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Natürlich konnte man mit Vampiren nicht einfach so ein Frühstück essen. Anstelle des freundlichen kleinen Cafés mit Außenbereich, das Calder gewöhnt war, anstelle des billigen Ladens mit klebrigen Tischen und überarbeiteten Kellnern, den Cal erwartet hatte, führte Ilya ihn in ein schickie-mickie Café. Das Ding wurde so offensichtlich von Vampiren betrieben wie Wasser nass war. Alles war ein bisschen zu dick aufgetragen für Cals Geschmack. Es war hübsch, klar, aber das hier war einfach nicht Cals…
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Fire and Feather [Pumi & Eari]
BeitragKyle's Date verlief gut. Nicht im Sinne von herausragend, viel eher im Sinne von solide. Einmal mehr bewies Kyle, dass er der Durchschnitt in Person war. Sein Date erhob sich schließlich, mit einem charmanten Satz und einem Blick, der für später etwas versprach. Sie verschwand in Richtung der Toiletten. Nasepudern, so hatte Gabriel das genannt, hatte aber seltsam mit den Augenbrauen gewackelt. Aarin wusste nicht, was das heißen sollte. Etwas veränderte sich in Kyle, sobald sein Date verschwunden…
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"Je mehr Kalorien, desto besser," kommentierte Cal schlicht. Dann nannte Ilya die Uhrzeit und seine Augen begannen geradezu zu leuchten. Es war Zeit für Frühstück! "Ich glaub, ich hab Bock auf Waffeln," sinnierte er, obwohl er sich schon längst entschieden hatte. "Protein-Waffeln wären richtig gut. Und Obst! Irgendeinen Beerenmix, oder sowas... Ich lass mich aber auch auf Eier und Bacon runterhandeln, ich bin ja gar nicht so. Bin mir aber ziemlich sicher, dass ich den Blutzucker gebrauchen kann,…
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Santi nahm das Glas, das Lewis ihm hinhielt, mit beiden Händen entgegen, als wäre es etwas Kostbares. Er sagte nichts – seine Kehle fühlte sich noch immer eng an, als würde ein Rest der Erinnerung dort hocken, wie ein Knoten, der sich nicht ganz lösen ließ. Doch er trank. Langsam zuerst, dann in tiefen Zügen, das Wasser war kalt und klar und real, und es half. Er spürte, wie Lewis ihn beobachtete, und obwohl ihm alles in den Gliedern wehtat – nicht körperlich, sondern von innen her –, fühlte er …
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Innerlich seufzte Cal. Jetzt musste er sich wohl doch noch einmal verwandeln. Es war ja eigentlich nur eine Frage der Zeit gewesen. Jeder, der ihn morgen früh weckte, würde in die Schuhe gepinkelt bekommen. Er setzte sich ein weiteres Mal hin und begann seine Verwandlung in seine humanoide Form. Ein paar Sekunden später hockte er nackt vor Ilya und ließ sich von ihr seine Klamotten reichen. Hosen, Schuhe, das T-Shirt zog er sich auf dem Weg nach draußen an. Seine Ellenbogen taten weh, dank der S…
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"Warte, das wars? Wir können einfach so gehen? Keine Babysitter oder so?"Daisy klang gleichermaßen verwirrt und begeistert. Cal schnaufte in ihre Richtung. "Okay, okay, ich warte hier auf Briar und dann gehen wir zusammen zurück zum Wagen. War eh nur ein Scherz." Cal rollte mit den Augen, dann trottete er zu Ilya rüber. Er stupste ihren Bauch mit seiner Nase an. Eine Stumme Frage, auch wenn sie seine Gedanken lesen konnte. Es war seltsam über mehr als Körpersprache zu kommunizieren, wenn er auf …
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Ilya brauchte so lange, dass sich Calder einfach irgendwann hinlegte. Und dann beging er auch noch den Fehler, seinen Kopf auf seinen Pfoten abzulegen. Daisy weckte ihn, indem sie diskret eine seiner Pfoten anstupste, sobald Ilya fertig war. Cal hob den Kopf und gähnte herzhaft. Ups. "Ich hab nicht herausgefunden wer da hinter steckt. Die Erinnerungen sehen aus wie ein schlechter Kinderfilm mit mehr Rissen und Löchern als ein Schweizer Käse. Ich brauche die Quelle. Wenn wir die haben und ich die…
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Die Vampire interessierten sich wirklich nicht für einander. Wenn die einzige Option wäre, jemanden quasi neu zu erziehen, dann würde jeder im Rudel sofort zustimmen. Sowas wie ein Gnadentod stünde gar nicht zur Debatte - vorausgesetzt der Zustand war schmerzfrei. Daisy schien ähnlich verwirrt wie Cal. "Sekunde mal. Ihr könnt den da entweder formatieren und ihn, mit ein bisschen Hilfe, weiterleben lassen, oder umbringen und ihr denkt ernsthaft darüber nach, Letzteres zu machen? Was hindert euch …
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"Ich wollte dir nicht wehtun. Ich hab nicht aufgepasst." Santi brummte. Es war nicht Lewis' Schuld gewesen. Er hätte ihm ja auch einfach sagen können, was in dem Traum passiert war, anstatt so vage zu sein. Nein, das hier war niemandes Fehler. Es war einfach nur eine höchst unerwünschte und unerfreuliche Verkettung von Ereignissen gewesen. Dank Lewis' Liebkosungen fand Santi mehr und mehr in seinen eigenen Körper zurück. Er war immer noch erschöpft, als wäre er einen Marathon gerannt - bedachte …
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Sobald Ilya ihr Ding durchzog, hörte der Vampir auf zu zappeln. Cal wartete noch ein paar Sekunden, nur um sicherzugehen, dann spuckte er das blutige Bein des Vampirs aus und platzierte stattdessen eine seine großen Pfoten auf dessen Rücken. Für eine ganze Weile standen sie alle einfach nur dumm rum. Cal deutete mit seiner Schnauze auf den Stapel an Drogen. Daisy verstand ihn sofort. "Alles von der verdreckten Sorte," erklärte sie und kickte eines der Päckchen tiefer in den Haufen hinein. Cal le…
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Er wollte nicht, dass sie aufhörte! Warum hörte sie auf ihn zu kraulen? Oh, ja, klar. Sie hatten einen Job zu erledigen. Hatte er ganz vergessen. Cal folgte Ilya durch die Tür, wobei er sich ein bisschen ducken musste, um seinen pelzigen Schädel durch die Tür zu kriegen. Ihnen bot sich ein Bild, das wahrscheinlich eine ziemlich gute Kopie von dem war, was sie vorhin im Süden abgezogen hatten. Sein Blick huschte sofort zu Daisy, aber sie schien okay. Sie fand seinen Blick und nickte ihm zu - sie …
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Der schlimmste Sturm war vorbei. Santis Körper fühlte sich an, als habe er gegen eine unsichtbare Flut angekämpft – erschöpft bis in die Fasern, seine Muskeln müde, seine Nerven ausgezehrt. Doch jetzt lag er da, gehalten, getragen von einem Menschen, der geblieben war, der nicht erschrocken zurückgewichen war, als der Abgrund in ihm sich aufgetan hatte. Sein Kopf ruhte an einer warmen Brust, und dort, wo Haut auf Haut traf, spürte er nicht mehr Bedrohung, sondern Wärme, Beständigkeit, das stetig…
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"Ich hab ne Idee, wie du so bleiben kannst wie du bist. Vorausgesetzt du passt ein bisschen auf, dass du nicht gleich alles von den Tischen räumst." Cal setzte sich hin, ein Zeichen, dass er ihr zuhörte. Das Lächeln, dass Ilya ihm daraufhin schenkte war... er wusste nicht, wie er es beschreiben sollte. Wunderschön? Sie machte einen Schritt auf ihn zu, streckte die Hand nach ihm aus. Er zuckte mit dem Kopf kurz zurück, doch dann schob sie ihre Hand schon in sein Fell und... begann, ihn zu kraulen…
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Langsamer? Ach, na gut. Call trottete los und erhöhte wie beim letzten Mal seine Geschwindigkeit schrittweise, damit sich Ilya daran gewöhnen konnte. Wegen ihrer kleinen Vorwarnung raste er allerdings nicht durch die Gänge, sondern blieb in einem stetigen, strammen Joggen. Naja, für ihn war es ein Joggen. Er war trotzdem noch so schnell wie ein zügig fahrendes Auto. Die wenigen Vampire, die ihnen unterwegs begegneten, starrten ihn verblüfft an, hüpften dann aber schnell aus dem Weg, sobald sie b…
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"Nah, ich hab den beiden geschrieben, dass sie aufpassen sollen, weil nicht alle Blutsauger auf der halbwegs akzeptablen Seite stehen." Er sollte ihnen wohl aber auch über die Drogen Bescheid geben. Also tat er genau das, sobald sie wieder auf den Treppen waren. Er textete Briar und Daisy, die Drogen zwar zu finden, wenn sie den Geruch auffingen, sie aber nicht zu zerstören, ohne Backup dabei zu haben. Außerdem schrieb er Daisy, dass sie sich zum westlichen Lagerhaus bewegen sollten. Dieser Alta…
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Cal grinste, wobei es auch ein enthusiastisches Zähnefletschen hätte sein können. Der ganze Mist hier hatte also was gebracht, immerhin. "Ich hab deinen Leuten schon erklärt, was sie mit dem Mist da drüben machen sollen," er deutete auf sein kleines Bastelprojekt aus Drogenpaketen, "aber auf mich hört hier ja keiner. Ansonsten können wir direkt los. Es sei denn, du brauchst noch irgendwas?" Er hatte keine Ahnung, wie Vampire über ihr Essen sprachen, aber irgendetwas sagte ihm, dass es taktisch u…
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Die Fesseln über seinem Kopf wurden gelöst – er spürte es kaum. Seine Arme sanken herab wie nutzlose Glieder, taub, als gehörten sie nicht zu ihm. Er klappte in sich zusammen, ein zitternder Haufen Mensch, zusammengesunken in seinem eigenen Bett, als sei er wie eine Fliese aus den Fugen gefallen und dann auf dem Boden zerbrochen. "Santiago? Santi? Baby? Hörst du mich?" Die Stimme war sanft, flehend fast, aber sie erreichte ihn nur gedämpft, wie durch eine Glasscheibe. Seine Hände krallten sich a…
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Cal hatte eigentlich nicht angeboten, aber er konnte es auch nicht verneinen, jetzt, wo sie angenommen hatte. Was war denn nur mit seinem Selbsterhaltungstrieb los?! Er schüttelte kurz den Kopf, um seine Gedanken zu richten. Dann zupfte er sein T-Shirt zurecht, damit er nicht halb nackt auf die Vampire traf, und folgte Ilya. Er ignorierte die Blicke der Vampire, die er vorhin zurechtgewiesen hatte, indem er sich zum Schoßhündchen ihrer Prinzessin gemacht hatte, und folgte Ilya zu dem Haufen gefe…
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Cal schob den Ärmel seines Hoodies wieder herunter, betrachtete das riesige Loch darin. "Kein Ding. Ich werd auch immer hangry, wenn ich nicht rechtzeitig was esse." Er zuckte mit den Schultern, dann trag er die Entscheidung, dass der Hoodie ruiniert war und zog ihn einfach aus. Seine Ellenbogen sahen nicht viel besser aus, aber die brauchte er ja noch. "Ich nehm's einfach mal als Kompliment. Und jetzt los, wir haben schon genug Zeit verschwendet. Brauchst du noch einen Drink, wenn du dein komis…
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Santis Herz schlug sofort schneller, als die Hand des Streuners seinen Hals berührte. In seinem Kopf riss etwas auf. Ein Bild, das längst verschüttet geglaubt war, brach durch die dünne Haut der Gegenwart. Die Kette. Er erinnerte sich mit brutaler Klarheit. Wie sie sich langsam um seinen Hals legte, als hätte sie ein eigenes Bewusstsein. Kühl zunächst, trügerisch glatt. Dann spannte sie sich plötzlich, riss an seiner Haut, schnitt sich in ihn hinein wie ein lebendiges Seil aus Eisen. Er hatte ge…