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Ich hatte mich wieder meiner eigenen Tätigkeit innerhalb der Hütte zugewandt und war deutlich mehr darauf konzentriert, als jede Sekunde nach dem Wohlergehen des Jägers zu sehen. Ich nahm an, dass er sich schon bemerkbar machen würde, sollte etwas nicht stimmen. Außerdem war er fürs Erste ausreichend bandagiert. Viel mehr konnte ich im Moment ohnehin nicht für ihn tun. Also räumte ich auf und achtete darauf, möglichst leise zu sein. Er würde seine Ruhe brauchen, wenn er sich schnellstmöglich erh…
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Ich scrollte weiter durch die App, sah mir kurze Videos an und blieb hin und wieder bei Bildern fremder Menschen hängen, die auf meine Timeline gespült worden waren. Videos von lachenden Gesichtern, Geschenken, Tieren und Familien. Manche zeigten Freunde, die miteinander herumalberten, sich umarmten oder einfach gemeinsam Zeit verbrachten. Ich wusste, dass vieles davon gestellt war. Dass diese wenigen Sekunden oft nur einen kleinen, sorgfältig ausgewählten Ausschnitt aus dem Leben eines Menschen…
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Der blonde Jäger sprach sich nicht gegen einen Wechsel des Verbandes aus, was die Sache um einiges erleichterte. Am Ende des Tages konnte es nur zu seinem eigenen Besten gereichen. Hätte er sich gewehrt, so hätte ich ihn wohl nicht mit Gewalt dazu gezwungen, selbst wenn es sein Ende bedeutet hätte. Ich mochte ihm mein Dach und meine Hilfe gewährt haben, doch würde ich ihm nicht auch noch seinen eigenen Willen nehmen. Trotz meiner gegenwärtigen Haltung ihm gegenüber bemühte ich mich, so sorgfälti…
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Ich hatte nicht bemerkt, wie spät es geworden war. Stundenlang hatte ich über meinem Geschichtsbuch gesessen, den gesamten Stoff in einzelne Abschnitte aufgeteilt und überlegt, wie ich am besten vorgehen sollte. Vielleicht wäre es sinnvoller, zunächst meine eigenen Stichpunkte und Zusammenfassungen zu erstellen und mir danach Gedanken darüber zu machen, wie ich sie Alex am besten vermitteln konnte. Also blätterte ich Seite um Seite durch das Buch, machte mir Notizen und formulierte einzelne Punk…
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Mir entging der dritte Blick des Jägers nicht, doch wusste ich nicht recht, was ich davon halten sollte. Ich war es gewohnt, dass man mich anstarrte, vor allem die Dorfbewohner und der lästige Sohn des Metzgers, doch jene Menschen waren mir vertraut. Ich kannte ihre Gesichter und ihre Eigenarten, wusste, was ich von ihnen zu erwarten hatte. Dieser Jäger hingegen war mir fremd, und mehr noch, er war eine Gefahr für mich. Als sich mein Blick zufällig mit dem seinen traf, bemerkte ich, dass jener w…
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Es beruhigte mich, dass er meine Hilfe annehmen wollte. Die Frage, ob er gut zu Hause angekommen war, hätte mich vermutlich noch lange verfolgt, und ich hätte mir womöglich selbst die Schuld gegeben, wenn ihm auf dem Weg etwas passiert wäre. Also stand ich auf, schulterte meine Tasche und legte vorsichtig seinen rechten Arm um meine Schulter. Anhand des Gewichts konnte ich einschätzen, dass er sich nicht mit seinem gesamten Gewicht auf mich stützte. Dafür war ich ihm insgeheim ein wenig dankbar,…
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Als Alex Anstalten machte aufzustehen, sah ich ihn panisch an und hielt mit angehaltenem Atem den Blickkontakt zu ihm. Wieso wollte er aufstehen? Mein Körper stand augenblicklich unter Spannung, jederzeit bereit, zu ihm zu eilen, sollte er auch nur den kleinsten Anschein machen, umzukippen. Ich konnte mir beim besten Willen nicht zusammenreimen, was er vorhatte. Zu meiner Überraschung sah ich ihm dabei zu, wie er neben mir zum Stehen kam und sich zu mir hinunterbeugte. Er war mir so nah wie nie …
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Ich hörte seinen Worten aufmerksam zu und versuchte, mir jede Kleinigkeit davon einzuprägen. Dennoch zeigte ich keinerlei große Regung und ließ mir mein Interesse an seinen Erzählungen nicht anmerken. Ich stand weiterhin beim Kessel, rührte langsam in der Suppe und beobachtete dabei, wie die Kräuter mit jeder Bewegung des Löffels durch das Wasser trieben und wieder an die Oberfläche gelangten. Er besaß reichlich Hab und Gut, und für einen kurzen Augenblick fragte ich mich, ob ihm dies auf seinen…
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☙Guns and Roses ❣ Yumia & Alea❧
BeitragEs war offensichtlich, dass er mir kein einziges Wort glaubte. Ich konnte es ihm nicht einmal übel nehmen, denn ich hätte mir selbst wahrscheinlich auch nicht geglaubt. Doch ich hatte diese Worte eher aus Panik heraus ausgesprochen, als wirklich versucht, ihn mit logischen Argumenten zu überzeugen. Zu meinem Glück zog er mich nicht noch weiter damit auf, denn sonst hätte ich vermutlich nicht gewusst, wohin mit mir. Es war peinlich genug, dass er mich schlafend gesehen hatte, vor allem in einem B…
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Ich sah den verwundeten Jäger ohne Regung an. Ich solle keine Furcht hegen? Nicht allein die Monster fürchteten die Jäger, auch unter den Menschen gab es jene, die bei ihrem Anblick lieber einen Schritt zurückwichen. Denn nicht ein jeder hielt sich an den Codex oder an die Ehre, die einem Jäger gebührte. Es gab auch jene, die ihre Stellung und ihre Macht missbrauchten, Dörfer ausplünderten, sich an fremdem Besitz bereicherten oder von den Menschen mehr Gold verlangten, als ihnen zustand. Welche …
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Ich wusste nicht, wie ich sein Lachen aufnehmen sollte. Nach einem fröhlichen Lachen klang es für mich jedenfalls nicht, und für einen Moment bekam ich Angst. Angst, die Situation verschlimmert zu haben. Angst, seine Nerven so weit strapaziert zu haben, dass er nun endgültig die Schnauze voll von mir hatte. Es würde mich nicht einmal wundern. So fühlte ich mich schließlich auch immer, wenn mein Vater mich ansah. Daher würde es mich nicht überraschen, wenn Alex irgendwann merkte, wie frustrierend…
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Es war ihr weiterhin unangenehm in Körperkontakt mit Migi zu kommen, schließlich hatten sie ihre eigenartige Beziehung zueinander auf der Schule. Sie sah weiterhin Migi als einen nervigen Bengel, der über seine eigene Füße stolperte und aus einen unerklärlichen Grund verrückt in Yusa verknallt. Überhaupt in seiner Nähe zu sein irritierte sie. Sie ekelte sich leicht dagegen. Doch hier hatte sie keine andere Wahl, wenn sie diese lästige Aufgabe bewältigen wollte. Sie musste sich also zusammen reiß…
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Unbeirrt und mit aufmerksamem Blick sah ich zu dem Jäger. Ich wollte ihm selbst die Möglichkeit geben herauszufinden, inwiefern er sich bereits bewegen konnte. Auch ich wollte sehen, wie selbstständig er war, wobei ich anhand seiner Wunden bereits erkennen konnte, dass er zumindest an diesem Tage nicht aus dem Bett kommen würde. Noch bevor ich den Becher vorbereitete, strich meine Hand beim Vorübergehen leicht über seine Kleidung. Zu meiner Erleichterung war diese bereits trocken, doch da drauße…
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Alex sagte eine Weile nichts, was mich kurz überlegen ließ, ob ich vielleicht die falschen Worte gewählt hatte. Oft genug hatte ich mir gewünscht, die Fähigkeit zu besitzen, die Gedanken anderer Menschen hören zu können. Doch wenn man diesen Gedanken weiterspann, war es womöglich etwas, mit dem ich nicht lange zurechtgekommen wäre. Denn was, wenn man ständig negative Gedanken hören würde? Gedanken über andere? Über sich selbst? Und dann noch die Gedanken von dreißig Menschen gleichzeitig? Die Fä…
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Es dauerte es nicht lange, bis die ersten Mitschüler bei mir auftauchten. Offenbar war die Party vom Wochenende noch immer Gesprächsthema Nummer eins. Einer setzte sich neben mich auf die Tischkante, während eine andere sich direkt vor mich stellte und mich mit einem neugierigen Grinsen musterte. „Also, stimmt das eigentlich, dass du ziemlich lange dort geblieben bist?“ Ich hob den Blick von meinem Handy und zuckte leicht mit den Schultern. „Ich war länger dort als geplant.“ „Und du hast wirklic…
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Im flackernden Schatten des Feuers saß ich auf einem kleinen Hocker neben dem Bett, das derzeit von dem verletzten Mann in Anspruch genommen wurde. Nun, nachdem ich ihn so gut wie möglich verarztet hatte, wurde mir tatsächlich bewusst, was ich angerichtet hatte. Ein Blick auf seine Ausrüstung und Kleidung, die ich sorgsam über einem Stuhl drapiert hatte, offenbarte mir, wer der Mann war. Ein Jäger, der Monster verfolgte und sie aus der Welt bannte. Hexen, wie mich. Auch wenn ich nie wirklich gel…
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Nun, prinzipiell war Sport nichts, worüber ich mir in meiner Freizeit Gedanken machte. Er spielte weder außerhalb der Schule eine Rolle in meinem Leben, noch hatte ich vor, ihn in irgendeiner Weise in meine Zukunft einzubauen. Leider konnte ich während der Schulzeit nicht behaupten, dass er vollkommen unwichtig für mich war. Immerhin gab es den Sportunterricht und damit auch eine Note in meinem Zeugnis. Und so sehr ich mich auch bemühte, ihn aus meinen Gedanken zu verbannen, blieb mir keine ande…
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The Witch and the Hunter 71bd4be0fdac634670760707e5ba888d8f378286.jpg “he’d set fire to the world around him but never let a flame touch her”― SenLinYu, Anthology ┍━━━━━━━☽【❖】☾━━━━━━┑ Gerne: Fantasie, Abenteuer, Romanze Rollen: X - @Yumia & Y - @Rambow Vorstellung ┕━━━━━━━☽【❖】☾━━━━━━┙ X lebt fast ihr Leben lang alleine in einer Hütte, etwas außerhalb eines kleines Dorfes, welches sich weiter weg von einer Stadt befindet. X wurde als Baby vor die Tür des alten Mannes gesetzt, der Vorbesitzer dies…
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In your debt [Kiba x Yumia]
BeitragIch starrte einen Moment lang auf Edwards Rücken, während er sich am Wasserkocher zu schaffen machte. Erst jetzt fiel mir auf, wie breit seine Schultern tatsächlich waren. Es war mir bisher nie wirklich bewusst gewesen, vielleicht auch deshalb, weil ich selten die Gelegenheit gehabt hatte, ihn aus einer solchen Perspektive zu betrachten. Ich störte mich jedenfalls nicht daran, dass er mir den Rücken zugewandt hatte. Im Gegenteil. Irgendwie war es beinahe faszinierend, ihn einmal aus einer andere…
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The Witch and the Hunter 71bd4be0fdac634670760707e5ba888d8f378286.jpg “he’d set fire to the world around him but never let a flame touch her”― SenLinYu, Anthology ┍━━━━━━━☽【❖】☾━━━━━━┑ Gerne: Fantasie, Abenteuer, Romanze Rollen: X - @Yumia Y - @Rambow ┕━━━━━━━☽【❖】☾━━━━━━┙ X lebt fast ihr Leben lang alleine in einer Hütte, etwas außerhalb eines kleines Dorfes, welches sich weiter weg von einer Stadt befindet. X wurde als Baby vor die Tür des alten Mannes gesetzt, der Vorbesitzer dieser Hütte. Seit…