[2er RPG] I Hate You - I Love You

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Alais

      "Ich auch nicht",flüsterte ich und rutschte noch ein Stück zu ihm, um meinen Kopf gegen seinem Rücken anzulehnen. Ich lächelte, als ich seinen Geruch wahr nahm und dachte nicht wirklich darüber nach ,was wir hier taten.
      "Kann ich dir irgendwie beim einschlafen helfen?",fragte ich und genoss es sehr, wie Luciel mir dem Daumen über meinen Handrücken streichelte. Es bereitete mir Gänsehaut und ein sehr wohler Gefühl ,welches ich sehr genoss. Ich hoffte, er auch, aber sonst würde er nicht mitmachen, und hätte schon längst etwas gegen getan.
      Das wir eigentlich weder ineinander verliebt wären noch einer von dem anderen etwas wolle war uns irgendwie in dem Moment egal. Es zählte der Moment,der hier und jetzt und nichts anderes. Weder morgen nich alles ,was davor war. Nur ich und er zählten jetzt gerade, verdammt das klang so komisch!
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Als ich den leichten Druck auf meinem Rücken spürte, bewegte ich mich nicht oder sagte darauf irgendetwas. Es störte mich überraschenderweise nicht einmal und darum lies ich Alais einfach mal machen. Der Moment war sowieso schon merkwürdig genug, da machte das nun auch nichts mehr aus. Ich spielte ein wenig mit ihren Fingern und blickte dabei weiterhin aus dem Fenster, das gegenüber von meiner Bettseite lag. Nun da der Mond offenbar nicht mehr von den Wolken bedeckt wurde, strahlte ein wenig mehr Licht in das Zimmer. Das fade weiße Licht beleuchtete dennoch spärlich den Raum und dafür war ich dankbar. Allerdings lag meine geliebte Katze genau im Mondlicht und da ihr weißes Fell sowieso schon so hell war, wirkte sie in den Mondlicht wie davon gebadet. Es sah wirklich genial aus. Auf Alais Frage hin, grummelte ich leise. "Nein, nicht wirklich. Mach dir darum keine Gedanken. Ich schlafe schon ewig ziemlich mies, daran lässt sich so schnell nichts mehr ändern.Ich hab mir meinen Schlafrhythmus selbst kaputt gemacht." erklärte ich ihr dann und seufzte leicht. "Aber du solltest versuchen zu Schlafen. Der Tag war wirklich lang genug."

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      ღ For my lovely Warlock ღ
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      Alais

      Während Luciel mit meinen Fingern spielte schloss ich meine Augen und genoss es einfach, wie alles andere zuvor, was er gemacht hatte. Es war verrückt, was wir hier taten! Oder auch mehr als nur verrückt, aber schön dennoch. So etwas konnte ich einfach jeden Tag haben, wirklich jeden Tag. Und es konnte gern auch Luciel sein, der mich jeden Tag so streichelte und mit meinen Fingern spielte.
      "Ich würde gerne, aber ich bin hell wach und nicht einmal ansatzweise müde..",entgegnete ich auf seinen Vorschlag, ich solle doch lieber schlafen gehen. Naja, müde war ich noch nicht einmal, als wir uns hingelegt hatten, eher niedergeschlagen und K.O von dem Tag, aber nach Schlaf hatte mein Körper nicht geschrien. Es war einfach viel zu viel passiert und meine Angst war groß, ich würde es träumen. Ich träumte ziemlich oft von dem, was am Tage passiert war und noch so viele Herzinfarkte brauchte ich nicht.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Als ich ihren Worten lauschte, seufzte ich leise und warum auch immer ich das nun tat, würde mir auch ein Rätsel bleiben. Ich lies ihre Hand los und drehte mich stattdessen zu ihr um. "Du solltest dennoch versuchen zu schlafen, wenn du es kannst."murmelte ich leise und versuchte ihr trotz des nur minimal vorhandenen Mondlichtes ins Gesicht zu sehen. "Ich weiß nicht warum du so eine Angst hast, dass du sogar zu mir ins Bett kommst, aber ich bin hier. Ich...bin hier also gibt es nichts, wovor du auch nur in irgendeiner Form Angst haben müsstes. Schließ die Augen und schlaf jetzt." meinte ich dann und zog die Decke etwas mehr über uns beide. "Ich versuche auch mein Glück. Vielleicht schaffe ich es ja einzuschlafen. Die Nacht ist bald vorbei für gewöhnlich finde ich morgens etwas Schlaf. Du solltest es auch tun." daraufhin schloss ich meine Augen und blieb dennoch in ihre Richtung gedreht. Warum auch immer.....so schlimm war es nicht.


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    • Alais

      Luciel drehte sich um, nachdem er meine Hand los lies und sah mir ins Gesicht. Ich öffnete meine Augen, schon während er sich umdrehte und sah zu ihm hoch, während er sprach.
      "In manchen Häusern gibt es Geister..",murmelte ich auf seine Aussage hin, er wüsste nicht warum ich so eine Angst hatte. Ich konnte nichts für, dass ich es hörte und sah , auch wenn es nur die Einbildung meiner Fantasie war. Ich konnte so nicht schlafen, und ja, ich habe es schon öfter versucht.
      Ich tat was Luciel wollte und schloss meine Augen. Die Wärme, die von ihm kam war beruhigend, obwohl ich kaum denke ,dass eine Wärme beruhigend sein kann. Nun, seine tat es irgendwie und bereitete mir ein wohliges Gefühl, weshalb ich mich unbewusst noch etwas mehr an ihn kuschelte, während ich doch tatsächlich langsam einschlief. Er war wirklich ein Schatz, dass musste man ihm lassen! Wenn er doch nicht immer so mürrisch sein und etwas mehr Lächeln würde... das würde viel mehr zu ihm passen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel


      "Geister....Alais, du bist doch keine 8 Jahre alt mehr." hakte ich perplex nach und fuhr mir nach der Aussage etwas irritiert durchs Haar. Das war doch ein schlechter Witz. Ich hätte es verstehen können, wenn sie noch ein Kind wäre, aber das Mädchen ist volljährig. Nein, egal wie sehr ich mir auch Mühe gab, dass konnte ich nicht nachvollziehen. Ich sagte dazu aber dann doch lieber nichts mehr. Wenigstens hab ich nicht gelacht und das musste man mir schon hoch anrechnen, immerhin gehöre ich nicht gerade zu den freundlichsten Menschen. Dennoch schwieg ich einfach, lies sie gewähren als sie sich an mich kuschelte und war erleichtert als ich irgendwann ihren gleichmäßigen Atem hörte. Sie war eingeschlafen, na endlich. Als ich dann wusste, dass sie es nicht sehen konnte, schlich sich ein kleines Lächeln auf meine Lippen.Es wäre bedauerlich, wenn sie nicht schlafen würde, nur weil ich so eine verdammte Nachteule bin. Als dann langsam der Morgen graute und mein Blick seufzend auf meinen Wecker an der Seite fiel, erkannte ich das wir es mitleerweile schon 6 Uhr morgens hatten. Ich drehte mich schon einige Male umher und nach einer gefühlten Stunde fand auch ich einen etwas unruhigen und lausigen Schlaf. Aber immerhin schlief ich.

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    • Alais

      Der Schlaf war angenehm, Luciels Nähe noch mehr. Ich hätte mich daran gerne gewöhnen können, jeden Abend so einzuschlafen. Meine Träume glichen eigentlich kaum etwas, um vergleich zu den eigentlichen Nächten mit meinen Alpträumen. Ich hatte endlich keine mehr.
      Dennoch öffnete ich wenige Stunden später die Augen und zuckte zusammen, als ich merkte, wie nah ich eigentlich Luciel war. Geplant war es sicherlich nicht von mit gewesen, ich erinnerte mich auch kaum an die Nacht. Doch ich beruhigte mich schnell und seufzte einfach zufrieden, bevor ich mich auf die andere Seite drehte und einen Punkt in seinem Zimmer zu fokussieren. Erst dann fiel mir eigentlich auf, was gestern alles los war. Ich war ja noch immer auf meinen Vater sauer, oder wollte es unbedingt sein.
      Seufzend stand ich vorsichtig auf und verließ das Zimmer, um im Bad meine Sachen zu nehmen und mich anzuziehen. Es war noch früh genug, um zu sagen, dass mein Vater heute schlief, an seinen freien Tag. Ich konnte so ungestört in mein Zimmer gehen und mich dort vor ihm verschließen.
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    • Luciel

      Wie bereits angenommen, fand ich höchstens zwei bis drei Stunden Schlaf. Ich wurde relativ schnell wach, als sich plötzlich jemand neben mir bewegte. Egal wie vorsichtig Alais es wohl versuchte, mich bekam man selbst damit mehr oder weniger wach. Allerdings war ich so müde und benebelt, dass ich gar nicht realisierte was eigentlich überhaupt los war. Das einzige was mein übermüdetes Hirn wahrnahm: Meine Wärmequelle ist weg. Darum schnappte ich mir eher reflexartig ihr Handgelenk, als sie aus dem Bett aufstehen wollte und zog sie zurück ins Bett. Ich registierte überhaupt nicht das ich sogar meinen Arm umd sie legte und meinen Kopf auf ihrem Oberkörper bettete. Meine Augen waren geschlossen, ich hatte es warm und bequem und mein Körper hatte jetzt nur noch das Grundbedürfnis Schlaf im Kopf. Spätestens wenn ich sobald ich wieder wach werde registriere was ich da im Halbschlaf angestellt hatte, würde ich mich selbst dafür lynchen. Peinlicher ging es ja wohl gerade echt nicht mehr.


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    • Alais

      Ich lief rot an, als Luciel mein Handgelenk nahm und mich zurück ins Bett zog. Es ging alles so schnell, dass ich nichts sagen und nichts tun konnte. Er legte seinen Arm um mich und seinen Kopf auf meine Brust. Erst dann entspannten sich meine Muskeln und ich konnte ruhig ausatmen. Ein Lächeln formte sich auf meinen Lippen und ein wohliges Seufzen entwich mir. Er war schon manchmal ein Süßer.
      Meine Hand fand ihren Weg zu seinen Haaren und langsam streichelte ich seinen Kopf. Das hatte ich schon lang nicht mehr bei jemanden gemacht, aber der Reflex war da, immerhin legte er seinen Kopf auf meine Brust. Meine Augen schlossen sich leicht und meine Röte verschwand aus dem Gesicht. Ich genoss es einfach nur.
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    • Luciel

      Ich würde mich später dafür sicherlich Ohrfeigen, aber ich bin im Halbschlaf. Im Halbschlaf kann man jemanden nicht verurteilen oder belangen, ich bin also vollkommen unzurechnungsfähig! Jawohl! Ich hatte keinen Schimmer warum ich das tat, sicherlich weil mein Hirn wirklich gerade nur an meine Wärmequelle dachte. Ich war morgens immer so, da ich ja kaum schlief. Mein Körper versuchte sich jedes bisschen Schlaf und Erholung zu krallen, dass er kriegen konnte und offenbar kam mir Alais gerade gelegen. Ich hatte es mir mit dem Kopf auf ihrem Oberkörper bequem gemacht und meine Augen geschlossen. Als sie mit der Hand durch mein Haar strich, schlief ich erstaunlicherweise wirklich wieder ein. Es war merkwürdig, aber es half. Warum zur Hölle half das plötzlich? Ich konnte mir nicht genau erklären, weshalb es mir heute vergönnt war, etwas mehr als zwei oder drei Stunden zu Schlafen. Allerdingsings wollte ich das auch absolut nicht in Frage stellen. Wer weiß wann ich das nächste Mal so eine Gelegenheit bekomme. Das Streicheln durch mein Haar tat jedenfalls unheimlich gut und so began ich recht schnell wieder gleichmäßig zu atmen und zu schlafen.


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    • Alais

      Sein Atem wurde viel regelmäßiger und er ruhiger. Luciel schlief weiter. Der Satz würde ja eigentlich kein Problem darstellen, beziehungsweise nicht falsch klingen, hätte er mir nicht erzählt, er hätte Probleme mit dem Schlaf. Nun, die Frage war jetzt, ob er es einfach so sagte oder es tatsächlich so war und er nun zufällig schlafen konnte, weil er auf meiner Brust lag. Ich wollte aber nichts falsches denken, weshalb ich es einfach komplett ließ und die Nähe genoss. Es war schon etwas komisch, immerhin wollte ich nichts von ihm und er ganz sicher nichts von mir, aber schön war es dennoch. Und es erhöhte meine Sympathie zu Luciel, weil es einfach total süß war! Unbewusst und süß, wie eine kleine Katze oder ein kleines Kind, welches den Drang dazu hatte.
      Apropos der Katze! Sie war nicht mehr da, jedenfalls sah ich sie nicht. Komisch. Ich verstand Katzen nicht, aber musste ich auch nicht, ich hatte ja keine. Sie gingen meistens ihren eigenen Weg und wollten nur für sich alles haben, gaben selten etwas zurück. Trotzdem war seine Katze wunderschön, dass musste man ihr lassen.

      So lag ich weiterhin mit Luciel auf meiner Brust und meiner Hand in seinen Haaren, und regte mich nicht, um ihn nicht zu wecken. Ich gönnte ihm den Schlaf.
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    • Luciel

      Tatsache, ich schlief. Es war zwar nicht lange höchstens eine Stunde mehr, aber das bedeutete in meinem Fall eine ganze Menge.Vielleicht war ich deshalb auch total benebelt als ich aufwachte und bemerkte, dass ich nicht auf meinem Kissen lag. Verwirrt hob ich meinen Kopf und starrte direkt in das Gesicht von Alais. Zugegeben hatte ich damit jetzt nicht gerechnet, immerhin ist das alles eher unbewusst gewesen. Ich mochte kuscheln ja nicht einmal! Genau genommen, war ein einer dieser Typen der nach dem Sex entweder direkt nach Hause ging oder sich umdrehte und zu schlafen. "Morgen...."murmelte ich verwirrt und fuhr mir durch mein zerzaustes Haar. Meine morgendliche Frisur war sowieso immer total einmalig. Was sollte ich darauf nun sagen? Sollte ich überhaupt etwas sagen? Am besten überspielen! Ich hoffte ja inständig das Alais auch einfach leise war und sich dazu nicht äußerte. Hey, immerhin hätte sie mich ja auch einfach von sich stoßen können.


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    • Alais

      Während ich die Nähe und Wärme genoss hielt ich die Augen geschlossen und öffnete sie erst, als sich Luciel erhob. Er sah mich verwirrt an und ging sich durch die Haare. "Morgen",entgegnete ich mit einem leichten Lächeln. "Gut geschlafen? Ich dachte eigentlich du kannst nicht schlafen. Jedenfalls sagtest du es!",grinste ich und setzte mich leicht auf.
      Ich sagte nichts dazu, was die Nacht über war und was er im Halbschlaf getan hatte. Man brauchte keine Worte dafür, wir verstanden es so. Es gab nichts zwischen uns und es würde nichts zwischen uns geben. Ganz einfach war es und Luciel verstand es ohne Worte, genau wie ich. "Aber es freut mich ,dass du schlafen konntest!", lächelte ich dann. Irgendwie ging es mir aufgrund des ganzen viel besser. Es hatte mich beruhigt und entspannt, wie selten etwas anderes. Und da sollte mal einer sagen, Luciel wäre ein eiskalter Brocken!
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    • Luciel

      "Ich hab das auch nicht ohne Grund gesagt."grummelte ich genervt, da mir dieses Grinsen von ihr überhaupt nicht gefiel. Denkt sie etwa, ich sage das aus Spaß? "Keinen Schimmer warum aus drei Stunden Schlaf, plötzlich vier Stunden geworden sind." damit erhob ich mich von meinem Bett und ging zu meinem Schrank um mir Klamotten zum Umziehen heraus zu suchen. Ich hatte keine Lust darüber zu reden oder auch nur ansatzweise auch nur daran zu denken. ich hatte keinen Schimmer, warum ich plötzlich auf ihr lag und mehr oder weniger seelenruhig geschlafen hatte, aber ich schwor mir, dass es nicht mit vorkommen würde. Man, jetzt brauch ich erstmal einen Kaffee und eine Zigarette. Ich war sowieso ein ziemlicher Morgenmuffel und diese Situation hatte nicht gerade dazu beigetragen, dass meine Laune dadurch besser wurde. Hätte sie diese Aussage nicht gebracht, wäre ich vielleicht nicht so verärgert. Mich konnte man morgens wegen absolut jeder Kleinigkeit aufregen.
      "Ich glaub zuviel Schlaf tut mir sowieso nicht gut."antwortete ich ihr auf ihre Worte und seufzte leicht.


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    • Alais

      Ich seufzte kopfschüttelnd . Männer. Man konnte es ihnen echt nicht recht machen. "Du brauchst mich auch nicht so anzufahren .. du warst der, der mich ins Bett zog als ich gehen wollte und sich auf mich legte.. da brauchst du dich gar nicht so aufzuregen",entgegnete ich leicht stirnrunzelnd und bewegte mich vom Bett auf.
      Ich nahm den Weg auf dem Zimmer direkt in das Badezimmer, um mich umzuziehen. Hah, da habe ich ihm dazu geholfen mehr Schlaf zu finden und er fuhr mich noch so an. Ich erwartete keinen Dank und Blumen dafür aber wenigstens etwas Nettigkeit oder zumindest nicht so eine Laune.
      Nachdem ich mich umzog und die Sachen schön gefaltet im Badezimmer ließ, machte ich mich auf den Weg runter. Ich wollte meine Schuhe holen und nach Hause gehen, solange ich noch die Möglichkeit hatte meinen Vater nicht anzutreffen. Eigentlich sollte er schon wach sein, aber dann würde ich ihn einfach ignorieren und ins Zimmer gehen, denke ich jedenfalls. Wenn es so einfach gehen würde Hmm..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Du bist so überempfindlich. Ich fahr dich überhaupt nicht an. Du hast mich noch nie wütend erlebt um das überhaupt beurteilen zu können."murmelte ich dann und seufzte leicht. Meine Güte, sie benahm sich wie eine kleine vierzehnjährige Göre. "Keine Sorge, es wird nicht wieder vorkommen. Tut mir Leid, dass mir das passiert ist." meinte ich dann bezüglich meiner Reaktion, die ich mir selbst nicht erklären konnte. Warum um alles in der Welt, hatte ich ausgrechnet Alais in meinem Bett so an mich gezogen und fast schon mit ihr gekuschelt? Ich muss absolut verrückt geworden sein. Als die Kleine das Zimmer verließ, rollte ich genervt mit den Augen. Sie ist echt noch ein Kind, kein Wunder das ich eigentlich meistens nur auf ältere Frauen stand. Studentinnen waren echt viel einfacher zu handhaben und benahmen sich nicht so kindisch. Ich hatte mich dann umgezogen und wartete vor dem Badezimmer, dass Alais herauskam damit ich mich duschen gehen konnte. Da das aber offenbar noch etwas dauerte, entschied ich mich davor doch nochmal eine Rauchen zu gehen. So löste ich mich also vom Türrahmen und machte mich auf den Weg zu unserer Terasse, die man durch unser Wohnzimmer erreichen konnte. Meine Mutter war bereits auf der Arbeit und so waren wir beide derzeit allein im Haus, natürlich zusammen mit meiner geliebten Katze.


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    • Alais

      Überempfindlich.. es war früh am Morgen, ich hatte eine kurze Nacht und er fuhr mich an, was hatte er erwartet? Einen liebevollen Kuss oder eher etwas anderes als Dankeschön?
      Meine Schuhe hatte ich angezogen und wollte eigentlich gegen, sah aber Luciel nirgendswo. Ich konnte nicht einfach gehen und mich nicht verabschieden, das war nicht mein Ding.
      Seufzend suchte ich ihn unten, fand aber schnell seinen Hintern auf der Terrasse um zu rauchen. "Ich bin dann weg,dann gehe ich dir nicht so auf die nerven..",entgegnete ich und lehnte mich leicht gegen den Rahmen. "Danke dir für alles",lächelte ich leicht und sah noch kurz raus bevor ich mich umdrehte und den Weg raus nahm. Meine Sachen hatte ich vermutlich alle da, weshalb es kein Problem war, rüber zu gehen, die Haustür leise zu öffnen und mich umzusehen. Meinen Vater sah ich zunächst nicht und seufzte zufrieden. So konnte ich ruhig die Tür zu machen und die Treppe nach oben zu nehmen, ohne irgendein Gespräch oder so. Er würde mich im Zimmer in Ruhe lassen und mich nicht ansprechen. Essen würde ich,wenn er weg wäre und alles wäre gut!
      Wenn ich in meinem Zimmer nicht bemerken würde, dass ich mein Handy bei Luciel vergessen hatte. Toll, wie sollte ich jetzt daran kommen, ohne runter zu müssen?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Beim Rauchen entspannte ich mich glücklicherweise wieder ein wenig, während mein Blick in den Himmel wanderte. Sah nach einem Unwetter aus, sicherlich würde es heute abend wie aus Eimer regnen und es würde mich nicht einmal überraschen, wenn es Gewitter geben würde. Nun mir war das egal, von mir aus konnte drausen auch ein Orkan toben, solang mein Haus stehen bleibt. Als ich plötzlich schritte hörte und die Stimme von Alais erklang, grummelte ich nur ein wenig vor mich hin. Klar, ging sie mir so früh am Morgen mit ihrer Art auf den Zeiger. Es gab kaum einen Menschen der mir um die Uhrzeit nicht auf den Sack ging. Alais ist nun mal teilweise echt unberechenbar. Entweder ist sie extrem umgänglich oder total anstrengend, dass Weib hat absolut keine Mitte. Als sie sich dann allerdings bedankte, drehte ich mich zu ihr. "Schon gut. Mach keinen Unsinn oder stürz dich in emotionale Dramen, wenn du jetzt Heim gehst." antwortete ich ihr dann und sah ihr für einen Moment nach als sie dann Heim ging.


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    • AlaisI
      Ich fühlte mich von meinem Schicksal leicht verarscht und seufzte laut. Als wenn mich irgendwann hören würde. Ist ja nicht so, dass ich die Hauptrolle in meinem Leben spielte, welches immer weiter den Bach runter ging. Und egal was ich dagegen tat, es brachte überhaupt nichts.
      Ich hörte ein klopfen gegen meine Tür und wurde wachsam, wie ein Hund welcher gerade geschlafen hatte. "Alais?",hörte ich und seufzte. Mein Vater, war ja klar. Warum war er denn schon wach? Er durfte ausschlafen und das nutzte er meistens auch aus, warum also heute nicht?
      Genervt öffnete ich die Tür einen Spalt weit und sah meinen Vater an. "Können wir reden?",fragte er. "Später",murmelte ich bloß und sah zu ihm hin,ob er denn noch etwas zu sagen hatte ,bevor ich die Tür schloss. Ich musste mir zunächst sicher werden, was ich von ihm erwartete beziehungsweise was ich ihm zu sagen hatte. Ich wollte nicht unvorbereitet in das Gespräch gehen, weshalb ich mich einfach aufs Bett legte und überlegte.

      //ich habe mir gedacht, Vielleicht klären die Eltern das und beschließen, damit sie alle etwas mehr Kontakt zueinander haben und besser miteinander auskommen dass sie zusammen ziehen? Weil sie verzeiht ihm das Bla BlA Bla.. oder hast du eine andere Idee??//i
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • (können wir machen ^^ Sorry, dass mein Post etwas später kommt.)

      Luciel

      Seit dieser langen Nacht war Ruhe eingekehrt. Es könnte aber auch daran liegen, dass ich mich das Wochenende über eingeschlossen hatte und endlich an dem Rechner meines Kumpels herumgeschraubt hatte. Dieser war längst überfällig und ich war nun endlich damit fertig, alles zu installieren, zu formatieren, zusammen zuschreiben etc. Die einzige Gesellschaft dieser Zeit war meine Katze, die wir eine Königin neben mir getrohnt hatte. Gelegentlich hatte ich dann noch meine Mutter gesehen, wenn ich zum Essen unten in der Küche war. Dann gab es noch ein Skypemeeting mit einer Freundin die weiter weg wohnte und ansonsten war mein Wochenende ziemlich ruhig verlaufen. Meine Mutter hatte noch stundenlang über Alais und ihren Vater gequasselt. Das Balg war aus dem Krankenhaus auch wieder da und offenbar hatten sich unsere Eltern wieder vertragen, mehr oder weniger. Es lag noch Spannung in der Luft aber die ersten Wogen waren geglättet. Mir war das ja alles so ziemlich egal. Ich versuchte so gut es geht auf Abstand zu gehen, seit dieser Nacht. Mir war mein Verhalten nicht ganz Geheuer und ich wollte davon garantiert keine Wiederholung.


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