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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Na gut, dann eben nur das, was ich selbst gejagt habe. Dich zu überlisten ist gar nicht so leicht.", beschwerte er sich im gleichen Atemzug, in welchem Rain die Konditionen überhaupt erst zutage förderte. Nayantai war beim besten Willen kein Zauberer, der sich selbst aus seinem Elend befreien konnte und Rains gute Laune, die zwar ansteckend war, würde ihn auch nicht urplötzlich wieder in eine bessere Stimmung versetzen. Dennoch; gerade jetzt konnte er wohl behaupten, er hatte sich anstecken las…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragBedeutungen verloren den Sinn und Zweck ihrer Existenz, wann man sie einfach beiseite schob. Nayantai wusste genau so viel, gleichermaßen war ihm jedoch auch klar, dass er auf Teufel-komm-raus kein Spiel mit Rain führen musste; ein transparenter Schleier hing über seinem Kopf, durchgehend, und Rain sah durch eben jenen hindurch, als wüsste er, was in seinem Inneren brodelte, nur, die Ursache erkannte er wohl nicht ganz. Oder etwa doch? "Hm, ich tausche Essen gegen die Körbe, die du mir flechtest…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragKonnte er sich denn Vorwürfe machen? Wie stand es um Rain? Sie beide waren nicht gerade die einfachsten Fische im Teich der Götter und doch hatten sie zueinander gefunden, wusste doch einer um Gottes Willen warum. Nun drehten sich ihre Rollen allerdings um, ein Anblick, der in Nayantai nicht gerade Glücksgefühle aber eine feste Realisation auslöste, die er so nicht von sich erwarten würde. Einen Moment lang kniete er also dort, in der Hoffnung, er würde so alles richtig machen, und doch, im ande…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragWas sollte er auch tun? Nayantai wusste nicht, wo ihm der Kopf stand. All die Szenarien seines Lebens nochmals in seinem Kopf durchzugehen und jeden Moment seiner Existenz damit zu verbringen, sich vor dem Unwahrscheinlichen zu fürchten - hatte er nicht genug davon? Irgendwann müsste er es sich eingestehen, Nayantai wusste es nur zu gut, aber als er in seine Schuhe schlüpfte und wieder die gleiche Situation durchlitt, stand ihm nichts mehr im Weg. Eigentlich, so glaubte er, wäre es einfacher, si…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragAnfangs war er unbändig und von sich selbst überzeugt, und doch schien es beinahe so, als würde er immer wieder dazu verleitet werden, sich selbst ein Bein nach dem Anderen abhacken zu müssen. Im Leben war nichts schön, das war Nayantai schmerzhaft klar, aber ihm war auch klar, dass es im Leben nun einmal nichts gratis gab - schon gar keine gute Laune, oder schlechte Ideen. Es war, wie es sein musste, und auch, wenn er liebend gerne behaupten würde, dass es anders, ja, eintöniger sein sollte, so…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragWar das damals auch schon so? Nayantai konnte sich beim besten Willen nicht daran erinnern. Als er noch jünger war und ein klein wenig mehr Freiheit in seinem Leben spürte, weil er so wild wie der Wind selbst sein wollte, hätte ihm jedwede Niederlage und jede dumme, zermürbende Niederlage nichts ausgemacht. Vor Jahren, als er noch Kronprinz der Wölfe war und sich nicht den Schädel darüber zerreißen musste, dass er nicht mehr als ein Stück Holz war, in das man abertausende Kerben schlug - Kerben,…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragSich unsicher zu sein war eine Sache, seinem eigenen Tod nachzustellen eine Andere. Nayantai war beim besten Willen nicht in seiner bestmöglichen Verfassung, ja, aber die Hoffnung, dass er sich noch erholen würde, starb ja immerhin auch zuletzt - der Faktor, dass er die Schwelle des Todes schon unlängst überschritten hatte und sich nicht auch nur einen Augenblick länger in der Welt der Lebenden befinden konnte. Nun ja, diese Suppe hatte er sich zwar selbst eingebrockt, aber an Rains Seite zu kle…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragNayantai fühlte sich von einer Bürde erschlagen, die ganz seine eigene war: Er trug sie, mit hocherhobenem Haupt, aber in den letzten Tagen siegte die Schwerkraft über ihn und zwang ihn in die Knie, beinahe wortwörtlich. Sein alter Mann schien noch immer so weit von ihm entfernt zu sein, dass es schmerzhaftes Brennen in seinen Lungen auslöste und seine große Liebe, obwohl sie in Sicherheit war, schien ihn nun wohl nicht länger zu brauchen. Hatte Nayantai seine einzige Aufgabe in diesem Leben nun…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragWieder in Thria zu sein war zwar einerseits wunderschön, andererseits musste Nayantai sich einfach eingestehen, dass dieses Leben nicht mehr für ihn war. Mehr als spannend konnte Freiheit schon sein, dafür realisierte er allerdings, dass er hier, in dieser winzigen Siedlung, noch weniger zurechtkam als zuvor. Khojin mied ihn, als hätte er sich eine Seuche zugezogen und war hochgradig ansteckend, während er selbst unbeholfen durch jede Emotion seines Lebens huschte, wenn er nachts in seinem Fellh…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Das ist mir egal! Dann beiße ich die halt!", grummelte Oyu retour. Sie war flink und wendig genug, um ein paar adrestianischen Holzbirnen zu entkommen, dabei war sie sich sicher. Noch besser war allerdings, dass sie an Caelans Seite sein konnte - er würde sie schon beschützen, oder so, auch wenn er es nicht gerade vor hatte. Zumindest wäre sie dann vielleicht in der Lage, Caelan zu zeigen, dass sie das bessere Kind war und er seinen Sohn womöglich nicht brauchte - wobei das, gelinde gesagt, auc…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Was!?", rief Oyu empört auf. Das würde doch viel zu lange dauern und dann durfte sie nicht einmal mit Caelan mitkommen? Wie gemein! Wo sollte sie also die Zeit fristen, in der der alte Mann sie loswurde? Sie konnte es nicht sagen, bedauerte es, nicht älter zu sein und ihm eher eine Stütze sein zu können, aber Oyu war nun einmal ein Kind mit perfiden Ideen, die den Meisten schon zu Kopf gestiegen wären, wenn sie sich nicht ausgerechnet Caelan ausgesucht hätte. Einen Moment lang - ja, einen ganz …
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Erde an Opa.", ermahnte sie Caelan schließlich, als dieser in seinem eigenen Trübsal so sehr versunken war, dass Oyu sich verdammt sicher war, dass er eindeutig kein einziges Wort mehr vernahm. Naja, das hatte sie sich zwar eigentlich anders ausgemalt, aber wer würde einem alten Mann schon aus seinen Herumschwelgereien retten? Definitiv kein kleines Mädchen, das nicht einmal so wirklich wusste, wie die Welt funktionierte, in der sie sich gerade aufhielten. Wie Adrestia war verstand sie aus den …
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragWar das so rechtens? Oyu konnte beim besten Willen nicht behaupten, dass sie Caelan jemals hätte ausfragen wollen, weil Shuren es von ihr verlangte - sie tat es dennoch, ausgerechnet jetzt, hier und heute, weil ihr der Sinn danach war mehr über diesen alten Mann zu erfahren, der wohl oder übel auch keinen Ausweg mehr aus den Klauen des Mädchens sah. Ganz so recht wusste sie allerdings auch nicht, ob Caelan derjenige war, der sie gerade daran hinderte, hier herauszukommen oder ob sie sich eben je…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragOyu konnte gar nicht behaupten, dass sie Caelan oder Muhans Beweggründe wirklich verstand - die einzigen Personen, die sie in ihrem Leben je liebte, waren ihre Eltern gewesen und für das Konzept einer anderen Liebe, oder für etwa die Sorge um ein eigenes Kind, nun, dafür war sie eindeutig zu jung und durchaus zu naiv, wenn nicht sogar zu arrogant. Abermals fand sie sich angebunden wie en bunter Hund, gefangen in einer eigenen Misere, die sie selbst nicht zu deuten wusste, aber immerhin war sie z…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragAusgerechnet jener verliebte Trottel war es, der hier unten keine Sekunde seines Lebens verloren hatte - jemand, der sich nicht so sehr an Shuren binden sollte, wie er es bereits getan hatte und auch jemand, der keine Ahnung hatte, wieso er sich wieder aus diesem Zustand herauskämpfen sollte. Für Muhan waren solche Schikanen einfach nicht wichtig, wusste er doch bestens, dass er keineswegs damit einverstanden war, wenn er hier herumsitzen müsste und sein Leben lang nichts mehr tat. Ob es Nayanta…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragDiese ganze Situation hier schien also ein Desaster zu sein. Nicht nur, dass Caelan und Shuren wohl nie in ihrem Leben auf den gleichen Nenner kämen, oh nein. In Wahrheit war es wohl auch Muhan, der mit dem alten Mann ein paar Vorkehrungen treffen sollte oder wollte, schien sich zumindest Gedanken darüber gemacht zu haben, dass sie beide nicht frei von Sünde waren und auch nicht kommen und gehen konnten, wann auch immer sie wollten. So gesehen waren sie, ein für allemal, alle Gefangene eines Sch…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragDie Gerüchteküche würde brodeln, da war Oyu sich fast schon sicher, als sie die Worte Caelans vernahm, während tausende von Emotionen durch Muhans gesamte Existenz zu zucken schienen. Viel Sinn machte das zwar eindeutig nicht mehr, aber er konnte der Einfachheit halber zumindest behaupten, er hätte sich von seiner Liebe zu Nayantai übermannen lassen. Oyu und Caelan kannten diesen Typen kaum und doch schien sich sein Gesicht weniger zu verdunkeln, als gedacht, kaum kam das Sprachrohr in Form eine…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragWäre Oyu so alt wie Caelan, oder zumindest so stark wie er, so hätte sie sich hier sicherlich schon mit Mühe und Not herausgekämpft - dummerweise war sie jedoch nichts als ein vorlautes Gör, das widerwillig darauf warten musste, dass die Erwachsenen in ihrem Umkreis sie brauchten und auch dazu bereit waren, sie mehr oder minder für sie arbeiten zu lassen. Genau, eigentlich hockte sie nun hier unten fest weil Shuren sie nicht länger brauchte und jeder Moment, der so verstricht, ließ mehr Galle in…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragOyu hatte sich ihre Tage wirklich anders vorgestellt - allgemein wollte sie nicht in einer Zelle herumliegen und sich fragen müssen, weshalb oder weswegen sie im untersten Stockwerk dieses dämlichen Eisschlosses landete. Eine Antwort hatte aber selbst Caelan nicht für sie und die grummelnde, nicht gerade zum Scherzen aufgelegte Gestalt hatte durchaus bessere Tage gesehen. Die Gitterstäbe, mit denen sie wich jetzt herumschlagen mussten, waren nicht aus eventuell brechbarem oder schmelzendem Eis, …
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homebound. (earinor & akira)
Beitrag"Yes, but ... I was excited because he isn't either of us, because he has stories to tell that we may never experience. Seeing the world through a different lens is something we both could use sometimes, don't you agree?", Cecil nudged Eddie with sincerity in his voice. It was stupid, yes, he knew that well enough, but he had set his heart on a singular goal; he loved a man he apparently couldn't have, or maybe he was right and he was simply loved because Cecil had never clung to anyone else. St…