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Freya erholte sich langsam, richtete sich wieder auf. Die Kontrolle kehrte in ihre Züge zurück und mit ihr die Göttlichkeit in ihre Aura, doch diesmal war es kein ungebändigtes Ausbrechen. Diesmal sah Nora, wie sich ihre Aura gleichmäßig ausbreitete, wie sie beständig leuchtete. Ganz genau wie Thors. Nora fröstelte es. Dann hob sie ihren Blick und alles, was Nora an der Jägerin kennengelernt hatte, war verschwunden. Stattdessen saß nun nur noch eine Halbgöttin neben ihr, kraftvoll, stark und maj…
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Freyas kontrollierte Miene brach zusammen und Nora hatte zum ersten Mal wirkliches, ehrliches Mitleid mit einem Wesen, das nicht sie selbst war. Es war herzzerreißend mit anzusehen, wie Freyas Leben in sich zusammenbrach, von jetzt auf gleich zerstört von einer Offenbarung, die man ihr schon viel früher hätte sagen sollen. Nora hasste die Jäger, mehr denn je, für ihr Schweigen und den Nutzen, den sie aus Freya gezogen hatten. In ihrem Tun waren sie beinahe so schlimm wie die Dämonen. "Hey." Sie …
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"Wie lange ich es weiß?" Nora sah Freya entgeistert an, bis sie sich in Erinnerung rief, dass dies womöglich eine größere Enthüllung für die Jägerin war als sie angenommen hatte. "Seit du das erste Mal in meinen Laden gekommen bist. Seit du das erste Mal deine Waffe auf mich gerichtet hast und ich dachte, ich muss mir die Seele aus dem Leib kotzen. Du strahlst, Freya. Jedes Mal wenn du kämpfst, scheint deine Aura wie ein Leuchtfeuer, das allen Kreaturen in der Umgebung zeigt, dass du hier bist. …
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Die Klinge sauste hinab und durchschnitt die Luft. Nora hatte nicht vorgehabt, Freya ernsthaft zu verletzen - natürlich nicht - aber sie hielt sich auch nicht zurück. Sie verließ sich auf das Training der Jägerin, das ihr schon einmal zum Verhängnis geworden war und es enttäuschte sie auch nicht. Freya zuckte zurück, bevor die Klinge Unheil anrichten konnte. Ihre Augen drückten Überraschung aus. Es war der Beweis dafür, wie nahe die letzte Nacht sie beide gebracht hatte; die eiserne Mauer, die F…
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Freya trat in den Durchgang und Nora drehte den Kopf zu ihr um. Die Jägerin wurde von der Morgensonne erstrahlt, in ihrer vollen Pracht, die Haare jetzt trocken auf ihren Schultern liegend. Bei ihrem Anblick wollte Nora die Blase direkt vergessen und lächelte. "Setz dich. Der Kaffee ist schon fertig." „Ich muss träumen...“, sagte Freya und griff sich eine Tasse. „Eine Dämonin, die besser kocht als jeder Koch in der Festung der Jäger... Wenn das die Ältesten wüssten, würden sie auf der Stelle tot…
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Gefährlich, wiederholte Nora innerlich und ließ es zu, dass Freya sich an sie schmiegte. Das Wissen ihrer Mutter war gefährlich gewesen. Um was für ein Wissen könnte es sich handeln, wenn die Jäger so ein Aufsehen darum machten? Über das Wissen eines Menschen? "Hmm." Nachdenklich blickte sie auf Freya hinab, die nach und nach in den Schlaf wegdriftete. Auch Nora war müde und erschöpft, aber die Gedanken hielten sie wach. Hauptsächlich die Gedanken um Freyas Mutter, was sie mit den nordischen Myt…
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Nora schwieg und lauschte der Vergangenheit einer menschlichen Frau, die nichts anderes mehr kannte als die Jagd. Es hätte nicht verwunderlich sein müssen, dass Freya auch einmal ohne die Jäger und ihre Ausbildung gelebt hatte, aber für Nora war es bei dieser Frau, die sich so eisern im Griff hatte, nur schwer vorstellbar. Wie wäre Freya wohl geworden, wenn sie ihre Mutter nicht verloren hätte, wenn die Jäger sie nicht aufgegabelt hätten? Wäre sie trotzdem in Noras Leben gefallen und hätte es au…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
BeitragTava sah Devon mit Überraschung und Zuneigung an. So viele Worte war sie aus seinem Mund gar nicht gewohnt und die Idee, einen neuen Dialekt zu erschaffen, schmeichelte ihr irgendwie. Schließlich war er darauf durch sie und Malleus gekommen, um ihr eigene Zeichen zu geben. Die Vorstellung gefiel ihr. "Ich möchte das Feuerhorn behalten", stellte Tava fest und sah zu Malleus, der ebenfalls aus seiner Schale gekommen zu sein schien. Dieses Lager schien etwas von der ständig anhaltenden Stille gebro…
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„Ich dachte darüber nach... wie sehr ich mich eigentlich dafür schäme, das hier überhaupt laut zuzugeben.“ Nora neigte den Kopf ein wenig und ließ Freya sprechen. Ihr Blick glitt zwischen den hellen Augen umher. „Es ist lächerlich, nicht wahr? Die große Jägerin steht hier und spürt eine Scham in sich aufsteigen, die sie noch nie zuvor in ihrem Leben gefühlt hat. Eine Verlegenheit, die mir fast den Atem abschnürt, wenn ich den Mut aufbringe, dir direkt in die Augen zu sehen.“ "Es ist menschlich",…
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Noch bevor sie das Bett erreicht hatten, legte Freya die Arme von hinten um Nora und zog sie an sich. Nora folgte der Berührung ganz von selbst, als wäre es das natürlichste der Welt, und lehnte sich an die größere Frau. Sie spürte ihre erhitzte Haut in ihrem Rücken, spürte ihre starken Muskeln, die Feuchtigkeit des Bades, die versteckte Anziehungskraft in ihrer Präsenz. Nora dachte nicht allzu genau darüber nach, was das alles hier bedeuten sollte, wie weit sie gehen mochten, wieso sie so schne…
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Ilias gab mit einem kleinen Stirnrunzeln zu bedeuten, dass auch er nicht viel von dieser anderen Theresa halten mochte. "Es verirren sich manchmal böse Menschen in den Zirkus. Sehr böse." "Ich wollte wirklich nicht wissen, wie man den Fluch brechen kann, um mich selbst zu retten", beteuerte da Tessa, als müsse es noch einmal ausgesprochen werden. "Ich...Ich fühle mich hier mittlerweile Zuhause. Ich arbeite gerne hier und...du bist ein Freund von Chester, richtig?" Ilias lächelte sanft. "Wir kenn…
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Nora beobachtete alles mit einer Erregung, die sich schon wieder zwischen ihren Beinen sammelte. Wie Freya an der Wand Halt suchte, wie ihre Augen sich für einen kurzen Moment weiteten, wie sie auf ihre Lippe biss, nur um dann doch zu stöhnen, tief und verführerisch. Wenn Nora gedacht hatte, dass die Jägerin als eben solche bereits eine verdammt hinreißende Frau war, dann war dies nichts im Vergleich dieses Augenblicks völliger Erregung. Jeder Atemzug, jedes Zucken der Muskeln, jeder Blick war e…
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Nora lachte leise. "Oh, wir werden es überall treiben, du Panther. Verlass dich darauf. Die Frage ist, wo wir anfangen." Sie ließ sich von Freya näherziehen, genoss das Gefühl ihres menschlichen Körper, wie sich ihre Brüste prall gegen sie drückten, wie ihre Haut an den süßesten Stellen erhitzt war. Ihr Hoch beruhigte sich langsam wieder und so fasste sie einen klaren Gedanken. Sie nahm Freya an der Hand, als sie das Wasser ausgestellt hatte, und zog sie mit nach draußen. Die feuchte Luft des Ba…
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Freya berührte Nora, als wäre sie ein Engel. Ihre Hände strichen über Noras Körper wie etwas sehr kostbares, folgten ihren Rundungen mit sanftem Nachdruck, schienen sie zu verehren, als wäre das hier etwas besonderes. Nora merkte bald, wie ihr auch noch der letzte Kampfeswille verging. Sie gab sich Freya hin mit Geist und Körper, schmolz in ihre Berührungen, seufzte leise. Freya beugte sich noch tiefer zu ihr hinab und presste sich an sie, ihre Nippel hart gegen Nora, ihr Kopf an ihrem Hals. Nor…
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"Ich wollte mehr über die Uhr erfahren, über ihren Fluch. ...Und wie sie zerstört werden kann." Ilias nickte ruhig, als höre er das nicht zum ersten Mal. "Ich bin zu Jude gegangen, habe meine Hände auf die Kugel gelegt und die frei Fragen gestellt. Nur...hatte ich dieses Mal ein Artefakt dabei." "Das Messer", fügte Ilias ein, um sich die Bestätigung dafür zu holen. "Ich weiß, dass Artefakte aufeinander reagieren und ich habe, hm, gelesen, dass die Kugel andere Dinge zeigt, wenn man eines dabei h…
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Freya ging nicht auf Noras Necken ein, verfluchte Frau. Dafür verlor Nora auch selbst das Interesse, als die Frau ihre warme Hand an ihre Wange legte. „Lass mich dich schmutzig machen, schmutzige kleine Dämonin“, raunte sie und ihre Stimme verursachte wieder dieses angenehme Kribbeln in Noras Rücken. „Und dann putze ich jedes einzelne Bisschen wieder von dir ab.“ "Hmmm, kein schlechtes Angebot", entgegnete Nora genauso raunend und legte den Kopf weiter zurück, als Freya die letzte Distanz zwisch…
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Freya kam zu ihr und nahm ihr das Bier ab, trank aber nicht. Stattdessen stellte sie es ab und trat noch ein Stück näher, bis sie Noras ganze Nähe ausfülte. Nora sah misstrauisch zu ihr auf. Wenn die Jägerin jetzt wieder Grenzen testen wollte, hatte sie sich eindeutig geirrt. So kurz nach einem Kampf hatte Nora keine Nerven dafür, das Versuchskaninchen zu spielen. Sie kniff die Augen zusammen. Freya streckte die Hand nach ihr aus, nach ihrem Hals. Nora dachte an die Implantate und den Schmerz de…
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Nora warf einen letzten Blick auf Cora. "Wenn du uns folgst, verfüttere ich deinen Anker an die Hunde." In den Augen der Dämonin stand ein solcher Hass geschrieben, dass es Nora für einen Moment fröstelte. Sie dachte an Mammon und wandte schnell den Blick ab. Jetzt nichts wie abhauen. Sie gab Freya das Signal und die schob sich sofort durch die Tür an der hinteren Wand. Sie landeten in einem tiefschwarzen Tunnel. "Schnell", sagte Nora, kaum war die Tür hinter ihnen zugefallen, und rannte bereits…
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Der Wolf kam und beide Frauen stoben in andere Richtungen davon. Der Wolf hatte es zunächst auf Freya abgesehen - offenbar der Quell allen Übels in seinen Augen - und so blieb Nora ein Moment, um sich zu orientieren. Ein Dämon stolperte gegen sie und versuchte sie hinab in die Hölle zu ziehen, doch Nora riss sich los und schlug mit einer flammenden Faust nach ihm. Er wich aus, doch als er zum Gegenangriff ansetzte, riss ihn ein Vampir um. Die beiden kugelten sich auf dem Boden. Nora wirbelte her…
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Nora hätte nicht die gewusst, wie die Situation zu lösen war. Darauf bestehen, dass sie ihren Namen auf den Vertrag setzte, sicherlich, aber Cora war nicht dumm. Sie musste jetzt schon misstrauisch sein, dass Nora sich so sehr ins Rampenlicht zu stellen versuchte. Wie lang, bis sie den Braten roch? Bis sie womöglich darauf bestand, Freyas Aura zu sehen? Doch zu Noras größter Überraschung zögerte Freya nicht. Sie antwortete zwar mit derselben Hochnäsigkeit, die sie auch im Flur an den Tag gelegt …