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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Vielleicht reicht dir schon ein Stückchen Eis aus seiner Heimat, oder möglicherweise irgendetwas kleines? Der Westen kann so schön sein, aber keine zehn Pferde sollten einen von uns dorthin bringen, nur so als Rat. Aber abgesehen davon, stört dich das? Wenn dich ständig jemand beschützen will?" Es war nun einmal alles andere als einfach, Rain zu sein - Rikiya wusste, wie es sich anfühlte umsorgt zu werden, nur, weil man so aussah, als bekäme man alleine nichts auf die Beine gestellt; dementspre…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Alles klar.", entgegnete Rikiya ihm noch. Das Thema war so oder so heikel und sie beide wussten, dass sie einander lediglich dabei helfe konnten, beide Seiten des Krieges wirklich zu verstehen und womöglich auch ein klein wenig zu akzeptieren, so gut man es eben konnte. Was brachte es denn auch, seinem Feind die eigene Klinge nicht nahezulegen, wenn man selbst nicht von dem überzeugt war wofür man stehen sollte? "Ja, da hat er schon recht. Der Westen ist unerbittlich kalt, für ein paar Tage hal…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag“Hm? Was ist los? Willst du lieber jetzt darüber reden? Dann nur zu.”, erwiderte Rikiya ihm schlussendlich, nicht, dass er seine Meinung bezüglich der Thematik großartig geändert hatte, allerdings schien Rain weniger zufrieden mit der Aufschieberei zu sein, die hier von sich ging. Klar, wer wäre das auch? “Dann hätte er seine Probleme auch nur vor sich hergeschoben, vermutlich länger, weil er dann etwas tun müsste, und nicht aus könnte, so wie hier. Trotzdem hätte er vermutlich irgendwann Proble…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag“Du hast nicht Unrecht, Rain, aber du weißt, dass wir beide heute Abend wenig an der Weltordnung ändern können. Lass uns das morgen bereden, ja? Heute Abend können wir beide eher von Ruhe profitieren, denke ich.”, schlug Rikiya dem aufmerksamen Lamm vor, als wolle er entweder lediglich seine Ruhe haben, oder zumindest einen kleinen Moment in welchem sie beide innehalten durften. Egal was es war, insofern sie damit glücklich wurden, war das schon in Ordnung - Rain musste nur wissen, was er wollte…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragRikiya lauschte Rains Erzählungen eindringlich; er würde es heute tun, gestern, übermorgen, wann auch immer - er wollte alles wissen, das er wissen durfte und er wollte helfen, wo er konnte, irgendwie. Es war nicht einfach, das gab er zu, aber er musste sich auch darüber im klaren sein, dass er den Verstand früher oder später verloren hätte, wenn er sich allein mit Nayantai herumschlagen müsste, oder aber wenn Rain es war, der ihn, irgendwo auf dieser Welt, aushalten musste, wenn er wieder eine …
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragRikiya kannte seinen Sohn schon ein paar Jahre lang - dass er noch immer ein Sturkopf mit eigenem Weltbild war, würde er nie abstreiten. Das konnte er auch gar nicht, wieso denn auch? Für Nayantai war er nun ein alter, seniler Mann der alles verloren hatte, das er je liebte und jetzt, wo er nur noch Fetzen hatte, klammerte er sich eben an jene; nicht erst einmal hatte er sich solche Dinge anhören müssen. Wenn Nayantai etwas nicht gefiel, dann schlug er eben wie wild um sich und wurde bodenlos, b…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragNoch bevor Rain überhaupt ankündigte, den Tee haben zu wollen, hatte Rikiya ihm schon einen bereitgemacht - er hatte selbst einen und zu viel heißes Wasser am Haken, als dass es eine Verschwendung wert war. Kräutertee bekam jedem ausnahmslos gut, dementsprechend wusste er auch, dass Rain keine Ausnahme für den Fakt war und selbst sollte er nicht schmecken, so hatte Rikiya noch ein paar andere Sorten parat - nicht, dass er glaubte, dass Rain sich überhaupt beschweren würde, ganz im Gegenteil, eig…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragRain redete noch weiter und Nayantai hatte die Schnauze voll davon - er riss den Mund auf, obwohl er kaum etwas vom Krieg wusste, sich beim besten Willen nicht auskannte und auch seine Emotionen kaum nachvollziehen wollte. Natürlich war Nayantai gewillt dazu, alles zu tun, das er tun konnte, um das wiederzubekommen, das er verloren hatte - gleichzeitig wusste er doch auch, dass es sich wenig brachte, der Vergangenheit nachzurennen. Nun lag er da, irgendwo im Fluss, den Kopf zu den Sternen gerich…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag“Das ist mir egal.” Es war so viel einfacher, einfach abzustumpfen und die Welt so zu akzeptieren, wie sie nun einmal war. Grau meliert, durchwoben und durchzogen von Unwahrscheinlichkeiten die sich sowieso nie abspielten und doch war Nayantai sich nicht uneins mit sich selbst - er wollte nicht er sein, konnte sich selbst gestohlen bleiben, oder zumindest war er keineswegs so beflügelt, dass er sich willentlich auf diese Diskussion einlassen sollte und wollte. “Und? Kannst du mich meine Probleme…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragNayantai starrte Rain an, als hätte er ihm gerade eine Wand vorgesetzt, vor der er unmöglich davonkommen könnte - sie war massiv und fest in seinem Weg verankert, als wolle sie ihm alle Wege zur Flucht rauben. In die Enge fühlte er sich noch lange nicht getrieben, das musste er gar nicht, aber er schnaubte dennoch, wusste, dass er sich gerade für nichts und wieder nichts zur Weißglut bringen ließ und konnte kaum etwas damit anfangen, dass er nun all diese Tatsachen einfach an den Kopf geworfen b…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Das rede ich mir doch nicht ein!", spuckte er sofort aus, als wäre es eine Art von Selbstverteidigung, die einfach so aus ihm herausquoll, plötzlich und sprunghaft wie er nun einmal sein konnte. Nayantai wusste nicht, ob er jetzt schon innerlich bebte, aber er beruhigte sich bald wieder und grummelte. "Er hat eigene Dinge mit denen er klarkommen muss, ich will ihm meinen Ballast nicht aufhalsen. Das wollte ich nie. Es ist ... wie soll ich es beschreiben? Es macht keinen Sinn, ihn auch noch mit …
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Mein Vater hat zu viel um die Ohren, als dass ich ihn auch noch mit meinen Problemen belasten will, oder kann. Ich ... sollte es zwar versuchen, sehen, ob er mir helfen kann, aber ich glaube nicht, dass es die beste Idee ist, dich darin zu involvieren, weißt du? So sehr ich mir auch wünschen würde, dass das die Lösung für meine Probleme ist.", gestand er Rain. Nayantai wusste, dass er oft zu kindlichen Ausreden und dummen Ideen neigte, dass er nicht gerade sanft mit sich selbst umging und dass …
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragEindringlich blickte er auf Rain nieder, als fehle ihm noch eine Antwort oder Bestätigung über den Gemütszustand des Lammes und über sein allgemeines Befinden, das er selbst nicht ganz deuten konnte. Nayantai wollte nicht mehr als zu wissen, ob es Rain denn gut ginge, ob er es sich denn erlauben konnte, von ihm endlich eine Antwort zu verlangen oder ob er lieber seinen Mund hielt. Was auch immer die Antwort darauf war, ließ sich nun einmal schwer sagen, aber er schwieg ohnehin wie ein Grab. “Ich…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragSein Augenmerk lag auf Rain, der ihn von sich abwies, als wäre es eine einfache Arbeit, die keiner von ihnen beiden wirklich übernehmen wollte. Etwas perplex starrte er ihm entgegen, seufzte und ließ es schließlich sein - er sank zurück auf seine Knie und sah zu Rain, dem er sich nicht aufzwingen wollte. Nayantai nahm seine Hand aus den Gefilden seiner Kleidung und drückte sie behutsam auf Rains Brust, der augenblicklich bleicher geworden war und in ein altbekanntes Muster verfiel. “In Ordnung.”…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag“Ich könnte dir zumindest ein paar Sachen zeigen, aber ein wirklicher Experte bin ich in wenigen davon, das wissen wir beide. Du müsstest wirklich mit jemandem reden, der sich gut in seinem Handwerk auskennt und der es dir zeigt - was würde dich denn überhaupt interessieren?”, harkte er nach, sein Auge noch immer überall aber nicht auf Rain. Es brachte keineswegs etwas, all diese Dinge verschmälert oder anderweitig dumm darzustellen - Nayantai wusste, worauf er sich da eigentlich einließ und Rai…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragNayantai wusste gar nicht, ob seine Sorgen überhaupt noch angebracht waren. Von Rain geliebt wollen zu werden, war eine Sache, aber ihn mit Fürsorge zu erschlagen war eine andere und gleichzeitig auch etwas, das er kaum wollte. Wollte Rain das überhaupt? Von ihm umsorgt und zu Tode geliebt werden? Eigentlich konnte er ihn lediglich darüber ausfragen, gleichzeitig wusste er doch auch, dass es wenig Sinn machte, sich darüber überhaupt auszutauschen; Nayantai konnte keine Gedanken lesen, aber er wu…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag"Das weiß ich, aber ... mh, du hast recht. Die Diskussion würde nur im Kreis verlaufen." Rain war erwachsen genug um zu wissen, was er ertragen konnte und was nicht - Nayantai musste weder den Moralapostel spielen, noch musste er sich dazu verpflichtet fühlen, durchgehend auf Rain aufzupassen oder ihn gar zu bevormunden. Es war in Ordnung so wie es war. "Mhm, aber das heißt nicht, dass du das nicht noch nachholen kannst. Wir müssen noch ein wenig warten, schätze ich, aber ich glaube, einige Wölf…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag“Das macht wenig Sinn. Ich glaube nicht, dass ich mir den Kopf nicht einfach nicht darüber zerbrechen kann, das wäre irgendwie so, als ob ich mich nicht für dich interessieren würde.”, erwiderte der Wolf. Nayantai war kein Teufel und auch kein Missetäter - er wünschte Rain mehr als nur eine Antwort auf all die Probleme die ihn plagten; er wollte ihm eine Antwort schenken, irgendwo und irgendwie, aber er wusste beim besten Willen nicht wie. Wie sehr würde er sich den Kopf über solche Dinge noch z…
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spellbound. (earinor & akira)
Beitrag“Deswegen will ich doch, dass du so lange wie möglich bei mir bleibst. Ich wünschte noch immer, ich könnte dir irgendwie helfen, ein klein wenig mehr. Irgendwie.”, seufzte Nayantai, haarscharf daran vorbei schrammend, dass er momentan ohnehin nicht viel für Rain tat - zum einen konnte er nicht, zum anderen wollte er wohl auch gar nicht daran denken, dass es anders laufen konnte, als es das gerade tat. Wie lange? Wie viel Zeit musste er denn mit sich selbst verbringen, als dass er es endlich vers…
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spellbound. (earinor & akira)
BeitragÜber seine Kindheit zu schnattern war noch fremd für Nayantai, zumal er es noch nie als sonderlich klug empfunden hatte, zu viel über sich selbst zu reden. Wann hatte er das letzte Mal mit jemanden, der nicht Rain war, über sich selbst philosophiert? Vermutlich mit Muhan, vor guten fünf Jahren oder schon länger - jetzt, gerade, da war alles noch ungezwungen doch Nayantai wusste, dass er früher oder später Rede und Antwort stehen musste und durfte, sobald die ersten neugierigen Gesichter seine Pr…