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___ Haru ___ Es überraschte Haruka nicht, dass Naoya in die Aussage des Velvets mit einstimmte. Schließlich war der Venom ebenfalls jemand, der andere nicht in Entscheidungen, die nicht sicher waren, hinein ziehen wollte. Sollte etwas passieren, würden nur die Anführer dafür gerade stehen. Auch wenn Haru das Verhalten des Dunkelhaarigen nicht überraschte, war er dennoch erfreut über dessen Unterstützung in dieser Hinsicht. Es unterstrich ihre Zusammenarbeit und ganz gleich welche Differenzen bei…
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___ Haru ___ Der Kerl hatte verfluchtes Glück, dass ihn Haruka nicht in Stücke gerissen hatte. Nicht nur er, sondern alle versammelten Velvets, wahrscheinlich aber auch die Venoms, denn die sahen auch nicht glücklich aus, hatten wahrscheinlich das Bedürfnis diesen arroganten Sack zu vermöbeln. Sie hatten alle ohnehin angestauten Frust und der Typ schrie förmlich danach, dass er verprügelt werden musste. Dieser Talay schien die menschlich gewordene Version eines LED-Schildes zu sein mit der Aufsc…
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___ Haru ___ Wenn Haru eines nicht leiden konnte, dann waren es Klugscheißer, um es mal nicht sehr elegant zu umschreiben. Der Velvet war eigentlich gar kein so schwieriger Mensch, wenn man normal mit ihm sprach. Hochtrabendes Gerede machte ihn wütend und erinnerte ihn viel zu sehr an seine Familie. Wenn er wollte, dass jemand abfällig mit ihm sprach, oder ihm offenbar irgendeine Überlegenheit verdeutlichen wollte, konnte er nachhause gehen. Dafür brauchte er sicherlich keinen daher gelaufenen I…
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___ Haru ___ Als der Fremde damit begann, dass er das ja nicht als Beleidigung gezählt hatte, lag ein mahnender Blick in den Augen von Keisuke und der Kerl verstand glücklicherweise und erklärte ihnen endlich, was er hier wollte. Das, was der Schwarzhaarige sagte, klang logisch und wären sie darin spezialisiert, hätten sie ja wohl kaum einen solchen ITler gesucht. Haru wollte lieber nicht wissen, ob Virus nicht vielleicht den ein oder anderen Techniknerd besaß und die Vorstellung eine dieser vol…
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___ Haru ___ Der Velvet wusste nicht, was ihn gerade mehr aufregte, die Tatsache das sie von Virus bereits das gefühlt tausendste Mal bedroht wurden, das ihnen allen dieser Idiot gerade erst jetzt aufgefallen war oder eben besagter Störenfried selbst. Haruka hatte ohnehin eine unfassbar schlechte Laune und auch wenn er nicht unbedingt der größte Verfechter von Gewalt war, war sie ab und an doch angebracht. In diesem Fall hatte der Dunkelhaarige jedenfalls wirklich gute Lust, diesen Lappen grün u…
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___ Haru ___ Es war ein langer Tag gewesen und Harus Nerven lagen inzwischen ähnlich blank wie die der anderen. Er hatte zwar keine so große Sorge zu tragen, wie es bei Naoya der Fall war, der zu der Sorge um die Gang noch seine Familie hatte, aber die besorgten Velvets waren auch ohne seine eigenen Familienprobleme sein Hauptgrund, dass er für heute genug hatte. Haru hatte sein Bestes gegeben, bevorzugt die Gespräche auch für den Venom geführt und ganz ehrlich? Er fühlte sich wie eine ausgequet…
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___ Haru ___ Zwar konnte Haruka die Reaktion des Venoms verstehen, der sich nicht weiter in Gefahr begeben wollte, aber allein für diesen respektlosen Tonfall, hätte er sich von dem Velvet wahrscheinlich eine gefangen. Die Venoms sahen jedenfalls ganz danach aus, als wollten sie den ´Verräter´verprügeln, lediglich die Entscheidung von Naoya hinderte sie daran. Er hatte das sachlich und ruhig geklärt, was durchaus Respekt verdiente und dem wollte Haru zollen, in dem er die Jacke vom Boden aufhob …
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___ Haru ___ Dieses Argument schien zu fruchten und die anfängliche Skepsis des Venom schien deutlich verflogen zu sein. Ja, was in der Schuld stehen anbelangte, tickten sowohl die Venoms als auch die Velvets gleich. Hier ging es um die Ehre und dadurch wurde eine Aufgabe umso ernster und persönlicher genommen. Egal ob Verbündeter oder Rivale, selbst bei Feinden. Wenn man jemanden etwas zu verdanken hatte, beglich man diese Schuld. Das war etwas, dass beide vorherige Anführer ihren Nachfolgern u…
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___ Haru ___ Wann war er eigentlich so weich geworden? Naoya war sein Rivale, ihre Gangs wären ohne Virus immer noch auf dem Kriegsfuß und es war nicht ganz ein halbes Jahr her, da sind sich die beiden Anführer, kaum hatten sie sich aus der Ferne erspäht, schon gegenseitig an die Gurgel gesprungen. Unabhängig davon, dass sie beide sich halbwegs verstanden und miteinander schliefen, war es nicht so, als würden sie sich gegenseitig irgendwelche Sympathien schenken. Allerdings war Haru, selbst wenn…
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___ Haru ___ Haruka war erleichtert, dass ihm Naoya jetzt keinen Vortrag darüber hielt, dass er sich zusammenreißen sollte oder irgendeinen anderen rationalen Spruch raushaute, nur weil der Velvet deutlich impulsiver reagierte, als er es als Anführer vielleicht sollte. Allerdings war das nun einmal die Art des Dunkelhaarigen. Er wusste, ein dummer Spruch und er hätte sicherlich auch den Venom angeschnauzt, selbst wenn dieser für ihre Situation gerade absolut nichts konnte. Allerdings war Naoya v…
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___ Haru ___ Normalerweise hätte ihm eine solche Spritztour Spaß gemacht, aber im Augenblick war Haru alles andere als nach Lachen zumute. Während er wirklich alle möglichen Tricks auspackte, die er gern genutzt hätte, um Naoya zu beeindrucken, ging es ihm gerade nicht die Bohne darum. Er hatte auch absolut kein Wort gesprochen, da er sich wirklich konzentrieren musste und die engen Straßen alles andere als einfach zu befahren waren. Allerdings war auch das der Grund, weshalb sie ihren Verfolger…
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___ Haru ___ Der Velvet konnte Naoya diese Annahme nicht verdenken. Haruka wollte auch nicht gleich direkt vom schlimmsten ausgehen oder wie jemand mit Paranoia wirken. Allerdings konnte er Fahrweisen von Menschen ziemlich gut einschätzen und so wie der Kerl hinter ihnen klebte, wirkte er nicht so, als würde er einfach nur nach einer unerlaubten Methode zum Überholen in der Innenstadt suchen. Einen letzten Test würde der Dunkelhaarige noch machen, also bog er scharf in eine Seitenstraße ein, wel…
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___ Haru ___ Ja, es war eigentlich ganz praktisch Naoya hier zu haben. Haru musste nicht mehr kochen, was ohnehin nicht zu seinen liebsten Tätigkeiten gehörte, auch wenn er ganz passabel darin war und der Sex war fantastisch. Ja, die Anwesenheit von dem Anführer der Venoms war rein aus Eigennutz und nicht weil Haru jetzt irgendwelche Sympathien für ihn hegte. Na ja er konnte ihn inzwischen ein wenig leiden, aber sie konnte man nicht einmal als echte Freunde bezeichnen. Sie verstanden sich, aber …
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___ Haru ___ Er boxte Naoya nach diesen Worten leicht mit der Faust gegen den Oberarm. Natürlich hatte der Venom das kommentieren müssen, was hatte er auch anderes erwartet? Wenigstens führte er es nicht weiter aus, worüber Haruka doch sehr erleichtert war. Der Velvet hätte ehrlich gesagt nicht so genau gewusst, wie er das nun rechtfertigen sollte. Ja, verflucht, er fand Naoya schon ziemlich niedlich. Würde er das nicht, würde er ja wohl kaum mit dem Kerl das Bett teilen. Während Naoya wie selbs…
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___ Haru ___ Haruka könnte sich das auch nur einbilden, aber es schien so, als würde der Venom gerade schmollen, als dieser ins Schlafzimmer lief. Manchmal konnte Naoya schon ziemlich niedlich sein, das musste Haru zugeben. Natürlich sprach er das nicht laut aus, aber zumindest denken durfte er es. Da sie beide miteinander ihren Spaß hatten und sich nicht mehr gegenseitig an die Gurgel gingen bei jeder Gelegenheit, mussten sie aneinander ja irgendetwas finden, sonst würden sie wohl kaum so weit …
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___ Haru ___ "Ich erwarte nicht, dass die Person uns direkt innige Loyalität schwört, aber Ahnung sollte vorhanden sein und vor allem Diskretion. Wenn ich im Nachhinein herausfinde, dass gequatscht wurde, werde ich echt ungemütlich", murmelte Haruka und leerte seine Kaffeetasse, ehe das schmutzige Geschirr direkt in der Spülmaschine landete. Ob man es glaubte oder nicht, war der Velvet extrem ordentlich und in seiner Wohnung herrschte abgesehen von nächtlichen Klamottenflügen auf dem Boden eine …
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___ Haru ___ Auch wenn es Haruka nur ungern zugab, auch wenn er sich in letzter Zeit mit Zugeständnissen an den Venom ein kleinen bisschen (wirklich mikroskopisch klein!) leichter tat, hatte Naoya mit dem, was er sagte recht. Die Situation war nicht ganz einfach und mal eben die Lösung aus dem Hut zu zaubern, als wäre man Houdini war auch leichter gesagt als getan. Allerdings erwarteten beide Gangs nun einmal eine Entscheidung und sowohl Haru als auch Naoya musste sie baldmöglichst bald liefern …
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___ Haru ___ Es war nicht so, als würde Haru es bedauern, dass sich Naoya von ihm wieder löste. Der Venom war nur besser als jeder Heizofen, das war alles. Hatte also rein rationale Gründe, wer friert schon gern? Nicht, dass es in der Wohnung nicht warm wäre, schließlich heizte Haruka entsprechend, aber das war etwas anderes. Körperwärme war eben eine andere Art von Wärme. Also eine vollkommen normale Reaktion. Genauso wenig empfand der Velvet das Lächeln des anderen als irgendwie niedlich, als …
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___ Haru ___ Wenn man es ganz genau betrachtete, waren die Übernachtungen von Naoya eher praktische Natur. So mussten sie sich nicht die Mühe machen, sich am nächsten Morgen zu kontaktieren und die Lage zu besprechen und was diese Zahnbürste anging, wollte Haru einfach nur nicht am Mundgeruch des anderen ersticken - ganz einfache Logik. Ja, da steckte definitiv nichts weiter dahinter und sie würden ja auch niemals irgendwelche andere Absichten als puren Sex bezwecken, wenn sie sich abends in den…
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___ Haru ___ Lange beobachtete er den Dunkelhaarigen, dessen Atmung sich gleichmäßig hob und senkte. Haru war nie aufgefallen, dass Naoya wirklich lange Wimpern hatte. Es war schön, das wollte er auch nicht abstreiten. Makellose Haut, eine perfekte Nase und sein Haar hinh ihm verspielt im Gesicht, woraufhin der Velvet immer wieder den Drang unterdrücken musste, nicht durch dieses Haar zu streicheln. Er mochte es, auch wenn er es nicht zugeben wollte, denn Naoya besaß unfassbar weiche Haare. Naoy…