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„Ich dachte darüber nach... wie sehr ich mich eigentlich dafür schäme, das hier überhaupt laut zuzugeben.“ Nora neigte den Kopf ein wenig und ließ Freya sprechen. Ihr Blick glitt zwischen den hellen Augen umher. „Es ist lächerlich, nicht wahr? Die große Jägerin steht hier und spürt eine Scham in sich aufsteigen, die sie noch nie zuvor in ihrem Leben gefühlt hat. Eine Verlegenheit, die mir fast den Atem abschnürt, wenn ich den Mut aufbringe, dir direkt in die Augen zu sehen.“ "Es ist menschlich",…
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Noch bevor sie das Bett erreicht hatten, legte Freya die Arme von hinten um Nora und zog sie an sich. Nora folgte der Berührung ganz von selbst, als wäre es das natürlichste der Welt, und lehnte sich an die größere Frau. Sie spürte ihre erhitzte Haut in ihrem Rücken, spürte ihre starken Muskeln, die Feuchtigkeit des Bades, die versteckte Anziehungskraft in ihrer Präsenz. Nora dachte nicht allzu genau darüber nach, was das alles hier bedeuten sollte, wie weit sie gehen mochten, wieso sie so schne…
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Ilias gab mit einem kleinen Stirnrunzeln zu bedeuten, dass auch er nicht viel von dieser anderen Theresa halten mochte. "Es verirren sich manchmal böse Menschen in den Zirkus. Sehr böse." "Ich wollte wirklich nicht wissen, wie man den Fluch brechen kann, um mich selbst zu retten", beteuerte da Tessa, als müsse es noch einmal ausgesprochen werden. "Ich...Ich fühle mich hier mittlerweile Zuhause. Ich arbeite gerne hier und...du bist ein Freund von Chester, richtig?" Ilias lächelte sanft. "Wir kenn…
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Nora beobachtete alles mit einer Erregung, die sich schon wieder zwischen ihren Beinen sammelte. Wie Freya an der Wand Halt suchte, wie ihre Augen sich für einen kurzen Moment weiteten, wie sie auf ihre Lippe biss, nur um dann doch zu stöhnen, tief und verführerisch. Wenn Nora gedacht hatte, dass die Jägerin als eben solche bereits eine verdammt hinreißende Frau war, dann war dies nichts im Vergleich dieses Augenblicks völliger Erregung. Jeder Atemzug, jedes Zucken der Muskeln, jeder Blick war e…
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Nora lachte leise. "Oh, wir werden es überall treiben, du Panther. Verlass dich darauf. Die Frage ist, wo wir anfangen." Sie ließ sich von Freya näherziehen, genoss das Gefühl ihres menschlichen Körper, wie sich ihre Brüste prall gegen sie drückten, wie ihre Haut an den süßesten Stellen erhitzt war. Ihr Hoch beruhigte sich langsam wieder und so fasste sie einen klaren Gedanken. Sie nahm Freya an der Hand, als sie das Wasser ausgestellt hatte, und zog sie mit nach draußen. Die feuchte Luft des Ba…
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Freya berührte Nora, als wäre sie ein Engel. Ihre Hände strichen über Noras Körper wie etwas sehr kostbares, folgten ihren Rundungen mit sanftem Nachdruck, schienen sie zu verehren, als wäre das hier etwas besonderes. Nora merkte bald, wie ihr auch noch der letzte Kampfeswille verging. Sie gab sich Freya hin mit Geist und Körper, schmolz in ihre Berührungen, seufzte leise. Freya beugte sich noch tiefer zu ihr hinab und presste sich an sie, ihre Nippel hart gegen Nora, ihr Kopf an ihrem Hals. Nor…
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"Ich wollte mehr über die Uhr erfahren, über ihren Fluch. ...Und wie sie zerstört werden kann." Ilias nickte ruhig, als höre er das nicht zum ersten Mal. "Ich bin zu Jude gegangen, habe meine Hände auf die Kugel gelegt und die frei Fragen gestellt. Nur...hatte ich dieses Mal ein Artefakt dabei." "Das Messer", fügte Ilias ein, um sich die Bestätigung dafür zu holen. "Ich weiß, dass Artefakte aufeinander reagieren und ich habe, hm, gelesen, dass die Kugel andere Dinge zeigt, wenn man eines dabei h…
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Freya ging nicht auf Noras Necken ein, verfluchte Frau. Dafür verlor Nora auch selbst das Interesse, als die Frau ihre warme Hand an ihre Wange legte. „Lass mich dich schmutzig machen, schmutzige kleine Dämonin“, raunte sie und ihre Stimme verursachte wieder dieses angenehme Kribbeln in Noras Rücken. „Und dann putze ich jedes einzelne Bisschen wieder von dir ab.“ "Hmmm, kein schlechtes Angebot", entgegnete Nora genauso raunend und legte den Kopf weiter zurück, als Freya die letzte Distanz zwisch…
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Freya kam zu ihr und nahm ihr das Bier ab, trank aber nicht. Stattdessen stellte sie es ab und trat noch ein Stück näher, bis sie Noras ganze Nähe ausfülte. Nora sah misstrauisch zu ihr auf. Wenn die Jägerin jetzt wieder Grenzen testen wollte, hatte sie sich eindeutig geirrt. So kurz nach einem Kampf hatte Nora keine Nerven dafür, das Versuchskaninchen zu spielen. Sie kniff die Augen zusammen. Freya streckte die Hand nach ihr aus, nach ihrem Hals. Nora dachte an die Implantate und den Schmerz de…
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Nora warf einen letzten Blick auf Cora. "Wenn du uns folgst, verfüttere ich deinen Anker an die Hunde." In den Augen der Dämonin stand ein solcher Hass geschrieben, dass es Nora für einen Moment fröstelte. Sie dachte an Mammon und wandte schnell den Blick ab. Jetzt nichts wie abhauen. Sie gab Freya das Signal und die schob sich sofort durch die Tür an der hinteren Wand. Sie landeten in einem tiefschwarzen Tunnel. "Schnell", sagte Nora, kaum war die Tür hinter ihnen zugefallen, und rannte bereits…
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Der Wolf kam und beide Frauen stoben in andere Richtungen davon. Der Wolf hatte es zunächst auf Freya abgesehen - offenbar der Quell allen Übels in seinen Augen - und so blieb Nora ein Moment, um sich zu orientieren. Ein Dämon stolperte gegen sie und versuchte sie hinab in die Hölle zu ziehen, doch Nora riss sich los und schlug mit einer flammenden Faust nach ihm. Er wich aus, doch als er zum Gegenangriff ansetzte, riss ihn ein Vampir um. Die beiden kugelten sich auf dem Boden. Nora wirbelte her…
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Nora hätte nicht die gewusst, wie die Situation zu lösen war. Darauf bestehen, dass sie ihren Namen auf den Vertrag setzte, sicherlich, aber Cora war nicht dumm. Sie musste jetzt schon misstrauisch sein, dass Nora sich so sehr ins Rampenlicht zu stellen versuchte. Wie lang, bis sie den Braten roch? Bis sie womöglich darauf bestand, Freyas Aura zu sehen? Doch zu Noras größter Überraschung zögerte Freya nicht. Sie antwortete zwar mit derselben Hochnäsigkeit, die sie auch im Flur an den Tag gelegt …
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Cora starrte Freya aus stumpfen Augen an. Es war nicht abzulesen, ob sie ihr glaubte oder nicht, ob sie einen Verdacht hatte oder nur ihrem Geschäft nachging; ihrer Aura war nichts abzulesen. Nora war etwas nervös, entspannte sich aber wieder, als die Dämonin den Blick auf den Umschlag senkte. Sie musste Freya eingestehen, dass sie das wirklich gut machte. Die Jägerin war keineswegs aus der Fassung zu bringen, dafür, dass sie eine der wenigen Menschen im ganzen Raum war. Und sie verhielt sich au…
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Es gab keine Widerworte, kein Grinsen und keine Hochnäsigkeit. Freya antwortete mit kühler Sachlichkeit: „Ich verstehe. Kein schweres Gerät. Eine verdeckte Kurzwaffe, Kalteisen. Ich werde mich an deinen Plan halten.“ Nora war ausnahmsweise einmal zufrieden damit. "Schön." Sie nahm forsch die Liste an sich und steckte sie wieder ein, bevor Freya sich noch mehr Details davon merken konnte. Letzten Endes hatte sie ihr nämlich noch nicht verraten, dass sie vorhatte, die Anker der Dämonen an sich zu …
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„Ach, Süße. Böse Blicke und schwarze Augen? Wirklich? Ich dachte, du hättest ein bisschen mehr Fantasie, als mir mit den alten Höllennummern zu kommen.“ "Die habe ich, wenn der Handel mich nicht daran hindern würde, dich durch das nächste Tor zu stoßen und mir deine Seele samt Körper zu nehmen", knurrte Nora. Ihr gefiel nicht, wie hochnäsig die Jägerin auf einmal geworden war. Kein Respekt vor Nora, dabei war sie nicht irgendein dahergelaufener Dämon. Sie war Khaxhiu, länger auf dieser Erde als …
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Anstatt zu antworten, hob Freya die Hand. Sie legte sie auf Noras Brust und fuhr dann nach oben, bis ihre warmen Finger sich an Noras Haut legten. Sie spürte ein Kribbeln freudiger Erwartung. Dann durchdrang sie plötzlich ein Schmerz, der viel schlimmer war als alle dämonischen Energien, die jemals gegen sie gewandt worden waren. Nora zuckte zurück, sie konnte sich nicht davon abhalten; ihre Knie knickten kurz ein. "Ah!" Ihr Blut brannte. Der Schmerz hörte auf, so schnell er gekommen war, aber e…
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Ohne Vorwarnung ließ Freya ihr Handtuch fallen und Noras Blick zuckte nach unten auf weiche Haut und definierte Muskeln, auf ausgeprägte Kurven und süße, entblößte Lippen. Wenn sie ehrlich war, dann hatte Freya sie überrascht und das passierte nicht oft. Die Jägerin steckte voller attraktiver, verführerischer Geheimnisse. "Ah...", machte Nora und ließ ihre Zähne über ihre Lippe gleiten. Sie nahm Freyas ganzen, göttlichen Anblick in sich auf, jeder noch so kleine Flecken ungeschützter Haut, den s…
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Während Freya ihren menschlichen Freunden berichten ging, was sich bei den Vampiren ereignet hatte, betrat Nora eine alte, abgestandene Fabrik. Der Putz an den Wänden hing schon herab und legte den Blick auf den Schimmel frei, der sich dahinter gesammelt hatte. Die Holzdielen auf dem Boden waren geplatzt und aufgesprungen und an vielen Ecken absichtlich eingeschlagen. Die Luft war dick von dem modrigen Gestank vergangener Zeiten. Nico lehnte an einer vom Einsturz bedrohten Säule und rauchte sein…
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Nora grinste noch immer. Dann hatte sie die Jägerin also endlich dort, wo sie wollte, und sie zeigte keine Waffe mehr auf ihren Kopf. Es waren kleine Gewinne wie diese, die sie weiter voran bringen würden. Über Freyas Beschwerden wedelte Nora aber mit der Hand. "Ja ja, ich weiß schon, ich bin trotzdem noch ein Dämon und du wirst mir nicht vertrauen und außerdem wirst du mich trotzdem jagen, wenn das hier vorbei ist. Ich weiß. Aber bis dahin, lass uns doch einen Mord aufklären, hm?" Und da stimmt…
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Isaac hob die Augenbrauen. "Du verkaufst deine Gemälde für zwei Monatsmieten? Wow. Ich bin neidisch." War er wirklich, denn Kai schien so leicht zeichnen zu können wie Isaac ein Buch las. Wenn er auch so schnell Geld machen könnte, würde er es auch dem Schlaf vorziehen, ganz sicher. "Hm..." Kai rutschte von der Platte und ging zu den leeren Leinwänden hinüber. Isaac beobachtete ihn dabei, wie er eine davon auswählte, sich dann drei auf einmal schnappte und auf den Boden fallen ließ. "Ich kann da…