[2er RPG] Amnesia

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    • "Nein, wieso fragst du?", erwiderte der Greif gerade, als er es geschafft hatte, seine Unterhose anzuziehen. Erst jetzt sah er zu dem Vampir und entdeckte sein Problem. "Oh. ." Eigentlich wollte er ihm gerade das Handtuch anbieten, welches er sowieso nicht mehr brauchte, doch er entschied sich dagegen. Vielleicht würde das ganze ja wie eine Schocktherapie wirken und der Blonde hätte danach weniger Probleme. Immerhin wollte er sich ja auch nicht zu ihm umdrehen, um sich selbst davon zu überzeugen, dass das einzige Tuch nun frei war. Allerdings schien er stur zu bleiben und sich noch weiter um zusehen. Vannon seufzte. So sehr er sich auch bemühte, er konnte nicht verstehen, warum Xavier so viel prüder war als die meisten anderen Wesen. Selbst seine Eltern waren nicht so.
      Langsam ging er auf seinen Freund zu. Was der Aschblonde vorhatte, war nicht sehr nett, das gab er zu. Aber kleine Sticheleien war der Vampir mittlerweile gewohnt. Kurz vor ihm blieb er stehen und beugte sich etwas herunter. "Wir könnten uns ein Handtuch teilen..", schlug er vor, wobei seine Stimme wieder so eigenartig raunte wie zuvor schon im Bett. Noch näher kam er nun dem anderen, wobei sich die Beine der beiden Jungs bereits berührten. Kurz bevor er ihm jedoch zu nah kam - was für den Geschmack des jungen Schönlings wohl längst überschritten war - wickelte er ihm das Handtuch um die Hüfte und drückte ihm die Enden in die Hand. Sanft bis er noch in sein Ohr, bevor er sich abwandte und sich weiter anzog. "Dann sollten wir gleich auf jeden Fall mal gucken, ob wir etwas finden. Wenn wir Glück haben, hat er uns auch Kontaktdaten da gelassen. Ohne dich werde ich mich in dieser Stadt so oder so verlaufen."
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Fast schon Panik brach in dem Kopf des Blonden aus. Es gab also wirklich kein Handtuch mehr und dies bestätigte der Aschblonde nur nochmals. Er atmete etwas genervt aus. Er könne ja jetzt flott ins Schlafzimmer verschwinden und dort ein anderes Handtuch suchen, doch würde er mit solch einer Aktion den ganzen Flur unter Wasser setzten. Er konnte sich bereits denken das dem jungen Greifen die ausweglos scheinende Situation des Vampirs eher amüsant fand als alles andere. Er kniff für einen Moment die Augen zu als er langsam aber sicher die Wärme spürte die sich ihm näherte. Er zuckte als ihre Beine sich sanft berührten und die Stimme des größeren neckend an sein Gehör drang. Ihm stellten sich die Nackenhaare auf...dieser Ton, dieser Ton des größeren...er war so anders. Schon vorhin hatte er diesen von ihm vernommen, er klang nicht so kindlich wie sonst, er klang...ziemlich Erregend wollte der Vampir schon fast meinen. Natürlich wusste er das der Greif das nicht ernst meinte, doch dieser angeschlagene Ton löste große Glücksgefühle in ihm aus und dachte sogar für einen kurzen Moment es würde doch mehr passieren, jetzt und hier...doch dazu kam es nicht als ihm plötzlich zwei Enden vom besagt gewollten Handtuch in die Hände gedrückt wurden. Sein blauer Blick fiel herab auf die weißen Fliesen am Boden und er begann regelrecht zu schmollen. Schnell band sich Xavier das Handtuch fest um die Hüften und fuhr sich danach mit seinen Händen durch die Haare. "Du bist gemein...", schmollte er klang leicht vorwerfend. "Das überlege ich mir noch ob ich mit dir in die Stadt gehen will", regelrecht sauer drehte er sich zu dem Greifen um und verschränkte die Arme vor der Brust.
    • Bei dem Anblick des schmollenden Vampirs, welcher sonst so makellos aussah, prustete Vannon los. "Ach komm, ich hätte das auch durchziehen können. Sei froh, dass ich meine Unterhose schon an hatte.", lachte er und strich sein noch triefendes Haar zurück, ehe er sich sein Hemd griff und dieses zu knöpfte. Dabei musste er den Blick senken, um nicht weiter zu lachen. Das würde ihm sein Freund nämlich mit Sicherheit übel nehmen. Als er fertig war, ging er auf ihn zu und strich liebevoll durch das blonde Haar des kleineren. "Hab dich nicht so, du wirst schon merken, dass das halb so schlimm ist. Wenn du dich weiter so genierst, Schlaf ich bald nackt neben dir, damit du dich dran gewöhnst." Anstatt ihn aber weiter zu ärgern, entschied er sich dazu, ihn erst zu beruhigen. Ansonsten hatte der Greif tatsächlich ein Problem, denn er würde niemals alleine dort ankommen, wo er hin wollte. Auch wenn er der Überzeugung war, dass Xavier ihn niemals alleine in eine derart vorbestimmte Katastrophe laufen lassen würde. Er senkte etwas den Blick und stupste liebevoll die Nase des Blonden an. Die Hände hatte er an dessen Hüfte gelegt und er war ihm nun wieder genauso nahe, wie zuvor schon. "Jetzt sei nicht mehr beleidigt, ich hab es nicht böse gemeint..", murrte er in wehleidigem Welpen-Ton und sah ihm in die tiefblauen Augen. Erneut ein Nasenstupser. "Lass uns das hier sauber machen und vielleicht auf dem Weg etwas zu futtern suchen. Und wenn du möchtest, können wir uns auch etwas angucken. Du warst doch lange nicht mehr hier und bist sicherlich an irgendwas interessiert, nicht wahr?"
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Die Anspielung auf das nackt schlafen gefiel wie bereits vermutet dem Blonden überhaupt nicht, eher im Gegenteil. verengte die Augen zu einem Schlitz und sah immer noch an dem größeren vorbei. "das wirst du nicht machen...dann sag ich Tony das ich auf dem Sofa schlafen will", drohte er an, was man aber wie gewohnt nicht so wirklich ernst nehmen konnte aus seinem Munde. Langsam aber sich lag es zwar daran das er sich dennoch genierte vor so gut wie jedem, doch die Tatsache das der Körper des größeren einfach solch ungeahnte Dinge in ihm auslöste. Er spürte solch wohliges Gefühl, er wollte mehr von dieser Wärme spüren, viel mehr. Jedes mal wenn sich ihre Hände berührten, jedes mal wenn er die Hände um ihn schlug. Jedes mal verspürte er das Gefühl nach noch mehr Nähe.
      Doch auch diesmal konnte der Blonde Vampir nicht lang böse sein als sich die Hände des größeren um seine Hüften legten und ein Stück näher zu sich holte. Sein Blick wandte sich ein Stück nach oben und sah ihm nun klar in die Augen. "Ist schon in Ordnung...aber, ich mag das halt nicht, versteh das doch, das ist nicht gut", meinte er etwas abweisend zu dem Aschblonden und stieß ein leichtes seufzen aus der Kehle. Die klaren goldenen Augen wiesen etwas wunderbar beruhigendes aus.
      Der Plan des Größeren klang sehr gut. Sie würden schon irgendetwas finden was auf den Arbeitsplatz von Antony hinwies. Er würde liebend gern etwas durch Paris bummeln, es war ewig her seit er das letzte mal hier gewesen war und abgesehen davon war er als Kind ziemlich gern in der großen Metropole. Abgesehen davon war es ja immer noch die Stadt der Liebe und trotzte nur so vor Spaß und Leidenschaft da war Erkundungstour doch schon so gut wie in Sack und Tüten. "Das klingt sehr gut...aber etwas zu essen wäre wirklich nicht schlecht"
    • Mit Abweisung konnte der Greif bekanntlich nie umgehen, doch dieses Mal traf es ihn besonders. Die Worte 'das ist nicht gut' klangen wirklich so, als würde sein Freund die Nähe für falsch halten. Auf jeden Fall in nacktem Zustand. Gut, es war in der heutigen Gesellschaft allgemein nicht normal, wenn man etwas dergleichen machte, aber . . er entschied sich, daraus keine Diskussion zu machen, sondern lieber weiter mit ihm über die Pläne für die Großstadt zu sprechen. Er nickte und entfernte sich wieder etwas von dem Blonden. "Gut, dann sollten wir das zuerst abarbeiten. Wenn wir bei Antony sind, solltest du vielleicht auch mal fragen, wie es um Blut steht?" Die Frage kam eher vorsichtig, aber es wäre früher oder später notwendig für den jungen Vampir. Vielleicht war das auch Grund dafür, weshalb er vor dem Duschen geblutet hatte. Seine Zähne hatten jedenfalls größer ausgesehen. "Du willst ja nicht von mir trinken." Nun war er es, der etwas beleidigt klang. Aber auch das tat er einfach so ab, nachdem er tief durchgeatmet hatte.
      Da er schon fertig war, verließ er das Bad und kam mit einem schon getragenem Oberteil von sich wieder zurück. Auf keinen Fall wollte er die Wohnung durchsuchen, während der andere Vampir nicht zu Hause war, aber das Wasser musste irgendwie weg. "Dann zieh dich mal an, dann könnten wir das Handtuch auch erst einmal zum Aufwischen nehmen. Und danach geht es los, ich bin nämlich voll motiviert." Das traf einerseits auf die Hilfe für Antony zu, andererseits auch für die Interessen des jüngeren Vampirs. Denn er selbst kannte wie immer nur die nötigsten Wahrzeichen und so ziemlich nichts zu deren Geschichten. Die Kleinkinder-Art kam langsam wieder in ihm durch. Er freute sich richtig darauf, von Xavier zu hören, was er zu allem zu erzählen hatte. Auch wenn es trotz der jetzigen Interesse wohl nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. "Auf jeden Fall will ich Notre Dame sehen! Ist das okay?"
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Auch als sich Vannon von ihm ein Stück entfernte ließ es leichte Traurigkeit darüber zurück, doch langsam aber sicher müssten sie auch mal produktiv werden. Natürlich waren sie lediglich hier um ein wenig in Schutz genommen zu werden, doch einfach so ohne irgendetwas dafür zu tun war auch nicht wirklich im Interesse des Blonden Vampirs. Umso mehr freute es ihn das so große Wissbegierde bei dem Greifen aufkam und er am liebsten sofort zur Tür hinaus gelaufen wäre um die riesige Stadt zu erkunden. Doch erst einmal sollten sie wirklich die Wohnung des Schwarzhaarigen Vampirs wieder in Ordnung bringen. Er löste sich nun vollkommen aus den Armen des Greifen und tapste bis ins Schlafzimmer zurück um dort aus seiner Tasche eine frische Unterhose überzuziehen und ein weißes Hemd sich überzuziehen. Ohne Hose und mit typisch gesehen etwas zu großem Hemd kehrte Xavier zurück ins Bad und übergab Vannon das besagte Handtuch.
      Obwohl sich der Jüngling immer noch nicht vorstellen konnte das es das einzige hier war, doch um jetzt alles zu durchsuchen hatten sie jetzt weder die Zeit noch wollte Xavier in die Privaten Sachen von Tony gehen. Er kramte aus dem Schlafzimmer eine Hose die er ebenfalls sich über die Beine streifte. "Also ich wäre jetzt soweit", meinte er und wartete bereits im Flur als er seine Schuhe zu band.
    • Das Handtuch vom Vampir angenommen, wischte er schnell auch noch den Rest auf und ließ dann beide klitschnassen Teile fürs erste in der Dusche. Er wusste nicht wohin damit und plötzlich war sein Freund auch noch schneller fertig als er. "Bin sofort da.", verkündete er und zog sich schnell Socken, wie auch Schuhe an. Im Wohnzimmer hatte er so keinen Zettel bemerkt, auf dem irgendwas drauf stehen könnte. Hauptsache, sie würden später wieder zurück finden, denn einen Schlüssel hatten sie schließlich auch nicht. Momentan ärgerte ihn eine andere Sache allerdings viel mehr. Und zwar, dass er keine Kamera hatte. Auf seine Ausbildung hätte er auch nie und nimmer eine verdammte Kamera mitgenommen, aber jetzt bot sich das doch an. Wer hätte auch vorher sehen können, dass es so kommt. Zum Glück wurde er zum jetzigen Zeitpunkt am anderen Ende des Landes vermutet.
      "Fertig." Immer noch voller Übermut öffnete er die Tür nach draußen und wurde zunächst von der Sonne geblendet. Er hatte ganz vergessen, dass in der Wohnung jeder Raum vor der Sonneneinstrahlung geschützt war. Murrend kniff er die Augen zusammen und sah sich auf der Straße um. Im Gegensatz zu letzter Nacht herrschte nun auch hier großes Treiben, was vermuten ließ, dass es im Zentrum so richtig voll sein würde. Erst gefiel ihm der Gedanke, vor allem, weil er so leichter von Xavier getrennt werden konnte. Zwar könnte er sich hier auch in der Greifen Form fort bewegen und der Blonde auf ihm reiten, doch das war ihm in einer fremden Stadt zu gefährlich. Die Lösung war also klar: Sie müssten sich an die Hand nehmen. Dies tat er natürlich auch sofort und sah den Blonden mit strengem Blick an. "Du lässt nicht los, kapiert?"
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Als die Wohnungstür sich öffnete war Xavier nicht allzu erfreut über das Wetter. Nicht eine kleine Wolke stand am Himmel und somit prallte die Sonne nur so auf seine Haut. Das hieß wohl wieder mal im Schatten laufen. Er hoffte auf ziemlich viel davon in der Innenstadt. Etwas verdutzt blickte er herab auf seine Hand von der wieder etwas denkbar warmes ausging, er bemerkte wie der Greif unsicher erschien, so hatte er ihn zugegebener weise noch nicht erlebt, so unsicher. Natürlich Paris war groß und man verlor sich schnell aber der Aschblonde war ja nun wirklich nicht zu übersehen in den Augen des Vampirs zumindest. Etwas beruhigend nickte er zu seiner Aufforderung seine Hand ja nicht loszuwerden und lächelte dabei etwas. Auch er schritt durch die Tür und hinter ihnen fiel die Tür ins Schloss. Die Sonne die stark vom Himmel schien löste in Xavier ein leichtes zucken aus. Am Vortag waren wenigstens noch ein Paar Wolken am Himmel doch heute musste er heftig aufpassen keine Verbrennungen zu bekommen.
      Wie Vannon es gewollt hatte blieb er die ganze Zeit über an seiner Seite und ließ seine Hand nicht los. Der Weg bis zur Innenstadt war Recht unkompliziert, er wusste noch einigermaßen die Wege und ähnliches und wenn er sich nicht täuschte gab es sogar im Zentrum eine große Werbeagentur vielleicht arbeitete Antony ja da. Doch sein Magen sprach gerade Bände, ein leises knurren entkam seinen Magen. So sah er sich Recht schnell nach einem Restaurant oder ähnliches um. Es gab hier zu hauf etwas und wirklich etwas bestimmtes wollte der Vampir ebenfalls nicht. Doch was dem Vampir auffiel war die Blicke von einigen die an ihnen vorbei gingen. „Hast du auf etwas bestimmtes Hunger...mein Magen meldet sich nämlich schon zu Wort“
    • Die Menschenmenge wirkte mehr als einschüchternd auf den jungen Greifen. Und natürlich wurden es immer mehr. Zum Glück ging seine Taktik auf und er verlor den Blonden tatsächlich nicht, welcher die beiden sicher immer weiter in die Stadt führte. Doch die Sonne schien ihn zu stören. Jedoch gab es hier außergewöhnlich viele Bäume, wie Vannon fand. Selbst ihre Heimatstadt hatte nicht so viel Grünfläche wie die große Metropole. Auf die Frage nach dem Essen, zuckte er bloß die Achseln. Ihm waren auf dem Weg immer wieder mehrere Verboten-Schilder an den Geschäften aufgefallen. Neben Hunden mussten hier auch in dem ein oder anderen Geschäft manche Rassen draußen bleiben. Das überraschte ihn, denn Paris wurde immer als sehr offene Stadt betitelt und auf der Straße gab es augenscheinlich auch keine Probleme unter den Rassen. Selbst ein Werwolf konnte hier mit einem Vampir zusammen leben. Doch das musste ja nicht heißen, dass dies ohne Probleme von statten ging.
      Vor einem Café blieb der Aschblonde stehen. Es roch nach frischen Crêpes, eine seiner Lieblingsspeisen. Doch vor dem Geschäft lag bereits ein großer Greif, welcher Vannons Greifengestalt um einiges überragte, angekettet an eine Hundeleine und sah die beiden mit leicht schief gelegtem Kopf an. Der Aschblonde erwiderte die Geste kurz. "Ich weiß nicht. . eigentlich hab ich Lust auf Crêpe.. aber den sollten wir auch woanders finden, was meinst du?", fragte er den Vampir, wobei er dann auch den Blick von seinem Artgenossen abwandte. Solange er in Menschengestalt war, würden ihn nur Wesen mit ausgeprägtem Geruchssinn als Greif erkennen können. In einer so vollen Stadt war selbst das im Grunde unwahrscheinlich. Doch etwas nervös war er jetzt doch wieder. Sein Freund sollte ja auch nicht in Bedrängnisse kommen.
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Xavier wusste zwar das man in Frankreich recht ruhig und frei leben konnte, das änderte aber nichts an der Tatsache das alte Gebräuche immer noch eingehalten wurden. Auch Vannon war nun einmal ein Greif und andere seiner Art sowie andere Gastaltwandler lebten manchmal einfach in ihrer anderen Form was dazu führte das sie unter besonderen Bedingungen leben mussten. Er hielt seinen Freund fest an der Hand. Manchmal stellte er sich schon die frage wie es war zwei verschiedene Körper zu haben. Ob es beengend war für den größeren? Und vor allem welche Form gefiel ihm besser? Der Blonde konnte über so etwas nicht reden, er kannte weder das Gefühl noch etwas anderes in dieser Richtung. Ob sich dieser Greif in dem Café sich das Leben so wirklich ausgesucht hatte? Und wenn nicht wie konnte sein Besitzer ihm dann so dazu drängen wie ein Sklave an der Leine gehalten zu werden und angebunden irgendwo herumzuliegen. Er würde und könnte dem Aschblonden so etwas nie antun, er wünschte sich nichts sehnlicher als ihn als sein einzutragen, doch das würde wohl nicht funktionieren, zumindest nicht solange er nicht sein achtzehntes Lebensjahr vollendet hatte und seine Endphase der Entwicklung erreicht hatte.
      Andererseits rannte ihm die Zeit davon, irgendwann würden diese Typen von der Staat kommen und ihn holen, ein kurzer Test oder ähnliches und sie würden ihm Vannon wegnehmen, so etwas durfte niemals passieren! Einen Schauder jagte es über den Rücken des Blonden und er griff für einen Moment fester um die warme Hand des größeren. "Ja, irgendwo wird es das schon noch geben, ich hätte jetzt gern so was wie Tiramisu", meinte der Vampir als er von weitem eine Gasse sah an die er sich noch erinnern konnte. Schnell zog er seinen Freund von dem schrecklichen Bild fort in Richtung der besagten Gasse. "Ich glaube da vorn ist ein Café was ich früher schon mal besucht hatte", durch die Menschenmenge gedrängt standen sie vor einem klassischen kleinen und modernen Café. Er hatte es früher Oft mit seiner Mutter besucht. Er ging mit dem Greifen hinein und suchte für die beiden einen Platz aus und ließ sich auf einen der beiden Gegenüberliegenden Stühle nieder und ließ dabei von seiner Hand ab bevor er Vannon freudig die Karte in die Hand drückte. "Such dir aus was du willst, ich bezahl schon"
    • Allem Anschein nach hatte der Vampirs es eilig, von diesem Anblick weg zu kommen. Das störte den Greifen nicht im geringsten, auch er wollte davon weg. Trotz dessen warf er nochmals einen letzten Blick zurück, wo er sah, wie der Greif ihnen nachblickte. Was wohl seine Geschichte war? Er hatte das Gefühl, noch einige solcher Artgenossen anzutreffen.
      Seine Gedanken befanden sich wieder im hier und jetzt, als sie an dem Café ankamen, welches sein Freund meinte. Es war sehr schick, irgendwie altmodisch, doch trotzdem passte es perfekt in die Stadt. Drinnen roch es nach den feinsten Sachen. Beinahe hätte schon der Magen des jungen Greifen zu knurren angefangen. Das wäre sehr peinlich gewesen. Mit der Karte, statt der Hand des anderen in seinen Händen, sah er den Blonden mit schief gelegtem Kopf an. Gut, ihm blieb kaum was anderes übrig, als das Angebot anzunehmen, immerhin hatte er nichts an Geld dabei, doch etwas unangenehm war es ihm trotzdem. "Danke, Xav. Ich mach das wieder gut, versprochen.", seufzte er, schenkte ihm ein liebevolles Lächeln und warf dann einen Blick in die Karte. Das hörte sich alles so gut an. . natürlich wusste der Vampir, wie viel der Greif verdrücken konnte, immerhin befand er sich gerade in seiner richtigen Wachstumsphase. Und allgemein aß seine Rasse sehr viel. . Doch er konnte ihm auf keinen Fall zu sehr auf die Tasche fallen, auch wenn seine Familie so viel Geld hatte. Wer weiß, vielleicht könnte er in der Zeit hier in Paris sogar ein wenig arbeiten und dann selbst einmal derjenige sein, der den anderen dann einlud. Drei Crêpes mussten also fürs erste reichen. Und ein großer Kakao mit Sahne. Vorsichtig lugte er mit seinem Welpen-Blick über die Karte rüber. Er mochte es nicht, in Restaurants seine Bestellung selbst aufzugeben. Zwar ließ er sich äußerlich eher selten anmerken, dass ihn das abschätzige Verhalten anderer störte, doch eigentlich traf es ihn doch jedes Mal. "Könntest du für mich sagen, dass ich den Crêpes mit Nutella und Bananen haben möchte? Und den Kakao mit Sahne.. bitte."
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Als sich der Blonde Jüngling ebenfalls gemütlich niederließ und seinen Blick über die Karte warf fuhr ihm ein leichtes lächeln über die Lippen. Auch ihm war es gerade wirklich nach etwas süßem. Auch wenn vor seiner Nase etwas noch viel niedlicheres saß und ihn plötzlich mit einem Welpenblick ansah. Er wusste Vannon war etwas schüchtern was das anging, dabei ergänzen die beiden sich mal wieder um ein vielfaches. Während sich Xavier doch stets zurückhielt und ziemlich prüde und schüchtern doch seine Höflichkeit und Redegewandtheit sprachen ganz andere Sprachen. Ein nicken kam von ihm bestätigend. "Natürlich, ich mach das schon", ihm war bewusst das sein Freund sich wie immer etwas zurückhielt und eigentlich viel größeren Hunger hatte als er vorgaukelte.
      Auch er suchte sich Recht schnell etwas auf der Karte aus bevor auch schon ein Kellner bei ihnen am Tisch stand. Er machte einen Gepflegten Eindruck, ersichtlich war nicht um was es sich für eine Rasse bei dem Kellner handelte er fragte freudig nach ihrer Bestellung und Xavier antwortete natürlich darauf indem er nochmals kurz die Speisekarte zur Hilfe nahm. Für Vannon bestellte er so gut wie die doppelte Menge von dem was er eigentlich wollte, plus seinen Kakao. Er selber nahm ein Schokoladen Tiramisu mit Kirschsoße und einen Cappuccino mit Sahne. Als der Kellner wieder verschwand legte der Blonde die Karte vor sich hin und lehnte sich leicht nach hinten an die Lehne. "Hast du schon eine Idee wo du zuerst hin willst, ich meine Paris ist ja sowas wie die Stadt der Liebe und ich meine ich sollte dir zuerst den wundervollen Ausblick auf dem Eiffelturm zeigen", schlug Xavier fröhlich vor und lächelte sein Gegenüber an.
      Nach etwa fünfzehn Minuten brachte der Keller ein Tablett und tischte ihr essen auf. Vannon bekam einen großen Teller mit ziemlich vielen Crépes drauf und dazu seinen Kakao. Auch Xavier bekam seine Bestellung aufgetischt bevor der Kellner wieder verstand. "Lass es dir schmecken, ich hoffe die Portion gefällt dir noch besser", erwähnte er und lächelte danach wieder. In der Gegenwart von seinem Freund verspürte er immer zu diese Freude, er liebte es regelrecht ihn nur anzusehen. Ohne das es jemand bemerkte streckte der Blonde ein wenig sein Bein aus und stupste damit das Bein seines Gegenübers an.
    • Ehe er sich traute, etwas gegen die riesige Bestellung zu sagen, war der Kellner auch schon wieder verschwunden. Ganz leises Murren kam von ihm und er sah den Vampir etwas vorwurfsvoll an, wobei aber auch Dankbarkeit in seinem Blick lag. Das war zu erwaten gewesen. Der Vampir kannte ihn einfach viel zu gut und war zudem noch viel zu nett, als dass er ihm eine Portion für den hohlen Zahn vorsetzen lassen würde.
      So genau wusste er nicht, was der Ausblick des Eiffelturms nun mit der Stadt der Liebe zu tun hatte, doch es freute ihn nach dieser Bezeichnung aus ihm unerklärlichen Gründen umso mehr, dass er gerade mit seinem besten Freund alles besichtigen könnte. Es war etwas besonderes, genau wie ihre Freundschaft. Xavier war die wichtigste Person in seinem Leben, da war es nahe liegend, dass er so fühlte. Doch ein Problem blieb immer noch. "Ich versteh eigentlich nicht genau, warum alle immer auf diesen Turm wollen. Ich kann uns doch einfach hoch fliegen." Der Blick in die blauen Augen des Blonden verriet ihm allerdings schon, dass das anscheinend weder Sinn noch Zweck der Sache war und er noch dazu gerade das nicht unbedingt wollte. "Aber klar, wir können gerne auf den Eiffelturm.", lächelte er hinterher. Er hatte nicht vorgehabt, den Vorschlag seines Freundes abzulehnen, im Gegenteil. Ihn schien diese Idee so zu freuen, dass Vannon ihm blind gefolgt wäre. Doch den Trubel darum verstand er dennoch nicht. "Nach Möglichkeit würde ich wie gesagt noch nach Notre Dame.. und vielleicht runter in die Katakomben. Und wie man früher in Versailles gelebt hat, würde ich auch gerne sehen." Über seine plötzliche Neugier war er selbst erstaunt. All diese Orte interessierten ihn tatsächlich und er wusste nicht einmal genau, wieso. Denn eigentlich hatte er keinen blassen Schimmer, dass seine Rasse mit all diesen Orten die ein oder andere Verbindung hatte.
      Das Essen unterbrach seine Träumereien und voller Vorfreude leckte er sich bei diesem Anblick über die Lippen. "Ja, natürlich! Ich danke dir so sehr dafür, du hast mindestens einen Wunsch bei mir frei.", schnurrte er glücklich und zuckte kurz, als er den Stupser vom Bein des anderen verspürte. Er grinste und stupste natürlich direkt zurück. Am liebsten hätte er ein Spiel daraus gemacht. Zum Glück kam ihm in den Sinn, dass dies wohl für jeden Außenstehenden etwas eigenartig wirken müsste und er unterband diesen Gedanken damit, dass er schließlich seinen Fuß mit dem des anderen verankerte. "Ich wünsche dir einen guten Appetit.", schnurrte er und haute auch schon rein. Auch die Wahl des Vampirs sah sehr schmackhaft aus, auch wenn die rote Kirschsauce den Greif sofort an Blut erinnerte. Er fragte sich, wie oft es für Xavier wohl wichtig war, seine eigentlich einzig richtige Nahrung zu sich zu nehmen
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Der glückliche Ausdruck im Gesicht seines Freundes stimmte auch den Blonden Vampir völlig um von jetzt auf gleich. Anscheint war es wirklich eine gute einfach die Bestellung etwas abzuändern, es schien den Greifen um einiges glücklicher gemacht zu haben. "Ach was, ich weiß doch das du Hunger hast", meinte er erfreut. Von jetzt auf gleich begann er auch schon seine Crépes zu sich zu nehmen und dies sehr genüsslich. Eine Weile sah Xavier ihm einfach dabei zu und lächelte ihn etwas verträumt dabei an. Umso mehr freute er sich auf den Besuch des Eiffelturms, er empfand dieses Wahrzeichen einfach als ein muss. Es war wunderschön und Fliegen war die eine Seite, doch auf einem so bedeutenden Monument zu stehen und die Aussicht zu genießen wäre um einiges schöner, vor allem das Vannon in Menschengestalt bei ihm sein konnte.
      Ehrlicherweise musste er zugeben er mochte ja seine Gestalt als Greif, sie war anmutig und wunderschön sowie auch liebenswürdig aber wenn er ehrlich zu sich selber war, liebte der Blonde das Menschliche Wirken des Aschblonden um einiges mehr. Doch die Wissbegierde des größeren löste Freude in dem Blonden aus. Vor allem Verwunderung, er wollte unbedingt nach Notre Dame, warum war ihm noch etwas suspekt aber es war keine Unmöglichkeit. "Klar, ich war lang nicht hier und Notre Dame ist allemal einen Blick wert. Auch er machte sich nun über das Tiramisu her und steckte sich Löffel für Löffel genüsslich in den Mund. Das sich der Greif leicht mit seinem Fuß verankert hatte löste nur noch mehr Glückshormone in dem Vampir aus. Doch leider blieb dieses Träumen von anderen Gästen irgendwann auch nicht mehr unbemerkt. Ein Paar Mädchen an einem nicht allzu weit entfernten Tisch begannen zu kichern und zeigten etwas unauffällig auf die beiden. Kurz zuckte der Vampire zusammen und zog seinen Fuß ruckartig aus der Berührung und sah etwas beschämt auf sein Dessert als wieder ein Löffel der Köstlichkeit zwischen seinen Lippen verschwand. "Du hast doch gesagt ich habe einen Wunsch frei...dieser Greif vorhin in dem Restaurant, hat mich etwas nachdenklich gestimmt. Wie fühlst du dich wohler, als Greif oder als Mensch?", fragte er etwas ernster und hielt einen Moment mit dem essen inne und richtete seinen Blick in sein Gesicht.
    • Die Hälfte hatte er schon erfolgreich verputzt, als sein Gegenüber plötzlich zuckte und seinen Fuß weg zog. Enttäuscht legte er den Kopf schief und wollte fragen, was los war, doch da bemerkte er das Kichern von einem anderen Tisch. Er schielte zu den Mädchen rüber und wusste nicht, was deren Problem war. Denn sie schienen ganz offensichtlich über die beiden Jungs zu lachen. Und Xavier schien das mehr als peinlich zu sein. Murrend zog er seine Füße nun auch etwas zurück. Es missfiel ihm sichtlich, dass die Berührung zu dem Blonden nun fehlte, aber wenn es sogar schon den Blonden störte, wollte der Greif erst recht nicht unnötig in der Öffentlichkeit auffallen.
      Nun hatte er sich gerade damit zufrieden gegeben, wie es war, da stellte sein Freund auch schon diese Frage. Vor Schreck oder sonst irgendeinem plötzlichem, unwohlem Gefühl, fiel dem Aschblonden die Gabel runter und direkt in die fette Schokosauce seines Essens. Er sah hinauf und blickte direkt in die ernsten Augen des anderen. Es stand nun überhaupt nicht zur Debatte rum zuflunkern, oder Ausreden zu suchen. Schon weil es sein Wunsch war, musste er nun ehrlich sein. Eine Lüge seinerseits würde so oder so direkt enttarnt werden. Aber wie fühlte er sich nun eigentlich wohler. Spontan hätte er immer gesagt, dass der Greif ihm besser gefiel. Er fühlte sich sicher, konnte seiner Energie freien Lauf lassen und sogar fliegen. Aber das Ziel dieser Frage war mit Sicherheit ein anderes. Unruhig rutschte Vannon auf seinem Platz hin und her und versuchte viel zu konzentriert, seien Gabel wieder zu bekommen, ohne alles voll zu kleckern. Er hatte davon gehört, dass Greifen in den meisten Fällen als genau diese gehalten wurden. Das machte für ihn auch Sinn. In Gefangenschaft war es sicherer, die Experimente wurden an den großen Bestien durchgeführt und man konnte sie als Reittier benutzen. Noch dazu waren sie in dieser Gestalt robuster und hielten mehr aus, als jeglicher Mensch. Auch seine Eltern hatte er seit er denken kann nur als die großen Tiere im Gedächtnis. Vielleicht war genau das der Grund, weshalb er sich ebenfalls so wohler fühlte. Aber was wäre, wenn es keinen Grund dazu gab, sich vor allem in seiner Umgebung schützen zu müssen? Er sah wieder seinen Freund an. Bei Xavier bräuchte er das nicht. Gut, er wollte ihn beschützen und ihm so gut es ging dienen, auch wenn sich das blöd anhörte. Der gut gesinnte Vampir würde ihn nie als seinen Diener ansehen. Genau da lag der Knackpunkt. Sein Freund wollte in ihm den Freund sehen, der Xavier nun einmal auch für ihn war. Vannon, wie er jetzt gerade vor ihm saß. Und es war ja auch viel leichter und angenehmer, wenn er ihn als Mensch in den Armen hielt und ihm so sanft durch das feine Haar und über seine blassen Wangen streicheln konnte. Als Greif war er doch immer so grob. .
      Ein schweres Seufzen kam von ihm und er lehnte sich zurück, die Hände vor dem Gesicht, wobei er sich etwas mit Schoki anschmierte. Dann lehnte er sich wieder nach vorne, griff mit einer Hand nach der des Vampirs und strich mit seinen Fingern über dessen zierliche. Er spielte etwas mit ihnen herum, lächelte sanft bei dem Anblick und verhakte sie schließlich mit einander. "Weißt du. . die Frage ist ganz schön gemein." Nun musste er tatsächlich etwas lachen, nachdem er sich zuvor so den Kopf zerbrochen hatte. "Es gibt keine Antwort auf sie. Nicht so, wie du sie gestellt hast. Wenn ich irgendwann. . an einen Magier gehen sollte, dann werde ich mein ganzes Leben lang ein Greif sein. Aber wenn ich bei dir bin. .", er hielt kurz inne und senkte seine Stimme ein wenig, ". . dann würde ich viel lieber Mensch bleiben."
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Peinlich war Xavier die Aufmerksamkeit der Mädchen nicht, doch war es denkbar unangebracht dies in der Öffentlichkeit zu tun. Auch er wäre am liebsten in der besagten Position verblieben nur leider wäre das in einem Café nicht gerade praktisch. Ab und zu sah der Blonde dem anderen beim essen seiner Crêpes zu und musste ab und an wirklich darüber schmunzeln was für einen Appetit er hatte. Doch seine Frage als er kurz mit essen inne hielt löste genau die Reaktion hervor die er sich Gedacht hatte.
      Er zuckte etwas zusammen als die Gabel dem tollpatschigen Greifen aus der Hand rutschte und auf seinem Teller landete. Auch die Akrobatik seine Gabel aus dem essen zu befreien sah der Blonde eher skeptisch dabei zu. Die Gäste um ihn herum bekamen diesbezüglich nichts mit, das Café war aber auch ordentlich gefüllt und ihr Tisch lag Recht weit drinnen. Ein ungutes Gefühl breitete sich in seinem Magen aus. Hatte er jetzt etwas falsches gefragt? Abgesehen davon zögerte sein Freund gerade arg und schien anscheint keine passenden Worte parat zu haben. Er sollte doch spontan und ehrlich auf diese Frage antworten können. Nachdem sein Gegenüber das Besteck aus der Schokoladenbeilage befreit hatte dachte er aber noch lange nicht daran seine Finger an der Serviette abzuwischen im Gegenteil er verteilte die Süße Soße in seinem Gesicht woraufhin sich der Vampir ein leichtes lachen nicht verkneifen konnte. Anscheint bemerkte der Greif das Geschmiere nicht mehr und eine Antwort hatte er immer noch nicht gefunden. Dieses bedrückende Gefühl etwas falsches gesagt zu haben verstärkte sich nur umso mehr. Er hatte es als muss zu Antworten ausgedrückt. Jetzt sofort wollte er seine Antwort darauf hören. Den der Anblick des gequälten Tieres in der Innenstadt zuvor hatte in ihm noch mehr Angst und Kummer ausgelöst und dachte daran wie glücklich sein Freund immer war in seiner Greif Gestalt zu sein. Wie erwähnt, er liebte den eleganten und wunderschönen goldenen Greif, doch wenn sein Freund viel lieber als solcher leben würde, müsse er es akzeptieren.
      Sein Blick sank herab, nachdem der Kampf um das Besteck wohl beendet schien spürte er eine warme und zarte Berührung an seinen Fingerkuppen. Der blaue klare Blick blieb daran hängen wie der größere mit seinen Fingern spielte und die wärme immer wieder durch seinen Arm schoss. Als er seine Finger sanft zwischen seine schob hob sich sein Blick zurück nach oben. Die Frage war gemein, das konnte er sich schon denken, aber solche Dinge waren wichtig vor allem um mehr Klarheit zu bekommen über ihre Zukunft, auch wenn diese sehr verworren schien im Moment wollte er wenigstens ein Paar Lücken in seinem Kopf schließen die Sorge brachten. Doch nun schien doch endlich eine Antwort zu kommen woraufhin er etwas still zuhörte und den Greifen genau beobachtete. Es gab keine Antwort? Aber er musste doch eine Vorliebe hegen oder nicht? Ihm war bewusst in Händen eines Magiers würde er für Ewig als Greif leben...doch er wollte doch als Greif leben oder nicht? Er war so viel glücklicher...doch als Sklave so zu Leben wäre denkbar schrecklich. Doch nun hielt er inne und wieder begann sein Herz schnell und laut zu schlagen. Das Blut pumpte nur so durch seinen Körper das es fast schon unangenehm war. Doch der letzte Teil des Satzes trieb sofort wieder die röte in sein Gesicht. Für ihn brauchte er nicht in dieser Form verweilen, dies verlangte er gar nicht. Xavier fand gar keine Worte darauf, sah nur wieder herab auf ihre Hände die immer ineinander verhakt waren und auf der Tischplatte lagen. Nach einigen Momenten des Schweigens legte er seinen Löffel zur Seite und sah eher schüchtern ins Gesicht von Vannon, griff nach seinem Gesicht und entfernte nun die Schokoladensoße von seiner Wange und lächelte etwas gekünstelt bevor er die Schokolade von seinem Finger leckte und mit seinen roten Wangen zur Seite sah und kein Wort mehr von sich gab sondern eher über die Worte des anderen nachdachte.
    • Mal wieder stieg dem Vampir diese Röte ins Gesicht, von der Vannon nie wusste, wie er sie genau zu deuten hatte. Im Grunde waren die ganzen letzten Male falscher Alarm gewesen und er hatte sich immer zu unrecht Sorgen um den anderen gemacht. Denn jedes Mal versicherte er ihm, dass alles okay war. War denn jetzt auch alles okay? Er wusste die Stille von Seiten des Blonden kein bisschen zu deuten. Nicht einmal, als er ihm die Schokolade aus dem Gesicht strich, sagte er etwas. Und dieses Lächeln, was irgendwie nicht einmal richtig als Lächeln durchgehen konnte, sorgte bloß für weitere Unklarheiten. Xavier wusste doch genau, wie schwer der Greif von Begriff war. Abwartend legte er den Kopf schief und beobachtete seinen Gegenüber, welcher jedoch stur den Blick abgewandt hielt. Scheinbar dachte er mal wieder über irgendetwas nach. So geduldig wie er nur konnte, wartete er auf eine Antwort, irgendeine aufschlussreiche Reaktion, doch es kam einfach nichts.
      Langsam griff er wieder nach seiner Gabel und aß weiter, doch er hielt den Blick immer zu auf seinen Freund gerichtet. Doch auch als sein Teller leer war und er schon all die Sahne von seinem Kakao weg gelöffelt hatte, saß der Vampir unverändert in dieser Position. "Xav?", fragte der Aschblonde nun leise und drückte sanft seine Hand. Wo er ihn weiter so betrachtete, fiel ihm nun auf, dass auch der Vampir etwas geschmiert hatte. Nicht großartig, aber ein wenig von der roten Sauce, klebte an seinem Mundwinkel. Jetzt wusste er genau, wie er ihn aus seinen Gedanken reißen könnte und so seine Aufmerksamkeit wieder bekommen. "Du hast da was!", schnurrte er, beugte sich über den Tisch und leckte die Sauce einfach weg. Das Quietschen, welches darauf hin vom Mädchentisch folgte, erschreckte ihn sehr.Wie ein aufgescheuchtes Reh sah er sich um, konnte jedoch keinen richtigen Grund finden. Sein Blick traf bloß auf die von einigen anderen Menschen und etwas beunruhigt ließ er sich ganz langsam wieder auf seinen Platz zurück sinken. Hatte er etwas falsches gemacht?
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • So richtig sicher war sich der Blonde nicht ob sein Freund ihn gerade extra solche Worte in die Ohren gesetzt hatte oder nicht. Er wollte doch auch so gern das sie zusammen bleiben konnten aber diese Worte verwirrten ihn nur noch mehr. Ein Druck Gefühl breitete sich in seinem Kopf aus, dieser Gedanke daran was passieren würde, er ahnte und spürte schlimmes kommen, doch was wäre wen Antony es wirklich nicht schaffen würde Vannon vom Staat wegzuholen, würden sie ihn das zum Krieg einziehen? War er schon in diesem Abschnitt des Lebens angelangt wo er zur Adoption freigegeben werden konnte? Er hatte so viel wissen in seinem Leben sich selber angeeignet, doch warum genau hatte er sich nie schlau über das Leben seines Freundes gemacht? Er wusste einiges, doch er selber hatte doch auch ihm gegenüber immer geschwiegen. Am liebsten hätte er sofort wieder los geheult, doch dafür war nicht der richtige Zeitpunkt, es gab wirklich keine richtige Antwort auf die Frage ob sein Freund lieber als Greif oder Mensch leben will...und wäre es anders, hätte er sich doch längst erkenntlich gezeigt.
      Verloren in seinen Gedanken blieb der Blonde Vampir still sitzen und bemerkte gar nicht was für eine lange Pause und Schweigen zwischen den beiden ausgebrochen war. Nichtmal das der Aschblonde nachfragte holte ihn aus seiner Trance. Doch er spürte plötzliche nicht mehr diese Wärme ausgehend von ihren Händen sondern sah verdutzt in die goldenen Augen des Greifen der plötzlich nah an seinem Gesicht war. Hatte er eben was verpasst? Doch wie ein Blitz durchfuhr es den bleichen Körper als Vannon das essen aus seinem Gesicht mit seiner Zunge entfernte. Danach folgte ein regelrecht begeistertes kichern. Weit aufgeschlagene Augen sahen den Greif etwas geschockt an. Sie waren hier an einem Öffentlichen Ort, so etwas durfte man doch hier nicht einfach so tun. Auch sein Blick sah sich kurz, entsetzten und Verlegenheit spiegelte sich in den anderen Gästen wieder die das Schauspiel mit angesehen hatten. "V-vannon...", murmelte er arg schüchtern und hatte das Gefühl seine Brust würde gleich platzen. "I-ich glaube wir sollten lieber gehen...", danach folgte ein räuspern aus der Kehle des Vampir als er nach seiner Brieftasche in der Hosentasche suchte, vermutlich zu viel Geld herausnahm und es einfach achtlos auf den Tisch unter einer der beiden Tassen platzierte und sich recht schnell von seinem Platz erhob. Es war ihm peinlich...? Nein, wohl eher hatte den Blonden gerade pure Panik gepackt. Was war nur mit Vannon los? Und vor allem was war mit ihm selbst los? Dieser andere Tonfall des größeren, diese Zärtlichkeit suchende Art, dieser Drang nach nähe...natürlich brachte es Xavier um den verstand, jedes einzelne mal, doch war er sich sicher das der Greif kein bisschen wusste was er da überhaupt tat.
      Obwohl sich die Lage im Café wieder beruhigt hatte und nur noch die kichernden Mädchen sich an den beiden erfreuten, griff er dennoch nach dem Handgelenk des jungen Greifen und verfrachtete ihn aus dem besagten Laden.
    • So wie sich Xavier verhielt, hatte er eindeutig etwas falsch gemacht? Aber was denn?! War es so schlimm, dass er ihm eigentlich nur die Sauce aus dem Gesicht entfernen wollte? Das waren doch keine bösen Absichten. Er hat auch niemanden dabei verletzt. Als der Vampir dann auch noch anfing, hektisch das Geld raus zukramen, wurde der Greif immer kleiner auf seinem Platz. Zwar spürte er längst nicht mehr so viele Blicke auf sich, doch es war gut möglich, dass ihn vielleicht irgendjemand erkannt hatte. Eventuell machten sie sich auch gerade über seinen Freund lustig. Ein Vampir, der sich auf so freundschaftliche Weise mit einer niederen Rasse zeigte, war für viele kaum noch mehr wert, als die Sklaven selbst. "Tut mir leid. .", brachte er mehr als überfordert heraus. Und außerdem auch viel zu leise, als dass ihn irgendjemand hätte verstehen können. In diesem Moment fühlte er sich wieder wie ein kleiner Hund, der etwas sehr dummes angestellt hatte.
      Nachdem der Blonde sich erhoben hatte, wagte er einen Blick in die Runde. Sein Blick traf schnell auf einen der Mädchen und er wendete sich von ihnen ab. Auf dem Tisch bemerkte er einige Scheine zu viel unter der Tasse des Vampirs. Wollte er so viel Trinkgeld da lassen? Der Kellner musste sehr nett gewesen sein. Oder es war als Entschädigung für das dumme verhalten des Greifen. Erneut packte ihn das schlechte Gewissen, als er auch schon mitgezogen wurde und die beiden wieder draußen auf der Straße waren. Dort blieben sie allerdings nicht stehen, sondern gingen noch ein Stück weiter. In einer Allee blieb der Aschblonde dann schließlich stehen. Er verbeugte sich so tief er konnte vor seinem Freund und meinte nun schon fast quengelnd: "Es tut mir so leid! Heute benehme ich mich wohl wirklich wie ein Dummkopf, ich mach es wieder gut, versprochen. Tut mir leid, tut mir leid, tut mir leid!" Immer wieder verbeugte er sich, bis ihm schwindelig wurde und er gezwungen war, damit aufzuhören. Er hielt sich den Kopf und sah den Blonden aus leicht zusammen gekniffenen Augen an. Sanft lächelte er und nahm seine Hand. "Sei mir nicht böse, okay?" Im Grunde war er sich sicher, dass Xavier ihm niemals richtig böse sein könnte. Doch so hatte er ihn noch nie gesehen und er wusste beim besten Willen nicht damit umzugehen. Seine Panik glich schon fast die, wenn er -
      Plötzlich kam es Vannon wie ein Blitz in den Sinn. Er verhielt sich doch immer wie ein Fluchttier, wenn es darum ging, sich nackt zu zeigen, oder gar in diesem Zustand in der Nähe des Greifen zu sein. Aber was hatte das mit der Situation im Café zu tun? Mit fragendem Blick musterte er den jungen Vampir. "Hast du dich eben nackt gefühlt?"
      Unendlich vielen Dank, Saki <3
    • Langsam aber sicher schlich sich der Gedanke in ihm ein etwas überreagiert zu haben. Wäre es vielleicht besser gewesen das ganze einfach zu ignorieren? Sicherlich. Aber wie sollte er das den...manchmal verhielt er sich wirklich wie eine dieser kichernden Mädchen. Er hatte nicht mal wahrgenommen wie viel Reue sein Freund gerade äußerte und immer kleiner auf seinem Platz wurde. Das Trinkgeld was er da ließ war kein Problem, an Geld mangelte es schließlich bei ihm nicht wenn man bedachte das er bereits ein eigenes Konto mit einem Haufen Geld hatte. Doch für Xavier zählte jetzt erst einmal nur eins, weg von dieser Situation. 
      Recht schnell und ohne wirklichen Plan lief der kleinere voran mit der Hand fest am Handgelenk des Greifens. Bis sie allerdings an einer ruhigen Stelle der Stadt waren und Vannon ruckartig stehen blieb und er dadurch ein Stück nach hinten gezogen wurde und sich sofort zu ihm umdrehte. Doch nun breitete sich etwas anderes in seiner Gefühlslage aus. Er hatte Überreagiert, vor allem wo er jetzt vernahm wie sehr sich sein Freund entschuldigte und verbeugte. Er musste sich für nichts entschuldigen aber es war einfach falsch solches Verhalten in der Öffentlichkeit zu zeigen. Böse war er ihm sowieso nicht, aber die Situation war einfach mehr als unangebracht. Doch die Spekulation des größeren ließ ihn erneut etwas verwirrt drein blicken, sah erst ein Stück nach unten zu seiner Hand die schon wieder in den wärmenden Händen des größeren lag. "W-was?", murmelte er verwirrt dennoch. "N-nein, warum sollte ich mich nackt fühlen, das ist doch Unsinn", wie kam er nur schon wieder auf sowas. Dies konnte Xavier mit guten Gewissen ausschließen, warum sollte er sich auch nackt fühlen? Es war eher...
      "Entschuldige, ich hätte nicht so reagieren dürfen...aber es ist, es ist einfach nicht angebracht", fiel es ihm schwer in Worte zu fassen ohne den anderen zu Verletzten, es hieß weder das er das ganze nicht wollte. Aber, es war einfach unangebracht etwas anderes fiel dem Blonden Vampir auch nicht ein um es netter auszudrücken. "Vannon, solche Sachen in der Öffentlichkeit zu machen ist unangebracht...es ist einfach nicht gut", die röte war aus seinem Gesicht verschwunden. "Ich meine das nicht böse und ich bin auch nicht böse auf dich, aber solche Zärtlichkeiten sollte niemand sehen", es war schwer solche Worte auszusprechen, aber sie waren nun einmal präsent und wahr.