Suchergebnisse
Suchergebnisse 121-140 von insgesamt 1.000. Es gibt noch weitere Suchergebnisse, bitte verfeinern Sie Ihre Suche.
Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/
-
Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragMalleus saß am Feuer, den Blick konzentriert auf das kleine Büchlein in seinem Schoß gerichtet. Das sanfte Kratzen von Graphit auf Papier mischte sich unter das allgegenwärtige Rascheln in den Baumkronen. Hin und wieder drang das Zwitschern eines Vogels an seine Ohren. Die Szenerie mochte friedlich wirken, doch der angespannte Kiefer des Kultisten erzählte eine gänzlich andere Geschichte. Der Schlafmangel quälte ihn an diesem Morgen nicht, sondern das Bild des Lacerta, der mit nackten Rücken und…
-
Nervosität breitete sich langsam in Tessa aus. Es war die Art von nervösem Flattern, die zurückhaltende Vorfreude begleitete. Nicht die Art von Nervosität, die sich wie eine eisige, geballte Faust langsam in die Magengrube drückte. Chester hatte noch kein Wort gesagt, aber sie spürte wie sich sein kleiner Finger an ihrem krümmte. "Dann respektiere ich das. Deine Entscheidung." Tessa begann zu lächeln, ohne den Rest überhaupt gehört zu haben. Und Chester wäre nicht Chester, wenn sein Entscheidung…
-
Chesters sorgfältige gewählte Masken bröckelten. Egal, ob perfektes Lächeln oder vollkommene Regungslosigkeit, für einen Moment verlor der Mann, der Herr über hundert Gesichter war, ein kostbares Stückchen seiner Kontrolle. Tessa biss sich schuldbewusst auf die Unterlippe, weil er kurzzeitig fast ein wenig gequält aussah. Es war schwer zu sagen. Einen solchen Ausdruck hatte sie noch nie zuvor auf seinem Gesicht gesehen."Ich habe Angst vor dem...Leben. Meins, deins, unseres. Alles Leben...Das Leb…
-
Chester überlegte lange. Sie hatte ihm eine unerwartete Frage gestellt und das bedeutete, dass sie Antwort bekam, über die er sich nicht den ganzen Tag den Kopf zerbrochen hatte. Ob ihm aufgefallen war, dass sie mit Absicht nach seinen Gedanken anstatt nach seinen Gefühlen? Es war ihr Versuch gewesen, es ihm leicht zu machen. Tessa umarmte das Sofakissen und drückte es leicht gegen ihre Brust. Egal wie weich es war, es konnte sie nicht vor der Antwort schützen, aber das brauchte es letztendlich …
-
Der Duft von frisch gebrühtem Kamillentee lag in der Luft. Tessa lächelte, weil Chester extra ihren Lieblingstee auswählte. Eine zuvorkommende und liebevolle Geste, die ihre Nervosität ein wenig beruhigte. Sie wusste, was das bedeutete. Ihr stand ein ernstes Gespräch bevor und nicht alles davon würde ihr gefallen. Der Tee war ein Trost. Sie sollte sich trotzdem wohl und willkommen fühlen. "Tessa, ich freue mich, dass du hier bist. Wirklich." Ein wenig förmlich, aber zumindest aufrichtig. Um sein…
-
"Aber ich mag sie bestimmt nicht so wie sie mich mag. Ich mag Hector - Tessa wird bestimmt nicht wollen, dass ich sie so mag wie einen Elefanten!"Ella klopfte ihm aufmunternd auf die Schultern. Das musste Chester ganz alleine herausfinden, aber die alte Frau hatte bereits eine Ahnung welche Form von Mögen ihm gerade den letzten Nerv raubte. "Wird mich das wirklich glücklich machen?" „Vielleicht“, antwortete Ella. „Vielleicht auch nicht. Das wirst du selber herausfinden müssen.“ Sie beobachtete w…
-
Ella summte fröhlich und füllte dabei die Kasse mit Kleingeld auf. Gewissenhaft sortierte sie die silbernen und kupfernen Geldstücke, wobei sie ununterbrochen lächelte. Alles sollte bereit sein für die Abendvorstellung. Der alten Dame bereitete es gerade im letzten Drittel ihres Lebens eine ungemeine Freude das Leuchten in großen Kinderaugen zu sehen. "Ella, meine Kleine!“ Der Ticketverkäufern wäre vor Schreck fast die Münzen aus den Fingern gefallen. „Meine Güte, Chester!“ Ella fasste sich thea…
-
Die Stille und Regungslosigkeit trieb Tessa beinahe in den Wahnsinn. Plötzlich wieder ganz nervös versuchte sie die Falten aus seinem Hemdkragen zu streichen während Chester offensichtlich einen inneren Kampf führte. Tessa erkannte es natürlich nicht an seinem Gesicht. Es war auffällig genug, dass sich der Mann, der nie stillzustehen schien, keinen Muskel rührte."Ich mag dich", sagte Chester und sie glaubte ihm sofort. "Aber Tessa-" Da kam es um die Ecke, das große Aber. Tessa hatte damit gerech…
-
Nervös zuckten die Finger an seinem Hemdkragen. Nervös und erwartungsvoll. Ein Schwarm sehr euphorischer Schmetterlinge nistete sich in ihrem Bauch ein. Tessa wurde ganz flau, weil Chester sie ansah, ohne dabei ein einziges Wort zu verlieren. An einem anderen Tag hätte Tessa ihm vorgeworfen, dass er sie mit Absicht auf die Folter spannte, doch Chester sah ehrlich verwundert aus. Sie hatte ihn überrascht. Die Tatsache zauberte ihr ein vergnügliches Funkeln in die Augen und entschädigte sie für di…
-
"Habe ich dir das nicht erzählt?" "Mhmh", machte Tessa und schüttelte den Kopf. Erwartungsvoll sah sie Chester an, obwohl sie eigentlich ganz genau wusste, was er sicher hinter Glas aufbewahrte. Es fühlte sich nicht gut an, ihm etwas vorzuspielen. Tessa ließ den Blick über die verschiedenen Gegenstände wandern, die willkürlich verstreut in den Vitrinen lagen. Als er antwortete, hatte sie endlich Gewissheit. "Das sind meine Artefakte. Die, die ich nicht im Zirkusbetrieb einsetze." "Alle?", fragte…
-
The last Song [Shio & Winterhauch]
Winterhauch - - 2er RPGs
BeitragDie Badezimmertür klickte leise und Charlie legte den Kopf weit in den Nacken um über die Rückenlehne zu schielen. "Alles okay? Hast du was...ver...gessen...?", fragte Charlie und verlor sich am Ende des Satzes ein wenig. Taylor stand halbnackt im Türrahmen und putzt sich in aller Seelenruhe die Zähne. Ganz offensichtlich hatte er nichts vergessen. Ihr Blick glitt über die vielen Tattoos, seine Brust und von da aus immer tiefer. Er war dünn, aber sah besser aus als im Krankenhaus. Er musste wied…
-
Erschöpft aber glücklich sank Tessa auf das Sofa. Tanzen war anstrengender als sie gedacht hatte. Die Albernheiten des gestrigen Abends hatten sie atemlos zurückgelassen, aber nun fühlte sie eine bleierne Schwere in den Gliedern. Von den vielen Wiederholungen der Grundschritte schmerzten ihre Füße und die Muskeln in ihren Armen und Schultern protestierten, weil Chester unermüdlich ihre Haltung korrigiert hatte. Den Arm etwas höher, gerader und mit mehr Spannung halten. Die Beine und Füße voll in…
-
Haunted [Winter & Alea]
Winterhauch - - 2er RPGs
BeitragPrompt bekam Violet das Glöckchen zurück. Mit ebenso zusammengekniffenen Augen drehte sie das Glöckchen zwischen ihren Fingern, aber der Name, den Felix gefunden hatte, blieb ihren Augen verborgen. Felix' Gabe musste ihm da wohl unter die Arme gegriffen haben. Während Damerau bereits neue Pläne schmiedete, ließ Violet das Glöckchen achtlos in ihrer Hosentasche verschwinden. Wisp. Eigenartiger Name für ein Haustier. Irrlicht. In einer Welt voller Geister, Wiedergänger und anderen Phänomen sein ge…
-
"Oh - du möchtest eine Show haben? Eine ganz private Show?", war die prompte Antwort.Tessa räusperte sich, nahm die Hände hinter den Rücken und knetete dort unauffällig die Finger. Plötzlich war ihr wieder ganz warm. "Da würden viele Leute vermutlich viel Geld dafür zahlen. Den Great Chester of the Circus in einer privaten Show zu haben."Die Vorstellung fiel Tessa nicht schwer. Chester strahlte mit einer Anziehungskraft, die schwer zu beschreiben war. Sie hatte am eigenen Leib erfahren, wie es s…
-
Okay. Das ging vielleicht nicht ganz in die Richtung, an die Tessa gedacht hatte."Komm her, lass dich drücken. Du kleine, freche Diebin." Glücklich lächelte sie trotzdem und ließ sich an Chesters Brust ziehen, nachdem er ihr das Versprechen für zukünftige Tanzstunden abgeknöpft hatte. Niemand auf der Welt hätte wohl in diesem Moment Nein zu Chester sagen können. Nicht, wenn er Tessa so dabei ansah. Sie schmiegte die Wange gegen seine Brust. Er war noch ganz warm vom Bad. Das fühlte sie selbst du…
-
Im Erdboden zu versinken, schien in diesem Moment der perfekte Plan zu sein. Tessa verfluchte sich innerlich für ihre Unbeholfenheit und ihr absurd schlechtes Timing. Solche Dinge passierten nicht im echten Leben. Die ganze Szene hätte aus einem dieser schlechten Groschenromane stammen können, die Rosie bei Kerzenlicht immer verschlungen hatte. Mit leuchtenden Augen hatte sie versucht, Tessa diesen furchtbaren Kitsch schmackhaft zu machen. Erfolglos. Trotzdem stand sie genau in diesem Augenblick…
-
"Was machst du hier?!", dröhnte Chesters Stimme in ihrem Rücken. Mit hochrotem Kopf und aus purem Reflex heraus drehte Tessa sich herum. Ganz, ganz dumme Idee...Die Diebin blinzelte hektisch als ihre unbedachte Tat mit dem Anblick eines sehr nassen, sehr splitterfasernackten Chester belohnt wurde. Wasser perlte von seiner Haut, floss an seinem nackten Körper herab und verteilte sich in großzügigen Pfützen am Boden. Wie angewurzelte blieb Tessa stehen. Es war nicht so, dass sie noch nie in ihrem …
-
"Tut mir leid", würgte noch einmal Tessa betreten hervor. Jude sah fürchterlich bleich aus. Es war nicht ihre Absicht gewesen, die alte Frau dermaßen zu schrecken. Damit sich die Wahrsagerin sich nicht noch mehr sorgte, ließ sich Tessa wieder auf dem Stuhl nieder, nachdem sie ihn mit zitternden Händen aufgestellt hatte. Beim Kratzen der Stuhlbeine über den Boden zuckte die Diebin leicht zusammen. Irgendwie erschien ihr alles zu laut und zu hell, nachdem sie eine gefühlte Ewigkeit im Nebel der Ku…
-
Tessa stürzte sich kopfüber wirbelnden Nebel der Glaskugel. Vergessen war die Belustigung auf Judes Gesicht. Vergessen war die Verlegenheit, die sie spürte, sobald sie an die gestrige Nacht zurückdachte. An die Wärme, die Chester ausgestrahlt hatte, und wie geborgen sie sich dabei gefühlt hatte. Der Sog der Glaskugel war unwiderstehlich und katapultierte Tessa prompt in den Strudel der Vergangenheit. Woher Tessa das wusste? Es war Ellas Stimme. Unglaublich jung und frei, wie es nur die Stimme ei…
-
a coin for the ferryman (winada)
Winterhauch - - 2er RPGs
BeitragGabriel nickte. Selbstverständlich war er sich sicher, weil er es wusste. Die Anzweiflung traf auf ein nüchternes Unverständnis. Wie konnte er sich nicht sicher sein, wenn er die Verletzung vor wenigen Minuten noch selbst inspiziert hatte, bevor Audra sich durch die Hintertür in sein Geschäft geschlichen hatte? Der Leib des Antiquar ruhte in völliger Regungslosigkeit, während die Inspektorin noch sichtlich damit rang, ob sie sein Angebot annehmen sollte. Das Für und Wider spiegelte sich deutlich…