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___ Haru ___ Dieses Argument schien zu fruchten und die anfängliche Skepsis des Venom schien deutlich verflogen zu sein. Ja, was in der Schuld stehen anbelangte, tickten sowohl die Venoms als auch die Velvets gleich. Hier ging es um die Ehre und dadurch wurde eine Aufgabe umso ernster und persönlicher genommen. Egal ob Verbündeter oder Rivale, selbst bei Feinden. Wenn man jemanden etwas zu verdanken hatte, beglich man diese Schuld. Das war etwas, dass beide vorherige Anführer ihren Nachfolgern u…
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___ Haru ___ Wann war er eigentlich so weich geworden? Naoya war sein Rivale, ihre Gangs wären ohne Virus immer noch auf dem Kriegsfuß und es war nicht ganz ein halbes Jahr her, da sind sich die beiden Anführer, kaum hatten sie sich aus der Ferne erspäht, schon gegenseitig an die Gurgel gesprungen. Unabhängig davon, dass sie beide sich halbwegs verstanden und miteinander schliefen, war es nicht so, als würden sie sich gegenseitig irgendwelche Sympathien schenken. Allerdings war Haru, selbst wenn…
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___ Haru ___ Haruka war erleichtert, dass ihm Naoya jetzt keinen Vortrag darüber hielt, dass er sich zusammenreißen sollte oder irgendeinen anderen rationalen Spruch raushaute, nur weil der Velvet deutlich impulsiver reagierte, als er es als Anführer vielleicht sollte. Allerdings war das nun einmal die Art des Dunkelhaarigen. Er wusste, ein dummer Spruch und er hätte sicherlich auch den Venom angeschnauzt, selbst wenn dieser für ihre Situation gerade absolut nichts konnte. Allerdings war Naoya v…
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___ Haru ___ Normalerweise hätte ihm eine solche Spritztour Spaß gemacht, aber im Augenblick war Haru alles andere als nach Lachen zumute. Während er wirklich alle möglichen Tricks auspackte, die er gern genutzt hätte, um Naoya zu beeindrucken, ging es ihm gerade nicht die Bohne darum. Er hatte auch absolut kein Wort gesprochen, da er sich wirklich konzentrieren musste und die engen Straßen alles andere als einfach zu befahren waren. Allerdings war auch das der Grund, weshalb sie ihren Verfolger…
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___ Haru ___ Der Velvet konnte Naoya diese Annahme nicht verdenken. Haruka wollte auch nicht gleich direkt vom schlimmsten ausgehen oder wie jemand mit Paranoia wirken. Allerdings konnte er Fahrweisen von Menschen ziemlich gut einschätzen und so wie der Kerl hinter ihnen klebte, wirkte er nicht so, als würde er einfach nur nach einer unerlaubten Methode zum Überholen in der Innenstadt suchen. Einen letzten Test würde der Dunkelhaarige noch machen, also bog er scharf in eine Seitenstraße ein, wel…
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___ Haru ___ Ja, es war eigentlich ganz praktisch Naoya hier zu haben. Haru musste nicht mehr kochen, was ohnehin nicht zu seinen liebsten Tätigkeiten gehörte, auch wenn er ganz passabel darin war und der Sex war fantastisch. Ja, die Anwesenheit von dem Anführer der Venoms war rein aus Eigennutz und nicht weil Haru jetzt irgendwelche Sympathien für ihn hegte. Na ja er konnte ihn inzwischen ein wenig leiden, aber sie konnte man nicht einmal als echte Freunde bezeichnen. Sie verstanden sich, aber …
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___ Haru ___ Er boxte Naoya nach diesen Worten leicht mit der Faust gegen den Oberarm. Natürlich hatte der Venom das kommentieren müssen, was hatte er auch anderes erwartet? Wenigstens führte er es nicht weiter aus, worüber Haruka doch sehr erleichtert war. Der Velvet hätte ehrlich gesagt nicht so genau gewusst, wie er das nun rechtfertigen sollte. Ja, verflucht, er fand Naoya schon ziemlich niedlich. Würde er das nicht, würde er ja wohl kaum mit dem Kerl das Bett teilen. Während Naoya wie selbs…
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___ Haru ___ Haruka könnte sich das auch nur einbilden, aber es schien so, als würde der Venom gerade schmollen, als dieser ins Schlafzimmer lief. Manchmal konnte Naoya schon ziemlich niedlich sein, das musste Haru zugeben. Natürlich sprach er das nicht laut aus, aber zumindest denken durfte er es. Da sie beide miteinander ihren Spaß hatten und sich nicht mehr gegenseitig an die Gurgel gingen bei jeder Gelegenheit, mussten sie aneinander ja irgendetwas finden, sonst würden sie wohl kaum so weit …
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___ Haru ___ "Ich erwarte nicht, dass die Person uns direkt innige Loyalität schwört, aber Ahnung sollte vorhanden sein und vor allem Diskretion. Wenn ich im Nachhinein herausfinde, dass gequatscht wurde, werde ich echt ungemütlich", murmelte Haruka und leerte seine Kaffeetasse, ehe das schmutzige Geschirr direkt in der Spülmaschine landete. Ob man es glaubte oder nicht, war der Velvet extrem ordentlich und in seiner Wohnung herrschte abgesehen von nächtlichen Klamottenflügen auf dem Boden eine …
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___ Haru ___ Auch wenn es Haruka nur ungern zugab, auch wenn er sich in letzter Zeit mit Zugeständnissen an den Venom ein kleinen bisschen (wirklich mikroskopisch klein!) leichter tat, hatte Naoya mit dem, was er sagte recht. Die Situation war nicht ganz einfach und mal eben die Lösung aus dem Hut zu zaubern, als wäre man Houdini war auch leichter gesagt als getan. Allerdings erwarteten beide Gangs nun einmal eine Entscheidung und sowohl Haru als auch Naoya musste sie baldmöglichst bald liefern …
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___ Haru ___ Es war nicht so, als würde Haru es bedauern, dass sich Naoya von ihm wieder löste. Der Venom war nur besser als jeder Heizofen, das war alles. Hatte also rein rationale Gründe, wer friert schon gern? Nicht, dass es in der Wohnung nicht warm wäre, schließlich heizte Haruka entsprechend, aber das war etwas anderes. Körperwärme war eben eine andere Art von Wärme. Also eine vollkommen normale Reaktion. Genauso wenig empfand der Velvet das Lächeln des anderen als irgendwie niedlich, als …
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___ Haru ___ Wenn man es ganz genau betrachtete, waren die Übernachtungen von Naoya eher praktische Natur. So mussten sie sich nicht die Mühe machen, sich am nächsten Morgen zu kontaktieren und die Lage zu besprechen und was diese Zahnbürste anging, wollte Haru einfach nur nicht am Mundgeruch des anderen ersticken - ganz einfache Logik. Ja, da steckte definitiv nichts weiter dahinter und sie würden ja auch niemals irgendwelche andere Absichten als puren Sex bezwecken, wenn sie sich abends in den…
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___ Haru ___ Lange beobachtete er den Dunkelhaarigen, dessen Atmung sich gleichmäßig hob und senkte. Haru war nie aufgefallen, dass Naoya wirklich lange Wimpern hatte. Es war schön, das wollte er auch nicht abstreiten. Makellose Haut, eine perfekte Nase und sein Haar hinh ihm verspielt im Gesicht, woraufhin der Velvet immer wieder den Drang unterdrücken musste, nicht durch dieses Haar zu streicheln. Er mochte es, auch wenn er es nicht zugeben wollte, denn Naoya besaß unfassbar weiche Haare. Naoy…
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___ Hayato ___ Auf den Lippen des Hotelerben lag ein sanftes und liebevolles Lächeln, als er Jun ansah. Er hoffte ja, dass er Jun ein wenig Ruhe schenken konnte. Er sollte sich keinen Stress machen und sie würden alles in Ruhe angehen. Keine Eile, in keinerlei Hinsicht ihrer Beziehung. Taejin würde ihn wahrscheinlich fassungslos ansehen, aber wenigstens hatte Hayato inzwischen mit dem Katzenjungen einen guten Konterschlag gefunden, der seinen besten Freund fast schon patzig schmollen ließ. Ehrli…
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___ Hayato ___ Natürlich hatte er den armen Jungen überrumpelt. Hayato könnte sich ohrfeigen, allerdings hatte er vor seinem Vater keine Geheimnisse und er wollte sie auch nicht vor seinem Freund haben. Jun hatte ein Recht solche Dinge zu erfahren, aber er würde ihn niemals zu irgendetwas drängen oder gar zwingen. Er hatte dazu viel zu viel Respekt vor Jun und er liebte ihn abgöttisch. Inzwischen hatte Hayato verstanden, dass er gewillt war, fast alles für diesen Mann zu tun. Obwohl Hayato absol…
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Natürlich wusste Hayato, dass er aus Respekt vor Jun darauf achten sollte, ihm nicht ständig so etwas vorzusetzen. Jun war Sportler mit Leib und Seele und der Hotelerbe wollte ihm das natürlich nicht ruinieren, auch wenn der junge Mann für ihn das schönste Geschöpf auf dem ganzen Planeten war und eine Figur wie ein Topmodel besaß. Allerdings war es Hayato wichtiger, dass Jun lebte. Ja, Disziplin war eine gute Sache und wenn jemand das verstand, dann der Blauhaarige, aber Jun sollte dabei nicht d…
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___ Hayato ___ Hayato wurde das Gefühl nicht los, dass dieser Hideyo Juns persönlicher Taejin war und irgendwie amüsierte ihn der Gedanke ungemein. Ob ihm sein bester Freund wohl eine doch sehr direkte Nachricht geschickt hatte, welche Jun die Röte ins Gesicht getrieben hatte? Jedenfalls war es ein zuckersüßer, aber gleichzeitig auch unfassbar erotischer Anblick seinen Freund mit diesen geröteten Wangen zu sehen und Hayatos Kopfkino half dem Hotelerben nicht wirklich weiter. Das er die Hände nic…
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___ Hayato ___ Als Hayato mit den beiden großen Pizzaschachteln zurückkehrte, entdeckte er Jun mit dem Handy in der Hand und geröteten Wangen. Ein sehr niedlicher Anblick, aber neugierig machte es den Hotelerben ja schon, was genau sein Liebster da entdeckt hatte, dass er so süß verlegen dreinschaute. "Ja, der Kerl war nicht gerade von der gesprächigen Sorte." erklärte der Blauhaarige, während ihm Jun einen Karton abnahm und sich der millionenschwere Hotelerbe mit seinem eigenen wieder zu Jun se…
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___ Hayato ___ Jun so auf seinem Schoß sitzen zu haben war eine Position, an die sich Hayato durchaus gewöhnen könnte. Er mochte diese Nähe zu dem Brünetten und wenn es nach ihm ging, würde er Jun einfach gar nicht mehr loslassen, auch wenn das nicht ganz realistisch war. Es war schon merkwürdig, wenn man bedenkt, dass Hayato gar nicht der Typ für so viel Intimität war. Klar, mit Taejin und seinem geliebten Cousin hatte er auch eine etwas stärkere Nähe als man es eigentlich zu einem besten Freun…
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___ Hayato ___ Jun so verschmust zu erleben, ließ Hayatos Herz laut gegen seinen Brustkorb hämmern und fast hatte er Sorge, es könnte ihm noch aus der Brust springen. Noch nie hat jemand solche Gefühle in dem sonst so bodenständigen und realistischen Hotelerben entlockt. Der Brünette stellte seine ganze Welt auf den Kopf und Hayato liebte jede einzelne Sekunde. Er hatte Jun an sich gedrückt, wahrscheinlich spürte der Jüngere den schnellen Herzschlag des anderen, aber dafür schämte sich der Blauh…