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Caleb "Weil das letzte mal, als ich mich nicht um meine Familie gekümmert habe, unsere jüngste Schwester gestorben und mein Bruder abgehauen ist. Ich weiß, dass meine Familie ziemlich gestört ist, aber ich würde dieses Erlebnis trotzdem ungerne wiederholen." Er war sich seltsam sicher, dass Richard keine ernsthafte Antwort von ihm erwartet hatte und wenn, dann wahrscheinlich keine so...deprimierende. Aber so war es halt. Es ging Caleb nicht um Akzeptanz, oder Anerkennung - er wollte nur Niamh un…
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Caleb "Wenn du so weiter machst, wird es erst das fünfte Date", antwortete Caleb mit einem kleinen Lächeln. Das würde sie wahrscheinlich beide fertig machen - was nicht gerade für sie sprach - aber vielleicht würde es auch irgendwie...helfen? Zumindest versuchte er, sich das selbst einzureden. Er brauchte jemanden, der ihm zuhörte, weil er...er war und nicht jemanden, der nur artig nickte in der Hoffnung, ihn so schneller ausziehen zu können. Es war verdammt schwer einzuschätzen, wo Richard auf …
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Caleb "Nach dem dritten Date", stimmte Caleb zu, während er versuchte zu ignorieren, wie schnell sein Herz schlug. Er hatte eventuell verdrängt, wie heiß es klang, wenn Richard ihm die richtigen Sachen zuraunte. Am liebsten hätte er diese kleine Beichte direkt ins Ohr geflüstert bekommen, aber...vielleicht würden sie da irgendwann noch hinkommen. Er stellte es sich zumindest deutlich schöner vor, gesagt zu bekommen, wie sehr Richard auf ihn stand, als immer nur das standardmäßige 'Du bist so hei…
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Caleb Das entlockte Caleb tatsächlich ein kleines Lachen. "Nein. Also, ja, ich kompensiere damit wahrscheinlich so einiges, aber ich brauche manchmal einfach irgendwas, was so dämlich ist, dass man leicht dabei abschalten kann. Andere Leute schauen Trash TV, damit sie runterkommen, ich suche mir das sinnloseste Musical raus, das ich finden kann. Deshalb mag ich Horrorfilme auch so gerne, die haben den selben Effekt." Puppen hatte er hingegen irgendwie nie gemocht und Soap Operas waren zu lang, u…
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Caleb "31", antwortete Caleb mit einem kleinen Blinzeln. "Ich werde im September 32, wenn ich es noch so weit schaffe." Das war es irgendwie gewesen, als er gemeint hatte, dass Richard ihn kaum kannte. Sie wussten nicht mal wirklich die, naja, Basisdaten des jeweils anderen. Welcher normale Mensch hatte keine Ahnung, wie alt eine Person genau war, mit der er schon mehrfach geschlafen hatte? Im Nachhinein kam ihm irgendwie alles an ihrer Beziehung ein wenig so vor, als hätte jemand in seiner Wohn…
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Caleb “Ich will einfach nicht das Gefühl haben, dass ich mit dir schlafen muss, um dich überhaupt zu sehen. Wenn dir das nicht liegt, können wir es auch sein lassen.” Caleb zuckte kurz mit den Schultern. Das war der Punkt gewesen, der ihm in ihrer kurzen Trennungsphase am ehesten aufgefallen war, als er noch davon ausgegangen war, dass Richard absolut keine Gefühle für ihn hatte. Richard war gut im Bett und wahrscheinlich hatte das ihre komische Affäre zusammengehalten, aber…das konnte nicht all…
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Caleb Es war irgendwie fast süß, dass Richard dachte, dass er ihm irgendwie helfen könnte. Vollkommen überzogen und furchtbar unrealistisch, aber…süß. Auch, wenn Caleb sich nicht komplett sicher war, warum er seine Hilfe anbot - wollte Richard wirklich ihm helfen, oder einfach seine eigene Moral beschützen? Obwohl er ihre beruflichen Differenzen ja offenbar relativ attraktiv fand. “Ich fürchte, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ich dich mit ins Verderben ziehe, deutlich höher ist, als die, dass …
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Caleb "Oh, mich bringt das auch um. Nur langsamer, als mit einem Messer." Caleb lächelte schwach. Es war ja nicht so, als würde er das alles freiwillig machen. Seine Eltern hatten sie nie gefragt, ob sie für sie arbeiten wollten. Es ist einfach vorausgesetzt worden und keiner von ihnen hatte es je wirklich hinterfragt, bis es zu spät gewesen war. Jetzt hatten sie alle genügend Stoff, um das Leben der jeweils anderen zu zerstören und keiner wollte den anderen einen Grund dazu geben. Es war keine …
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Caleb "Irgendwem?", echote Caleb mit hochgezogenen Augenbrauen und süffisantem Lächeln auf den Lippen. Zugegeben, mit Richard auf irgendeine Party zu gehen klang an sich nicht schlecht, aber wenn er Ezra schon nicht leiden konnte, würde er bei April wahrscheinlich direkt einen Mord begehen und...das würde wahrscheinlich viele von Calebs Problemen lösen, wenn er näher darüber nachdachte. Vielleicht sollte er wirklich zusagen. Zum Glück sprach Richard die Azubis an, bevor Caleb ernsthaft darüber n…
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Caleb "Sah trotzdem heftig aus", merkte Caleb an. "Aber schön, dass es wieder verheilt ist." Auch, wenn es wohl kein Thema war, über das Richard reden wollte, wenn er so schnell etwas vollkommen anderes ansprach. Caleb unterdrückte ein kleines Lächeln. Gut, wenn er derjenige gewesen wäre, der einen Schlag abbekommen hätte, hätte er das ganze wahrscheinlich auch nicht unbedingt nochmal erwähnen wollen. "Hatte ich. Leider zieht sich vor Gericht ja nur bekanntermaßen alles, also versucht meine Beka…
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Caleb "Danke", antwortete Caleb, tatsächlich ein wenig irritiert über das Kompliment zu seiner Farbwahl. Richard jetzt zu sehen, wo er sich irgendwie darauf einstellen konnte, fühlte sich tatsächlich besser an, als gedacht. Fast wieder ein wenig so, wie vor Russland, nur weniger selbstverständlich. Außerdem hatte es sich vorher nie so extrem angefühlt, als ob er etwas verbotenes tun würde. Sicher, die ganze Sache mit Ezra und Andrew hatte immer irgendwo in seinem Hinterkopf existiert, wenn er si…
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Caleb Er hatte ein Date. War es normal, dass sein Herz so schnell schlug? Irgendwie kam das Cal reichlich übertrieben vor, vor allem, da er Richard kannte. Trotzdem konnte er fühlen, dass irgendwas zwischen Nervosität und Vorfreude von ihm Besitz ergriff. Was wahrscheinlich die vollkommen falsche Reaktion war, aber darüber konnte er sich später den Kopf zerbrechen. Vielleicht sollte er einfach versuchen, alles auf sich zukommen zu lassen und Andrew und Ezra irgendwo in sein Unterbewusstsein verb…
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Caleb Dass Richard tatsächlich abhob, versetzte Caleb kurz in Panik. Er hatte plötzlich das Gefühl, keine Ahnung zu haben, was er sagen sollte. Zum Glück schienen er erst damit beschäftigt zu sein, seine Kollegen zum Arbeiten zu bekommen, bevor er sich Cal widmete, was ihm zumindest eine kurze Pause gab. “Hey”, grüßte er knapp. Tat er das Richtige? “Nein, ich bin mit dem freundlichen Hinweis, dass du nicht datebar bist nach Hause geschickt worden.” Und vielleicht sollte er den Hinweis ernst nehm…
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Caleb Gut, offensichtlich war die Idee mit der Entschuldigung eine furchtbare Fehlentscheidung gewesen. Wahrscheinlich wäre Caleb das weitaus früher aufgefallen, wenn er Zeit zum nachdenken gehabt hätte. Obwohl er jetzt schon zwei - oder drei, je nachdem, wie man rechnen wollte - Tage Zeit gehabt hatte und immer noch nicht so richtig wusste, was er tun sollte. Objektiv richtig wäre es wahrscheinlich, Richard einfach fallen zu lassen. Sein ewiger Streit mit Andrew und Ezra würde wohl nie enden. C…
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Caleb Auf Max, Niko und Elli aufzupassen, wenn man Sean und Emmett gewöhnt war, war fast ein bisschen gruselig. Er hatte natürlich damit gerechnet, dass es nicht eins zu eins das selbe werden würde. Max war älter, als seine Neffen - seine anderen Neffen, offenbar gehörten die drei ja auch bald zur Familie - aber irgendwie hatte er damit gerechnet, dass das alles eher schwerer machen würde. als leichter, aber Max sprach kein Wort mit ihm und beschäftigte sich größtenteils mit sich selbst. Niko sc…
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Ezra Der Vergleich zu diesen nervtötenden Jahrmarkthunden kam dermaßen aus dem Nichts, dass Ezra kurz zu irritiert war, um zu antworten. Wenigstens wurde Richard langsam kreativ. Er konnte sich tatsächlich gut vorstellen, dass die beiden zueinander passten - für jemanden, der so selbstverliebt wie Richard war, war Calebs Augen-verdrehen-und-die-Klappe-halten Art wahrscheinlich absolut perfekt. Nur war es anders herum eben nicht der Fall und leider hing Ezra zu sehr an Caleb, als dass er dabei zu…
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Ezra Okay, Ezra hatte wirklich keine Ahnung, wie Cal auf Richard stehen konnte. Es fiel ihm ja nicht mal leicht, den Typen irgendwie auf ein neutrales Beziehungslevel zu heben und er schaffte es sonst immer, sich mit wirklich jedem anzufreunden. Richard hatte es derweil tatsächlich geschafft, auf einer Stufe mit Nadia und Jelena zu stehen, die beide aktiv versucht hatten, ihn umzubringen. Mehrmals. Fast schon ein bisschen beeindruckend. Ezra spielte kurz mit dem Gedanken, Richards kleine, selbst…
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Ezra Zum Glück sprach Richard sich direkt aus, statt alles unnötig in die Länge zu ziehen und sie alle drei tatsächlich 15 Minuten leiden zu lassen. Immerhin etwas. Der kleine Lichtblick in all dem Drama, auch, wenn es das alles irgendwie nicht erheblich besser machte. Ezra wollte gerade ansetzen, was zu sagen, als Andrew ihm zuvorkam und eigentlich genau das Ansprach, was er auch im Kopf gehabt hatte, weshalb Ezra nicht viel mehr tun konnte, als zuzuhören und leicht zustimmend zu lächeln. Was g…
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Ezra Ezra war gerade drauf und dran, Andrew den Sommer zumindest ein bisschen schmackhaft zu machen - lange Abende, die man draußen sitzen kann, Eis essen, mit den Kindern schwimmen gehen - als Richard reinkahm und sich auf den Stuhl neben Andrew setzte. Es war überraschend, wie krass Menschen sofort die Stimmung verändern konnten. Richard, zum Beispiel, war unfassbar gut, sofort jegliche Freude aus seiner Umgebung zu ziehen und selbst das freundliche Café ein wenig trist wirken zu lassen. Das p…
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Ezra Calebs Anruf war nicht unbedingt das, was er gerade brauchen konnte. Er war halbwegs darauf vorbereitet gewesen, ihn auf einen Kaffee einzuladen und so zu tun, als ob nichts passiert wäre, während er ihm von den Kindern erzählte, oder davon, dass sie ein neues Haus suchten, oder den neusten Promi-Tratsch, oder über das letzte Buch, was er gelesen hatte, oder sonstwas. Irgendetwas ungezwungenes, nettes. Er hatte nicht damit gerechnet, sich gleich wieder den Kopf über Richard zerbrechen zu dü…