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  • Azrael setzte sich an den Frisiertisch, ganz so, wie es ihm angedeutet worden war. Als Kreos begann, ihm die Haare zu kämmen, verzog er leicht das Gesicht. Er mochte es nicht, wenn man seine Haare anfasste, doch seine Eltern, seine Brüder und Kreos gehörten zu den wenigen Ausnahmen, bei denen er es zuließ. Er runzelte die Stirn und blickte seine Nanny durch den Spiegel an. „Aber...“, begann er, ehe er kurz innehielt. „Aber ich habe dich schon voll oft mit Onkel Anwar gesehen!"

  • Azrael wagte es kaum erleichtert auszuatmen - wusste er doch, dass Kreos immer mit Vorsicht zu genießen war. "O-okay, vielen Dank Meister Kreos.", antwortete er und ein müdes Gähnen entwich seinen Lippen. Am liebsten hätte sich der junge Thronprinz direkt wieder ins Bett gelegt und weiter geschlafen. Doch war dies vermutlich alles andere als eine gute Idee. Also stand er auf und rieb sich in seinen Augen. Sein Haar noch immer leicht zersaust von seiner morgenlichen Unternehmung. "Warum seid Ihr …

  • Azrael biss ein wenig fester auf seine Unterlippe und wich den Blick von Kreos aus. "J-ja, aber... alle sprechen darüber, wie schön er ist... und ich... ich wollte das auch einfach sehen...", gab er mit kleinlauter Stimme zu und spielte dann in einer nervösen Geste mit dem Saum seines Gewandes. "E-es war wirklich nur ganz kurz!...", versicherte er, obwohl er jetzt bereits wusste, dass er jede Gelegenheit nutzen wird, um erneut einen Blick auf die Blume des Nordens zu werfen. Aber natürlich sagte…

  • Azraels Augen weiteten sich erschrocken und er schüttelte hastig seinen Kopf. Schreibübungen... er hasste Schreibübungen... mehr als alles andere auf dieser Welt. Er biss auf seine Unterlippe, während er einen Moment auf das Blatt blickte und dann zurück in das Gesicht seines Nannys. "I-ich...", begann er, überlegte, ob er nicht doch noch nach einer Ausrede suchen sollte. Aber er wusste, dass Kreos es durchschauen würde. "I-ich... wollte mir nur den anderen Prinzen anschauen...", murmelte er sch…

  • Azrael erstarrte, als er die ihm so bekannte Stimme hörte. Ein kalter Schauer lief über den Rücken des Prinzen, während er seine Augen langsam auf seinen Nanny richtete. "I-ich?", fragte mit einer Stimme, die leider nicht so mutig klang, wie er es gehofft hatte. "Ich bin die ganze Zeit hier gewesen und habe geschlafen, Meister Kreos.", murmelte er unverständlich und vergaß dabei vollkommen den Fakt, dass er noch immer seine Schuhe trug, die man normalerweise natürlich nicht im Bett anhatte... un…

  • Währenddessen... Azrael rannte so schnell, wie seine Beine ihn tragen konnten. Er hatte ihn gesehen! Er hatte ihn gesehen!!! – Den Omega, den seine Eltern für ihn ausgewählt hatten! Und das, obwohl er ihn doch eigentlich erst am Tag der Hochzeit zum ersten Mal hätte sehen sollen! Er biss sich auf die Unterlippe und rannte noch schneller, um in sein Gemach zurückzukommen, bevor irgendjemand – im schlimmsten Fall sein Nanny – seine Abwesenheit bemerkte. Durch eine Seitentür gelangte er zurück ins …

  • Ein zufriedenes Schnurren brummte in Naveens Kehle, als Papillion mit seiner Hand durch sein Fell streichelte. Er liebte es als Gepard gestreichelt zu werden. Für einen Moment schloss er seine goldenen Augen und drückte sich mit seinen Kopf immer wieder gegen die Hand des Prinzen, um nach noch mehr Streicheleinheiten zu bitten. Doch in dem Moment, in dem Papillion einen erschrockenen Laut von sich gab und in die Richtung des Fensters zeigte, stellte sich sein Fell auf und ein gefährliches Knurre…

  • Naveen streckte sich genüsslich und schüttelte sich einmal, bevor er seinen Blick wieder auf Papillion richtete. Natürlich konnte er ihm in dieser Gestalt nicht mit Worten antworten, weshalb er lediglich den Kopf schüttelte. Anschließend umrundete er den jungen Prinzen, um ihn sich von allen Seiten genau anzusehen. Schließlich trat er wieder vor ihn und stupste mit seiner feuchten Nase sanft gegen Papillions Handrücken. Fast so, als wollte er ihn stumm zu etwas auffordern.

  • Nun konnte Naveen nicht mehr an sich halten und er brach im lauten, amüsierten Gelächter aus. Er lachte so stark, dass er sich bereits seinen Bauch halten musste und sich Tränen in seinen Augenwinkeln sammelten. "A-an... dem F-feuer...in meinen Adern?", fragte er lachend und wischte sich die ersten Lachtränen mit seinem Zeigefinger fort. Als er sich wieder ein wenig beruhigt hatte, schüttelte er seinen Kopf. "Nein, nein, es liegt nicht an dem Feuer in meinen Adern... auch wenn das wirklich eine …

  • Naveen starrte den Prinzen erneut für einen langen Moment einfach nur schweigend an, bevor ihm ein leises Seufzen entwich und sich danach ein sanftes Lächeln über seine Lippen zog. "Nein, Eure Hoheit.", antwortete er, während er die letzten Tränen von Papillions Wangen strich. "Das Biest sitzt genau vor Euch.", sprach er, leicht amüsiert. In dem Moment war er wirklich froh, dass der Prinz bereits auf dem Boden saß und nun nicht vor Schreck einfach umfallen würde. "Ich bin das Biest."

  • Der Gepard hielt inne, als Papillion zu Kreischen begann. Das Tier blinzelte und legte dann verwundert den Kopf schief, als würde es die Panik des Prinzen nicht verstehen. Im nächsten Moment war der Gepard verschwunden und an dessen Stelle saß... Naveen. Noch immer hatte er seinen Kopf zur Seite gelegt und blickte Papillion erschrocken an. "Aber Eure Hoheit, so beruhigt Euch doch!", sagte er und hob seine Hände an, um zu zeigen, dass er keine Bedrohung darstellte. "Warum sollte ich Euch denn fre…

  • Als Papillions Schrei durch das Gemach hallte, öffnete das Raubtier langsam die Augen. Es war noch lange kein ausgewachsener Gepard. Das bedeutete jedoch nicht, dass es deshalb weniger gefährlich – weniger tödlich – war. Dann richtete das Tier seine goldenen Augen auf Papillion, der sich inzwischen auf dem Boden befand, und starrte ihn einen langen Moment lang einfach nur an. Erst als der junge Prinz nach seinen Diener rief, zuckten die Ohren des Geparden leicht. Im nächsten Augenblick sprang er…

  • Und so verging der erste Tag für den Omega am Königspalast... Die früh aufgehende Sonne kündigte den nächsten Morgen an. Die Sonnenstrahlen bahnten sich ihren Weg durch die Vorhänge und erhellten den Raum in goldenen Farben, während die Vögel ihre ersten Lieder zwitscherten. Der gestrige Tag ist gewesen - gerade für den Prinzen und seinen Begleiter - einfach nur Ben. Doch auch nachdem Papillion endlich eingeschlafen war, hatte Naveen gar nicht erst daran gedacht, ihn aus den Augen zu lassen. Als…

  • Naveen musste sich eine Hand vor den Mund halten, um zu verhindern, dass jemand bemerkte, wie seine Mundwinkel amüsiert zuckten. Seiner Meinung nach hatte er Ben bereits zuvor deutlich genug zu verstehen gegeben, dass dieser besser auf seine Zunge aufpassen sollte. Und nun war genau das passiert, was Naveen eigentlich hatte verhindern wollen. Ausgerechnet vor dem Königspaar hatte Ben etwas gesagt - oder eher gefragt -, das Omegas benachteiligte. Aber gut... hoffentlich hatte er spätestens jetzt …

  • Samir blickte den Prinzen einen Moment lang überrascht an, als dieser sie als nett bezeichnete. Er blinzelte ein paar Mal, ehe er schließlich zu lachen begann. Sanft und harmonisch, genauso wie sein Gesang. „Natürlich, mein Junge. Aber warum sollten wir denn nicht nett sein?“, fragte er lächelnd und strich ihm mit einer Hand zärtlich ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht. Fast so, als wäre Papillion sein eigener Sohn. Dann fiel sein Blick wieder auf Ben. „Nun gut, dann nur Ben.“, sagte er mit ei…

  • Samir verengte für einen Moment die Augen und warf seinem Ehemann über die Schulter hinweg diesen einen Blick zu. Den Blick, bei dem ihre Söhne für gewöhnlich schnell das Weite suchten. „Ashamad.“, sagte er ernst und klopfte ihm mit der Hand auf den Handrücken. „Das ist nicht der richtige Zeitpunkt! Siehst du denn nicht? Das arme Ding scheint gar nicht zu verstehen, was hier vor sich geht!“, sprach er eindringlich, ehe er seinen Blick wieder auf den Prinzen richtete. Seine Miene wurde weicher, e…

  • Samir blickte auf, als sich die Tore zum Thronsaal öffneten und der langersehnte Prinz aus dem Norden gemeinsam mit Naveen und einem weiteren, ihm unbekannten Gesicht eintrat. Zunächst sagte er nichts. Stattdessen richtete er sich auf dem Schoß seines Ehemanns ein wenig auf, um wenigstens eine gewisse Autorität auszustrahlen. Naveen trat an die Seite und verbeugte sich mit einer knappen Geste vor dem Alpha und dem Omega, ohne dabei auf die Knie zu gehen. „Eure Majestäten... darf ich vorstellen? …

  • 269d2f4449203d3d5d7438759ed26081ffc2049e.jpegSamir Zaharis Alter: 42 Jahre Größe: 170 cm Geschlecht: männlich Sekundärgeschlecht: Omega Herkunft: das Wüstenkönigreich Nashara Rang: zweiter König von Nashara Beziehungsstatus: Verheiratet mit (Name) Charakter: einfühlsam / gebildet / sanft / würdevoll - - - Samir ist zweiter König von Nashara. Verheiratet mit (Name) und Vater von Azrael, sowie den Zwillingen X & Y. Obwohl er eine ruhige und sanfte Art an den Tag legt, bewegt er sich stets mit eine…

  • Ungeplante Verbindung (Yumi & Étoile)

    yuyuumyn - - 2er RPGs

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    "Jay.", wiederholte Sora, ein Grinsen auf seinen Lippen. Er legte verspielt seinen Kopf schief - fast so wie eine Katze, die ihr neues Lieblingsspielzeug entdeckt hatte. "Gefällt mir. Mehr als Jae-min. Er rollt viel einfacher von der Zunge." - was das junge Model wohl damit meinte? Nun... wer wusste das schon? Aber dann zog sich ein leichter Schmollmund über seine Lippen, als seine Einladung zum gemeinsamen Mittagessen nicht angenommen wurde. "Zahlen... wie langweilig.", murmelte er seufzend, do…

  • Mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen, ließ Naveen die Klinge wieder unter seinen Gewändern verschwinden und wandte sich Papillion zu, als wäre nichts gewesen. "Wo waren wir?", fragte er und hielt dem Prinzen ein neues Stück Drachenfrucht entgegen. Als er das leuchten in den Augen des Jüngeren bemerkte, legte er jedoch leicht seinen Kopf schief. "Hm?" Bevor er jedoch etwas sagen konnte, klopfte es und die Tür öffnete sich einen Spalt. Eine Bedienstete blickte hinein und bei dem Anblick vo…