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Elijahs Berührung zeigte Wirkung. Der andere murmelte leise etwas, dann öffnete er langsam die Augen und begrüßte ihn schließlich mit einem überglücklich Lächeln. Elijahs Augen weiteten sich, ein wenig erschrocken von der plötzlichen Lautstärke und zugleich berührt von der warmen, fürsorglichen Art des fremden jungen Mannes. Sein Kopf dröhnte, seine Gedanken wirbelten noch immer wie ein wilder Tornado durcheinander. Doch allmählich spürte er, dass er wieder sprechen konnte – auch wenn noch etwas…
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Milos kläglicher Versuch das Knistern der Schokoladenverpackung mit seinem Räuspern zu überdecken, blieb genau das: ein kläglicher Versuch. Denn nun sprach sein Mitbewohner ihn direkt an und drehte sich kurz darauf auch noch zu ihm um, sodass sich ihre Blicke trafen. Der Versuch von Gabriel Milo böse anzufunkeln wirkte aber eher wie ein übermüdetes Kätzchen…oder optional auch ein Frettchen. Milo zögerte, nahm sich dann aber einfach eins seiner Stofftiere, welches mit im Bett lag, und legte es üb…
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Ayumi konnte es immer noch nicht fassen. Haruto. Er lebte. Alles in ihrem Kopf begann sich zu drehen und ihr Magen zog sich schmerzhaft zusammen. Sie hatte das Gefühl, das Bewusstsein zu verlieren – oder sich jeden Moment übergeben zu müssen. Vielleicht sogar beides. „Jakuji...“, wiederholte Ayumi seinen neuen Namen. Doch ihn auszusprechen, fühlte sich einfach falsch an. Den Griff ihres Katanas hielt sie weiterhin fest umklammert. Die Klinge war eine stille Präsenz zwischen den einstigen Kindhei…
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Milo erstarrte, als er Gabriels gemurmelte Worte hörte. Wie… wie konnte er nur wissen, dass es sich bei dem Knistern um eine Tafel Schokolade handelte? Prüfend blickte der Medizinstudent über seine Schulter – wohl um zu überprüfen, ob Gabriel wirklich wach war oder nur im Schlaf sprach. Immerhin war es nichts Ungewöhnliches, dass manche Menschen im Schlaf zu murmeln begannen. Archie und Rosie hatten ihm sogar erzählt, dass auch er selbst schon im Schlaf gesprochen haben soll. Dies passierte alle…
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Ayumi fluchte leise unter ihrem Atem, als der Dämon ihrem Angriff auswich. Es wäre ja auch wirklich zu einfach gewesen... Ihre Augen huschten aufmerksam umher, während er erneut die Schatten nutzte, um sich zu tarnen. Doch dann fiel ein einziges Wort – eines, das sie erstarren ließ und sich ihre Augen vor Schreck weiteten: Shoumato. Woher kannte dieser Dämon nur dieses Wort? Nein... das konnte nicht sein. Das war vollkommen unmöglich. Dieses Wort stand in keinem gewöhnlichen Wörterbuch. Es hatte…
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Ayumi verengte leicht die Augen, als der Dämon ihr auf ihre Frage hin nur ein drohendes Fauchen entgegnete. Der Dämon vor ihr gehörte mit Sicherheit nicht zu den Dämonenmonden, von denen Daigo bereits so oft gesprochen hatte – unterschätzen würde sie ihn dennoch nicht. „Verdammter Shoukage...“, zischte sie leise unter ihrem Atem, während sie beobachtete, wie er die Dunkelheit nutzte, um seinen Körper in den Schatten der Nacht zu hüllen. Ihre Stimme war dabei kaum lauter als das leise Flüstern de…
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Ayumi wartete. Sie atmete ruhig, der Blick wachsam, jede Faser ihres Körpers war angespannt. Dann ging alles blitzschnell. Aus dem Augenwinkel nahm sie einen Schatten wahr – flüchtig und für ungeübte Augen viel zu schnell. Und nur Sekunden später kam der Angriff, mit dem sie längst gerechnet hatte. In einer fließenden Bewegung wich sie den Klauen des Dämons aus und zog im selben Moment ihr Katana. Ihre Finger schlossen sich fest um den Griff, während sie sich in eine stabile Kampfhaltung begab. …
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1facae62ab65a35c7ea7be1c2188344d257150cc.png Daigo Akeboshi die Säule des Feuers Alter: 32 Jahre / Größe: 190cm Charakter: beschützerisch / lebensfroh / temperamentvoll Beschreibung: Daigo ist die personifizierte Flamme – temperamentvoll, laut und voller Herz. Als Säule des Feuers trägt er nicht nur große Stärke in sich, sondern auch einen unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. Er ist ein Krieger, der lacht, bevor er kämpft und kämpft, um zu beschützen. Für seine Schützlinge ist er wie ein große…
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Die Jahre waren vergangen – doch den Schmerz der Vergangenheit hat Ayumi nie vergessen. Wie hätte sie auch? Nicht nach dem Verlust ihrer Eltern. Ihrer Freunde. Ihres ganzen Dorfes. Und vor allem: ihres besten Freundes. Damals, an jenem schicksalhaften Tag, war sie gelaufen. Immer weiter. Bis zum Sonnenaufgang - wie sie es sich geschworen hatte. Und dann, völlig erschöpft, war sie auf einem verlassenen Wanderpfad zusammengebrochen. Sie hatte geglaubt, dass es ihr Ende war. Ihr Herz hatte so wild …
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Ayumi lag wach in ihrem Bett. Nachdem ihr Vater sie nach Hause gezerrt und ihr eine gefühlt endlose Standpauke gehalten hatte, war sie – ohne Abendessen direkt ins Bett geschickt worden. Aber das Abendessen war wohl das Letzte, worüber sie sich gerade Sorgen machte. Ihre Wange schmerzte noch immer von der Ohrfeige, doch das Schlimmste war das Verbot, das ihr Vater ihr ausgesprochen hatte: sie durfte Haruto niemals wiedersehen. Der Gedanke fühlte sich an wie ein Albtraum. Wie sollte sie sich von …
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Ayumis Hand zuckte unwillkürlich, als Haruto mit seinem Hemd das restliche Blut von ihrer Handfläche wischte. Sie beobachtete ihn still dabei und hob langsam den Blick, als er mit eindringlicher Stimme erneut das Wort ergriff. „Dir muss nichts leid tun.“, antwortete sie leise, aber mit fester Stimme. Als er schließlich zugab, dass er fortwollte und dieser Ort ihm Angst machte, nickte sie verständnisvoll. In ihren Augen lag kein Hohn, kein Spott. Nichts davon. Nur ehrliches Verständnis und Sorge.…
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8de80e7799bea9f486928ce004252288d92cceca.png Kagura Shirakawa Anführerin der Dämonenjäger-Organisation Alter: 37 Jahre / Größe: 170cm Charakter: beherrscht / erhaben / pflichtbewusst Beschreibung: Die Shirakawa-Familie führt die Dämonenjäger-Organisation seit Generationen – ein Erbe, das älter ist als viele der Legenden, die sich um sie ranken. Kagura ist die direkte Nachfahrin dieser Linie – Tochter des letzten Anführers, Enkelin des vorherigen. Für sie war dieses Erbe nie eine Frage der Entsch…
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Ayumi zog leicht die Augenbrauen hoch, als Haruto ihr erklärte, dass er sich das Messer „ausgeliehen“ hatte. „Ausgeliehen...“, wiederholte sie langsam und musterte sein Gesicht ein wenig genauer, ehe sie seine Aussage schließlich nur stumm abnickte. Dass sie ihm die Geschichte nicht ganz abnahm, behielt sie für sich. Das Letzte, was sie wollte, war, ihren besten Freund vor den Kopf zu stoßen. Er hatte es oft schon schwer genug – besonders, wenn sie darüber nachdachte, wie man ihn im Dorf behande…
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Ayumi nickte nur langsam über Harutos vage Spekulation und warf noch einmal einen Blick auf den zerkratzten Grabstein, bevor sie sich von ihm wieder auf die Beine ziehen ließ. Als sie dann das kleine Messer in seiner Hand bemerkte, weiteten sich überrascht ihre blauen Augen. „Wo hast du denn das Messer her, Haruto?“, fragte sie und sah ihm direkt ins Gesicht. Ihre Blicke trafen sich und für einen Moment schien es, als würde der Wald den Atem anhalten. Sie dachte über seinen Vorschlag nach und li…
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Ayumi schüttelte leicht den Kopf, als Haruto sie fragte, ob sie wüsste, wer hier begraben sei. „Nein, ich habe keine Ahnung.“, antwortete sie leise und ließ ihren Blick aufmerksam über die verschiedenen alten Grabsteine wandern. Unweigerlich hielt sie sich dicht an Harutos Seite. Natürlich hatten sie beide keine Angst – das war klar. Aber... es war wohl trotzdem besser, sich nicht zu weit voneinander zu entfernen. Nur zur Sicherheit. „Ich könnte meine Eltern fragen. Aber wenn ich den Friedhof au…
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Ehrfürchtig betrachtete Ayumi die riesigen, alten Bäume, die selbst dem Mutigsten Respekt einflößen konnten. Für einen Moment verlor sie sich in der Stille – in der Dichte des Schattens, der zwischen den knorrigen Stämmen hing wie ein schwerer Vorhang. Doch sie wurde jäh aus ihren Gedanken gerissen, als Haruto plötzlich verkündete, dass er keine Angst hatte und bereits einen Schritt über die Grenze trat. Sie sah die Herausforderung in seinen Augen. Und natürlich wollte sie ihrem besten Freund in…
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Riley-Evelyn Potter Riley weitete leicht die Augen, als Kraut und Rübe ihre kleinen Köpfe aus seiner Tasche streckten. Auch Mr. Wiggles auf ihrer Schulter richtete nun seine schwarzen Augen auf die zwei Ratten und beobachtete sie neugierig. „Hallo Kraut, hallo Rübe.“, begrüßte sie die beiden Ratten mit einem breiten Grinsen, bevor ihr Blick zu Ilae selbst wanderte. „Und freut mich, Ilae!“, sagte sie nun mit einem freundlichen Lächeln. Bei seinem Nachnamen klingelte irgendetwas… irgendetwas ganz …
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Ayumi schnaubte leise, als Haruto die mahnenden Worte des Lehrers so perfekt imitierte. Wäsche waschen. Kuchen backen. Diese Worte hatte sie in ihrem Leben schon oft genug gehört. Und das Schlimmste daran war: Auch ihre Eltern teilten diese Denkweise. Sie hatte sie schon öfter belauscht – spät am Abend, wenn sie dachten, sie schlafe längst tief und fest in ihrem Futon. Mehr als einmal hatten sie über das Heiraten gesprochen. Wer wohl der „perfekte Kandidat“ wäre. Und über Kinder. Natürlich über …
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Gerade wollte Ayumi noch mit der Faust ausholen, um Shou einen ordentlichen Schlag zu verpassen. Doch so weit kam sie gar nicht erst – Haruto hatte sie bereits unter den Armen gepackt und von Shou heruntergezogen. „H–Hey! Lass das, Haruto! Ich bin noch nicht fertig mit diesem… diesem…!!“, protestierte sie empört, ließ sich dann aber grummelnd unter ihrem Atem wieder auf die Füße setzen. Ihr Blick folgte Shous Lakaien, die bereits fluchtartig das Weite suchten. „Feiglinge!“, rief sie ihnen hinter…
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Milo lachte leise, als er Gabriels undeutliches Gebrabbel hörte, und konnte nicht anders, als wieder leicht den Kopf zu schütteln. „Dir wird das schon wieder einfallen.“, sagte er, während er sich zu ihm umdrehte und sah, wie sich sein Mitbewohner bereits auf dem Bett ausgestreckt hatte. Als er näher trat, bemerkte Milo, dass Gabriel schon so gut wie eingeschlafen war. Also legte er sich leise zu ihm und zog die Decke sanft über sie beide. Einen Moment lang betrachtete Milo das friedliche Gesich…