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spellbound. (earinor & akira)
BeitragAus der Siedlung herauszukommen schien ihm immer wichtiger zu werden wenn er glaubte, dass ein paar resche Augenpaare ihm hinterher spähten oder unbedingt wissen wollten, was der ehemals verschollene, untote Prinz mit seinem schafischen Liebhaber machte, der ebenfalls nicht am Leben sein sollte. Es war fast so, als würde sein Umfeld lediglich aus Leuten mit ausgeprägten Mordgelüsten bestehen, die sich oftmals schwerer bändigen ließen als gedacht; er hatte dennoch wenig Angst um eines ihrer Leben…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag“Mhm, gut.”, belächelte Nayantai noch. Rains Enthusiasmus war nicht unbedingt neu, aber er war immer wieder schönt mitanzusehen - nie hätte er sich gedacht, dass das kleine Lamm aus seiner Schale kriechen würde, nicht in solchem Ausmaß und doch zeigte es sich von seiner besten Seite. Konnte er ihn denn irgendwie verschmähen? Nein, beim Besten Willen nicht. Rain war für ihn wie die Sonne, die morgens aufging und selbst am Abend nicht gänzlich am Horizont verschwinden wollte. Vielleicht war es idi…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragRain stellte immerhin berechtige Fragen - Nayantai wollte sie ihm ungerne nicht beantworten und doch dauerte es eine Weile, bis er sich wirklich sicher war, was er ihm sagen konnte. Ihn dorthin zu tragen wäre vermutlich einfacher, das konnte er sich eingestehen, aber ehrlich gesagt wollte er seinem Lamm nicht noch mehr Freiheit berauben, die es dringlichst nötig hatte. “Ich würde sagen fünfzehn Minuten? Wenn wir nach deinem Schritttempo gehen, also, uns nicht hetzen. Ist das in Ordnung?”, wollte…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragEr trank seinen Tee noch relativ gleich aus, dann war Nayantai auch schon fertig und schlurfte wieder weg vom Bett um sich selbst in einen der dickeren Mäntel und ein paar Stiefel zu zwängen, die er oft einfach halbherzig herumliegen ließ. Wieso war er denn auch so? Früher, da waren solche Dinge einfach nicht passiert und wenn sie doch vorkamen, dann eher, weil er zu viel um die Ohren hatte, als dass er sich darum scheren konnte, wie es in seinem Zelt aussah. Jetzt war das alles ein wenig anders…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragNayantai hing relativ halbherzig über dem Bett und fragte sich lediglich, ob er wirklich Lust auf Essen hatte - hatte er Hunger, war das alles nur eine faule Eingebung? Gegessen hatte er heute nicht wirklich etwas, das gab er zu, aber es sollte eigentlich reichen um den Tag zu überstehen - der Meinung wollte er zumindest anfangs sein, schlussendlich war es aber wohl klar, dass dem nicht so sein könnte. Egal worauf er sich einließ, sein Körper brauchte Nährstoffe und eine ordentliche Unterlage um…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragRain redete wieder Dinge vor sich her, von denen Nayantai Ahnung haben sollte aber gerade jetzt eigentlich nicht wollte - lieber war es ihm, wenn er in Ruhe gelassen wurde und noch besser wäre es für ihn, wenn man ihm erst einmal besagte Ruhe gönnte. Vieles, das er eigentlich machen sollte, ließ er schleifen und wenigstens jetzt, wo er sich dazu durchringen konnte irgendetwas zu tun, hatte er seinen Spaß daran gehabt, nicht? Wieder aktiv zu werden war um einiges schwieriger als er sich das ausge…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragRain mochte vielleicht entfernt recht haben, aber das wollte Nayantai ihm einfach nicht gönnen - war er sich selbst ehrlich, dann hatte er Zeit verschwendet, zu viel davon sogar und jetzt, gerade in diesem Moment, war er auch derjenige, der seine eigenen Fehler ausbaden musste. Das kalte Wasser hatte ihm gut getan, keine Frage und die monotone Aufgabe war keineswegs eine grottenschlechte gewesen - er hatte sie genossen, auf seine eigene Art und Weise. “Ja, könnte es. Also, wir müssen nicht mit d…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag“Ja, es waren neun? Glaube ich zumindest. Ich kann mich nicht wirklich erinnern, aber das war auch einiges an Zeit, die ich damit vergeudet habe.”, erklärte er Rain. Dinge die rar oder eventuell schwerer zu beschaffen waren wurden nun einmal durchaus entlohnt - nicht, dass nicht so ziemlich jeder Wolf fischen konnte, sie standen sich einfach nur nicht gerne die Beine in den Bauch und zu lange von der Siedlung entfernt zu sein hieß nun einmal auch, dass man etwas verpassen konnte. “Du wolltest do…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragDer Frost saß ihm schon beinahe im Nacken und doch glaubte Nayantai nicht, dass er davon profitiert hätte, wenn er sich nicht genau heute aus all diesen Situationen entfernt hätte. Was wollte er denn, wenn nicht einfach nur ein Leben das ihm Spaß machte? Das beklemmende Gefühl in seiner Brust schnürte sich eng um sein Herz, hatte es wochenlang getan und ihn gepiesackt und doch hatte er gleichermaßen geglaubt, er würde sich dadurch keinen Vorteil ziehen. Genau jetzt fiel dem Wolfprinzen eigentlic…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragDer Wind peitschte durch die engen Zwischenräume welche die Zelte ließen und hielten ihn wach; Nayantai konnte nicht schlafen, obwohl es stockfinster und totenstill in dem geteilten Zelt war. Manchmal hörte er Rain im Schlaf röcheln oder husten, manchmal glaubte er, sein Vater hatte angefangen zu schnarchen, doch all das ebbte keine Minute später wieder ab und dann lag er da, star wie ein Brett in seinem Fellhaufen der als Bett fungierte und dachte über nichts nach, außer den Moment, den er inne…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragRain schien sich also definitiv nicht von seinen Problemen zu erholen - Caelan machte ihr das gerade klar und Oyu, die das Prinzip von vorne herein verstanden hatte und nun noch einmal mehr verstehen musste, schien endlich auch an dem Punkt anzukommen an welchem sie entscheiden konnte, dass Caelans Sohn und eine etwaiger Umzug in die thrianische Kälte nichts für den alten Mann waren. Schließlich konnte sie sich dazu durchringen, zumindest ein wenig verschmitzt zu lächeln - es oblag ihr irgendwo …
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag“Das weiß ich schon, ich bin einfach nur neugierig! Außerdem denke ich, ich würde mich freuen, naja, aber ich werde mich dir schon nicht aufzwingen, keine Sorge.”, bemerkte sie mit einem Lachen. Das war definitiv nichts, das sie tun musste - geschweige denn war es etwas, das sie tun sollte. Wieso sich Hoffnungen machen, wenn sie beide nicht mehr als zwei Personen waren, die sich verstanden, weil sie es nun einmal mussten? Oyu hätte genau so gut an jemand anderen geraten können, der sie nicht auc…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag“Ja, doch. Dann kannst du bei mir bleiben, aber ich schätze, das wäre auch irgendwo ziemlich selbstsüchtig?”, warf Oyu in den Ring, als hätte sie wahrlich Interesse daran Caelan für Jahre an ihrer Seite zu wissen - er könnte ihren Vater ersetzen, wenn auch nur für eine Weile und wenn Oyu ehrlich war, dann wäre ihr das gar nicht so Unrecht. “Auf alle Fälle, ähm, wenn du mit Rain in den Süden gehst, wirst du dort überhaupt glücklich? Definitiv glücklicher als hier, aber, naja … ist das das Richtig…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragOyu hörte dem alten Mann noch einigermaßen aufmerksam zu, bevor sie sich fragen musste, ob sie es freiwillig tat oder ihm einfach nur Gehör schenkte, weil sie selbst neugieriger war, als sie es wirklich sein sollte. Sinn machte es doch allemal, über Adrestia zu lernen, aber einen Zweck hatte es vielleicht eher weniger, wenn sie bedachte, dass sie weder einen Sinn darin sah, jemals dorthin zu kommen noch wirklich dorthin wollte. War es denn eine Schande, so zu denken? “Also suchen wir dir hier ei…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragDer Schnee war teilweise frisch und teilweise Jahrzehnte alt - Oyu wusste, dass sehr viele der flach getretenen Flocken um einiges älter waren, als sie es je gewesen war und womöglich je sein könnte, selbst wenn sie ein erfülltes Leben lebte. Das Eis unter dem Schnee ließ zumindest auch darauf schließen, dass es hier keinen nährhaften oder anderweitig nutzvollen Boden gab und sie die triste, eisige Einöde, die dieser Kap am Ende der thrianischen Welt war, bald hinter sich lassen würden. Wie Cael…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragSie tapste den beiden Männern hinterher - an Caelan klebte sie sich beinahe, aber den gesunden Abstand zu Muhan schienen sie wohl beide penetrant zu suchen. War es denn richtig? Oyu wusste es nicht, aber sie wusste vieles nicht so wirklich oder konnte sich mit diversen Gedanken einfach nicht so gänzlich anfreunden. Genau genommen sei es gut, so glaubte sie, wenn sie sich einfach darauf einließe, Vorsicht war nun einmal dennoch besser als Nachsicht. “Den Hals? Dabei will ich zusehen!”, stellte si…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragIhre eigene Kleidung passte weder wirklich noch gänzlich - es fühlte sich eher so an, als hätte jemand etwas aus seinem Gewandschrank gekramt, das seit Jahrzehnten dort gelegen hatte und vielleicht in seiner Kindheit gepasst hatte. Die grüne Farbe ließ auf einen spezifischen Übeltäter schließen und doch fand Oyu es nett genug, dass sie überhaupt Kleidung bekam - sie akzeptierte sie, richtete sie zurecht, wusste, dass sie eventuell damit zu rechnen hatte, dass das alles beinahe schon ein wenig zu…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragOyu war klar, dass Caelan wohl eher weniger daran interessiert war, den Rest seines Lebens in einem abgedunkelten Keller zu verbringen und darauf zu warten, dass jemand wie Shuren die Güte besaß, ihn endlich gehen zu lassen. Sie selbst würde es hinnehmen wenn sie es müsste, verstand aber, wenn dem nicht so war - es schien als ob sie jedoch noch eine Weile warten mussten, denn kaum entfloh Caelan ihren sonst so wachsamen Augen, fühlte sich das Bett schon um einiges kälter an. “Du bist rastlos.”, …
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragLieb konnte es auch allemal sein - Nayantai war vernarrt in sein Schaf wie kein anderer, wollte kaum teilen und glaubte zudem nicht, dass es auch in irgendeiner Form nötig wäre. Ganz im Gegenteil. Wenn es etwas gab, dass der Wolf nun einmal gerne tat, dann war es wohl, sein eigenes Schaf zu verziehen und ihm jeden Wunsch von den Augen abzulesen - anders konnte Nayantai oft gar nicht. In diesem Moment, oder eher in den letzten Tagen, fehlte ihm jedoch die Motivation und die Kraft dazu, es auch nu…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragMachte es denn überhaupt noch Sinn, sich darüber zu beschweren, wer oder was Rains Vater war? Der Mann war tot, sehr sicher sogar, und doch, so sehr Rain an ihm zu hängen schien, so einfach wäre es wohl, ihn in ein anderes Licht zu rücken - Nayantai hielt von ihm nicht sonderlich viel, ebst jenem Unmut musste er nicht weiter kundtun, mochte er den alten Mann doch lediglich nicht gut leiden, weil er glaubte, er war es, der seinem eigenen Sohn Unrecht bescherte. War es denn überhaupt recht sich so…