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Die Erzählung Pompidous ergab zunächst keinerlei Sinn für die Heilerin. Die Worte ließen sich bestenfalls als kryptisch bezeichnen, doch je mehr Silben das Gewölbe erfüllten umso einfacher war es den wirren Knoten aus Schicksal und Tatsache zu lösen. Sekündlich wanderte Violas Augenbraue ein wenig weiter und verwirrte nach oben. Bis Pompidou die entscheidende Frage stellte und damit einen Lehrzweig der Elfen zur Sprache brachte, über den selbst im Refugium nur widerstrebend gesprochen wurde. Mit…
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Im Verborgenen, ungesehen von der abgelenkten Viola, die nur noch Augen für die schieren Unmengen an Wissen besaß, zuckte der unverschämte Wachposten unter dem Blick Pompidous zusammen. Ein Schleier der Angst zog sich über seine Augen, als wüsste, dass er gerade einem Löwen auf den Schwanz getreten war. Geflüsterte Gerüchte beschrieben einen anderen Pompidou, der eine durchaus gefährliche Seite hinter einem charmanten Lächeln und klugen Worten verbarg. Eilig verschwand er aus dem Sichtfeld des b…
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[2er RPG] Vessels [Asuna & Winterhauch]
Winterhauch - - RPGs
BeitragMit geschlossenen Augen jedoch nicht weniger aufmerksam lauschte Cain der Erzählung über den Ursprung von Ascans Existenz. Der aufgewühlten Neugierde folgte ein tiefer Fall in die Ernüchterung, als der Einblick in die Erinnerungen der alten Seele keinerlei Lösung des eigentlichen Problems lieferte. Trotz des gewonnenen Wissens standen sie quasi wieder ganz am Anfang. Cain drückte Sylea an sich und reckte träge das Kinn bis er einen hauchzarten Kuss auf ihrem Scheitel platzieren konnte. Die Ersch…
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Ein wenig fassungslos beobachtete Viola den älteren Mann, der sich ganz offenbar köstlich auf ihre Kosten amüsierte. In jenem Augenblick überdauerte das Gefühl wieder im Körper eines kleines Mädchen zu stecken, dass von der Welt der Erwachsenen nicht die geringste Vorstellung hatte. Dazu gesellte sich die unleidliche Tatsache, dass sie aus Pompidou einfach nicht schlau wurde. Der Mann besaß mehr Facetten als ein kunstvoll geschliffener Diamant und die Heilerin konnte sich nie wirklich sicher sei…
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[2er RPG] Vessels [Asuna & Winterhauch]
Winterhauch - - RPGs
Beitrag"Hey...", antwortete Cain mit gedämpfter Stimme. Wenige Herzschläge verstrichen zwischen Syleas ersten, zaghaften Silben und der geflüsterten Antwort des Seekers. Die Stimme glich dem Wispern des Windes über ihren Köpfen und transportierte in einer Silbe eine schier unendliche Farbpalette der unterschiedlichsten Emotionen. Eine gefühlsreiche Komposition aus tiefgreifender Schuld, schmerzlicher Traurigkeit und letztendlich der unendlichen Erleichterung die als Echo alle anderen Töne überwog. Letz…
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[2er RPG] Vessels [Asuna & Winterhauch]
Winterhauch - - RPGs
BeitragArchiv des Babyloniers Eine ungewisse Zeit später Grenzenlose Ewigkeiten verbrachte der Babylonier breits ohne ansprechende Gesellschaft und aufeinmal befanden sich gleich zwei fremde Individuen in den wohlsortierten Hallen, die absurderweise ausgerechnet auf seine Hilfe angewiesen waren. Er, der vor langer Zeit jegliche Bande der Menschlichkeit durchtrennte um friedlich zu existieren und gelegentlich zweifelhafte Vergnügen und Abenteuer in einer sich stetig wandelnden Welt suchte. Natürlich amü…
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Viola stellte bereits nach wenigen Minuten des einseitigen Gespräches fest, dass Pompidou wie erwartete sorgsame Vorkehrungen getroffen hatte um die spähenden Blicke der Comtesse geschickt zu blenden. Ein kluger Schachzug, der sie nicht im Geringsten verwunderte. Ohne die grimmigen Wächter an den Fersen entstand ein zerbrechliches Gefüge der der Freiheit, als wäre sie eine gewöhnliche Frau die für einen abendlichen Spaziergang durch die vom Winterschlaf befallenen Gärten schlenderte. Ein falsche…
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Eine andere Frau hätte die hübschen Komplimente mit einem höflichen Lächeln beantwortet. Vielleicht wäre eine Silbe des Dankes über die Lippen gekommen aber Violas Gesicht zeigte keinerlei Reaktion auf Pompidou schmeichelnde Worte. Stattdessen blieb ein Ausdruck vorsichtiger Neutralität auf ihrem Gesicht und kein Muskeln zuckte, als ein flüchtiger Schatten nicht greifbarer Wut über das Gesicht des Ratsmitgliedes huschte. Die Befürchtung, dass ihre Bitte möglicherweise zu forsch gewesen war, füll…
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"Schön, ich werde Pompidou um ein Treffen bitten.", stimmte Viola zähneknirschend zu und beförderte die letzte Porzellanscherbe in den Eimer. Seufzend erhob sich die Heilern und nahm sich eine Sekunde um den sicheren Stand auf den unsicheren Beinen wiederzufinden. Beiläufig stellte sie den Eimer auf einem alten Holzschemel ab um ihn zu einem späteren Zeitpunkt zu entsorgen und kehrte an das Krankenlager des Elfen zurück. "Die Bibliothek liegt im Herzen des Palastes, aber ohne entsprechende Geneh…
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[2er RPG] Vessels [Asuna & Winterhauch]
Winterhauch - - RPGs
BeitragUnter der Erde, begraben unter scheinbar endlosen und tonnenschweren Schichten aus Beton und Stahl, stand der Babylonier stocksteif vor dem knisternden Feuer eines antikanmutenden Kamin in seinen privaten Räumlichkeiten. Die Illusion von Heimat umgab die alten Seele mit einem brüchigen Schein von Sicherheit. Nichts und Niemand konnte den Gott mit dem kindlichen Gesicht daran hindern auch dieses Gebäude nach Lust und Laune zubetreten. Etwas wie Sicherheit gab es vor einer übermächtigen Entität wi…
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Schweigend horchte Viola in sich und fand ein letztes Tröpfchen von Magie an diesem Tag, dass sie für Lhoris erübrigen konnte ohne eine weitere Ohnmacht ihrerseits zu riskieren. Langsam wurde es Zeit, dass sie aufhörten sich gegenseitig in die Schwärze eines traumlosen Schlafes zu befördern. Mit einem versöhnlichen Lächeln strich die Fingerkuppe ihres Daumens über das bunte Farbspektrum auf seiner Haut und etwas Magie floss warm wie ein erster Sonnenstrahl in die ramponierte Gesichtshälfte. Viol…
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Beim Anblick der trägen Bemühungen des Elfen eine aufrechte Haltung auf dem Krankenlager anzunehmen, öffnete Viola unter Protest den Mund um den Verletzen daran zu erinnern, dass er Ruhe brauchte. Die ernsten Silben, die der Heilerin wie ein esiger Ostwind entgegen schlugen, erstickten jeden Tadel im Keim. Mit einem leisen Klicken der Zähne schloss Viola den Mund wieder wobei sie die Kiefer dermaßen nachdrücklich aufeinander presste, dass der Kieferknochen unterhalb den Ohren unter der blassen H…
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"Du kannst mich maßregeln so viel du möchtest, sobald du wieder eigenständig auf zwei Füßen stehen kannst, Lhoris.", antwortete Viola und grinste dabei ein wenig zu erheitert angesichts dessen, was gerade innerhalb dieser vier Wände geschehen war. Ob der Heilerin wirklich bewusst war, dass sie verbotene Magie wirkte und direkt in den Lebensquell eines Lebewesens eingegriffen hatte? Ja, auch wenn der Zusammenhang bisher eine schwammige Theorie in ihrem Kopf gewesen war. "Es war das letzte Mal. Ve…
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"Gut.", flüsterte Viola mit einem entschlossenen Nicken. "Du musst für mich wach bleiben. Schaffst du das?" Mit brüchigen Nerven wartete die Heilerin erneut geduldig auf eine Antwort und löste die Fingerspitzen erst von seinem Gesicht, als sie das schwache Nicken mehr spürte als wirklich mit den Augen sah. Wortlos streckte Viola die Hand in Richtung Greneau aus, der auf das Zeichen hin mit einem ominösen und schlichten Holzkübel an das Bett trat. Die Missbilligung nahm beinahe sein vollständiges…
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Mit einem Seufzen schob Viola eine verirrte Haarsträhne hinter das Ohr. Die herbstrote Mähne türmte sich in einem schiefen, unordentlichen Knoten in ihrem Nacken, aus dem sich weitere Strähnen durch mangelnde Beachtung gelöst hatten. Die Spitzen kitzelten die Heilerin hinter ihren Ohren und im Nacken und kringelten sich zu kleinen Locken. Mit dem Handrücken wischte sich Viola über die Stirn und ignorierte dabei den feinen Schweißfilm auf der Haut. Der besorgte Blick von Meister Greneau bohrte si…
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Die Entschlossenheit im Blick der Heilerin wandelte sich. Die Veränderung geschah und verflog in einem flüchtigen Augenblick, dass es einem Außenstehenden belanglos erscheinen müsste. der vebissene Zug der Beharrlichkeit um ihren Mundwinkel verblasste, als sich diese wenige Millimeter nach unten verzogen. Für den Bruchteil einer Sekunde verspannten sich die schmalen Schultern, als erwartete sie den Angriff durch einen unsichtbaren Gegener. Die kühlen Finger der Hand, die fürsorglich auf der Stir…
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Die Worte Pompidous hallte wie eine unterschwellige, dunkle Vorsehung durch die überfüllten Räume ihres Verstandes. Ja, das Schicksal ließ sich nicht in Stein meiseln, aber sie würde alles dafür tun, um Bourgone als freie Frau zu verlassen, mit Lhoris an ihrer Seite und ohne das erdrückende Gewicht einer ungewollten Krone. Das Pompidou wirklich darüber nachdachte, ein Mädchen mit einer Lebensgeschichte wie ihrer ohne jegliche höfische Erziehung oder gewünschter Etikette neben den Kronprinzen auf…
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"Meine Familie wird den Adelstitel nicht ohne guten Grund abgelegt haben.", gab Viola zu Bedenken. "Dieser Titel bedeutet mir nichts." Das Gesagte beruhte nicht auf dem Anschein falscher Bescheidenheit sondern war begleitet von nichts als der blanken Wahrheit. Die edle Herkunft und ein schlummernder Adelstitel mit Privilegien und versteckten Reichtümern gar Ländereien hatte ihrer bescheidenen Familie in harten Wintern wenig genützt. Bevor die Heillerin allerdings ins Grübeln verfallen konnte, sc…
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"Viel weiß ich nicht, Monsieur.", wisperte Viola. "Die Geschichte über meinen Urgroßvater ist eben genau das: Eine Gute-Nacht-Geschichte, die mein Vater uns Kindern erzählte. Ein nobler Fürst, der Titel und Reichtümer aufgab, um einer Bürgerlichen den Hof zu machen. Es klang zu wundervoll um wahr zu sein und rückblickend betrachtet, bin ich davon überzeugt, dass wir Kinder und auch meine Mutter zur die verklärte, romantisierte Version erzählt bekommen haben. Ein hübsches Märchen über Liebe, die …
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"Eurem Blick entgeht wirklich nichts, Monsieur. Bis vor wenigen Sekunden war ich felsenfest davon überzeugt, dass niemand etwas bemerkt. Offenbar bin ich nicht so geschickt wie ich dachte.", antwortete Viola und besaß zumindest den Anstand wenigstens ein klitzekleines Bisschen ertappt dabei auszusehen. Meister Greneau allerdings schien von den Heimlichkeiten seines Schützlings nichts zu ahnen, andernfalls hätte der alte Greis sie längst aus den Gärten verbannt und gründlich dafür gesorgt, dass s…