend lächelnd den Kopf als er John beim Essen zusah. Die Spieße waren gar nicht mal so schlecht, obwohl sie vielleicht ein bisschen mehr Variation vertragen hätten können. Nachdem sie fertig waren zwang Vincent seinen Körper wieder zum Aufstehen und räumte den Tisch ab.
      "Sag mir was du morgen essen möchtest, dann kann ich noch einkaufen, wenn etwas fehlt.", erklärte er lächelnd, während er das Geschirr in die Küche stellte und anfing das saubere Geschirr aus dem Geschirrspüler zu räumen.
      "Hältst du es morgen ganz alleine heir drin aus?"
    • "Noch habe ich Beschäftigung. Und da man mir keinen Internetzugang gewährt, kann ich mich auch nicht dumm und dämlich shoppen bei irgenwelchen Ausrüstungsfirmen für Krankenhäusern."
      John zuckte unschuldig mit den Schultern.
      "Ich überleg mir was für den Einkaufszettel, jetzt habe ich da keine Lust drauf."
      Er stand auf und streckte sich einmal. Was für John eine halbe Yoga-Session darstellte. Er war wesentlich gelenktiger, als die meisten annahmen. Er drehte sich nach links, nach rechts, dann vorüber und berührte mit den Handflächen den Boden. Diese Pose hielt er für zehn Sekunden, dann kam er in einer geschmeidigen Bewegung, die ein wenig wie ein Tanzmove wirkte, wieder hoch. Daraufhin ließ er den Nacken nach links und nach rechts knacken, bevor er wieder ins Wohnzimmer schlenderte und sich auf die Couch sinken ließ. Er ließ das Tagebuch links liegen, er wollte ja noch etwas davon haben. Stattdessen schaltete er den Fernseher ein und sah sich die Nachrichten an.


    • Vincent schüttelte erneut den Kopf über John. "Du weißt, dass du mich um alles bitten kannst. Wenn du Internetzugang möchtest, dann kann ich das arangieren. Das ist nicht schwer.", erklärte er, dann biss er seine Zähne zusammen um sich erneut nach unten zu beugen, einige Teller aufzusammeln und sie in den entsprechenden Schrank zu stellen. John war intelligent genug um nicht aufzufliegen und nachdem sie beide das Apartment mehrmals nach Wanzen und Kameras durchsucht hatten, war Vincent sich auch relativ sicher, dass es nicht allzu bald auffliegen würde. Nich früher als der Messerkauf vom Vortag jedenfalls. John würde sie nicht in Gefahr bringen, zur Hölle, er war sogar viel vorsichtiger und auch umsichtiger als Vincent. Und obwohl er für Vincent zwei Mal sein Leben riskiert hatte, jetzt gab es keinen Grund die Shephards aufzuscheuchen.
      "Ich will nicht, dass du dich hier eingesperrt fühlst. Ich weiß es ist ein Gefängnis... gewisser maßen, aber das wird es nicht für immer sein. Ich halte meine Versprechen." Vincent sah von seiner Arbeit auf und konnte nicht anders als John eine Weile zu beobachten, er riss sich allerdings los um sich wieder um das Geschirr zu kümmern.
    • "Mein Hübscher, du machst dir viel zu viele Gedanken. Und du kuschst viel zu einfach. Du bist nicht mein Hausdiener."
      Seufzend erhob sich John wieder, kam zu Vincent in die Küche und legte ihm von hinten die Arme um die Hüften. Seine Hände landeten mit voller Absicht im Schritt des Polizisten. Seinen Kopf legte er auf die kaputte Schulter seines Herzblattes.
      "Du darfst dich gern wehren, das macht die Sache doch erst interessant...", schnurrte er in das Ohr des Polizisten, ehe er hineinbiss.
      Dann ließ er Vincent wieder los, verpasste ihm einen kleinen Assclap und kehrte zurück ins Wohnzimmer. Er legte die Füße hoch und schaltete durch die Kanäle, bis er eine halbwegs interessante Dokumentation über die Jagdmethoden von Tiefseefischen fand.


    • Vincent konnte nichts entgegnen. Er wusste, dass er es John viel zu einfach machte. Aber er hatte ihn sterben sehen und er wusste, dass er das nicht ertragen konnte. Auch nicht ihn auf andere Weise zu verlieren. Und was ihn damals in Johns Keller am Leben gehalten hatte, war seine Akzeptanz, betreffend was ihn unweigerlich erwartete. Auch wenn er am Ende nicht gestorben war.
      Andererseits... hatte er sowohl Wut, als auch Angst bei John erlebt und er wollte ihn wieder so sehen.
      Johns Hände lösten sich wieder von Vincent, ein Klaps auf seinen Hintern und er verschwand wieder ins Wohnzimmer.
      "Sich wehren...huh...?", murmelte Vincent leise zu sich selbst. Aber wie? Er sollte seine Moral ablegen, aber auch nicht. Er wollte völlig in Johns Welt eintauchen, ohne ihm jedes Wort einfach abzunehmen. Was einfacher werden hätte sollen, war nur eine andere Art von Komplexität geworden.
      Vincent räumte das dreckige Geschirr in den Geschirrspüler und war zu sehr in seine Gedanken vertieft um sich groß um seine Schmerzen zu kümmern. Nachdem er fertig war, begab er sich ohne ein weiteres Wort ins Schlafzimmer. Er setzte sich auf seinen Sessel und blickte nach draußen, wie er es oft machte seit er hier war.
      Er wusste nicht wie lange er da saß und sich in seinen Gedanken verlor, die wie so oft zu keinem Ergebnis fanden. Immer wieder hallten ihm Ackermanns Worte durch den Kopf. Er würde seine Moral ewig hinterfragen und das wäre gut so... Gut? Wie konnte das gut sein?
      Er dachte an Lucy, er hatte nicht mehr mit ihr gesprochen. Sie hätte ihm vermutlich gesagt er solle einfach er selbst sein. Aber das war nicht so einfach, wenn man nicht wusste wer man war.
    • John sah sich die Doku an und lernte sogar noch etwas dabei. Das war das schöne an der Tierwelt: Man konnte beinahe alles davon auch auf den Menschen übertragen, wenn man nur kreativ genug war. Nach der Doku über Tiefseefische kam noch eine über das Jagdverhalten von Schwertwalen und wie deren beite sich verteidigte. Ebenfalls sehr aufschlussreich. Danach kamen noch die Nachrichten und bei der Doku über Tanzen stieg John dann aus. Er schaltet den Fernseher aus, dann alle Lichter, als er bemerkte, dass Vincent bereits im Schlafzimmer war, und begab sich dann in selbiges. Er legte sich ins Bett, schaltete sein Nachttischlicht an und begann mit seinem üblichen Bericht über den Tag. Dabei verfasste er einen großen Absatz über das, was heute im Badezimmer passiert war, ehe er dazu überging, seine neu erlenten Kenntnisse festzuhalten und erste Theorien aufzustellen, wie er das für sich und seine Kunst nutzen konnte. Hier und da fertigte er sogar eine Skizze an. Seinen Polizisten ließ er aber in Ruhe nachdenken. Es war ein recht hübsches Bild, ihn so zu sehen. AUßerdem wollte John nicht alles an ihm kontrollieren, denn das wäre - wie er bereits gesagt hatte - langweilig. Der Polizist würde schon selbst eine Antwort auf die Fragen finden müssen, die er sich gerade stellte.
      Nachdem John seinen Bericht beendet hatte, legte er Stift und Tagebuch zurück in die Schublade und schaltete das Licht aus. Vincent hatte es die letzten Tage auch nicht gestört, wenn er das getan hatte. Er rutschte ganz unter die Decke und schlief friedlich und ohne Reue oder Schuldgefühle ein, wie er es immer tat.


    • Vincent wurde erst aus seinen Gedanken gerissen, als John das Licht wieder abdrehte, er hatte nur entfernt registriert, dass er überhaupt herein gekommen war. Langsam stand Vincent auf und schlüpfte ebenfalls ins Bett und unter die Decke. Er war müde, auf multiplen Ebenen und deshalb dchaffte er es auch überraschend schnell einzuschlafen.

      Am nächsten Morgen wachte er wieder viel zu früh auf, er hatte sich auch am Abend gar nicht damit aufgehalten einen Wecker zu stellen, das letzte Mal, das er bis nach 6 Uhr geschlafen hatte, war gewesen als er in Johns Apartment war und das lag zu großen Teilen an dem Zeug, das er ihm gegeben hatte.
      An diesem Morgen saß er aber erneut kerzengrade im Bett und wusste nicht einmal mehr wovon er geträumt hatte. Er schlüpfte einfach leise aus dem Bett und tapste barfuß ins Badezimmer. Er schloss die Tür und machte erst dann das Licht an. Er duschte, ließ sich aus mehren Gründen viel Zeit damit und zog sich anschließend wieder an. Dann war es Zeit für seinen morgendlichen Koffeinüberschuss um den Tag zu überleben. Essen wollte er nicht, er hatte keinen Appetit.
      Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass er noch 3 Stunden totzuschlagen hatte, bevor er sich auf den Weg ins Büro macheb musste. Zu seinem ersten Arbeitstag.
      Nachdem er also drei Tassen Kaffee getrunken hatte und sich gleich die Zähne geputzt hatte, schlich er sich zurück ins Schlafzimmer, schlüpfte zurück unter die Decke und ließ seine Hand zu John hinüber wandern. Langsam begann er über seine Brust zu streichen, an die Schmerzen in seinem eigenen Oberkörper hatte er sich schon besser gewöhnen können, oder sie waren weniger geworden, oder sei Körper war noch nicht wach genug. Wie auch immer, er war gut darin geworden Schmerzen zu ertragen und sogar zu genießen.
      Vielleicht war ja doch noch Zeit seine Belohnung für den Tag abzuholen, bevor er los musste.

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    • John schnurrte leise und rutschte näher an seinen Polizisten heran. Er hatte nur noch gedöst, seit Vincent das Zimmer verlassen hatte. Der Fluch eines leichten Schlafes.
      "Guten Morgen Sex?", fragte er, "Ich hätte dich nicht für so jemanden gehalten."
      Er rollte sich auf die Seite, schwang ein Bein über eines von Vincent und legte seinen Kopf auf dessen Schulter. Mit einem Finger malte er Vincents Rippenbögen nach, erfühlte die hauchdünnen Narben, die er dort hinterlassen hatte.
      "Ich muss dich enttäuschen, mein Hübscher. Deine Belohnung bekommst du erst heute Abend. Ich will doch, dass du durch den Tag kommst und dich noch auf was freuen kannst", schnurrte John.
      Außerdem hatte er etwas dagegen, Vincent immer genau das zu geben, was er haben wollte und wann er es haben wollte. Nicht Vincent gab hier den Ton an.
      Dennoch wanderte seine Hand über Vincents Oberkörper nach unten und schließlich packte er, was er zwischen dessen Beinen fand. Nach der einen harten Bewegung, stricher sanft über die Stelle. Er trieb das Spielchen eine kleine Weile, bis er deutlich spüren konnte, dass Vincent am Liebsten weitergehen wollte. Und einfach so, löste sich John von seinem Polizisten, stand auf und schlenderte aus dem Schlafzimmer, als wäer nichts passiert.


    • John bewegte sich zu Vincent, er musste schon wach gewesen sein. "Bin ich auch nicht... ich bin schon eine Weile wach.", antwortete Vincent und lehnte sich zurück, damkt John es bequemer hatte. John strich sanft über Vincents Narben, noch vor ein paar Wochen konnte er die Narben nicht einmal ansehen ohne den Anflug einer Panikattacke zu bekommen, jetzt fand er es eigentlich angenehm. Nicht so aber die Abfuhr die John ihm erteilte.
      Trotzdem wanderte Johns Hand weiter nach unten und Vincent zuckte zusammen als er so grob zupackte. Hoffnung den restlichen Morgen nicht alleine verbringen zu müssen stieg wieder in ihm auf, während John seine Hand weiter bewegte. Dann... stand er einfach auf. Vincent seufzte... die Stille in der Nacht und vorhin beim Kaffee trinken und duschen machte ihn wahnsinnig. Nicht einmal Straßenlärm drang in dieses Apartment... es gab nichts wohin er seine Gedanken lenken konnte.
      "Ist dir schon Mal in den Sinn gekommen, dass dir auch einiges entgeht, nur weil du beweisen musst, dass du hier die Hosen anhast?", rief Vincent John kleinlaut hinterher und ließ seinen Kopf zurück in sein Kissen sinken. Er starrte an die Decke und murmelte noch leise: "Als wäre das nicht sowieso jedem klar..."
    • "Ich weiß wie man sich um sich selbst kümmert, mein Hübscher", rief John nur grinsend zurück, ehe er im Badezimmer verschwand, um zu duschen.
      Sein eigentliches Geheimnis war Selbstkontrolle. Er hatte Jahre gebraucht, um seine Impulse in den Griff zu bekommen und seit er das konnte, war er das Genie, das die Polizei nicht hatte erwischen können. Denn die Impulse waren es, die einen Psychopathen seines Kalibers verrieten. Aber nicht ihn. John war besser als das. Er hatte jeden Profiler des Landes an der Nase herumgeführt und er war stolz darauf.
      Er duschte, versorgte seine Verletzungen und zog sich etwas über. Ausnahmsweise war es sogar mehr als bloß provokante Unterwäsche. Nein, er trug richtige Hosen und sogar ein Oberteil. Vincent sollte sich ja konzentrieren können. Heute Abend dann würde John ihn um seinen Verstand bringen.
      John ging dazu über, Frühstück für sie beide zu machen. Ihm war beinahe klar, dass Vincent noch nichts gegessen hatte und das konnte er nicht zulassen.
      "Iss, das ist gut für dich", sagte er, als er einen Teller mit Spiegelei, Frühstücksbacon und Toast auf den Tisch stellte.
      Für sich selbst hatte er auch einen gemacht, aber er hatte ihn mit seinem eigenen Kaffee in der Küche stehen gelassen - warum auch immer.


    • Vincent blickte noch eine Weile an die Decke, hörte wie John im Badezimmer verschwand und die Dusche an machte. Erst als John das Wasser wieder abstellte, quälte Vincent sich auf die Beine und trottete ins Wohnzimmer. Dort nahm er sich noch einen Kaffee, er hatte schon aufgehört zu zählen, der wievielte das war. Damit setzte er sich und versuchte bei dem Gedanken bald ins Büro zu wissen nicht durchzudrehen. Wieso fiel ihm sowas plötzlich so schwer? Früher war das einfach gewesen... er war immer gut mit seinen Kollegen ausgekommen, war nie schüchtern gewesen und hatte eigentlich eine Menge Freunde gehabt. Jetzt war er ein nervliches Wrack und sein einziger... Freund... war ein Serienkiller und Psychopath, der jederzeit entscheiden konnte, dass Vincents Zeit gekommen war.
      Vincent ließ seinen Kopf auf den Tisch sinken und schloss die Augen. Weder John der das Zimmer betrat, noch das Geräusch der brutzelnden Pfanne ließen Vincent aus seinem Gedankenstrudel hochschrecken, auch sein Kopf blieb unten, bis John ihm einen Teller vor die Nase stellte.
      Vincent sah auf, er hatte keinen Appetit, die Momente in denen er dachte, alles wäre jetzt gut und alles war so wie es sein sollte wurden immer kürzer und unwillkürlich hatte er die ganze Zeit seine Zähne zusammen gebissen. Sein Kiefer drückte infolgedessen unangenehm.
      Er betrachtete das Essen und hob langsam seine Gabel auf... mit der linken Hand. Er atmete durch und begann dann zu essen, obwohl er eigentlich keine Lust dazu hatte. John bestand aber darauf, also aß er brav auf, auch wenn er das Meiste ohne zu Kauen herunter schluckte.
    • John beobachtete seinen Polizisten ganz genau.
      "Woran denkst du?", fragte er schlicht und nippte an seinem Kaffee.
      Er hatte so seine Theorien, was durch dieses hübsche Köpfchen flitzte, aber er wollte sich zurückhalten. Nur, weil er jetzt die Kontrolle über diesen mann hatte, hieß das nicht, dass er nicht denken sollte. John mochte es, wenn sich die Leute um ihn herum wehrten. Das Leben wäre ja langweilig, wenn einem alles so in den Shcoß fiele. Er war ja schon daran gewöhnt, der Intelligenteste im Raum zu sein.
      John lehnte sich zurück, überschlug die Beine und behielt den Polizisten im Auge. Er grübelte John ein bisschen zu viel.


    • Vincent sah nicht auf, sondern stocherte weiter in seinem Essen herum, während er sich dazu überredete, endlich die nächste Gabel in den Mund zu stecken.
      "Dies und das... das Übliche...", murmelte er als Antwort, seufzte und lehnte sich schließlich zurück. Er stocherte weiter in dem Spiegelei herum, bis der Dotter schließlich platzte, dann diente sein Essen aber immer noch als Punkt, den seine Augen fixieren konnten, um John nicht ansehen zu müssen.
      "Mein erster Arbeitstag... der neue Job... an dich, dieses Apartment... die Situation. Wer ich einmal war, wer ich jetzt bin... nichts Zielführendes eben..."
      Es war nicht so, dass er Johns Nähe wollte, vielmehr brauchte Vincent die Ablenkung und diese Momente in denen nichts zählte außer John. Entweder weil Vincent eine Aufgabe hatte, oder weil er sich an ihn klammern konnte, oder weil John ihn mit Empfindungen überhäufte, die Vincents andere Gedanken schlicht verdrängten. So wie vor zwei Tagen. Der Schmerz war jetzt schon nicht mehr stark genug, um Vincent die Möglichkeit zu geben sich daran, wie an einer Rettungsleine aus seinen Gedanken ziehen zu können.
    • "Hm."
      Nichts Zielführendes also? Das klang nicht nach Vincent, um ehrlich zu sein. John hatte ihn immer nur mit Ziel erlebt: Ihn schnappen, ihm entkommen, den Puppenspieler erwischen. Er konnte sich Vincent gar nicht wirklich ziellos vorstellen.
      John stand auf und schlenderte um den Tisch herum. Seine Hände legten sich sanft auf Vincents Schultern.
      "Wie kann ich dir bei deiner Ziellosigkeit helfen?", fragte er und massierte die Schultern des Polizisten etwas.
      Dieses ganze soziale Verhalten war auch für ihn neu. Er hatte noch nie besonders tiefgehende Beziehungen gehabt, dazu war er gar nicht wirklich fähig. Zumindest war er das bisher nicht. Vincent eröffnete ihm gerade eine ganz neue Welt.


    • Vincent versuchte die Massage zu genießen, aber irgendwie konnte er nicht. Er wusste nicht wie John ihm helfen konnte... langfristig. Wie er es kurzfristig konnte wusdte der Killer auch selbst.
      "Ich weiß, du hast gesagt, dass es meine Entscheidung ist was wir jetzt tun, aber es wäre mir lieber wenn wir aufhören so zu tun als ob es so wäre. Sag mir was dein Plan ist und wie lange ich hier so tun soll, als hätte ich dich unter Kontrolle.", antwortete Vincent John ungewohnt ehrlich. Aber er war einfach zu müde um über das nachzudenken was er sagte. Aber er schüttelte den Kopf als wollte er zurück nehmen was er eben gesagt hatte.
      "Vergiss es... ich schätze ich versuche einen Fall und damit ein Opfer für dich zu bekommen...", seufzte er und drehte seinen Kopf zur Küchenuhr. Er hätte gerne gesagt, dass es bald Zeit wurde, aber er hatte immer noch eine Stunde Warterei vor sich...
    • John's Griff um Vincents Schultern wurde etwas fester.
      "Das ist also dein Problem", stellte er monoton fest und dachte für einen Augenblick darüber nach.
      Hatte er überhaupt einen Plan? Eigentlich nicht. Es war angenehm, sich um nichts Gedanken machen zu müssen. Er war nicht auf der Flucht, er musste sich nicht einmal Opfer suchen. Nein, das übernahm jetzt alles der Staat für ihn. Aber Vincent schien noch immer zu glauben, er plane eine Flucht. DIe Wahrheit war, John wollte gar nicht weglaufen. Er wollte das hier wirklich ausprobieren. Wegrennen konnte er später immer noch. Aber das war nicht das Problem. Das Problem war Vincent's Einstellung.
      "Denkst du wirklich so schlecht von mir?"
      Sein Griff verstärkte sich noch weiter, als er innerlich um die Kontrolle kämpfte, die er sich über Jahre hinweg aufgebaut hatte.
      "Glaubst du wirklich, ich bin bloß ein weiterer Junkie, der nach dem nächsten Kick sucht?!"


    • Vincent zuckte unter dem Druck von Johns Fingern ein wenig zusammen, es tat nicht wirklich weh, aber die Stimmung hatte sich schon wieder drastisch geändert. Der Polizist reagierte aber nicht weiter darauf und blickte weiter auf sein Essen. "Ich habe dich immer für jemanden gehalten der seine Freiheit liebt.", antwortete er aufrichtig. "Und das hier kann man wohl kaum als Freiheit bezeichnen oder?" Nun lehnte Vincent sich ein wenig nach vorne um Johns Griff ein wenig zu entgehen. "Abgesehen davon wirkst du gereizter als sonst. Vielleicht weil du eben nicht die Kontrolle hast. Aber was weiß ich schon?" Er zuckte leicht mit den Schultern und griff nach der Gabel die auf seinem Teller lag um weiter zu essen.
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