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  • Alexis Natürlich war er das. Ein fantastischer Dad. Alles in Alexis wehrte sich, diese Worte mit Andrew in ein Bild zu bringen. Zumindest hatte er wohl endlich diese Beförderung, die er immer haben wollte. Vielleicht lagen da auch schon ein paar andere Beförderungen dazwischen. Alexis traute es ihm zu. Deutlich mehr, als dieses aufgeweckten, sympathischen Freund und zwei niedliche Kinder. „Wir…“, fing er an, unsicher wie er die Frage beantworten soll, als Oliver sich ins Gespräch mischte und Ale…

  • Alexis Alexis Blick schwenkte zurück über den Tresen, als die kleine Familie wieder hinter der Ecke auftauchte. Oh Mann. Die Entscheidung wurde ihm gerade abgenommen. Er starrte Ezra einen Moment lang an, nachdem dieser tatsächlich eine Beschreibung von dem Andrew ablegte, den Alexis kannte, und überlegte, was er sagen sollte. Dass er sich dann wohl geirrt hatte? Dass sie nur Bekannte waren? Gott, er konnte doch nicht lügen. Er hatte schließlich auch nicht im Griff, was Andrew letztlich erzählte…

  • Alexis Er nickte auf Ezras Vorschlag hin, beide gleich versuchsweise einmal zu Einzelterminen zu schicken, und freute sich, dass er offenbar trotz seines Auftretens heute einen guten Eindruck gemacht hatte. Glücklicherweise dachte er nicht mehr an vieles, sobald er seine jungen Patienten sah, und hatte einfach nur Freude daran, sich mit ihnen zu beschäftigen und mehr über sie herauszufinden. Sein Hemd klebte ihm zwar noch immer am Körper, aber das konnte er gleich ändern, er hatte vorhin nur zu …

  • Alexis „Ist das so?“, fragte Alexis wieder an Max gewandt. „Lernst du gerne?“ „Ich schon!“, rief Niko dazwischen. Eigentlich mussten beide Kinder ziemlich clever sein. Klar hatten beide einen Akzent und Niko hatte seine Grammatik nicht ganz unter Kontrolle aber er war auch erst Vier und sprach bereits zwei Sprachen, die er fließend verstand. Es half zumindest gerade ziemlich, dass er so kommunikativ war und seinen Bruder irgendwie ein wenig mitriss, damit er nicht vollkommen still daneben saß. „…

  • Alexis Okay, das brauchte Geduld. Alexis wartete entspannt auf Max Antwort, falls sie noch kam, und war wirklich glücklich, als Ezra ihm sie nicht vorweg nahm. Er staunte ein bisschen, als der 6-Jährige bewies, dass er tatsächlich alles über Dinosaurier wusste. „Wow. Das muss dann wohl dein Lieblingspullover sein, hm?“, sagte er lächelnd. „Weißt du was? Ich hab hier irgendwo sogar noch ein Malbuch mit Dinosauriern. Dein Bruder…“ Alexis drehte kurz den Kopf herum und entdeckte Niko seitlich zu si…

  • Alexis Alexis überlegte einen Moment lang, wie eine Adoption jemals überraschend kommen könnte, aber Ezra erklärte ihm das recht verständlich. Einigermaßen. Heimkinder die bei Rettungshelfern unterkamen? Das klang doch ein wenig… seltsam, oder eher unorthodox, aber wenn er später mit den Kindern ein wenig redete, würde sich schon ergeben, wie sie damit zurechtkamen. Alexis nickte. "Das ist sicher keine schlechte Idee", stimmte er zu. "Vor allem, wenn so etwas passiert ist. So ein Brand ist schon…

  • Alexis Süß. Alexis sah zu, wie beide Kinder mit völlig unterschiedlicher Haltung in den Raum kamen und hatte das Gefühl, dass er sein Lächeln wieder weniger erzwingen musste. Er nahm gegenüber von der Familie platz und zog das Anamneseblatt zu sich, das nun in einem Clipboard am Tisch lag. Bevor er es las, wandte er sich an sein Gegenüber. "So… Nikolai, Maximilian?", fragte er und deutete auf die beiden Kinder, bevor er den blonden Mann vor sich ansah. "Sie können mich auch gerne duzen, wenn Sie…

  • Alexis Wenn es etwas gab, das Alexis nicht mochte, dann waren es Netzwerktreffen zu Beginn eines Arbeitstages. Er stand im Badezimmer seiner Praxis, zog am Kragen seines Hemds und mühte sich ab, unter dem dunkelgrauen Pullover die ersten zwei Knöpfe zu öffnen, ohne den Stoff auszudehnen. Es war eine konflikthafte Angelegenheit, die eigene Praxis bei einem Zuweiser-Treffen zu vertreten, und gleichzeitig Kinderpsychologe zu sein, aber dieses Schicksal hatten heute alle Vertreter geteilt. Sie waren…

  • Richard Richard runzelte perplex die Stirn. „Das heißt… du hast bisher eigentlich noch nie wirklich Medikamente genommen, weil du andauernd trinkst“, stellte er fest. Das konnte doch nicht wahr sein. Warum nahm er das Zeug dann überhaupt? Hatte er ein Alkohol-Problem? Das war nicht gut. Richard trank auch ziemlich gerne, nicht notwendigerweise, aber er mochte es. Wahrscheinlich motivierte er Caleb noch zusätzlich. Er wusste gerade nicht so richtig, was er davon halten sollte. Eigentlich war es n…

  • Richard Wenn es nur so einfach wäre. Er sollte die Woche noch einmal ins Büro fahren und sich nach Calebs Familie erkundigen. Es nervte ihn, dass er in Betracht zog, sich noch einmal mit Valentin darüber zu unterhalten, aber das Essen war ziemlich problemlos verlaufen. Es war ganz offensichtlich alles nur ein Missverständnis gewesen, aber Richard wurde seinen Ekel nicht los. „Ciao“ Er sah Niamh einen Moment zur Tür hinterher, dann drehte er sich zu Caleb, der etwas verloren mit seiner Zigarette …

  • Richard Richard seufzte und kniff sich mit den Fingern in den Nasenrücken, als könnte es irgendwie die Kopfschmerzen verhindern, die dieses Gespräch gerade in ihm auslöste. „Dir ist klar, dass ich sowieso auf der Liste landen könnte, solange ich hier bin, oder? Und sind deine Eltern echt zu bescheuert um herauszufinden, dass du die ganze Zeit in London sitzt weil du einen Agenten datest?“, fragte er zurück. Was Caleb sagte, ergab nur Sinn, solange Richard sich still und heimlich ausschließlich i…

  • Richard „Seltsam?“, widerholte Richard beinahe aufgebracht, aber er hielt sein Lächeln aufrecht. „Verstehe. Seltsam erklärt natürlich, warum man sich dazu beauftragt fühlen könnte, dutzende unschuldige Menschen zu ermorden. Das beantwortet dann ja, was ich eigentlich fragen wollte“ Er war eigentlich nicht der Typ für passiv-aggressive Streitgespräche. Entweder hatte man etwas zu sagen, oder nicht. Scheinbar wurde es nur ein wenig komplizierter, wenn man eigentlich garnicht so richtig wütend auf …

  • Richard Richard sah Niamh hinterher. Er gab sein Bestes, seine Gedanken im Rahmen zu halten, aber es schwer. Nachdem sie verschwunden war folgte er Caleb ins Schlafzimmer und lehnte sich mit verschränkten Armen an die geschlossene Tür während er ihm zusah, wie er ein beflecktes Kleidungsstück nach dem anderen loswurde. Richards Augen scannten ihn eine Weile wortlos. „Mhmm“, machte er, als Caleb seinen Zustand als unerfreulichen Zwischenfall bezeichnete. Jetzt war er doch gespannt. Caleb kam ihm …

  • Richard Richard war nach dem Restaurantbesuch komplett am Ende. Er hatte das Gefühl, dass der Heilungsstein letztlich ein bisschen was von dem Kater an ihn zurück gepuffert hatte. Sehr unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher war, dass die hitzige Konversation über O‘Hern die Ursache war. Richard hatte sich zwar vorgenommen, das Ganze ernst zu nehmen, aber er hatte zu viele Dinge im Kopf, um davon jetzt nicht völlig fertig zu sein. Ihn hatten zeitweise drei Leute gleichzeitig angeschrien. Nicht b…

  • Richard Es gefiel ihm nicht, dass Valentin ihm zustimmte und seltsam sympathisch wirkte, wenn man alles andere außen vor ließ. Er folgte ihm Richtung Ausgang und war, als ihn das Sonnenlicht traf, erneut irritiert, weil es ihn eben nicht mehr irritierte. Im Gegenteil, er freute sich gerade ein wenig über den Sonnenschein, weil er später mit Caleb nochmal an den Strand fahren konnte. Dieser verdammte Stein von diesem verdammten Kerl. „Wenn es hier so zugeht, stelle ich ihn vielleicht wirklich Mal…

  • Richard Okay, schön, das war neu. Und ging Richard ein wenig auf die Nerven. Es war klar, dass die Dublin Branche Akten über Calebs irische Familie hatte, aber Richard wollte diese Dinge wissen. Und er wollte sie vor allem nicht von diesem Kerl erfahren. Warum erfuhr er heute allgemein so viel über seinen Freund von einem Fremden? Und mit besagtem Fremden durfte er anscheinend auch noch sein Mittagessen verbringen, ugh. Das Universum wollte sie beide unbedingt im selben Raum haben, hm? Richard v…

  • Ilya Sivak Alter 16 Fähigkeiten Ilya sammelt kleine heilende Steine von überall, wo er sie finden kann. In Läden, in den Schultaschen anderer Kinder oder bei einer Organisation, die sie eigentlich sehr gut schützt. Bisher hat er noch nichts gefunden, das seinen Ansprüchen gerecht wird. Charakter Als Einzelkind zweier Eltern, die mit sich selbst, ihrer Beziehung und ihrem Leben überfordert sind, und Ansprüche an Ilya haben, die über das Gesunde hinausgehen, hatte er von Anfang an schlechte Karten…

  • Richard Er war sich ziemlich sicher, dass ihm nach Valentins zweitem Satz die Augäpfel aus dem Kopf gekugelt waren. So musste Richard auch aussehen. Die Wut hatte ziemlich schnell seinen Körper verlassen um der Verwirrung Platz zu machen. Er hatte einen Freund? O-okay, das hieß nicht, dass er nicht fremdgehen würde. Auch wenn das alles langsam immer unwahrscheinlicher wurde. Und… verdammt. Die Sache mit der Eifersucht? Was Valentin sagte, machte zu viel Sinn um es zu leugnen. Caleb würde das aus…

  • Richard Richard tupfte sich gerade mit einem Papiertuch das Wasser vom Gesicht und starrte seine Augenringe an, als die Tür aufging. Er warf nur einen schnellen Seitenblick hinüber, aber seine Augen blieben sofort hängen. „Das kann doch alles nicht wahr sein“, murmelte er deutlich hörbar zu sich selbst und warf das Papiertuch mit Wucht in den Mülleimer. Hörte ihm irgendjemand zu, wenn er dachte? Gott? Existierte Gott und hatte etwas gegen ihn? Glücklicherweise hatte Richard nicht die Energie, um…

  • Richard Richard hatte es so weit in seinem Leben geschafft, weil er professionell nach den Regeln spielte, und trotzdem die Grenzen auslotete. Er war gut darin, Verantwortung zu übernehmen, Leute einzulernen, seine Bemühungen so offensichtlich zu machen, dass keiner sie leugnen konnte. Was ihm trotz der Professionalität immer gefehlt hatte, war Geduld. Und fairerweise hatte er bisher nie ausprobiert, vollkommen verkatert zur Arbeit zu kommen, also entdeckte er gerade eine neue Seite an sich. Er …