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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragMalleus' Mundwinkel zuckten in der Andeutung von Belustigung. Aufmerksam beäugte er die Hörner, die Tava ihm vermutlich präsentierte um ihr Selbstbewusstsein etwas aufzupolieren. Die grobe Behandlung durch Devon hatte sie erstaunlich kleinlaut werden lassen. Er mochte die Cervidia um ein Stück überragen, aber die Hörner blieben dennoch eine ernstzunehmende Drohung für Malleus. Für den Fall, dass Tava es wirklich darauf anlegte ihn damit zu verletzen, hätte der Mann ein ernstes Problem. Außerdem …
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Wenige Meter von der fröstelnden und traurigen Tessa entfernt, war der Einbruch ins Maison Soleil auch Tage später noch das Stadtgesprächsthema. "Wirklich furchtbar, sag ich Dir!", sagte die rundliche Dame hinter dem Tresen. Madame Bernard und ihre entzückende Bäckerei genossen in der ganzen Stadt einen hervorragenden Ruf. Von überall kehrte die Kundschaft in ihrem kleinen Laden ein, der gefüllt mit buntem Zuckergebäck und sündhaften Torten beinahe aus allen Nähten platzte. Über der Ladentür hin…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragDie Bedrohung durch die Cervidia quittierte Malleus mit einem genervten Gesichtsausdruck. Durch die Drohgebärde kaum eingeschüchtert, glitt sein prüfender Blick über die eindeutig feindselig präsentierten Hörner. Mit dem richtigen Schwung konnte Tava ihm damit leicht ein paar Knochen im Leib zerschmettern. Mit Trotz und einer gewissen Aufmüpfigkeit hatte er gerechnet, aber die unverkennbare Drohung kam dennoch unerwartet. Tava reagierte, als hätte eine sehr persönliche Beleidigung ausgesprochen.…
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Mitleid und Bedauern spiegelte sich im Blick von Meister Greneau. Der oberste der Heilkundigen beobachtete äußerst besorgt, wie der Junge sich langsam der Realität entzog und der Zorn auf die heimtückische Comtesse wuchs ins Unermessliche. Ein traumatisiertes Kind für seine böswilligen Zwecke zu benutzen, war mehr als verwerflich. Die Adlige schreckte offensichtlich auch davor nicht zurück. Greneau machte nicht den Fehler, die Bedrohung als gebannt zu betrachten. Die Überzeugungskraft der Comtes…
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Neugierig beobachtete Tessa, wie Jacob mit einer Engelsgeduld die notierte Kombination des Tresors über das Drehrädchen eingab. Es war so still im Raum, dass sie das dezente Klicken hörte, wann immer der Schließmechanismus hinter der massiven Tresortür die richtige Position erreichte. Sie fragte sich, welcher Schatz sich darin verbarg, den Miles unbedingt in die Finger bekommen wollte. Tessa wusste allerdings, warum der Schmuggler und Hehler eine Bande obdachloser Jugendlicher dazu angestiftet h…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragDer Lacerta rührte sich nicht. Er sprach auch nicht. Völlig regungslos verharrte der Mann dort, wo Malleus ihn mangels einer Alternative platziert hatte. Einen Fremden, denn er aus einem Impuls heraus in sein Heim gebracht hatte einen Platz auf seinem Bett anzubieten, ging dann doch eine Spur zu weit über seine Komfortzone hinaus. Malleus und sein schweigsamer Gast sahen sich für eine Ewigkeit einfach nur an. Abschätzend, ob es ein Fehler gewesen war und gleichzeitig unschlüssig, welches Verhalt…
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Enttäuschung trübte den freudigen Gesichtsausdruck, der allgegenwärtig in seiner Mimik herrschte sobald er sich in ihrer Nähe aufhielt. Zumindest bildete sich Tessa ein, diese klitzekleine Veränderung zu erkennen. Sie war es gewöhnt Menschen eingehend zu betrachten, aber Chester ließ zu wenige Gelegenheiten zu um Gebrauch von diesem Talent zu machen. Ein lockerer Witz über den Elefanten am Esstisch brachte Tessa dennoch zum Schmunzeln. Sie hatte gewusst, dass er sich diese Chance nicht entgehen …
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[2er RPG] Vessels [Asuna & Winterhauch]
Winterhauch - - RPGs
BeitragMit unmissverständlicher Skepsis beäugte der Seeker das Mädchen. Die drohende Körperhaltung und das grollende Knurren musste selbst für die aufdringliche Mairead als Warnung ausreichen. Das Mädchen stoppte mitten in ihrer zielstrebigen Mission die Fremden einfach hinter sich her zuschleifen. Eine unsichtbare Grenze baute sich vor Cain auf und sollte jemand es wagen auch nur einen Fuß darüber zusetzen, garantierte der Seeker für nichts. Der Grimm in seiner Brust revoltierte gegen die eiserne Selb…
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Mit weit aufgerissenen Augen sah der verletzte Junge dem vor Wut rasenden Elf entgegen. Obwohl eine Hand völlige nutzlos in seinem Schoß lag, robbte der Bursche angsterfüllt vor Lhoris davon. Die Hitze, die von dessen Arm ausging und sich im gesamten Raum verteilte, glühte auf seinem Gesicht, als hätte die zum Schlag erhobene Hand ihn bereits getroffen. Wo zuvor lediglich Schmerz und Wahnsinn einen Schleier über seine Augen gelegt hatten, zeigte sich nun blanke Panik. Greneau, dem Gewalt gegen K…
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Das verdammte Spitzohr wollte einfach nicht still halten. Obwohl die vergiftete Nadel das eigentliche Ziele verfehlte, bohrte sich das heimtückische und zerbrechliche Mordwerkzeug in die rechte Schulter des Elfen. Frustriert aber mit dem ungebrochenen Willen zu töten, drehte der Bursche die Nadel ruckartig herum. Die Nadel trieb er damit noch tiefer in das geschwächte Fleisch, durchstach Muskeln und Blutgefäße. Der Junge wirkte wie besessen. Sein Griff um die Nadel verfestigte sich bis die Knöch…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragMalleus durchquerte die zerstörten Straßen und folgte der Schneise der Verwüstung, die der Drache durch den Stadtkern von Celestia gezogen hatte. Zu allen Seiten drangen die verzweifelten Stimmen überlebender Bewohner, die vor den Trümmern ihrer Existenz standen, an ihn heran. Die Schreie übertönte lediglich das schrille Gekreische der plumpen Bestie, die nicht mit seiner eleganten Gestalt sondern mit roher Kraft gehörig Eindruck schindete. Das Gebrüll schmerzte selbst auf Distanz in den Ohren, …
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"Natürlich, weißt du das nicht", antwortete Tessa kopfschüttelnd. Mit wirklich guter Laune, der wohl Besten sie seit lange Zeit, stimme die Diebin in das herzliche Lachen ein. Es war nicht so, dass sie mit Rosalie und Jacob nicht gemeinsam lustige oder schöne Momente verbrachte. Die jungen Erwachsenen scherzten und alberten herum, wann immer es ihnen ihr beschwerliches Leben erlaubte. Trotzdem waren diese Augenblicke selten und kurz geworden. Wenn sich alle Gedanken ums Überleben drehten, bliebe…
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[2er RPG] Vessels [Asuna & Winterhauch]
Winterhauch - - RPGs
BeitragFederleicht berührten erst die Fingerspitzen seinen Arm. Der darauffolgende Druck ihrer Finger und schließlich der ganzen Hand auf dem angespanten Muskel seines Oberarmes spürte Cain kaum. Ein winziger Gedanke schob sich in den Vordergrund. Eigentlich war es mehr eine Frage, die sich dem Seeker stellte. Konnte Sylea ihn notfalls an die Leine legen, sollte der Grimm wirklich, wirklich ernsthaft ausbrechen wollen? Bisher hatte sich das schattenartige Geschöpf in seiner Brust von der Rubra bändigen…
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Überschüttet mit Lob schien Tessa ein winziges Stückchen zu wachsen. Ein kleines Blümchen am Wegesrand, das sich den ersten Sonnenstrahlen entgegen streckte. Die Diebin straffte die Schultern und rieb sich über die glühenden Wangen. als Chester überschwänglichen seinen Stolz verkündete. Sie schob es auf die kühle Winterbrise, die ihnen um die Nase wehte. Lächelnd schob sich Tessa eine verirrte Strähne des braunen Haares hinter die Ohren, die sich aus dem geflochtenen Zopf gelöst hatte. Mit den H…
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Unheilvoll blitzte die silbrige Nadel im Dämmerlicht. Ein winziges Stückchen noch und das Schicksal des Elfen wäre besiegelt. Das Gift, das die Nadel überzog, war so potent, dass ein winziger Stick vollkommen ausreichte. Die Lähmung und Atemnot stetzten binnen des Bruchteils einer Sekunde ein und lähmten zunächst den gesamten Bewegungsapparat. Erreichte das Gift die inneren Organe, führten deren Versagen und letztentlich das Kollabieren der Lunge zum Tod. Ein schnelles Ende innerhalb weniger Sek…
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[2er RPG] Vessels [Asuna & Winterhauch]
Winterhauch - - RPGs
BeitragDer rüstige Jägersmann zeigte sich deutlich misstrauischer als zunächst vermutet. Fall das überhaupt möglich war. Der Mann hatte das vermeintliche Wanderpärchen von der ersten Sekunde an ganz genau unter die Lupe genommen und kaufte ihnen die Erklärung kein Stück ab. Cain hoffte, dass sein Gegenüber die Unruhe nicht mitbekam, die sich langsam in dem Seeker aufbaute. Die einzige Möglichkeit den sich anbahnenden Schwierigkeiten noch aus dem Weg zu gehen, war ein bedächtiger Rückzug. Der Seeker hor…
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Die Enttäuschung über den verpatzten Wurf hielt nicht allzu lange an. Chester schenkte der Diebin ein zuversichtliches Lächeln begleitet von spitzbübischen Zwinkern, das ihre Laune jedes Mal mit unverschämter Sicherheit aufhellte. Wenn er sie auf diese Art ansah, hatten die düsteren Gewitterwolken über ihrem Kopf nicht die geringste Chance. Außerdem war die Stimmung zu schön, zu aufgelockert um über einen misslungenen Messerwurf den Spaß zu verlieren und Tessa hatte Spaß, weshalb sie auch gleich…
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Maledictio Draconis [CodAsuWin]
BeitragDer Drachenjäger ignorierte ihn. Etwas, das Malleus über alle Maßen irritierte. Er war es nicht gewöhnt, dass seiner Stimme keinerlei Beachtung geschenkt wurde. Der Fremde würdigte ihn nicht einmal eines Blickes, soweit Malleus das aus der Entfernung beurteilen konnte. Seine Worte gingen einfach in dem Radau unter, den der Drache kreischend und polternd veranstaltete. Witternd reckte das gepanzerte Ungetüm die kurze Schnauze in die Luft. Malleus Blick bohrte sich weiterhin in den Rücken des Jäge…
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Mit einem gehörigen Schrecken hüpfte Tessa geradewegs von ihrem Stuhl. Die überschwängliche Reaktion vom Kopfende des Tisches traf die schüchterne Diebin dermaßen unerwartet, dass sie sich nicht einmal um das zitternde Besteck, Glas und Porzellan sorgte, das bedrohlich einen Satz machte, weil Tessa mit ihrem übereilten Manöver den Tisch angestoßen hatte. Löffel und Messer schlitterten ein Stückchen über die gedeckte Tafel während der Eintopf gefährlich in seinem Behältnis schwappte. Servietten f…
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Die Zuversicht spendete Viola wenig Trost. Allzu gerne hätte sie sich auf seine Worte verlassen, dass Elise ohne nächtliche Albträume aufwuchs, deren Herkunft sie verdrängt hatte. Sie sollte sich nicht ihr Leben lang die Frage stellen, was in den frühen Tagen ihres Lebens mit ihr geschehen war. Viola wusste, wie sehr das Wissen quälen konnte, weil es nichts gab, das dagegen getan werden konnte. Den eigenen Bruder sterben zu sehen, grausam hingerichtet von fürchterlichen Schattenmonstern, vergaß …