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May Ha. April hatte auch keine Haustiere gehabt. Und sie fand Pferde seltsam und sie mochte Kaninchen. Und sie redete wie ein Wasserfall und strahlte wie die Sonne und May war sehr geneigt sich ein Kaninchen zu kaufen, nur damit April es streicheln konnte und- „Zieh bei mir ein“, murmelte sie auf einmal. Sie hatte den Gedanken nicht einmal im Kopf zuende gedacht. Er war einfach plötzlich auf ihrer Zunge gelandet und jetzt stand er im Raum und May war mittlerweile irgendwie auch zu zugedröhnt, um…
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"Hmm, Herbst. Das passt. Du kannst dich zwischen den Blättern verstecken", spielte Ari wieder belustigt auf Kits roten Schopf an. "Ich versteh das mit dem Wechsel, ich glaube mir wird eine Jahreszeit auch schnell langweilig. Ein bisschen Abwechslung braucht es halt" Oder viel Abwechslung. Ari hatte nicht nur einmal darüber nachgedacht, irgendwohin zu reisen, wo das Klima anders war, um ein wenig aus dem Trott herauszukommen. Und er war schon wieder bereit, umzuziehen. Vielleicht ja in Kits Nähe,…
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May „Darum sind Geister in Horrorfilmen aber wahrscheinlich so… alt“, meinte May und hatte sich knapp noch zurückgehalten, bevor ihr das Wort ‚hässlich‘ herausgerutscht wäre. Aber selbst wenn, dann waren sie eben alt, das konnte man eh nicht verhindern. Und April würde vermutlich richtig knuffig aussehen mit ein paar Lachfalten, und graue Haare sahen bestimmt auch elegant aus, und… alte Leute schrumpften, also würde von ihr kaum etwas übrig bleiben, und selbst das war irgendwie charmant. May hat…
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May May lehnte sich zurück und überließ April die Weinflasche. Sie lächelte. „Führ mich nicht in Versuchung, beim Fall zu versagen, damit du mir nach deinem Tod auch noch Gesellschaft leistest“, sagte sie. „Obwohl ich da schon was echt Dummes tun müsste. Ich meine, du hast es so gut wie hinter dir“ Irgendwie schade. Aber April sah es wohl nicht als schade an, bald nicht mehr in den Gerichtssaal zu müssen. Natürlich war es gut, dass sie es fast geschafft hatte, aber würde sie dann sofort London v…
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May „Ah…“, murmelte May und spielte mit dem Verschluss der Weinflasche, bevor sie sie zur Seite stellte. „Sowas passiert oft, hm?“, überlegte sie und erinnerte sich unangenehmerweise an Freundschaften in ihrer Vergangenheit, die auch langsam ausgeglüht waren, nachdem diesen Freunden ihre Beziehungen immer wichtiger gewesen waren. May war sich nicht sicher, ob das normal sein sollte. Sie hatte keinen Vergleich. Ihre Beziehungen hatten nie lange genug gehalten, um ihre Freundschaften auf die Probe…
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May May hatte garkein Verlangen, ihre eigenen Haare zu flechten. Sie war sowieso unbegeistert von Haargummis, die ihre Haare zum Abbrechen bringen könnten, oder von Hitzestyling. Vielleicht hatte sie diese Angst, ihre Haare kaputt zu machen, noch von ihrer Mutter aus ihrer Kindheit mitgenommen, aber sie hielt sich fest verankert. Viel eher wollte sie in der Lage sein, Aprils Haare zu flechten, wenn diese das wollte. Vielleicht auch nur garnicht, um sie zusammenzubinden und so zu lassen, sondern …
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„Vergiss die Träume. Du weißt ganz genau, dass es reicht, wenn du mich mal kurz anblinzelst. Das Problem ist viel eher, dass wir wahrscheinlich nie wieder aus dem Bett kommen würden“, murmelte Jay müde. Er sprach nur die Wahrheit. Für die kurze Zeitspanne, die sie sich kannten, hatten sie außerordentlich viel Zeit im Bett verbracht. Das war ja genau, was sie an ihrer normalen Kennenlernphase behinderte. Aber darüber waren sie wohl auch wieder hinaus. Jay hatte garnicht mehr so richtig das Verlan…
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May Mays Urteilsvermögen hatte sich mittlerweile vermutlich verabschiedet. Der ganze Abend kam ihr völlig normal vor. Sie konnte sich nicht mehr ganz erinnern, wer auf die Idee für die Burger gekommen war und wieso, und ob das letztlich der Grund war, wieso April und sie nun beide in ihrer Wohnung waren, aber sie akzeptierte alles vollkommen und freute sich einfach über die gegenwärtige Situation. Sie konnte sich sehr wohl erinnern, mit April heute darüber gesprochen zu haben, dass sie ihr keine…
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Jay ließ sich träge und atemlos auf Noel nieder, verharrte wie befohlen nach einem kleinen Nicken einen langen Augenblick in seiner Position und wartete ab, bis Noels und sein eigener Brustkorb sich nicht mehr so hastig hoben und senkten. Dann glitt er doch ein gutes Stück nach unten und entspannte seinen Körper völlig, den Kopf zufrieden und kraftlos unter Noels Schulter abgelegt. Er spürte Noels Herzschlag, und seinen eigenen, wie er rhyhtmisch und eilig hämmerte. Noels Finger, die sanft über …
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May May stoppte auf ihrem Weg im Schlafzimmer und öffnete ihren Kleiderschrank, um die Pyjamahose und Shirts herauszusuchen, die sie April versprochen hatte, und lief beim Weg aus nochmal kurz zur Hälfe in ihre Zimmertüre hinein, bevor sie weiter ins Bad wackelte. Sie konnte sich garnicht erinnern, wann sie zuletzt so betrunken gewesen war. Was vielleicht auch daran lag, dass sie sich in dem Zustand womöglich auch nur an die Hälfte erinnern würde. Einen leichten Schwindel war sie gewohnt, aber s…
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May „Das ist okay, du kannst so viel Glitzer und Pink haben wie du willst. Ich hab mich nie wirklich mit der Einrichtung auseinandergesetzt“, stimmte May dem Vorschlag zu und blieb einfach in der kleinen Fantasie. Eingerichtet hatte sie die Wohnung selbst, aber sie hatte keine Lust gehabt, viel Zeit in so etwas zu investieren, also waren die größten, wichtigen Möbel allesamt aus einem Ikea Katalog ausgesucht und einige kleinere Dinge hatten sich eben über die Jahre angesammelt, wie eine geerbte …
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Es war beinahe lächerlich. Jaydens Kopf war vollkommen leer gefegt, vernebelt von der Mischung aus purer Euphorie und beinahe triebhafter Sucht nach Noels Körper. Er war nie davon ausgegangen, dass Gefühle für ihn einen derartigen Unterschied machen konnten, besonders weil er nie für jemanden etwas derartiges empfunden oder sich überhaupt dazu in der Lage gefühlt hatte, aber jetzt musste er daran zweifeln, ob es jemals ein Zurück gab. Vermutlich nicht. Wollte er auch nicht. Er hatte ehrlich gesa…
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May May setzte sich langsam auf, als April zu ihr kam, und merkte wieder, dass ihr immer ein wenig schwindelig wurde, wenn sie sich aufrichtete. Ein seltsames Gefühl, das ihr nicht wirklich gefiel, aber sie war sowieso zu konzentriert auf den Burger vor sich, den April gerade auspackte. Sie griff erneut nach ein paar Pommes und wartete ab, bis April alles ausgepackt und verteilt hatte, weil May sich ziemlich sicher war, dass sie es garnicht geschafft hätte das Soßenpäckchen zu öffnen. „Mhhmm, gu…
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Ari schmunzelte. "Musst du wohl selbst herausfinden", scherzte er auf Kits Serienmörder-Anschuldigung hin. Zugegeben, es war ein bisschen plötzlich, oder? Fand Kit das seltsam? Dass Ari ihn auch nach dem Konzert sehen wollte? Vielleicht hatte Kit das Gerede über Urlaube und Besuche garnicht wirklich ernst gemeint. Ari wurde gerade fast ein bisschen unsicher. Es war absolut nicht seine Art, sich darüber Sorgen zu machen, aufdringlich oder anhänglich zu sein. Er wusste, dass er manchmal ein bissch…
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May „Oh- schon okay, ich-“, fing May an, aber da hing der Blazer bereits wieder über ihren Schultern und April stand in ihrem wunderschönen, glitzernden Kleidchen neben ihr als müsste Hochsommer sein. May hatte ein bisschen das Gefühl, dass das Leuchten des Kleides sie gerade ein wenig hypnotisierte. Zumindest war ihr Kopf vollkommen leergefegt, bis sie ins Taxi stiegen, und dann konnte sie bei dem Wort Fastfood nur kurz jubeln und war sofort wieder viel zu gut gelaunt. „Burger und Fritten und E…
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May Der Abend war wundervoll. May hatte in den letzten Wochen nicht mehr so viel Spaß gehabt — einfach nur aufgrund ein paar Drinks, der besten Begleitung und Musik, die es unmöglich machte, sich nicht dazu zu bewegen. Auch, wenn ihr das wahrscheinlich gerade nur so vorkam, weil sie verdammt betrunken war. Und es war wundervoll! Betrunken zu sein machte jede Musik zur besten Unterhaltung! Sie liebte die Getränke hier, alles war deutlich süßer, als man es von hartem Alkohol erwarten würde und das…
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Richard Es war irgendwie eigenartig, dass Caleb sich Richards Shirt anzog, das er im Klub getragen hatte, als hätten sie nicht gerade in der Dusche gestanden und waren endlich frei von den verschwitzten, rauchigen Gerüchen, aber auf der anderen Seite war Richard sich ziemlich sicher, dass man das Bett gerade nicht mit einer UV-Lampe beleuchten sollte. Er hatte sich selbst außerdem auch seine Unterwäsche wieder angezogen also… Vielleicht waren sie mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem es …
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Richard Vielleicht hatte er recht gehabt. Richard lehnte sich wieder an die Wand und schmunzelte, während Caleb sich nach der kleinen Hustenattacke aufrappelte und gegen ihn fallen ließ. Dem Stöhnen und dem Mangel an Beschwerde zufolge hatte Caleb es gemocht. Die Grenzen schienen sich immer mehr zu weiten. Richard legte seine Arme leicht um Cal, um ihn etwas zu stabilisieren und genoss die tiefen Atemzüge, die sie beide fast gleichzeitig machten, bis sie sich erholt hatten. Und bis Caleb wieder …
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Richard Richard ließ seine Hände wieder wegschieben und sich etwas unwillig herumdrehen, bis der Strahl des Duschkopfs seinen Rücken herunter regnete, und dachte kurz, dass er sich falsche Hoffnungen gemacht hatte und Caleb zu müde war, oder so. Bis er Küsse über Richards Körper verteilte und er Calebs Hand abwärts wandern spürte. Richard seufzte tief und legte seine Hände wieder an Calebs Seiten, bis dieser langsam in die Knie ging und Richard seine Arme fallen lassen musste. Die Frage, was er …
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Richard „Du willst, dass ich jeden Millimeter deiner Haut ablecke?“, fragte Richard mit einem teils ungläubigen, teils faszinierten Lächeln. Wahrscheinlich sollte er aufhören, irgendwelche Erwartungen an Caleb zu haben, denn er konnte ihn ja ganz offensichtlich nicht mehr einschätzen. Was auch immer passiert war. Aber würde er sich weigern? Nope. Es klang eher nach einem ultra perversen, göttlichen Traum. Richard testete das Wasser indem er Caleb, bevor er seine Frage beantwortete, in einen gute…