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Ilyas Geruch war schwer zu beschreiben. Süß, aber nicht wie Früchte. Eher so, wie Zimt süß sein konnte, aber sie roch auch nicht nach Zimt. Erfrischend, aber nicht wie Minze. Eher so wie eine frische Briese an einem Frühlingsmorgen. Cal konnte es nicht in Worte fassen, aber es war der beste Geruch, den er jemals in der Nase gehabt hatte. Er schloss die Augen und atmete tief ein, als ihr Duft die Treppen hinunterwehte. Ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. "Holy Shit, hast du dich aufspieße…
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Cal wurde zwar nicht von den ersten Sonnenstrahlen geweckt, wie es sonst oft der Fall war, aber Acorn drückte seine Nase in sein Gesicht - es war Zeit für Frühstück. Cals schob die Schnauze beiseite und gähnte herzhaft. Ilya lag noch immer dicht an ihn gekuschelt da und schlief friedlich. Maple beobachtete ihn, verließ ihren Platz auf Ilya's Oberschenkel aber nicht. Cal lächelte. Vorsichtig entfernte er seinen Arm und rückte von Ilya ab. Stattdessen ersetzte er seine Brust mit einem der Kopfkiss…
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Ilya war so vorsichtig, als sie sich an ihn kuschelte. Sie wollte ihm nicht wehtun, fiel ihm auf. Er legte seinen Arm um sie und zog sie ein ganzes Stück enger an sich. "Das Schwein hat mich auf der anderen Seite erwischt," erklärte er leise und unterdrückte dabei ein kleines Lächeln. Er drückte seine Nase in ihre frisch gewaschenen Haare. Sie rochen nach dem Shampoo, das sie benutzt hatte, ja, aber sie rochen vor allem nach ihr. Er brummte leise, schloss die Augen. "Hmm, wie kann man so warm se…
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"Kann ich...bei dir schlafen?" "Hm?"Cal sah zu Ilya rüber. Ihrem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, hatte sie sich ordentlich dazu durchringen müssen, diese Frage zu stellen. Ein seltsamer Anblick, die Eisprinzessin so verletzlich und schüchtern zu sehen. Es machte was mit Cal. Es berührte wieder diesen Beschützerinstinkt in ihm. "Wäre unpraktisch," antwortete er. "Mein Zimmer liegt nicht nur auf der Ostseite, es hat auch noch ein Dachfenster. Aber wir können gern im Gästezimmer schlafen. Zusamm…
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"Leiden würde ich das nicht unbedingt nennen..." gab Cal leise zurück. Er stand nun auch auf, was Acorn dazu veranlasste, an ihm hochzuspringen. Cal nahm die Vorderpfoten des Vierbeiners in die Hand und drückte ihn sanft von sich. "Das mit dem Wildschwein war übrigens letzte Nacht, nur für's Protokoll und so." Er hielt Ilya die Tür nach drinnen auf. Acorn und Mable folgten ihnen hinein, der Rest des kleinen Rudels aus Streunern regte sich nicht. Einer der beiden Hunde auf dem Sofa streckte den K…
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Cal winkte ab. "Das passt schon. Abends ist eh besser, da sind die Jungwölfe aus den Füßen und das Revier ist ruhiger. Außerdem werd ich morgen wohl arbeiten müssen." Allein der Gedanke daran ließ Cal innerlich aufstöhnen. Immerhin musste er keine seltsamen Politik-Dinge tun, wie sich mit der Erbin des Vampir-Imperiums auf der anderen Stadtseite zu treffen, um externe Bedrohungen zu besprechen. Nein, morgen würde er sich erst mit den nächtlichen Patrouillen besprechen, dann würde er sich mit sei…
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"Ich will so oder so nochmal bei euch suchen gehen. Wie gesagt: die verziehen sich immer in euer Revier. Ich glaube nicht, dass da eine direkte Verbindung zu dem Drama in euren Lagerhäusern besteht. Ich bin eher der Meinung, dass das zwei unterschiedliche Herangehensweisen sind. Die Sache mit den Lagerhäusern und den Drogen soll eure Seite schwächen. Die Täter, die die Grenze als Schutzschild benutzen, sind dafür da, um uns zu schwächen. Das ich die Lager erschnüffelt hab, war eher Zufall. Gesuc…
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"Solltest du nicht mal was essen?" Cal schmunzelte. "Als ich zu dir gekommen bin hatte ich gerade erst zu Abend gegessen," entgegnete er. "Bei dir gab's nichts außer alten Orangensaft. Und hier hab ich noch nichts gegessen, weil dir beim letzten Mal praktisch dein nicht vorhandener Mageninhalt hochgekommen wäre. Da besagter Mageninhalt gerade aus meinem Blut besteht, wär's echt cool, wenn du dich nicht auf meiner Veranda übergeben würdest. Mir geht's gut, solange ich keinen Marathon rennen muss.…
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Cal schnaubte. War ja klar, dass ausgerechnet die Arroganz der Vampire ihren die Arbeit erschwerte. "Und was sollen wir sonst tun?" fragte er, wohlwissend, dass Ilya auch keine Antwort auf diese Frage wusste. Sie waren auf sich selbst gestellt und hatten keine Ahnung, wo sie auch nur anfangen sollten. So viel zum Thema einer ordentlichen Jagd auf die Übeltäter. Mit einem schweren Seufzen ließ sich Cal wieder auf den Boden sinken. Einer seiner Streuner, Acorn, trottete zu ihm rüber und legte sich…
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"Jetzt sind welche von deinen Leuten getötet worden und auch ich hab Blut an meinen Händen." Embers Gesicht erschien vor Cals Augen, wie sie an dem Abend, an dem er Ilya kennengelernt hatte, gelacht und gescherzt hatte. Dann verzog sich ihr Gesicht langsam aber sicher zu der Panik, die sie in ihren letzten Moment empfunden haben musste. Auch das Bild wurde ersetzt durch den Anblick, den sie in der Gerichtsmedizin geboten hatte. Wie sie da aufgebahrt auf einem kalten Metalltisch gelegen hatte, ga…
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"Verloren genug hast du jedenfalls ausgesehen, auf der Dusty's Dachterrasse vor ein paar Wochen," gab Cal zurück. Er ließ seinen Blick über seinen Garten schweifen bis hinter zum Waldrand. Jetzt, wo sich seine Hunde hingelegt hatten, herrschte die Stille der Nacht wieder. So still war die eigentlich gar nicht. Ein Haufen Insekten schwirrte umher, machte ihr Ding. Cal konnte das Leben im Wald hören: Kaninchen, ein Reh, Igel, sowas eben. Eine Eule beobachtete ihn, perfekt versteckt in einer Baumkr…
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Cal zuckte mit den Schultern, auch wenn sie es nicht sehen konnte. "Im Rudel passt man aufeinander auf. Das ist schwer abzuschalten, auch wenn du kein Wolf bist. Und Fellpflege ist wichtig." Er lachte ein bisschen. "Ich kann sie dir flechten, dann musst du dich ein paar Tage nicht drum kümmern. Kann aber nicht versprechen, dass es nicht schief wird. Manbun ist das Ende meiner Friseurtalente." Mit flinken Fingern beendete Cal seine Arbeit nur ein paar Minuten später und Ilya sah wieder aus wie di…
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Er roch Ilya, bevor er sie hörte, also nahm er seinen Hunden alle Bälle ab und warf sie so weit er konnte über den Rasen. Die sechs Vierbeiner pesten in voller Geschwindigkeit hinterher. Nur Maple nicht, die sich lieber zu den drei Faulenzern auf der Veranda legte, nachdem sie ein bisschen aus einem der vielen Wassernäpfe geschlabbert hatte. "Schon okay. Die Streuner fanden's toll," winkte Cal ab und hüpfte die paar Stufen zur Veranda hinauf. Er bedeutete Ilya, auf einem der Gartenstühle Platz z…
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Cal lächelte. Er hatte Ilya genau ansehen können, woran sie gerade gedacht hatte und ihr Blick an seinem Körper entlang war auch vielsagend gewesen. "Wie wär's damit: Du duschst, ich such dir was zum Anziehen raus? Und was, damit dein Arm da nicht einfach nur so rumbaumelt. Ich nehm mal an, du brauchst noch ein bisschen, bis das Ding wieder richtig funktioniert. Handtücher sind da drüben im Schrank. Ruf, wenn du was brauchst." Und damit ließ Cal sie allein. Musste er sich zwingen, den Raum zu ve…
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Calder beobachtete, wie Mable Ilya in seinem Haus willkommen hieß. Es wärmte ihm das Herz. Mable war gut darin, Leute zu beurteilen und dass ausgerechnet sie direkt zu Ilya fand, das wollte schon was heißen. "Es passt zu mir? Seltsames Kompliment," scherzte Cal und zog seine Schuhe aus. Barfuß kehrte er zu Ilya zurück und half ihr aus ihrem Mantel, den er an die Garderobe hängte. "Ich find's ein bisschen leer, ehrlich gesagt. Die meiste Zeit hänge ich bei meinem Onkel rum, da ist mehr los." Er k…
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Beim Mond, er wollte ihr alles erzählen. Er wollte ihr sein ganzes Leben zu Füßen legen. Was hatte sie bloß mit ihm gemacht?! Er erlaubte sich noch einen Atemzug mit ihrem Duft in seiner Nase, dann stand er auf und reichte ihr seine Hand. "Dann lass es mich dir zeigen," sagte er. "Ich kann dir versichern, bei mir ist es schöner als hier." Er nickte in Richtung der blutigen Küche. War es eine dumme Idee, sie mitnehmen zu wollen? Definitiv. Aber er würde sich schon etwas einfallen lassen, um ihre …
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Ein wohliger Schauer jagte seine Wirbelsäule hinab, als sie seinen Namen schon wieder sagte. Ihr Stimme war wie Honig - warm, weich, golden. "Was machen wir hier?" "Keine Ahnung," antwortete er leise, aber ehrlich. Er ließ ihre Hand nicht los. Er sah nicht weg. "Ich weiß nur, dass ich dir keinen Wunsch ausschlagen kann. Wenn du also mein Blut haben willst, dann ist es deins. Wenn du mehr über mich wissen willst, musst du nur fragen." Ihr Geruch vernebelte ihm die Sinne, das musste es sein. Er wu…
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Die Art, wie sie seinen Namen sagte, stellte etwas mit ihm an, das Cal nicht genauer benennen konnte - oder wollte. Er wich ihrem Blick aus, starrte stattdessen ihrer beider Hände an. Seine war vom Wetter gegerbt und ein bisschen rau von der vielen körperlichen Arbeit, die er machte; seine Knöchel hatten hier und da sogar Narben. Ihre war kreidebleich, glatt wie Porzellan und makellos. Sie lebten in zwei vollkommen unterschiedlichen Welten, selbst wenn sie keine Vampirin und er kein Wolf wäre. S…
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"Hm," brummte Cal und starrte die Decke wieder an. Instinkt, das war etwas, was er verstehen, nachvollziehen konnte. Wölfe verbrachten ihr ganzes Leben damit, bestimmte Instinkte zu unterdrücken, um sich vor Menschen zu outen oder das Rudel intakt zu halten. Instinkte waren eine Sprache, die Cal verstand. Und genau deswegen glaubte er ihr auch, als er es ihr so erklärte. "Okay," meinte er schließlich. "Ich bin ganz ehrlich, ich hab keine Ahnung, was das hießt. Für dich. Für mich." Für uns... "Es…
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Sie klang ziemlich sicher für jemanden, die keine Erfahrung hatte. "Okay," meinte Cal langsam und ließ sich das alles durch den Kopf gehen. Eigentlich könnte - sollte - es ihm immer noch egal sein. Ilya sollte ihm egal sein. Aber zu hören, dass er einen besonderen Status hatte, sorgte für ein seltsames Kribbeln in seiner Magengrube. Er wusste nicht, was er davon halten sollte. "Und du weißt das? Einfach so? Ich mein, du hast doch selbst gesagt, dass du noch nie an einem Menschen geknabbert hast?…