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Zoras fügte sich Eshos Aufforderung, aber auch nur, weil er aus der Aussage des jüngeren herauslesen konnte, dass man ihm seinen Stress ansehen konnte. Probleme hin oder her, ein Herrscher sollte es sich niemals erlauben, in der Öffentlichkeit eine derartige Schwäche zu zeigen. Also setzte er sich und nahm sich etwas Fleisch von dem kleinen angebotenen Buffet. Essen hatte in letzter Zeit denselben Stellenwert wie schlafen eingenommen: Eine Notwendigkeit, aber auch eine Zeitverschwendung. Er biss…
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Es gab keine weiteren Unterhaltungen mehr, keine Sprüche oder Provokationen, die ausgetauscht wurden. Als Dionysus' Aura über ihnen entbrandete, setzten sich Träger und Champion gleichzeitig in Bewegung. Asterios war derjenige, der gegen die Flut zu kämpfen hatte, aber als ob Esho ein Gespür dafür hatte, nutzte er die Ablenkung gezielt aus, um sich Dionysus direkt entgegen zu werfen. Sein Schlag war kräftig und hätte durch Amartius' Hilfe sicher göttliches Fleisch spalten können, wäre Dionysus n…
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Über Dionysus' Miene flackerte Belustigung, als Esho zu verstehen gab, dass er nicht einfach nur tatenlos dabei sitzen würde. Wie immer wurde deutlich, dass der Weingott eine Sache am meisten zu schätzen wusste: Gute Unterhaltung. "Dann willst du daran teilnehmen? Je mehr, desto besser. Ich hatte ja schon fast befürchtet, es könnte in der dunklen Gasse zu langweilig werden." Zoras sah prüfend von dem Gott zu Esho. Sie hatten sich nicht darüber abgesprochen, was sie tun sollten, wenn Dionysus dan…
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Esho war scharfsinnig, das musste man ihm lassen. Er hatte sofort den richtigen Riecher, weshalb Zoras sich gar keine Mühe machte, irgendwas über den Himmelsbruch zu verheimlichen. "Ja. Ich war dabei, als der Himmel aufgebrochen ist. Ich weiß, was es verursacht hat." In dem Moment natürlich Kassandra, aber so viel würde er dann auch nicht preisgeben. Es tat nichts zur Sache, dass es gerade die Phönixin gewesen war, die das Fass zum Überlaufen gebracht hatte. Esho fuhr sich über das Kinn. „Warum …
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
BeitragMalleus gab als Antwort ein verträumtes Nicken zurück, das seine eigene Sprache sprach. Für Tava legte er den Kopf zurück und bei dem wohlig warmen Gefühl, das sie davon ergriff, lächelte sie und kippte den Kopf ebenfalls. Malleus' Augen blickten genauso selig drein wie Devons, dabei konnte sie nur ihre Fantasie darüber spielen lassen, was er getan hatte. Währenddessen war sie leider nicht aufmerksam genug gewesen, um zuzusehen. Sie legte den Kopf zurück und schöpfte in der aufkeimenden Stille k…
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Zoras versuchte lieber nicht allzu sehr darüber nachzudenken, was Dionysus mit Zavion angestellt hatte, aber er konnte doch nicht die tiefste Besorgnis verdrängen, die ihn bei dieser Erwähnung überkam. Es wäre sogar besser gewesen, wenn Zavion dabei eingeknickt wäre; dann wäre Dionysus augenblicklich nach Paspatera verschwunden und vielleicht Kassandra in die Arme gelaufen. ... Die dem Weingott vielleicht nichts hätte aussetzen können. Vielleicht auch schon. So oder so zeugte es von unsagbarer L…
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Chester ließ sich Theresas Erzählung sehr genau durch den Kopf gehen, jede Einzelheit davon. Es war also ruhig draußen und alles andere als ins völlige Chaos gestürzt; fast war es sogar nur, als wäre lediglich Chester für ein paar Tage verhindert und nicht etwa das Ziel einer Hetzjagd. Anscheinend hatte Theresa nicht so weit gedacht, denn sie berichtete mit fast sorgloser Stimme, dass keine ganze Gruppe mit Fackeln und Mistgabeln zwischen den Wagen umher zog, um nach ihm zu suchen. Ganz anschein…
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Zum Schluss hatte es Theresa irgendwie geschafft, dass Chester doch nicht mehr nach draußen ging. Ganz behutsam hatte sie ihn von der Tür, von seiner Freiheit weggelockt und zurück zum Stuhl gebracht, wo er sich niedergelassen und dann zugesehen hatte, wie sie das Feuer im Ofen neu entfachte. Es war bereits warm in der Hütte, wie Chester fand, aber das zusätzliche Feuer störte ihn nicht. Es lenkte ihn davon ab, allzu offensichtlich zur Tür zu sehen. Sie hatte ihm eine seiner Decken um die Schult…
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Zoras harrte ewige, nervenzerreißende Minuten vor dem Tor aus, umringt von einem Schwadron aus Wachmännern, die ihm alle ihre halb gezückten Waffen präsentierten. Sicher würden sie die Waffen einstecken und ihn sofort hineinführen, wenn er sich als Eviad zu erkennen geben würde, aber das wollte Zoras nicht. Zu der Jagd eines Gottes musste nicht noch hinzu kommen, dass die ganze Stadt mitbekam, dass etwas nicht stimmte. So konnte er nur versuchen, die tänzelnde Kassadra unter Kontrolle zu halten,…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
Codren - - Gruppen RPGs
BeitragTava hatte kaum ihren Kopf zurückgelegt, da ging plötzlich ein Ruck durch Devon unter ihr. Seine Hände packten sie hart an ihrer Hüfte, dann bäumte er sich unter ihr auf und zog sie einfach mit sich. Tava gab einen überraschten Laut von sich und klammerte sich sogleich an seine schuppigen Schultern, als er mit ihr zur Bettkante zog und mit Schwung aufstand. Die viele Bewegung trennte sie voneinander, aber Tava war zu beschäftigt damit, sich an dem Lacerta festhalten zu wollen, damit er sie bloß …
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Kurz bevor Tevia das Zimmer verließ, nannte sie Zoras dann doch noch beim Namen. Dabei grinste sie so sehr, dass er es geradezu heraushören konnte. Zoras lächelte selbst. Er machte sich nicht viel daraus, wenn sie ihn nicht so formell ansprach, und wenn er ehrlich war, war es sogar ganz süß, wie sie sich über solch simple Dinge erfreute. Es war erfrischend, dass jemand an etwas so einfachem Gefallen finden konnte. Daran dachte er noch, als er doch noch einschlief. Zoras war zwar ein unruhiger Sc…
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Als der Kuss sich schließlich brach, war Tevia gänzlich außer Atem. Ihre Augen flatterten auf und richteten sich geradewegs auf seine, als Zoras sich bereits wieder zurücksetzte. Doch jetzt schwang da noch mehr als die Nervosität und die unbändigende Vorfreude mit, die er zuvor in ihrem Blick gesehen hatte. Fast schien sie sich... beruhigt zu haben. Wenn er es nicht besser wüsste, hätte er gesagt, ihre Augen hätten sich etwas abgekühlt. Langsam führte sie ihre Hand zu den Lippen und berührte sie…
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Theresa kam jetzt schnell aus dem Bett gesprungen, ruckartig, und Chesters quellendes Unbehagen verwandelte sich augenblicklich in aufkeimendes Entsetzen. Sie würde ihn also hier halten. Er war also doch wieder in einem Gefängnis gelandet, wenngleich es nicht so offensichtlich war wie beim letzten Mal. Dabei hatte er genau das verhindern wollen! Dabei wollte er seine Existenz nicht noch einmal fristen mit sterben und sterben und sterben, bis ihm nach Wochen einmal jemand die Tür aufsperrte. Wenn…
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Theresas Blick glitt von Chesters Gesicht abwärts und nach unten. Er war nicht schnell genug gewesen, sie noch weiter abzulenken, da nahm sie schon die zurückgeschlagene Decke in Augenschein. Sein halbes Bein, das sich heraus zu kämpfen versucht hatte. Wie er sich aufgesetzt hatte. Ihre Augen wurden schmal. Chesters Lächeln tat ihm weh. Da löste sie sich mit einem Mal von ihm, drehte sich auf den Rücken und warf sich einen Unterarm über die Augen. "Du wolltest gerade abhauen? Richtig?" Und so sc…
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Chester träumte. Nicht die ganze Zeit, aber irgendwann stellten sich die Träume ein. Er lag auf jemandes Schoß, den Kopf auf weiche Beine gebettet, den Arm um eine Hüfte geschlungen. Er wusste, wer es war, und gleichzeitig wusste er es auch nicht, es war irgendjemand und gleichzeitig auch niemand. Die Gestalt strahlte eine Wärme aus, die ihn nicht gänzlich zu erreichen schien, egal, wie sehr er den Kopf weiter in den Schoß presste. Und dann strichen ihm sanfte Finger über die Stirn und er hörte …
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Chester war alles andere als entspannt, auch nachdem Theresa ihm vergewisserte, dass sie schon niemand gesehen hatte. Dieser Aussage stand eine einfache Frage entgegen: Und was, wenn doch? Dann gab es hier keine Gänge, durch die sich Chester verziehen konnte, dann gab es hier keine Ecken, durch die er entschlüpfen konnte. Der einzige Ausweg aus diesem Wagen war eine Tür und ein paar Fenster, die alle zum selben Resultat führen würden. Also nein, es war nicht alles gut. Aber Theresa schluckte zum…
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Chester hätte Theresa niemals begleitet, wenn ihr ihr Knöchel nicht deutlich zugesetzt hätte. Er hätte sie aus seinen Gängen gescheucht und wenn sie nicht gegangen wäre, nun, dann hätte sie wohl seine Decken bekommen und er hätte sich irgendwohin zurückgezogen, wo er in Ruhe sterben konnte. Den Gang nach draußen unternahm er nur wegen ihr. Und er bereute es, sofort. Eigentlich war der Zirkus seine Heimat, sein Reich, sein Zuhause, das einzig beständige in seinem furchtbar langen Leben, das immer…
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„Warum lässt du sie dann nicht einfach gehen?“ Die Frage war so einfach gestellt, so unverfänglich. Theresa fragte nicht um Brandons Willen oder gar um ihren eigenen, sie stellte lediglich eine Frage und eine einfache noch dazu. Aber genau darin lag das Problem: Nichts daran war einfach. Es war schlicht unmöglich, jemanden einfach gehen zu lassen. Chester antwortete trotzdem nicht gleich. Er überlegte und legte sich die einzige Antwort zurecht, die auf so eine Frage gültig war. “Denk dir alle Gr…
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Theresa nahm auch jetzt wieder eine Position an, in der sie den Kopf an Chesters Brust legte. Ohne die vielen Decken konnte er jetzt spüren, wie sie den Atem anhielt, eine Sekunde, zwei, drei. Dann schließlich atmete sie wieder aus und seufzte leise. Chester beobachtete sie dabei. Er beobachtete die junge Frau, die sich an ihn schmiegte und sich von seiner Wärme einhüllen ließ. Dieselbe junge Frau, die nicht nur seinen Tod durchgestanden hatte, sondern noch immer hier, bei ihm blieb, anstatt zur…
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Zoras schlief ein, aber er schlief wirklich nicht sehr tief. Das lag zum einen an den Albträumen, die unter seiner Oberfläche darauf warteten heraus zu brechen, und zum anderen an seiner bisherigen Erfahrung. Sein leichter Schlaf hatte schließlich ihm und Amartius einmal das Leben gerettet. So war er mit dem ersten Klopfen gleich wieder wach. Er wusste wo er war und er konnte sich auch vorstellen, wer da an die Tür klopfte, daher setzte er sich gleich auf. „Seid Ihr noch wach?“ Dass sie das über…