[2er RPG] I Hate You - I Love You

    • Alais

      Ich bekam mein Handy, denn Luciels Mutter brachte es mir,nachdem ich meinem Vater darum bat, sie darum zu bitten. Der hatte sich nämlich wieder eingekriegt und mit mir versöhnt. Okay zum größten Teil war die Mutter von Luciel dafür zuständig und ich hörte einfach auf sie, ich hatte zu viel Respekt vor ihr. Mein Neuseeland ebenfalls wieder zurück und warf sich mir heulend an den Hals. Er hatte wohl eingesehen, was er falsch gemacht hatte und wollte sich bedanken. Ich war froh, dass etwas Ruhe eingekehrt war, auch wenn Luciel mir aus dem weg ging, jedenfalls kam es mir so vor.
      Ich fand endlich wieder eine Beschäftigung, denn wir hatten es schon Herbst und die Vorstellung vor Weihnachten musste in der schule vorbereitet werden. Ich wurde, wie in den beiden Jahren davor, Dazu angeheuert Klavier zu spielen und musste die Stücke lernen. Es wäre das letzte mal ,dass ich da mitmachen würde, aber es störte mich nicht. Ich hatte die Jahre zuvor auch immer Spaß gehabt und machte es gerne. Und meine Musiklehrerin, die dafür zuständig war, wollte unbedingt, dass ich spielte. Sie mochte mich einfach viel zu sehr.
      Das Wochenende hatte ich damit verbracht die Stücke einzustudieren, die ich spielen sollte. Die Proben waren meist nach der schule und ich musste bei so ziemlich jeder dabei sein, aber das war schon okay.
      Für heute Abend hatten mein Vater und Luciels Mutter vor gehabt uns einzuladen, Also Luciel meinen Bruder und mich. Es gab vieles zu besprechen, laut Ihnen, vor allem nach der letzten Sache. Sie hatte ihm wohl noch eine Chance gegeben und mein Vater ging wieder zum Psychologen. Alles also so wie immer.
      Ich stand vor meinem Kleiderschrank und hatte keine Ahnung, was ich anziehen sollte. Wir sollten in ein schicken Restaurant gehen Mhmm...

      //schon OK :) hoffe so okay? :)//
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Die Weihnachtszeit stand an, das Fest des Kommerzes und der Heuchelei. Es war ätzend, diese ganzen grinsenden Gesichter in der Schule zu sehen und plötzlich Feind zu Freund wurde. Mal ehrlich, das ganze Jahr reißen sie sich die Köpfe ab und an Weihnachten soll alles wieder gut sein? - Lächerlich. Jedenfalls sollte jeder irgendetwas zu dieser stinklangweiligen Weihnachtsfeier beitragen, die offenbar in der Schule stattfand. Ich hatte es bis lang geschafft mich davor zu drücken und zu dieser Feier würde ich garantiert auch nicht aufkreuzen. Nun gut, wenn man mich so reden hörte, erinnerte ich mich an Ebenezer Scrooge oder an den Grinch. Ich hab nichts gegen Weihnachten, solange ich es eben Zuhause verbringen kann und mich nicht mit irgendwelchem Trubel herumschlagen muss. Früher war es noch richtig schön, als mein Vater noch am Leben war sind wir regelmäßig zu meiner absoluten Lieblingstante gefahren und haben dort Heiligabend und Weihnachten verbracht. Allerdings hatte sich meine Mutter mit ihr nach dem Tod meines Vaters total verkracht und so fiel das schon vor Jahren ins Wasser. Aus Solidarität sollte ich auch nicht alleine dorthin, obwohl meine Tante mich jedes Jahr zu Weihnachten anlud. Ich konnte aber schlecht meine Mutter alleine lassen, die meistens in ihren Liebeskummer zu der Zeit versank. Momentan war sie aber so big in Love, da könnte ich mich eigentlich abseilen und zu meiner Tante fahren. Immerhin würde meine Mutter sowieso bei Alais Familie herumgurken und ich hatte kein sonderliches Interesse ein Teil dieser Gruppe zu sein. Ich meine obwohl ich von Weihnachten nicht viel hielt, war es selbst in meinen Augen das Fest der Familie und die Liebschaft meiner Mutter, zählte für mich garantiert nicht zur Familie. Ich hatte dem Vater von Alais nähmlich die Aktion im Krankenhaus nicht verziehen.
      Allerdings stand heute Abend offensichtlich noch ein Abendessen an und ich wurde gezwungen daran auch teilzunehmen. Murrend saß ich mit Jeans und Hoodie im Wohnzimmer herum, ehe meine Mutter mich schockiert ansah. "Luciel bitte. Zieh dir doch wenigstens ein Hemd an." seufzte sie, woraufhin ich mit den Augen rollte. "Ich muss keinen Eindruck bei den Leuten schinden. Vergleiche mich also nicht mit dir."murrte ich genervt zurück.
      "Komm schon, dass ist ein schickes Restaurant. So lassen die dich doch nicht rein." meinte sie dann. "Ich will ja auch nicht rein." murmelte ich genervt. "Luciel." "Woah! Geh mir doch nicht so auf den Zeiger. Ich hab keine Lust auf diese Pseudofamilienscheiße! Euch ist es ja egal, dass wir Kinder darunter leiden müssen und als ich dir angeboten habe, wieder in meine alte Wohnung zu ziehen, warst du ja dagegen und wolltest das ich bleibe." fauchte ich sie sauer an. "Ich möchte aber auch das du glücklich bist. Ich kann doch nicht für immer alleine bleiben Luciel.." antwortete sie mir. "Himmel Herr Gott, hab ich das mit einem Wort gesagt? Erwarte aber nicht von mir, dass ich diesen Mistkerl anfange zu mögen. Er hat sein Kind geschlagen! Ich werde mich garantiert nicht mit ihm anfreunden, er bekommt ja nicht mal sein Maul bei mir auf oder wechselt mit mir auch nur ein Wort." genervt stampfte ich dann in mein Zimmer, damit sie Ruhe gab und zog mir widerwillig ein schwarzes Hemd über die schwarze Jeans.

      (Alles gut =) )


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    • Alais

      Keine zehn Minuten später fand ich ein altes schönes Kleid in meinem Schwanr, welches ich schon lange nicht mehr trug. Ich hatte es von meiner Mutter geschenkt bekommen, trug es deshalb vielleicht nicht gerne, aber nun war es ja alles anders. Nun konnte ich, denke ich, das Kleid tragen, ohne an meine Mutter zu denken.
      Das Kleid hatte einen wunderschönen Rückenausschnitt, was ich immer super toll fand, und war mir bis zu Mitte der Oberschenkel lang. Es wurde schon kälter Draußen, deshalb entschied ich mich, eine schwarze, undurchsichtige Strumpfhose anzuziehen und dazu meine Booties, mit einem leichten Absatz. So sah es schick und elegant aus, aber ich fühlte mich dennoch wohl.

      Wir fuhren etwas länger als üblich zu dem Restaurant, wo wir uns mit Luciel und seiner Mutter treffen sollten. Wir fuhren auch nicht zu dem Lieblingsitaliener meiner Eltern, sondern zu einem ganz neuen Laden, den ich noch nie gesehen hatte. Aber nun, was sollte ich gegen haben? Ich mochte leckeres Essen und gute Lokations. Die Lokation hier sah schon gut aus, vom Außen natürlich, und versprach vieles drin. Wir warteten an der Rezeption auf die beiden, da mein Vater ein Tisch reserviert hatte. Ich sah mich währenddessen um und mein Blick fiel auf ein schönes Bild von einer Frau im Pelz.



      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ich hatte kein sonderliches Interesse daran mich irgendwie zurecht zu machen. Die Leute konnten froh sein, dass ich mir widerwillig noch ein schwarzes Hemd angezogen hatte. Wenn es nach mir ging, wäre ich in meinem viel zu großen dunkel blauen Hoodie hier gesessen. Nein, wenn es nach mir ging, wäre ich nicht einmal hier! Es gab tausend andere Dinge, die ich jetzt hätte tun können. Ich könnte Zuhause mit meiner Katze chillen, ich könnte zu meinen Freunden aus meiner alten Schule fahren und mit ihnen abhängen, oder ich könnte mich in irgendeiner Bar betrinken und mich selbst bemitleiden. Pustekuchen, stattdessen stand ich mit verschränkten Armen und schlecht gelaunter Mine vor dem Eingang eines überteuerten Restaurants und wartete darauf das meine Mutter ihre Tasche aus dem Auto holte, die sich irgendwie im Anschnallgurt verfangen hatte. Zugegeben hatte sie sich wirklich herausgeputzt. Ihre schwarzen langen Haare, trug sie heute komplett offen und hatte sie geglättet. Wenn sie das tat, reichte ihr Haar fast bis zur Hüfte. Sie trug ein weinrotes langärmliches Kleid und eine schwarze blickdichte Strumpfhose, dazu schwarze Stiefeletten und wirkte glatt 5 Jahre jünger. Nun gut, viele meiner Kumpels standen gruseligerweise auf meine Mum. Bei dem Gedanken schüttelte es mich schon. Ich hatte noch eine Zigarette geraucht und konnte dann nachdem sie den Kampf mit dem Gurt gewonnen hatte, mit ihr das Lokal betreten. Diesen goldenen Luxusflair das es von außen austrahlte, war auch innen vertreten. Überall Prunk und feine Details und zugegeben extrem hübsche Kellnerinnen. Mein Blick blieb allerdings an Alais hängen, die ein wirklich schönes Kleid trug. Naja gut, was kümmert mich das Kleid? Hatte sie schon immer so einen schönen Rücken? Jedenfalls sah sie toll aus. Glücklicherweise konnte niemand meine Gedanken lesen und nach außen hin, sah ich sowieso aus wie der Weihnachtsgrinch, da mein Blick mehr als nur verdeutlichte, dass ich überall lieber wäre als hier. Sicherlich würde Ihr Vater wieder einmal seinen Mund mir gegenüber nicht aufbekommen - Lusche.
      Meine Mutter fiel ihm direkt glücklich in die Arme, nachdem Sie Alais mit einer sanften Umarmung begrüßt hatte und ihr versicherte, wie wunderschön sie in dem Kleid aussah. Ich ging mit den Händen in der Hosentasche ebenfalls zu dem Mädchen und strich ihr grinsend mit dem Zeigefinger über den nackten Rücken. "Sehr nett." mit einem frechen Grinsen lies ich dann von ihr ab und lief dem Kellner nach, der uns dann zu unserem Platz führte.

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    • Alais

      Ich bemerkte zunächst gar nicht, dass Luciel und seine Mutter auftauchten, bis sie mich begrüßte. Sie umamrte mich und mir anmerkte, wie schön ich in dem Kleid aussah. Ich musste lächelnd und gab ihr sofort en Kompliment zurück, denn sie sah ebenfalls ziemlich gut aus. Mein Blick richtete sich kurz auf meinen Bruder, der seufzte, aber dann auf den Herren, der mit seinem Zeigefinger über meinen Rücken glitt. "Sehr nett" war seine Bemerkung und bei seinem frechen Grinsen musste ich wirklich lächeln. "Neidisch?",fragte ich ihn und grinste dann ebenfalls, bevor wir dem Kellner zu dem Tisch folgten, den mein Vater reserviert hatte. Er setzte sich neben Luciels Mutter und ich mich ihm gegenüber. Die Karten kamen und ich sah rein, um zu sehen was sie alles zum anbieten hatten. Ich hoffte bloß, dass es lecker war, denn Essen mochte ich nur, wenn es schmeckte, wie jeder andere!
      Meine Gedanken blieben aber bei Luciel, der heute mehr als nur mürrisch aussah. Nun, er sah immer mürrisch aus, was wollte ich den Leuten vormachen? In dem Film zu meinem Leben würde er auch wahrscheinlich nie anders gucken, nie! Aber das Hemd stand ihm gut, er sollte mal öfters solche Hemden tragen.
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    • Luciel

      "Neidisch auf deinen Rücken?" hakte ich perplex bei ihrer Aussage nach und sah sie schon etwas verwundert an. "Wenn ich neidisch auf einen Frauenrücken wäre, müsste ich mir Sorgen um meine Männlichkeit machen."antwortete ich ihr belustigt und schlenderte dann dem großgewachsenen Kellner hinterher, der uns zu einem bereits reservierten Tisch führte. Dort nahm er das Kärtchen natürlich sofort weg und wir konnten uns setzen. Ich hatte mich neben Alais gesetzt, demnach gegenüber meiner Mutter und musste leider Gottes auch in das Gesicht ihres Liebhabers blicken, der logischerweise schräg gegenüber von mir saß. Ich mochte ihn immer noch nicht und nach der Aktion im Krankenhaus, werde ich ihn erst Recht nicht mögen! Der Kerl muss sich schon als Heiliger entwickeln um das zu ändern. Allerdings bin ich nicht religiös, demnach fällt auch die Option für ihn ins Wasser. Meinen mürrischen Blick konnte ich nicht wirklich absetzen und ich hatte es auch nicht vor. Warum auch? Alais Plagegeist-Bruder schien es offenbar etwas besser zu gehen, auch wenn er mich nicht einmal begrüßt hatte. Undankbares Balg, bedenke mal wer dir eigentlich den Arsch gerettet hat. Allerdings konnte ich ihm keinen Vorwurf machen. Höfflichkeit war auch nicht gerade meine Stärke. Gelangweilt lehnte ich mich an dem Stuhl zurück und blickte zu den beiden Turteltauben. "Und? Was ist die große Neuigkeit? Der Typ kriegt ja seinen Mund nicht auf, also frage ich dich nochmal."fragte ich dann meine Mutter, die daraufhin seufzte und entschuldigend zu ihrem Freund sah, ehe sie mich ansah. "Lasst uns erst einmal Essen." meinte sie dann. "Ich hasse Geheimniskrämerei."brummte ich immernoch extrem mies gelaunt und blickte in die Karte die uns der Kellner brachte. Mein Blick wanderte zu Alais. "Hat man dir irgendetwas gesagt?" fragte ich sie dann hinter hervorgehobener Karte, so dass mich unsere Gegenüber nicht sehen konnten.


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    • Alais

      Ich durchstöberte die Karte, bis ich die Bemerkungen von Luciel hörte. Er musste wirklich mies drauf sein, und das immer, oder? Und da fiel mir unser letzter Treffen ein, seit dem er mich mied. Er hatte sich an mich rangekuschelt, mich zu sich gezogen und seinen Kopf auf meine Brust gelegt, das war, denke ich, die einzige Gelegenheit ihn jemals in meinem Leben ruhig zu erleben, befürchte ich.
      Bei seiner Frage sah ich ihn an und schüttelte leicht mit dem Kopf. "Ich weiß nur was vom Essen",entgegnete ich. Er benahm sich schon fast wie ich am Anfang, ziemlich witzig war es schon. Aber inzwischen hatte ich meine Gefühle im Griff und war nicht mehr so schnell aggressiv, wie vorher. Scheinbar hatte der Herr wohl Probleme.
      "Habt ihr euch schon etwas ausgesucht?",fragte mein Vater und ich legte meine Karte ab, bevor ich nickte. "Ich weiß schon ",entgegnete ich dann und lächelte leicht. Doch der Satz von Luciel machte mich schon neugierig.. irgendetwas wollten sie uns sagen, aber was?
      Man, wenn er nicht so nervig mürrisch gewesen wäre, würde ich jetzt auf nicht so neugierig sein! ....
      "Was machst du eigentlich auf der Wintervorstellung?",fragte ich Luciel dann und richtete meinen Blick auf ihn. "Ein Gitarrist wäre gut zu haben, falls du noch nichts machst". Ich lächelte Luciel leicht an, erwartete aber nicht allzu viel, bei seiner Laune. Wann anders konnte ich ihn aber nicht fragen.
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    • Luciel

      Offenbar wusste Alais genauso wenig wie ich, was mich allerdings nicht verwunderte. Die beiden Turteltauben machten daraus ja ein riesiges Geheimnis und wir armen Bälger mussten abwarten, was sie jetzt schon wieder geplant hatten - ätzend. Alais kleiner Bruder wurde mir langsam richtig sympathisch. Dieser saß mit einem genauso mies gelaunten Blick wie ich am Tisch und ich glaube wenn er die Serviette noch einmal mehr faltet, reißt er sie endgültig in zwei Hälften. Hierbei handelt es sich im übrigen um eine Stoffserviette, demnach eigentlich gar kein so schlechter Akt, sollte er das schaffen. Als dann der großgewachsene Kellner kam, gaben wir alle unsere Bestellungen auf ehe ich die Frage der Kleinen vernahm, bezüglich dieser Schulveranstaltung. "Mich gekonnt davor drücken." antwortete ich ihr und began nun langsam wie ihr Bruder die arme Serviette vor mir zu misshandeln. "Das einzig lohnenswerte an dieser Heuchelveranstaltung wäre dein Klavierspiel, aber ich bin sicher du spielst für mich auch mal privat, also muss ich nicht extra in der Schule antanzen oder?" fragte ich sie dann mit einem leichten Grinsen und blickte für einen Moment auf.


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    • Alais

      Ich bestellte Pasta mit Meeresfrüchten mit weißer Soße und für das Dessert Tiramisu, welches eines meiner Lieblingsspeisen war. Dem Kellner schenkte ich noch ein Lächeln und der Rest bestellte, bevor er ging.
      Luciel antwortete anders auf meine Frage, als ich wes erwartete, einfach viel zu ruhig. Ich sah zu ihm aber sofort auf,als er mich fragte, ob ich auch privat für ihn spielen würde, und er dafür nicht zu der Veranstaltung musste. Sein leichtes Grinsen verriet mir, dass er es wirklich ernst meine. Aber seit wann wollte er mir zuhören?
      Ich nickte und lächelte ihn leicht an. "Sicher , du brauchst nur vorbei kommen!",entgegnete ich und sah ihn noch kurz an,bevor ich den Blick auf meinen Vater richtete, der sich räusperte. "Ich kann es denke ich ,nicht länger geheim halten...",entgegnete er zu Luciels Mutter und ich zog meine Augenbraue hoch. Das klang schon fast so,als würden dir beiden heiraten wollen, oder sie wäre schwanger. Wobei ich das zweite, denke ich, ausschließen konnte, wenn die Frau so alt war wie mein Vater. Aber sie sah so gut aus, dass es schwer war ein alter zu nennen.
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    • Luciel

      Am liebsten hätte ich ja jetzt eine Pizza und ein Bier, aber das konnte ich schlecht bringen und wahrscheinlich würde dieser Luxusschuppen mir selbst das in einer goldenen Schale servieren. Es half nichts, egal wie sehr ich meine Laune nach außen trug, es interessierte hier sowieso keinen und ich hatte praktisch keine andere Wahl als mich meinem Schicksal zu beugen. Die Welt war schon ein ungerechtes Miststück. Als Alais dann noch mit diesem Weihnachtskram anfing, schob ich diesen schnell beseite. Was sollte ich den bitte auf dieser ätzenden Schulveranstaltung? Ich mochte sowas nie und ich und meine Kumpels aus der alten Schule hatten solche Partys immer geschwänzt. Ich vermisste die Kerle unbeschreiblich. Auch wenn meine Mutter im siebten Himmel schwebte und meine Arbeit hier doch eigentlich getan war, konnte ich dennoch nicht gehen. Ich traute dem Kerl nicht und Alais würde sicherlich jede weitere Aktion dulden ohne sich zu wehren. Ich konnte das Sorgenkind also auch nicht alleine lassen, egal wie sehr ich so momentan mied. Es war zum Mäuse melken. Als die Kleine meinte, dass ich gerne für ein Klavierstück vorbei kommen könnte, wollte ich gerade darauf etwas erwiedern, als ihr Vater plötzlich das Wort ergriff. Er hat also sprechen gelernt, beeindruckend. Fragend blickte ich zuerst zu Alais und dann zu dem Turteltaubenpaar. "Spuck es schon aus. Ich will wissen, was ihr hier verheimlicht." brummte ich dann.


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    • Alais

      Ich seufzte, als Luciel so aggressiv reagierte und ah zu meinem Vater, der ebenfalls seufzte. "Nun, wir haben uns überlegt, dass wir Vielleicht unsere Beziehungen zueinander etwas verbessern konnten", fing er an und sah zu Luciels Mutter, bevor er uns drei nacheinander ansah. "Wir überlegten uns, Vielleicht zusammzuziehen um zu sehen, ob wir als eine Familie fungieren Können!",erklärte mein Vater und ich runzelte sofort meine Stirn. Was hatte er da gerade gesagt? war es sein ernst?wollte er einfach auf eine glückliche Familie tun?
      "Ist das euer ernst?",fragte ich die beiden und runzelte weiterhin meine Stirn. Ich sah unsicher zu meinem Bruder und dann zu Luciel. Ich wollte nicht, dass es eskaliert..
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    • Luciel

      Wäre ich nicht so geschockt in diesem Moment gewesen, als ihr Vater so eine Bombe platzen lies, wäre ich sicherlich aufgesprungen und hätte ihn angeschrien. Allerdings saß der Schock so tief, dass ich ihn sprachlos anstarrte. Ein Glück stand mein Mund dabei nicht offen. Ich bin wirklich so gut wie nie sprachlos, aber jetzt war ich es. Ich starrte die beiden ungefähr so an, als hätten sie mir gerade eröffnet, dass sie Aliens waren und unsere Gehirne fressen wollten. Ich brauchte erst einmal gefühlte fünf Minuten um überhaupt reagieren zu können. Alais dagegen nahm mir das glücklicherweise ab. "Ich brauch was zu Trinken."murmelte ich dann und drehte mich zu einer hübschen Kellnerin, die ich direkt abfing und mir irgendetwas starkes Alkoholisches bestellte, dass ich mir einfach aus der Karte gefischt hatte. Ich hatte keine Ahnung um was es sich dabei handelte, aber es klang danach das es mir helfen würde, dass gerade Geschehene zu verarbeiten.


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    • Alais

      Es sagte außer mir keiner etwas, niemand antwortete auf meine frage. Niemand sprach mit mir. Stattdessen bestellte sich Luciel irgendetwas zu trinken und ich saß immer noch da.
      "Ich brauche kurz etwas frische Luft",entgegnete ich und stand vom Tisch ab. Ich nahm meine Tasche mit und sah noch kurz zu keinem Vater,bevor ich den Weg nach draußen nahm. Ich musste kurz durchatmen und mich beruhigen. Ich musste meine Gedanken ordnen und ich musste es verarbeiten, was mein Vater gesagt hatte und die beiden sich überlegt hatten.
      Ich lehnte mich draußen an eine Säule und atmete tief ein und aus. Irgendwie hatte ich einen Schmerz im Herzen gespürt, als mein Vater es gesagt hatte. Es ging alles so schnell.. viel zu schnell .
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    • Luciel

      Alais war verschwunden und lies mich mit diesen schauspielhaften Clowns alleine - ganz schön fies von ihr. Ich war heilfroh, dass wenigstens die Kellnerin auf meiner Seite zu sein schien und mir direkt meinen Drink brachte. Ich war ziemlich überrascht, dass es sich um ein blaues Getränk handelte und nippte skeptisch daran, ehe ein vertrauter Geschmack meine Zunge benässte. Ah ~ Wodka. Am Tisch sagte plötzlich niemand mehr etwas, während ich mich dem Getränk hingab und versuchte mir über die Situation klar zu werden. Mein Blick wanderte dabei zu dem Jungen in der Runde, der genau wie sein Vater seinen Mund offenbar nicht aufbekommt. Aha, offenbar kam Alais wohl nach ihrer Mutter. Wäre Sie wie ihr Vater, hätte ich mich auch gefragt ob der der Mund in ihrem Gesicht zur Dekoration da ist. Meiner Mutter hatte es währendessen ebenfalls vor Schock die Sprache verschlagen. War sie etwa so überrascht, dass sie wir so reagierten? Ich war eigentlich echt stolz auf mich, dass ich teilweise so ruhig geblieben bin. "Hey Balg. Willst du nicht deiner Schwester nach, wenn du schon deine Klappe nicht aufbekommst. Schau nach ihr, du bist doch ihr Bruder oder kriegst du nicht mal das auf die Reihe."knurrte ich den Jungen an, erntete daraufhin einen wütenden Blick von meiner Mutter, ehe sich das Balg in Bewegung setzte. Ich wusste nicht ob er nun wirklich zu Alais ging oder einfach nur das Weite suchte.


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    • Alais

      Ich atmete mehrmals tief durch und konzentrierte mich darauf, meine Gefühle unter Kontrolle zu bekommen. Ich brauchte nicht lange und war wieder vollkommen im Griff. "Ich Habs ihm versprochen",murmelte ich und setzte mich ein Lächeln auf. "Luciel ist gar nicht so schlimm und seine Mutter auf nicht, das wird schon",entgegnete ich.
      "Denkst du?",fragte mich jemand hinter mir und ich zuckte zusammen. Ich drehte mich um und erblickte meinen Bruder. "Was machst du hier?",fragte ich ihn und schüttelte den Kopf. Als er mir erklärte, dass Luciel ihr schickt seufzte ich kurz. Ich brauchte keinen Aufpasser.
      Ich nahm meinen Bruder mit zurück und setzte mich an den Tisch, bevor ich die beiden vor mir ansah. "Ich bin dabei..",entgegnete ich und lehnte mich zurück. "Wenn ihr es so wollt, Stelle ich mich euch nicht im Weg".
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    • Luciel

      Das ich mitleerweile schon das dritte oder vierte Glas bestellte, ich hatte irgendwann aufgehört darüber nachzudenken, war mir eigentlich egal. Natürlich beschwerte sich meine Mutter lautstark darüber, aber was sollte sie schon groß dagegen unternehmen? Dieses komische blaue Vodka-Zeug schmeckte erstaunlichweise sehr interessant und ich könnte schwören, dass beim dritten Glas die Handynummer der Kellnerin dabei gewesen war. Irgendwann hörte ich plötzlich wie ein Stuhl zur Seite geschoben wurde und Alais sich setzte. Offenbar hatte sie ihren Entschluss gefasst und das Balg hatte sich wirklich auf die Suche nach seiner Schwester begeben. Das die Kleine allerdings so bereitwillig war, erstaunte mich etwas. Immerhin hatte sie sich doch zu Beginn erst so kindlich darüber aufgeregt, ach was solls. Die Augen meiner Mutter waren nun auf mich gerichtet, woraufhin ich mein leeres Glas hob. "Ich bin betrunken, macht was ihr wollt."murmelte ich relativ teilnahmslos. Natürlich war ich nicht betrunken, aber es ersparte mir weiteres Bla bla. Ist mir doch schnurzpiep egal, was die beiden machten. Von mir aus konnten sie auch gleich heiraten. Allerdings würde ich mich diesesmal weigern wieder Seelentröster zu spielen, wenn das erneut in die Hose ging, nur weil meine Mum den Hang dazu hatte, alles im Schnelldurchlauf zu machen. Ich meine die beiden sind nicht einmal ein halbes Jahr zusammen und denken ans Zusammenziehen? Ich habe geglaubt, dass man in dem Alter etwas mehr Verstand besitzt, aber macht doch alle was ihr wollt.


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    • Alais
      Ich hob die Augenbraue bei dem Satz von Luciel, er würde betrunken sein. Dann richtete ich meinen Blick auf ihn und musste fast lachen, behielt mich aber im Griff. Er war nie und nimmer betrunken! Noch lange nicht, aber egal, ich würde ihn nicht verraten.
      Mein Bruder seufzte und stimmte dem Ganzen auch zu, weshalb mein Vater, wie auch Luciels Mutter strahlten. "Und wo sollen wir hinziehen? Oder kommen sie zu uns? Immerhin haben wir noch ein Zimmer frei, was Luciel haben könnte.",fragte ich und sah meinen Vater wieder an.
      "Nun, darüber wollten wir mit euch reden.. Entweder Luciel und Katherine ziehen zu uns, oder wir suchen uns etwas neues..",erklärte mein Vater und ich nickte dankend.
      Das Essen kam langsam auf den Tisch und ich freute mich über meine Nudeln mit Meeresfrüchten. Es sah super lecker aus und roch dazu noch gut, einfach nur ein Traum! "Guten Appettit!",entgegnete ich lächelnd und griff zum Besteck.
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    • Luciel

      Da meine Meinung sowieso absolut nicht zählte, war es mir sowas von egal was die anderen taten. Meinetwegen zieht doch alle nach Alaska. Grummelnd nahm ich noch einen Schluck der blauen Flüssigkeit, die sich zu meinem neuen besten Freund des Abends gesteigert hat und blickte sowohl meine Mutter als auch Alais Vater gelangweilt an. "Ist mir egal, ich zieh nach meinem Abschluss sowieso wieder um."murmelte ich dann und ich fuhr mit meinem Zeigefinger am Rand meines Glases entlang. "Ich bin ja sowieso nur wegen dir her gezogen. Jetzt wo du wieder big in Love bist, ist meine Sorge ja unbegründet." Richtig, warum regte ich mich eigentlich auf? Es war doch von Anfang an geplant gewesen, dass ich nach meinem Abschluss wieder zurück zu meinen Freunden zog. Immerhin wollte ich ja eventuell studieren gehen, was man sich bei mir fast kaum vorstellen konnte, wenn man mich so in der Schule erlebte. Allerdings wollte ich ja auch Informationstechnik studieren und das war wiederum etwas das mich interessierte. "Luciel, ich dachte du hättest deine Meinung geändert..."murmelte meine Muter leise und seufzte leicht, ehe sie zu ihrem Lover sah. "Er hat Recht, eigentlich ist er wirklich nur wegen mir hergezogen." erklärte sie ihm dann, ehe dann unser Essen kam und ich interessiert zu dem Gericht von Alais sah. "Ich will probieren. Fütter mich."grinste ich sie dann frech an. Alais konnte nichts dafür, dass mir der Rest unseres Tisches gehörig auf die Eier ging und auch wenn ich sie die Tage gemieden hatte, wäre es Schwachsinn meinen Ärger jetzt an ihr herauszulassen.


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    • Alais

      Die Tatsache, dass Luciel ausziehen wollte tat mir irgendwie weh, aber nur ein bisschen. Nun,ich wollte auch nach dem Abschluss studieren gehen und dafür musste ich wohl oder übel ausziehen. Naja, was soll's, war er mich wenigstens los. "Dann könnt ihr ja zu uns,wenn es Luciel egal ist!",entgegnete mein Vater.
      Nachdem das Essen kam musste ich lachen ,als Luciel gefüttert werden wollte. Ich nahm aber meine Gabel, wickelte etwas Nudeln drauf und hielt ihm die Gabel hin,damit er seinen Mund aufmachen konnte. "Die Shrimps auch?",fragte ich ihn dann mit einem schmunzeln. Ah er konnte manchmal ein süßer Idiot sein, wirklich. Auch wenn er neuzig Prozent seines Lebens über mürrisch und nervig ist, zu mir konnte er so, besonders sein. Ich nahm es immer positiv rüber und behandelte es wie ein Kompliment seiner seits. Wenigstens mochte er Mich.
      "Schmeckt es?",fragte ich Luciel dann mit einem lächeln.
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    • Luciel

      Ich musste das kindische Bedürfnis unterdrücken, die Aussage von Alais Vater nicht nachzuäffen. Für wen hält sich der Kerl eigentlich und wie um alles in der Welt konnte meine Mutter sich in so einen Vollidioten verlieben? Ich frage mich ja auch wie es möglich ist, dass der Kerl vernünftige Kinder auf die Welt gebracht hat. Ich rollte leicht mit den Augen und blickte den Typen genervt an. Meine nächste Aktion war zwar unfassbar kindisch, aber was hab ich schon zu verlieren? Darum lächelte ich ihn auch zuckersüß an "Ich kann dich nicht ausstehen, alter Mann." entgegenete ich ihm lächelnd und drehte mich danach zu seiner Tochter. Diese hatte ich gebeten mich probieren zu lassen und lies mich von ihr füttern.
      "Luciel!" fauchte meine Mutter sauer. "Schmecken die denn?" fragte ich Alais interessiert, als sie mich auf die Meeresfrüchte ansprach, ob diese auch kosten wollte und ignorierte dabei vollkommen den Rest unseres Tisches. Das was ich zumindestens gerade probieren durfte, war extrem lecker. "Schmeckt gar nicht schlecht." stellte ich dann erstaunt fest. Vielleicht würde ich mich ja doch noch zu einem Meeresfrüchte-Fan entwickeln? Wer weiß. Als mich die Kleine dann anlächelte, blickte ich sie eine Weile lang schweigend an. "Sag mal, wenn die beiden Chaoten heiraten sollten...was bist du dann? Reintheoretisch meine Stiefschwester oder?" hakte ich dann nach.


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