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Embers Wohnung Scharf sog Ember die Luft zwischen ihren Zähnen ein als Ruairi seinen Worten Nachdruck verlieh und damit auch sein Zittern endgültig vernichtete. Kurz wölbte sie sich ihm entgegen, doch er drängte sie zurück. Ihre Beine konnten sich gar nicht um seine Hüfte schlingen - viel zu rigoros holte er sich das, worauf er so lange hatte warten müssen. Klare Gedanken fassen war nicht mehr möglich als sie an seine Lippen keuchte und sich von ihm treiben ließ. Nur aus dem AUgenwinkel bekam si…
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Die Phönixin. Seit wann besaß Kassandra einen Titel? Seit wann interessierte es namenhafte Götter, was mit kleinen Einheiten wie ihresgleichen geschah? Sie konnte doch nach all der Zeit unmöglich die Einzige sein, die wahrlich aus der Götterbene verstoßen worden war. Das durfte nicht sein. Allerdings stutzte sie einen Herzschlang lang. Er hatte noch Kontakt zu Hypnos? War auch Hypnos auf Erden angelangt? "Aufregender als das hier? Bestimmt. Schon verständlich, dass ein Standbild mit einer Leiche…
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Kassandra sah ihn nicht kommen. Sah nicht, wie er sich quasi aus dem Nichts materialisierte und die Worte an sie richtete, noch während sie auf den am Boden liegenden Shukran blickte. Was sollte sie tun, wenn Morpheu sie nicht hörte? Wie lange würde sie in diesem Wachzustand innerhalb eines Traumes gefangen sein? War es sogar möglich, dass er sie bewusst schlafend hielt? War das in dem Spektrum seiner Fähigkeiten? Ihr Gedankenkarussel wurde jäh unterbrochen, als sich eine Stimme löste, an die si…
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"Wir werden zusehen, dass ihr mit den nötigesten Ressourcen ausgestattet werdet. Was hier in diesem Saal besprochen worden ist dürfte keinen Weg nach draußen finden. Jedoch sind die Soldaten im Umfeld noch auf höchster Alarmbereitschaft. Das muss ich beibehalten und kann euch demnach nicht gebührend wieder zurück zur Grenze geleiten. Zu auffällig, aber wenn ich mir dein Gesicht so ansehe war das ohnehin dein Vorschlag." Firion prostete Zoras mit dem spannenden Wasserbecher zu. Er hatte nach der …
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"Wenn man weiß, dass man träumt...", wiederholte Firion derweilen und knetete unablässig sein Knie weiter. "Schwierig zu sagen. Die Wenigsten sind sich wirklich bewusst, dass sie träumen. Und ich denke ebenfalls, dass Morpheus Wege haben wird daüfr zu sorgen, dass man es nicht als Traum erkennt. Selbst wenn wir es als Traum erkennen haben wir keine Ahnung, wie wir mit ihm in Kontakt treten sollten. Da bleibt uns eigentlich..." Er sah zu Kassandra hinüber, deren Blick mehr als stoisch geworden wa…
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Firion ließ Zoras ein paar Schritte wandern bevor er seinen Standpunkt zu dieser Sache kundgab. "Warum setzt man nicht die beste und effizienteste Waffe in einem Krieg ein? Weil man davon ausgeht, dass man sie nicht braucht. Restaris glaubt nicht, seine Ziele verfehlen zu können. Wenn sie es darauf ansetzen, sich dieses Land anzueigenen, dann gehen sie davon aus, dass alles bereits in die Wege geleitet worden ist." Kassandra runzelte die Stirn. Diese Herangehensweise erschien durchaus logisch. N…
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Widerwillig ließ sich Sylea von Cain lösen. Er versprach ihr Dinge von denen sie wusste, dass er sie brechen würde. Der Seeker war schlichtweg nicht darauf vorbereitet, was er in der Zelle vorfinden würde. Die romantisierte Vorstellung, seine kleine Schwester endlich wiederzusehen, sie in die Arme zu schließen und irgendwie hier rauszuholen verdrängte effektiv jegliche Rationalität aus seinem Verstand. So blieb Sylea m Ort und Stelle stehen, ungesehen liefen ihr still Tränen über die Wangen als …
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Die Erkenntnis traf Kassandra wie ein Blitzschlag. Die Gewissheit, dass Morpheus im Dienste Restaris' stand und nun auch noch als Unterstützung für Feris einsetzbar war, änderte einiges von ihrem Plan ab. Sie würden in eine psychologische Kriegsführung abdriften und ein anderer Punkt war noch viel schlimmer: Morpheus sorgte dafür, dass Zoras' Todeswunsch realistischer wurde als es ihr lieb war. Sollte er wirklich so weit gehen und sie darum bitten, das Schlachtfeld nicht zu betreten, so würde er…
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Kassandra wurde von Zoras' Lachen durchgeschüttelt, doch ihr war nicht nach Lachen zumute. Das war ihr voller Ernst gewesen und sie hörte deutlich heraus, dass er diese Option so noch gar nicht bedacht hatte. Er hatte bislang nur Teile ihres Potenzials sehen können. Wie würde er reagieren wenn sie ihm offenbaren sollte, dass sie zum jetzigen Zeitpunkt auf nahezu alle Ressourcen zurückgreifen konnte, die ihr unter dieser Bindung möglich waren? Es stand in ihrer Macht, ganze Hektar Land einfach ni…
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Wieder war es nur ein kleiner Kuss auf ihren Knöchel - dieser Mann schien eindeutig etwas für ihre Hände übrig zu haben. Dabei wurden eben jene in so vielen anderen Kulturen als dreckig empfunden. Sie selbst hatte sich in Kulturen und Zivilisationen befunden, wo man nur mit Handschuhen gewagt hatte, sie zu berühren. Man arbeitete mit den Händen, griff in jeden Unrat mit ihnen, verletzte sie meist als erstes. Aber hier in diesen Kreisen war es anders. Hier bedeuteten sie vielleicht genau deswegen…
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Embers Wohnung Ember verzog einen Moment lang das Gesicht als sie sich auf Ruairis Lippen schmeckte. Lange darüber mimosen konnte sie allerdings nicht, denn dieser Kuss war wild, fordend, ungestümer Natur. Die Worte, die er an ihre Lippen trug, waren dunkel und andersartig. Als lauerte etwas dahinter, das er bisher sorgsam unter Verschluss gehalten hatte. Aber wenn Ember eines war, dann neugierig. Sie musste herausfinden, was dahinter steckte. Während sich der Caster nach dem Tütchen tastete, sc…
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Die Luft stand in Flammen, steckte jedes bisschen Haut in Brand. Sie musste entzündet worden sein, so heftig wie jeder Atemzug in ihren Lungen brannte. Noch in ihrem Inneren musste sich die Luft ein Ventil suchen, breitete sich aus und ließ den Körper von innen her schwelen. Das musste es sein. Nichts anderes ergab eine Erklärung für dieses Gefühl, das Kassandra mit jeder Bewegung ihres ganzen Körpers befeuerte. Ihre Hände lagen neben Zoras Kopf als Stütze aufgestellt als sie sich den ersten Kus…
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Embers Wohnung Ein leises Knurren löste sich aus Embers Kehle als Ruairi in jeglicher Bewegung verharrte. Sie war auf einem so guten Weg gewesen und dann erdreistete er sich einfach, aufzuhören. Bevor sie sich jedoch weiter hätte beschweren können warf er sie herum und vertauschte ihre Positionen. Sie funkelte ihn nach seinem Kommentar an, presste ihre Beine an seinen Körper, der zwischen ihren geöffneten Beinen lungerte. Eigentlich hatte sie auf einen weiteren Kuss gehofft, doch er zog ihren Ha…
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Sämtliche rationalen Gedanken hatten sich aus dem hübschen Kopf der Phönixin verabschiedet. Sie verlor die Kontrolle über ihren Körper mit jeder Sekunde, die verstrich. Mit jeder Welle, die Zoras durch ihren Körper schickte, schien ihr mehr dieser Kontrolle durch die Finger zu rinnen. Der Arm, den er über ihren Unterbauch gelegt hatte, presste sie jedes Mal rigoros auf das Bett zurück, wenn sich ihr Leib gegen ihn aufbäumte. Und das machte es nicht schlimmer sondern nur noch prickelnder. Noch ei…
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Wer behaupten mochte, dass mythische Wesen und Götter nichts von Lust und Begierde verstanden, der stand noch nie einem von ihnen gegenüber. Kassandra musste die Augen weiterhin geschlossen halten, jeder einzelne feurige Blick Zoras' brachte sie näher zu dem Punkt, ihn einfach gewähren zu lassen. Sie beide endlich zu erlösen und ihnen das zu geben, wonach es sie verzehrte. Selbst wenn der gute Mann nicht mehr ganz bei Verstand war handelte er dennoch ihrem Muster entsprechend. Er legte sich mit …
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Wieder waren es Worte, die sich als mächtiges Werkzeug entpuppten. Ihr Name, knurrend ausgesprochen von Zoras' tiefer Stimme, jagte ihr einen weiteren Schauer durch den Leib. Ein Kribbeln, das sich in jede einzelne Pore einzunisten schien und sie regelrecht anschrie, endlich etwas dagegen zu unternehmen. Wenn sie selbst weiterhin ihr Spiel spielte, dann würde keine Beührung der Welt ausreichen, um ihr diesen Brand in den Schwingen zu löschen. Dann folgte Zoras ihren Hüftbewegungen auch noch. Gli…
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Jeder einzelne Herzschlag pumpte das Adrenalin durch Kassandras Adern. Jeder einzelne Herzschlag war eine wunderbare, zuckersüße Qual, unter der sie Zoras musterte, dem die Verzweiflung bereits ins Gesicht geschrieben stand. Leicht spürte sie, wie seine Hände gegen ihren Griff aufbegehrten, doch sie hielt ihn eisern fest. Sah sich satt an diesem Ausdruck in seinen Augen... Ein weiteres Mal erbebten ihre Beine unter der konstanten Spannung, mit denen sie Zoras im Zaum zu halten suchten. Nicht in …
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Kassandra hatte den fatalen Fehler begangen und war davon ausgegangen, dass Zoras ihre Anweisungen befolgen würde. Dass er, wie zuvor im Zelt, seine eiserne Kontrolle hielt und ein jedes ihrer Worte über alles andere stellte. Es war der Moment, wo sich ihre Beine leicht berührten, wie sie ihn von oben herab musterte und ihre nächste Forderung stellte, dass Kassandra sah, wie Zoras ohnehin schon hauchdünner Faden an Selbstkontrolle riss. Sie hätte es vermutlich auch ohne seine Worte vorausgeahnt …
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Es war nur ein kurzer Blick, den Kassandra nach unten warf als Zoras damit aufgehört hatte, ihren Hals zu küssen und stattdessen nur trocken brummte. Kurz streifte sie seinen Blick, einen Blick, der sich nach ihr verzehrte. Der in das urtümlichste Verlangen spielte, das der Mensch besaß. Oft genug hatte sie in ihrer Laufbahn diesen Blick auf sie gerichtet sehen dürfen, mal näher, mal weiter entfernt. Doch bei ihm sah sie mehr als nur das. Mehr als das pure Verlangen nach ihrem Körper. Was in sei…
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"Berühren?" Es war nur ein einziges, rauchiges Wort, das über Zoras' Lippen kam und Kassandras Beine gefährlich weich werden ließ. Ihre großen Augen fanden seine, die vor Begierde überzulaufen schienen. Hierbei ging es nicht nur darum, dass er einer Frau - irgendeiner Frau - näher kam sondern es ging einzig und allein um sie. Wenn sie ihn nun nicht in die Schranken wies wusste der Allvater höchst selbst wie es enden würde. Hier gab es keinen lauschenden Kutschfahrer oder dünne Zeltwände mehr. Ab…