[2er RPG] Burning Desire

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    • Carson erledigte seine üblichen Geschäfte. Zwischendrun schickte er Juliana eine Nachricht, in der er fragte, ob Dana schin da gewesen sei, um ihr das Kleid und die Schuhe zu bringen. Viel mehr Kommunikation konnte aus zeitlichen Gründen nicht stattfinden, was ihn überraschenderweise überraschte. Carson hatte noch nie ein Problem mit der Arbeit gehabt, er war ein Workaholic, aber nicht einmal zwei Minuten für eine Nachricht zu haben, machte ihn fertig.

      "Sir, es ist-"
      "Ich weiß, danke Dana."
      Carson setzte noch schnell eine Unterschrift, dann verließ er sein Büro. Beim Verlassen drückte er Dana den Umschlag mit den Dokumenten in de Hand, die er eben unterzeichnet hatte. So schnell hatte er sein Büro noch nie verlassen. Es grenzte ja beinahe schon an eine Flucht. Dana grinste ein bisschen in sich hinein, dann machte sie sich daran, die Dokumente an die richtige Stelle zu schicken.

      Carson riss sich die Krawatte vom Hals, kaum als er das Penthouse betreten hatte. Die Klamotten, die Dana besorgt hatte, lagen auf der Couch. Ob sie ihr nicht gefallen hatten?
      Er schüttelte diesen Gedanken ab und sammelte sie ein. Er hatte ihr mehr als ein Outfit holen lassen, das war sicherlich der Grund. Er legte sie oben im Schlafzimmer auf die Kommode. Sein Anzug landete in der Wäsche, so wie jeden Abend. Und dann stand er da, in seinem begehbaren Kleiderschrank, umringt von teuren Klamotten aller Art und konnte sich nicht dazu durchringen, etwas anzuziehen. Denn alles, was sein Hirn ausspuckte, hatte mit Juliana zu tun und was er letzte Nacht mit ihr angestellt hatte. Oder viel mehr, was sie mit ihm gemacht hatte.
      "Shit", fluchte Carson und hämmerte seinen Kopf gegen die Wand.
      Konnte er wirklich an nichts anderes mehr denken? Hatte ihn diese Frau wirklich so sehr im Griff? Wann hatte er die Kontrolle verloren? Wann?
      Er stapfte aus dem Raum und rüber ins Badezimmer. Kalte Dusche und Handarbeit. Zweimal. Dann erst war er in der Lage, sich anzuziehen.

      "Sir, gestatten Sie mir eine Frage. Was beunruhigt Sie so?", fragte Austin auf dem Weg zu Julianas Wohnung.
      Der Mann hatte eine gute Beobachtungsgabe. Er wusste immer, wann etwas nicht in Ordnung war.
      "Nichts", grummelte Carson zurück und rieb mit seinen Handflächen über seine Oberschenkel.
      "Juliana."
      "Ist es wegen der Gerichtssache, Sir?"
      "Nein. Es ist... ich krieg sie nicht aus meinem Kopf."
      "Umd das ist etwas Schlechtes?"
      "Naja, ich... nein."
      "Warum sind Sie dann so besorgt?"
      "Weil ich sowas nicht gewöhnt bin, Austin. Ich... Normalerweise denke ich nicht an Frauen. Ich denke eigentlich an überhaupt niemanden,wenn ich arbeite."
      "Sir, darf ich offen sprechen?"
      "Natürlich darfst du."
      "Meiner Erfahrung nach nennt man das Verliebtsein."


    • Julia drehte sich ein wenig, während sie versuchte die Rückseite ihres Kleides im Spiegel zu betrachten. Der zarte Stoff fühlte sich angenehm kühl auf ihrer Haut an, allgemein war das Kleid so leicht, dass Julia sich fast ein wenig nackt fühlte. aber das war natürlich nur ihre Einbildung... Trotzdem war sie um einiges beruhigter, als sie sichergestellt hatte, dass man nicht die Abdrücke ihrer Unterwäsche erkennen konnte, sondern das Kleidungsstück so fiel, wie es vorgesehen war. "Ich werde mich nie an diese teuren Sachen gewöhnen.", seufzte sie leise, während sie auf Zehenspitzen durch ihre Wohnung ging, um die Schuhe, die Dana gekauft hatte, aus ihrer Verpackung zu nehmen und dabei nicht auf den Saum des Kleides zu treten. Einen Moment lang betrachtete sie edlen Heels, die wirklich perfekt zu dem Rest ihres Outfits passten und fragte sich gleichzeitig, ob nun jedes ihrer Wochenenden so verlaufen würde. Es war zwar aufregend auf einen Empfang zu gehen und dafür ein neues Kleid zu tragen, doch es verlor ein wenig an Reitz, wenn das zum Alltag wurde. Oder vielleicht war sie auch einfach nur zu langweilig.

      Um Sieben Uhr Dreißig kontrollierte Julia ein letztes Mal ihr Aussehen. Vorsichtig strich sie mit ihren Fingern über die Kette, die Carson ihr bei einem ihrer ersten Treffen geschenkt hatte. Sie passte zwar nicht so perfekt zum Kleid, wie es die Schuhe taten, aber Julia brachte es nicht übers Herz sie auszuziehen. Für sie war dieser Anhänger wertvoller als jedes Designerkleid - vielleicht sogar wertvoller als Carsons gesamtes Penthouse.
      Sie strich sich nervös eine Haarsträhne hinters Ohr, im Gegensatz zu gestern hatte sie beschlossen diese heute offen zu tragen. Sie fragte sich, ob sie Carson wohl gefallen würde und noch im selben Augenblick wunderte sie sich über diesen Gedankengang. Wann hatte sie sich zuletzt solche Mühe gegeben, um einem Mann zu gefallen? Julia konnte sich nicht daran erinnern.
      Sie warf einen letzten Blick auf die Uhr, die in der Küche hing und auf der die Minuten unendlich langsam zu vergehen schienen. Kurz überlegte Julia, ob es wohl unhöflich wäre, wenn sie schon einmal hinaus gehen und auf Carson warten würde. Doch letztendlich entschied sie sich dagegen. Vermutlich tratschten ihre Nachbarn bereits über sie, da musste sie ihnen nicht auch noch zusätzlich Gesprächsstoff liefern, indem sie sich mit einem Designerkleid vor ihre Wohnung stellte...
    • "Sir."
      Austin holte seinen Schätzling aus dessen Gedanken und tippte mit einem Finger auf die rot leuchtenden Ziffern des Radios. 19:39 Uhr. Carson atmete tief durch und riss sich zusammen. Nach dem kurzen Gespräch vorhin hatte er sich vollkommen aus der Realität verabschiedet, aber jetzt war es Zeit, zurückzukommen. Trübsal blasen und melancholisch werden konnte er auch zu einem anderen Zeitpunkt!
      Er stieg aus und hielt mit großem Schritten auf Julias Apartmentgebäude zu. Eine Frau mittleren Alters im Jogginganzug und Zigarette beobbachtete ihn mit abfälligem Blick, während ihre zu fette Promenadenmischung an die Hauswand kackte. Carson ignorierte sie und klingelte bei Julia. Während er vor der Tür wartete, versuchte er, Austin Worte aus seinem Verstand zu verbannen. Mit wenig Erfolg.
      Kaum öffnete sich die Tür und Carson erblickte Julia, zog er sie in seine Arme und küsste sie innig. Vielleicht hatte Austin recht. Wenn es ihn so sehr nach ihr verzehrte, was sollte es da anderes sein?
      Er verschränkte seine Finger mit Julias und führte sie zum Wagen, wo Austin bereits wartete. Demonatrativ wünschte er der Jogginghosentante einen schönen Abend. Er brachte sogar ein Lächeln zu stande.
      "Deine Nachbarn sind gruselig", sagte er, sobald sie im Wagen saßen.
      "Aber keineswegs gefährlich", fügte Austin an, "Mrs. Dolls da drübem hat lediglich einige Verwarngelder seitens des Ordnungsamtes vorzuweisen. Damit stellt sie die größte kriminelle Macht des Komplexes dar."
      "Wie war das mit den zu vielen Informationen?", lachte Carson, konnte sich aber denken, wofür diese Frau hatte zahlen müssen, bei der Töle.
      "Entschuldigung, Sir", kam es von Austin, der gleich daraufhin die Trennwand zwischen Vorder- und Rücksitz hochfuhr.
      "Er ist heute irgendwie gesprächiger als sonst...", stellte Carson fest.
      "Du siehst hinreißend aus", wandte er sich dann wieder an Julia und küsste sie gleich noch einmal.


    • Julia war gerade dabei ihrer Uhr einen strafenden Blick zuzuwerfen, um sie zu überreden etwas schneller zu laufen, als es endlich an der Tür klingelte. Wie gewohnt war Carson auch heute auf die Minute pünktlich, trotzdem kam es der jungen Frau so vor, als habe sie eine Ewigkeit auf ihn gewartet.
      Eilig öffnete sie die Tür, um den Mann nicht unnötig warten zu lassen, wurde jedoch sofort in eine feste Umarmung gezogen. Automatisch fielen ihre Augen zu, als sie Carsons Lippen auf ihren spürte und der vertraute Geruch von seinem Aftershave in ihre Nase stieg. Zum ersten Mal an diesem Abend war ihr egal, was andere von ihr dachten. So lange sie in Carsons Armen sein konnte, war alles in Ordnung.

      Auf dem Weg zum Wagen kamen sie an einer von Julias Nachbarinnen vorbei, die der jungen Frau einen skeptischen Blick zuwarf. Julia hatte bereits einige Male mit der alten Dame geredet, was vor allem daran lag, dass ihr Hund sie mochte und schon ein paar Mal versucht hatte seinen Kopf in Julias Einkaufstüten zu stecken. Leider ernährte die Blondine sich zu gesund für den Geschmack des moppeligen Tieres. Und im Moment schienen beide sich auch mehr für Julias Begleiter zu interessieren.
      "Deine Nachbarn sind gruselig", sagte Carson, kaum dass die Autotür hinter ihnen zugefallen war und brachte Julia damit zum lachen. Aber ihre Mundwinkel fielen wieder nach unten, als Austin sich in ihre Unterhaltung einmischte. Sie hatte bisher nicht daran gedacht, dass der Bodyguard die Hintergründe der Bewohner des Appartmentblocks überprüfen könnte. Natürlich machte es Sinn, da so eine Gegend für einen reichen Mann wie Carson gefährlich sein konnte, trotzdem behagte Julia der Gedanke nicht so recht. "Hast du auch meinen Hintergrund überprüft?", wandte sie sich an Carson. Sie war nicht sauer über diese Vorstellung, vielmehr machte es ihr Angst. Zwar konnte sie nicht einschätzen, was er bereits über die erfahren hatte, doch es war garantiert nichts schmeichelhaftes.
      Aber eigentlich konnte er nichts von ihr wissen. Sonst würde er ja nicht mehr mit ihr ausgehen. Nicht wahr? Der Gedanke war beruhigend und schmerzhaft zugleich.

      Sie drückte Carsons Hand leicht und schaffte es sogar zu lächeln, als er ihr ein Kompliment über ihr Aussehen machte. "Ich habe mir auch Mühe gegeben. Immerhin weiß ich diesmal, wo wir hingen. Zumindest ein wenig...", sagte sie, nachdem sie sich wieder von dem Kuss gelöst hatte.
    • "Natürlich habe ich das. Austin überprüft jeden, mit dem ich meine Zeit verbringe. Ich gebe zu, er ist ein bisschen gründlicher als alle anderen, aber das hat mir tatsächlich schon das Leben gerettet."
      Carson zuckte mit den Schultern und lehnte sich zurück.
      "Er hat nichts gefunden, was dich zu einem Risiko für mich machen würde. Obwohl er immer noch ein bisschen kribbelig wegen diesem Gerichtsverfahren ist, dass da vor einer Weile war. Aber da es nicht gegen dich lief, ist mir das eigentlich ziemlich egal. Du wirst schon deine Gründe gehabt haben."
      Jeder hatte so seine dunklen Ecken, dass wusste Carson besser als so manch anderer. Juliana war keine Gefahr für ihn, das spürte er einfach.
      "Aber mal was anderes: warum willst du nicht, dass ich dir Klamotten kaufe?"
      Ja, Dana hatte gepetzt. Aber man musste ihr zu Gute halten, dass sie es unfreiwillig und unter Protest getan hatte. Sie hatte diesen Blick gehabt, als sie wieder im Büro gewesen war und Carson hatte einfach nicht nachgegeben. Sie hatte keine andere Wahl gehabt, als ihr Geheimnis auszuplaudern.


    • Julia konnte geradezu fühlen, wie ihr sämtliches Blut aus dem Gesicht wich. Ein leises "Oh." entwich ihren Lippen, doch außer diesem Ton wusste die Blondine nicht, was sie sagen könnte. Es war ihr unangenehm, dass Carson von dem Gerichtsverfahren wusste, noch bevor sie ihm davon erzählen konnte. Aber hätte sie ihm überhaupt davon erzählt? Wenn Julia ganz ehrlich war, so hätte sie diesen Punkt ihres Lebens am liebsten ganz vergessen.
      "Oh, ja das...", setzte sie an und biss sich auf die Unterlippe. "Ich denke nicht so gerne daran zurück.", gab sie schließlich zu, da sie sowieso nicht in der Lage war Carson anzulügen, so lange er sie mit seinen sanften und doch intelligenten Augen ansah. "Es ist auch nichts, worüber man beim Essen reden sollte. Da gibt sicher Themen, die nicht so trocken sind.", sie lachte verlegen. 'Sehr gut, nun hast du dich erfolgreich aus der Sache hinaus gewunden. So gewinnst du bestimmt sein Vertrauen.' Die leise Stimme, die sich in Julias Hinterkopf zu Wort meldete klang so tadelnd und ironisch, dass die junge Frau am liebsten ihren Kopf gegen die Fensterscheibe geschlagen hätte, um sie zum schweigen zu bringen. Doch sie schaffte es sich davon abzuhalten. "Es war auch nicht meine Schuld.", sagte sie stattdessen etwas leiser und war sich gar nicht mehr sicher, ob sie vielleicht nur versuchte sich selbst davon zu überzeugen.

      Einige Zeit lang herrschte Stille zwischen ihnen, in der Julia mit sich selbst rang. Sie wollte gerne ehrlich zu Carson sein, da er das verdient hatte. Aber gleichzeitig hatte sie Angst vor seiner Reaktion. Er würde sie mit anderen Augen sehen und nichts wäre mehr wie zuvor.
      Glücklicher Weise lenkte Carson sie ab, indem er das Thema wechselte. Leicht verzog die Blondine das Gesicht, als sie feststellen musste, dass Dana sie doch verraten hatte und beschloss in Zukunft vorsichtiger zu sein, wenn sie mit der Assistentin sprach. "Ich weiß, dass du es nur gut meinst und die Sachen sind wirklich schön.", setzte sie an und blickte an sich hinunter. Das Kleid gefiel ihr wirklich gut. "Ich bin sowas nur nicht gewöhnt und ich finde, dass es manchmal etwas zu viel ist. Es ist ein seltsames Gefühl etwas zu tragen, was vermutlich teurer war als meine Wohnung.", sie zuckte etwas hilflos mit den Schultern, da sie ahnte, dass Carson diese Argumentation nicht nachvollziehen konnte. Für ihn hatte Geld nun einmal eine andere Bedeutung. "Vor allem möchte ich nicht, dass du denkst, ich wäre nur mit dir zusammen, weil ich an deinem Geld interessiert bin... oder dass deine Familie das denkt." Während sie das sagte, sah sie ihm direkt in die Augen. "Ich mag dich Carson. Nicht die teuren Sachen oder deine große Wohnung. Das musst du mir glauben."
    • Carson drückte Julianas Hand etwas fester.
      "Ich hatte nie etwas anderes erwartet.", sagte er.
      Dieser Unteton in ihrer Stimme... es brach ihm beinahe das Herz, dass sie sich solche Gedanken machte.
      "Ich kaufe dir die Sachen doch nicht, um dich zu kaufen. Ich kaufe sie, weil sie gut an dir aussehen und... ich will dir einfach einen Teil von dem zurückgeben, was du mir gibst."
      So ehrlich war er nicht einmal sich selbst gegenüber gewesen. Sicher, er kaufte hübsche Sachen, weil er es konnte und so war das auch bei Julia gewesen, aber das war am Anfang gewesen. Mittlerweile legte er nicht nur Wert darauf, dass sie gut aussah, sondern dass sie sich in den Sachen auch wohlfühlte. Er wusste einfach nicht, was er sonst tun sollte. Sollte er ihr wieder Blumen schicken? Vielleicht Schokolade?
      "Juli, ich..."
      Er biss sich auf die Lippe. "Ich mag dich, Carson." Er senkte den Blick auf ihrer beider Hände und beobachtete seinen Daumen dabei, wie er ganz von allein das Unendlichkeitssymbol auf Julianas Handrücken zeichnete. Das war der Schubs, den er gebraucht hatte. Er hob den Blick wieder und sah ihr fest in die Augen.
      "Ich liebe dich."


    • Julia sah Carson mit großen Augen an. Auf einmal schien die Zeit still zu stehen und die Geräusche des Autos völlig verstummt zu sein. In diesem Moment existierte nichts mehr, als der Mann vor ihr. Sie fühlte die sanfte Berührung seiner Hand auf ihrer und sah den ehrlichen Ausdruck in seinem Gesicht. Und doch fiel es ihr unendlich schwer zu begreifen, was er gerade gesagt hatte.
      Ganz automatisch wollte sie protestieren und ihm erklären, dass sie sich erst viel zu kurz kannten - dass er sie doch gar nicht kannte. Aber als sie ihre Lippen öffnete, brachte sie keinen Ton heraus.

      "Ich liebe dich."

      Es war schwer zu glauben, dass so ein winziger Satz eine solche Macht über sie haben könnte. Und doch ließ er ihr Herz schneller schlagen und sorgte dafür, dass die Gedanken in ihrem Kopf zu rasen begannen. Sie verstand nicht, was Carson an ihr mochte, sie konnte ihm doch überhaupt nichts bieten. Sie würde ihm niemals das zurück geben können, was er für sie tat. Allein die Art wie er sie behandelte und wie er sie ansah... hatte er nicht eigentlich etwas besseres verdient?
      All ihre Zweifel kamen jedoch zu einem abrupten Halt, als sie eine neue Erkenntnis traf wie ein Blitz. Es gab einen ganz simplen Grund, warum sie solche Angst davor hatte ihn zu verlieren und wieso sie befürchtete dass er das Interesse an ihr verlieren könnte. Ohne dass sie es gemerkt hatte, hatte Carson ihr Vertrauen gewonnen und sich in ihr Herz geschlichen, obwohl sie dieses so sorgfältig beschützt hatte. Und nun war er dort und Julia fürchtete sich schrecklich vor dem, was er anrichten könnte.

      "Ich glaube...", setzte sie vorsichtig an und spürte, dass ihr Tränen in die Augen stiegen, die sie diesmal nicht unterdrücken konnte. "Ich liebe dich auch."
    • Es waren nur Sekunden, aber es hätten ebenso gut auch Jahre sein können, die sie beide einfach nur auf der Rüclbank saßen und einander anstarrten. Er wusste nicht, was er erwartete, ob er überhaupt etwas erwartete. Aber als Julia dann doch etwas sagte, als er schon glaubte, nichts mehr von zu hören, da war es um ihn geschehen. Mit einem Schlag breitete sich ein Gefühl in ihm aus, dass er so noch nie empfunden hatte und ihm wurde klar, dass das wirklich Liebe war. Was auch immer er damals für seine Ex empfunden hatte, es kam nicht einmal ansatzweise am das heran, was gerade in ihm wütete.
      Carson nahm ihr Gesicht in seine Hände, beugte sich vor und küsste sie überschwänglich. Sie lagen praktisch auf der Rückbank, so stürmisch war er. Er schloss Julia in seine Arme und in seinem Kopf war nur Platz für einen Gedanken: dass es seine Juliana Kinnley war. Jetzt, wo diese drei kleinen, aber bedeutenden Worte ausgesprochen waren, konnte Carson auch den Rest des Puzzles zusammensetzen. Warum er so gut schlief, wenn sie bei ihm war. Warum er ständig an sie denken musste. Warum er zwei verfluchte Wochen nach einem griechischen Restaurant gesucht hatte. Warum sie seine Wohnung von innen gesehen hatte. Warum er bereit war, seine Kontrolle an sie abzugeben. Warum er sie so unbedingt beschützen wollte vor allem, was die Welt ihr entgegen schleudern wollte. Solange er bei ihr war, würde ihr nichts passieren, das schwor er sich in diesem Augenblick. Er würde immer auf sie aufpassen.


    • Der Kuss kam für Julia so überraschend, dass sie beinahe nach hinten über gefallen wäre. Nur Carsons Arme sorgten dafür, dass sie nicht völlig den Halt verlor und sich den Kopf irgendwo anstieß. Aber eigentlich hätte das kleinen Unterschied gemacht, da dieser im Moment sowieso nicht richtig arbeiten wollte. Sie nahm kaum wahr, dass ihr Rücken auf der Rückbank zu liegen kam und ihre Arme sich wie von allein um den Hals des Mannes legten, der sie immer noch küsste. Alles was zählte war, dass Carson bei sie war. So lange er sie in seinen Armen hielt, würde ihr nichts passieren. Daran wollte Julia glauben.
      Aber ein kleiner Zweifel blieb in ihre bestehen und ließ sich auch nicht so einfach zum Schweigen bringen. "Bist du dir sicher?", fragte sie deshalb leise, nachdem er seine Lippen von ihren gelöst hatte. Sie hob eine Hand ein wenig, um sie auf seiner Wange abzulegen. "Im Grunde kennst du mich doch kaum."
    • "Ich weiß alles, was ich wissen muss. Den Rest finden wir gemeinsam raus."
      Er strich ihr andächtig eine verirrte Strähne aus dem Gesicht. Sie sah mit offenem Haar wundervoll aus.
      Er küsste sie noch einmal, zog sie dann aber wieder in eine sitzende Position, als der Wagen zum Stehen kam. Nur einen Augenblick später öffnete Austin die Wagentür. Carson stieg aus und zog Julia in seine Arme, raus aus dem Auto. Seine Hand strich über ihre nackte Wirbelsäule. Er wusste genau, warum er das rückenfreie Kleid hatte haben wollen. So konnte er ihre wundervolle Haut berühren, ohne dass er sie ausziehen musste.
      Das Restaurant war typisch griechisch eingerichtet. Man hatte sich alle Mühe gegeben, es wie einen klassischen Tempel aussehen zu lassen und überall wardn Bilder von Göttern und Helden. Man fühlte sich gleich wie an der griechischen Küste.
      Carson konnte seine Finger nicht von Julia lassen. Er hielt sie im Arm und als sie an ihrem Tisch saßen, hielt er ihre Hand. Er wirkte wie ein verliebter Teenager.
      "Ich mag deine Haare offen", sagte er und spielte mit einer Strähne, "Ich will meine Finger hineingraben..."


    • Julia sah sich neugierig in dem großen Restaurant um. Es sollte sie inzwischen eigentlich nicht mehr wundern, dass alle Orte, die sie mit Carson besuchte, um einiges schicker und teurer waren, als sie es gewohnt war. Trotzdem war sie jedes Mal aufs neue beeindruckt. "Wo findest du nur diese Restaurants?", murmelte sie, während sie vom Kellner an ihren Tisch geführt wurden. Dabei sprach sie aber eigentlich mehr mit sich selbst.
      "Ich mag deine Haare offen. Ich will meine Finger hinein graben..." Julia hob leicht die Augenbrauen, schaffte es aber nicht sauer zu sein, weil Carson schon wieder zweideutige - oder besser eindeutige - Anspielungen machte, während sie an einem öffentlichen Ort waren. Seit ihrem Geständnis im Auto wollte ihr Magen nicht mehr aufhören zu kribbeln und es war ihr unmöglich irgendein negatives Gefühl dem Mann gegenüber zu Stande zu bringen. "Aber bitte nicht mitten im Restaurant.", gab sie deshalb nur zurück und lächelte ein wenig. "Du kannst hier doch nicht mit einer ganz verwuschelten Partnerin sitzen." Allein der Gedanke sorgte dafür, dass sie ein Kichern unterdrücken musste.

      Einen Moment lang sah sie sich still um, während sie nach einem passenden Gesprächsthema suchte. Sie ahnte, dass Carson kein Freund von Smaltalk war und es war etwas albern ihn zu fragen, wie sein Tag gewesen war. "Ich habe keine Ahnung, was man in so einem Restaurant bestellt.", war deshalb das erste was sie sagte, während sie noch einmal ihren Blick durch den Raum schweifen ließ.
    • Carson grinste verschlagen. Er konnte tun und lassen, was er wollte. Mit Geld regelte man vieles. Aber diesen Gedanken behielt er für sich.
      "Etwas von der Karte wäre ein guter Anfang", scherzte er, anstatt sich vorzustellen, wie er Julia hier und jetzt glücklich machte.
      Diese Restaurant ausgewählt, weil es ausschließlich griechische Gerichte anbot. Wenn er eines hasste, dann Etablisements, die sich einer Nationalküche verschrieben, dann aber alles mögliche anboten. Hamburger beim Chinesen? Pizza beim Franzosen? Das war ein absolutes No-Go!
      "Wir könnten uns diese Partnerplatte holen, wenn du willst. Da haben wir von allem ein bisschen was und genug, um sogar mich satt zu bekommen."
      Er grinse breit. Als der Kellner vorbeikam, um den Wein - selbstverständlich einen griechischen - zu servieren, bestellte Carson die Platte. Das Restaurant war so authentisch, dass die hier arbeitenden alle Griechen waren. Sowas war genau nach Carsons Geschmack. Auf dem College hatte er regelmäßig einen Irish Pub besucht, in dem knallharte, echte Iren gearbeitet hatten. Ein Wort über England und man hatte Hausverbot.
      "Wie war dein Tag?", wollte Carson wissen, um die Stille zu füllen.
      Seine Tage waren verhältnismäßig unspannend und noch dazu war er kein Held des Smalltalks. Außerdem hatte er wirkliches Interesse an Julias Leben.


    • Beinahe hätte Julia gelacht, als Carson genau die Frage stellte, die sie sich nicht getraut hatte auszusprechen. "Du meinst nachdem ich kaum bekleidet deinem Koch begegnet bin?", fragte sie und grinste leicht. Inzwischen war dieser Vorfall ihr nicht mehr ganz so peinlich, auch wenn sie so etwas nicht noch einmal wiederholen wollte. "Da ich heute frei hatte, war mein Tag recht ereignislos. Hauptsächlich habe ich mich auf unser Treffen vorbereitet. Oh, und ich habe deine Assistentin getroffen." Sie zog leicht die Augenbrauen zusammen, da sie sich daran erinnerte, dass die Frau sie bei Carson verraten hatte. "Sie ist wirklich hübsch.", gab sie nach einer kurzen Pause neidlos zu. "Und sie sagte, dass sie es amüsant findet, wie du dich benimmst. Auch wenn ich nicht genau weiß, was sie damit meinte." Julia bemühte sich um ein unschuldiges Lächeln. Wenn Dana wirklich so offen zu ihrem Chef war, wusste er bestimmt bereits um dieses Detail. Und wenn nicht... nun ja, dann waren sie nun zumindest gleichgestellt.
      "Und wie war dein Tag?", letztendlich beschloss Julia, dass es besser war das Thema zu wechseln, bevor sie Dana wirklich in Bedrängnis bringen konnte. Bei so einem strengen Chef hatte sie es bestimmt nicht leicht.

      Einen Moment lang kam ihre Unterhaltung zu einem Stillstand, als der Kellner an ihren Tisch zurück kehrte, um ihnen Wein einzuschenken. Julia betrachtete die rote Flüssigkeit in ihrem Glas, die im Licht der Kerze auf dem Tisch zu schimmern schien. Kurz überlegte sie, ob sie Carson auf das ansprechen sollte, was Chase auf der Familienfeier zu ihr gesagt hatte. Eigentlich wollte sie ihn nicht verärgern oder ihm den Abend verderben, aber auf der anderen Seite hatte sie Angst davor, dass er von Chase davon erfahren könnte und dann dachte, dass Julia ihn belogen hätte. Beide Varianten gefielen ihr gar nicht.
      "Hast du denn für morgen etwas geplant, oder haben wir wieder einen faulen Tag?", letztendlich beschloss Juliana, dass ein Restaurant nicht der richtige Platz für so ein Thema war. Außerdem war sie nicht sicher, ob sie hören wollte, wie sehr er einst eine andere Frau geliebt hatte. "Ich setze jetzt einfach mal voraus, dass du den Tag morgen mit mir verbringst. Das ist in Ordnung, oder?"
    • "Ich hatte nicht vor, dich nach Hause gehen zu lassen."
      Grinsend nippte Carson an seinem Wein. Er überlegte, wie er seinen Tag beschreiben sollte. Hauptsächlich wühlte er sich durch Papierkram und führte Telefonate. Der Rest war das Aufrechterhalten von 'Freundschaften'. Hier ein Abendessen mit dem Bürgermeister, da ein kleines Treffen mit dem Polizeichef. Im Fernsehen klangdas so einfach, aber tatsächlich hatte man kein Essen mit dem Bürgermeister. Man hatte ein zufälliges Treffen mit dem Anwalt seiner Familie, man hatte ein kleines Gespräch mit seinem Sekretär und grüßte den Bürgermeister bei jeder Gelegenheit freundlich. Schließlich finanziert man seine Wahlkampagne und dann hatte man ein Abendessen mit ihm. Und sowas waren keine Freundschaften, zumindest nicht in den meisten Fällen. Es waren geschäftliche Angelegenheiten. So weit oben wie Carson brauchte man eine ganze Armada von Leuten, die einem Gefallen nicht abgeneigt waren oder einem noch einen schuldeten. Nur Politik war komplizierter.
      "Ich habe an dich gedacht", rutschte es Carson während seinen Überlegungen raus.
      Er räusperte sich verhalten und setzte sich ein wenig anders hin.
      "Ich... naja, ich wollte das perfekte Kleid finden", versuchte er sich rauszureden.
      Die Wahrheit aber war, dass er sich nicht richtig hatte konzentrieren können, weil das Bild von ihr im handtuch in seinem Hirn festgenagelt war. Er hatte bei weitem nicht so viel geschafft, wie er es sonst tat. Das war kein Problem, er arbeitete sowie so zu viel, aber es war neu und es störte ihn. Selbst wenn sie nicht anwesend war, hatte sie die Kontrolle über ihn. Und obwohl es ihn so störte, die Kontrolle abzugeben oder zu verlieren, hatte er keine Angst davor, solange es Julia war, die die Kontrolle bekam.


    • "Ich habe an dich gedacht." Dieser simple Satz reichte aus, um Julias Wangen zum erröten zu bringen. Es waren so einfache Worte und doch ließen sie ihr Herz schneller schlagen. "Nun, ich habe auch an dich gedacht.", gab sie schüchtern zurück und kam sich dabei sehr lahm vor. Sie fühlte sich ein wenig wie ein unsicherer Teenager auf seinem ersten Date und das störte sie gewaltig. Wieso konnte sie nicht entspannter sein und so ruhig bleiben wie Carson? Es war frustrierend.
      "Das Kleid ist wirklich hübsch.", sie strich mit ihrer freien Hand über den weichen Stoff, der ihre Oberschenkel bedeckte, bevor sie den Kopf hob und Carson anlächelte. "Vielen Dank dafür. Ich wollte vorhin im Auto wirklich nicht undankbar klingen. Ich wünschte nur, ich könnte dir etwas geben, was auch nur halb so schön ist. Aber alles was ich mir leisten kann, sind hässliche Schlüsselanhänger.", sie lächelte verlegen und zuckte leicht mit den Schultern. "Du bist wirklich ein seltsamer Mann, weil du mit jemandem wie mir ausgehst."
    • "Je hässlicher, desto besser", gab Carson zurück, beugte sich über den Tisch und küsste Julia sanft.
      "Du bist sowie so viel schöner als alles andere."
      Wow. Das klang so kitschig, dass es direkt aus einem Groschenroman geklaut sein könnte. Aber es war die Wahrheit. Carson würde sich immer für Julia entscheiden, egal, was nun die Alternative war.
      Er sank wieder auf seinen Stuhl zurück un leckte sich über die Unterlippe, um den letzten Rest von Julias Geschmack auf seinen Lippen auszukosten.
      "Und dieser Schlüsselanhänger bewacht mein Empire State Puzzle ganz ausgezeichnet."
      Er lächelte aufmunternd. Wie oft hatte er dieses Ding abends schon angestarrt, bis er doch endlich hatte einschlafen können? Es erinnerte ihn an Julia und das half.
      "Du musst mir keine Geschenke machen, solange du einfach nur immer Ja sagst, wenn ich dich wieder irgendwohin entführen will. Wobei ich wahrscheinlich auch nit einem Nein zufrieden wäre, wenn ich dafür nochmal in deinem Bett schlafen darf."
      Normalerweise war er anspruchsvoller. Nicht im Sinne von, man musste ihn beschenken, er konnte sich sowie so alles kaufen, wonach ihm der Sinn stand. Aber normalerweise war eine Nacht in einem Ikeabett nicht unbedingt das, was er sich unter Erholung vorstellte.
      "Und wegen morgen: Außer einem Telefonat mit meinem Bauunternehmer habe ich nichts vor. Willst du denn irgendwas unternehmen?"


    • Julia konnte geradezu spüren, dass sie noch etwas roter wurde, als zuvor. Trotzdem erwiderte sie den Kuss. "Du weißt genau, was eine Frau hören will, oder?", sagte sie und lächelte etwas. Für ihren Geschmack war der Satz etwas zu kitschig, aber es änderte nichts daran, dass sie sich trotzdem geschmeichelt fühlte. Und dann wurde sie kurzfristig abgelenkt, als Carson sich über seine Lippen leckte und dabei viel zu gut aussah. Es kostete Julia ein wenig Willenskraft, um ihren Blick von dem Mann loszureißen und sie trank stattdessen einen Schluck Wein, um sich abzulenken.

      "Deine Mutter hat Recht, weißt du.", begann sie, nachdem sie Carsons Bitte angehört hatte. "Du kannst jederzeit bei mir schlafen, wenn du dich erholen willst. Du musst mir nicht immer Geschenke oder irgendein Programm bieten. Ich bin zufrieden so lange wir zusammen sind. Vielleicht bin ich zu langweilig, aber ich fand es eigentlich ganz schön, als wir letzten Sonntag nichts getan haben, als auf der Couch zu liegen." Sie lächelte ihr Gegenüber an. "Wenn du willst, kannst du also sogar beides haben. Ich werde brav überall mit hingehen, wohin du mich entführst und du darfst so oft bei mir übernachten, wie du möchtest. Auch wenn mein Bett bei weitem nicht so bequem ist wie deine."
    • "Also ich fand es ziemlich bequem."
      Carson lächelte. Eigentlich hatte er an dem Abend nichts mehr mitbekommen, außer den Duft von Julia, der ihn eingehüllt hatte. Aber glaubte sich daran zu erinnern, dass es schön weich gewesen war. Sicher war er sich aber nicht.
      "Dann würde ich sagen, dass es dabei bleibt. Wir haben den den dritten Teil von Jurassic Park noch nicht gesehen. Wir sind beide eingeschlafen. Super Gelegenheit, um das nachzuholen, findest du nicht?"
      Ein Kellner brachte die bestellte Pärchenplatte und wünschte einen guten Appetit. Carson nahm sich vonallem etwa die Hälfte, weil er sich einerseits durch alles durch probieren wollte und andererseits, weil er Hunger hatte. Man würde also wahrscheinlich ein ganzes Schwein schlachten müssen, um ihn satt zu bekommen.


    • Julia lächelte leicht, während sie beobachtete wie ihr Gegenüber seinen Teller füllte. Es erleichterte sie sehr, dass Carson sie nicht für langweilig hielt. Der Gedanke, dass sie den Tag wieder in den Armen des Mannes verbringen durfte, reichte ihr völlig aus, sie brauchte nichts anderes. Und vielleicht hatten sie dann auch etwas Zeit, um sich zu unterhalten. Kurz hielt Julia inne.
      Sie wusste, worüber sie mit Carson reden sollte und sie wusste ebenso, dass es kein angenehmes Gespräch werden würde. Vielleicht endete es sogar damit, dass sie nach hause fahren musste und Carson nicht mehr wiedersah. Die Vorstellung macht ihr Angst, doch sie wusste, dass sie ehrlich sein musste, wenn sie wirklich mit dem Geschäftsmann zusammen sein wollte. Noch einmal sah Julia zu Carson, bevor auch sie sich etwas von der Platte nahm.

      Einige Zeit lang, aßen sie schweigend, wobei Julia nur einen Bruchteil von dem herunter bekam, was Carson in sich hinein schaufelte. Es war faszinierend für die junge Frau, wie viel er essen konnte. Und trotzdem sah er immer noch so gut aus. Die Welt war ungerecht...
      "Gibt es eigentlich einen Grund dafür, dass du keine Frau mit in dein Penthouse mitnimmst?", fragte sie schließlich, nachdem ihr die Stille zwischen ihnen ein wenig zu unangenehm geworden war.
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