[2er RPG] Burning Desire

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    • Carson schnurrte, als er sich wieder aufrichtete und lächelnd in Richtung der Treppe nach oben schlenderte.
      "Du weißt doch, dass ich bei so einem Angebot nicht Nein sage", säuselte er und hüpfte die einzelnen Stufen hoch.
      Oben schälte er sich aus seinem Tank Top, dass er in den Wäschekorb im Badezimmer warf. Seine Shorts und seine Unterwäsche folgten ungebremst und schon stand er unter der Dusche. Das warme Wasser tat wahre Wunder für seine brennenden Muskeln. Mit einem leisen Seufzen ließ er sich auf die marmorne Sitzbank in der Dusche sinken, legte den Kopf in den Nacken und genoss die Investition in eine Dusche mit Düsen an der Wand. Duschen im Sitzen war herrlich!


    • Julia sah Carson hinterher und ein leichtes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Es war schön ihn nach so langer Zeit einmal wieder unbeschwert zu sehen. Zwar war ihr ihr eigener Vorschlag im Nachhinein ein wenig peinlich, doch sie bereute ihn nicht.
      Und deshalb stand sie auf, streckte sich einmal und folgte dem Mann dann in den oberen Teil des Appartements. An dem rauschen des Wassers konnte sie hören, dass er bereits unter die Dusche gegangen war. Kurz hielt sie inne und überlegte, ob sie ihm nicht lieber seine Ruhe lassen sollte, damit er sich nach dem Sport entspannen konnte, aber dann erinnerte sie sich an seine letzten Worte und betrat den Raum.
      Nachdem sie sich von ihren Kleidern befreit hatte, öffnete sie die Tür der Dusche und gesellte sich zu ihrem Freund. Sie lächelte ein wenig schüchtern, während sie die Tür wieder schloss, um nicht zu viel kalte Luft mit hinein zu lassen. "Bist du müde?", fragte sie vorsichtig, als sie den Mann auf der Bank sitzen sah.
    • Mit einem Mal breitete sich Gänsehaut auf Carsons Körper aus. Sie verschwand so schnell, wie sie gekommen war, nachdem Julia die gläserne Duschtür wieder geschlossen hatte.
      "Bist du müde?"
      Er schüttelte den Kopf.
      "Nein. Aber meine Beine stehen in Flammen. Ich war zu lange nicht mehr auf dem Laufband."
      Er richtete sich auf und sah zu Julia. Einen Augenblick tat er nur das. Ihren wundervollen Körper betrachten. Dann griff er nach ihrer Hand und zog sie zu sich, stand auf und küsste sie. Er verschränkte seine Finger mit ihren.


    • Automatisch schloss Julia die Augen, als Carson sie küsste. Sie schloss ihre Finger etwas fester um seine und schmiegte sich an ihn. "Wenn deine Beine wehtun, solltest du dich wieder hinsetzten.", stellte sie fest und sah zu ihrem Partner hinauf. Am liebsten hätte sie ihn hinunter auf die Bank gedrückt, damit er mehr auf sich acht gab. Aber sie wollte ihn nicht herum kommandieren und außerdem hätte sie sowieso nicht die Stärke dazu gehabt. Also beließ sie es bei einer vorsichtigen Bitte. "Aber ansonsten geht es dir gut, oder?"
    • Carson kicherte leise und ließ sich tatsächlich wieder auf die kleine Sitzbank sinken.
      "Du machst dir zu viele Sorgen, Juli. Ich könnte dir jetzt einen semi-wissenschaftlichen Vortrag darüber halten, warum meine Beine wehtun und dass das normal ist, aber das wäre langweilig. Ich will dich viel lieber küssen."
      Mit einem leichten Ruck zog er Julia zu sich, legte ihr eine Hand an die Wange und zwang sie zu sich runter, um seinen Plan in die Tat umzusetzen.


    • "Entschuldige," sagte Julia automatisch, meinte das aber sehr ernst. "Irgendwie passiert mir das ständig, obwohl ich mir immer vornehme, dass ich damit aufhören sollte." Sie trat einen Schritt auf Carson zu, damit sie ihm mit der Hand durch das nasse Haar streichen konnte. "Kann ich vielleicht etwas tun, damit es dir besser geht?" Einen Moment lang sah sie zu dem Mann hinunter und hatte das Gefühl, dass ihr Herz platzen wollte, weil es die ganze Liebe, die sie für diesen Menschen empfand, nicht speichern konnte. Einmal mehr wurde ihr bewusst, wie wichtig Carson ihr war und dass sie alles für ihn tun würde. So lange es ihm gut ging, war ihre Welt in Ordnung.
    • "So bleiben, wie du bist."
      Carson zog Julia neben sich auf die kleine Bank, schloss die Augen und lehnt den Kopf nach hinten an die Duschwand. Er ließ sich einfach ein bisschen berieseln. Einfach nur entspannen.
      Er nahm sich insgesamt zehn Minuten, bevor er aufstand und sich dem eigentlichen Zweck seiner Dusche zuwandte.


    • Es war angenehm einfach nur neben Carson in der Dusche zu sitzen, doch gleichzeitig fühlte es sich seltsam für Julia an. Zwar war ihr erst zu spät aufgefallen, wie missverständlich sie sich ausgedrückt hatte, doch es wunderte sie dennoch, dass Carson das nicht bemerkt hatte. Oder dass er einfach beschlossen hatte keine unanständige Bemerkung darüber zu machen.
      Während ihr Freund aufstand, betrachtete Julia seinen muskulösen Rücken, den er ihr gerade zudrehte. Ihr erste Impuls war, sich ebenfalls zu erheben und ihn von hinten zu umarmen, aber letztendlich konnte sie sich nicht dazu durchringen. Obwohl Carson sie schon oft unbekleidet gesehen hatte, hatte es Julia doch etwas Überwindung gekostet, um ihm einfach so zu folgen und ihm nackt gegenüber zu treten. Sie schämte sich ein wenig dafür, doch im Grunde hatte sie mit einer anderen Reaktion gerechnet. Unbewusst zog sie die Schultern nach oben, während sie sich innerlich dafür ausschimpfte, dass sie so egoistisch war. Natürlich hatte sie Carson vermisst und wollte ihm so nah wie möglich sein, aber er hatte eine anstrengende Wochen hinter sich gehabt und musste sich entspannen. Dies war immerhin sein erster freier Tag seit langem. Das letzte was er brauchte, war eine Freundin, die nur an sich selbst dachte.

      Und nach einigen weiteren Sekunden meldete sich dann Julias Unsicherheit zu Wort. Vielleicht war Carson nun wirklich genervt von ihr, weil sie sich ständig Sorgen machte. War sie zu anhänglich gewesen? Hatte sie zugenommen oder gefiel sie ihm ohne Makeup nicht mehr? Hatte die Augenringe, weil sie in der letzten Woche schlecht geschlafen hatte?
      Eine kleine Stimme in ihrem Hinterkopf sagte ihr, dass diese Gedanken unsinnig waren, trotzdem musste Julia einmal tief durchatmen, um ihre Sorgen zum Schweigen zu bringen und die Angst, Carson zu verlieren, verdrängt hatte. Um sich abzulenken, stand sie auf und legte Carson eine Hand auf den Unterarm, um seine Aufmerksamkeit auf sich zu richten. "Ich gehe schon mal raus, ich habe das Gefühl, dass ich gleich Schwimmhäute bekomme.", scherzte sie und küsste ihn auf die Wange, auch wenn diese etwas nach Seife schmeckte.
      Dann kletterte sie aus der Dusche und schloss eilig die Tür wieder hinter sich.

      Einige Minuten später fand sich Julia in der selben Situation wieder, in der sie auch schon vorher gewesen war. Bekleidet mit einer bequemen Jogginghose und einem T-Shirt saß sie auf dem Sofa und wartete auf Carson. Sie zog die Beine an und legte den Kopf auf ihre Knie, während sie überlegte, was sie für ihren Freund tun könnte. "Vielleicht kann ich ihn überreden, dass wir etwas zu essen bestellen, damit er nicht in der Küche stehen muss, obwohl ihm seine Beine weh tun.", überlegte sie, doch schon im selben Moment fiel ihr ein, wie gerne Carson kochte und sie bekam Angst, dass sie ihn mit diesem Vorschlag kränken könnte. Auf einmal fühlte sie sich wieder wie in ihrem früheren Leben, in dem sie auch ständig Sorge gehabt hatte, dass sie etwas falsches sagen oder tun könnte. Sie wollte eine Frau sein, die Carson verdient hatte, aber gleichzeitig hatte sie das Gefühl, dass sie dazu nicht in der Lage war. 'Bleib so wie du bist.' hatte er zu ihr gesagt... Aber was sollte Julia tun, wenn das eines Tages nicht mehr ausreichte?

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    • Nach einer ordentlichen Dusche fühlte sich Carson immer wie neu geboren. Als er nun aus der Kabine trat, ein Handtuch um die Hüften, war es nicht anders. Er schlüpfte in ein paar Flanellhosen und eines seiner Uni-Shirts, ehe er wieder hinunter ging. Er ließ sich neben Julia auf die Couch fallen und legte ihr einen Arm um die Schultern.
      "Was beschäftigt dich? Ich seh doch, dass da irgendwas in deinem hübschen Köpfchen vorgeht, was dir nicht gefällt", sagte er sanft und zog sie kurz enger an sich, um ihr einen Kuss auf die Schläfe zu drücken, "Ist es, weil ich dich vergessen habe? Ich habe die Zeit aus den Augen verloren, entschuldige bitte."
      Er strich ihr über den Oberarm, legte seinen Kopf auf ihre Schulter, schweigend. Es war seltsam ruhig hier im Penthouse, nachdem die letzte Woche ständig jemand hier gewesen war und sich mit Schadensbegrenzung und Imageproblemen beschäftigt hatte.


    • Es war erstaunlich, dass die Welt sofort besser zu sein schien, nur weil Carson seinen Arm um sie legte. Endlich kamen ihre Gedanken ein wenig zur Ruhe und die Stille im Raum schien sie nicht mehr erdrücken zu wollen. Automatisch lehnte Julia ihren Kopf gegen den ihres Freundes und genoss einige Sekunden lang den Geruch des Duschzeugs, der von ihm ausging. "Nein, es liegt nicht an dir.", sagte sie sanft, nachdem sie erkannt hatte, dass sie Carson nicht ewig auf eine Antwort warten lassen konnte. "Ich mache mir Sorgen um unsinnige Dinge. Es tut mir leid."
      Erneut vergingen einige Sekunden, in denen zwischen ihnen Stille herrschte. Julia wusste, dass Carson mit ihrer Erklärung nicht zufrieden sein würde und überlegte, was sie sagen könnte. Noch vor einigen Stunden war Carson so glücklich und entspannt gewesen, doch nun hatte sie dafür gesorgt, dass er sich Sorgen machte und sogar glaubte sich entschuldigen zu müssen. Julia fühlte sich schrecklich.

      "Es ist wirklich albern.", setzte sie letztendlich ihre Antwort fort. "Ich dachte einfach, dass wir irgendwann etwas essen sollten und dass es vielleicht besser wäre, wenn wir etwas bestellen, weil dir die Beine weh tun und es mir leid täte, wenn du wegen mir in der Küche stehst. Aber dann ist mir eingefallen, dass ich gar nicht einschätzen kann, wie es dir geht und du gerne kochst und ich dir den Spaß nicht nehmen will...", kurz hielt sie inne und machte einen gequälten Laut, als sie realisierte, dass sie plapperte. "Und wie du siehst, komme ich zu keinem Ergebnis. Deshalb entscheide bitte du, weil ich es wirklich nicht kann."

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    • Carson hörte ruhig zu, dann lachte er leise und ließ sich in Richtung Armlehne sinken, Julia zog er auf seinen Schoß.
      "Also wenn das alles ist, verstehe ich nicht, warum du dich so fertig machst. Ich finde es süß, dass du dir darüber Gedanken machst."
      Er küsste sie auf den Scheitel und schlang die Arme um sie. Kurz überlegte er, worauf er Lust hatte.
      "Wir bestellen was, dann musst du dir keinen Kopf um meinen Muskelkater machen. Dafür koche ich morgen Abend für uns, wenn du versprichst, dir höchstens Gedanken um Fettspritzer auf meinem Hemd zu machen."
      Er zeichnete das Unendlichkeitszeichen auf eines von Julias Schulterblättern und beobachtete sich selbst bei diesem Automatismus, bis ihm einfiel, dass er sein Smartphone oben im Schlafzimmer hatte liegen lassen. Er kicherte leise, als ihm das einfiel, machte aber keinerlei Anstalten, sich von dieser Couch bewegen zu wollen.


    • Julia schloss einen Moment lang die Augen. Sie war unglaublich erleichtert darüber, dass Carson nicht sauer oder genervt von ihr war. "Du hast vorhin gesagt, dass ich mir zu viele Sorgen mache. Und anstatt es abzuschalten, denke ich sofort wieder über so unwichtige Dinge nach. Das tut mir leid.", murmelte sie, während sie sich etwas enger an ihn schmiegte. "Ich liebe dich und möchte, dass es dir gut geht. Und es gibt so wenig, was ich dazu beitragen kann." Auch wenn es der Wahrheit entsprach, klang es für Julia wie eine schlechte Begründung für ihr Verhalten. Aber einen anderen Grund gab es nun einmal nicht. "Aber wenn du heute noch ein wenig faul bist, kannst du dich morgen in der Küche austoben, ohne dass ich rumnöle.", sie kicherte leise.
      Einige Minuten blieb sie still so liegen und konzentrierte sich auf das Muster, dass Carsons Finger auf ihrer Haut zeichneten. Es war ein so friedlicher Moment und die junge Frau hasste sich dafür, dass sie diesen letztendlich stören musste. "Wir sollten aufstehen, oder?"
    • "Ja, das sollten wir", antwortete Carson, schlang seine Arme aber nur enger um Julia und schloss die Augen.
      Faul sein war genau das, was ihm gerade vorschwebte. Sein Smartphone lag oben, ja, aber wen interessierte das schon? Noch war er nicht hungrig und es war ja auch erst Mittag. Vielleicht würde er nachher einen kleinen Obstsalat oder sowas machen, das wusste er noch nicht. Jetzt wollte er erstmal liegen bleiben und mit der wundervollen Frau in seinen Armen kuscheln.
      "Ich glaube, ich muss dich nochmal mit Dana shoppen schicken", sagte er nach einer Weile.
      Er hatte seine Gedanken ein wenig wandern lassen. Dabei war ihm wieder eingefallen, dass sie ja bald wieder nach New York flogen. Er hatte da eine Überraschung geplant, die Julia sicherlich gefallen würde.
      "Ich geb ihr eine Liste mit, an der ihr euch orientieren könnt. Ich will ja nicht, dass du gleich alles weißt", kicherte Carson und tippte Julia spielerisch gegen die Nasenspitze.


    • Julia lachte leise, als Carson seine Umarmung etwas verstärkte und damit deutlich zeigte, dass er nicht viel von ihrem Vorschlag hielt. Und sie hatte nichts dagegen. Wenn es nach ihr ginge, könnten sie für immer so zusammen liegen.
      Als Carson letztendlich zu sprechen begann, hätte Julia gerne zu ihm aufgeschaut, aber da sie dazu ihre bequeme Position verlassen gemusst hätte, entschied sie sich doch dagegen. "Kann ich nicht einige von meinen Sachen mitnehmen?", warf sie ein, da es ihr noch immer etwas unangenehm war, dass Carson ständig Dinge für sie kaufte und sie ihm im Gegenzug nichts zurück geben konnte. Aber letztendlich musste sie einsehen, dass sie nicht wirklich eine Wahl hatte, da sie nicht wusste was Carson plante und vermutlich sowieso nichts passendes hatte. Und sie wollte nicht, dass er mit einer Frau in der Öffentlichkeit herum laufen musste, die nicht zu ihm passte. "Ich bin mir sicher, dass Dana etwas schönes aussuchen wird. Sie hat einen guten Geschmack.", gab sie zu. Sie war wirklich neugierig, wohin der Geschäftsmann sie bringen würde, aber da sie wusste, dass Carson ihr nicht noch mehr verraten würde, versuchte sie erst gar nicht ihn nach weiteren Einzelheiten zu fragen. Stattdessen schloss sie die Augen und beschloss die die letzten ruhigen Stunden, die sie noch gemeinsam verbringen konnten bevor der Alltag sie wieder einholte, so gut zu genießen wie sie nur konnte.

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    • "Nur, wenn Dana deinen Kleiderschrank plündern und dir was zusammenstellen darf", gab Carson zurück.
      Einerseits war dieser Plan Eigennutz und das auch noch auf die schlimmste Art: Imageschutz. Aber andererseits wollte er, dass Julia und Dana einander näher kamen. So hatte Julia jemanden, mit dem sie reden konnte, der sich mit der High Society und ihm auskannte, andererseits wurde Julia damit vielleicht auch lockerer, wenn es hieß Leute herumkommandieren zu können. Dana war eine gute Freundin und noch bessere Assistentin, das wollte Carson seiner Geliebten nicht vorenthalten. Das brachte ihn noch zu einem anderen Gedanken.
      "Weißt du...", sagte er und musste lächeln bei dem Gedanken, "Du darfst auch gern vor deinen Freunden angeben. Kaffeeklatsch im Dachgarten. Mädelsabend im Spa - Dana kennt da bestimmt was."
      Er küsste Julia auf den Scheitel.
      "Alles, was mir gehört, gehört auch dir. Du darfst dich gern bedienen."


    • Julia dachte kurz über Carsons Worte nach, bevor sie leicht den Kopf schüttelte. "Das ist schon in Ordnung. Dana wird sicher etwas passendes für mich aussuchen." Im Grunde hatte sie nichts dagegen, dass Dana ihre Kleider durchstöberte, doch gleichzeitig war es ihr auch ein wenig peinlich, da sie nicht mit der Qualität mithalten konnten, die die Assistentin gewohnt war. Sie war nun einmal nicht reich und vor ein paar Monaten hatte sie sich nie viele Gedanken darum gemacht, ob ihre Kleider von einem Designer stammten. "Und du weißt doch, dass ich keine Freundinnen habe. Aber danke für das Angebot.", sie wusste nicht, wieso Carson ihr gerade diese Vorschlag machte und sie war sich sicher, dass er nicht von der Dachterasse des Penthauses gesprochen hatte. Immerhin hatte er gesagt, dass dieses keine andere Frau betreten durfte. Und wenn Julia ehrlich war, hatte diese Aussage ihr geschmeichelt, weshalb sie nicht bereit war, dieses Privileg einfach so aufzugeben. Carson war der erste, der ihr das Gefühl hab, etwas besonderes zu sein.
      "Ich denke, es ist besser, wenn ich erst einmal nicht mit dir angebe. Ich möchte nicht, dass jemand schlecht über dich denkt."

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    • "Hm."
      Carson schob Julia von sich hinunter und setzte sich auf. Einen langen Augenblick betrachtete er sie nur und dachte nach. Hauptsächlich über das, was sie eben gesagt hatte, beziehungsweise, was er zwischen den Worten hatte raushören können. Er war sich ziemlich sicher, dass es Julia nicht gefallen würde, sollte er es ansprechen, aber andererseits...
      Er ergriff ihre Hand und küsste die Knöchel ihrer Finger. Dann legte er ihr beide Hände an die Wangen und zwang sie dazu, ihn anzusehen.
      [Blockierte Grafik: http://www.topcount.co/wp-content/uploads/2015/07/foreheadkiss.gif]"Julia. Ich finde es angenehm, dass du dir Sorgen um mich machst. Das ist zwar immer noch etwas ungewohnt für mich, aber ich finde es eigentlich wirklich gut. Aber du musst dir keine Gedanken um mein Image machen. Ich habe ein ganzes Stockwerk voller Leute, die ich allesamt bezahle, um sich darum zu kümmern. Du bist meine Freundin. Du kannst tun und lassen, was auch immer du tun willst. Sollte dabei was schiefgehen, dann müssen die sich darum kümmern, nicht du. Du bist einfach nur du, verstehst du mich?"
      Er seufzte und küsste sie, konnte dem Drang einfach nicht widerstehen.
      "Ich will dich nicht bevormunden. Wenn dir etwas nicht passt, dann sag mir das. Ich will, dass du glücklich bist, nicht dass du alles tust, um mich glücklich zu machen. Mit geht's gut, wenn es dir gut geht."
      Er strich ihr mit den Daumen über die Wangen, dann drückte er ihr einen Kuss auf die Stirn und zog sie wieder in seine Arme.


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    • Kurz erschrak Julia als Carson sie auf einmal von sich schob, da sie befürchtete, dass sie ihn verärgert hatte. Doch der Mann sah nicht wütend aus, eher ein wenig besorgt. Still hörte die Blondine sich seine Worte an, während sie überlegte, ob er wohl enttäuscht von ihr war oder sie undankbar wirkte. "Du möchtest, dass ich ich selbst bin, aber gleichzeitig willst du, dass Dana mich neu einkleidet. Und du willst nicht, dass jemand von meiner Vergangenheit erfährt, weil es ein gefundenes Fressen für die Paparazzi wäre. Nicht einmal Austin soll ich davon erzählen.", kommentierte sie seine Aussage, nachdem er fertig war. Es war eine einfach Feststellung und nicht als Vorwurf gemeint. Sie konnte Carson sowieso nicht böse sein, so lange sie in seinen Armen lag. Trotzdem musste sie zugeben, dass es ein wenig widersprüchlich klang.
      "Carson, ich weiß es zu schätzen, dass du mich nicht einengen willst, aber wir wissen, beide dass du ein Image aufrecht erhalten musst. Gerade jetzt.", sie hasste es den Geschäftsmann an die jüngsten Ereignisse zu erinnern - vor allem an seinem ersten freien Tag seit langem. Aber wenn er sich die Mühe machte und so ehrlich mit ihr sprach, wollte sie das selbe tun. "Ich finde, du bist ein wundervoller Mensch und die ganze Welt sollte das sehen. Ich weiß, dass ich das nicht erreichen kann und ich weiß, dass ich dich nicht beschützen kann. Aber ich möchte für dich da sein und einen kleinen Beitrag leisten. Dazu gehört leider auch, dass ich mir Sorgen mache, weil ich ständig darüber nachdenke, wie ich dir helfen kann. Mir ist bewusst, dass das auf die Dauer nervig sein wird, aber ich schaffe es nicht, das abzustellen." kurz hielt sie inne und sah zu dem Mann hinauf, der ihr Herz gestohlen hatte. "Ich möchte die Freundin sein, die du verdienst und ich werde hart an mir arbeiten, um das zu erreichen. Ob dir das passt oder nicht." Ein sanftes Lächeln legte sich auf ihre Lippen, das zeigte, dass sie ihren letzten Satz nur als Scherz gemeint hatte.
    • Carson schloss die Arme noch enger um Julia. Sie hatte ja Recht. Er hatte ihr nur helfen wollen und jetzt sah es aus wie Kontrolle.
      "Tut mir leid", murmelte er an ihrer Schulter, "Ich wollte dir doch nur ein Geschenk machen. In Zukunft werde ich's mir verkneifen."
      Er war wohl doch eingerostet, was Beziehungen anging. Naja, er hatte ja aber auch erst eine wirkliche und das war Jahre her. Oh man... er war ein brillianter Geschäftsmann aber höchstens ein mittelmäßiger Freund. Er hasste sich dafür. Der Perfektionist in ihm hatte alles richtig machen wollen und jetzt war es nach hinten losgegangen. Verdammt.
      Er lehnte sich wieder zurück, Julia in seinen Armen und strich ihr durch die Haare.
      "Ich bin wohl etwas über das Ziel hinaus geschossen. In Zukunft werde ich dich einfach wieder mit Blumen bewerfen, okay?"


    • Es brach Julia das Herz, als Carson sich bei ihr entschuldigte. Auf einmal fühlte sie sich an ihre ersten Treffen erinnert, während denen sie sein Verhalten auch immer zu kritisch hinterfragt und ihn dadurch sehr frustriert hatte. Noch vor ein paar Minuten hatte sie verkündet, dass die eine gute Freundin sein wollte, doch anscheinend hatte sie jetzt schon versagt. "Du musst dich für nichts entschuldigen. Es ist meine Schuld und es tut mir leid. Ich hätte besser nachdenken müssen, bevor ich so etwas sage.", gab sie leise zu und legte ihre Arme um Carson, als könnte sie ihn so daran hindern, dass er vor ihr davon lief. Sie war so enttäuscht von sich selbst, dass sie am liebsten geweint hätte. Doch sie riss sich zusammen, da Carson ihr Verhalten vermutlich auch falsch interpretiert und sich nur noch schuldiger gefühlt hätte. Sie hatte ihn wirklich nicht verdient.
      "Bitte lass uns nicht streiten, okay?" Im Grunde wusste Julia, dass diese Diskussion nicht in einem Streit enden würde, da ihr Freund dazu zu vernünftig war. Trotzdem war der Gedanke, dass er wütend auf sie sein könnte, unerträglich für sie. "Wenn du glücklich bist, so lange ich glücklich bin und ich glücklich bin, so lange du glücklich bist, brauchen wir beide eigentlich nie mehr unglücklich zu sein.", sagte sie, während sie sich etwas enger an Carson kuschtelte und wünschte sich gleichzeitig, dass die Dinge wirklich so einfach sein könnten. "Und im Grunde brauche ich nicht einmal Blumen. So lange du mich in deinen Armen hältst, so wie jetzt und mir das Gefühl gibst, dass ich sicher bin. So lange du sagst, dass du mich liebst, bin ich glücklich. Ich brauche nur dich - sonst nichts."

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