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"Wir sprechen hier von Agatha Christie, so einfach macht die uns das doch nicht. Nein. Ich glaub nicht, dass es der Lieferant war, weil..." Kai blätterte wild durch seine Ausgabe des Buches, bis er die richtige Stelle fand und las vor: "Es braucht nicht viel Kraft, um sie zu strangulieren." Er klappte das Buch zu - er behielt natürlich einen Finger an der Stelle, an der sie gerade angekommen waren. "Das ist doch ganz klar ein Hinweis darauf, dass eine der Frauen die Täterin sein könnte! Warum so…
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"Ich weiß nur nicht, ob ich genug Kraft benutze oder sogar zu viel. Dafür habe ich keine Rückmeldung. Wenn ich dir also irgendwas quetsche, solltest du mir das früh genug sagen." "Ach was, so zerbrechlich bin ich nicht. Ich halte das schon aus." Kai bekam hier das komplette Luxusprogramm von Isaac. und er würde den Teufel tun und sich darüber beschweren. Als Isaac dann aber doch aufhören musste - wegen seiner menschlichen Hand - da ließ sich Kai, der ebenfalls im Schneidersitz dasaß, einmal nach…
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"Ist schon okay. Lehn dich zurück." Das musste Isaac ihm nicht zweimal sagen. Kai ließ sich einfach weiter sinken, tiefer in Isaacs Berührungen hinein, bis er plötzlich an dessen Brust lehnte. Den anderen Mann schien es nicht zu stören, also beeilte sich Kai nicht, wieder etwas Abstand zwischen sie zu bringen. Im Gegenteil. Er schmolz einfach ein bisschen dahin. Erst Recht, als Isaac seine andere Hand hinzunahm und jetzt beide von Kais Schultern bearbeitete. Himmel, das hatte Kai jetzt gebraucht…
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"Jap, genau da. Hoi!"Kai zuckte kurz zusammen. "Man, warum ist deine Hand denn so kalt?" lachte er. "Der Robohand kann ich das ja verzeihen, aber in der anderen ist doch noch Blut drin, oder?" Er richtete sich wieder brav auf und ließ Isaac machen. Hier und da verzog er das Gesicht, wenn der Mann einen besonders schmerzenden Punkt fand und seine Finger einfach hinein drückte. So viel zu Thema kein knallhartes Conditioning. "Das tut auch weh? Und das?" "Jap! Doppel-jap!" Immerhin war Isaacs Hand …
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Mit noch einem zufriedenen Brummen lehnte sich Cal in den Kuss hinein. Seine Arme schlangen sich von ganz allein um Ilyas Körper und als er sich auf den Rücken rollte, da zog er sie einfach mit sich, auf sich. Sie war federleicht, aber das war egal. Viel wichtiger war es, dass sie da war, dass sie in seine Umarmung hineinschmolz, sich an ihn schmiegte, als gehöre sie dort hin, nur dort hin. Zu ihm. Ihr Herz schlug in ihrer Brust und gegen seine, als wollte es aus dem Käfig ihrer Rippen entkommen…
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"Vielleicht ein bisschen...sagen wir...wund?" Cal lächelte und brummte zufrieden. Bevor er überhaupt auf die Idee kommen konnte, sie enger an sich zu ziehen, übernahm Ilya das schon für ihn. Er war froh, dass er ihr nicht zu wild gewesen war. Wölfe waren nicht unbedingt für ihre Sanftheit im Schlafzimmer bekannt. Sie waren eben Tiere, das konnten sie nicht verleugnen. "Und bei dir?" fragte Ilya. "Abgesehen davon, dass ich gerade immer noch auf meinen Boden blute, hervorragend." Er drückte einen …
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Er hätte Isaac jetzt nicht unbedingt für einen Romanzen-Leser gehalten, aber wer war Kai, jemanden für den Lesegeschmack zu verurteilen. Die Leute mochten eben, was sie mochten. Und Isaac konnte er sich sehr gut als einen Romantiker vorstellen, so wie er ständig die Türen für ihn aufhielt - oder eben darauf bestand, die Bücher einzupacken, nur damit Kai ein paar Gramm weniger zu tragen hatte. Der Tag war schön. Die Sonne schien und es war angenehm warm. Nicht zu drückend, und hin und wieder ging…
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Es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis Cal wieder zu sich selbst zurückfand und seine Umgebung wieder bewusst wahrnahm. Er spürte Ilyas nicht mehr ganz so kalte Haut, an seinen Körper gepresst. Spürte, wo sie ineinander übergingen. Er roch Blut und Schweiß und Lust. Er schmeckte Blut. Langsam, vorsichtig, als müsste er sich erst wieder in seinem eigenen Körper zurecht finden, bewegte er sich. Er drückte sich hoch, dann ließ er sich neben Ilya auf den Boden fallen. Zu mehr war er nicht im Stande. Mi…
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Cal knurrte, als Ilya ihre Krallen in sie schlug. Er knurrte und er stöhnte. "Bitte hör nicht auf." Er schlang die Arme um sie, fest, und rollte sich zur Seite, sodass sie nun wieder unter ihm lag. Nicht eine Sekunde lang hörte er damit auf, ihr zu geben, was sie wollte. Seine Hüften klatschten wild gegen ihre, während er sie in gegen den Boden drückte. Er stemmte eine Hand neben Ilya, richtete sich auf, um mehr Bewegungsfreiraum zu haben. Seine andere Hand war noch immer verknotet in ihren Haar…
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Kais erste Anlaufstelle in der Bücherei war die Rückgabe. Aus den Tiefens einer Umhängetasche fischte er gleich vier Bücher, die alle zurückgehen mussten. Er war sehr stolz auf sich: kein einziges war überzogen! Danach folgte er Isaac ein bisschen durch die Regalreihen, bis etwas in der Comic-Ecke seine Aufmerksamkeit erregte. Zwar war Kai kein Comic-Zeichner, aber er las ein paar der weniger Mainstream Sachen gern - auf der einen Seite, weil er die Stories mochte, auf der anderen, weil er die K…
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Als sie ihn von sich stieß, konnte er sich kaum noch halten. Seine Instinkte schrien. Wie konnte sie es wagen, ihn zu wegzustoßen?! Wie konnte sie es wagen, ihre Dominanz zu behaupten?! Über ihn?! Aber er ließ es zu. Er ließ es aus denselben Gründen zu, aus denen er sich so sehr nach ihr sehnte. Also saß er einfach nur da, auf den Knien, den Blick auf ihren wunderschönen, perfekten Körper gerichtet, in der Versuchung, einfach ihren Fuß zu küssen. Sie war schneller – verdammt schnell – und prallt…
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"Ich fand die Farbe eigentlich ganz gut. Dann kann man dich aus der Entfernung immer sehen. Damit kannst du dich nicht tarnen, man ist immer rechtzeitig vor dir gewarnt." "Bis ich mich in einem Kunstladen verstecke, dann bin ich geradezu unsichtbar!" gab Kai ohne zu zögern zurück. Und dann lachte er gleich ein bisschen über ihren gemeinsamen Scherz. Aber der Gedanke war irgendwie... naja, süß. Dass Isaac jetzt schon einfach erwartete, dass Kai voller Farbe war und das auf eine gute Art mit ihm a…
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"Hi Isaac!" Kai unterdrückte den Drang, den Mann mit einer Umarmung zu begrüßen. Er wollte - er wollte wirklich - aber Isaac schien ja nicht so der Typ für Körperkontakt zu sein, also hielt sich Kai zurück. "Wollen wir?" "Jap." Kai hob den kleinen, klassisch kitschigen Korb mit dem guten Arm und folgte Isaac nach draußen. Der hielt ihm schon wieder die Tür auf, ganz der Gentleman eben. "Es hat funktioniert, mit den Kopfhörern. Das mit dem Wasser. Ein bisschen zumindest." Kais Lächeln wurde noch …
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"Dann Freitag. Picknick hört sich gut an. Dann treffen wir uns unten? Um... zwei? Oder drei?" "Um zwei, dann haben wir mehr vom Tag und es ist nicht so schlimm, wenn ich mal wieder Mittagessen vergesse," antwortete Kai. Die Wahrscheinlichkeit, dass er tatsächlich vergaß, etwas zu Mittag zu essen, war sogar ziemlich hoch. An seinen freien Tagen passierte ihm das einfach viel häufiger, weil er keine Deadlines hatte, an denen er sich orientieren konnte. Und weil er sich ständig in seiner Kunst verl…
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Er richtete sich todernst über ihr auf. "Pass auf, was du dir wünschst, Schneeflocke." Er zog sich ganz aus ihr heraus, bevor er sich wieder in sie hineindrängte. Er spürte jede Berührung zwischen ihnen, jeden Zentimeter Haut, jedes Haar. Selbst ihr Blick lastete schwer auf ihm, als wollte sie allein mit ihrem Blick seine Seele an die Oberfläche zerren. Er setzte einen langsamen, aber kraftvollen Rhythmus, fickte sie hart, beobachtete jede ihrer Bewegungen und nahm jedes Geräusch in sich auf. Er…
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"Ich dachte... sorry. Hast du einen Moment?" "Klar." Kai wandte sich kurz zu seiner Truppe an Senioren. "Benehmt euch. Ich bin gleich wieder da." "Ja, Papa," scherzte Lori und Kai stimmte in das Kichern der Gruppe mit ein. Dann nahm er Isaac mit raus in den Gang und ein kleines Stück zur Seite, damit sie niemandem im Weg standen. Er hatte ein halbes Ohr auf seinen Kunstraum, nur um sichergehen zu können, dass niemand aus Versehen vom Stuhl fiel und sich die Hüfte brach. Die Senioren waren zwar a…
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Seine muskulösen Arme umschlossen ihre Beine, eine Hand lag auf ihrem Bauch und hielt sie fest. Die andere schlang sich eng um ihren Oberschenkel, und seine Finger gruben sich so fest in ihr Fleisch, dass sie blaue Flecken hinterlassen könnten. Es war ihm egal. Sie konnte sein Blut haben, um sie zu heilen. Oder sie konnte sie behalten. Ein geheimes Zeichen dessen, was sie getan hatten. Was er mit ihr getan hatte. Er leckte sie, genau wie ihre Brüste, ehrfürchtig, aber mit genau dem richtigen Dru…
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Eine einzige Schicht konnte so viel in seinem normalen Tagesablauf kaputt machen, wie Kai jetzt lernte. Er war kein unflexibler Mensch, er konnte mit plötzlichen Planänderungen gut umgehen, das war nicht das Problem. Das Problem war seine verdammte Schulter! Und die Tatsache, dass er keine Zeit hatte, sich richtig darum zu kümmern. Tigerbalsam drauf schmieren, bevor er ins Bett ging war aktuell alles, was er machen konnte. Montag hatte er den ganzen Tag zu tun und am Dienstag auch. Er bemühte si…
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Cal knurrte, als er ihre Nägel auf seiner Haut spürte. Er knurrte, als er ihre Lippen an seinen spürte. Er platzierte seine Hände rechts und links neben ihrem Kopf, baute sich auf allen Vieren über ihr auf, auch wenn das bedeutete, dass die süße, süße Reibung zwischen ihnen endete. Sie hatte ihn nicht aufgehalten. Sie hatte es nicht einmal versucht. Das hieß, dass es okay war, richtig? Das hieß, dass seine Instinkte Recht hatten, oder? Was sollte es auch sonst bedeuten? Er unterbrach den Kuss, h…
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Der Vormittag mit Isaac war ein guter gewesen, beschloss Kai, nachdem sich der Mann mit seiner frisch gewaschenen Wäsche verabschiedet hatte. Kai hatte ihm angeboten, dass er ruhig noch eine waschen könnte, doch Isaac hatte nur den Kopf geschüttelt und gemeint, dass schon alles in Ordnung sei, so wie er das irgendwie immer machte. Kai hatte bloß mit den Schultern gezuckt. Vielleicht hatte der Mann ja gar nicht so viele Klamotten. Soldaten waren bekanntlich etwas spartanisch unterwegs, da sie an …