[2er RPG] Burning Desire

    • Julias Berührungen brannten auf seiner sowie so schon erhitzten Haut. Dennoch genoss er es, genoss jede einzelne Sekunde hiervon.
      Das Zupfen am Bund seiner Hosen war vollnommen überflüssig. "Darf ich?"
      Ein Lächeln huschte über Carsons Gesicht, dann hob er die Hüften, damit Julia ihn gänzlich entkleiden konnte. Das Hemd zog er sich danach schnell selbst aus.
      Spätestens jetzt sollte klar sein, wie sehr es ihn nach dieser Frau zwischen seinen Beinen verzehrte. Sein bestes Stück stand strammer als ein Soldat, Carsons Haut war von einem dünnen Schweißfilm überzogen und seine Atmung ging ein wenig schneller als sonst. Noch immer ruhte sein Blick auf Julia. Sich vorzustellen, was sie mit ihm machte war das Eine. Wenn sie es tatsächlich tat, war das etwas anderes. Und er wollte zusehen. Er wollte sehen, wie seine Frau ihn um den Verstand brachte. Er wollte nur noch sie sehen.
      Er beugte sich vor, vergrub eine Hand in dem wundervoll weichen, dichten Haar der Frau, die er liebte. Er zog sie die wenigen Zentimeter, die sie noch trennten zu sich hinauf und küsste sie voller Leidenschaft. Er war nicht mehr in der Lage zu sprechen, auch wenn es so vieles gab, was er ihr sagen wollte. Daher legte er all das in diesen Kuss.


    • Julia war ein wenig überrascht, als sie auf einmal nach oben gezogen wurde. Für den Bruchteil einer Sekunde dachte sie, dass sie etwas falsch gemacht hätte, doch Carsons Kuss ließ sie sofort alles wieder vergessen. Ihr Partner war schon immer ein guter Küsser gewesen, doch diesmal steckten so viele Emotionen in dem Kuss, dass Julia einen Moment lang vergaß zu atmen und ihre Beine weich wurden. Es war, als wollte er ihr ohne Worte noch einmal seine Liebe gestehen und die Blondine tat ihr möglichstes um ihm ebenso viel zurück zu geben.
      Sie wusste nicht, wie lange es dauerte, bis sie sich wieder von einander lösten. Vermutlich waren es nur ein paar Sekunden, die Julia jedoch wie Stunden vorkamen. Nun, da ihre Gedanken aber langsam wieder klarer wurde, spürte sie die wärme von Carsons Körper und auch einen sehr harten teil, der sich unzufrieden gegen ihren Körper presste und nach Aufmerksamkeit verlangte. "Soll ich weiter machen, Mr. Davis, oder haben Sie einen anderen Wunsch?", fragte sie leise. Sie wollte ihr Versprechen gerne wahr machen und die Sache, die sie begonnen hatte, zu Ende bringen. Aber gleichzeitig wollte sie Carson diese Entscheidung überlassen, falls es für ihn doch nicht so angenehm gewesen war, wie sie annahm.
    • Das Geräusch, das Carsons Kehle verließ, war nicht genau zuzuordnen. Es war irgendetwas zwischen Knurren, Brummen und Schnurren. Er stützte einen Arm auf den Ellenbogen und biss sich leicht in den Zeigefinger. Allein die Vorfreude auf das, was Julia mit ihm anstellen würde, ließ ihn beinahe kommen. Da er seine Stimme nicht mehr im Griff hatte, nickte er bloß.
      "Weiter machen", schafften es die Worte doch irgendwie heiser und kaum hörbar über seine Lippen.
      Er wusste nicht, woher das kam, sein Hirn hatte ohne ihn entschieden. Aber das war in Ordnung, denn es war die richtige Aussage gewesen.


    • Julia sah Carson kurz schweigend an. Der tiefe Laut, der seine Kehle verließ, das leichte Zitter in seiner Stimme, seine dunklen Augen, die sie voller Verlangen ansahen und die Hitze, die von seinem Körper ausgingen, ließen ihren eigenen Körper kribbeln und sie feucht werden. Sie hätte nie gedacht, dass jemand sie dermaßen erregen könnte, ohne sie auch nur anzufassen, doch Carson war dies mit Leichtigkeit gelungen.
      Ein letztes Mal küsste sie ihn kurz auf den Mund, bevor sie sich wieder nach unten sinken ließ und ihren vorherigen Platz zwischen seinen Beinen einnahm. Erneut wanderten ihre Hände an seinen Oberschenkeln hinunter, diesmal hielten sie jedoch oberhalb der Knie an, wo Julia sie durch ihre Lippen ersetzte. Vorsichtig hinterließ sie eine kleine Spur aus Küssen auf der weichen Innenseite seiner Schenkel, während sie den Weg zurück ging, den ihre Hände zuvor gekommen waren. Als sie seiner Mitte bereits so nah gekommen war, dass sein Schaft beinahe ihre Wange streifte, hielt sie jedoch inne. Kurz wanderte ihr Blick nach oben und ihre Augen trafen auf die von Carson. Ein schmales Lächeln legte sich auf Julias Lippen, bevor sie den Kopf zurück zog und sich stattdessen der Innenseite seines anderen Schenkels widmete. Der Gerechtigkeit wegen, wurde auch er mit einer Spur aus Küssen bedeckt.
      Natürlich dauerte es nicht lange, bis Julia erneut an der Stelle ankam, an der sie zuvor schon einmal gewesen war. Carsons Glied ragte ihr völlig erregt entgegen und zuckte ein wenig, als Julias Atem über die empfindliche Haut streifte. Die Hitze in Julias Körper schien sich noch etwas zu verstärken, beinahe so als wollte sie sich dem Körper ihres Partners anpassen. Kurz überlegt sie, ob sie sich ebenfalls ausziehen sollte, aber ihr Kopf beschloss sehr schnell, dass sie nicht noch weiter Zeit verschwenden sollte. Sie hatte den armen Mann schon lange genug warten gelassen.
      Vorsichtig legte sie ihre Lippen gegen das untere Ende des Schafts und erschrak ein wenig, als dieser sich ihr förmlich entgegen zu lehnen schien. Sie küsste die empfindliche Haut, bis sie schließlich die Spitze erreicht hatte. Sie konnte die ersten Lusttropfen sehen, die sich dort gebildet hatten und einen salzigen Geschmack in ihrem Mund hinterließen. Einen Moment lang hielt Julia inne, ihre geöffneten Lippen lagen bereit über der Spitze. Während ihre Augen noch einmal die von Carson suchten, fuhr sie mit ihrer Zunge über seine Eichel. Zum letzten Mal wartete sie einige Sekunden lang, ob er sich die Kontrolle zurück holen würde. Als dies jedoch nicht geschah, öffnete sie ihren Mund ein wenig weiter und senkte den Kopf, um sein bestes Stück zu verwöhnen.
    • Der leichte Biss auf seinen Finger wurde zu einem beinahe schmerzhaften, als er versuchte, nicht aufzustöhnen. Juliana folterte ihn mit ihren Küssen und zeitgleich fühlte er sich so gut dadurch. Seine Selbstbeherrschung begann zu bröckeln, als Julia ihre Lippen an seiner Mitte ansetzte. Er keuchte auf und ließ den Kopf nach hinten gegen die Lehne des Stuhles sinken. Seine Hände lagen entspannt auf den Armlehnen - noch. Den mit jedem Kuss, den Juliana weiter nach oben wanderte, verstärkte sich sein Griff um die Lehnen, bis am Ende die Knöchel weiß hervortraten. Dennoch sah er weiter zu, was das Ganze nur noch intensiver zu machen schein.
      "Juli...", keuchte er heiser, doch zu mehr kam er nicht, denn schon nahm sie ihn in den Mund.
      Sein Verstand wurde leer gefegt, Carson bestand nur noch aus Empfindungen. Unglaublichen Empfindungen. Er stöhnte laut auf und brach den Blickkontakt für einen Augenblick in dem er an die Decke starrte. Er ließ seinen Kopf nach vorn kippen, um Julia weiter zusehen zu können, denn er hatte keine Kraft mehr, die Murmel oben zu halten. Es war so viel besser als er es sich vorgestellt hatte. Wenn Julia so weiter machte, würde es nicht mehr lange dauern, bis er kam.
      Er stöhnte ihren Namen, immer und immer wieder, keuchte, als ersticke er an seiner Lust. Eine Hand fand ihren Weg in die weichen Haare seiner Angebeteten.
      "Juli, ich...", keuchte er und drückte ihren Kopf von sich weg, so ungern er es auch tat.
      Er brauchte einen Moment, um wieder zu Atem zu kommen.
      "Wenn du so weitermachst...", sagte er und versuchte sich an einem Lächeln.
      Es war wohl ziemlich offensichtlich, was passieren würde. Immerhin stand diesmal kein viel zu teurer Anzug auf dem Spiel.


    • Obwohl Julia so etwas nicht zum ersten Mal machte, fühlte sich die Situation völlig neu für sie an. Jedes Mal, wenn Carson ihren Namen flüsterte, lief ihr ein Schauer den Rücken hinunter. Während sie versuchte sich jede seiner Reaktionen, jedes Geräusch und jede Veränderung in seinem Verhalten einzuprägen, spürte sie ihre eigene Erregung immer weiter wachsen. Immer wieder hatte sie den Impuls ihre eigene Hand tiefer gleiten zu lassen, da ihr Schoß förmlich nach ihr zu rufen schien. Aber der Mann auf dem Stuhl vor ihr nahm ihre gesamte Aufmerksamkeit ein. Deshalb benutzte Julia ihre freie Hand lieber dazu, um sanft seine Hoden zu massieren.
      Doch gerade als Carsons Erregung seinen Höhepunkt zu erreichen schien - im wahrsten Sinne des Wortes - vergrub er seine Hände in ihrem Haar und drückte sie leicht zurück. Fragend sah die junge Frau zu ihm hinauf und es dauerte einen Moment, bis ihr von Lust vernebelter Verstand realisierte, was er ihr sagte. Sie leckte sich über die Lippen, um ihren Mund etwas zu entspannen und wieder Worte formen zu können. "Möchtest du nicht?", fragte sie leise. Sie hatte zwar das Gefühl, dass er gerne bis zum Ende gehen würde, doch sie würde ihn nicht zwingen, falls er es sich anders überlegt hatte und seinen Hohepunkt anders erleben wollte.
      Langsam ließ sie ihre Finger an seinem Schaft hinauf und dann wieder hinab wandern. Es war beeindruckend, wie hart er sich anfühlte. "Ich hätte nichts dagegen.", erklärte sie, um ihn zu beruhigten, falls er einfach nur Rücksicht auf sie nehmen wollte. Als könnte sie ihren Worten etwas mehr Nachdruck verleihen, senkte Julia ihre Kopf ein wenig und drückte einen Kuss auf seine Spitze.
    • "Frau, du machst mich wahnsinnig!", rief Carson aus und ließ Julia wieder los.
      Er hatte wirklich nur gestoppt, weil er nicht wusste, ob sie das durchziehen würde. Aber sie hatte ihm gerade seine Antwort gegeben, also konnte er sich auch einfach wieder zurücklehnen und alles bis zum Ende genießen. Und Gott! War das gut. Es daurete wirklich nicht mehr lange und Carson kam. Er klammerte sich an den Lehnen des Stuhles fest und anstatt irgendetwas zu unterdrücken, ließ er einfach alles raus. Er stöhnte laut, er keuchte schwer, er schwebte auf Wolke sieben. Und dann zog er Julia zu sich hinauf und küsste sie. Sie war unglaublich, sie war perfekt.
      "Jetzt bin ich dran...", hauchte er und schob Julia rückwärts, bis sie auf seinem Schreibtisch saß.
      Er ging nicht so langsam vor wie Julia. Er küsste sie, dann leckte er in einer Linie zwischen ihren im Büstenhalter steckenden Brüsten hindurch bis hinunter zu ihrem Bauchnabel, ehe er ihre Hosen einfach hinunter zog. Dann setzte er seinen Weg fort und kniete sich vor den Schreibtisch. Seine Arme schlangen sich um ihre Oberschenkel, schoben ihre Beine auseinander und setzte einen letzten Kuss direkt über das Nervenzentrum zwischen ihren Schenkeln. Dann leckte einmal der Länge nach darüber und schnurrte dabei.
      "Du schmeckst köstlich", hauchte er.
      Dann senkte er seine Lippen auf ihre Mitte und begann, sie mit seiner Zunge zu befriedigen. Er ließ sie um die feuchte Knospe herum tanzen, saugte daran, knabberte sanft daran. Seine Zunge fand sogar ihren Weg in ihre heiße Spalte hinein. Ihr Geruch und ihr Geschmack flutete seinen Verstand - zumindest das, was davon noch übrig war.


    • Zu sehen wie Carson sich fallen ließ und sich einfach dem Moment hingab, war für Julia unglaublich aufregend anzusehen. Und die Erkenntnis, dass sie diesen Zustand bei ihm hervorgerufen hatte, sorgte dafür, dass sie beinahe kam, ohne sich selbst zu berühren.
      Sie hatte nur ein paar Sekunden lang Zeit, um herunter zu schlucken und ihren Kiefer ein wenig zu entspannen, bevor Carson sie zu sich zog und sie küsste. Sie spürte seinen schnellen Herzschlag und den dünnen Schweißfilm, der sich auf seiner Haut gebildet hatte und kurz schoss ihr durch den Kopf, dass dieser Mann wirklich unglaublich sexy war.
      "Jetzt bin ich dran..." Julia kam kaum dazu zu reagieren, so schnell hatte Carson sie zum Schreibtisch bugsiert und darauf gesetzt. Ebenso schnell verschwand ihre Hose und Unterwäsche. Normalerweise wäre es Julia vermutlich peinlich gewesen, dass sie auf einmal so völlig entblößt auf einem Schreibtisch saß. Doch ihre Gedanken waren immer noch von der Lust vernebelt und ihr Schoß sehnte sich schon viel zu lange nach Aufmerksamkeit. Deshalb konnte sie auch ein Stöhnen nicht unterdrücken, als Carson endlich ihre Mitte berührte. Julia ließ den Kopf nach hinten fallen. Es fühlte sich einfach zu gut an - Carson war einfach zu gut darin.
      Es dauerte nicht lange, bis sie kam und dabei seinen Namen stöhnte. Ihr Körper zitterte, als die wohligen Wellen durch ihn fuhren. Einige Sekunden lang konnte die junge Frau nichts tun, als nach Atem zu ringen und sich am Rand des Schreibtisches festzuhalten, damit sie nicht das Gleichgewicht verlor und von ihm herunter rutschte.

      Nachdem sie wieder halbwegs in der Realität angekommen war, zog sie Carson sanft zu sich hinauf und küsste ihn. "Danke.", sie konnte das Wort nicht zurück halten. "Du bist unglaublich. Ich liebe dich.", fügte sie noch hinzu und küsste ihn noch einmal. Wenn es nach ihr ginge, könnte die Zeit nun stehen bleiben. Denn es gab keinen Ort, an dem sie gerade lieber wäre.
    • Carson möge verdammt sein, wenn er diese Frau auch nur in irgendeiner Art und Weise unglücklich machen sollte. Dazu sah sie glücklich einfach viel zu gut aus.
      "Und ich liebe dich", raunte er zurück.
      Es war so, als seien sie füreinander bestimmt gewesen und hätten nur erst durch die ganze Scheiße, die sich Leben nannte waten müssen, um sich zu finden. Carson würde sie nicht mehr gehen lassen, dazu war ihm Julia in den letzten Wochen viel zu wichtig geworden.
      Er ließ ihr noch Zeit, bis sich ihre Atmung wieder normalisiert hatte, dann reichte er ihr ihre Klamotten, ehe er die seinen vom Fußboden fischte. Kaum zu glauben, dass sie es nur bei dieser einen Runde beließen. Allerdings konnte Carsons eine Finger nicht mehr von ihr lassen. Eng umschlungen führte er sie in das versteckte Badezimmer, das komplett mit schwarzem Marmor ausgelegt war. Hier konnten sie sich frisch machen, auch wenn Carson für heute eigentlich nichts weiter geplant hatte und ihnen auf dem Weg nach oben niemand begegnen sollte.
      "Aber das darf nicht zur Gewohnheit werden", mahnte er, während er sich mit einer nassen Hand kurz durch die Haare fuhr, "Sonst komme ich hier zu nichts mehr und das wäre nun wirklich kontraproduktiv."
      Ein breites Grinsen zierte sein Gesicht, als sein Blick im Spiegel auf Julia fiel. Er zog sie an sich, küsste ihren Hals und bedankte sich für diesen wundervollen Augenblick bei ihr.
      "Wie gut, dass ich noch ein paar Wohnungen und Hotels besitze, die du nicht kennst...", raunte er an ihrer Haut, dicht gefolgt von einem leisen kichern.


    • Julia war sehr dankbar dafür, dass Carson jede Gelegenheit nutzt, um seine Arme um sie zu legen. Ansonsten hätte ihr müder Körper den Weg bis ins Bad vermutlich nicht mehr geschafft. Zum Glück half eine kurze Dusche und etwas kühles Wasser ins Gesicht dabei, ihn wieder aufzuwecken.
      Während sie ihre nassen Haare zu einem unordentlichen Knoten am Hinterkopf zusammen band, warf Julia einen Blick in den Spiegel, um Carson zulächeln zu können. "Zumindest würdest du dich dann nicht mehr überarbeiten.", gab sie zurück und ihr Lächeln wurde zu einem schmalen Grinsen. Carsons kichern sorgte dafür, dass ihr Herz einen kleinen Hüpfer machte. Sie liebte dieses Geräusch und beschloss alles dafür zu tun, um es in Zukunft öfter zu hören. Sie wollte das Carson glücklich war. Er hatte das so sehr verdient, mehr als sie selbst.

      Nachdem Julia mit ihr Haar gebändigt hatte und sich überzeugt hatte, dass ein Fremder nicht auf den ersten Blick erkennen konnte, dass dieses nass war, drehte sie sich herum und legte Carson die Arme um die Schultern. "Und Mr. Davis, habe ich meine mündliche Prüfung bestanden oder werden Sie mich für eine Nachschulung zu sich bestellen?" Diesmal war sie diejenige, die kichern musste, bevor sie ihm einen liebevollen Kuss auf die Wange gab.
    • "Hm..."
      Carson grinste.
      "Vielleicht wären einige Übungsstunden noch angebracht. Nur, um sicherzugehen, versteht sich. Man kann nie gut genug vorbereitet sein, nicht wahr?"
      Er küsste Julias Nasenspitze, dann drehte er sich in ihrer Umarmung um. Und nahm sie einfach Huckepack! Das hatte er früher immer mit seiner Cousine gemacht.
      Carson trug sie bis hinauf ins Penthouse. Erst da setzte er Julia ab und drehte sich wieder um, auf dem GEsicht ein verträumtes, verliebtes Lächeln.
      "Ich hätte niemals gedacht, jemanden wie dich finden zu können."


    • Es war ein seltsames Gefühl wie ein kleines Kind Huckepack getragen zu werden, doch Julia beschloss Carson seinen Spaß zu lassen und ihn nicht zu fragen, ob sie zu schwer für ihn wäre. Dafür hätte er sie sowieso nur ausgelacht und sie darauf hingewiesen, wie gut durchtrainiert er war und dass er es inzwischen gewohnt war, sie durch die Gegend zu tragen. Und damit hätte er vollkommen recht.
      Stattdessen küsste sie ihn in den Nacken, bevor er sie wieder herunter ließ, um sich bei ihm zu bedanken.

      "Ich hätte niemals gedacht, jemanden wie dich finden zu können." Diese Worte sorgten dafür, dass Julias Kopf einen Moment lang völlig leer wurde und sie nichts anderes tun konnte, als still zu Carson hinauf zu sehen. Noch nie hatte jemand so etwas zu ihr gesagt und sie dabei mit einem so liebevollen Ausdruck angesehen. Einmal mehr wurde der jungen Frau bewusst, was für einen besonderen Menschen sie gerade vor sich hatte und die Gefühle, die dabei in ihr aufstiegen waren so stark, dass sie ihr den Atem nahmen. Sie wollte ihm um den Hals fallen, ihn küssen, lachen, weinen - alles auf einmal.
      "Ich auch nicht.", brachte sie schließlich heraus. "Ich habe mir immer eingeredet, dass es mir besser geht, wenn ich Single bin. Männer waren für mich gefährlich und schlecht und ich habe mir gesagt, dass ich ihnen nicht glauben darf, denn sobald ich mich an einen von ihnen binde, wird er es ausnutzen und alles wird wieder wie früher. Das Risiko war einfach zu groß." Sie erklärte ihre Worte nicht weiter, weil sie wusste, dass Carson verstand wovon sie sprach. "Und nun stehst du hier und hast mich vom Gegenteil überzeugt.", sie lächelte sanft und ihre Hand wanderte wie von allein zu der Halskette, die Carson ihr geschenkt hatte und die sie so gut wie nie ablegte. "Du bist für mich die einzige Ausnahme. Mein sicherer Ort, an dem mir nichts geschieht. Mein Leben ist so viel besser geworden, seit ich dich getroffen habe."
    • Carson legte Julia beide Hände an die Wangen und küsste sie sanft.
      "Du musst dir nie wieder Sorgen um solche Probleme machen, hörst du? Dir wird niemand mehr weh tun, das verspreche ich dir. Ich meine es ernst, wenn ich sage, dass ich will, dass es dir gut geht und du glücklich bist. Dir soll es an nichts mangeln."
      Er küsste sie auf beide Wangen und auf die Stirn.
      "Ich werde immer für dich da sein und dich vor allem beschützen, was dir etwas antun will."
      Es war ein Versprechen, das er auch um jeden Preis halten würde. Niemand sollte seinem größten Schatz etwas antun. Denn nur wenn sie unverletzt und gesund und glücklich war, dann war er es auch und nur dann konnte er seine Ruhe finden.


    • Still sah Julia zu Carson hinauf. Jedes seiner Worte schien ihr Herz zu füllen, bis in diesem nichts anderes mehr existierte, als ihre Liebe zu diesem Mann. Sie zwinkerte einmal, da ihre Augen auf einmal zu brennen begannen, doch noch sich die ersten Tränen aus ihnen lösen konnten, legte Julia ihre Arme um Carsons Hüfte und zog ihn in eine enge Umarmung. Sie lehnte ihren Kopf auf seine Schulter und fühlte die Wärme seines Körpers, die langsam auf sie über ging und sie umschloss wie ein schützendes Schild.
      "Ich liebe dich so sehr, dass ich manchmal gar nicht weiß, was ich tun soll.", murmelte sie. Immer wieder zeigte Carson ihr, was er für ein wundervoller Mensch war und genauso oft fragte Julia sich, ob sie es wirklich verdient hatte, mit so jemandem zusammen zu sein. Sie konnte ihm nicht einmal den Bruchteil von dem bieten, was er ihr gab und doch beschwerte er sich nie. Er war zu gut für sie, doch Julia war inzwischen zu egoistisch geworden und wollte ihn nicht mehr gehen lassen - sie konnte es einfach nicht. Er war wie ein heller Lichtstrahl, der in ihr Leben fiel und allem einen Sinn gab.

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    • Er legte Julia eine Hand an den Hinterkopf und streichelte sie sanft.
      "Bisher machst du einen ganz guten Job", murmelte er ihr zu.
      Mehr brauchte er nicht. Nur das Wissen, dass er das tat, was sie glücklich machte.
      Eine Weile standen sie so da, eng umschlungen , nichts sagend. Es war keine peinliche oder unangenehme Stille zwischen ihnen. Es war eine entspannte Ruhe und das stumme Versprechen, sich niemals zu verlieren.
      "Film und kuscheln oder Bett und kuscheln?", fragte Carson irgendwann.



      Grinsend und voller Vorfreude schlenderte er durch die nächtlichen Straßen San Franciscos. Es war kalt, aber das störte ihn nicht. Sein Temperaturempfinden war schon von jeher kaum existent. Die Brandblasen an seinen Händen allerdings verrieten, dass seinem Körper Temperaturen nicht egal waren.
      Er war gut drauf, schon den ganzen Tag. Denn er hatte einen Plan. Allgemein hatte er ein Ziel. Dieses Ziel verfolgte er mit kleineren Plänen. Und jetzt hatte er wieder einen. Schritt für Schritt näherte er sich diesem Ziel. Und irgendwann hätte er es erreicht. Irgendwann stünde er über Carson Davis, der ihn um Gnade anbettelte.


    • Julia sah lächelnd zu Carson hinauf. "Was? Es geht nicht alles auf einmal?", stellte sie die Gegenfrage. "Aber spontan wäre ich für Bett und Kuscheln, weil ich bei einem Film vermutlich sowieso einschlafe.", fügte sie hinzu, da sie inzwischen gelernt hatte, dass sie Carson nicht austricksen konnte und am Ende sowieso selbst entscheiden musste. Ein wenig widerwillig löste sie sich von Carson und griff stattdessen nach seiner Hand, damit sie in der Lage waren sich überhaupt vom Fleck zu bewegen. Sofort vermisste sie seine Wärme, doch die Tatsache, dass sie diese gleich zurück bekommen würde, tröstete sie.
    • Carson war noch nie ein Langschläfer gewesen. Spätestens um fünf stand er unter der Dusche. Doch Julia änderte das mit ihrer beruhigenden Ausstrahlung. Er schlief am Sonntag bis um halb sieben. Dann erst stand er auf und machte Kaffee und Frühstück für sie beide, mit dem er Julia dann im Bett überraschte.
      Am Montag lernte er aber, dass das vielleicht gar nicht Julias Verdienst war. Er wachte mit hämmernden Kopfschmerzen auf, sein Kreislauf protestierte bei jeder schnelleren Bewegung. Eine Woche reichte also schon aus, um vor Überarbeitung zu kollabieren. Naja, nicht direkt kollabieren, aber er spürte, wie er krank wurde. Konnte dem Infekt beinahe dabei zuhören, wie er sich in seinem Körper ausbreitete.
      Dennoch hievte er sich aus dem Bett, ging duschen und zog sich einen seiner teuren Anzüge an. Er aß das Frühstück, dass ihm sein Koch bereitete, er trank seinen Kaffee. Er hatte fest vor, heute ins Büro zu gehen und seine Arbeit zu erledigen. Während andere an einer Männergrippe zu Grunde gingen, würde Carson weitermachen wie bisher. Denn nur so konnte man ein Imperium regieren.


    • Wie an jedem anderen Tag wachte Julia auch am Montag erst nach Carson auf. Doch diesmal stellte sie erleichtert fest, dass er noch nicht zur Arbeit aufgebrochen war und sie sich zumindest noch von ihm verabschieden konnte. Obwohl sie vorübergehend bei ihm wohnte, wusste sie nicht, wann sie ihn heute wieder sehen würde.
      "Guten Morgen, du hättest mich wirklich wecken können.", sagte sie, während sie sich zu dem Mann gesellte, der noch am Frühstückstisch saß und Kaffee trank. "Wenn wir schon zusammen wohnen, musst du mir schon die Chance geben, mich von dir zu verabschieden und dir einen schönen Tag zu wünschen.", fügte sie lächelnd hinzu und küsste Carson kurz auf die Stirn. Doch dann erstarrte sie und das Lächeln wich von ihrem Gesicht. "Du bist sehr warm...", murmelte sie und wie von selbst legte sie ihm die Handfläche auf die Stirn. Sie war keine Krankenschwester, aber jetzt fiel sogar ihr auf, dass Carson ein wenig blass zu sein schien. Ihre Augen weiteten sich erschrocken. "Du hast Fieber. Bist du krank?" Allein die Vorstellung, dass es ihrem Geliebten schlecht gehen konnte, sorgte dafür, dass sich ein dicker Knoten in Julias Magen bildete.
      Einen Moment lang stand sie wie erstarrt vor Carson. "Du willst doch nicht wirklich arbeiten gehen?", fragte sie besorgt, als ihr auffiel, dass er wie gewöhnlich seinen Anzug trug. Ihre eine Hand griff nach seiner und umschloss sie, als könnte sie ihn so aufhalten.
    • "Es ist doch bloß eine Erkältung", wehrte Carson ab, "Und ich bin den ganzen Tag im Büro. Wenn es schlimmer wird, dann komm ich hier hoch und lege mich hin."
      Was er noch nie getan hatte, wenn er krank gearbeitet hatte...
      "Ich habe ordentlich gefrühstückt, ich trinke in Ruhe meinen Kaffee, mir geht es gut."
      Er stand auf und ergriff Julias Hände.
      "Und du bist nur drei Stockwerke unter mir mit Zugang zu meinem Privataufzug. Dir steht es frei, im Minutentakt nach mir zu sehen."
      Er küsste sie auf die Wange, um sie nicht im Zweifelsfall auch noch anzustecken.
      "Ich muss arbeiten", sagte er, als er den Zweifel in ihren Augen sah, "Zu viel zu tun, um krank zu werden. Ein Imperium zu leiten ist eben harte Arbeit. Ich werde Dana sagen, dass sie mich in ihrer Pause zu meiner zwingen soll, ja?"


    • Julia sah Carson still an. Auf einmal fühlte sie sich sehr hilflos. Sie wollte nicht, dass er ging und dadurch vielleicht alles noch schlimmer wurde. Aber gleichzeitig wollte sie ihn nicht in seinem Leben einengen. Sie kannte ihn noch nicht gut genug, um einschätzen zu können, ob er ihr gerade etwas vormachte, oder ob sie überreagierte.
      "Du hast gesagt, dass ich aufpassen soll, damit du keine Dummheiten machst. Und das du Arbeiten willst, obwohl du krank bist, klingt für mich dumm. Wenn du wirklich krank wirst, weil du dich überarbeitest, bleibt mehr liegen als nur die Arbeit von einem Tag", sagte sie schließlich und es war ihr egal, dass sie dabei wie eine besorgte Mutter klang. "Kannst du nicht wenigestens einen Arzt kommen lassen?" Sie versuchte nicht einmal ihn zu einem Arztbesuch zu überreden, da er diesen als Zeitverschwendung abgetan hätte.
      Sie biss sich auf die Unterlippe, um sich davon abzuhalten noch mehr Forderungen zu stellen. "Meinst du, Dana würde es stören, wenn ich mich zu ihr ins Büro setze? In meinem Büro sterbe ich vermutlich vor Sorge und wenn ich jede Minute mit dem Aufzug hochfahre, komme ich sowieso zu nichts..."
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