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Fire and Feather [Pumi & Eari]
BeitragAarin hatte Gefallen daran gefunden, sich die Nachrichten des Tages durchzulesen. Auf der einen Seite gab ihm das mehr Informationen über menschliches Verhalten, auf der anderen Seite gab es ihm etwas zu tun, wenn er in dem Café saß. Aber es hatte auch eine traurige Seite: die Menschen hatten viel gelernt, seit sie den Garten verlassen hatten; darunter auch wie man sich am effektivsten und brutalsten gegenseitig verletzte und umbrachte. Es war traurig. Und mit Sicherheit waren einige dieser Tate…
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Fire and Feather [Pumi & Eari]
BeitragDie goldenen Kuppeln der Tempel glitzerten im weichen Licht des Tages. Die Gebäude aus weißem Marmor und schimmernden Kristallen wirkten wie aus einem Traum. Zwischen den kunstvoll verzierten Säulen und Brücken, die die einzelnen Stadtteile verbanden, konnte man hier und da die bunten Flügel von Engeln ausmachen. Es war still, nur das leise Rauschen ebenjener Flügel durchbrach diese sanfte Stille. Auf den Straßen, die wie schmale, schimmernde Bahnen wirkten, gingen einige andere Engel gemächlich…
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Fire and Feather [Pumi & Eari]
BeitragName: Aarin ... Schmidt Alter: unbekannt; das Konzept von Zeit war noch nicht ganz erfunden, als er geboren wurde und als Teil der ersten Hierarchie war Aarin noch nie in Sphären mit "normaler" Zeitrechnung unterwegs. Background: Aarin hat seine Existenz bislang damit verbracht, auf den Garten Eden oder sogar auf den Baum des Lebens aufzupassen. Die Ehre, Gottes Thron zu tragen, wurde ihm noch nicht gewährt. Aber das macht nichts. Es ist seine Aufgabe auf den Garten aufzupassen, also macht er da…
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Jericho nannte Leute nicht besonders schnell 'Freunde'. Dey würde niemals auf die Idee kommen, einen Haufen Diebe zu dieser elitären Gruppe zu zählen. Aber irgendwie waren diese Leute coole Socken gewesen. Jericho würde nicht Nein sagen, wenn irgendwer noch einen Job vorschlug. Nicht, das dey damit gerechnet hatte, dass es dazu kommen würde. Umso überraschender war der Anruf von Santiago, Mr. Grummelbacke höchstpersönlich, gewesen. Der Grund war nicht so dolle, aber hey, sie redeten noch miteina…
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Santi schlief zwischen den deftigen Flüchen Jays und dem Moment, in dem der Mann ihm ein paar geschredderte Smartphoneteile auftischte, wieder für einen Moment ein. Er blinzelte ein paarmal hinter den Gläsern seiner Sonnenbrille, bevor er sich vorlehnte und sich die Teile besah. Das war mit Absicht gemacht worden. Da war jemand draufgetreten. Er schob ein paar Teile beiseite und fischte die SIM-Karten heraus. Dann schielte er auf den viel zu hellen Bildschirm mit dem Standort. "Sagen die dir hie…
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Wenn irgendjemand sehen sollte, woran Evan arbeitete, würde man ihn wohl sofort für mindestens 72 Stunden einweisen und und seine Psyche evaluieren lassen. Manchmal fragte er sich ja selbst, ob er noch alle Tassen im Schrank hatte. Digby drückte sich gegen sein Schienbein und begann, zu schnurren. Evan hob ihn hoch und kraulte seinen Kater. "Du hältst mich nicht für verrückt, oder?" fragte er, bekam aber nur einen Kinnhaken von seinem Kater verpasst. Da war nicht ein einziger Gedanke hinter dies…
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Der Buzzer der Tür riss Santi aus einem weiteren kurzen Anfall von Sekundenschlaf. Er schüttelte den Kopf, rieb sich die Augen. Dann erinnerte er sich daran, dass er die Tür vielleicht auch aufmachen sollte. Er drückte sie auf just in dem Augenblick, in dem der Buzzer aufhörte zu surren. Gerade noch rechtzeitig. Und dann erinnerte sich Santi daran, dass er ein paar Stockwerke nach oben musste.Mit einem schweren Seufzen machte er sich auf den Weg, eine Hand am Treppengeländer. Es war dreckig und …
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Santi fand heraus, was es herauszufinden gab über eine gut ausgebildete Söldnertruppe aus Europa, die bereit war, auf offener Straße in New York herumzuballern als seien sie im Wilden Westen. Und was er fand war beängstigend. Doch damit konnte er arbeiten. Das war nicht nur ein Ansatz - Julian hatte ihm hier einen Schlüssel gegeben. Mit diesem Schlüssel warf sich Santi mit vollem Körpereinsatz in das Loch, das sich ihm da auftat. Er fand Spur um Spur, Hinweis um Hinweis, und schon bald formte si…
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Santi wusste nicht wohin mit sich. Er fühlte sich schmutzig wegen dem, was er getan hatte. Er brauchte eine Dusche, dringend, aber er konnte sich nicht dazu durchringen, nach Hause zu fahren. Er konnte das, was er getan hatte, nicht mit nach Hause nehmen. Genauso wenig konnte er es mit zu seinen Eltern nehmen, auch wenn er jetzt wirklich eine von diesen richtig guten Umarmungen seiner Mutter gebrauchen konnte, die sie ihm immer gab, wenn ihn ein Alptraum richtig mitgenommen hatte. Die Alpträume,…
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Santiago lief die Wände hoch. Die Klauen seiner Paranoia packten ihn in den folgenden Tagen auf eine Art, die ihn durch die gesamte Stadt jagte. Er kam nur zum Schlafen nach Hause - und das war auch nur eine Stunde hier oder da - bevor er wieder aufbrach und von Diner zu Diner huschte, hier in einem Internetcafè herumhing, oder sich in einer Bibliothek versteckte. Aber seine Paranoia war nicht vollkommen sinnlos. Nachdem er Lewis abgesetzt hatte, machte er sich gleich auf den Weg, um die Informa…
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Santi machte ein paar Kalkulationen in seinem erschöpften Hirn, um herauszufinden, ob Donnerstag passte. Nach ein paar Sekunden beschloss er, dass er es einfach passend machen würde. "Ich hol dich ab. Und davor besorg ich mir noch einen Alptraum," antwortete er schließlich. "Und dann kannst du dir aussuchen, ob wir feiern gehen oder nicht." Er nahm noch einen ordentlichen Schluck von seinem Bier, dann lehnte er sich über Lewis' Beine, um die Flasche auf dem Couchtisch abzustellen. Er schloss die…
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Santi platzierte einen sanften Kuss an der Seite von Lewis' Hals und schlang seine Arme ein bisschen fester um den Streuner. Er hatte ja gewusst, dass Lewis' Familienleben alles andere als gut gewesen war, aber es so zu hören missfiel ihm irgendwie. Santi konnte sich das gar nicht richtig vorstellen. Klar, er hatte schon hunderte Leute gesehen, die unter ähnlichen Umständen aufgewachsen waren und weitaus weniger aus sich selbst gemacht hatten, als Lewis und sein Bruder. Aber der Punkt, an dem si…
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Man sollte meinen, dass Santi auf seine Kalorien und die Art der Kalorien achtete, so viele Muskeln wie der zu versorgen hatte. Aber wenn man sah, wie sehr er sich über die bunte, extrem süße Nachspeise freute, die seine mamá servierte, dann zweifelte man doch sehr an seinem Workoutplan. Santi musste sich aktiv davon abhalten, sich die Backwaren einfach in den Mund zu schaufeln - er hatte die Nachteile eines solchen Heißhungers als Kind kennengelernt, wo er sich so überfressen hatte, das ihm sch…
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"Ach, das macht nur Sinn", kommentierte Rosa. "Irgendwo muss ja die ganze jugendliche Energie hin. Ich nehme mal an, dass diese flexiblen Arbeitszeiten eure Beziehung überhaupt erst ermöglichen, mit Santis Problemen." Santi verschluckte sich an seiner Limonade - die von seinem Vater gern selbstgemacht wurde, wenn die Obstbäume im Garten genug abwarfen, oder es ein Angebot im Supermarkt gab. Nicht etwa, weil seine Mutter seine magische Paranoia ansprach als hätte er Hämorriden oder sowas. Er hatt…
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Santi warf Lewis einen Blick zu, die Augenbraue gehoben, Seiner Mutter fiel es glücklicherweise nicht auf, sie war zu fokussiert auf Lewis selbst. Warum schüttelte er sich diese Geschichte aus dem Ärmel? Rosa würde schon nicht daran zerbrechen, wenn Lewis ihr erzählte, dass seine Eltern schon vor einer Weile gestorben waren. Santi hatte nur gewollt, dass Lewis ein bisschen auf seine Wortwahl achtete, wie er es ihm schon gesagt hatte. Aber das... "Das klingt schön," meinte Rosa. "Wir hatten leide…
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"Mit dem Auto?" schaltete sich Ignacio in die Unterhaltung ein. Santis Eltern wussten, wie er dieser Tage mit seiner Paranoia umging. Sie wussten, dass er Umwege fuhr, dass er sich Fahrzeuge mietete, weil er meistens Angst vor den öffentlichen Verkehrsmitteln hatte. Das war aber gar nicht die unausgesprochene Frage, die sein Vater da gerade stellte. "Mercedes. C-Klasse Limo." Santi gab die technischen Detail seiner gewählten Mietwagen an seinen Vater weiter, der immer wieder nickte und zustimmen…
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"Chancleta. Badeschlappe. Wenn sie die in die Hand nimmt, dann weißt du, dass du verkackt hast. Das, oder der hölzerne Kochlöffel, aber mit dem fuchtelt sie eigentlich nur rum, wenn sie dir einen Vortrag hält." Santi schüttelte lachend den Kopf. Er war sich ziemlich sicher, dass eine Mutter niemals auf die Idee kommen würde, den Mann zu bedrohen, der ihren Goldjungen glücklich machte. Viel eher würde er die chancleta an den Kopf geworfen bekommen dafür, dass er Lewis nicht die ganze Welt zu Füße…
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Santi lachte leise und strich mit einem Finger über einen der Striemen an Lewis Hüfte. "Du hast ziemlich viel gezappelt. Ich denke, du dürftest ein paar Wochen was hiervon haben, ja." Er lehnte sich vor und küsste einen weiteren, knallroten Streifen auf Lewis' Schlüsselbein, bevor er aufstand und sich seine eigene Tasse schnappte. "Ich hab Mittagessen gemacht," meinte er, "Nichts besonderes, nur ein bisschen Fingerfood. Aber du isst was, bevor die Stunde rum ist, klar?" Er konnte Lewis ja nicht …
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"Gern geschehen," gab Santi mit einem selbstzufriedenen Lächeln zurück. Er gab Lewis den Platz, um sich neu auszurichten, wie der es für richtig hielt, dann schlang er seine Arme wider um den malträtierten Körper des Streuners. Auf Lewis' Wunsch hin schob er dann eine Hand in die wilde, noch etwas nasse Mähne und kraulte ihn wie üblich, bis er eingeschlafen war. Santi schlug die Decke beiseite und betrachtete das Netz aus roten Striemen, die seine Seile auf der Haut des Streuners hinterlassen ha…
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"Zwei." Santi hob eine Augenbraue. Sie wussten beide, dass das eine Lüge war, aber Santi war gespannt, wie lange Lewis versuchen würde, um sich selbst zu verbessern. Er zählte die Sekunden. Eins... zwei... drei... "Man, ich hab nur Spaß gemacht. War nur ein Scherz! Wir sind bei eins." "Also machen wir fünf," beschloss Santi, als ob Lewis ihm eine vollkommen andere Frage beantwortet hatte. Er beugte sich nach vorne und ließ seine freie Hand über Lewis' entblößte Brust gleiten, wobei er mit den Fi…