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spellbound. (earinor & akira)
BeitragIrgendwo zwischen hier und jetzt hörte selbst Mei die ungleichen Wogen des Lebens, wie sie gegeneinander krachten, ihr Schallen durch die Länder zog. Aufregung vernahm sie seit Ewigkeiten keine mehr wenn sie angegriffen wurden, kein Kribbeln, keine Angst, selbst keine Erwartung blieb. Menschen kamen und gingen, verschwanden aus ihrem Leben so schnell wie sie aufgetaucht waren und Rain? Er hatte sich definitiv das falsche Leben und den falschen Zeitpunkt ausgesucht. Mei würde wohl die Verantwortu…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Macht Sinn.", entgegnete sie Rain. Eigentlich hatte sie nicht mit Gesellschaft gerechnet, wenn sie ehrlich war, aber wer tat das hier draußen schon, wenn man sein ganzes Leben - oder sein halbes - in einer gewissen Einsamkeit fristete? Khojin kam sie besuchen, manch andere Personen spülte es auch in ihre Hände und doch konnte Mei an einer Hand abzählen, wer zurückblieb und ihr mehr als einmal Gehör und Beachtung schenkte. Rain vermochte wohl einer davon zu sein. Sie konnte keine Zeit verlieren …
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragRikiya verflüchtigte sich und mit ihm ein ganzer Teil derjenigen, die sich auf die bittere Wahrheit vorbereiten mussten: Nun, da sie hier draußen angegriffen wurden, hieß es nun einmal auch, dass sie nie Ruhe finden würden, blieben sie an diesem Fleck kleben. Zu oft hatte sie gesehen, was passiert war, als man sich einfach dazu entschied, dort an Ort und Stelle zu verweilen, wo man zuvor alles verloren hatte. Mei wollte das nicht mehr und packte bereits hastig Sachen zusammen, die sie früher ode…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragGerade noch war die Welt, die er viel zu lange kannte, heil. Wann käme eben jener nächste Augenblick in welchem ihm erst klar wurde, wie glücklich er sich eigentlich schätzen konnte? Rikiya musste sich zwangsweise eingestehen, dass sein Herz weder Feuer noch Flamme für die Unwahrscheinlichkeiten des thrianischen Lebens war, noch, dass er sich sicher war, ob er ein solches Leben missen würde, käme es erst dazu, dass er sich wieder auf dem Boden befand, auf dem er einst gestanden hatte. Ideen, idi…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragEntspannt wie sonst auch war Rikiya nicht, aber das bedeutete bei weitem noch nicht, dass er keine innere Ruhe besaß. Zu Rains Glück hatte er davon genug im Überschuss, manch anderer König hätte ihn wohl für alles belangt. “Mach dir nicht’s draus, erstens hin ich alt und zweitens teilen wir uns ein Zelt, das war so oder so voraussehbar.”, tröstete er ihn mit einem Kopfschütteln. Rikiya wollte sich nicht darum streiten, wer wem was antat, oder was besser gewesen wäre. Es war auch gar nicht weiter…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragSich an den Dingen Anderer zu bedienen schickte sich eigentlich nicht, aber seine Laune war schon schlecht genug, als dass er lange darüber nachdachte. Hier und jetzt konnte er sich wohl auch selbst sagen, dass es Sinn machte, wenn er sich einfach nur auf das, was Rain zusammengeschrieben hatte, konzentrierte und, da es sich nicht unbedingt um einen Liebesbrief handelte, war Rikiya nicht gerade gewillt, einfach irgendwo in der Mitte aufzuhören. Seine ungebändigte Art ließ seinen Zeltgenossen auf…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragRikiya hatte seine Hände voll mit Dingen, die er liebend gerne an jemand anderen abgedrückt hätte, auch, wenn es ungemein klar war, dass das Kreuz des Königs ebenfalls von jemand getragen werden musste, selbst dann, wenn die Person, die es sich auf den Rücken band, gar nicht erst hier sein wollte. Eine Schande war es für manche, so zu denken und doch war ihm klar, dass seit Rain's Erscheinen, seit der Wiederkehr seines verschollenen Sohnes, so viel anders war, als Rikiya es eigentlich gewohnt wa…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Außer wir finden einen Wunderheiler, aber seien wir uns ehrlich, dann wäre all das hier ein Ammenmärchen und nicht die Realität in der wir leben." Es war weder so, dass sie beide einander vertrauen mussten, noch wollte Khojin es wagen, Rain falsche Hoffnungen zu machen. Anfangs dachte sie wirklich noch, dass er jemand war, der sich lieber wie die Made im Speckmantel fühlte, sich für jemanden ausgab, der er nicht war, damit jemand wie Nayantai an ihm haften blieb, wie eine Klette die alles richt…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragUnterschied man wahr und falsch wie schwarz von weiß, wusste man erst, dass es in diesem Leben nicht mehr gab, als im Nächsten - Khojin glaubte nicht, dass sie passende Worte für Rain fand, der so offensichtlich lieber seine Flügel entfaltete als stillzusitzen und innezuhalten, die Arbeit die er nicht schaffte den Anderen zu überlassen und gleichzeitig wusste sie nicht, ob sie ihn nicht schon wieder falsch einschätzte. Alles, das sie über Rain zu wissen schien, wurde immer und immer auf den Kopf…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Dann kennst du deine Grenzen sowieso. Ich will dir keine falsche Hoffnung geben, oder dich dazu motivieren, dass es irgendwann besser wird - du weiß selbst wahrscheinlich gut genug, dass du mehr oder minder bald an das Ende deiner Kräfte kommst." Während Nayantai sich gerne selbst seinen eigenen Optimismus vorgaukelte, so schien Khojin diejenige zu sein, die den blanken Tatsachen einfach ins Gesicht blickte und entschied, dass es nicht mehr besser wurde. Diese Entscheidung konnte sie Rain zwar …
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Und nichts hilft?", wollte sie sich erkundigen. Khojin wusste nicht, ob sie Rain eine bessere Lösung darbieten konnte, als es ein Heiler oder ihr Bruder tat, der den Wonnepropen besser kannte, als sie es jemals würde. Ihre Auffassung ergab zumindest, dass Rain keine Made war, die sich freute, von jemandem wie Nayantai einfach mitgerissen zu werden und sich an ihm zu nähren, seine Lorbeeren mit zu ernten, sondern dass er viel lieber eine eigenständige Person war, die sich um sich selbst kümmern …
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragRain erklärte Khojin schlussendlich ein wenig zu viel - war es das denn? - nur, damit sie sich schließlich selbst fragen musste ob sie das wohl alles so recht verstanden hatte. Gestört hätte es sie nie, hätte sie weiter mit der Einbildung gelebt, Rain wäre eine von ihnen, aber das war ihr wohl nicht vergönnt. “Hilft es denn nicht, wenn du zumindest ein wenig draußen gewesen wärst oder glaubst du, das hätte dich nur noch kränklicher gemacht?” Khojin kannte keinen Thrianer, dem es auch nur annäher…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag“Nah siehst du?” Khojin unterließ es, Rain den Ellbogen in die Rippen zu drücken und dann darüber zu lachen, als wären sie alte Freunde. Manchmal war es einfach besser, sich nicht auf sie eigenen Dummheiten einzulassen, auch, wenn ihr gerade ein wenig danach war. Wer nicht gleich mit der Sprache herausrücken konnte, brauchte es gar nicht erst zu versuchen - Khojin ließ Rain damit in Ruhe, wusste, dass es keinen Sinn ergab sich einfach in alles einzumischen und auf zwei Hochzeiten gleichzeitig zu…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag“Wieso sollte ich dich hassen? Du bist ungefähr so gefährlich wie ein Grashalm, zumindest wenn es darum gehen würde, dich mit mir in einem Kampf zu messen. Ich bin nur weder gut darin, jemanden wie meine Heulsuse von Bruder aufzumuntern, noch muss ich sagen, dass ich wirklich Lust auf euch hatte. Wir dachten, er wäre tot und dann taucht er mit einem Schaf auf.”, erklärte sie Rain ihr Verhalten, das damit nicht begründet war, aber vielleicht war es einfacher, sie zu verstehen. Dabei hingen noch g…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragKaum schlug Rain vor, sie wäre nur wegen Mei hier, musste sie ein krampfhaftes Lachen unterdrücken. Was für blühende Fantasien das doch waren, ungemein etwas, das sie nun bei weitem nicht vermisst hatte. “Nein.” Mehr brauchte Rain gar nicht erst zu wissen, das schickte sich nicht. Mit offenen Karten spielten die Wenigsten, dennoch war Khojin keine, die ausgerechnet daran interessiert war, mit jemandem zu feilschen, geschweige denn den Kürzeren zu ziehen. Leider legte Rain noch einmal nach und si…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Dann überleg dir was.", forderte sie Rain auf, als hätte sie ein Recht auf diese Konversation. Früher oder später würde sie sich das ohnehin nehmen, die Wahrheit aus den Fingern eines Anderen saugen und dann behaupten, es wäre ihre eigene. Das konnte ihre Familie ziemlich gut - die letzten Splitter, die davon zumindest noch übrig waren. Rain war schon verblödet genug, das Land, das Khojin alles genommen hatte, aus dem das Schaf selbst stamme, unverfroren zu erwähnen. "Pah, wir sind hier nicht i…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragHatte es diesem elendigen Schaf nun auch noch die Sprache verschluckt? Hatte die Dummheit des alten Mannes und ihres belämmerten Bruders endlich auf dieses Ding abgefärbt? Khojin wollte sich gar nicht ausmalen, was das bedeutete - nein, sie musste diesen Dingen Einhalt gebieten, bevor es wirklich zu spät war. "Du? Raus mit der Sprache.", verlangte sie gleich vorweg, als würde ihr Gast es sonst nicht auf die Reihe bekommen, den Mund weit genug aufzureißen. Mit hochgezogener Augenbraue stand sie n…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragEs reichte ein Satz um sie durch den Zelteingang stoßen zu lassen, als wohne sie noch immer hier - Khojin wollte mit ihrem alten Mann, seinem idiotischen Sohn und dessen Geliebten keinen einzigen Ort teilen, aber Rain tat ihr, trotz Nayantais Abwesenheit, irgendwo leid. Wer wollte auch schon mit den zwei nervigsten Männer in diesem Land alleine gelassen werden? Eher hätte sie über ihren Schatten springen müssen und einsehen sollen, dass sie sich mit Rain gegen die beiden verbinden könnte, aber d…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragNayantai war davongezogen und von ihm blieb, abermals, nicht mehr als ein Wort zurück, das Khojin nie zu teil werden sollte - sie hatte sich damit abgefunden, dass ihr Bruder einen Kopf hatte, der mit dummen Ideen durchwachsen war und in dem sie wohl wieder einmal mehr keinerlei Platz fand. Oft interessierte es sie ohnehin nicht, seinen perfiden Worten zu lauschen, oder zu hinterfragen, wieso er nun einmal so geworden war, wie er nun war - all diese Fragen brachten ihr keine Antworten ein und al…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragWürde es das werden? Nayantai hoffte inständig, dass er sich selbst soweit zusammenreißen konnte, damit seine verworrenen Gedanken sich unter Dach und Fach bringen ließen - in Wahrheit war es immerhin nicht so als wäre ihm alles gleichgültig, es war lediglich ein Schutzmechanismus geworden, ein neuer Mantel in den er sich hüllte und schlussendlich auch versteckte. “Das sagst du auch nur, weil du all meine Geschenke gut findest.”, belächelte er heiter. Rain ließ sich zu oft auf ihn und seine Dumm…