Suchergebnisse
Suchergebnisse 541-560 von insgesamt 1.000. Es gibt noch weitere Suchergebnisse, bitte verfeinern Sie Ihre Suche.
-
Mit weit aufgerissenen Augen sah der verletzte Junge dem vor Wut rasenden Elf entgegen. Obwohl eine Hand völlige nutzlos in seinem Schoß lag, robbte der Bursche angsterfüllt vor Lhoris davon. Die Hitze, die von dessen Arm ausging und sich im gesamten Raum verteilte, glühte auf seinem Gesicht, als hätte die zum Schlag erhobene Hand ihn bereits getroffen. Wo zuvor lediglich Schmerz und Wahnsinn einen Schleier über seine Augen gelegt hatten, zeigte sich nun blanke Panik. Greneau, dem Gewalt gegen K…
-
Das verdammte Spitzohr wollte einfach nicht still halten. Obwohl die vergiftete Nadel das eigentliche Ziele verfehlte, bohrte sich das heimtückische und zerbrechliche Mordwerkzeug in die rechte Schulter des Elfen. Frustriert aber mit dem ungebrochenen Willen zu töten, drehte der Bursche die Nadel ruckartig herum. Die Nadel trieb er damit noch tiefer in das geschwächte Fleisch, durchstach Muskeln und Blutgefäße. Der Junge wirkte wie besessen. Sein Griff um die Nadel verfestigte sich bis die Knöch…
-
Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragMalleus durchquerte die zerstörten Straßen und folgte der Schneise der Verwüstung, die der Drache durch den Stadtkern von Celestia gezogen hatte. Zu allen Seiten drangen die verzweifelten Stimmen überlebender Bewohner, die vor den Trümmern ihrer Existenz standen, an ihn heran. Die Schreie übertönte lediglich das schrille Gekreische der plumpen Bestie, die nicht mit seiner eleganten Gestalt sondern mit roher Kraft gehörig Eindruck schindete. Das Gebrüll schmerzte selbst auf Distanz in den Ohren, …
-
"Natürlich, weißt du das nicht", antwortete Tessa kopfschüttelnd. Mit wirklich guter Laune, der wohl Besten sie seit lange Zeit, stimme die Diebin in das herzliche Lachen ein. Es war nicht so, dass sie mit Rosalie und Jacob nicht gemeinsam lustige oder schöne Momente verbrachte. Die jungen Erwachsenen scherzten und alberten herum, wann immer es ihnen ihr beschwerliches Leben erlaubte. Trotzdem waren diese Augenblicke selten und kurz geworden. Wenn sich alle Gedanken ums Überleben drehten, bliebe…
-
[2er RPG] Vessels [Asuna & Winterhauch]
Winterhauch - - RPGs
BeitragFederleicht berührten erst die Fingerspitzen seinen Arm. Der darauffolgende Druck ihrer Finger und schließlich der ganzen Hand auf dem angespanten Muskel seines Oberarmes spürte Cain kaum. Ein winziger Gedanke schob sich in den Vordergrund. Eigentlich war es mehr eine Frage, die sich dem Seeker stellte. Konnte Sylea ihn notfalls an die Leine legen, sollte der Grimm wirklich, wirklich ernsthaft ausbrechen wollen? Bisher hatte sich das schattenartige Geschöpf in seiner Brust von der Rubra bändigen…
-
Überschüttet mit Lob schien Tessa ein winziges Stückchen zu wachsen. Ein kleines Blümchen am Wegesrand, das sich den ersten Sonnenstrahlen entgegen streckte. Die Diebin straffte die Schultern und rieb sich über die glühenden Wangen. als Chester überschwänglichen seinen Stolz verkündete. Sie schob es auf die kühle Winterbrise, die ihnen um die Nase wehte. Lächelnd schob sich Tessa eine verirrte Strähne des braunen Haares hinter die Ohren, die sich aus dem geflochtenen Zopf gelöst hatte. Mit den H…
-
Unheilvoll blitzte die silbrige Nadel im Dämmerlicht. Ein winziges Stückchen noch und das Schicksal des Elfen wäre besiegelt. Das Gift, das die Nadel überzog, war so potent, dass ein winziger Stick vollkommen ausreichte. Die Lähmung und Atemnot stetzten binnen des Bruchteils einer Sekunde ein und lähmten zunächst den gesamten Bewegungsapparat. Erreichte das Gift die inneren Organe, führten deren Versagen und letztentlich das Kollabieren der Lunge zum Tod. Ein schnelles Ende innerhalb weniger Sek…
-
[2er RPG] Vessels [Asuna & Winterhauch]
Winterhauch - - RPGs
BeitragDer rüstige Jägersmann zeigte sich deutlich misstrauischer als zunächst vermutet. Fall das überhaupt möglich war. Der Mann hatte das vermeintliche Wanderpärchen von der ersten Sekunde an ganz genau unter die Lupe genommen und kaufte ihnen die Erklärung kein Stück ab. Cain hoffte, dass sein Gegenüber die Unruhe nicht mitbekam, die sich langsam in dem Seeker aufbaute. Die einzige Möglichkeit den sich anbahnenden Schwierigkeiten noch aus dem Weg zu gehen, war ein bedächtiger Rückzug. Der Seeker hor…
-
Die Enttäuschung über den verpatzten Wurf hielt nicht allzu lange an. Chester schenkte der Diebin ein zuversichtliches Lächeln begleitet von spitzbübischen Zwinkern, das ihre Laune jedes Mal mit unverschämter Sicherheit aufhellte. Wenn er sie auf diese Art ansah, hatten die düsteren Gewitterwolken über ihrem Kopf nicht die geringste Chance. Außerdem war die Stimmung zu schön, zu aufgelockert um über einen misslungenen Messerwurf den Spaß zu verlieren und Tessa hatte Spaß, weshalb sie auch gleich…
-
Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragDer Drachenjäger ignorierte ihn. Etwas, das Malleus über alle Maßen irritierte. Er war es nicht gewöhnt, dass seiner Stimme keinerlei Beachtung geschenkt wurde. Der Fremde würdigte ihn nicht einmal eines Blickes, soweit Malleus das aus der Entfernung beurteilen konnte. Seine Worte gingen einfach in dem Radau unter, den der Drache kreischend und polternd veranstaltete. Witternd reckte das gepanzerte Ungetüm die kurze Schnauze in die Luft. Malleus Blick bohrte sich weiterhin in den Rücken des Jäge…
-
Mit einem gehörigen Schrecken hüpfte Tessa geradewegs von ihrem Stuhl. Die überschwängliche Reaktion vom Kopfende des Tisches traf die schüchterne Diebin dermaßen unerwartet, dass sie sich nicht einmal um das zitternde Besteck, Glas und Porzellan sorgte, das bedrohlich einen Satz machte, weil Tessa mit ihrem übereilten Manöver den Tisch angestoßen hatte. Löffel und Messer schlitterten ein Stückchen über die gedeckte Tafel während der Eintopf gefährlich in seinem Behältnis schwappte. Servietten f…
-
Die Zuversicht spendete Viola wenig Trost. Allzu gerne hätte sie sich auf seine Worte verlassen, dass Elise ohne nächtliche Albträume aufwuchs, deren Herkunft sie verdrängt hatte. Sie sollte sich nicht ihr Leben lang die Frage stellen, was in den frühen Tagen ihres Lebens mit ihr geschehen war. Viola wusste, wie sehr das Wissen quälen konnte, weil es nichts gab, das dagegen getan werden konnte. Den eigenen Bruder sterben zu sehen, grausam hingerichtet von fürchterlichen Schattenmonstern, vergaß …
-
Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragMalleus beobachtete den Fremden unauffällig. Versteckt zwischen geschwätziger Kundschaft ließ er seinen Blick neugierig über die hochgewachsene Erscheinung wandern. Im stetig wechselnden Strom intressierter Kunden fiel der Mann kaum auf, der sich fragte, was der Fremde wohl unter dem Tuch verbarg, das sein Gesicht sorgsam umhüllte. Grübelnd bildeten sich kleine Fältchen zwischen seinen Augenbrauen. Malleus hatte in den unzähligen Büchern, die er sein Eigen nannte, über ein zurückgezogenes Völkch…
-
Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragÜber Malleus versperrte massiver Felsen die freie Sicht in den Himmel. Sein bescheidenes Heim lag im geschützten Bereich der Kuppel, die zur Hälfte und unter großen Anstrengungen in den Berg getrieben worden war. Die Lage hatte seine Vor- und Nachteile. Die Bewohner in diesem Bezirk von Celestia wiegten sich in Sicherheit vor einem Hinterhalt aus luftigen Höhen. Andererseits standen sie wortwörtlich mit dem Rücken zur Wand. Allein die Kammern im Herz des Berges boten den notwendigen Schutz. Die …
-
Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragMalleus blickte zu den überfüllten Straßen zu seinen Füßen herab. Die Gebirgsfestung Celestia quoll über mit Flüchtigen und Angehörigen aller Völker, die Schutz hinter den befestigten Mauern suchten. Die allgegenwärtige Furcht vor Seuchen und Naturkatastrophen trieb die Bevölkerung an den äußersten Rand der Vernunft. Überbevölkerung und die Vermischung unterschiedlichster Kulturen und Glaubensrichtungen sorgte nicht selten für blutige Konflikte in den Straßen. Die Stadtwache suhlte sich in den Ü…
-
Jegliche Kraft, die Viola über die lange Reise auf den Beinen gehalten hatte, erstarb. Unendlich müde ließ sich die Heilerin neben Sylvar auf den kalten, steinernen Treppenstufen nieder und lauschte der Stimme, die ihr einst in dunkler Stunde Mut zu gesprochen und einen Ausweg gezeigt hatte. Der Elfenzaubrer, höchster und mächtigster der Weißen Hand, mochte lediglich ein blasses Abbild seiner einstigen Gestalt sein, aber der Scharfsinn hatte sich nicht verändert. Ein schmales, halbherziges Läche…
-
Maledictio Draconis - Charaktere
Beitraganime-rpg-city.de/attachment/41070/ "But you... You could burn down the entire kingdom until it's nothing but charred rubble, and I would crawl over the embers with glee, so long as I could worship at your feet." anime-rpg-city.de/attachment/41069/Wiedergeborener. Die Feuergeißel. Mit der Zeit schenkte das Schicksal Malleus die unterschiedlichsten Namen. Als Kind entstieg er als einziger Überlebender den verheerenden Flammen eines blutrünstigen Drachen, der ein unbedeutendes Dorf, bevölkert von…
-
"Vielleicht, aber Moral füllt keine leeren Bäuche. Mit Moral lässt sich kein Ofen im Winter heizen. Moral beschützt dich nicht vor schlechten Menschen und sie bringt dir auch die verlorene Zeit nicht zurück", antwortete sie ungerührt. Das Geständnis, das dem flüchtigen Exkurs zur Notwendigkeit von Moralvorstellungen folgte, schien Chester auf ehrliche Weise zu verblüffen. Der Ausdruck auf seinem Gesicht ließ Tessa ein wenig tiefer in den Stuhl sinken. Vielleicht hätte sie einfach den Mund halten…
-
Viola sprang auf und wirbelte herum. Der Wind trug eine vertraute Aura mit sich, die ihr Herz berührte. Zunächst erblickte die Heilerin die Quelle des Gefühls nichts. Der Tempel erschien vollkommen unberührt, von den merkwürdigen Schwingungen. Lediglich die Blätter in den Baumkronen, die sich über die imposanten Steinsäulen wölbten, raschelten in der sanften Brise. Sie schienen von einer Ankunft zu flüstern. Viola wagte einen Blick zurück über die Schulter, doch allein das gesichtslose Antlitz d…
-
[2er RPG] Vessels [Asuna & Winterhauch]
Winterhauch - - RPGs
BeitragMit Mühe verdrängte Cain den gequälten Ausdruck auf seinem Gesicht um Sylea nicht unnötig zu beunruhigen. Jedoch stellte es eine unbestreitbare Tatsache dar, dass sich sein Bein häufiger bemerkbar machte. Die Muskulatur erweckte den Eindruck deutlich schneller zu ermüden und von dem zersplitterten und wieder verschmolzenen Knochen ging ein dumpfes Pochen aus. Das Gefühl war nicht permanent sondern äußerste sich durch kurzzeitige Intervalle, deren Abstände immer kürzer wurden seit sie Mortimers A…