[2er RPG] I Hate You - I Love You

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    • (Awww *-*)

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      Alais

      Ich seufzte innerlich,nachdem mich Luciel anbrummte und verdrehte die Augen,als er es nicht sehen konnte. Männer, sie waren definitiv komplizierter als das weibliche Geschlecht und oft war ich davon wirklich genervt. Was war daran so schlimm zuzugeben, man hätte Schmerzen? Aber wenn Luciel es so wollte, dann beließ es dabei und räumte langsam die Sachen auf, die noch rumlagen. Aus der Küche drang die Musik wieder leise durch, die oft durch das Klappern der Töpfe -mein Vater war noch deutlich tollpatschiger als ich- unterbrochen wurde. Leise sang ich mit, wobei das eher ein Nuscheln war als klare Worte. Ich fand die weihnachtliche Musik eigentlich gar nicht so gut, aber sie riss mich jedes Mal mit, aus irgend einem Grund.
      „Damit sind meine Aufgaben für heute fast erledigt“,sagte ich mit der Leiter unter dem Arm und schleppte sie in den Flur,um sie da abzustellen. Es fehlte nur noch der Tisch, aber da war genug Zeit für da!
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • (Bin wieder daaaa ♥)

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      Luciel

      Von neben an hörte man das Kläppern von Geschirr aus der Küche, Alais summte irgendwelche Weihnachtslieder und schleppte das Zeug weg und ich könnte schwören, ich hörte meine Mutter ebenfalls Weihnachtslieder trällern. Wann war das hier eigentlich alles so Bilderbuchmäßig geworden? Ich fühlte mich wie in einem dieser ätzenden Weihnachtsfilme die im Dezember überall im Fernseher laufen und von denen es kein Entkommen gibt. Mein Blick wanderte zu meiner Freundin, die offenbar ganz und gar nicht begeistert darüber war, dass ich nicht mit ihr sprach. Wenigstens bohrte sie nicht weiter nach, dass musste ich ihr lassen. Ein kleines Grinsen schlich sich auf meine Lippen, ehe ich sie am Handgelenk packte und zu mir zurück zog. Natürlich nachdem sie die Leiter abgestellt und aufgeräumt hatte. Einen erneuten Unfall brauchten wir beiden garantiert nicht. "Du bist süß wenn du so böse bist.", schnurrte ich ihr ins Ohr. Meine Mutter musste natürlich genau in diesem Moment ins Wohnzimmer kommen, um uns etwas zu fragen, als ich Alais in meine Arme gezogen hatte. Ein wenig überrascht starrte sie uns allerdings wirklich an. "Ich wusste gar nicht, dass ihr euch so gut versteht.", murmelte sie und strich sich durch die schwarze Lockenpracht. "Oh, wir verstehen uns besser als du ahnst.", grinste ich belustigt.


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • (Rheiraaaa <3 )

      Alais

      Ich hatte mich kurz erschrocken,als mich Luciel am Handgelenk gepackt hatte, um mich zu sich zu ziehen. Ein breites Lächeln breitete sich auf meinen Lippen, er fand mich also süß wenn ich sauer war, ich musste also oft sauer werden.. wobei ich jetzt gar nicht sauer war,ich war nur verwirrt warum er nicht mit mir reden konnte! Aber wenn ich süß war,konnte ich gerne in seinen Augen sauer bleiben..
      Ich hatte meine Arme um seinen Nacken gelegt, um ihn anzusehen,aber seine Mutter kam rein und ich ließ ihn los um sich zu ihr zu drehen. Ich gebe zu,ich habe sie nicht erwartet, es war also wieder ein kleiner Moment des Schreckens, doch Luciel sah es ziemlich locker. Ich blickte wieder zu ihm,dieses Mal auch grinsend. Anscheinend machte es ihm wirklich nichts aus,dass unsere Eltern etwas davon wussten.. mir war es egal, ich wollte nur Luciel, wobei sich das auch schon komisch anhörte. „Können wir dir bei etwas weiter helfen?“, fragte ich letztendlich und sah zu seiner Mutter, um nicht mit dem Rücken zu ihr zu stehen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • (♥)

      Luciel

      Als meine Mutter plötzlich im Wohnzimmer auftauchte, staunte sie einen Moment nicht schlecht als sie mich und Alais in einer umarmenden Position vorfand. Ich weiß nicht genau, was sie sich in diesem Moment zusammen reimt, aber ich werde dazu einfach mal nichts äußern. Natürlich ist das für unsere Familie vielleicht etwas merkwürdig, wenn ich mit Alais etwas habe. Keine Ahnung wie ich darüber denken soll, vielleicht sollte ich das mal mit der Kleinen besprechen. Alles in allem interessiert mich das eigentlich nicht die Bohne, aber eine Diskussion möchte ich ungern vom Zaun brechen, allein schon meinen Nerven zu Liebe. Jedenfalls reagierte meine Mutter erst dann, als Alais sie direkt ansprach und sie nun überrascht zu meiner Freundin blickte. "Moment, wir?", hakte ich amüsiert nach. "Ja, ihr beide Luciel, könntet mir tatsächlich bei Etwas helfen.", antwortete meine Mutter dann, woraufhin ich mit den Augen rollte und sie nur leicht lachte. "Könntet ihr zwei nochmal los fahren um uns noch ein paar Äpfel zu holen? Uns sind die Äpfel für die Füllung für das Essen ausgegangen. Dein Vater steckt voller Überraschungen Alais, ich wusste ja gar nicht, dass er soviel für uns kochen will.", strahlte meine Mutter uns an. "Soll ich schon Mal flüchten gehen, bevor die Küche explodiert oder hat das noch Zeit?", antwortete ich ihr mit einem frechen grinsen. "Luciel ..."
      "Ist gut, ist gut. Ich hol dir deine Äpfel für was auch immer."


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    • Alais

      Ich musste schon fast lachen, wie sehr sich Luciel über die Tatsache wunderte, dass er ebenfalls helfen sollte. Er war wohl wirklich der Grinch, es fehlte ihm nur noch die grüne Farbe im Gesicht, den perfekten Ausdruck hatte er schon im Gesicht.
      Ich fuhr mir ein wenig verlegen durch die Haare,als Luciels Mutter meinen Vater lobte. Schon lange hatte keine Frau ihn so gelobt. „er will wohl,dass alle etwas zu essen kriegen.. wirklich alle..“,sagte ich mit einem kleinen Lachen und nickte bei dem Auftrag. „Wir holen nur zu gerne die Äpfel“,sagte ich und sah zu Luciel kurz. Kurz darauf suchte ich auch meine Tasche um im Flur meine Sachen anzuziehen. Nichts ungewöhnliches, dass sie Luciel oder mich nicht alleine schickte,wie ich fand. Luciel würde irgendetwas nehmen und ich alleine müsste durch den Schnee latschen.
      In Ruhe zog ich mich an und wartete dann auf Luciel, um mit ihm gemeinsam raus zu gehen. „Ich besorge dir die grüne Farbe, dann bist du der perfekte Grinch für die Weihnachtskarte“,lachte ich und zwinkerte ihm kurz zu,als wir aus dem Haus gingen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Offenbar war meine Freundin erstaunt, wie sehr meine Mutter von Alais Vater schwärmte. So war meine Mum allerdings schon immer, Hals über Kopf verliebt und permanent am vor sich hin schmachten. Ich hoffe nur, dass es dieses Mal gut geht. Nun, auch wenn ich nicht der größte Fan von Alais Vater bin, habe ich bei ihm bezüglicher meiner Mutter ein besseres Gefühl, als die letzten Male. "Ich hoffe er tischt nicht zu viel auf.", murmelte meine Mutter besorgt und legte den Kopf leicht schief. "Sonst essen wir ja noch bis Neujahr daran."
      Als Alais davon sprach, dass wir nur zu gerne die Äpfel holten, blickte ich sie amüsiert an und hob eine Augenbraue. "Ach, tun wir das?", hakte ich dann, schüttelte leicht lachend den Kopf und folgte ihr in den Flur, damit ich ebenfalls meine Schuhe und Jacke anziehen konnte. Es dauerte einen Moment bis ich meine Boots zugeschnürt hatte und ich Alais nach draußen folgen konnte. Bezüglich der Grinch-Sache, streckte ich ihr nur die Zunge heraus und wuschelte ihr durchs Haar, ehe ich an ihr vorbei zum Auto lief. "Bevor du mich anmalst, geht die Welt unter Süße."


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    • Alais

      Mein Herz hatte einen fröhlichen Hüpfer gemacht, als Luciel mich ‚Süße‘ genannt hatte. Ich lächelte sanft,während ich ihm zum Auto folgte. „Ich glaube du wirst von selber grün,wenn du weiter so Grinch-mäßig bist..da muss ich nichts mehr zu beitragen..“, sagte ich grinsend und wartete bis Luciel das Auto aufgemacht hatte, um dann auf der Beifahrerseite einzusteigen und mich aufzuwärmen. Es war viel zu kalt draußen,vielleicht kam es mir auch nur so vor, weil die Heizung im Haus komplett aufgedreht war. Daran hatte ich mich gewöhnt gehabt,immerhin mochte ich es so schön warm zu haben. Oder mir fehlte die Wärme von Luciel, die ich auch gerne hatte, daran hatte ich mich übrigens auch schon gewöhnt. „Magst du noch eine rauchen,bevor wir fahren?“,fragte ich Luciel und sah zu ihm rüber. Ich schnallte mich währenddessen dennoch schon einmal an, falls er doch sofort los wollen würde.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Willst du damit irgendetwas andeuten, Kleine?", antwortete ich ihr und pikte ihr mit dem Zeigefinger gegen die Wange. "Wann bist du eigentlich so frech geworden? Ich bin zu nett zu dir, das tut dir nicht gut.", scherzte ich und streckte ihr die Zunge heraus, ehe sie sich dann in den Wagen setzte. Ich öffnete die Fahrerseite und beugte mich kurz über den Sitz, als ich den Schlüssel eingesteckt hatte, damit ich das Auto schon mal vorheizen konnte. Soll mir keiner vorwerfen, ich lasse meine Freundin erfrieren, so ein Arsch bin ich dann nun auch wieder nicht. Auf ihre Frage hin nickte ich und machte die Autotüre wieder zu, damit das Auto warm blieb, ehe ich mir eine Zigarette anzündete und meinen Blick zum Himmel richtete. Es schneite wieder und kleine weiße Eiskristalle ließen sich auf meinem schwarzen Haar nieder. Es sieht immer ein wenig merkwürdig aus, wenn Schnee in schwarzen Haaren landet, aber was soll´s. Es ist wirklich bitter kalt geworden und vielleicht hätte ich mir für diesen Winter eine etwas andere Jacke kaufen sollen, denn langsam aber sicher wird mir meine Winterjacke zu kalt. Oder aber ich bin empfindlicher geworden, wer weiß das schon. Ich rauchte meine Zigarette noch eben zu Ende, öffnete dann den Wagen und stieg auf der Fahrerseite wieder ein. "Dann fahren wir." Zusammen mit Alais fuhr ich dann in Richtung viel zu überfülltes Kaufhaus, in der Hoffnung dort noch irgendwo Äpfel aufzutreiben.


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    • Alais

      Ich liebte Luciel dafür,dass er mir die Heizung im Auto angeschaltet hatte. Er war wieder raus, um seine Lungen mit dem Gift zu füllen,aber mir machte es nichts aus. Wenn er rauchen wollte,sollte er es gerne tun.
      Luciel stieg wieder ein und mein Blick ging sofort zu ihm. „Du bist manchmal wirklich ein Schatz!“,sagte ich kurz und lächelte dann breit.
      Wir fuhren in das nächste Kaufhaus und ich seufzte sofort laut. Ich stieg aus dem Wagen und zog meine Jacke noch weiter zu, um die Kälte nicht reinzulassen. „Kommst du mit mir rein?“,fragte ich und sah zu Luciel, bevor ich sanft lächelte. Ich lächelte so oft,während ich ihn ansah, dass fiel mir selber häufig auf. Generell hatte sich meine Laune verbessert,nachdem ich mit dem Herren zusammen kam. Luciel veränderte mich einfach.. „Ich hoffe, wir finden Äpfel“,kam es von mir, bevor ich mich in Bewegung setzte um das Kaufhaus zu betreten und auch Ausschau nach den Äpfeln zu halten. Ich hatte eine Idee, wo wir vielleicht das Obst kriegen könnten. Den Laden steuerte ich auch wirklich an.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Als ich mich in den Wagen setzte und mir Alais ein eher überraschendes Kompliment machte, sah ich sie im ersten Moment ein wenig perplex an. Nun, dann sagte man mir nicht oft. Eigentlich sagte man mir das praktisch nie ... Ich bin meistens das Vollzeit-Arschloch schlecht hin. Nicht das mich dieses Image stören würde, aber es war eine nette Abwechslung. Grinsend strich ich mir durchs Haar. "Bin ich das? Mal sehen wie lange du mich noch so siehst, bis du mich nicht wieder verfluchst.", antwortete ich ihr amüsiert, gab ihr einen Kuss auf die Stirn und fuhr dann zusammen mit Alais in Richtung des Kaufhauses. Natürlich war es genauso voll wie befürchtet. Ich hatte nicht einmal einen Parkplatz gefunden, sondern musste an einer Nebenstraße stehen bleiben, die auch schon fast zugeparkt war. Alter, die spinnen doch alle zusammen. Warum mache ich das nochmal? Seufzend beobachtete ich eine Familie, welche man vor lauter Einkaufstüten nicht einmal mehr sah. Ich konnte ja nicht mal sagen, ob es sich bei der größeren Person um einen Mann oder eine Frau handelte, weil man vor lauter Tüten nichts erkannte. Als mich Alais fragte, ob ich mitkam, blickte ich sie seufzend an. "Du willst da echt rein?" Da wir aber sonst keine Äpfel bekommen würden, gab ich mich brummend geschlagen und schlenderte Alais in Richtung des Kaufhauses hinterher.


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    • Alais

      „Was sollen wir sonst machen?“,fragte ich Luciel und nahm ihn mit da rein. Drinnen war ein Chaos los, es sah nicht gut aus aber noch lange nicht so, wie am Black Friday, doch voll war es dennoch. Deshalb machte ich meine Einkäufe immer ein paar Tage vorher, in der Menge einzukaufen war für mich nichts.
      Ich steuerte einen bestimmen Laden und betrat ihn auch, während ich Luciels Hand nahm damit wir uns nicht aus den Augen verlieren. Ich wollte ungern ihn suchen, wenn ich die Äpfel hätte und ich denke auch er hatte keine Lust mich großartig zu suchen.. deshalb hielt Ich gern seine Hand, auch einfach so..
      Ich wich den Leuten aus und kam recht schnell bei der Obst und Gemüse Abteilung, dort suchte ich die Äpfel, die natürlich ausverkauft waren. Laut seufzte ich und sah mich noch einmal um, ob sie irgendwo sein könnten, aber vergeblich. „Das ist Mist“,murmelte ich und sah zu Luciel. „Ich kenne nur noch einen Laden, der die Äpfel vielleicht haben könnte, ist aber am Rande der Stadt“,sagte ich zu ihm und seufzte wieder einmal. Das konnte doch jetzt nicht sein..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Von Innen sah es schlimmer aus, als von außen. "Die Welt geht unter.", murmelte ich und wartete eigentlich nur noch auf die zur Szene passenden Zombie-Apokalypse. Ich hätte diesen blöden Horrorstreifen gestern nicht ansehen sollen, offenbar bekam mir der nicht gut. Ich frage mich ja, warum die Leute an Feiertagen alle durchdrehen müssen. Ich meine, es ist ja nicht so als würden die Läden plötzlich Füße kriegen und sahen ´Fuck you, ihr kauft hier nie wieder ein´und dann das Weite suchen. Alais hatte nach meiner Hand gegriffen und zog mich hinter sich her, wahrscheinlich um mich nicht zu verlieren. Guter Plan, ich hatte echt keine Lust sie hinterher in der Menge suchen zu dürfen. Hinter uns liefen ein paar kichernde Mädchen. "Man, sieht der gut aus.", kicherte eine. "Scheiße das er eine Freundin hat. Die passen auch noch voll zusammen, das ist so unfair.", antwortete die Andere, woraufhin ich eigentlich nur mit den Augen rollte, während ich mich weiter hinter ihr herziehen lies. Das Ergebnis unserer kleinen Wanderung war das Fehlen der Äpfel - ausverkauft. Offenbar hatte meine Freundin schon einen Reserveplan, beeindruckend. Ich wäre einfach wieder Heim gefahren. Als sie mir davon berichtete, dass der andere Laden offenbar weiter weg war, seufzte ich leicht. "Na meinetwegen, versuchen wir unser Glück. Ich will ja am Ende nicht Schuld sein wegen mangelnden Äpfeln und am Ende heulen alle."


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    • Alais

      Ich lächelte breit,als Luciel meinen Vorschlag annahm. Ich wusste, wie voll es auch wahrscheinlich dort sein würde,aber ich wollte,dass das Fest heute gut laufen würde. „Ich mache es nachher auch wieder gut“, sagte ich zu Luciel und stellte mich auf die Zehenspitzen um seine Wange zu küssen. Wir hatten einiges noch nicht geklärt und eine Sache davon war unter anderem: das Benehmen in der Öffentlichkeit. Ich meine, ich hatte überhaupt kein Problem damit zu zeigen, dass wir ein Paar waren, aber ich hatte keine Ahnung wie Luciel das sah, deshalb war ich noch ein wenig zurückhaltend, auch wenn ich seine Hand gerne fest hielt.
      „Lass uns gehen“,beschloss ich und nahm meinen Freund wieder mit. Es schien,als gäbe es keinen Weg raus aus dem Gefängnis,aber wir schafften es raus in den breiten Schnee. Von oben fielen noch größere Brocken als vorher und die Landschaft verschwand immer mehr unter der weißen Decke.
      „Soll ich die Adresse in das Navi eingeben oder soll ich dich führen?“,fragte ich Luciel auf dem Weg ins Auto und lächelte ihn auch sanft an. Gerne stieg ich sofort ins Auto,nachdem er es aufgeschlossen hatte und wärmte mich auf. Draußen wurde es gefühlt immer kälter.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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      Luciel

      "Bring mich mit solchen Aussagen nicht auf schmutzige Gedanken.", grinsend hatte ich Alais an mich gezogen und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. Allerdings war das nicht unbedingt der beste Plan, denn der Laden war so unglaublich voll, das wir daraufhin direkt angerempelt wurden. Ein genervtes Seufzen verließ meine Lippen und ich hatte wirklich das dringende Bedürfnis, hier mit einem Baseballschläger durchzurennen. "Lass uns hier verschwinden, bevor ich jemanden erschlage.", brummte ich genervt, während ich mich an der Hand meiner Freundin weiter ziehen ließ. Ich war wirklich froh, als wir endlich das Geschäft verlassen hatten. Fast schon übertrieben erleichtert, atmete ich die kalte Winterluft ein, als wir draußen waren und seufzte zufrieden. "Bitte zwinge mich nicht mehr an Weihnachten in irgendwelche Geschäfte. Warum tue ich mir das eigentlich an?", sprach ich eigentlich mehr zu mir selbst und blickte dann zu meiner Freundin. "Richtig, wegen dir.", antwortete ich mir selbst auf die Frage und grinste sie an. Als wir uns dann zusammen in das Auto setzten, fragte mich Alais direkt wie es weiter gehen sollte. "Führ mich."


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    • Alais

      Mein Herz wollte nicht aufhören zu rasen, nachdem,was ich von Luciel gehört hatte. Es waren die kleinen Dinge, die ich an ihm schätzte. Kleinigkeiten, die er anderen nicht zeigte und auch nicht sagte. Mit einem breiten Lächeln saß ich im Auto und navigierte Luciel durch die Straßen, damit er an einem Laden anhalten konnte, der nicht so überfüllt aussah, wie es die Mall tat. Generell war es hier in der Gegend viel ruhiger auf der Straße gewesen, als es in der Innenstadt war, vielleicht wohnten wir in der falschen Gegend? Nun, die Häuser hier waren sicherlich teurer, so sahen sie jedenfalls aus. Allein die Gärten sahen edler aus, als alles andere auf unserer Straße..
      "Der ist ein wenig exklusiver.. Ich denke, hier sind weniger Leute..",sagte ich kurz und sah zu Luciel, um ich anzulächeln. "Ich kann hier alleine schnell rein, magst du solange warten`"fragte ich ihn und schnallte mich schon einmal ab, um bereit zu sein, rauszugehen, wenn er mir die Antwort geben würde. Ich hoffte, dass seine Laune ein wenig besser geworden war, immerhin hatte er an der Mal noch richtig genervt ausgesehen, natürlich verständlich.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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      Luciel

      Mein Blick wanderte zu dem kleinen, aber offenbar ziemlich noblen Kaufhaus. Ein Nobelladen für Gemüse - ernsthaft? Was es alles gibt. Da geht doch jedem Ökofreund das Herz auf ... haha Sarkasmus. Jedenfalls war ich mir wirklich nicht sicher, ob ich diesen Laden tatsächlich betreten wollte. Vor der Schiebetüre, welche so frisch poliert war, dass sie den Schnee reflektierte und einem damit direkt in die Augen schien, stand eine ältere Dame mit rotem Kleid, im Winter um das mal zu betonen und einem riesigen weißen Hut, der an den Hut in der Rafaelo-Werbung erinnerte. In ihrer Hand eine überteuerte Handtasche, die mindestens genauso hässlich war wie der merkwürdige Hund darin. Ich sah zu Alais. "Du willst da rein? Ernsthaft?", seufzte ich gequält. Ich könnte mich jetzt entweder hier ins Auto kuscheln und meine Freundin allein in den Kampf schicken, eine Überlegung welche mir immer schmackhafter wurde oder aber ...
      "Ich komme ja schon.", seufzte ich gequält und fand mich wenig später in dem Kaufhaus wieder.
      Verdammt. "Und das alles für ein paar beschissene Äpfel."


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    • Alais

      Mein Lächeln wurde breit, als Luciel so gequält seufzte. Ich brauchte nicht zu nicken, er wusste schon genau, dass ich da rein wollte, aber er wollte es wahrscheinlich noch dramatischer gestalten, deshalb antwortete ich nicht auf die Frage. Aber er wollte mitkommen, das ließ mein Lächeln sich verfestigen. "Du müsstest nicht mit",machte ich deutlich und stieg aus dem Wagen heraus in die Kälte. Sofort fingen meine Muskeln an zu zittern, um meine Körperkerntemperatur aufrecht halten zu können. "Dort wird es definitiv weniger Menschen geben, als in der Mall",sagte ich zu Luciel und blickte zu ihm, während meine Beine mich in die Richtung des Eingangs führten.
      Der Laden begrüßte uns mit einer angenehmen Wärme und drinnen war es tatsächlich nur sehr wenig los. Klar, die Äpfel kosteten hier das Doppelte, aber wenigstens würden wir mit diesen zurück kehren und damit das Essen vollständig machen. "Wir nehmen die Äpfel, bezahlen und verschwinden schnell..was hältst du von?",fragte ich Luciel grinsend und steuerte die Theke mit dem Obst und Gemüse an. Die Äpfel waren nicht zu übersehen, damit würde es sicherlich nicht lange nach Hause dauern und wir würden wieder die Wärme begrüßen dürfen. Vielleicht würde Luciel auch ein wenig Zeit für mich haben, wer weiß?
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      Luciel

      Natürlich entging mir nicht, dass die Kleine zufrieden lächelte. Indirekt hatte sie wohl ihren Willen bekommen. Seit wann bin ich eigentlich so nett? Woah, Gefühle sind schon echt scheiße. Mit einem theatralischen Seufzen war ich aus dem Wagen gestiegen, als mir schon direkt ein eiskalter Windhauch entgegen wehte. Nicht nur das es mir meine Kapuze vom Kopf riss, Nein ich war binnen weniger Sekunden eingeschneit. Was zur Hölle war jetzt los? Mein Blick wanderte zu Alais. "Lass uns reingehen, bevor du mir erfrierst." Ich schnappte schnell ihr Handgelenk, lief an der komischen Frau am Eingang vorbei, die nur ihre Nase rümpfte und stiefelte mit Alais in das Geschäft. Natürlich war es dort nicht wirklich belebt, immerhin waren die Preise auch echt galaktisch. "Und das alles nur wegen ein paar Äpfel.", murmelte ich und begutachtete die roten Früchte, welche uns bereits entgegen lachten und gerade dazu danach schrien gekauft zu werden. "Lass uns ein paar mitnehmen und dann verschwinden." Zusammen mit meiner Freundin packte ich ein paar der Äpfel in eine der Plastiktüten an der Seite ein und ging zur Kasse, an der eine ziemlich gelangweilte Kassenkraft saß, die praktisch beim einscannen einschlief - hervorragend.


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    • Alais

      Wir nahmen ein paar Äpfel, sogar mehr als sie eigentlich brauchten, und unser Weg führte uns zur Kasse, an der, wie auch im fast kompletten Laden, nichts los war. Die Verkäuferin war sichtlich gelangweilt und auch kurz davor, gleich einzuschlafen, aber sie tat ihre Arbeit und ich bezahlte die Äpfel, damit wir zurück konnten.
      "Endlich"; sagte ich, bevor ich in Luciels Wagen stieg und mich anschnallte. Zu gerne wartete ich darauf, dass er ebenfalls einstiegen und die Heizung anschalten würde, damit es ein wenig wärmer für meine Knochen werden würde. "ich bin wirklich froh, dass wir es hinter uns haben.. Jetzt müssen wir nur noch den Abend aushalten und dann gibt es endlich Ruhe", sagte ich und lehnte meinen Kopf lächelnd nach hinten. Luciel hatte gesagt, er würde bei mir im Zimmer schlafen, wir würden die ganze Nacht für uns haben, mein Vater würde ja beschäftigt sein und langsam würde ich mich an diese ganze Sache mit neuer Familie und dem, dass meine Mom abgehauen ist abfinden. Das lag aber fast ausschließlich an Luciel und dem, dass er mich doch zuließ, mich und meine Gefühle.
      "Ich freue mich aber schon auf das Essen",sagte ich grinsend und sah zu Luciel auf den Fahrersitz.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Collen

      Ich war wirklich heil froh, als wir endlich wieder in meinem Wagen angekommen waren. Da es im Kaufhaus nicht wirklich lange gedauert hatte, war das Auto sogar noch warm vom Heizen auf den Weg dorthin und wir konnten in kuscheliger Wärme zurück nach Hause fahren. Ich hörte Alais nebenher zu, versuchte mich aber auf den Verkehr zu konzentrieren, der aus mir unerklärlichen Gründen immer noch genauso beschissen ist, wie zuvor, wenn nicht sogar schlimmer. Sollten um die Uhrzeit die Leute nicht langsam mal ihr Weihnachten verbringen und sich gegenseitig mit Kitsch überhäufen? Warum zur Hölle mussten sie alle noch auf den Straßen ihr Unwesen treiben? Ich seufzte leise und fuhr mir genervt durchs Haar, während ich einem Auto hinterher trottete, welches offenbar nicht wusste wo das Gaspedal zu finden war. "Ich hoffe das Essen ist auch gut. Allein die Fahrt für diese Äpfel hat mich drei Jahre meines Lebens gekostet, zumindest gefühlt.", antwortete ich meiner Freundin. "Wird Weihnachten in deiner Familie immer so ein Aufwand veranstaltet?", wollte ich dann wissen und hätte fast vor Freude gejubelt, als das Auto vor mir endlich abbog und ich wieder etwas mehr Gas geben konnte. Es dauerte zwar noch ein Weilchen, aber wir hatten es dann endlich wieder geschafft nach Hause zu kommen. Ich nahm die Äpfel von der Rückbank und schleppte mich wenig motiviert zusammen mit der Kleinen in das Haus zurück.


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