[2er RPG] The new Life Begins

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    • Mira folge Lloyd sofort zu den neu angekommenen Verletzten und musste sich erstmal auf die Untere Lippe beißen, um ein aufkeuchen zu vermeiden. Die Wachen sind übel zugerichtet worden.
      Abwartend stand sie neben Lloyd und ging beim ersten Befehl sofort los , um alles verlangte zusammen zu suchen. Es dauerte nicht lange bis sie alles beisammen hatte und es ihm bringen konnte.
      " Soll ich dir hier assistieren oder beim nächsten die Kleidung entfernen?"
    • Sobald Mira mit den gewünschten Utensilien zurückgekehrt war, reichte Lloyd ihr wortlos die Schere, um die anderen Wachen ihrer Kleidung zu entledigen, während er selbst begann die Wunde seines Patienten intensiv zu reinigen und zu vernähen. Während er arbeitete, war er absolut konzentrierte und sprach trotzdem zu Mira.
      "Wie lautet dein Nachname? Ich weiß dass du hier der Neuling bist und Raphael dich unter seine Fittiche genommen hat...", erklärte er knapp um zumindest nicht als vollkommen unwissender Idiot dazustehen.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • Mira nahm die Schere eilig entgegen und ging zum nächsten Verletzten. Es war erstaunlich, wie wenig ihre Hände zitterten.. bei diesem Anblick, sollte es ihr eig den Magen umdrehen. Solche Bilder hatte sie bis jetzt nur im Fernsehen gesehen, aber vermutlich würde ihr Körper nachgeben wenn sie wieder bei Raphael zuhause war und ihr Körper nicht mehr so viel Adrenalin im Blutt hatte.
      Lloyds Frage ließ verwundert aufblicken, machte sich aber gleich weiter an die Arbeit, erst als sie den Patienten wechselte, könnte sie ihm Antworten. "Ich heiße Mira Storm." Ein komischer Name wie sie fand, aber das einzige , was ihr von ihren leiblichen Eltern geblieben ist.
    • Es dauerte nicht lange, da hatte Lloyd tatsächlich den ersten Patienten vollkommen versorgt und zu seiner Erleichterung war er auch noch stabil. Er ließ kaum Zeit verstreichen, ehe er sich bereits dem nächsten widmete. "Storm...", wiederholte er langsam nachdenklich, ehe er überrascht aufblickte. Im Rudel waren Nachnamen nicht unbedingt alltäglich, aber er war sich ziemlich sicher, dass sie auch...
      "Wie heißen deine Eltern?... Wie heißt deine Mutter mit Vornamen?", fragte er nun eindringlicher, wobei er allerdings nicht bei seiner Arbeit inne hielt.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • Mira befand sich mittlerweile beim dritten Verletzten und zuckte leicht mit den Schultern. " Der Name meiner Mutter ... Das weiß ich leider nicht genau.. Es ist schon lange her, das man ihn mir genannt hat. Irgendwas mit L müsste es gewesen sein." meinte Mira ehrlich und schaute kurz zu Lloyd. "Sagt dir der Name Storm etwas? Raphael erzählte das ihm die Geschichte zum tot meiner Eltern bekannt vorkam. Sie lebten wohl hier in der Gegend.. und irgendwoher muss ich ja das Werwolfgen haben."
      Normalerweise gab sie nicht so viel von sich preis, aber Lloyd machte den Eindruck etwas zu wissen und das sollte sie ausnutzten.
    • Zögerlich nickte Lloyd, wobei ein Gesicht vor seinem inneren Auge aufblitzte, ein Gesicht das er schon ewig nicht mehr gesehen hatte. "Wenn ich mich nicht täusche, lebten deine Eltern nicht nur hier in der Nähe, sondern waren Teil dieses Rudels... aber ich könnte mich auch irren.", räumte er sogleich beinahe kleinlaut ein, wobei er selbst es für unwahrscheinlich hielt, wenn das alles nur Zufall sein sollte. Sie konnte einfach nur ihre Mutter sein, die Ähnlichkeit war geradezu verblüffend und der Fakt, dass Mira offenbar wenig über ihre Eltern wusste, sprach auch noch dafür. Verdammt, alles sprach dafür!
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • Jetzt zitterten die Hände von Mira doch, sie könnten Teil dieses Rudels gewesensein? Das konnte doch kein Zufall sein... Wenn Mira über den dringlichen Wunsch nachdachte, hierher zu kommen.. waren vielleicht ihre Erinnerungen oder Instinkte der Grund dafür.
      Der Instinkt zum eigenen Rudel zurückzukehren..
      Mit einem angespannten seufzen unterbrach Mira ihre Aufgabe kurz, um sich sammeln zu können, damit sie dem Verletzten nicht noch ins Bein schnitt. "Ich würde mich freuen wenn du mir mehr über sie erzählen könntest.. Wenn sie wirklich meine Eltern waren.. dann würde ich gern mehr über sie erfahren und wieso sie gestorben sind.. wie ich so weit von hier aufwachsen musste..."
      Brachte Mira hervor und versuchte das Zittern in ihren Händen zu unterbinden, was sie nach ein paar Minuten auch schaffte und weiter machen konnte.
    • Für einen Moment hob Lloyd seinen Blick und sah Mira an, ehe er sich wieder dem Patienten widmete. Ihr schien das verdammt wichtig zu sein, was aber auch verständlich war. Er würde sich in ihrer Lage wahrscheinlich ähnlich fühlen. "Wie gesagt, ich weiß nicht hundertprozentig ob es sich um deine Eltern dabei handelt, aber sollte das der Fall sein, sag ich dir alles was ich weiß." Er machte eine Pause um seine Erinnerungen wieder hervorzukramen, ehe er ganz langsam begann. "Wie bereits erwähnt, waren sowohl deine Mutter Lilith, als auch dein Vater Ethan Mitglieder unseres Rudels. Deinen Vater kannte ich kaum, ich hab ihn glaube ich bei ihrer Hochzeit das erste mal gesehen. Aber mit deiner Mutter wiederum bin ich aufgewachsen. Sie war ein aufgewecktes und überaus neugieriges Mädchen.", murmelte er leicht lächelnd, während er seinen flach atmenden Patienten zunähte.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • Es war ein komisches Gefühl, so jemanden von ihren leiblichen Eltern sprechen zu hören. Es bestand zwar die Möglichkeit das sie es nicht waren .. und doch hatte Mira das Gefühl, das sie sich nicht irrten.
      Lilith und Ethan. Ihre Eltern.
      Sie würde alles, was Lloyd ihr erzählte, wie ein Schwamm aufsaugen und nie mehr vergessen. Niemals hatte sie damit gerechnet, etwas über ihre leiblichen Eltern herauszufinden und jetzt jemanden zuhören zu können der sie gekannt hatte.. war einfach Wundervoll.
      Niemals hätte sie gedacht unter solchen Umständen, etwas über´ihre Eltern zu erfahren und sie musste aufpassen, das sie deswegen nicht unaufmerksamer wurde.
      ​"Das würde passen... ich bin meinen .. Eltern teilweise ziemlich auf den Keks gegangen, mit meiner Fragerei. Wie sahen die beiden als Wolf aus? Meine Fellfarbe ist Weiß und ich habe hier nur wenige mit weißem Fell gesehen... Leben noch welche aus ihrer.... Familie? Die ich noch fragen könnte, herauszufinden ob sie wirklich meine Eltern waren?"
      Mira schnitt dem vorerst letztem die Kleidung vom Körper und stand auf. "Was kann ich noch tun? Mit der Kleidung bin ich fertig.. soll ich anfangen die Wunden zureinigen?"
    • Mit durchaus ruhigen Händen setzte Lloyd den letzten Stich, ehe er begann die Wunden zu verbinden. Jeder Handgriff saß genau, obwohl er sich nebenbei mit Mira unterhielt. Er verlor einfach nicht die Konzentration und kümmerte sich bereits um den nächsten Patienten, der hatte leiden müssen.
      "Deine Mom hatte ein sehr helles braun als Fellfarbe, um das sie viele Wölfinnen beneideten, da helles Fell allgemein recht selten ist. Ich kann nur vermuten, dass dein Vater der weiße Wolf war, oder dass du vielleicht einen Vorfahren höherer Generation hast, der ein weißer Wolf. Allerdings weiß ich nichts von anderen Verwandten. Deine Mutter ist mehr oder minder als Waise aufgewachsen... wie es die Menschen wahrscheinlich sehen. Für mich ist sie meine Schwester gewesen, da sie mit mir aufgewachsen ist."
      Ohne aufzusehen schüttelte Lloyd langsam den Kopf. "Warte bis Raphael oder die anderen noch weitere Verletzte bringen, und schneide ihre Kleidung dann auch auf. Es ist zwar nett dass du weiterhelfen willst, aber solche arbeiten würde ich gerne den Wölfen überlassen, denen ich blind vertraue... nichts für ungut."
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • Mira hatte damit gerechnet, keine leiblichen Verwandten zu haben, dennoch hätte sie es sich gewünscht. Lloyd mochte zwar mit ihrer Mutter aufgewachsen sein.. aber das machte ihn noch lange nicht zu einem Verwandten, auch dann nicht wenn er sie als Schwester angesehen hatte.
      "Verstehe.. auch bei Ethan's Familie gibt es keinen den ich Fragen könnte?" Mira machte eine kurze pause und seufzte erneut, "Und hast du ne Ahnung wie ich mehrere 1000 km entfernt aufgewachsen bin? Was genau ist damals passiert, als sie Starben?"
      Mira winkte bei seiner Aussage zu den Verletzten ab und setzte sich kurz nieder, bis der nächste Verletzte hergebracht wurde. "Keine Sorge. Ich bin neu, da muss man sich das Vertrauen erstmal verdienen, ich bin froh wenn ich überhaupt helfen kann:"
    • Lloyd zuckte mit den Schultern. Er hatte, wenn er es sich rech überlegte, absolut keine Ahnung über Ethan, was ihn, wenn er jetzt mal so darüber nachdachte, schon recht verwunderte. War Ethan von einem anderen rudel zu ihnen gekommen? Andernfalls hätte er ihm doch auffallen müssen. So viele Wölfe gab es in diesem Rudel nun auch wieder nicht, wenngleich das alles vor der Trennung von Ylva und Rasmus war und dadurch das Rudel um einiges größer war als heute.
      "Ich hab wirklich absolut keine Ahnung, tut mir leid. Seitdem deine Mutter Ethan geheiratet hat, war unser Kontakt nicht mehr so eng und eines Tages haben die beiden urplötzlich das Rudel verlassen. Ich weiß nur noch, dass Lilith damals schon einen runden Bauch hatte."
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    • Mira presste ihre Lippen aufeinander und hing ihren Gedanken ein wenig nach, bis einer der nächsten Verletzten gebracht wurde. Sofort stand sie auf und fing an die Kleidung aufzuschneiden.
      "Ich danke dir.. es ist mehr, als ich je Gedacht habe zu Erfahren." gab sie dann nach einer Weile ehrlich zurück und ließ das Thema erstmal ruhen.
      Sie hatte später bestimmt noch mehr Möglichkeiten, Lloyd über Lilith fragen zu stellen.
      Mira kam es langsam so vor, als wenn das halbe Dorf Verletzt oder tot war... es wurden immer mehr in Lazarett gebracht, das sie mit der Versorgung gar nicht hinterher kamen.
      Bereites 2 mal musste sie mit ansehen, wie jemand unter ihren Händen gestorben war, einfach weil die Verletzungen zu stark gewesen waren.
    • Lloyd beobachtete Mira aus dem Augenwinkel, als sie schlussendlich schwieg und sich nur noch auf die Verletzten konzentrierte. Obwohl sie offenbar noch nie mit solch einer Situation konfrontiert wurde, machte sie sich verdammt gut.

      Raphael trug schlussendlich den letzten Verletzten ins Lazarett. Leider hatten tatsächlich nich mehr überlebt, was umso beängstigender war. Vorsichtig legte der Delta den letzten Mann auf eine Liege, ehe sein Blick zu Mira glitt, die Lloyd tatkräftig half, ohne sich auch nur zu beschweren. Sie war tapfer...
      Damit ließ Raphael seinen Blick gleiten, ehe er Ylva erfasste und ihr knapp die Lage schilderte. Viele Tote, viele Verletzte, wenig Unbeschadete.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • Mira wusste nicht viel viel Zeit mittlerweile vergangen war, jedoch merkte sie langsam wie sie Müde wurde und langer brauchte, Verletzte aus ihren Kleidungen zu schneiden. Frustriert stand sie auf und wischte sich das Blut an ihren Händen, an ihrer Hose ab. "Lloyd ? Ich brauch eine Pause.. ich werde langsam Müde und ich möchte keinen Fehler machen.. Ich werde zu Ylva gehen und dir jemand anderen schicken lassen. Tut mir leid." meinte sie entschuldigend und ging zur Mitte des Lazaretts zurück.Als sie bei Ylva ankam unterhielt diese sich gerade mit Raphael, weshalb wartete bis das Gespräch beendet war.
      "Verstehe.. das sind mehr als befürchtet... abgesehen von den Wachen haben sie mehr Frauen getötet. In der Regel sind sie die schwächeren... mal von unseren Ältesten abgesehen. Immerhin wird es hier langsam Stabiler.. unsere Ärzte kommen langsam hinterher und können die neu angekommenen Verletzten schneller behandeln." Ihr Blick viel dabei auf Mira, die mehr geholfen als von ihr erwartet war. "Komm her Mira.. du siehst Müde aus. Soll man dich ablösen?" fragte Ylva das braunhaarige Mädchen, die näher kam und langsam nickte. "Wäre besser... ich werde langsamer und ich möchte nicht im Weg stehen." Ylva nickte und wies Alex an, Lloyd unter die Arme zu greifen.
      "Alles klar, geh dich ausruhen. Du hast viel getan, Danke." es war selten das Ylva eine 'Danke' über die Lippen brachte .. aber dieses Mädchen kannte erst ein paar Tage ihr neues Leben und setzte sich für ein aufgezwungenes Rudel ein. Da war ein Danke das mindeste.
    • Lloyd nickte vollkommen verständnisvoll, als Mira ihm eröffnete, dass se eine Pause machen würde. Das hatte sie verdient. Er bedankte sich bei ihr und als wenig später Alex sich zu ihm gesellte, unterhielten sich die beiden ein bisschen, während sie ihre Aufgabe fortführten.
      Raphael blickte zu Mira, als sie zu ihm und Ylva kam und hörte vorerst zu, ehe er ihr beruhigend eine Hand auf die Schulter legte. "Soll ich dich nach Hause bringen? Dort kannst du etwas schlafen und wieder Kraft tanken. Während ich mich um die Leichen kümmere, bleib ich in der Nähe, und pass' auf dich auf, wie versprochen. In Ordnung?", schlug er etwas aufmunternd vor und musterte Miras Gesicht. Sie schien wirklich erschöpft und hatte am heutigen Tag schlimmeres miterleben müssen, als so manch anderer Wolf in seinem ganzen Leben erlebte.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • Als Raphael ihr die Hand auf die Schulter legte, verlor sein wenig ihrer Körperspannung und nickte langsam, "Klingt nach einem Plan... " meinte sie mit einem schwachen lächeln und legte ihre linke Hand kurz auf seine. " Dann lass uns mal.." murmelte sie leise und setzte sich in Bewegung.
      Mira befürchtete eher, das sie nicht schlafen oder sich ausruhen konnte. Zu viel hatte sie heute gesehen und erfahren. Mira atmete tief durch und strich sich über ihre Arme, sie würde definitiv eine lange Dusche nehmen bevor sie ins Bett ging.
    • Schweigend lief Raphael neben Mira her auf dem weg zu seinem Haus. Tatsächlich wirkte die Straße nicht mehr ganz so schockierend, da einige Leichen bereits beseitigt wurden und die Verletzten schon längst in der Krankenstation lagen. Gerade was die schwer Verletzten anging, war Raphael umso erstaunter gewesen, dass auch sie mittlerweile stabil sind und tatsächlich nur noch wenige einzelne unter der Hand eines Arztes oder eines Helfers starben.
      Die beiden erreichten das Haus und Raphael öffnete die Tür, kam aber nicht mit hinein. "Ruh dich aus, du hast heute wirklich verdammt viel mitmachen müssen und du hast diese Pause einfach verdient.", murmelte Raphael leicht lächelnd, legte ihr für einen Moment seine Hand an ihre Wange, ehe er von ihr abließ und sich abwandte. Nun war es an ihm die restlichen Leichen zusammen zu suchen, sodass sie so schnell wie möglich angemessen bestattet werden konnten.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • Wie gern hätte Mira Raphael aufgehalten und ihn gebeten hier zu bleiben, doch das wäre höchst egoistisch gewesen. Erst als Raphael aus ihrem Blickfeld verschwand drehte sie sich um und ging ins Haus hinein.
      Zugegeben ihre Bewegungen wirkten ein wenig wie betäubt und ihre Hände zitterten sobald die Tür ins Schloss gefallen war.
      Verärgert über sich selbst ballte sie ihre Hände zu Fäusten, damit zumindest das Zittern aufhörte.
      Nachdem Mira ein paar Minuten, mit dem Rücken an der Tür gelehnt hatte, ging sie ins Badezimmer. Ihre blutige Kleidung landete im Mülleimer und ihre Muskeln entspannten sich langsam, als das warme Prasseln von Wasser ihre Haut berührte.
      Erst als das Wasser kälter wurde, drehte sie den Wasserhahn aus und trocknete sich ab. Von dort aus ging sie ohne Umwege ins Schlafzimmer, zog sich Slip und T-Shirt an und legte sich dann ins Bett.
      Es überraschte Mira selbst wie schnell sie einschlief, sie schien Müder gewesen zu sein, als angenommen.
    • Raphael umrundete das Haus in einem immer größer werdenden, um gleichzeitig Leich zu suchen, sie aufzusammeln, aber auch um niemals das Haus außer Blickweite zu lassen. Zusammen mit einigen anderen Wölfen wurden die Leichen außerhalb des Lagers einzeln gerade hingelegt. Ob sie nach ihrer Bestattung verbrannt oder aber vergraben wurden, lag in diesem Sonderfall allein beim Alpha, da Raphael auch absolut keine Ahnung hatte, ob es sinnvoll war so viele Leichen zu vergraben. Das würde lediglich zu einem großen Friedhof direkt vor ihrem Lager führen...
      Es verging sicherlich ein oder zwei Stunden, bis alle leblosen Körper aus dem Lager geschafft wurden und nachdem Raphael Ylva kurz berichtet hatte, kehrte er zum Haus zurück und betrat es so leise wie möglich, da er sich sicher war, dass Mira bereits schlief. Sein erster Gang war zum Schlafzimmer, in das er vorsichtig hineinlugte und tatsächlich die schlafende junge Frau entdeckte. Diesmal nicht in Wolfsgestalt, sondern als Mensch. Sie musste wirklich erschöpft sein...
      Anschließend ging er ins Bad, wo er die Dusche anstellte und nachdem er sich ausgezogen hatte, hineinstieg. Das Wasser, dass auf ihn niederprasselte war kälter als gedacht, doch das störte ihm kaum. Das Blut auf seiner Haut, das Blut an seinem Körper musste einfach nur ab, das war das wichtigsten. Nach einer Weile stellte er die Dusche wieder ab und stieg hinaus. Er schnappte sich ein Handtuch, womit er zuerst seine Haare und schließlich seinen Körper trocken rubbelte. Vor dem Spiegel blieb er stehen. Seine Hand fuhr über die Glasfläche, die angelaufen war und blickte sich direkt ins Gesicht. Doch das erste Mal überhaupt sah er in diesem Gesicht nicht sich selbst, sondern nur die jüngere Version von Rasmus. Es war tatsächlich unheimlich wie sehr er ihm ähnelte und nachdem was sein Vater heute getan hatte, konnte er Ylva noch nicht einmal übel nehmen, dass Liebe das letzte war, was sie für ihren Sohn übrig hatte.
      Er seufzte leise und wandte seinen Blick ab. Jetzt deswegen herumzuheulen hatte ja auch keinen Sinn. Er fuhr sich mit einer durch die feuchten Haare, damit sie nicht mehr ins Gesicht hingen und nachdem er sich sein Handtuch um die Hüfte gewickelt hatte, verließ er das Bad und ging wieder auf leisen Sohlen ins Schlafzimmer und suchte sich aus dem Schrank Unterwäsche und eine Jogginghose aus, die er schließlich anzog und dann zu Mira ins Bett stieg. Er ließ etwas Platz zwischen ihnen beiden, als er sich auf die andere Seite hinlegte, doch entgegen Mira, fiel es ihm mehr als nur schwer nach dem heutigen Tag einzuschlafen.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
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