[2er RPG] Burning Desire

    • [Blockierte Grafik: https://i.pinimg.com/originals/05/f3/c5/05f3c5e6f4d78acd6e4df1896e313575.gif]Von jetzt auf gleich änderte Carson ihrer beider Position und schon lag Julia unter ihm. Er grinste breit, küsste sie und vertrieb die trübseligen Gedanken, die sie beide eben noch gehabt hatten. Er wollte sich diesen Tag hier nicht ruinieren.
      "Wir streiten nicht", beschloss er, "Wir tanzen einfach auf der Welle des Glücks, die unsere Hirne mit ihrem durchgeknallten Hormonspiegel so produzieren. Macht viel mehr Spaß."
      Wieder küsste er Julia. Er verschränkte seine Finger mit ihren, küsste sie, küssten ihren Hals. Ihm war jetzt wirklich nach negativen, tiefschürfenden Gesprächen, so unsensibel das auch war.
      Er drückte seine Hüften zwischen ihre Beine, biss ihr sanft ins Ohrläppchen. Nicht nur er hatte sie vermisst, auch sein Körper hatte leiden müssen.


    • Julia erschrak, als Carson plötzlich dafür sorgte, dass sie auf dem Rücken lag, doch sie wehrte sich nicht. Stattdessen reagierte ihr Körper wie von allein auf seine Berührung. Ihr Finger verschränkten sich mit seinen und schlossen sich fest um sie, als wären sie nicht mehr bereit den Mann einfach so gehen zu lassen. Kurz fragte Julia sich, was diesen Stimmungswechsel hervor gerufen hatte, aber dann küsste Carson sie und machte es ihr dadurch unmöglich noch weiter zu denken. "Dann lass uns niemals streiten.", sagte sie leise zwischen zwei Küssen und wiederholte damit etwas, was sie schon vor einigen Monaten einmal zu dem Geschäftsmann gesagt hatte.
      Automatisch lehnte sie den Kopf nach hinten, als sie Carsons Lippen auf ihrem Hals spürte. In diesem Moment war die Welt wieder in Ordnung. Alle bösen Schlagzeilen und Sorgen existierten nicht mehr. Es gab nur noch diese Couch und den Mann, der über ihr lag und sie küsste. Und das war alles, was Julia brauchte.
    • Carson sagte nichts. Er zog eine Spur aus leichten Küssen über Julias Schlüsselbein und schob seine Finger unter ihr Oberteil. Er zögerte nicht, zog es ihr einfach über den Kopf und küsste jeden Zentimeter ihrer Haut, den er erreichen konnte. Schließlich setzte er sich auf, die Hände an Julias Hüften liegend, zwischen ihren Beinen knien. Wieder einmal wurde ihm klar, dass er die schönste Frau der Welt hier vor sich hatte und sie mit ihm zusammen sein, mit ihm zusammenziehen, wollte. Er saugte das Bild in sich auf, nahm alles, was er kriegen konnte von diesem Augenblick. Zeitgleich zügelte er sich. Er wollte das hier nicht wild und unbeherrscht machen, auch wenn sein Körper genau das verlangte.
      Er zog sich sein eigenes Shirt über den Kopf und lehnte sich wieder vor, um Julia zu küssen, sanft, liebevoll. Er strich ihr durch die Haare, über die Wange. Sie war perfekt.
      Er zog sie zu sich hinauf in eine sitzende Position, zog sie auf seinen Schoß. Seine Arme schlangen sich um ihren schlanken Körper und pressten sie gegen den seinen.
      "Ich liebe dich, Juliana. Mit jeder Faser meines Körpers", sagte er und lehnte seine Stirn gegen ihr Brustbein, "So sehr, dass es fast schon weh tut", fügte er kaum hörbar hinzu.


    • Ein leises Kichern entwich Julias Lippen, als Carson sanfte Küsse über ihrem Körper verteilte und sie dabei an manchen Stellen kitzelte. Doch gleichzeitig sorgten sie dafür, dass ihr ein wohliger Schauer den Rücken hinunter lief. Automatisch schlang sie ihre Arme um seinen Hals, als er sie nach oben zog. Sie mochte die neue Position, da es ihr die Gelegenheit gab, Carson wieder zu küssen, was sie auch tat, sobald er ihr die Gelegenheit dazu gab. Ihr war nicht ganz bewusst, warum für Carson diese Situation nun ansprechender war, als die Dusche, aber gleichzeitig hatte sie weder Zeit noch Lust, um genauer darüber nachzudenken. Vielleicht brauchte er einfach nur die Kontrolle und Julia war bereit sie ihm anstandslos zu überlassen. Sie gehörte ihm sowieso schon.
      "Ich liebe dich auch.", gab sie zurück und ließ die Finger ihrer einen Hand durch sein dunkles Haar fahren. "Ich habe noch nie jemanden so sehr geliebt wie dich."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Enija ()

    • Für einen langen Augenblick rührte sich Carson nicht, ließ die Worte einfach auf sich wirken.
      "Julia", murmelte er dann leise und wusste nicht, ob er grinsen oder sie noch einmal küssen sollte, "Ich würde dir jetzt gern sämtliche Klamotten vom Leib reißen und mich so tief in dir verlieren, dass ich nicht mehr weiß, wie ich heiße."
      Er kündigte es an, gab Julia aber kaum Möglichkeit zu reagieren. Er warf sie einfach zurück auf die Couch und zog ihr die Hose von den Beinen. Ganz zufälligerweise hakte er seine Zeigefinger dabei auch in ihrem Höschen ein, sodass dieses wundervolle Wesen bis auf einen Büstenhalter völlig entblößt vor ihm lag. Er leckte sich über die Lippen und beugte sich vor, küsste Julia und entfernte dabei auch noch das letzte störende Bisschen an Stoff. Er hielt sich zurück so gut er konnte, aber seine Boxershorts wurden immer enger und wirklich angenehm war das nicht.


    • Julia wusste nicht, wie lange Carson sie einfach nur ansah und wie lange sie seinen Blick erwiderte. Still blickte sie in seine Augen, die für sie das schönste waren, was sie jemals gesehen hatte. In Momenten wie diesen fiel es ihr schwer zu glauben, das ein so gut aussehender Mensch sich tatsächlich von ihr angezogen fühlen konnte.
      "Julia, ich würde dir jetzt gern sämtliche Klamotten vom Leib reißen und mich so tief in dir verlieren, dass ich nicht mehr weiß, wie ich heiße.", hörte sie ihren Geliebten sagen, als hätte er ihre Gedanken gelesen und wollte sie nun vom Gegenteil überzeugen. Und noch während Julia den Mund öffnete, um ihn zu fragen, warum er das nicht tat, setzte Carson seine Worte in die Tat um. Ein erschrockener Laut entwich den Lippen der Blondinen, als sie zum zweiten Mal an diesem Tag rücklings auf der Couch landete. Aber schnell wurde dieser zu einem leisen Seufzer, als Carsons Hände an ihr hinab wanderten und dabei ein angenehmes Gefühl auf ihrer Haut hinterließen.
      "Carson.", murmelte sie leise, obwohl sie eigentlich gar nicht wusste, was sie sagen wollte. Stattdessen beschloss sie ihn wieder zu küssen und ließ dabei ihre Hände an seiner Brust hinab wandern. Sie spürte seine harten Muskeln und seinen schnellen Herzschlag. Das Wissen, dass es wegen ihr schneller schlug, sorgte dafür, dass sich eine Gänsehaut auf ihren Armen bildete. Automatisch lehnte sie sich Carson entgegen, da sie ihm so nah wie möglich sein wollte.
    • Carson schob die Arme unter Julias Schultern und setzte sich wieder mit ihr auf. Er würde etwas tun, was er das letzte Mal nicht hatte tun können: Die Kontrolle an sie abgeben. Er sagte sich, dass das in Ordnung war, dass nichts passieren würde. Julia war anders. Julia war besser. Julia würde ihn nicht hintergehen. Bei Julia war er sicher.
      Nach einem weiteren Kuss sah er ihr tief in die Augen, versicherte sich noch einmal, dass sie auf ihn aufpassen würde. Dann ließ er sich nach hinten sinken, übergab ihr das Szepter. Seine Hände ruhten weiterhin auf ihren perfekten, glatten Hüften, sein Blick auf ihrem wundervollen Gesicht, das er jeden Morgen sehen wollte, wenn er die Augen aufschlug und jeden Abend, bevor er einschlief. Diesen Wunsch würde sie ihm erfüllen und dafür liebte er sie nur noch mehr.
      "Ich gehöre dir", wisperte er.


    • Einen Moment lang sah Julia still zu Carson hinunter. 'Ich gehöre dir.' Es war ein so einfacher Satz und doch spürte sie, wie viel Überwindung den Geschäftsmann diese Worte gekostet hatten. Sein forderndes Verhalten war mit einem Mal verschwunden, stattdessen schien er auf Julias Entscheidung zu warten. Es dauerte einige Sekunden, bis die junge Frau verstand, dass er bereit war ihr die Kontrolle zu überlassen und ihr Herz machte einen kleinen Hüpfer.
      Vorsichtig lehnte sie sich nach vorne, damit sie Carson küssen konnte. "Ich liebe dich.", flüsterte sie in sein Ohr, nachdem sie sich von seinen Lippen losgerissen hatte. "Wenn ich etwas anders machen soll, kannst du es mir jederzeit zeigen.", fügte sie hinzu, um ihm deutlich zu machen, dass er die Kontrolle jederzeit wieder übernehmen konnte, wenn er sich unwohl fühlte.

      Kurz wartete sie auf die Reaktion des Mannes, doch als er keine Anstalten machte, etwas zu unternehmen, setzte sie sich wieder auf und ließ ihre Hände an seinem Brustkorb hinunter wandern. Sie sah in Carsons Augen, während sie sich fragte, wie sie einen so wunderbaren Menschen in ihrem Leben verdient hatte. Doch als ihre Hände beinahe seine Hüfte erreicht hatte, wurde ihr bewusst, dass seine Bauchmuskeln nicht das einzig harte an ihm waren. Ein schmales Lächeln legte sich auf ihre Lippen, bevor sie sich vorsichtig von seinem Schoß erhob und nach hinten rutschte, damit sie ihm die Boxershorts ausziehen konnte. Sie ließ diese achtlos von der Couch fallen und strich dann vorsichtig mit ihren Händen an seinen Beinen hinauf. Kurz überlegte sie, ob sie ihn oral befriedigen sollte, aber diese neue Situation war einfach zu aufregend für sie und ihr Körper teilte ihr deutlich mit, dass er nicht einfach abwarten wollte.
      Deshalb erhob sie sich auf und kehrte auf ihren alten Platz zurück. Sie positionierte sich so, dass sein bestes Stück in ihrer Spalte lag, um es für ihn angenehmer zu machen. "Kannst du fühlen, wie feucht ich bin, obwohl du mich bisher nur geküsst hast?", flüsterte sie und schob dabei ihre Hüften langsam vor und zurück. Ein leises Stöhnen entwich ihren Lippen, als ihre empfindlichste Stelle dabei über seinen Schaft strich und ein Kribbeln durch ihren Körper schickte. Sie wiederholte diese Bewegung noch ein paar Mal, dann erhob sie sich leicht und änderte ihre Position. Kurz hielt sie inne, als sie die Spitze von Carsons Glied an ihrem Eingang spürte. Ihr Blick suchte die des Mannes, während sie auf ein Zeichen wartete, dass er wieder die Führung übernehmen wollte. Als jedoch wieder keine Gegenwehr von ihrem Geliebten kam, ließ sie sich langsam nach unten sinken und wurde eins mit ihm.
    • Carson stöhnte und schloss die Augen, als sich Julia auf ihn senkte. Ihre vorangegangenen Bewegungen hatten eine Gänsehaut über seinen Körper gejagt, aber es war nichts im Vergleich zu jetzt. Sein Griff um ihre Oberschenkel verstärkte sich für einen Augenblick, als sich all seine Sinne auf seine Geliebte einschossen. Er spürte sie überall, ihre bloße Anwesenheit. Er konnte sie riechen, sie beinahe schon schmecken, nur weiß sie dort auf ihm saß, eins mit ihm war.
      Er schlug die Augen auf und sah ihr tief in die Augen. Sie war perfekt... Sanft legte er Julia eine Hand an die Wange, strich mit dem Daumen über die zarte Haut. Dann zog er sie zu sich hinunter und küsste sie. Seine Hüften zuckten kurz aufgrund der Bewegung ihres Körpers, aber er hatte nicht den nötigen Bewegungsspielraum für mehr.


    • Als Julia Carsons Finger auf ihrer Wange spürte, öffnete sie ihre Augen und fragte sich gleichzeitig, wann sie diese überhaupt geschlossen hatte. Es war ungewohnt zu dem Mann hinunter zu sehen, da ihre Rollen normalerweise getauscht waren und Julia beugte sich nur zu gerne zu ihm hinunter, um den Abstand zwischen ihnen zu schließen. In diesem Moment hätte draußen die Welt untergehen können, ohne dass es der jungen Frau aufgefallen wäre. Alles war zählte war, dass Carson bei ihr war und sie ihm nah sein konnte. Er war ihre Welt.
      Ein leises Stöhnen entwich ihren Lippen, als sie vorsichtig begann ihre Hüften zu bewegen. Es war ein wenig ungewohnt, dass sie diesmal diejenige war, die die Führung übernahm, doch es war gleichzeitig auch aufregend. Allein der Gedanke, dass Carson ihr so sehr vertraute, ließ einen wohligen Schauer durch ihren Körper laufen. Erneut suchten ihre Lippen die des Mannes und sie küsste ihn, um ein weiteres Stöhnen zu unterdrücken, was ihr jedoch nicht besonders gut gelang.
      Es dauerte einige Sekunden, bis ihre Bewegungen ein wenig mutiger wurden. Schließlich setzte Julia sich wieder etwas aufrechter hin, um etwas bessere Kontrolle über ihre Hüften zu haben. Sie stützt ihre Hände auf Carsons Brust ab und sah zu ihm hinunter. "Sag mir was du willst.", brachte die ein wenig atemlos heraus. Es war schwer ihren Satz wie eine Forderung klingen zu lassen und nicht ein 'Bitte' hinzu zu fügen.
    • Carson biss sich selbst auf die Zunge, um nicht erneut zu stöhnen, als Julia sich in Bewegung setzte. Seine Hände sanken zurück auf ihre Hüfte, klammerten sich praktisch daran fest. Völlig instinktiv und ohne sein Zutun begannen seine Hüften, sich Julias Rhythmus entsprechend zu bewegen.
      "Sag mir was du willst."
      Julias Stimme drang kaum zu ihm durch. Die bloße Tatsache, dass es ihre war, sorgte dafür, dass er es mitbekam. Er öffnete die Augen, sein Blick bohrte sich in Julias.
      "Dich", keuchte er und mit einem Ruck bewegten sich seine Hüften nach oben, versenkten ihn tiefer in ihr.
      Jetzt konnte er das Stöhnen nicht unterdrücken. Jetzt brach er den Blickkontakt ab und warf den Kopf in den Nacken, als dieses unglaubliche Gefühl des Glücks seinen Körper flutete. Es war kein Orgasmus, aber es war verdammt nah dran!


    • Julias Lippen öffneten sich leicht, als sie in Carsons Augen sah, die sich förmlich in die hineinbohren zu schienen. Der Mann sah sie mit einer solchen Intensität an, dass sie beinahe das Atmen vergessen hätte. Nur seine Hände, die noch immer an ihrer Hüfte lagen, hielten sie in der Realität und erinnerte sie daran, wo sie sich gerade befand.
      Inzwischen hatte sie einen gleichzeitigen Rhythmus gefunden, in dem sie sich ihrem Partner entgegen bewegte. Aber als sie nun Carsons Stimme und sein Stöhnen hörte, konnte sie nicht verhindern, dass ihre Bewegungen etwas schneller wurden, da der Klang ihren ganzen Körper in Flammen zu setzen schien. Den Mann, den sie über alles liebte, dort liegen zu sehen und zu wissen, dass sie dieses Verhalten bei ihm auslöste, war beinahe schon zu viel für sie. Sie spürte, dass sie nicht mehr lange durchhalten würde.
      "Carson... ich...", sie schaffte es nicht einmal mehr einen kompletten Satz zu formulieren. Deshalb lehnte sie sich vor und presste ihre Lippen auf die ihres Partners. Diesmal war der Kuss jedoch nicht schüchtern. Sie brauchte Carson, sie wollte ihn überall spüren. Aber schließlich musste sie sich von ihm lösen, da sie ihren Orgasmus nicht mehr zurückhalten konnte und dieser mit einer solchen Intensität durch ihren Körper fuhr, dass sie laut aufstöhnen musste.
    • Instinktiv schlang Carson seine Arme um Julia. Es war, als wüsste er, was im nächsten Augenblick passieren würde. Und er wusste es, denn ihm ging es nicht anders. Als sie kam, kam er mit ihr. Er drückte seinen Kopf gegen Julias Halsbeuge, schluckte sein Stöhnen so gut er konnte runter und genoss einfach nur das Gefühl, das seinen Körper flutete.
      Für geschlagene fünf Minuten löste er sich nicht aus dieser Haltung, versuchte einfach nur zu atmen. Schließlich schaffte er es, sich von ihr zu lösen. Er ließ die Arme einfach nur zur Seite fallen und schloss die Augen. Da das hier eine Couch war, baumelte einer die Hand dicht über dem Boden, während die andere irgendwo zwischen den Kissen steckte. Die Hand hob er gleich wieder und mit ihr zeichnete er das vertraute Muster der Unendlichkeit auf Julias Schulterblatt.
      "Weißt du", sagte er, "Wenn unsere Diskussionen immer so enden..."
      Er ließ den Satz in der Luft hängen, während er in sich hinein grinste.


    • Julia wusste nicht wie lange sie in Carsons Umarmung gelegen und versucht hatte ihren schnellen Herzschlag zu beruhigen. Ihr Körper fühlte sich an, als hätte ihn jemand in Watte gepackt und einige Zeit lang genoss die junge Frau einfach nur die Wärme, die von ihrem Freund ausging und lauschte auf seinen Atem. Beinahe wäre sie eingeschlafen, doch gerade als ihre Lieder immer schwerer wurden, ließ Carson auf einmal seine Arme zur Seite fallen. Julia machte einen leisen, unzufriedenen Laut, als diese Wärmequelle verschwand, aber sie beklagte sich nicht. Stattdessen überlegte sie, ob ihre Position nicht ungemütlich für Carson war und sie ließ sich ein wenig zur Seite rutschen, so dass sie nur noch halb auf dem Mann lag und ihren Kopf auf seiner Brust ablegen konnte.
      "Weißt du, wenn unsere Diskussionen immer so enden..." Julia bildete sich ein das Grinsen in Carsons Stimme hören zu können und ohne dass sie es verhindern konnte, hoben sich auch ihre Mundwinkel nach oben. "Es ist auf jeden Fall besser als zu streiten.", gab sie zurück.
      Einige Sekunden lang schwieg sie und konzentrierte sich auf des Gefühl von Carsons Fingern auf ihrem Schulterblatt. "Danke.", sagte sie dann leise, obwohl sie wusste, dass ihr Freund das vermutlich gar nicht hören wollte und vermutlich nicht einmal verstand wofür sie sich bedankte. "Dir geht es gut, nicht wahr? Du hast dich zwischendurch nicht unwohl gefühlt, oder?", Obwohl Julia ahnte, dass ihre Frage unsinnig war und Carson sie dafür auslachen würde, beschäftigte sie dieser Gedanke so sehr, dass sie ihn aussprechen musste. Sie ahnte, wie schwer es dem Geschäftsmann gefallen sein musste, ihr die Führung zu überlassen und die Vorstellung, dass er das auch nur für den Bruchteil einer Sekunde bereut haben könnte, machte ihr Angst.
    • Carson brummte leise und küsste Julia auf den Scheitel.
      "Es war eine nette Abwechslung und ich glaube, ich werde es öfter machen", antwortete er und zog Julia wieder ein bisschen auf sich drauf, "Eine wundervolle Erfahrung."
      Er wusste nicht, wie lange er so hier mit Julia lag, aber irgendwann rief die Natur und er schälte sich aus der Umarmung, um diesem Ruf zu folgen. Bei der Gelegenheit machte er auch noch eine kleine Katzenwäsche. Für einen langen Augenblick starrte er sein eigenes Spiegelbild an. Er hatte die Kontrolle abgegeben und er war noch hier. Julia war noch hier.
      Zähneknirschend spritzte er sich etwas kaltes Wasser ins Gesicht, dann ging er zurück zu seiner Liebsten, setzte sich neben sie und zog ihren Kopf auf seinen nackten Schoß. Sanft strich er ihr durch die goldenen Strähnen.
      "Du weißt, dass ich dich liebe, oder?", fragte er gedankenverloren.


    • Bereits in der Minute, in der Carson vom Sofa aufstand, vermisste Julia ihn bereits. Aber sie hielt sich davon ab ihm hinterher zu laufen wie ein verwöhntes Kleinkind. Stattdessen kuschelte sie sich etwas enger in die weichen Kissen, als könnten diese ihr die Wärme zurück geben, die mit Carson zusammen das Zimmer verlassen hatte.
      Die junge Frau war gerade dabei zu überlegen, ob sich ihr Körper inzwischen genug erholt hatte, damit sie aufstehen und sich eine Decke holen konnte - oder vielleicht eine Dusche zu nehmen - als Carson zurück kam. Anstandslos ließ Julia zu, dass er ihren Kopf auf seinen Schoß legte und schloss die Augen, als seine Finger begannen durch ihr Haar zu streichen. Wäre sie eine Katze, hätte sie wohl zu schnurren angefangen.

      "Du weißt, dass ich dich liebe, oder?" Julias Augen sprangen wieder auf. Sie drehte sich auf den Rücken, um zu Carson hinauf sehen zu können. Irgendetwas an dem Tonfall des Mannes beunruhigte sie. "Natürlich.", antwortete sie, ohne länger darüber nachzudenken. "Ich liebe dich doch auch." Seine Frage verwirrte sie ein wenig. Hatte sie ihm jemals das Gefühl gegeben, dass sie ihm nicht glaubte? Der Gedanke sorgte dafür, dass sich ihr Herz schmerzhaft zusammen zog. "Warum fragst du das? Ist etwas passiert, Carson?" Sie hob eine Hand, damit sie ihm über die Wange streichen konnte. "Du kannst mit mir über alles reden, wenn du willst. Oder wir reden nicht und du küsst mich einfach.", den letzten Satz fügte sie mit einem schmalen Lächeln hinzu.
    • Lächelnd beugte sich Carson vor und küsste Julia.
      "Es ist alles in Ordnung. Bester Ordnung. Das war eine rhetorische Frage", erklärte er seine Aussage, "Ich wollte dich nicht beunruhigen."
      Er sah ihr sanft in die Augen, strich weiterhin durch ihre Haare. Was war nur so anders an dieser Frau? Sie hatte recht, wenn sie sagte, dass er jede haben könnte und es da draußen sicherlich tausende Frauen gab, die allgemein als hübscher und attraktiver bezeichnet würden, aber für ihn gab es nichts schöneres als Juliana Kinnley. Nur warum? Gab es sowas wie die Eine, die Richtige etwa wirklich? Carson hatte aufgegeben an die einzig wahre Liebe zu glauben, als er damals wegen seines Cousins verlassen worden war, aber Julia entfachte diesen Glauben erneut. Je mehr Zeit er mit ihr verbrachte, desto sicherer war er, die Richtige gefunden zu haben. Julia war seine Eine, seine Richtige, seine einzig wahre Liebe.
      Er lachte leise und schüttelte den Kopf, als ihm dieser Gedanke kam. Es war so kitschig. Und doch...
      "Juliana Kinnley", sagte er und konnte einfach nicht aufhören zu lächeln, "Sie sind das Beste, was mir je passiert ist."


    • Einen Moment lang sah Julia still zu Carson hinauf. "Ich mache mir immer noch zu schnell Sorgen." Es war eine Feststellung, die sie eigentlich mehr an sich selbst richtete. Sie kam sich ein wenig dumm vor, da sie Carsons Aussage wieder einmal gleich negativ ausgelegt hatte. Vielleicht war es nur eine Frage der Zeit, bis Carson davon genervt sein und sie verlassen würde. Aber im Moment war sie ihm unglaublich dankbar dafür, dass er sie so hinnahm wie sie war. Mit all ihren inneren Wunden und Macken.
      Trotzdem fiel es ihr schwer seine nächsten Worte zu glauben. Sie sollte das Beste sein, was ihm bisher passiert war? Beinahe wäre ihr heraus gerutscht, dass sein Leben dann aber bisher sehr enttäuschend gewesen sein musste. Doch sie schaffte es, sich zurück zu halten und mit dieser unsensiblen Aussage nicht den Moment zu zerstören.
      Stattdessen stützte sie sich auf ihre Unterarme, damit sie Carson küssen konnte. "Ich könnte das gleiche sagen.", gab sie sanft zurück. "Dank dir ist mein Leben so viel schöner und lebenswerter geworden. Du gibst meinem Leben einen Sinn und dafür bin ich dir unendlich dankbar."
    • "Das ganze wäre so unglaublich kitschig, wenn wir nicht splitterfaser nackt wären", lachte Carson, zog Julia auf seinen Schoß und in seine Arme, küsste sie, strich ihr die Haare aus dem Gesicht.
      "Es ist immer noch ziemlich kitschig", stellte er dann lächelnd fest.
      Der Geschäftsmann stand auf - ohne Julia abzusetzen - und brachte sie nach oben. Er setzte sie auf dem Bett ab und betrachtete sie einen langen Augenblick. Er wusste nicht, ob er das Szenario aus dem Wohnzimmer gleich wiederholen oder sich anziehen wollte. Schließlich beugte er sich vor und küsste Julia. Er konnte sein Begehren kaum verstecken.
      "Wenn ich das jetzt tue, kommen wir heute nicht mehr aus dem Bett", wisperte er und küsste Julias Kiefer, "Wir könnten Essen bestellen, Austin bringt's uns hoch..."
      Eine Hand fand ihren Weg in Julias Nacken, seine Küsse wanderten über ihre Schulter.
      "Wir könnten uns ein Nest bauen und darin verschwinden..."
      Seine freie Hand strich über Julias Oberschenkel zu ihrem perfekt geformten Hintern hinauf.


    • Julia konnte ihr eigenes Lachen nicht zurück halten, als Carson das aussprach, was sie in diesem Moment selbst gedacht hatte. "Es ist vielleicht kitschig, aber ich meine das ernst.", sagte sie, musste dann aber wieder kichern, da sie sich selbst wie die Hauptdarstellerin aus einem schlechten Schnulzenfilm anhörte. Sie war sehr froh darüber, dass Carson sie küsste und sie damit davon abhielt, dass sie noch mehr peinliche Dinge sagte.
      Sie wehrte sich nicht, als der Mann sie ins Schlafzimmer trug. Wieso sollte sie auch? Jedes seiner Worte, jede seiner Berührungen ließen ein warmes Gefühl in ihrem Körper aufsteigen und ihr Herz schneller schlagen. Sie hätte sich ihm nicht entziehen können, selbst wenn sie es gewollt hätte. "Ich möchte nicht, dass Austin mich nackt sieht.", maulte sie, schaffte es aber nicht beleidigt zu klingen, da Carson im nächsten Moment ihren Hals küsste und dafür sorgte, dass sich ihr Kopf seltsam leer anfühlte.

      "Wir könnten uns ein Nest bauen und darin verschwinden..." Julia kicherte leise, was aber auch daran lag, dass Carsons Lippen auf ihrer Schulter sie etwas kitzelten. "Da hätte ich nichts dagegen. Ein Ort, an dem uns keiner finden kann." Die Vorstellung war wirklich sehr reizvoll.
      Als Carsons Hand ihren Oberschenkel hinunter wanderte,öffnete die junge Frau automatisch ein wenig die Beine, um ihm die Möglichkeit zu geben, näher an sie heran zu kommen. "Wenn du so weiter machst...", sagte sie und legte dabei eine besondere Betonung auf das 'du' "... habe ich gleich gar keinen Hunger mehr."
    • Benutzer online 2

      2 Besucher