[2er RPG] Burning Desire

    • "Rein statistisch gesprochen sind Sie eine attraktive Frau und besitzen einen angenehmen Charakter. Bedenkt man, wie gern Charles neue Leute kennenlernt und dass er ebenfalls ein sehr verträglicher Kerl ist würde ich sagen, dass Sie sich da keine Sorgen machen müssen. Wie geht's der Frau MaMa?"
      Es war unglaublich wie sehr dieser Typ zwischen Carson und Julia hin und her hüpfte! Smalltalk in größeren Gruppen war sicher nicht sein Ding.
      "Ihr geht's soweit gut. Entweder plant sie bereits die Hochzeit oder sie ist die gruselige Oma, die gerade alles über Julia rausfindet, was es zu finden gibt."
      Carson wandte sich Julia zu, wusste er doch, dass sie sich nun Sorgen um etwas machte, was niemand rausfinden sollte.
      "Austin kümmert sich drum. Sie vertraut Austin in dieser Hinsicht so sehr wie ich und er wird nur weitergeben, was eichtig ist. Mach dir keine Gedanken."
      "Oh. Gibt es da etwa ein Sicherheitsrisiko?"
      "Nein, gibt es nicht. Aber Mom muss ja nicht alles über meine Freundin erfahren."
      "So entstehen Lücken, mein Lieber. Sie ist Teil deiner Verteidiungslinie. Beide sind das. Es ist töricht, etwas zurückzuhalten."
      "So siehst du das vielleicht. Aber ich sehe es nicht ein, einen kompletten Strip vor meiner Mutter hinzulegen. Auch ich habe meine Grenzen."
      Wieder lachten die beiden Männer, aberes war zu sehen, dass John seine Aussage ernst gemeint hatte. Dieser Mann nahm sämtliche Sicherheitsfragen ernst. Es ging für ihn schon um Leben und Tod, wenn man nur einen kleinen Safe für Wertsachen im Schrank haben wollte. Das brachte wohl der Job mit sich.

      @Enija


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    • Ein wenig verwirrt sah Julia zwischen den beiden Männern hin und her, da sie dem schnellen Themenwechsel von John nicht ganz folgen konnte. Die Gedanken des Mannes schienen schneller zu springen als ein Kaninchen, oder für ihn war einfach kein Thema interessant genug, um sich länger damit zu befassen.
      Als das Gespräch dann jedoch auf Carsons Mutter gelenkt wurde, rutschte Julia unbewusst ein wenig auf ihrem Stuhl nach unten. Sie wollte die alte Dame nicht enttäuschen, aber vermutlich würde sie das irgendwann tun. Spätestens, wenn sie erfuhr aus was für einem Umfeld die neue Freundin ihres Sohnes stammte.

      "Austin kümmert sich drum. Sie vertraut Austin in dieser Hinsicht so sehr wie ich und er wird nur weitergeben, was wichtig ist. Mach dir keine Gedanken." Wieder einmal schien Carson Julias Gedanken lesen zu können. Die junge Frau schenkte ihm ein schmales Lächeln, aber dann wurde ihr auf einmal klar, dass sie im Grunde kein Problem damit hatte, wenn seine Mutter wüsste, was Julia schon erlebt hatte. Vielmehr fürchtete sie sich davor, welche alten Erinnerungen es bei der Frau, die schon viel schlimmeres durchmachen musste, hervorrufen würde. Sie machte sich Sorgen um die zerbrechliche Dame, die sich so sehr um ihren Sohn sorgte.
      "So entstehen Lücken, mein Lieber. Sie ist Teil deiner Verteidiungslinie. Beide sind das. Es ist töricht, etwas zurückzuhalten.", sagte John in diesem Moment, da die Männer ihre Unterhaltung inzwischen fortgesetzt hatten. Julia legte den Kopf etwas zur Seite und stellte fest, dass der nüchterne Mann Recht hatte. Hatte sie überhaupt verdient mit einem so wunderbaren Menschen wie Carson zusammen zu sein, wenn sie die Menschen anlog, die ihm so viel bedeuteten?

      Bestärkt von diesem Gedanken schloss sie ihre Finger etwas fester um die von Carson. "Weißt du... wenn du deiner Familie davon erzählen möchtest, wäre das in Ordnung für mich. Ich überlasse die Entscheidung dir, da du das besser einschätzen kannst.", sagte sie zu ihrem Freund und hoffte, dass er verstand, dass sie damit vor allem seine Mutter meinte. "Wenn ich Teil deiner Familie sein will, sollten wir keine Geheimnisse voreinander haben, oder?" Es fiel ihr nicht leicht, diesen Schritt zu machen. Es wäre sicherlich nicht angenehm und die anderen würden sie in einem schlechteren Licht sehen, vielleicht würden sie doch noch ihre Meinung ändern und Carson raten sich jemanden zu suchen, der nicht traumatisiert und kaputt war... Es war ein beängstigender Gedanke, aber Julia vertraute Carson.
    • "Da hast du's, John! Jetzt macht sie sich Sorgen um Sachen, um die sie sich keine Sorgen machen muss. Sorge steht ihr nicht. Lass das!"
      Carson hob Julias Finger an seine Lippen und sah ihr lächelnd in die Augen.
      "Mach dir mal keine Umstände, Juli. Nicht jeder muss deine gesamte Lebensgeschichte kennen, um für ein sicheres Umfeld zu sorgen."
      Er warf John noch einen bösen Blick zu, der Mann lehnte sich mit einer abwehrenden Haltung zurück und streichelte wieder seine Hündin. Er war sich keiner Schuld bewusst, hatte er doch bloß auf ein Sicherheitsproblem aufmerksam gemacht, wie es sich gehörte. Menschliche Beziehungen zählten also auch zu den Sachen, die er nicht wirklich drauf hatte.

      Das Essen wurde gebracht und schmeckte wie immer hervorragend. Der Koch selbst kam sogar vorbei. Wahrscheinlich, um sich bei seinem Chef einzuschleimen, aber das war ihm nachzusehen, immerhin saßen hier zwei prominente Gäste. Sie hatten ein kleines Gespräch, indem John überraschend wenig sagte. Keine Sicherheitsfragen, die es zu stellen oder zu beantworten gab.
      Danach bestellte Carson noch ganz frech einen Nachtisch für sie alle. John schien nicht begeistert davon zu sein, aber er sagte nichts. Er nahm es schweigend hin, widmete sich einfach nur seinem Hund.
      Im Gegensatz zum Beginn des Essens wurden nun nur noch leichte Themen besprochen. Neue Produkterscheinungen von John und wo sie in Carsons Firmen hin sollten, Ferienplanung, Feiertage, dergleichen.

      Als John nach dem Essen aufstand, erhob sich auf der große, unglaublich schlank gebaute Hund. Carson und Julia taten es ihm gleich.
      "Pass auf dich auf", verabschiedete sich der Sicherheitsmann von Carson, Julia erntete immerhin ein halbes Lächeln und ein freundliches Nicken, dann entfernte sich der Mann mit seinem Vierbeiner in die Tiefen des Hotels.
      "Und jetzt", sagte Carson, als er seine Angebetete hinaus führte, "haben wir den Abend ganz für uns."
      Er grinste schelmisch, schlang die Arme von hinten um Julia und küsste sie auf den Hals, während Austin den Wagen vorfuhr. Er schob sie praktisch schon auf den Rücksitz, wo er gleich über sie herfiel. Carson vergrub seine Hände in Julias wundervollen Haaren, presste seine Lippen auf ihre. Austin fuhr die blickdichte Trennscheibe zwischen Vorder- und Rücksitz hoch, ohne einen Kommentar abzugeben. Carson wollte diese Frau. Brauchte sie. Er musste sie fühlen!


    • Mit einem schüchternen Lächeln auf den Lippen verabschiedete Julia sich von John und seinem Hund. "Was meinst du... war das heute Abend in Ordnung?", fragte sie Carson, da sie noch immer unsicher war, ob sie sich zur Verhandlungspartnerin eignete. Aber all ihre Zweifel wurden unwichtig, als ihr Geliebter seine Arme um sie legte und sie im nächsten Moment schon fast in den Wagen hinein hob. Ein leiser Laut, der zwischen Überraschung und einem zufriedenen Seufzen schwankte, verließ ihre Lippen, als Carson seine Hände in ihrem Haar vergrub. "Ich brauche dich wohl nicht zu fragen, ob du dich noch krank fühlst.", kicherte sie leise zwischen zwei Küssen. Normalerweise wäre es ihr peinlich, dass der Geschäftsmann in der Limousine geradezu über sie herfiel und Austin das gesehen hatte. Aber sie hatte Carsons Berührungen in den letzten zwei Wochen einfach zu sehr vermisst, um sich gerade über so etwas Gedanken zu machen. Stattdessen schlang sie ihre Arme um seinen Hals und drückte sich etwas enger an ihn. "Ich habe dich so sehr vermisst.", sprach sie ehrlich das aus, was sie gerade eben gedacht hatte, bevor sie ihre Lippen wieder auf seine legte und ihn genauso innig küsste wie er sie.
    • Carson drückte sich zwischen Julias Beine. Er konnte sich einfach nicht zurückhalten! Sein Verhalten, sein Körper zeigte das auch ziemlich deutlich.
      "Ich mach's wieder gut", hauchte er gegen ihr Brustbein, "das ganze Wochenende lang, wenn es sein muss."
      Beinahe von allein fand seine Hand ihren Weg unter Julias Kleid, strich ihren Oberschenkel hinauf und zog schließlich am Bund ihres Slips. Die Fahrt zurück zum Davis Tower würde er nicht aushalten, ohne Julia zu berühren, ohne sie zu schmecken. Er brauchte diese Frau mit Haut und Haaren.
      Seine Finger schlüpften unter den zarten Stoff und überwanden die wenigen Zentimeter, die ihn noch von der empfindlichen Knospe zwischen ihren Schenkeln trennten.
      "Ich brauche brauche dich", keuchte Carson und biss Julia leicht in den Hals.
      Er wollte alles von ihr, im Gegenzug würde er ihr absolut alles geben. Er wollte eins mit ihr sein.


    • Julia löste ihre Arme von Carsons Hals und ließ sie stattdessen seinen Brustkorb hinunter wandern. Auf einmal wurde ihr bewusst, dass er dank seines Sakkos und der Weste wesentlich mehr Kleidung trug als sie, was ihr irgendwie ungerecht vorkam. "Du musst nichts gut... oh!", ihr Satz brach abrupt ab, als Carsons Hand ihren Weg unter ihr Kleid fand. Unbewusst lehnte sie sich ihm entgegen, während ihre Finger die Knöpfe seines Anzuges zu öffnen begannen. Ausnahmsweise störte sie die stürmische Art ihres Freundes sie diesmal nicht, stattdessen war sie glücklich darüber, dass er seine Krankheit überstanden und wieder zu seiner alten Form zurück gefunden zu haben schien.
      Leise flüsterte sie seinen Namen, bevor ihre Lippen wieder nach seinen suchten, um ein Stöhnen zu unterdrücken. Sie nahm nicht mehr wahr, dass sie gerade auf dem Rücksitz eines Autos lag, das durch die Stadt fuhr und zum ersten Mal kümmerte es sie nicht, ob man sie vielleicht hören könnte. Alles was zählte war der unglaubliche Mann vor ihr. "Ich brauche dich auch.", brachte sie zwischen zwei Küssen heraus und öffnete unbewusst ihre Beine ein Stück weiter. Es war eindeutig von Vorteil, dass ihr Kleid seitlich einen Schlitz hatte. "Ich gehöre dir. Deshalb nimm mich und lass mich nie wieder gehen."
    • Julia traf mit ihren Worten genau ins Schwarze. Sie lösten irgendetwas in Carson aus, ließen irgendetwas frei. Er hielt sich nicht weiter damit auf, die Perle ihrer Lust zu liebkosen. Er schob zwei seiner Finger in Julia hinein. Gleichzeitig rutschte er weiter hinunter und schob Julia gegen die Tür, damit sie aufrecht saß und er Platz für das hatte, was folgen würde. Er schob das Kleid so gut beiseite, wie der edle Stoff es zuließ und hog ihren Slip mit der freien Hand ihre Oberschenkel hinunter. Dann senkte er den Kopf küsste den empfindlichen Nervenknoten, der sich ihm leuchtend und feucht entgegen zu strecken schien. Der Geschmack seiner Liebsten flutete Carsons Verstand und ließ ihn die Gegenwart vergessen. Nich existierte mehr. Sie schwebten in einem dunklen Raum, nur Julias Lust und Extase, Carsons unbändiges Begehren existierten hier. Nur ihre Liebe zueinander.
      Carson ließ seine Zunge um die Knospe tanzen, seine Finger folgten dem gleichen Rhythmus in ihrem Inneren. Er war so auf Julia fixiert, dass er jedes Muskelzucken spürte, als sei es sein eigenes. Er schmeckte ihren Orgasmus, saugte ihn in sich auf.
      Irgendeine Ecke seines Verstandes funktionierte allerdings noch. Er wusste Instiktiv, dass sie den Davis Tower erreichten. Also zog er sich zurück, schob Julias Unterwäsche wieder an ihren Platz und workte so, als sei das eben nicht geschehen. Allerdings waren seine Schritte größer und schneller als normal. Er hetzte auf unauffällige Weise zu seinem privaten Aufzug, schickte Austin über die Schulter nach Hause. Kaum hatten sich die Aufzugtüren geschlossen, drückte er Julia gegen eine der Wände und küsste sie af eine Weise, die in der Öffentlichkeit als unanständig gelten würde. Blind tastete er nach dem Scanner und ließ seunen Damen scannen, um nach oben zu kommen. Er schaffte es kaum durch den Flur, brauchte eine Ewigkeit, um die Türklinke zu finden. Doch schließlich betraten sie das Penthouse. Hoch ins Schlafzimmer schafften sie es allerdings nicht mehr. Carsons Selbstbeherrschung war aufgebraucht. Er fiel im Wohnzimmer über Julia her. Erst auf der Couch, dann aus irgendeinem Grund auf dem Teppich zwischen Sofa und Kaffeetisch, den er etwas beiseite schob.

      Er wusste nicht, wie oft er gestern Nacht gekommen war oder wie oft er Julia dazu gebracht hatte. Irgendwann waren sie verschwitzt und verklebt auf der Couch eingeschlafen.
      Ricardo weckte seinen Chef vorsichtig am Morgen danach. Verhalten starrte er in Richtung Küche und hielt Carson ein Handtuch hin. Er nahm es, wickelte es sich um die Hüfte, als er vorsichtig aufstand und bedeckte Julia mit der Decke, die sie gestern Nacht auf den Boden geworfen hatten, als sie auf die Couch gestolpert waren. Teile seines Anzuges lagen überall verteilt und bildeten einen pfad von der Tür bis zur Couch, wo die Spur in einem Haufen aus Julias Sachen endete.
      Carson schämte sich für nichts. Rocardo dackelte davon in die Küche, um Frühstück zu machen, während Carson die Klamotten einsammelte und ordentlich faltete, ehe er sich auf die Armlehne setzte und Julia sanft durch die verhedderten Haare strich.
      "Steh auf, meine Hübsche", flüsterte er ihr ins Ohr und küsste sie auf die Schläfe, "du machst Ricardo ganz nervös..."
      Er kicherte leise und sah über die Schulter, wo Ricardo den hochroten Kopf gerade in den Kühlschrank steckte. Der Italiener zwang sich krampfhaft, das Gesehene zu vergessen und nicht wieder hinzusehen.
      Kurzerhand stand Carson auf und hob Julia hoch. Allein ihre nackte, warme Haut auf seinen Armen zu spüren, verschaffte ihm einen erneuten Ständer. Er brachte sie die Treppe hinauf ins Schlafzimmer, wo er sie sanft auf dem Bett ablegte und sich daneben auf den Boden kniete, um sie in ihrem Frieden zu beobachten.


    • Julia fühlte sich, als hätte sie jemand in Watte gepackt. Ihr Körper war warm und fühlte sich ungewöhnlich leicht an, beinahe so, als würde sie schweben. Sie wollte nicht die Augen öffnen, oder sich bewegen und tief in ihrem Unterbewusstsein wusste Julia, dass sie es auch nicht konnte. Die letzte Nacht war unglaublich gewesen, aber gleichzeitig hatte sie der jungen Frau all ihre Kräfte geraubt. In ihrer Ekstase hatte sie nicht gemerkt, dass sie bei weitem nicht so viel Ausdauer besaß wie Carson, aber nun forderte ihr Körper eine Pause. Vermutlich würde sie später Muskelkater haben, doch im Moment war Julia einfach nur glücklich und zufrieden. Carson war bei ihr, sie waren eins geworden. Das war alles, was sie brauchte.

      Die leise Stimme ihres Geliebten drang zu ihr, aber außer ein paar Wortfetzen konnte sie nichts verstehen. Kurz darauf spürte sie, dass ihr Körper in die Höhe gehoben wurde und ein leiser Seufzer verließ ihre Lippen, als ihr Carsons typischer Geruch in die Nase stieg. Automatisch schmiegte sie sich an ihn und beschloss, dass es in Ordnung war, die Augen noch ein wenig geschlossen zu halten.
      Als Carson sie dann jedoch ablegte und seine Wärme verschwand, zwang Julia sich die Lieder zu öffnen. Ein leichtes Lächeln legte sich auf ihre Lippen, als ihr Blick als erstes auf den Geschäftsmann fiel, der neben dem Bett saß und sie ansah. "Guten Morgen.", sagte sie leise und streckte eine Hand aus, um ihm über die Wange zu streichen. "Geht es dir gut?"
    • Dieses Bild, seine schlafende Geliebte, war eines der schönsten, die er je gesehen hatte.
      "Ging mir nie besser", antwortete er leise, beugte soch vor und küsste Julia sanft.
      Er würde gern duschen, aber noch viel mehr wollte er ins Fitnessstudio runter und ein bisschen trainieren. Da lohnte sich die Dusche nicht.
      "Es ist erst sechs. Schlaf doch noch ein bisschen. Ricardo macht gerade Frühstück und ich wollte nochmal runter ins Studio ein bisschen trainieren."
      Er stand auf und streckte sich. Es war sogar halb beabsichtigt, dass das Handtuch dabei von seinen Hüften rutschte.
      "Ups", lachte er schelmisch und brachte es ins Badezimmer, ehe er zu Kleiderschrank ging und sich ein paar Shorts und ein Tanktop holte.
      Ähnlich wie die Sache mit dem Handtuch war auch seine Gemütlichkeit geplant. Jetzt, wo er den Infekt hinter sich gebracht hatte, fühlte er sich großartig! Sein Leben machte ihm wieder Spaß und das genoss er in vollen Zügen.


    • Julia lächelte Carson hinterher. Der Satz 'I hate to see you go but I love to watch you leave' schoss ihr durch den Kopf und kam ihr auf einmal sehr passen vor. Der Geschäftsmann sah aber auch einfach zu gut aus... Kurz überlegte Julia, ob sie ihn nicht begleiten sollte, doch ihr Körper teilte ihr sofort mit, dass er das für eine dumme Idee hielt.
      Deshalb döste die junge Frau noch für ein paar Minuten. Da sie aber alleine in dem großen Bett nicht mehr schlafen konnte, stand sie letztendlich doch auf und nahm eine ausgiebige Dusche, um wach zu werden. Als sie wenig später bekleidet und mit noch feuchten Haaren ins Wohnzimmer kam, fiel ihr Blick sofort auf den Kleiderstapel, der auf dem Sofa lag. Das Blut schoss ihr in den Kopf, als sie sich daran erinnerte, was sie in der letzten Nacht hier getan hatte. Sie wusste es zu schätzen, dass Carson sie ins Bett gebracht und sogar etwas aufgeräumt hatte. Sie war so in Gedanken versunken, dass sie zuerst gar nicht bemerkte, dass sie nicht alleine war. "Guten Morgen, Julia. Ich habe Kaffee gemacht." begrüßtesie Ricardo lächelnd, doch aus irgendeinem Grund wirkte er ein wenig angespannt. Es dauerte ganze drei Sekunden, bis Julia verstand, wieso der Mann so peinlich berührt zu sein schien. Offensichtlich war er hier angekommen, bevor Carson sie ins Schlafzimmer getragen hatte. Die Röte in ihrem Gesicht verstärkte sich noch etwas und sie sah verlegen auf ihre Füße. "Guten Morgen." Sie fragte sich, ob der Koch sie wohl nackt gesehen hatte, oder sich nur seinen Teil dachte. Aber wenn sie ehrlich war, wollte sie es gar nicht wissen und sie würde ihn garantiert nicht darauf ansprechen.

      Nachdem sie die Kleider ins Schlafzimmer gebracht hatte, so dass das Wohnzimmer wieder wie vorher aussah, machte sie es sich vor dem Fernseher gemütlich. "Es freut mich, dass es Mr. Davis wieder gut zu gehen scheint.", sagte Ricardo, als er eine Tasse Kaffee vor Julia abstellte. Er wirkte ein wenig entspannter und Julia war ihm unendlich dankbar dafür, dass er sie nicht darauf ansprach, was er an diesem Morgen gesehen hatte. "Ja, ich bin auch sehr froh darüber.", antwortete sie und lächelte zu dem Mann hinauf.

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    • Carson hatte sich von Ricardo eine ordentlich große Trinkflasche geben lassen. Da er heute sonst nichts zu tun hatte, wollte er die letzten zwei Wochen an Training nachholen. Er war nicht unbedingt besessen, er ging nicht jeden Tag, aber er fühlte sich unwohl, wenn er gar nicht ging. Er achtete eben auf sein Aussehen. Und für Julia musste er auch weiterhin gut aussehen. Er konnte ihr doch keinen Fettwanst vorsetzen!
      Im Studio traf er sich mit Austin. Die beiden trainierten gemeinsam, was dazu führte, dass Carson sich wesentlich mehr anstrengte, als sonst. Außerdem trainierten sie länger und härter. Normalerweise machte Carson das, um den Kopf freizubekommen und in Form zu bleiben. Jetzt machte er es, um Muskeln aufzubauen, um fitter zu werden. Zwei Wochen konnten einen ordentlichen Unterschied machen.
      "Der Termin ist um drei", sagte Austin entspannt, als sie nebeneinander her einen Berg auf dem Laufband hinauf joggten, "Dana weiß es nicht."
      Carson lachte keuchend.
      "Das wird sie dir übelnehmen."
      "Von mir word sie es nicht erfahren."
      "Von mir auch nicht."

      Drei Stunden folterte Austin seinen Chef, ehe er ihn gehen ließ. Als sie danach gemeinsam ins Penthouse kamen, trieften sie vor Schweiß. Aber sie frühstückten noch gemeinsam, ehe der Linebacker ging und Carson unter der Dusche verschwand. Allerdings nicht, ohne Julia noch auf den Scheitel zu küssen. Er war völlig ausgelaugt, aber auch super gut gelaunt.
      Eine Dusche, eine Rasur und ordentliche Klamotten später war er wieder unten und warf sich neben Julia auf die Couch und legte ihr einen Arm um die Schultern. Er küsste sie auf die Schläfe.
      "Wenn alles gut läuft, habe ich am Montag eine Überraschung für dich", sagte er.


    • Julia sah Carson nachdenklich hinterher, als er in Richtung Dusche verschwand. Sie sorgte sich ein wenig um ihn, da er schon wieder so intensiv trainierte, obwohl er gerade erst wieder gesund war. Aber sie vertraute darauf, dass Carson seine Grenzen kannte und Austin auf ihn aufpassen würden. Und verdammt... sah ihr Freund heiß aus, wenn er so verschwitzt herum lief. Julia kicherte leise, als sie sich bei diesem Gedanken erwischte. Unbewusst biss sie sich auf die Unterlippe, während sie überlegte, ob sie Carson nicht einfach folgen sollte. Er hatte sicher nichts dagegen. Doch letztendlich schüttelte sie ihren Kopf und beschloss, dass der Mann sich lieber etwas entspannen sollte.

      Sie hatte gerade ihre leere Kaffeetasse vor sich auf den Tisch gestellt, als Carson zu ihr zurück kam und sich neben sie auf das Sofa fallen ließ. "Wenn alles gut läuft, habe ich am Montag eine Überraschung für dich" Julia hob die Augenbrauen. "Eine Überraschung?", wiederholte sie, doch ihr wurde noch im selben Moment bewusst, dass Carson ihr keine Antwort geben würde, wenn sie ihn fragte, was er gerade plante. Genau wie bei ihren Dates, würde er sich nicht erweichen lassen, egal wie sehr Julia ihn löcherte. Deshalb beschloss sie es erst gar nicht weiter zu versuchen.
      "Da wir gerade von Montag reden...", setzte sie stattdessen an. "Eigentlich dachte ich, dass ich am Montag mit Andrew sprechen sollte. Dana hat ihn nur überredet, dass ich diese Woche noch hier bin. Er wird also darauf warten, dass ich wieder im Frauenhaus auftauche. Ich werde natürlich nichts tun, was du nicht möchtest. Ich dachte lediglich, dass es alles ein wenig einfacher machen würde." Sie hob ein wenig hilflos die Schultern. Sie wäre wirklich gerne noch länger bei Carson geblieben, aber früher oder später würde sie in ihren Alltag zurück kehren müssen und es kam ihr nicht ganz fair vor, dass sie Andrew jede Woche aufs neue anlog. Aber gleichzeitig verstand sie, dass ihre Anwesenheit hier ein Risiko für Carson darstellen konnte und es schlecht für sein Image wäre, wenn irgendwelche Gerüchte aufkamen. Deshalb sollte auch er in dieser Sache das letzte Wort haben.

      Einen Moment lang saßen sie still nebeneinander, während Julia sich in Carsons Umarmung schmiegte. "Ich habe das übrigends ernst gemeint, was ich im Restaurant gesagt habe.", begann sie schließlich leise. "Ich weiß nicht, wie deine Mutter es auffassen würde, aber wenn du deiner Familie erzählen willst, aus was für einer Beziehung ich komme, bin ich damit einverstanden. Ich könnte es ihnen auch selbst erzählen... aber nun ja... ich bin nicht gut darin." Sie seufzte leise. "Austin weiß vermutlich schon davon, oder? Ich habe immer das Gefühl, dass er mir nicht traut, oder mich nicht mag. Ich könnte ihm meine Fallakte zukommen lassen, wenn es ihn beruhigt." Seit Johns Kommentar beim Abendessen - und während der letzten Stunden auf dem Sofa - hatte Julia ausgiebig über dieses Thema nachgedacht. Es war nicht angenehm für sie und sie schämte sich auch ein wenig dafür, doch irgendwann musste sie vermutlich akzeptieren, dass sie diesen Teil ihrer Vergangenheit nicht einfach ausradieren konnte.

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    • "Niemand weiß davon. Und niemand wird davon erfahren, denn es geht niemanden etwas an. Austin ist immer so grimmig und weil er nicht weiß, was es mit diesem Näherungsverbot auf sich hat, ist er misstrauisch. Er begleitet mich seit meinem zwölften Lebensjahr, er macht sich eben nicht nur Sorgen, weil ich ihn bezahle."
      Er drückte Julia einen Kuss auf die Schläfe.
      "Je weniger Leute es wissen, desto besser. Das würde Austin auch sagen, wenn er es wüsste. Weniger Munition für die Medien, weißt du? Wenn du dir also Slrgen um mein Image machst, dann erzähle es niemandem, der es nicht wissen muss."
      Carson legte die Füße hoch auf den Couchtisch und überschlug sie an den Knöcheln.
      "Du nusst mir nur sagen, wann. Dank Dana habe ich jetzt zu viel Freihzeit. Ich weiß gar nicht, was ich damit anfangen soll, so ganz spontan."
      Er lachte leise und warf einen Blick auf die Uhr. Für ein gedehntes Mittagessen hatte er noch Zeit, dann musste er los. Es war gut, etwas zu tun zu haben. Er mochte das Gefühl.


    • Julia machte einen nachdenklichen Laut. "Ich möchte nicht, dass Austin mir misstraut, oder dass er sich Sorgen macht", murrte sie, während sie ihren Kopf auf Carsons Schulter legte. Sie klang nicht unzufrieden, da sie nicht vor hatte mit ihrem Freund zu diskutieren. Sie konnte Carsons Argument nachvollziehen und ein Teil von ihr war sogar erleichtert darüber, dass sie die unangenehmen Erinnerungen an ihre Vergangenheit wieder verdrängen konnte.
      Sie griff mit einer Hand nach der von Carson und verschränkte ihre Finger miteinander. Es war angenehm so friedlich mit ihm hier zu sitzen und nichts tun zu müssen. Julia wusste nicht, wie lange dieser Moment andauern würde, deshalb versuchte sie ihn so gut wie möglich zu genießen. "Ich liebe dich.", sagte sie und streckte sich etwas, damit sie Carson auf die Wange küssen konnte.

      Einige Sekunden lang saß sie still neben ihm, während sie über sein Angebot nachdachte. Sie hatte zwar beschlossen, dass sie mit Andrew reden wollte, doch erst jetzt wurde ihr bewusst, wie schlecht sie sich auf das ganze vorbereitet hatte. "Normalerweise fange ich Montags immer um Acht an. Für dich ist das vermutlich schrecklich spät, aber die Frauen sollen genug Zeit zum aufstehen und frühstücken haben. Und Andrew trifft man dort sowieso erst ab Neun." Sie lachte leise, während sie sich daran erinnerte, dass ihr Chef kein Morgenmensch war. "Aber du solltest wegen mir nicht deinen Tagesablauf durcheinander bringen. Ich kann auch erstmal normal zur Arbeit fahren und du kommst nach, sobald es dir passt."
    • "Misstrauisch ist das falsche Wort. Er ist... skeptisch. Nicht dir gegenüber, sondern demjenigen, dem die Abordnung gilt."
      Carson hatte Julia nicht nervös machen wollen. Er hatte das Gegenteil von dem erreicht, was er ursprünglich hatte tun wollen. Er biss sich auf die Zunge. Doch bevor er sich weiter Vorwürfe machen konnte, erklärte ihm Julia, wie es bei ihr auf der Arbeit so ablief.
      "Hm... ich weiß noch nicht, wie's heute läuft... Abhängig davon kann ich direkt nach kimmen und mir meine Investition mal ansehen - soweit ich eben komme und mich die Damen lassen - oder ich komme nach und zeige dir deine Überraschung auf der Arbeit..."
      Ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus, als er erkannte, dass er Julia gerade einen Knochen hingeworfen hatte. Mehr würde er ihr allerdings nicht verraten.

      Ricardo servierte das Mittagessen und verschwand, nachdem er die Küche aufgeräumt hatte. Carson wusste noch nicht, ob er heute essen gehen wollte oder selber kochen würde. Nach dem Essen und einem ordentlichen Nachtisch musste sich Carson verabschieden und die Überraschung begutachten.

      Das dauerte länger als erwartet, aber Carson wollte eben auf Nummer sicher gehen. Dafür war er sich jetzt ziemlich sicher, dass er die richtige Entscheidung getroffen hatte. Am Montag würde er pünkltich bei Julia auf der Arbeit aufschlagen.
      "Ich begleite dich zur Arbeit", verkündete er, als er wieder ins Penthouse kam, "hat alles geklappt und deine Überraschung wartet beim Frühstück auf dich."


    • Nach dem Mittagessen machte Julia es sich wieder auf dem Sofa gemütlich. Sie nutzte die Zeit, in der sie auf Carson wartete, um noch ein wenig am Laptop zu arbeiten und einige E-Mails zu beantworten. Sie sagte sich, dass sie auch produktiv sein sollte, wenn ihr Freund arbeitet. Aber sie wusste, dass diese Beschäftigung auch dazu diente, um sich abzulenken und nicht ständig über Carsons angekündigte Überraschung nachzudenken. Der Mann war einfach zu gut darin sie neugierig zu machen.

      Als sich endlich die Tür zum Penthouse wieder öffnete, stand Julia auf und eilte ihrem Geliebten entgegen. "Das freut mich.", antwortete sie, während sie ihm die Arme um den Hals legte und ihn umarmte. "Sowohl, dass du mitkommst, als auch, dass ich nicht so lange auf diese Überraschung warten muss. Du bist wirklich gemein, weil du mir nichts verrätst." Sie setzte einen gespielt beleidigten Gesichtsausdruck auf, den sie jedoch nicht lange durchhielt. Leise kicherte, bevor sie Carson einen kurzen Kuss auf die Lippen gab. "Danke, dass du dir so viel Mühe für mich machst.", fügte sie hinzu und meinte damit nicht nur seine Überraschung, sondern auch dass er sie begleitete, obwohl er sicher besseres zu tun hatte.
    • Carson strich ihr eineverirrte Strähne aus dem Gesicht und lächelte sanft.
      "Das ist doch keine Mühe. Für dich würde ich alles tun."
      Er beugte sich vor und küsste Julia liebevoll. Diese Frau bedeutete ihm so viel wie niemand sonst. Und wenn er ihr den Mond kaufen sollte, nichts würde er lieber tun.

      Das Wochenende verlief quälend langsam. Jetzt, wo Carson wieder konnte, wie er wollte, stlrte es ihn gewaltig, nichts zu tun zu haben. Also lenkte er sich mit exzessivem Training einerseits und dem Beglücken Julias andererseits ab. Als Montag dann endlich kam, war er froh, sich bei Julia einschmuggeln zu können.
      Um fünf stand er auf, vorsichtig, um Julia nicht zu wecken. Der Drang, einen seiner geliebten Anzüge anzuziehen, war geoß, aber er entschied sie dagegen. Stattdessen wählte er einen Smart Casual Look bestehend aus einer ordentlichen Jeans, einem Hemd und einem Langarmshirt darüber. Um halb sieben weckte er Julia mit einem sanften Kuss und dem Versprechen von Kaffee im Esszimmer, nebst Frühstück. Und natürlich seiner Überraschung für sie.
      Unten, neben dem Tisch aus Massivholz, standen heute gleich zwei menschliche Schränke. Einer von beiden war Austin, grimmig wie immer. Neben ihm stand sein verlorener Zwillingsbruder. Jakob "Jake" Burbank war satte eins dreiundneunzig groß, hatte rote Haare, ein kantiges Gesicht und dunkle, braune Augen. Seine Oberarme waren gefühlt so groß wie Carsons Kopf. Sein bestes Verkaufsargument neben der militärischen Ausbildung bei den Special Forces? Er war mit sechs Schwestern aufgewachsen. Er wusste also, wie man auf eine Frau aufpasste, ohne sich ihr unsittlich zu nähern.
      Carson lehnte grinsend am Esstisch, als Julia runterkam.
      "Überradchung", sagte er frech.


    • Als Julia sich müde im Bett aufrappelte, merkte sie sofort, dass sie tatsächlich Muskelkater hatte. Zwar hatte sie ihre gemeinsame Zeit mit Carson sehr genossen, aber sie musste zugeben, dass er eindeutig nicht ausgeglichen genug war. Oder ihr Mangelte es an Kondition.
      Nachdem sie geduscht hatte, schlüpfte sie in einen Jeansrock und eine weiße Bluse. Normalerweise hätte sie einfach nur Jeans angezogen, doch für ihren besonderen Termin heute, wollte Julia sich zumindest ein wenig seriös anziehen. Auch wenn sie es nicht übertreiben durfte, da sie im Anschluss noch arbeiten musste. Es war eine Gradwanderung, weshalb die junge Frau auch einige Minuten länger im Bad verbrachte als gewöhnlich.
      Als sie endlich in Wohnzimmer kam, lächelte sie voller Vorfreude darauf ihren Freund, Kaffee und ihre Überraschung vorzufinden. Aber gerade, als sie den Mund geöffnet hatte, um Carson zu begrüßen, fiel ihr Blick auf den riesigen Hünen, der neben Austin stand und sie blieb wie angewurzelt stehen. Ihr erster Impuls war, wieder die Treppe hinauf zu flüchten und sich vor dem einschüchternden Fremden zu verstecken. Nur die Tatsache, dass Carson sie zufrieden angrinste, hielt sie davon ab. "Ähm... guten Morgen.", sagte sie zögerlich und sah verwundert zwischen den Anwesenden hin und her. "Das ist die Überraschung?", fragte sie nach, auch wenn Carson ihr das bereits beantwortet hatte. Sie verstand nicht genau, was ihr Freund geplant hatte, doch es war ihm definitiv gelungen Julia zu überraschen. Damit hatte sie wirklich nicht gerechnet.
    • "Er kommt mit eigenem Auto", scherzte Carson.
      Er ging um den Tisch herum und schlug Jake freundschaftlich auf die Schulter.
      "Der gute Jake hier ist ab heute dein Bodyguard, Chauffeur, Handtaschenträger, Mädchen für alles. Du brauchst was? Er besorgt es. Du musst irgendwohin oder jemand soll zu dir kommen? Er fährt den Wagen. Er ist dein eigener Austin."
      Carson fand das alles furchtbar belustigend. Austin zuckte nicht einmal mit der Augenbraue und Jake... der auch nicht, aber er wirkte nicht so steinern wie Austin.
      "Er wird dir überall hin folgen und auf dich aufpassen", sagte Carson nun etwas ernster, "Dabei wird er dir nicht im Weg sein, versprochen."
      Er ging zu seiner Geliebten und ergriff ihre Hände.
      "Jetzt kann dir nichts mehr passieren. Er beschützt dich mit seinem Leben."
      Er küsste Julia auf die Stirn, dann führte er sie zum Tisch.
      "Ma'am", sagte Jake und offenbarte damit seinen leichten Südstaatenakzent, als er Julia die Hand reichte.
      Danach verschwanden die beiden Schränke und ließen das Pärchen in Ruhe frühstücken.


    • Julia sah dem Berg von einem Mann hinterher, als er sich gemeinsam mit Austin zurück zog. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass ihr so ein Mann nun jeden Tag folgen sollte - allein die Vorstellung kam ihr ein wenig gruselig vor. Aber sie glaubte Carson sofort, dass dieser Schrank sie beschützen konnte. Und wenn ihr Geliebter ihn ausgesucht hatte, konnte er ja kein schlechter Mensch sein.

      "Ich kann ihn nicht mit zur Arbeit nehmen.", murmelte sie und schüttelte den Kopf. "Mindestens die Hälfte der Frauen da bekommt eine Panikattacke, wenn da so jemand auftaucht. Zu spät wurde ihr bewusst, wie undankbar sie vermutlich gerade klang und lächelte ein wenig. "Ich weiß es sehr zu schätzen, dass du mich beschützen willst. Er wird sicher ein hervorragender Taschenträger sein." Sie kicherte leise, da die Vorstellung von dem breitschultrigen Mann, der eine ihrer Handtaschen trug, einfach zu komisch war. "Und vielleicht kannst du dann auch ruhiger schlafen... Ich muss ihn aber nicht in meine Wohnung lassen, oder?"
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