[2er RPG] A students life~

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    • Nach mehreren Anläufen war das Fenster doch aufgesprungen und Izaya war endlich im Inneren des Hauses. Erleichtert besah sie sich zuerst ihre Finger - sie waren leicht gerrötet & schmerzten leicht. Doch bewegen konnte sie sie noch normal, also waren sie nicht gebrochen oder so. Izaya besann sich wieder und sie schlich den leeren Flur entlang. Alles war so grau & kalt.. ganz anders als sie noch hier gewohnt hatte. Mit einem Knarren öffnete sie ihre alte Zimmertür - auch hier war die Stimmung so kühl. Sie schüttelte den Kopf, sie wollte keine Zeit verlieren. Stumm ließ sich die Schwarzhaarige auf dem Boden nieder und klopfte kurz den Boden ab, eh sie dann die lose Diele fand. Lächelnd hob sie das Ding an und da war es auch, das Bild. Vorsichtig hob sie es aus der Nische und strich seicht mit denn Fingern über das so dünne Glas.
      "Dich einmal zu verlieren reicht.. aber nicht auch noch auf den Weg.." Izaya seufzte leicht, sie merkte schon das die Tränen wieder hochkamen. Alles kam hoch. Ein schlurzen folgte. Sie blieb einfach sitzen und drückte das Bild fest an sich, beugte sich nach vorne.
    • Kaito folgte dem Eindringling übers Fenster ins Haus. Als sich der Jung umsah, empfand er es irgendwie bedrückend, dass hier alles so grau und trist war. Leise schlich Kaito durch das Haus und war bei Izayas Zimmer angekommen, wo er den Eindringling Schluchzend vorfand... und entdeckte, dass es Izaya war. "...Iza...?" Verwundert sah er die Schwarzhaarige an. Er konnte nicht glauben, dass das Mädchen tatsächlich hier war.
    • Izaya verstummte und erstarrte als sie eine Stimme vernahm. Nur noch unwohler wurde ihr als sie realisierte von wem den die Stimme stammte. Izaya bewegte sich nicht, das zittern jedoch konnte sie nicht unterdrücken. Leicht schob sie das Bild wieder in ihr Blickfeld, doch sah oder drehte sich Izaya noch immer nicht zu Kaito. Das schlurzen wurde ruhiger, sie lächelte kurz und strich vorsichtig über das Bild. Es war das einzigste was ihr nun annähernd am wichtigsten war. "J-ja.. K-kaito.. ich bins.. I-ich verschwinde ja gleich wieder..." murmelte sie und eine Träne fiel auf das Glas. Sie wollte nicht auch noch dieses eine Erinnerungsstück ziehen lassen.
    • Kaito ging einen Schritt auf Izaya zu und schüttelte den Kopf. "Falls du denkst, ich sei wütend oder so.... Nein..." Den Blick senkend dachte er an den gestrigen Tag. "Es tut mir Leid...ich habe überreagiert... ich habe deine Entscheidung zu akzeptieren... auch wenn es mir nicht leicht fällt..." Kaito wollte sie eigentlich wieder darum bitten, bei ihm zu bleiben, aber... er wollte nicht anfangen wie am Tag zuvor... das wäre irgendwie...zu aufdringlich. "Tut mir Leid..."
    • Ruhig hörte Izaya dem Jungen zu, doch erwiderte sie nichts. Sie zog die Beine nur wieder an ihren Körper, drückte das Bild an ihre Brust. Es tat weh das Kaito hier war, es tat weh wie er sprach.. und es schmerzte das es überhaupt so kommen musste. "E-es brauch dir nicht leid zu tun.." sprach sie dann noch und sah einfach gen Fußboden. "Es sollte mir leid tun.. das ich einfach so aufgab.. es war einfach besser..." flüsterte sie mehr und schloss die Augen. "..a-aber da hab ich mich wohl getäuscht.." sie drehte den Kopf zur Seite, das Haar hang noch immer vor ihrem Gesicht. Izaya wollte das alles nicht mehr. Einfach ihre Ruhe von den ganzen Verboten & Richtlinien.. es schmerzte.. "Es tut mir so leid.. unendlich leid.."
    • "Es muss dir nicht Leid tun..." Kaito sah wieder auf zu Izaya. "Ich werde dich trotzdem weiterhin lieben Iza... du bist die einzige, für die mein Herz schlägt." Kaito war sich unsicher was er tun sollte. Er setzte sich auf den Boden und lehnte sich an den Türrahmen. "Ich hasse es nur, wie die Welt da draußen mit uns umspringt..."
    • Auf die Ansagen von Kaito reagierte Izaya gar nicht mehr weiter, sie versank in Gedanken. Außerdem begann ihr Unterleib wieder zu schmerzen. Sie wusste immernoch nicht wieso sie solche schmerzen hatte, der Test war doch negativ. Izaya atmete zittrig auf und krallte sich noch immer an das Bild. "E-es.. es ist unfair.. ja.." murmelte sie und begann einfach laut aufzuschlurzen, die Tränen rannen hinab. Seicht atmete sie auf, versuchte sich wieder zu beruhigen. "..alles was wir tun können, ist verlieren.." seufzte sie leise und schloss die Augen, sie wollte das alles nicht mehr.
    • "M-meinst du wirklich das.. das ich dich verlieren will?" fragte Izaya und wurde lauter, jedoch sank die Aggression wieder in ihrer Stimme. Zittrig keuchte sie auf. "..ich wollte das alles nicht.. ich hab gedacht es wäre kein Problem so zu leben.. aber dem war nicht so.." Izaya wollte in ihr altes Leben zurück, in das, wo es noch keine Probleme gab. In das, wo sie gerade erst in dieses Viertel gezogen war.. in die unbeschwerte Zeit. "Immer nur wieder weglaufen ist das einzige was ich kann.. zu viel Angst habe ich vor den Konsequenzen.." Izaya überlegte ob sie Kaito ihre Befürchtung bezüglich ihren Schmerzen erzählen sollte. Sie entschied sich auch dafür. "W-weißt du Kaito.. i-ich.. ich.. hab seid einigen Tagen fürchterliche Schmerzen.. i-im Unterleib.." ihre Stimme wurde von Sekunde zu Sekunde zittriger und brüchiger. "..ich hatte sogar schon die Befürchtung d-das ich.. ich schwanger bin.." Izaya drückte das Bild fester an sich und seufzte leicht auf.. "..d-doch.. ich weiß es einfach nicht.." Sie senkte den Blick wieder tief gen Boden.
    • Die restlichen Kopfschmerzen die Kaito noch plagten waren auf einmal wie verflogen. "Eh... was?!" Kaito's Augen waren auf Izaya fixiert. Er konnte nicht glauebn, was er da gerade gehört hat. Wobei... bei genauerem Nachdenken.... musste er zugeben, dass sie nicht gerade gut aufgepasst hatten... nämlich gar nicht... "Hast du schon so einen Test gemacht?", fragte er sichtlich nervös... er wusste nicht was war, wenn Izaya tatsächlich schwanger sein und er.... Vater...werden würde... "Obwohl... auf diese Tests ist manchmal kein Verlass... wir sollten zum Arzt gehen." Man merkte, dass Kaito nervös war... Und er wusste ebenfalls nicht, ob er sich freuen sollte, wenn er und Izaya ein Kind kriegen sollten, oder nicht...
    • "J-ja.. ich hab einen Test gemacht.. a-aber der war negativ.." Izaya hatte sicherlich nicht vor ein Kind zu bekommen, naja.. zumindest jetzt nicht. Es wäre viel zu viel für sie und warscheinlich auch für Kaito. "Ich weiß nicht so recht.. o-ob ich es überhaupt wirklich wissen will.. oder es überhaupt könnte.." Ihre eigenen Mutter war abgehauen, immernoch wusste Izaya nicht wieso. Ihr Vater hatte einfach nur gesagt, sie wäre abgehauen, da sie keine Mutter sein konnte. Doch das glaubte Izaya einfach nicht.. "Ich fürchte mich, Kaito.. ich fürchte mich einfach vor dem was kommen mag.." sie wollte das alles nicht. Sie wollte einfach nur noch weg, weit weg. "Vielleicht sind es aber auch einfach nur irgendwelche Schmerzen.. es wird schon wieder.." das redete sich Izaya schon die ganzen Tage ein, sie wollte es einfach nicht wissen.
    • "Ich denke aber wir sollten dennoch zum Arzt gehen... Ich will nicht wissen was passiert, wenn dein Vater als erstes dahinterkommt... der wird dich doch lynchen..." Hatte ebenfalls Angst, doch er vergaß für einen Moment seine eigene Angst und setzte sich zu Izaya und nahm sie in den Arm. "Egal was kommen mag, ich bin bei dir.." Kaito dachte die ganze Zeit darüber nach, was alles passieren würde, wenn sie tatsächlich Eltern werden würden... Izaya konnte da sicherlich nicht mehr bei ihrem Vater bleiben, dass würde sie nicht überleben. Auch war er sich unsicher bezüglich seiner eigenen Eltern...
    • "Mehr als endgültig todschlagen würde der auch nicht.." sprach Izaya und strich seicht mit den Fingern über Kaito's Oberarm. "I-ich will das einfach alles nicht.." seufzte Izaya und lehnte ihren Kopf gegen seine Schulter. "Da spielt das Schicksal so mit unseren Gefühlen & dann so was.. das ist nicht fair.." seufzent schloss sie ihre Augen und ließ die Tränen hinablaufen. "Das ist alles nur ein Albtraum.." sie fürchtete sich wirklich vor ihren Vater. Nicht zuletzt wegen der Vorahnung was der Kerl mit ihrer Mutter getan hatte, sie befürchtete das er dasselbe mit ihr anstellen würde. "Ich hab angst.."
    • Kaito hatte zwischenzeitig schon längst bemerkt, dass der Verband von Izayas Hals weg war und an ihrem Nacken ein Tatoo hervorblitzte. Er hatte bereits eine naheliegende Vermutung, was geschehen war, als er sich daran erinnerte, wie Izaya von ihrem Vater mitgeschliffen wurde und dann mit dem Verband um den Hals und total aufgelöst wieder zurückgekehrt war. Doch schwieg Kaito darüber... Es war nicht Izayas Schuld, sondern die ihres Vaters, der sie gebrandmarkt hatte. "Ich kann unglücklicherweise immer nur den selben Vorschlag äußern Iza... von hier verschwinden und andernorts ein neues Leben aufbauen... anders weiß ich nicht, wie wir das ganze überstehen könnten... aber so wie es momentan ist, kann es doch nicht bleiben..." Kaito sah die Schwarzhaarige wieder an und strich ihr tröstend über den Rücken. "Und denk immer daran, ich bin immer bei dir."
    • "E-es.. es wär natürlich leichter.. einfach abzuhauen.. d-doch.." Izaya konnte es sich nicht erklären, sie wusste das sie keine Ruhe haben werden würden. Ihr Vater würde sie früher oder später wieder aufspühren.. das wusste sie. Das hatte er bis jetzt immer geschafft. Außerdem hatte Izaya noch Probleme mit den Leuten aus dem Industriegebiet. Vielleicht wäre es wirklich gut, einfach aus der Stadt abzuhauen. Japan war groß.. aber warscheinlich nicht ganz groß genug. "I-ich weiß es einfach nicht.. ich muss nachdenken.." antwortete Izaya dann doch und sah einfach wieder zu dem Boden. Das Bild hielt sie immernoch fest in der Hand an sich gedrückt. "Ich hab einfach nur angst.. das.. das es sowieso schon zu spät ist, um eigene Entscheidungen zu treffen.." Izaya schluckte.. wie sollte sie das bitte anstellen, unbemerkt zu flüchten. Ihr Vater fand sowieso früher oder später herraus wo sie war.
    • Kaito wusste, wie aussichtlos das alles zu sein schien, doch aufgeben wollte er einfach nicht, er wollte stur daran festhalten, dass sie es irgendwie schaffen würden, auch wenn er nicht wusste wie. Die letzte aber zugleich schwierigste und problematischste Lösung wäre, Japan zu verlassen...sich ins Ausland abzusetzen, aber dort würden wohl die Probleme erst richtig anfangen, da sie in einem fremden Land auf eigenen Beinen stehen müssten. Allerdings wären sie dann von ihren Probleme hier in Japan sichter... Doch Kaito war sich unsicher, ob er diese Möglichkeit aussprechen sollte, denn sie bedeutete gleichzeitig alles hinter sich zu lassen, was sie in diesem Land hatten.
    • Ein seichtes Keuchen kam von Izaya, die Schmerzen setzten wieder ein. Kurz vergrub sie die Finger in Kaito's Ärmel. Vorsichtig legte sie die Hand von dem Arm von Kaito um seinen Nacken & lehnte sich an seine Brust. "Ich würde am liebsten einfach ganz normal leben können.. ohne irgendwie die Angst immer im Nacken zu haben.. was mit flüchten doch verbunden wäre.." erklärte Izaya und schluckte daraufhin. Sie wollte sich nicht ihr Leben lang irgendwo verstecken, mit der Gewissheit irgendwann gefunden und geschnappt zu werden. "Vielleicht.. vielleicht sollte ich es meinen Vater einfach sagen.." sprach sie dann laut aus, was sie glaubte zu denken. Es würde zwar viel überwindung bedarfen.. doch mehr als sie umbringen konnte er ja auch wieder nicht. Sie schüttelte seicht den Kopf und vergrub diesen wieder in Kaito's Brust.
    • Kaito schaut Izaya mit einem Blick an, der alles andere als Begeisterung ausdrückte. "Glaubst du nicht, dass für uns schwieriger werden würde, wenn dein Vater davon weiß?", meinte Kaito. Obwohl... früher oder später würde er sowieso erfahren, dass was zwischen ihnen läuft.. "Vielleicht hast du Recht... aber dann will ich in der Nähe sein... nicht dass er dir irgendwas antut."
    • Izaya's Gedankenwelt schweifte mal wieder ab & sie hörte Kaito nur noch auf halben Ohr zu. Kurz schluckte die Schwarzhaarige, sie fürchtete sich vor der Reaktion von ihrem Vater. Sie wusste das er ausrasten würde & sicherlich auch Gewalt anwenden würde, es war ihr einfach bewusst. Dieser Mann war so unberechenbar, in einem Moment machte er einen auf Mutervater und überhäufte Izaya mit Führsorge & ihm nächsten Moment schlug er sie und das war das mildeste was er ihr schon angetan hatte. "Ich weiß noch nicht wie ich ihm das beibringen soll.." Izaya seufzte leicht und klammerte sich einfach an den Jungen, die Wärme ließ sie zittern, doch beruhigte sie sie doch in gewisser Weiße..
    • Kaito fand keine richtigen Worte um Izaya zu trösten oder ihr Mut zu machen.. Er wollte sich gar nicht ausmalen, wie Izayas Vater reagieren würde, wenn sie es ihm erzählt und erst Recht nicht, wenn Izaya tatsächlich schwanger sein sollte.. Tröstend hielt Kaito das Mädchen im Arm und strich ihr tröstend über den Rücken.
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