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  • "Da lassen sich doch bestimmt trotzdem ein Haufen Leute finden. So wie die Menschen auf diesen ganzen Romatasy-Quatsch abfahren. Ihr Vampire seid doch gerade wieder im Kommen?" Cal lachte leise, dann rollte er sich auf den Rücken und starrte die Decke an, um nicht mit Ilya's Anblick - wunderschön, so zerzaust wie sie war - konfrontiert zu sein. Warum war sie auch so viel hübscher, wenn sie nicht perfekt gestylt war? Das war ja fast schon unfair. "Außerdem ist es vermutlich nicht das Blut von Leb…

  • Calder starrte nach draußen und betrachtete die vampirische Hälfte der Stadt. Da waren nur dunkle Schatten. Überall Licht, das nicht wärmte. Neonzeichen warfen kalte Schatten auf den Asphalt, als wollten sie mit Gewalt die Sterne überstrahlen. Der Himmel war ein dunkles Grau, nie schwarz, nie klar – als hätte die Stadt selbst den Blick zu den Sternen vergessen. Der Dunst aus Abgasen und Lichtverschmutzung lag wie ein Schleier über allem. Autos zogen vorbei wie gehetzte Tiere aus Blech, ihre Sche…

  • "Wie gesagt: ich war abgelenkt!" verteidigte sich Calder. "Calder, du solltest mehr auf dich selber achten." "Jetzt klingst du schon wie meine Tante..." grummelte er. Er sah Ilya nach, als sie losging, um sich ihren Arm zu holen. Was für ein Anblick. Nicht unbedingt auf eine charmante Art und Weise, mehr... verstörend. Wer lief schon durch die Gegend mit dem eigenen Arm in der Hand?! "Aber jetzt mal ernsthaft, du redest immer davon, dass du ein Rudel zu verteidigen hast und kümmerst dich nicht u…

  • Calder setzte sich auf, als Ilya verschwand. Er stützte seine Ellenbogen auf seine Knie und drückte seine Handballen in seine Augen, als könne das gegen den Schwindel und die drohende Übelkeit helfen. Tat es nicht, aber es rüttelte ihn ein bisschen aus seiner Trägheit heraus. "Hier, was anderes hab ich nicht. Sorry, ich hätte mich mehr zurück halten sollen." "Schon okay," meinte Cal, und nahm die Saftflasche entgegen. "Du brauchst es offensichtlich eher als ich." Er deutete vage auf das blutige …

  • Calder war nicht direkt eingenickt, aber definitiv irgendwie... abgesunken? Es war seltsam, seinen Zustand zu beschreiben. Was weniger kompliziert in Worte zu fassen war: Er spürte, wie seine Gedanken zu ihm zurückkamen, als Ilya sich von seinem Hals entfernte, als ihre Zunge über seine Haut tanzte. Sein Kopf war schwer, zu schwer, um ihn zu heben. Er konnte ja kaum seine Augen öffnen. Und als sich Ilya dann einfach gegen ihn lehnte, da sagte er sich, dass er auch einfach hier sitzen bleiben kon…

  • Ilya lehnte sich ohne groß zu zögern nach vorn und versenkte ihre Zähne in seinem Hals. Cal keuchte leise auf, als der Schmerz rasend schnell durch seinen gesamten Körper zuckte und dann einfach verschwand, wie auch schon beim letzten Mal. Er hatte gewusst, wie es sich anfühlte, und doch überraschte es ihn. Er schloss die Augen und versuchte, sich nicht zu sehr auf das Gefühl einzulassen. Vielleicht, wenn er sich dem ganzen nicht einfach so hingab, könnte er einen klaren Kopf behalten, das ganze…

  • "Beruhig dich erstmal." Leichter gesagt als getan. Er hatte keine Ahnung, wie gut Vampire heilen konnten und was dafür notwendig war. Er hatte keine Ahnung, wie er Ilya im Moment helfen konnte und das stresste ihn ungemein. Er fühlte sich so nutzlos angesichts dieser Situation. Und da war so viel Blut, beinahe so wie als- "Normalerweise sollte der Arm schon längst wieder dran sein." Cal blinzelte, sah Ilya wieder an. "Wieder dran..?" murmelte er, während sein Hirn die Information verarbeitete, d…

  • "Hier unten!" Cal lokalisierte die Stimme binnen eines Herzschlages, dann sah er auch schon die zierliche, blasse Hand hinter der Kücheninsel. Sofort eilte er an ihre Seite, fiel neben ihr auf die Knie. Ihm war vollkommen egal, dass er sich dabei in einen Pool aus Blut setzte. "Scheiße, Ilya..." Er suchte sie nach Verletzungen ab, aber abgesehen davon, dass ihr arm auf dem Tresen lag und nicht an ihrer Schulter hing, schien sie intakt zu sein. Ihr ganzer scheiß Arm war ab! "Fuck!" Cal zog sofort…

  • "Das letzte Mal bist du praktisch aus meiner Wohnung geflohen. Hatte jetzt nicht erwartet, dass du so schnell wieder kommen willst." Nicht Cals bester Moment, das gab er selbst zu. "Ja... das. Ich... keine Ahnung. Ich glaube, ich wollte einfach nur Abstand, um klar denken zu können? Tut mir leid. Das hätte ich besser machen können." Er erreichte sein Haus, das dunkel in der noch jungen Nacht dastand. Eigentlich war es das Haus seiner Mutter. Er war hier eingezogen, als er offiziell das Jungwolfs…

  • Das Schweigen aus dem Hörer trieb ihn in den Wahnsinn und half überhaupt nicht dabei, ihn davon zu überzeugen, nicht sofort loszurennen und bei ihr nach dem Rechten zu sehen. Er erwischte sich dabei, wie er ein paar Schritte die Straße hinunter ging, in Richtung seines Hauses, wo sein SUV wartete und ihn direkt zu ihr fahren könnte. Nein! Nope. Sie hatte ihn nicht eingeladen. Kein Grund, jetzt zu ihr zu hetzen. "Kannst du auflegen? Ich komm nicht ran als Telefon." Sie kam nicht ans Telefon?! Er …

  • "¡Pero no! Wir haben keines der Tiere behalten. Wir haben sie immer ins Tierheim gebracht oder rausgefunden, wo sie herkamen und sie zurückgegeben. Wir haben einfach keinen Platz für Haustiere, weißt du. Und Santi hat auch nie gefragt, ob er eins haben kann." Weil selbst die Goldfische einer Nachbarin vor ihm davongeschwommen waren, hatte Santi es nie gewagt, nach einem Haustier zu fragen. Es wäre wahrscheinlich sowieso nur weggerannt. Mal ganz davon abgesehen, dass seine Eltern sich kaum ein Ha…

  • Cal biss sich aktiv auf die Zunge, um nicht noch mehr seiner unangebrachten Instinkte eine Stimme zu geben. Natürlich war sie angegriffen worden, das machten diese manipulierten Vampire ja schließlich. Seine Ellenbogen bezeugten das ja noch. Sie hatte ihre Leute, sie war in Sicherheit, sagte er sich. Und doch wollte alles in ihm auf Nummer sicher gehen, wollte nur kurz vorbeischauen. Anstatt sich sofort auf den Weg zu ihr zu machen, lief er eine kleine Runde um die Laterne, unter der er die ganz…

  • Da war er: der Ausweg, den Cal so verzweifelt gesucht hatte seit der Sekunde, in der er sein Angebot gemacht hatte. Er sollte sich darüber freuen. Stattdessen konnte er nur daran denken, dass es ihm egal war, ob sie in seinem Kopf herumwühlte. Da war nicht viel zu finden. Und was Rudelgeheimnisse anging... aus irgendeinem Grund vertraute er Ilya, damit nicht hausieren zu gehen. Er hatte keine Ahnung, woher diese Gewissheit kam, und das erschreckte ihn ein bisschen. Ein Krachen, gefolgt von einem…

  • "Kommt drauf an, wie man's nimmt." Hätte er sich ja denken können. Selbst wenn sie nicht verletzt worden war - wofür er keine Beweise hatte, wie er sich scharf selbst erinnerte - hatte sie sich sicherlich verausgabt. Sie musste hungrig sein, erschöpft. Er hätte warten sollen bis er sie anrief. Hätte ihr Zeit lassen sollen, richtig aufzuwachen oder sowas. "Pass auf dein Rudel auf." Na toll. Als ob er nicht schon besorgt genug war. Aber Ilya's Psycho-Trick würd auch bei seinen Wölfen funktionieren…

  • Santi lehnte sich weit rüber zu Lewis und wisperte in sein Ohr: "Ich dachte du magst es tabu." Dann wandte er sich wieder seinem Essen zu, als sei nichts gewesen. Er liebte es, Lewis auf diese Weise zu ärgern. Sein Gesichtsausdruck, wenn er krampfhaft versuchte, sich nichts anmerken zu lassen, was Gold wert. "Also - Sie haben doch sicher ein paar Kindergeschichten über Santiago auf Lager, oder? Das würde mich schon interessieren, wie er gleichzeitig in seinem Beruf gelandet und in einem wunderba…

  • "Ey," Santi schlug Lewis sanft gegen den Oberarm, so wie seine Mutter vor einigen Stunden noch ihm, als er sich ein Stück Brot stibitzt hatte. "Was hab ich dir über's Fluchen im Haus meiner Mutter gesagt?" Aber der Tadel ging schnell unter in einem Haufen Komplimente, die erst an ihn und dann an seine Mutter gerichtet wurden. Und in dem verdammt guten Essen, dass sie zusammen auf den Tisch gebracht hatte. "Ich kann nicht so gut kochen, chico," scherzte Santis papito. "Ich bin nur gut im Essen, w…

  • "Geduld, callejero," raunte er Lewis ins Ohr, dann drückte er ihm einen schnellen Kuss auf den Hals. "Als ob dich meine mamá verhungern lassen würde, nur weil das Fleisch den ganzen Tag braucht. Du wirst dich gleich vor Snacks nicht mehr retten können." Santis Vater lächelte wissend. BBQs waren in diesem Haus eher ein offenes Buffet. Das beste Buffet der Welt. Just in dem Moment trat Rosa bewaffnet mit einer großen Vorspeisenplatten mit Käse, Wurstwaren, Oliven und knusprigem Brot, und allem and…

  • Santi nahm die Limo entgegen und trank in einem Zug das halbe Glas leer. "Irgendwas sagt mir, dass du deinen Baum nicht abgehackt sehen willst," gab er ohne zu zögern zurück. "Aber ich kann mich gern auch so um ihn kümmern, wenn du mich lässt." Santi leckte sich demonstrativ über die Unterlippe, aber ganz sicher nur, um Limoreste loszuwerden. Ohne Vorwarnung schoss seine Hand nach vorn und schlang sich um Lewis' Hüfte. Er zog ihn an sich und küsste ihn frech. "Wie geht's Jay? Hat er sich schon a…

  • Ilyas Stimme war ruhig, aber viel zu angespannt. Er hörte es im Unterton, in den abgehackten Worten, im kaum hörbaren Zittern am Ende des Satzes. Etwas stimmte nicht. Überhaupt nicht. Und plötzlich war das Kratzen in seiner Brust wieder da – ein unangenehmer Druck, der sich aus einem dummen, unaussprechlichen Bedürfnis formte: Er wollte wissen, was los war. Wollte wissen, warum sie klang, als würde sie mit zusammengebissenen Zähnen sprechen. Doch er zwang sich zur Ruhe. Lenkte seine Gedanken sof…

  • Cal hatte den Tag damit verbracht, in der Sonne zu liegen, das Ohr zucken zu lassen, wenn eine Fliege zu nah kam, und sich nicht zu rühren, wenn jemand versuchte, ihn zu irgendetwas zu motivieren. Niemand drängte ihn. Nicht heute. Nicht, wenn er diese Ruhe so offenkundig brauchte. Am Nachmittag waren ein paar der Jungwölfe aufgetaucht, kaum älter als zehn, alle viel zu energiegeladen für die frühe Abendstunde. Sie stürmten über die Lichtung, bellten, japsten, rammten einander in tapsigen Bewegun…