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Haunted [Winter & Alea]
Winterhauch - - 2er RPGs
BeitragPrompt bekam Violet das Glöckchen zurück. Mit ebenso zusammengekniffenen Augen drehte sie das Glöckchen zwischen ihren Fingern, aber der Name, den Felix gefunden hatte, blieb ihren Augen verborgen. Felix' Gabe musste ihm da wohl unter die Arme gegriffen haben. Während Damerau bereits neue Pläne schmiedete, ließ Violet das Glöckchen achtlos in ihrer Hosentasche verschwinden. Wisp. Eigenartiger Name für ein Haustier. Irrlicht. In einer Welt voller Geister, Wiedergänger und anderen Phänomen sein ge…
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"Oh - du möchtest eine Show haben? Eine ganz private Show?", war die prompte Antwort.Tessa räusperte sich, nahm die Hände hinter den Rücken und knetete dort unauffällig die Finger. Plötzlich war ihr wieder ganz warm. "Da würden viele Leute vermutlich viel Geld dafür zahlen. Den Great Chester of the Circus in einer privaten Show zu haben."Die Vorstellung fiel Tessa nicht schwer. Chester strahlte mit einer Anziehungskraft, die schwer zu beschreiben war. Sie hatte am eigenen Leib erfahren, wie es s…
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Okay. Das ging vielleicht nicht ganz in die Richtung, an die Tessa gedacht hatte."Komm her, lass dich drücken. Du kleine, freche Diebin." Glücklich lächelte sie trotzdem und ließ sich an Chesters Brust ziehen, nachdem er ihr das Versprechen für zukünftige Tanzstunden abgeknöpft hatte. Niemand auf der Welt hätte wohl in diesem Moment Nein zu Chester sagen können. Nicht, wenn er Tessa so dabei ansah. Sie schmiegte die Wange gegen seine Brust. Er war noch ganz warm vom Bad. Das fühlte sie selbst du…
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Im Erdboden zu versinken, schien in diesem Moment der perfekte Plan zu sein. Tessa verfluchte sich innerlich für ihre Unbeholfenheit und ihr absurd schlechtes Timing. Solche Dinge passierten nicht im echten Leben. Die ganze Szene hätte aus einem dieser schlechten Groschenromane stammen können, die Rosie bei Kerzenlicht immer verschlungen hatte. Mit leuchtenden Augen hatte sie versucht, Tessa diesen furchtbaren Kitsch schmackhaft zu machen. Erfolglos. Trotzdem stand sie genau in diesem Augenblick…
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"Was machst du hier?!", dröhnte Chesters Stimme in ihrem Rücken. Mit hochrotem Kopf und aus purem Reflex heraus drehte Tessa sich herum. Ganz, ganz dumme Idee...Die Diebin blinzelte hektisch als ihre unbedachte Tat mit dem Anblick eines sehr nassen, sehr splitterfasernackten Chester belohnt wurde. Wasser perlte von seiner Haut, floss an seinem nackten Körper herab und verteilte sich in großzügigen Pfützen am Boden. Wie angewurzelte blieb Tessa stehen. Es war nicht so, dass sie noch nie in ihrem …
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"Tut mir leid", würgte noch einmal Tessa betreten hervor. Jude sah fürchterlich bleich aus. Es war nicht ihre Absicht gewesen, die alte Frau dermaßen zu schrecken. Damit sich die Wahrsagerin sich nicht noch mehr sorgte, ließ sich Tessa wieder auf dem Stuhl nieder, nachdem sie ihn mit zitternden Händen aufgestellt hatte. Beim Kratzen der Stuhlbeine über den Boden zuckte die Diebin leicht zusammen. Irgendwie erschien ihr alles zu laut und zu hell, nachdem sie eine gefühlte Ewigkeit im Nebel der Ku…
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Tessa stürzte sich kopfüber wirbelnden Nebel der Glaskugel. Vergessen war die Belustigung auf Judes Gesicht. Vergessen war die Verlegenheit, die sie spürte, sobald sie an die gestrige Nacht zurückdachte. An die Wärme, die Chester ausgestrahlt hatte, und wie geborgen sie sich dabei gefühlt hatte. Der Sog der Glaskugel war unwiderstehlich und katapultierte Tessa prompt in den Strudel der Vergangenheit. Woher Tessa das wusste? Es war Ellas Stimme. Unglaublich jung und frei, wie es nur die Stimme ei…
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a coin for the ferryman (winada)
Winterhauch - - 2er RPGs
BeitragGabriel nickte. Selbstverständlich war er sich sicher, weil er es wusste. Die Anzweiflung traf auf ein nüchternes Unverständnis. Wie konnte er sich nicht sicher sein, wenn er die Verletzung vor wenigen Minuten noch selbst inspiziert hatte, bevor Audra sich durch die Hintertür in sein Geschäft geschlichen hatte? Der Leib des Antiquar ruhte in völliger Regungslosigkeit, während die Inspektorin noch sichtlich damit rang, ob sie sein Angebot annehmen sollte. Das Für und Wider spiegelte sich deutlich…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragDie Sentimentalität des Augenblicks begann allmählich eine nervöse Unruhe zu schüren, der Malleus nicht alleine Herr wurde. Er fühlte bemerkenswert viel für einen Mann, der sich damit rühmte, seinen Emotionen keinerlei Macht einzuräumen. Ein wenig länger und er Devon darum angefleht wieder von ihm herunterzusteigen. Und das Alles, nachdem er ihn förmlich dazu provoziert hatte. "Wir sollten uns das aufheben für das nächste Mal, wenn wir ein Bett haben." Tavas Stimme, die den dichten Nebel seiner …
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragMalleus benötige nicht mehr als einen flüchtigen Augenblick um das zarte Flämmchen, das der zurückhaltende Kuss ausgelöst hatte, im Keim zu ersticken. Keines seiner Worte verfehlte das vorherbestimmte Ziel. Jede Silbe traf Devon genau dort, wo er es beabsichtigte. Malleus pflückte die Wärme direkt aus seiner Brust und zertrampelte die befremdliche Vertrautheit, die ihm durch Mark und Bein ging. Damit hatte der Kultist nicht gerechnet, deshalb blieb ihm auch keine andere Wahl. Andenfalls hätte er…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Beitrag"Nur weil du etwas gewährst, heißt das nicht, dass du es nachher nicht bereust", erklang die Antwort in seinem Rücken. Mit der Andeutung eines wissenden Lächelns senkte Malleus den Blick auf seine Hände, gekleidet in die schwarzen Lederhandschuhe, die unwiderruflich mit seiner Persona verknüpft waren. Er krümmte und streckte die Finger, spürte wie das Leder sich um seiner Fingerglieder schmiegte wie eine zweite Haut. Das Gefühl bedeutete Sicherheit. Es gab Malleus die Kontrolle zurück, die eine …
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragMalleus hielt ganz still. Der Moment fühlte sich unendlich zerbrechlich an. Er lauschte der Melodie des Regens, dem Knistern des Feuers und den Atemzügen des Mannes, der nach den richtigen Worten suchte. Eine ganze Weile herrschte Stille unter dem Blätterdach ihres Unterschlupfes. Malleus akzeptierte das Schweigen, das kein Ende nehmen wollte, bis Devon sich letztendlich doch zu einer leisen Antwort durchrang. "...ich habe deine Grenzen stärker respektiert als Tava."Ein Kopfnicken, dann ein zust…
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a coin for the ferryman (winada)
Winterhauch - - 2er RPGs
BeitragEin leises Klopfen, eine unnötige Geste der Höflichkeit obwohl besagte Tür bereits sperrangelweit offen stand, etönte sanft und zurückhaltend hinter Gabriel. Er hatte der Tür den Rücken zugewandt, damit Audras erster Blick nicht direkt auf sein erschöpftes Gesicht fiel. Es war sein letzter Versuch zumindest den Schein für ein paar Augenblicke länger aufrecht zu erhalten, doch ganz zweifellos hatte das geschulte Auge der Inspektorin seine müde Haltung längst bemerkt. Die Gesten des Antiquars moch…
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a coin for the ferryman (winada)
Winterhauch - - 2er RPGs
BeitragWie aufs Stichwort ertönte ein verräterisches Quietschen aus dem Erdgeschoss. Gabriel hätte gerne behauptet, dass die alten Scharniere der Hintertür nicht zu ölen ein meisterlicher Schachzug seinerseits gewesen war um ungebetenen Besuchern zuvorzukommen, aber es war dem Antiquar schlicht egal. Es gab nicht viele Dinge, die den Mann noch weniger tangierten als rostige und quietschende Türscharniere. Aufmerksam spitzte Gabriel die Ohren, lauschte in den Treppenaufgang hinab und nahmen ein kaum hör…
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Der Zuckerguss zerging auf der Zunge. Das Küchlein war so süß, dass sich ihr Magen sicherlich später darüber beschwerte. Erst der Alkohol und den ganzen Tag gab es nichts Vernünftiges, nur noch mehr Zucker. Gerade war das Tessa egal. Sie ließ sich tiefer in den Stuhl sinken und machte es sich mit dem Kuchen auf dem Schoß gemütlich. Bei Jude fühlte sie sich seltsam wohl. Es war ein bisschen wie mit Ella. Tessa fühlte sich von den erfahrenen Frauen verstanden und gehört. Sie hatte schon beinahe ve…
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Chester hielt sein Versprechen und die Proben endeten an diesem Tag frühzeitig. Die Gelegenheit nahmen viele blasse Gesichter, die an Tessa vorbei zogen, dankbar an. Eine zusätzliche Mütze Schlaf konnten alle gut gebrauchen. Tessa blieb noch einen Augenblick länger und sah zu wie sich das große Zelt langsam leerte. Mit ein bisschen mehr Schlaf hätte sie auch kein Problem, aber der Diebin schwebte für den späten Nachmittag etwas anderes vor. Außerdem halfen die Tabletten dabei, die Kopfschmerzen …
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragMalleus hüllte sich in Stille. Beinahe andächtig lauschte er dem Regen der sanft auf die Kropakblätter prasselte. Er erinnerte sich nicht daran, wann er sich das letzte Mal die Zeit genommen hatte, der Melodie der Wildnis zu lauschen. Am Ziel ihres Weges, hier, am Rand des Dschungels zog ihn das Lied des Regens in seinen Bann. Es ließ ihn vergessen, wie die klammer Kleidung unangenehm an seiner Haut klebte und es ihn trotz der schwülen Temperaturen im Angesicht der Dämmerung fröstelte. Malleus s…
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Mit hochgezogenen Augenbrauen nahm Tessa die Tabletten entgegen. Neugierig drehte sie Pillendose und stieß einen überraschten Pfiff aus. Den schrillen Ton bereute sie sofort, als ein stechender Schmerz durch ihre Stirn schoss. "Wo habt ihr sowas her? Das Zeug ist verdammt teuer", meinte Tessa. Fast ehrfürchtig und mit spitzen Fingern drehte sie den kleinen Schraubverschluss auf und ließ sich eine der Tabletten auf die Hand fallen. Es war das Neuste vom Neuen. Eigentlich kannte Tessa die weißen T…
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„Guten Morgen“, flüsterte Tessa zurück. Es war wirklich, wirklich unfair. "Du siehst aus, als könntest du noch ein bisschen Schlaf brauchen." Chester sah frisch und unverschämt erholt aus wie er sie so verschlafen anlächelte. Tessa selber fühlte sich als wäre sie unter einen trampelnden Hektor, der über ihre eine Stepptanz-Nummer aufführte, geraten. Obwohl das Tageslicht unangenehm in ihren müden Augen stach, wollte sie keine Sekunde, die Chester noch da war, verpassen. "Hmhm. Mindestens eine Wo…
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a coin for the ferryman (winada)
Winterhauch - - 2er RPGs
BeitragWiderwille zeichnete sich über den erblassten Gesichtszügen der Inspektorin ab und nahm ihr ganzes Gesicht in Beschlag. Gabriel ließ den Blick über die versteinerten Mundwinkel gleiten, wie die rosigen und blutbenetzten Lippen zu einer schmalen Linie zusammenpresste. Seine Finger zuckten bei dem Anblick und doch hingen seine Arme völlig nutzlos an seinen Seiten, als wären sie schwer wie Blei. Der Antiquar war still geworden. Nicht nur in Worten, sondern auch in seinen Bewegungen. Je länger er di…