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Caleb Was war jetzt los? Hatte er was verpasst? Caleb warf Richard einen Blick zu, als hätte selbiger soeben chinesisch mit ihm gesprochen, als der Held sich offenbar tatsächlich Sorgen um ihn zu machen schien. Das einzige, was ihn davon abhielt, sich selbst zu kneifen um zu prüfen, ob er nicht doch in die Kuhle gefallen war und das alles hier ohnmächtig vor sich hin träumte, war der Fakt, dass Richard selbst nicht sonderlich begeistert darüber aussah, dass er sich Sorgen machte. "Nein danke", a…
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Caleb Die erste Leiche, bei der Caleb sich nicht den Kopf darüber zerbrechen musste, wie man sie loswerden würde, ohne Spuren zu hinterlassen und er schien trotzdem keine Ruhe zu bekommen - statt über die Logistik von moralisch fragwürdigen Entsorgungsaktionen nachzudenken, war sein Kopf gerade vollkommen damit überladen, irgendwie das gute Gefühl zu ignorieren, dass Richards Arm bei ihm hinterlassen hatte. Was wahrscheinlich kein Problem sein sollte, mit dem man sich zu sehr befasst, wenn man v…
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Caleb Super. Natürlich fing es jetzt noch an zu regnen. Als ob Richard nicht schon belastend genug für seine Psyche wäre. Caleb hatte natürlich nicht an einen Regenschirm gedacht. Alles, was ihm blieb war die Kapuze an seiner Winterjacke, die nur wenig gegen den Regen hefen würde, der ihm direkt ins Gesicht geblasen wurde. Was ihm irgendwie noch lieber war, als Richard unter dem Regenschirm noch näher zu kommen, aber er wollte sich nicht die Blöße geben, durch das eingeschränkte Sichtfeld irgend…
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Caleb "Einzelkind, mhm?" Caleb warf Richard einen kurzen, kritischen Seitenblick zu. Für ihn war es vollkommen selbstverständlich, dass man seinen Geschwistern aushalf, egal, wie lange man nicht mehr miteinander geredet hatte, oder ob man aktuell nicht gut aufeinander zu sprechen war. Ihm war von kleinauf von seinen Eltern eingeschärft worden, dass er auf seine Geschwister aufpassen musste und diese Einstellung hatte ihn sein Leben lang begleitet. Außerdem erhoffte er sich immer noch einen klein…
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Caleb Zum Glück schienen sie beide nicht auf eine Konfrontation aus zu sein. Schweigen hatte sich noch nie so schön angefühlt. Schöner wäre es nur, wenn er vollkommen alleine wäre, aber das würde wohl ein Wunschtraum bleiben. Caleb schlug den Kragen seiner Jacke hoch, als sie ausstiegen und warf einen letzten Blick auf die Karte. Es dürfte nicht allzu schwer werden. Eigentlich mussten sie nur geradeaus durch den Wald, dann drehen und im richtigen Abstand zum vorherigen Weg wieder zurück und das …
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Caleb Nach der doch recht schweigsamen Fahrt war das Hotel ein sensorischer Albtraum, wobei sich Caleb weniger an der kitschigen Einrichtung störte - einem gut vermarktbaren Feiertag zu entkommen war in diesem kommerziellen Zeitalter sowieso unmöglich - und mehr an den anderen Gästen. Es war voll und die verschiedenen Steine, die in diversen Taschen und Schmuckstücken um sie herum steckten, bereiteten Caleb Kopfschmerzen. Er war froh, als er die Tür seines Zimmers hinter sich ins Schloss werfen …
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Caleb Hah. Wenn er sein eigenes Niveau suchen wollte, brauchte Caleb mittlerweile wahrscheinlich eine Lupe und einiges an Ausdauer. Und das, nachdem er eigentlich davon ausgegangen war, dass er nicht tiefer sinken konnte, aber anscheinend war sein Leben ein einziges schwarzes Loch mit mehr als genug Platz nach unten. Obwohl sich das tief-sinken ab und an lohnen konnte. Wenn Richard wirklich davon ausging, dass Ezra und er gleich nervig waren, hatte er offensichtlich keine Vorstellung davon, wozu…
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Caleb Ezras Reaktion - und ihrem kleinen Geschwister-Gossip Chat danach - nach zu urteilen, hatte Caleb eher unter-, als übertrieben, aber es machte wirklich keinen Sinn, seine Zeit mit Diskussionen zu verschwenden. Was passiert war, war passiert und es war wirklich leicht zu beschließen, dass es einfach nicht nochmal passieren würde. Er würde den kleinen Zwischenfall und den heutigen Tag mit in sein Grab nehmen, es einfach totschweigen, bis er sich selbst nicht mehr sicher war, ob er Richard üb…
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Caleb Die Frage war eindeutig nicht, wie viele Probleme Caleb machen würde, sondern wie viele Richard verdient hatte. Caleb war in dieser Hinsicht absolut flexibel unterwegs. Ein Mord an Valentinstag hatte doch fast schon etwas poetisches an sich, oder? Wenn er nur tief genug in seinen Kontakten kramte, fand er bestimmt jemanden, der ihm noch einen Gefallen schuldete und wusste, wie man eine Leiche verschwinden ließ. Im Zweifelsfall würde Niamh ihm aushelfen müssen. Obwohl Caleb merkte, wie die …
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Caleb Eigentlich war ihm alles andere, als kalt. Im Gegenteil, bei der Hitze, die ihm gerade in die Wangen stieg, war Caleb sich nicht ganz sicher, ob er nicht kurz vor einer Panikattacke stand. Atmen. Nach vorne schauen. Wenigstens wusste Richard offenbar selbst, wie unsympathisch er war. Caleb hielt an seiner Tasche fest und ignorierte den Vorschlag, sie auf die Rückbank zu legen. “Ich werde den Stein schon nicht mitgehen lassen. Erstens tu ich das alles als Gefallen für meinen Bruder und zwei…
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Caleb Sein Psychologe würde ihn hassen. Das war ein neues Tief. Caleb presste die Lippen aufeinander und überlegte, was er tun sollte. Was wäre schlimmer? Richard den kompletten Tag ertragen, oder sich die Blöße geben müssen, den Job abzubrechen und Ezra erklären, warum? Es reichte ihm schon, wenn sich Niamh Sorgen um seine geistige Gesundheit machte, er brauchte keine zusätzlichen SMS von Ezra, die zweifelsohne seinen Männergeschmack kritisieren würden. Es half nicht, dass Richard ihm keinerlei…
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Caleb Calbes Tag begann um genau 3:46 Uhr morgens, als ihn die laute Musik eines vorbeifahrenden Autos auf der Straße vor seiner Wohnung aus dem Schlaf gerissen und seine sich im Kreis drehenden Gedanken ein erneutes Einschlafen effektiv unmöglich gemacht hatten. Nachdem auch intensives an-die-Decke-starren nicht geholfen hatte, hatte er sich aus dem Bett gerollt und in Arbeit gestürzt, so dass er nach dem Klingeln seines eigentlichen Weckers nicht viel mehr tun musste, als sich die dunklen Ring…
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Ezra "Ach, er wird schon aushelfen, wenn ich ihn darum bitte", winkte Ezra ab, auch, wenn er sich dabei nicht ganz so sicher war, wie er tat. Immerhin tröstete das langsame wieder-herantasten nicht darüber hinweg, dass er die letzten dreizehn Jahre keinen Kontakt zu Caleb und Niamh gehabt hatte. Er hatte keinen Plan, wie viel geschwisterliches Selbstverständnis er noch von den beiden erwarten konnte, vor allem, weil ihr Verhältnis zueinander auch davor stets von ihren Eltern überschattet worden …
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Steve Oh. Oh. Steve schnappte unfreiwillig nach Luft, als Thomas sich ihm für den Kuss entgegen lehnte und ihm bewusst wurde, was genau sein Freund gemeint hatte. Dates waren nicht der einzige Teil ihrer Beziehung, der irgendwie ein bisschen untergegangen war. Was nichts schlimmes war. Im Gegenteil - Steve war irgendwie froh darum, dass Sex nicht der Mittelpunkt ihrer Beziehung war. Das machte die Momente, in denen Thomas ihn so intensiv küsste, noch schöner. Er musste leicht gegen Thomas' Lippe…
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Steve "Ich bin irgendwie davon ausgegangen, dass du nichts mehr vor hast. Wenn du jetzt noch den Laptop ausgepackt hättest, hätte ich dir Cola drübergekippt." Steve schaffte es, einen Tonfall zu treffen, bei dem nicht ganz klar wurde, ob er scherzte, oder es ernst meinte. Ganz davon abgesehen, dass ihnen ihre Jobs schon die meiste Zeit unter der Woche weg nahmen, verstand er nicht, wieso Thomas immer noch so versessen darauf war, außerhalb seiner Arbeit für Andrew zu arbeiten, mit dem er berufli…
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Steve Jetzt war Steve fast ein kleines bisschen froh darüber, dass Thomas so lange an Leona gehangen und seine Übergangsphase zu ihm relativ kurz gewesen war. Hätten seine Cousins ihn auch Zwangs-Verkuppelt, wenn Thomas heute alleine aufgekreuzt wäre? Aaron wollten sie ja offensichtlich möglichst schnell an einen Freund bekommen. Bei dem Gedanken musste Steve fast ein wenig lachen. Er konnte sich die Nachrichten, die er in diesem Falle von Thomas bekommen hätte, schon bildlich vorstellen. Ein ab…
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Steve Einen trinken gehen. Steve war sich nicht mal ganz sicher, ob er mit dem Champagner in seinem jetzigen Glas zurecht kam. Immer, wenn er an Alkohol dachte, wanderte sein Kopf automatisch zu dem letzten mal zurück, als er betrunken gewesen war und mit Thomas geschlafen hatte. Was zwar ein Ausrutscher mit einem unglaublich gutem Ende gewesen war, ihm allerdings trotzdem den Spaß am Trinken etwas nahm. Silvester hatte er sich auch schon relativ gut zurückgehalten - er hatte kein Problem mit Al…
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Steve Steve verstand auf Anhieb, warum Thomas sich immer gerne zu seinen Cousins geflüchtet hatte. Die beiden machten einen wirklich guten ersten Eindruck - zumindest das, was er aktiv von ihnen mitbekam, bevor der Gedanke, der Mittelpunkt der Gerüchteküche zu sein, ihn in eine kleine Starre und leichte Panik versetzte. Er hatte natürlich damit gerechnet, dass das passieren würde, aber es aktiv bestätigt zu bekommen, war irgendwie nochmal etwas ganz anderes. Der einzige kleine Lichtblick war, da…
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Steve Es war immer wieder spannend zu sehen, wie unterschiedlich verschiedene Leben verlaufen konnten. Steve kannte das selbst zur genüge, wenn er online alte Schulfreunde nachschlug nur um festzustellen, dass die ersten von ihnen verheiratet waren und andere schon auf ein eigenes Haus sparten, während er noch im Studium gehangen hatte. Hier schien es nicht anders zu sein. Obwohl Leo und Thomas gleich alt waren, schienen ihre Leben nicht unterschiedlicher sein zu können. Zumindest auf den ersten…
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Steve Offensichtlich hatte er das richtige Ausweichthema angeschnitten. Steve war unglaublich froh darüber, dass sich Craig für ein Kompliment entschied und Thomas darüber glücklich aussah. Vielleicht hatte ihr Gesprächspartner ja doch zumindest ein ungefähres Gefühl dafür, wie unglaublich toll sein Sohn eigentlich war. Mindestens einem Elternteil musste es doch früher oder später auffallen, oder? Steve lächelte zufrieden und musste kurz über die Story mit dem Abschlussball lachen. Er selbst war…