Suchergebnisse
Suchergebnisse 901-920 von insgesamt 1.000. Es gibt noch weitere Suchergebnisse, bitte verfeinern Sie Ihre Suche.
-
Je näher sie der Küste kamen, umso spezifischer wurde Zoras' Training. Bis es irgendwann klar ersichtlich war, dass Amartius, was zumindest die Technik betraf, nicht mehr viel von seinem Vater würde lernen können. Stattdessen fokussierte er sich auf das, bei dem sein Vater ihm ohnehin nicht helfen konnte; Seine göttliche Seite. Es dauerte gerade einmal vier Tage, da bemerkte Amartius weitere Anzeichen des Verfalles. Immer wieder verlor er das Gefühl über seine Extremitäten im Verlauf des Tages, …
-
Cecilia nickte zustimmend. Die Entscheidung, ein Leben in die Welt zu setzen, sollte niemals binnen Sekunden gefällt werden. Völlig unabhängig davon, wie lange man eigentlich leben konnte. Sie selbst hatte sich Zeit gelassen bevor sie eingewilligt hatte, mit Aimeric ein Kind zu zeugen. Wobei seine Ansicht von diesem Thema schon seit ihrem Kennenlernen keine Unbekannte mehr gewesen war. Ro allerdings konnte nur Dane mit großen Augen anstarren. Er war sich sicher, dass, wenn seine Mutter nicht hie…
-
Ember schürzte die Lippen. Sie war ein Kopfmensch – das wussten alle, die mit ihr zu tun hatten – und da sagte es sich leicht, nicht zu viele Gedanken zu machen. Es war eine Sache zu sehen, wie es jemanden ging, doch eine völlig andere, auch zu fühlen, dass etwas nicht stimmte. Lediglich die zurückkehrende Wärme in Ruairis Lächeln, das endlich etwas weniger gezwungen wirkte, beruhigte sie minimal. „Soll das heißen, du siehst mich als gefährdet an? Ich bin entrüstet, Ruairi.“ Sie gab sich gespiel…
-
„Hä? Pferde züchten? Wo ist das denn ein Talent, was du vererben kannst? Die pflanzen sich auch ohne dein Zutun fort“, erwiderte Amartius nachdem er für sich entschieden hatte, dass Geschwindigkeit wohl wirklich nicht unbedingt zu seinen Sternstunden zählte. Aber wenn er sich doch richtig entsann, gab es da doch einmal diesen Moment, wo er... Nicht wirklich begeistert von seiner Tat hatte der Junge die Hände in die Seiten gestemmt. Irgendetwas war hier faul, nur konnte er seinen Finger nicht gen…
-
Ein bisschen angeschlagen richtete sich Ro auf seinem Sitzplatz wieder auf, nachdem gleich zwei Helikopter ihm zur Hilfe gekommen waren. Erst danach vergewisserte er sich, dass Cecilia nicht aus Versehen einen wunden Punkt getroffen hatte. Oder dass Dane anderweitig seltsam darauf reagieren würde. Doch die Aura des Dämons war ausgeglichen, so wie er sie üblicherweise kannte. Sogleich entspannte sich Ro merklich etwas. Wie Dane sagte, kannte Ro die Geschichte dazu längst. Trotzdem beobachtete er …
-
Ro quittierte Dane's warmherziges Lächeln mit einer fragenden Augenbraue, ließ sich davon jedoch nicht weiter aufhalten. Er tauschte geflissentlich mit ihm den Platz, damit Dane sein viel zu scharfes Essen heraus sortieren konnte und Ro in der Zwischenzeit das Geschirr verteilte. Fasziniert sah Cecilia ihnen dabei zu und kam nicht umhin, sachte zu schmunzeln. „Jetzt bin ich erleichtert“, sagte sie plötzlich und hatte dabei scheinbar nur Augen für den Dämon. „Für eine gewisse Zeit habe ich gedach…
-
"Deine Schwester", entkam es Ember, kaum hatte sie daran gedacht. Wer sollte es sonst gewesen sein? Wenn niemand sonst großartig in Kontakt mit Ruairi gestanden hatte, dann war die Auswahl an mächtigen Zauberern ziemlich begrenzt. Es gab nur eine Handvoll Caster in Großbritannien auf seinem Level, dafür aber einen Haufen an Arkana in letzter Zeit in London. Oder es rangierte eine noch größere Größe ungesehen unter ihnen. Was deutlich fataler wäre. "Ich weiß nicht... fühlt sich immer noch seltsam…
-
Ro fiel regelrecht aus allen Wolken als er den korrigierten Wunsch seiner Mutter hörte. Und noch größer wurden seine Augen, als Dane darauf einging und es spezifisch so auslegte, wie er es für einen Handel brauchte. Binnen Sekunden hatte er jegliche Handlungsgewalt in diesem Raum verloren und war dazu verdammt worden, mitanzusehen, wie seine menschliche Mutter einen Handel mit einem Dämon abschloss. Cecilias Blick lag unentweg auf Dane. Aufmerksam hatte sie jedem seiner Worte gelauscht und ging …
-
Niemand hier im Raume wollte diese Sache unüberlegt angehen. Zwei von ihnen wussten nicht, mit was sie zu rechnen hatte und die Dritte im Bunde besaß zwar das Wissen, fürchtete jedoch das Auskommen. Es gab mehrere Gründe dafür, dass Cecilia nicht auf Dane's Vorschlag eingegangen war. Dem war sich Ro mehr als bewusst und trotzdem war er unschlüssig darüber, wie er das seinem Partner kommunizieren sollte. Er hatte immer wieder einen leichten Eindruck davon gehabt, dass Dane Kleinigkeiten aufnahm. …
-
Genau mit so einer Reaktion hatte Ro gerechnet. Egal, wie geehrt und gewertschätzt er sich dadurch fühlte, sein kaum vorhandener Stolz fühlte sich gekränkt. Bisher sah es immer so aus, als würde er jede Person in seinem Leben vorschicken, um nicht selbst in Aktion zu treten. Weil er es entweder nicht wollte oder konnte. Der Punkt, dass er sich schlecht wehren konnte war dabei der weitaus schwerwiegendere Teil. Dementsprechend fassungslos wurde sein Ausdruck, als Dane ihm seine Möglichkeiten offe…
-
Amartius war ein genügsamer Junge. In der Eisfeste von Asvoß hatte er nur Liebe seitens Kassandra erfahren und wie er nun gelernt hatte, war diese äußerst spärlich ausgefallen. Sie hatte von Anbeginn ihn darauf trainiert, selbstständig zu sein. Wehrhaft zu sein, so gut es für seine Begriffe eben nur ging. Und alles, damit er am Ende in einer Welt strandete, die ihm fremder nicht hätte sein können. In dieser fremden Welt hatte er seinen Vater durch eine Fügung getroffen und bekam nun zu spüren, w…
-
Zeitgleich schossen Cecilias und Ro's Blicke zu Dane, als dieser seine Vermutungen verkündete. Doch während Ro's Gesichtsausdruck kontinuierlich dunkler wurde, leerte sich der seiner Mutter mit jedem Wort. „Aber wie soll das denn funktionieren? Man kann doch keinen Namen einfach wie ein Objekt wegnehmen und verstecken.“ Cecilia waren die Zweifel deutlich anzusehen, aber scheinbar war das noch nicht alles. Zumindest erging es ihrem Sohn so als er seine Mutter von der Seite her musterte. „Muss es …
-
Mit Ruairi an der Hand sah sich Ember nicht ein einziges Mal um. Sie ging langsam, beinahe gemächlich, während sie darauf achtete, dass er Schritt halten konnte. Sonst musste sie immer neben ihm leicht joggen, wenn er nicht auf sie Acht gab und sein volles Schrittmaß ausnutzte. Nun jedoch war es andersherum und sie spürte, dass irgendetwas nicht stimmte. Die Sorge konnte sie nie gänzlich von ihrem Gesicht bannen. Als sie ihre Wohnung betraten, die mittlerweile wieder so klinisch aussah wie zuvor…
-
Ember hatte den Vorteil gehabt, dass sie vor Ruairi den Wagen verlassen hatte. So konnte sie ganz genau sehen, dass er minimal wankte, als er selbst ausstieg. Ihre Augen verschmälerten sich etwas während sie dabei zusah, wie er ihre Haltung nachahmte. Man sah ihm zwar nur vor den Kopf, aber es war nicht zu leugnen, dass etwas in seinem Oberstübchen vor sich ging. Und das fand nicht unbedingt Embers Gefallen. „Ich sage das jetzt ganz unverblümt. Ich mache das nur aus Selbstschutz. Ich muss wissen…
-
Deine Mutter wird so stolz auf dich sein. Amartius' glänzenden Augen bekamen einen kaum sichtbaren dunklen Schatten als er daran dachte, dass er es ihr womöglich nie zeigen können würde. Dann musste sein Vater ihr das Wort weitertragen, wenn er irgendwann nicht mehr war. Was ihm am Anfang keine Sorgen bereitet hatte, wurde mit zunehmenden Alter immer bitterer. Nachdem er gesehen hatte, wie Menschen aussahen, wenn sie gestorben waren, fragte er sich, ob das auch für ihn galt. Wie starben Halbgött…
-
Amartius hatte mit allem gerechnet. Aber ganz bestimmt nicht mit einem Lob seitens Zoras. Den er im Übrigen immer noch anstarrte wie ein Esel. Es dauerte folglich auch einen Moment eher er den Wechsel in Zoras' Stimmlage richtig einordnete. Er versuchte das Geschehe noch immer zu kaschieren. Also zog Amartius den Kopf ein wenig ein, die Schultern hoch und setzte einen möglichst betroffenen Blick auf. Dann machte er sich auf den Weg in die Richtung, die man ihm gewiesen hatte. Er sollte es nochma…
-
Ro wusste, dass er in eben diesen Höhlen zur Welt gekommen war, aber nicht, dass seine Mutter bereits im Voraus dort gewesen war. Bisher hatten die Höhlen lediglich einen Urlaubscharakter für Ro gehabt und nicht mehr. "Die Höhlen sind versteckt und gesichert. Privateigentum der d'Apchiers, sozusagen. Es heißt, das dort der erste Wasserdrakin entstanden ist und deswegen besitzen die Höhlen einen besonderen Stellenwert. Ich kann dir aber nicht sagen, ob es per se das Wasser ist oder nicht. Aber, j…
-
Amartius bekam genau den Zeitpunkt mit, in dem Zoras dem Schlaf verfiel und seiner Erschöpfung nachgab. Fast augenblicklich fiel eine ungeahnte Spannung von den Schultern des Jungen ab ehe er sich etwas angenehmer hinstellte und sich für den Rest der Nacht wappnete. Nach einer guten Stunde fiel ihm eine Katze an der Ecke der Gasse auf. Sie war schon mehrmals hin und her gelaufen und hatte sich nun neben einem Haufen Abfall gesetzt. Irgendwann war ihm aufgefallen, dass sich die leuchtenden Augen …
-
"Ich werde den drei Störenfrieden am Rande meines Grundstückes jetzt erstmal sagen, dass sie sich verziehen sollen." Für Ro war das nicht besonders verwunderlich, sodass er recht unbeeindruckt seinen Kaffee weiter schlürfte. Nach allem, was Dane für ihn getan hatte, lag es nicht fern, dass der Dämon jede Person, die mit Aimeric zusammen arbeitete, soweit wie nur irgendwie möglich von seinem Grundstück hielt. Für Cecilia jedoch war das völlig anders. Man erkannte deutlich das Entsetzen in ihren A…
-
Für wie viel Telandir tatsächlich verantwortlich war, entzog sich Amartius' Kenntnis. Er hatte keine Ahnung was geschehen war, bevor Kassandra in die Feste entführt worden war. Er kannte kein anderes Leben, keinen anderen Umstand. Es war nur eine kurze Momentaufnahme gewesen, die zuerst in Scherben zerbrochen und schließlich über den gesamten Kontinent verstreut worden waren. Das Wissen, was er bisher angesammelt hatte zusammen mit dem, welches Kassandra besaß würde einige Lücken schließen. Dess…