Suchergebnisse
Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 59.
Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen
-
Edward weiß sofort, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Seine Intuition, geschärft durch jahrelanges Training und den Segen seines Gottes, schlägt lautlos Alarm. Auch wenn Rhiannons Körper vollkommen friedlich vor ihm liegt, spürt er die finstere, kalte Aura, die von ihr ausgeht – wie ein unsichtbarer, klammer Nebel. Eine tiefe Trauer durchströmt den Paladin. Er kann nicht genau sagen, welche Schrecken sie gerade in ihrem Geist durchlebt, doch er fühlt ihren stummen Schrei nach Hilfe. Mit lang…
-
Edward nippt mechanisch an seinem Becher, doch die Wärme des Getränks erreicht ihn nicht mehr. Thoras Worte wirken wie ein eisiger Luftzug, der durch die gemütliche Küche weht. Als sie den „Schwarzdorn-Zirkel“ erwähnt, erstarrt seine Hand mitten in der Bewegung. „Schwarzdorn...“, wiederholt er leise, und der Name schmeckt bitter auf seiner Zunge. Er kennt die Geschichten über solche Zirkel – Magie, die nicht aus dem Einklang mit der Welt schöpft, sondern aus deren Schmerz. Er blickt zur geschlos…
-
Die Menschheit dachte, die Galaxie gehöre ihnen. Jahrhundertelang war die Expansion unaufhaltsam – bis wir auf sie stießen. Eine fremde Spezies, deren technologische Grausamkeit unseren Vormarsch nicht nur stoppte, sondern in einen verzweifelten Überlebenskampf verwandelte. Wir befinden uns im Orbit eines unbenannten Planeten am Rande der bekannten Sektoren. Die Mission: Aufklärung. Ziel: Kolonialisierungspotenzial prüfen. Doch der Traum von einer neuen Heimat wurde in Sekunden zerfetzt. X und Y…
-
Edward ist mit der Nase tief in dem alten Buch vergraben. Begeistert blättert er durch die vergilbten Seiten und erzählt munter vor sich hin, während er versucht, die komplexen Notizen der Magierin zu entschlüsseln. Er bemerkt erst gar nicht, dass die Stille auf der anderen Seite des Raumes tiefer geworden ist. Erst als er eine gezielte Frage stellt und abwartend zu Rhiannon blickt, hält er inne. Die Druidin ist nicht mehr bei ihm – zumindest nicht im Geiste. Sie ist bereits Untamo, dem Gott des…
-
Akteurin des Herbst Allgemeine Informationen Name: Akiyama Akane Scheinbares Alter: Anfang bis Mitte 30 (sie wirkt reifer und erfahrener als Fuyuto, da sie die "Ernte" des Lebens darstellt). Äußeres Erscheinungsbild Akane ist eine Erscheinung von überwältigender, aber melancholischer Schönheit. Sie strahlt eine warme, aber intensive Aura aus, die an ein sterbendes Feuer erinnert. - Statur: Mittelgroß, kurvig und von einer stolzen, fast theatralischen Haltung. Ihre Bewegungen sind fließend wie fa…
-
Edward beobachtet Rhiannon mit einer Mischung aus Bewunderung und tiefer Verwirrung. Während sie von Eldertrees, gepresster Asche und dem Bewusstsein des Kristalls erzählt, bemerkt er, wie ihre Haare ihr wirr ins Gesicht fallen, da sich die Spange beim Aufprall gelöst hat. Er widersteht dem Drang, ihr die Strähnen aus der Stirn zu streichen, und konzentriert sich stattdessen darauf, ihre Worte zu sortieren. „Warte mal...“, hakt er nach und runzelt die Stirn. „Der Stein hat also ein Eigenleben? D…
-
Edward, der gerade noch in Gedanken über die Worte des alten Mannes und die Last des Buches versunken war, fährt herum. Das dumpfe Geräusch ihres Aufpralls lässt ihn das Buch fast fallen. Er ist mit zwei großen Schritten bei ihr, bevor der Staub, der von der Decke gerieselt ist, sich überhaupt legen kann. „Rhiannon! Bist du okay?“, stößt er hervor. Seine Stimme zittert leicht vor Schreck. Er legt eine Hand fest auf ihre Schulter, um sie zu stützen, während er mit der anderen sanft ihre Hand umsc…
-
Edward zieht überrascht die Augenbrauen hoch. Er hat Rhiannon schon in vielen Situationen erlebt, aber diese eisige Bestimmtheit in ihrer Stimme ist neu – und sie scheint Wirkung zu zeigen. Er spürt die plötzliche Spannung im Raum, die fast so dick ist wie der Staub auf den alten Möbeln des Mannes. Als der Alte die Diele hochhebt und das Buch zum Vorschein bringt, hält Edward unwillkürlich den Atem an. Doch was ihn am meisten verblüfft, ist die Art und Weise, wie der Mann Rhiannon umgeht. Er mac…
-
Edward lächelt sanft und schüttelt leicht den Kopf, während sie nebeneinander den felsigen Pfad hinabsteigen. Seine Stimme ist ruhig und warm, fast so, als wolle er die aufkommenden Zweifel in Rhiannons Innerem einfach wegwischen. „Ich glaube nicht, dass mit einer Person reinen Herzens eine Heilige gemeint ist. Jeder hat in seinem Leben mal irgendetwas getan, dessen er sich schuldig fühlt“, fängt er an und sieht sie dabei kurz von der Seite an. „Vermutlich ist hier einfach eine gute Person gemei…
-
Edward grinst, als er sieht, dass Rhiannon den Kristall ebenso rätselhaft findet wie er selbst. „Ich merke schon, scheinbar kannst du mit diesem Ding genauso viel anfangen wie ich“, stellt er fest und schüttelt amüsiert den Kopf. „Lass uns zurück ins Dorf gehen und schauen, ob der Leuchtturmwärter mehr weiß. Er hat ja noch das andere Stück des Kristalls. Ich gehe stark davon aus, dass er in der Taverne hockt und auf Neuigkeiten wartet.“ Trotz seiner lockeren Worte entgeht ihm nicht, dass Rhianno…
-
Dort, halb im Schlamm vergraben und zwischen den massiven Kielbalken eingeklemmt, finden sie es: das Gegenstück zum Siegel. Es ist ein Bruchstück aus tiefschwarzem Obsidian, glatt wie Glas, aber überzogen mit einem Netzwerk aus fein ziselierten Runen. Selbst im dämmrigen Licht des Schiffsbauchs scheinen die Schriftzeichen ein schwaches, unheimliches Flimmern von sich zu geben. Edward bückt sich und hebt das Kristallstück vorsichtig auf. Das Material fühlt sich in seiner Hand unnatürlich kalt an,…
-
Edward steht dicht hinter Rhiannon und beobachtet mit angehaltenem Atem, wie die Zeit selbst vor seinen Augen zurückweicht. Die zerrissenen, moderigen Seiten des Buches glätten sich, das verblichene Leder wird wieder geschmeidig, und die Tinte fließt zurück in die Fasern, als hätte die Fäulnis der Jahrzehnte niemals existiert. „Das ist der Wahnsinn, Rhiannon“, murmelt er ehrfürchtig. Als der Zauber endet, spürt er, wie Rhiannon kurz das Gleichgewicht verliert. Reflexartig tritt er noch einen Sch…
-
„Da schau an“, kichert er leise und wischt sich ein paar Krümel vom Mundwinkel. „Ich habe ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass du beim Fleisch zugreifst. Ist es nicht eher unüblich für eine Druidin und Elfin, das Fleisch eines Tieres zu essen? Oder habe ich da einfach nur ein völlig falsches Weltbild, das mir in den Tavernen von Niewinter eingeredet wurde?“ Er grinst sie neckisch an, wobei der Funke von Neugier in seinem Blick zeigt, dass er wirklich gerne mehr über ihre Lebensweise erfahr…
-
Die Umarmung wirkt wie ein göttlicher Segen, nur viel greifbarer. Es ist, als würde die verloren geglaubte Kraft durch den bloßen Kontakt direkt wieder in Edwards erschöpften Körper fließen. Er löst sich sanft aus der Umklammerung, blickt sie an und schenkt ihr ein ehrliches, warmes Lächeln. „Danke, Rhiannon“, sagt er leise, aber aufrichtig. Er legt ihr kurz eine Hand auf den Kopf – eine fast schon väterliche oder brüderliche Geste der Verbundenheit – und gibt ihr einen platonischen Kuss auf die…
-
Edward nickt schwach, während sein Blick in die Leere des staubigen Raumes gleitet. Er konzentriert sich ganz auf die Berührung ihrer Hände; sie sind das Einzige, was ihn in der harten Realität der Gegenwart hält und verhindert, dass er in der Dunkelheit seiner Erinnerungen versinkt. „Ich verstehe. Ich schätze, etwas Ähnliches ist damals auch passiert“, beginnt er mit brüchiger Stimme. „Ich war mit einem netten älteren Pärchen unterwegs. Sie waren einfache Händler und hatten mich in ihrem Karren…
-
Edward verzieht eine Augenbraue und blickt sie entgeistert an. „Verstehe …“, murmelt er heiser. „Ich dachte eigentlich, ich hätte einfach nur das Bewusstsein verloren. Mir wurde schlagartig schwarz vor Augen, als ich sah, wie du verletzt wurdest. Das Nächste, woran ich mich erinnere, ist, wie ich vor diesem Untoten mit dem geplatzten Schädel stand.“ Ein Schatten tritt in seine Augen, während er Rhiannon sein Unbehagen gesteht. „Ich dachte ernsthaft, du hättest einen Zauber gewirkt, um uns zu ret…
-
Noch bevor Rhiannon ihre Magie wirken kann, legt Edward sanft seine Hand auf ihre. „Warte“, flüstert er und blickt sie aus müden, aber ehrlichen Augen an. „Wir müssen es nicht direkt wieder in Ordnung bringen. Hier in der Kapitänskajüte ist der Geruch nicht so penetrant wie im restlichen Bauch des Schiffes. Wir können uns hier eine Weile ausruhen.“ Er lässt seinen Blick durch den Raum schweifen, der einst Prunk und Autorität ausstrahlte. „Wir haben noch nichts von Thoras Proviant gegessen. Lass …
-
Edward nickt entschlossen. „Okay, sag mir sofort Bescheid, wenn du etwas brauchst“, flüstert er Rhiannon ermutigend zu. Dann treten die beiden gemeinsam durch eine klaffende Lücke im Rumpf in das Innere des Schiffes. Der Gestank, der ihnen dort entgegenschlägt, ist schier unerträglich. Es ist eine beißende Mischung aus Schwefel, verwesendem Fleisch, salzigem Seewasser und uraltem Schimmel. Edward presst sich reflexartig den Stoff seines Ärmels vor die Nase, um nicht würgen zu müssen. „Kein Wunde…
-
Zehn Jahre lang beherrschte der unerbittliche Winter nun schon das japanische Kaiserreich. Kanzaki Fuyuto, der als der Akteur des Winters bekannt war, lebte in jener Zeit in völliger Isolation inmitten der schroffen, schneeverwehten Gipfel des Hida-Gebirges. Seinen Gardisten hatte er bereits vor langer Zeit entlassen; Fuyuto zog es vor, allein die Grabesstille zu genießen, die der ewige Schnee mit sich brachte. Eigentlich hätte der Frühling längst Einzug halten müssen, doch Haruka, die Akteurin …
-
Einst existierte nur der Winter. Erst mit dem Erwachen des Frühlings entstanden auch Sommer und Herbst, und seitdem folgt die Welt ihrem geschützten Kreislauf der Jahreszeiten. Die Jahreszeiten werden von sogenannten Akteuren gebracht, welche stets zum Schutz von einem sogenannten Gardist begleitet werden. Doch seit zehn Jahren herrscht nur ewiger Winter, da die Akteurin des Frühlings verschwunden ist um den Akteur des Winters zu beschützen. Zehn Jahre später kehrt X, die Akteurin des Frühlings,…